Tag Archiv: Pegnitz

Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Diebe nutzen Spendenbereitschaft aus

Zwei unbekannte Frauen nutzten am Mittwochmittag in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) die Hilfsbereitschaft älterer Menschen aus. Unter dem Vorwand für behinderte Kinder oder Stumme zu sammeln, stahlen sie ihren Opfern Bargeld. Nachdem ein 83-jähriger Rentner gegen 11.00 Uhr eine Bankfiliale in der Pegnitzer Hauptstraße verlassen hatte, bettelte ihn eine unbekannte Frau um Geld an. Die Unbekannte täuschte vor, stumm zu sein und auch für Stumme und Behinderte zu sammeln. Als der Mann ihr einen kleinen Geldbetrag gab, gelang es der Frau geschickt, den Mann abzulenken und einige Scheine aus dessen Geldbeutel zu stehlen. Erst später bemerkte der Mann den Diebstahl des dreistelligen Eurobetrages.

 

Die Diebin wird folgendermaßen beschrieben:

  • geschätzte 35 Jahre alt
  • zirka 155 Zentimeter groß
  • dunkle, mittellange Haare
  • kräftige Figur

 

Ebenso dreist ging eine weitere Frau fast zur gleichen Zeit in der Pegnitzer Friedrich-Engelhardt-Straße (Landkreis Bayreuth) vor. Die Täterin kam mit einer Komplizin vor einem Supermarkt auf eine gehbehinderte Frau zu, die mit einem Rollator unterwegs war. Sie zeigte ebenfalls eine Sammelliste für behinderte Kinder vor und wollte eine Spende. Als die 78-Jährige zunächst ablehnte, umarmte und küsste sie die Seniorin und drängte sie zu einer Unterschrift. Dabei gelang es ihr unbemerkt, in die Jackentasche der alten Dame zu greifen und dort aus dem Geldbeutel einen hohen zweistelligen Geldbetrag zu stehlen. Anschließend verschwanden die Frauen mit ihrer Beute unbehelligt.

 

Die Täterin kann wie folgt beschrieben werden:

  • zirka 30 bis 40 Jahre alt
  • normale, schlanke Figur
  • dunkle, mittellange Haare
  • sprach mit ausländischem Akzent

 

Nach ersten Ermittlungen der Pegnitzer Polizei übernahm die Kripo Bayreuth die Bearbeitung und bittet um Mithilfe:

  • Wem sind die unbekannten Frauen um die Mittagszeit in der Hauptstraße oder der Friedrich-Engelhardt-Straße aufgefallen?
  • Wer kennt die Diebinnen und / oder kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben?
  • Wer hat sonst Informationen die im Zusammenhang mit den Diebstählen stehen könnten?

 

Zeugen setzen sich bitte mit der Kripo Bayreuth, Tel.-Nr. 0921/506-0, in Verbindung.

 

 


 

 

Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Festnahme nach Drogenbesitz

Polizisten suchten am Mittwochabend die Wohnung eines 26-jährigen Mannes in Pegnitz auf, um diese auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth zu durchsuchen. Die Einsatzkräfte vermuteten Rauchgift in der Wohnung. Der Mann attackierte die Polisten bei deren Ankunft und flüchtete anschließend. Nach kurzer Flucht konnte der Pegnitzer gefasst werden. Bei seiner Fesselung wehrte er sich aber so, dass sich ein Polizei leichte Verletzungen zuzog. In seiner Wohnung stellten die Einsatzkräfte dann Crystal im unteren, zweistelligen Grammbereich und eine nahezu gleiche Menge Marihuana sicher. Die Kriminalpolizei Bayreuth und die Polizei Pegnitz haben die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erließ am Donnerstagnachmittag ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 26-Jährigen, der inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt.


 

 

A9 / Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Geplatzter Reifen führt zu Unfall

Ein geplatzter linker Hinterreifen war am Donnerstagabend die Ursache für einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 9, kurz vor der Anschlussstelle Pegnitz (Landkreis Bayreuth). Der 43-jährige Fahrer eines Audi aus dem Vogtland geriet auf seiner Heimfahrt wegen des Reifenplatzers ins Schleudern und touchierte die rechte Schutzplanke. Der Audi-Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Sein stark beschädigtes Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Am Pkw und an den Verkehrseinrichtungen entstand ein Gesamtschaden von rund 5.000 Euro.

 


 

 

Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Kaputte Stromleitung verursacht Feuer

Offensichtlich eine defekte Stromleitung verursachte am späten Donnerstagnachmittag ein Feuer in einem Pegnitzer Wohnhaus. Der 82-jährige Hausbewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.  Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte kurz nach 17 Uhr die Rauchentwicklung in dem Einfamilienhaus in der Anzengruberstraße und setzte den Notruf ab. Die alarmierte Feuerwehr hatte den Brand im Bereich des Treppenhauses rasch gelöscht, so dass lediglich ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro entstand. Aufgrund des eingeatmeten, giftigen Rauches, musste der Bewohner des Hauses vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Brandfahnder der Bayreuther Kripo nahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach einer ersten Auskunft der Spezialisten dürfte ein technischer Defekt an einer Stromleitung für das Feuer in Frage kommen.

A9 / Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Tödlicher Unfall – PKW knallt auf LKW

Tödliche Verletzungen erlitt am Mittwochmorgen ein 47-jähriger Beifahrer aus dem südlichen Landkreis Bayreuth, als ein Fahrzeug auf einen vorausfahrenden Lastwagen aufgefahren ist. Der Fahrzeugführer und zwei weitere Insassen erlitten leichte Verletzungen.

Mann verstirbt an der Unfallstelle

Gegen 6.30 Uhr befuhr ein 50-Jähriger mit seinem Toyota und den drei Mitfahrern die Autobahn von Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Berlin. Kurz nach der Anschlussstelle Weidensees fuhr der Mann aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Lastwagen auf. Durch den Aufprall erlitt der Beifahrer schwerste Verletzungen. Trotz aller Bemühungen eines Notarztes verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Der Fahrer und die zwei 47- und 49-jährigen Mitfahrer, ebenfalls aus dem südlichen Landkreis Bayreuth, erlitten leichte Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Lastwagenfahrer aus Nürnberg kam mit einem Schock davon.

Sachverständiger soll Unfallursache klären

Zur Klärung der Unfallursache kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme waren zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin gesperrt. Es kam zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Der Sachschaden beläuft sich auf 12.000 Euro.

Mehr von Dieter Sachs (Verkehrspolizei Bayreuth)  und ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Polizei sucht dringend Zeugen

In diesem Zusammenhang sucht die Verkehrspolizei Bayreuth Zeugen, die den Unfallhergang oder im Vorfeld die unfallbeteiligten Fahrzeuge, einen grauen Toyota Avensis mit Stufenheck und Bayreuther Kennzeichen und einen weißen Mercedes Benz Planenlastwagen aus dem Zulassungsbereich Sonneberg (SON), beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-2330 entgegen.

 


 

 

Pflaums Posthotel in Pegnitz: Ukrainer will investieren!

Einst Topadresse, heute Bauruine – das Pflaums Posthotel in Pegnitz hat schon bessere Zeiten gesehen. Einst gaben sich hier die Stars und Sternchen die Klinke in die Hand. James Brown, John Travolta, Michael Gorbatschow, Andy Warhol und sogar Michael Jackson gastierten in den Suiten des Hotels. Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen, seit der Insolvenz 2007 liegt der Gebäudekomplex in einem Dornröschenschlaf. Erwecken will ihn ein Inverstor aus der Ukraine und der meint es ernst. Björn Karnstädt über den Stand der Planungen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

A9/Pegnitz: Betrunkener Lkw-Fahrer auf der Flucht

Eine Unfallflucht auf der Rastanlage Pegnitz-West am Pfingstsonntag Abend konnten Beamte der Verkehrspolizei klären. Zunächst stieß ein 55-jähriger Pole mit seinem Sattelzug beim Ausparken gegen den geparkten Sattelzug eines 46-jährigen Landsmannes und flüchtete. Dabei verursachte er einen Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro an beiden Fahrzeugen. Der geschädigte polnische Lkw-Fahrer konnte trotz seiner 2,7 Promille eine vage Beschreibung des Sattelzuges abgeben. Diesen konnte ein Fahrzeug des THW Pegnitz am Parkplatz Sperbes entdecken. Der Lkw-Fahrer kam auf immerhin 2,06 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde der Führerschein des Polen sichergestellt. Außerdem konnte er seinen Rausch im Gewahrsam der Polizei ausschlafen. Ihn erwartet ein Strafverfahren und eine längere Führerscheinsperre.

A9/Pegnitz: Zu schnell bei Regen unterwegs

Mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr eine 29-jährige Münchnerin am Freitagabend mit ihrem Mietwagen auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin im Landkreis Bayreuth. Nach einem Bremsmanöver auf Aquaplaning stieß sie gegen ein neben ihr fahrendes Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Der Pkw  blieb total beschädigt auf dem linken Fahrstreifen, entgegen der Fahrtrichtung,  liegen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Sachschaden von über 40.000.-  Euro und ein langer Stau waren die Folge, da während der Bergungsarbeiten 2 Fahrstreifen im Pendlerverkehr gesperrt werden mussten. Die Wahlmünchnerin muss nun mit einem Bußgeldbescheid und Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen.

A9 / Pegnitz: Schwerer Unfall bei Starkregen

Einen Schutzengel hatte ein 26-Jähriger Zwickauer, der am späten Mittwochabend auf der Autobahn einen Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit hatte. Auf regennasser Fahrbahn verlor der junge Mann im Kurvenbereich nach der Rastanlage Fränkische Schweiz die Kontrolle über seinen Toyota. Er drehte sich mehrmals um die eigene Achse und schlug schließlich in die Mittelschutzplanke ein, wo das Fahrzeug stark beschädigt und unbeleuchtet liegen blieb.

Zwei Pkw und ein LKW am Unfall beteiligt

Der 26-Jährige konnte gerade noch sein Fahrzeug verlassen, als ein nachfolgender Ford Transit aus Eichstätt in das Wrack krachte. Der Zwickauer wurde zwischen Leitplanke und seinem Toyota eingeklemmt, kam jedoch mit leichteren Quetschungen davon. Der 57-jährige Fordfahrer brach sich beim Aufprall die Kniescheibe. In den nun querstehenden Toyota krachte schließlich noch ein Sattelzug aus Griechenland, der die Unfallfahrzeuge zu spät sah. Beim Unfall entstand ein Gesamtschaden von 29.000 Euro. Während der Bergung der Fahrzeuge und Fahrbahnreinigung war die Autobahn in Richtung Norden für über eine Stunde gesperrt. 

 


 

 

Pegnitz: Leckereien beim Bratwurstgipfel 2013

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Oberfranken eine wahre Genussregion ist. In Sachen Brauerei-, Bäckerei-, und Metzgereidichte macht uns weltweit keiner was vor. Dass aus Oberfranken auch der künftige fränkische Bratwurstkönig kommt, dafür messen sich die heimischen Metzger mit den Kollegen aus Unter- und Mittelfranken. Beim dritten fränkischen Bratwurstgipfel treten insgesamt 12 Meister gegeneinander an. In Pegnitz dreht sich einen Tag lang alles um die Wurst. Da darf auch ein eigens komponierter Bratwurstsong nicht fehlen. Wer das Rennen um die beste Wurst gemacht hat, das sehen Sie ab 18.00 Uhr  in „Oberfranken Aktuell“.

 

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Pegnitz: Heimreise endet mit Unfall

Die Heimreise einer polinischen Familie aus dem Urlaub in Italien hat am frühen Samstagmorgen auf der A9 bei Pegnitz im Landkreis Bayreuth eine jähes Ende genommen.

Der 48-jährige Familienvater verlor aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über seinen SUV. Der Toyota krachte gegen die Mittelleitplanke und eine Betonleitwand bevor er entgegen der Fahrtrichtung zum stehen kam. Keiner der vier Insassen wurde verletzt. Am Auto entstand jedoch Totalschaden in Höhe von rund 25.000 Euro. Der Autobahndirektion Nordbayern entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.500 Euro.

Der polnische Fahrer erhielt von den Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth eine Anzeige wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei schlechten Wetterverhältnissen.

A 9/Pegnitz: 15.000 Euro Schaden – Unfall mit Pannenfahrzeug

Aus Unachtsamkeit kam eine 42-jährige Autofahrerin aus Siegburg am Sonntagnachmittag von der Autobahn ab und krachte gegen ein abgesichert auf dem Standstreifen stehendes Pannenfahrzeug. In Höhe der Rastanlage Fränkische Schweiz musste eine 46-jährige Leipzigerin ihr Fahrzeug  mit einem Defekt abstellen. Sofort verließ sie ihr Auto und stellte sich hinter die Schutzplanke, um dort auf den Abschleppdienst zu warten. Dies war ihr Glück. Nach kurzer Zeit kam der Skoda aus Siegburg genau an dieser Stelle nach rechts von der Autobahn ab und streifte das stehende Fahrzeug, wodurch die gesamte Fahrerseite stark beschädigt wurde. Die Unfallverursacherin  musste leichtverletzt ins Krankenhaus nach Pegnitz, an den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 15.000 Euro.

Pegnitz: 3. Fränkischer Bratwurstgipfel am 12. Mai

Der Fränkische Bratwurstgipfel – organisiert von der Genussregion Oberfranken und der Stadt Pegnitz, – ist bereits Tradition. Dieses Jahr werden zum dritten Mal 20.000 Besucher in der oberfränkischen Stadt Pegnitz den Fränkischen Bratwurstkönig mit ermitteln. Am 12. Mai 2013 treffen sich wieder 16 fränkische Metzgereien zu einem ausgeklügelten Bratwurstwettbewerb, bei dem jede teilnehmende Metzgerei zwei Bratwurstspezialitäten ins Rennen schickt: eine Kreativbratwurst und eine klassische Bratwurst. Erlaubt ist, was schmeckt. Gebraten werden in diesem Jahr in der Kategorie Kreativbratwurst eine Winzerbratwurst mit Silvaner, Bruschettta Bratwurst, eine Bamberger Zwiebelbratwurst, eine vegetarische Bratwurst und vielerlei mehr.

 

In der Kategorie klassische Bratwurst werden unter anderem eine Coburger Bratwurst, traditionell auf Kiefernzapfen gegrillt, angeboten, eine Original Würzburger Bratwurst –  und es gibt zum ersten Mal auch echte Nürnberger Bratwürste! Ebenfalls erstmalig wird beim Bratwurstgipfel ein Nachwuchspreis mit eigenem Pokal ausgelobt, hier geht stellvertretend für die anderen Nachwuchsfleischer die Staatliche Berufsschule Bamberg ins Rennen. Außerdem mit am Grill: der letztjährige Bratwurstkönig und Lokalmatador Klaus Lindner, er tritt in diesem Jahr außer Konkurrenz an und wird bei sich im Zelt auch noch einen Metzger aus Assisi präsentieren. Die Bratwurst ist auch international!

 

Begleitet wird die außergewöhnliche Mischung aus Bratwurstwettbewerb und Genussfest wieder mit einem bunten Rahmenprogramm mit Live-Musik von der „Peterlesboam Revival Band“, dem Kabarettisten „Mäc Härder“ und  Moderation durch Bernd Rasser. Die Tourismusbörse der Metropolregion Nürnberg rundet das Angebot ab.

 



 

Achtung: Polizei warnt vor falschen Handwerkern

Unter dem Vorwand, den Wasserdruck im Haus prüfen zu müssen, verschafften sich am Dienstagnachmittag unbekannte Männer Zugang in die Anwesen von zwei älteren Damen. Als diese abgelenkt waren, durchsuchte vermutlich eine weitere Person die Zimmer nach Wertgegenständen. In mindestens einem Fall stahlen sie Bargeld im vierstelligen Eurobereich und konnten unerkannt entkommen.

Zwischen 15 Uhr und 15.30 Uhr klingelte zunächst ein junger Mann an der Haustüre einer 86-jährigen Dame in Pegnitz und behauptete, dass versehentlich ein Wasserrohr angebohrt worden wäre und er nun den Wasserdruck im Haus überprüfen müsse. Die Bewohnerin ging mit dem vermeintlichen Handwerker in den Keller, wo dieser geschäftig angebliche Überprüfungen vornahm. Als er nach einiger Zeit das Haus wieder verließ, musste die Seniorin feststellen, dass ein Schreibtisch durchwühlt worden war. Offensichtlich war eine weitere Person in die Räume gelangt und unerkannt wieder entkommen. 

Ähnlich gingen die dreisten Unbekannten gegen 16.30 Uhr bei einer 73-Jährigen in Marktschorgast vor. Wieder mit der Masche mit dem angeblichen Wasserrohrbruch, gelang ein junger Mann ins Haus und lenkte die Dame ab. Währenddessen stahl sein Komplize das Bargeld und flüchtete unbemerkt.

Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor dem weiteren Auftreten der unbekannten Männer.

Illegale Einreise: Zwei Afghanen festgesetzt

Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth durchsuchten am Donnerstagnachmittag an der Ausfahrt Pegnitz an der A9 einen Linienbus. Dabei gingen den Beamten zwei jugendliche Afghanen ins Netz, die illegal nach Deutschland einreisten. Beide Jugendlichen verstanden kein Deutsch und hatten keine Ausweise. Mit Hilfe eines Dolmetschers gelang es, die Beiden, einen 15 und einen 17 Jahre alten Afghanen, als illegal Eingeschleuste zu identifizieren. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bayreuth wurde der 15-Jährige in ein Jugendheim, der 17-Jährige in die zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Zirndorf verbracht. Bis zu Ihrer Festsetzung an der A9 waren sie acht Monate von Afghanistan bis nach Deutschland unterwegs.

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