Tag Archiv: Pegnitz

Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst: Zahlreiche Warnstreiks am Mittwoch in Oberfranken

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern dehnt die Gewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks im Tarifpoker im Öffentlichen Dienst aus. Betroffen sind am morgigen Mittwoch (11. April) auch zahlreiche Städte in Oberfranken. Ver.di ruft in der Auseinandersetzung in Bayreuth, Kulmbach, Marktredwitz, Arzberg, Wunsiedel, Bischofsgrün, Pegnitz und Pottenstein zu ganztägigen Warnstreiks auf.

Weiterlesen

© Reporter 24

A9 / Pegnitz: Massenkarambolage mit acht Fahrzeugen

Acht Verletzte, acht teils sehr stark beschädigte Fahrzeuge mit einer Schadenshöhe von 150.000 Euro und ein bis zu sieben Kilometer langer Stau waren das Ergebnis eines Unfalles am Dienstagvormittag (27. März) auf der Autobahn A9 bei Pegnitz. Eine Kollison beim Überholvorgang zog eine wahre Massenkarambolage mit sich.

Überholmanöver mit fatalen Folgen

Auf der A9 in Richtung Süden scherte ein Kleintransporter in Höhe der Rastanlage Fränkische Schweiz unachtsam zum Überholen aus. Hierbei streifte er eine ihn überholende Renault-Fahrerin aus Nürnberg. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, prallten links in die Betonleitwand bzw. die rechte Schutzplanke und blieben stark beschädigt auf der Fahrbahn liegen.

© Reporter 24

Kollision am Stauende

Im Rückstau krachten zwei Fahrzeuge in das Stauende, so dass hier insgesamt sechs Autos stark beschädigt wurden. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge blockierten die linke und mittlere Fahrspur in Richtung Nürnberg. Die Autobahn musste für über eine Stunde total gesperrt werden.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein Rettungshubschrauber wurde zur Unfallstelle gerufen. Glücklicherweise erlitt lediglich eine junge Frau mittelschwere Verletzungen, bei weiteren sieben Personen, darunter ein sieben und ein 15 Jahre altes Kind, wurden nur leichte Verletzungen festgestellt.

© Reporter 24

Verkehr wurde stark beieinträchtigt

Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Fahrbahn in Richtung Süden war wegen der Bergung- und Reinigungsarbeiten fast drei Stunden beeinträchtigt. Die drei Unfallverursacher werden wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.  

© Reporter 24
© Reporter 24
© Reporter 24

 

ERSTMELDUNG (11:01 Uhr)

Am heutigen Dienstagvormittag (27. März) ereignete sich auf der A9 bei Pegnitz im Landkreis Bayreuth ein schwerer Verkehrsunfall. Laut ersten Informationen der Polizei sind mehrere Fahrzeuge miteinander kollidiert. Mindestens sechs Personen sollen bei dem Verkehrsunfall verletzt worden sein. Die Autobahn ist in dem Bereich in Fahrtrichtung München momentan komplett gesperrt. Ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Es hat sich bereits ein Rückstau gebildet. Bitte halten Sie eine Rettungsgasse für weitere Einsatzkräfte frei.

 

  • Mehr Informationen folgen in Kürze!
© ADAC / Symbolbild

B2 / Bronn: Überholmanöver mit fatalen Folgen

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Pegnitz: Kleintransporter kracht auf der A9 in die Leitplanke

Einen klassischen Unfallgrund zu dieser Jahreszeit bilanzierte am Dienstagabend (06. März) die Polizei auf der Autobahn A9 bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth). Der Fahrer (21) eines Kleintransporters war auf der schneebedeckten Autobahn zu schnell unterwegs. Zwischen der Ausfahrt Trockau und der Rastanlage Fränkische Schweiz brach dadurch in einer langgezogenen Kurve das Heck seines Fahrzeuges aus.

Weiterlesen

© Freiwillige Feuerwehr Pegnitz

Pegnitz: Vorfahrt missachtet – Zwei Verletzte bei schwerem Unfall

Zwei Verletzte und ein Schaden von 30.000 Euro - so lautete die Bilanz eines Unfalls am Mittwochnachmittag (28. Februar) bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth). entstand durch eine kurze Unaufmerksamkeit eines 76-jährigen Oberpfälzers.

Unachtsamkeit führt zu Unfall

Ein 76-Jähriger wollte mit seinem Opel von der A9-Autobahnausfahrt Pegnitz nach links in die Bundesstraße B85 einbiegen. Hierbei übersah er einen aus Richtung Auerbach kommenden Kleintransporter. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Hierbei wurde der Senior schwer verletzt. Der Fahrer (48) des Transporters erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand jeweils ein Totalschaden.

© Freiwillige Feuerwehr Pegnitz
© Freiwillige Feuerwehr Pegnitz
© TVO / Symbolbild

A9 / Pegnitz: Italienische Studenten mit Haschisch erwischt

Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierten am Montagmittag (26. Februar) eine italienische Studentengruppe an der A9-Rastanlage Fränkische Schweiz-West. Dabei fanden sie bei einem 18-jährigen in der Jackentasche sechs Haschisch-Plomben.

Weiterlesen

© Polizeipräsidium Oberfranken / Symbolbild

A9 / Pegnitz: Falschparker sperrt Rastanlage stundenlang

Eine mehrstündige Sperrung der Rastanlage Fränkische Schweiz auf der A9 bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) verursachte in der Nacht zum Donnerstag (22. Februar) ein Lastwagenfahrer durch verbotswidriges Parken. Für den Lkw gab es kein Vor und kein Zurück mehr. Ein Kran musste anrücken und den Truck aus seiner misslichen Lage befreien.

Weiterlesen

© News5 / Fricke

Tödliches Unfalldrama auf der A9 bei Trockau: Zeugen gesucht!

Bereits am Dienstag (16. Januar) erschütterte ein tragischer Verkehrsunfall auf der A9 bei Trockau (Landkreis Bayreuth) ganz Oberfranken. Nach einem Auffahrunfall mit einem Lkw stürzte der 33 Jahre alte Fahrer eines Mercedes die Talbrücke hinunter und verstarb. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. (Wir berichteten.) Um den ganz genauen Unfallhergang zu ermitteln, sucht die Verkehrspolizei Bayreuth nach wie vor Zeugen.

© News5 / Fricke
© News5 / Fricke
© News5 / Fricke

Mercedes fährt auf Lkw auf

Um 16:10 Uhr kam es bei schneebedeckter Fahrbahn kurz vor der Anschlussstelle Trockau in Richtung Norden zunächst zu einem Auffahrunfall. Ein 33-Jähriger aus dem Vogtlandkreis fuhr mit seinem Mercedes auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Der Mann stieg nach bisherigen Erkenntnissen aus seinem Fahrzeug aus und begab sich an den rechten Fahrbahnrand. Ein 18-Jähriger hielt danach mit seinem Citroen Berlingo hinter den Unfallfahrzeugen an.

33-Jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle

Kurz darauf prallte ein 31 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Bayreuth mit seinem Skoda in den stehenden Berlingo und schob diesen auf den Mercedes des 33-Jährigen. In diesem Zusammenhang stürzte der Mann die Talbrücke hinunter. Ein verständigter Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Der 18-Jährige Berlingofahrer aus Niedersachsen erlitt schwerste Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Er konnte bislang noch nicht zu dem Unfallhergang befragt werden. Der 31 Jahre alte Mann aus dem Landkreis Bayreuth musste mit Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.

33-Jähriger auf Auto erfasst

Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass der 33-Jährige von einem der unfallbeteiligten Autos erfasst wurde und in der Folge über das Geländer der Talbrücke in die Tiefe stürzte. Die Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth arbeiten bei der Aufklärung des genauen Unfallhergangs eng mit einem von der Staatsanwaltschaft Bayreuth beauftragten Sachverständigen zusammen. Für die Ermittlungen sind jedoch auch Beobachtungen von Personen wichtig, die unmittelbar nach dem Verkehrsunfall hinzugekommen, beziehungsweise vorbeigefahren sind. Hierbei ist insbesondere der Stand der Fahrzeuge sowie der Aufenthaltsort der Personen auf der Fahrbahn für die Beamten von Bedeutung. 

Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-2330 in Verbindung zu setzen.

Terrorverdächtiger in Pegnitz festgenommen: Statement des Ersten Bürgermeisters!

Nach dem Bekanntwerden der Festnahme eines terrorverdächtigen Asylbewerbers in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) im Juni 2017, äußerte sich der Erste Bürgermeister der Stadt, Uwe Raab (SPD), am gestrigen Donnerstag (30. November) vor dem TVO-Mikrofon. Per Brief gab es am heutigen Freitag nochmals eine Stellungnahme von ihm. Wie berichtet, verhinderte die Polizei im Sommer womöglich einen geplanten Terroranschlag. Ein damals 18-jähriger Syrer, der in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) wohnte, hatte sich Baupläne zum Bau einer Bombe besorgt. Zudem stellten die Ermittler ein Bekennervideo bei einer Wohnungsdurchsuchung sicher. Der Syrer sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft.

 

Der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Uwe Raab (SPD) hat sich am heutigen Freitag (1. Dezember) mit folgendem Brief an die Öffentlichkeit zu Wort gemeldet:

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

entgegen anders lautender Vermutungen weiß ich erst seit Dienstagnachmittag von einem Journalisten der Süddeutschen Zeitung von der Verhaftung eines 18-jährigen Syrers wegen Terrorverdachtes. Offensichtlich kam es bereits im Juni zu dieser Verhaftung. Das Ausmaß der Anklage und der Beweisführung ist mir, außer dem was der Presse zu entnehmen ist, nicht bekannt.

 

Ich war und bin bestürzt über die Pläne des jungen Mannes sowie froh und erleichtert, dass er gefasst wurde, bevor er seine Gedanken in Taten umsetzen konnte. In diesem Zusammenhang danke ich noch mal ausdrücklich für die gute Polizeiarbeit, die hier geleistet wurde.

 

Es ist mir aber insbesondere ein Anliegen, Ihnen noch folgendes dazu mitzuteilen:

 

  1. Ich habe null Toleranz für Kriminalität oder gar Terrorismus. Ich verstehe diesbezügliche Ängste und Sorgen. Wer in Deutschland Straftaten begeht, muss mit der vollen Härte der Justiz und mit weiteren Konsequenzen bezüglich seines künftigen Aufenthaltsortes rechnen. Das sind wir unserer Bevölkerung schuldig, die zu Recht von staatlichen Institutionen Sicherheit und Ordnung einfordert.

 

  1. Ich bitte Sie jedoch, einen kühlen Kopf zu bewahren. Uns allen liegen nicht genügend Informationen vor, um diesen Fall abschließend beurteilen zu können. Begehen wir keine Vorverurteilungen. Das führt uns nicht weiter. Die Rechtsprechung in unserem Land obliegt unabhängigen Richtern, die nur dem Gesetz verpflichtet sind. Wilde Spekulationen, rechtspopulistisches Mobbing und diffamierende Äußerungen in den sozialen Netzwerken helfen niemandem, tragen nicht zur Aufklärung bei und vergiften das Klima unseres gemeinsamen Zusammenlebens.

 

  1. In Pegnitz leben knapp 150 Geflüchtete, die größtenteils vor Krieg und Terrorismus geflohen sind, in der Hoffnung, hier in Frieden leben zu können. Bitte begegnen Sie diesen Menschen nicht mit Vorurteilen und stigmatisieren Sie diese nicht für die Vergehen weniger Einzelner.

 

  1. Der großartige Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, der Stadtverwaltung, der Schulen und der Firmen, die sich um die Integration der Geflüchteten bemühen, ist ein wichtiger Baustein für das gute und friedliche Zusammenleben in unserer Stadt. Diese Helfer und Institutionen setzten sich dafür ein, unsere Sprache, Werte und Kultur zu vermitteln und tragen so in hervorragender Weise zur Integration bei. Das Handeln dieser Menschen und Institutionen steht in der unserer christlichen Tradition der Nächstenliebe. Wer dieses großartige Wirken als Terrorhilfe bezeichnet verkennt, dass eine solche Solidarität schon immer für Wohlstand und Frieden in unserem Land gesorgt hat.

 

  1. Die Masse der Geflüchteten selbst ist zutiefst bestürzt über solche Handlungen und schämt sich für solche Vergehen.

 

Ihr Uwe Raab

Reaktionen aus Pegnitz mit einem Statement des Ersten Bürgermeisters, Uwe Raab
Reaktionen aus Pegnitz: Fassungslosigkeit nach Festnahme eines Terrorverdächtigen
(Aktuell-Bericht vom 30.11.17)

Terror-Alarm in Oberfranken: Polizei verhaftet Bombenbauer

Prozess in Bayreuth: Urteil gegen mutmaßlichen Gefährder

UPDATE

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Gefährder aus Pegnitz ist nun in Bayreuth ein Urteil gefallen. Dem 19-jährigen Syrer wird vorgeworfen einen Terroranschlag geplant zu haben. Bei dem jungen Mann wurde eine Anleitung zum Bau einer Bombe, ein Bekennerschreiben und eine Anleitung zum beschaffen eines Lkw gefunden. Nun wurde der Asylbewerber nach Jugendstrafrecht zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.


Mit der Festnahme eines Asylbewerbers in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) verhinderte die Polizei womöglich einen Terroranschlag. Wie die "SZ" in ihrer Online-Ausgabe schreibt, hatte sich der damals 18-jährige Syrer wohl schon die Baupläne zum Bau einer Bombe besorgt. Zudem soll er bereits ein Bekennervideo gedreht haben.

Festnahme im Juni 2017

Die Festnahme des Verdächtigen, der im Frühsommer 2015 nach Deutschland kam und hier Asyl beantragte, erfolgte bereits im Juni 2017, wie die Generalstaatsanwaltschaft München jetzt gegenüber der Zeitung bestätigte. Ermittler fanden bei einer Wohnungsdurchsuchung Beweismaterial, welches sich der Asylbewerber beim sogenannten Islamischen Staat (IS) beschafft haben soll. Die Fahnder konnten damals allerdings keine Informationen vorfinden, die ein bestimmtes Anschlagsziel ausmachten.

Pläne zum Bau einer Bombe sowie ein Bekennervideo entdeckt

Der Asylbewerber wurden von den bayerischen Sicherheitsbehörden nicht als Gefährder geführt. Der 18-Jähriger fiel aufgrund einer anderen Straftat auf, die die Oberstaatsanwaltschaft in München allerdings nicht veröffentlichte. Wie Georg Freutsmiedl, Leiter der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus gegenüber TVO bestätigte, wurden bei einer Durchsuchung eines Privathauses, in dem der 18-Jährige in Pegnitz wohnte, unter anderem die Pläne zum Bau einer Bombe und die Anleitung zur Beschaffung eines Lkw entdeckt. Weiterhin wurde ein selbstgedrehtes Bekennervideo sichergestellt. Der 18-Jährige wurde daraufhin sofort festgenommen.

Syrer sitzt in Untersuchungshaft

Auf die Frage, warum die Öffentlichkeit bislang nicht informiert wurde, verwies man von Seiten der Behörden auf laufende Ermittlungen. Auch das Polizeipräsidium Oberfranken bestätigte auf TVO-Anfrage die Festnahme des Syrers. Er sitzt seitdem in U-Haft. Gegen ihn wird Anklage wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erhoben. Wann ein Prozess gegen ihn beginnt, steht noch nicht fest. Bei einer Verurteilung droht dem mittlerweile 19-Jährigen bis zu zehn Jahren Haft.

Reaktionen aus Pegnitz nach Bekanntwerden der Nachricht
Reaktionen aus Pegnitz: Fassungslosigkeit nach Festnahme eines Terrorverdächtigen
(Aktuell-Beitrag vom 30.11.2017)
© TVO / Symbolbild

A9 / Pegnitz: Kleintransporter brennt auf der Rastanlage

Am Mittwochmorgen (8. November) brannte auf der Rastanlage Fränkische Schweiz der Autobahn A9 ein Kleintransporter. Hierbei entstand ein Schaden von 15.000 Euro. Das bei dem Feuer nicht mehr passierte, ist den Insassen zu verdanken, die das brennende Fahrzeug von den Zapfsäulen wegschoben!
Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

A9 / Pegnitz: Mercedes-Fahrer schrottet 400-PS-Auto

Erst vier Monate alt war ein 400 PS starker mercedes, der nach einem Unfall als Totalschaden auf der Autobahn A9 bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) liegen blieb. Wieder einmal war ein Autofahrer zu schnell bei Nässe unterwegs.

Weiterlesen

3 4 5 6 7