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Landratswahl Coburg 2019: Der TVO-Liveticker zur Stichwahl!

Im ersten Wahldurchgang der Landratswahl im Landkreis Coburg konnte sich am 27. Januar 2019 keiner der sechs Kandidaten durchsetzen. Am heutigen Sonntag (10. Februar) kommt es daher zur Stichwahl zwischen Sebastian Straubel (CSU) und Martin Stingl (SPD). Vor zwei Wochen lag Sebastian Straubel (43,5%) deutlich vor Martin Stingl (23,3%). Ob Sebastian Straubel seinen Vorsprung halten kann, oder ob Martin Stingl ihn doch noch überholt, erfahren Sie ab 18:00 Uhr in unserem Live-Ticker zur Stichwahl, auf unseren Social Media Kanälen und natürlich im Programm von TVO. Wir berichten live aus dem Landratsamt in Coburg. 

 

Zusammenfassung vom Wahlabend:
Historischer Sieg bei der Stichwahl: Sebastian Straubel (CSU) ist Coburgs neuer Landrat!

Am heutigen Sonntag (10. Februar) wurde in Coburg ein neuer Landrat gewählt. Nachdem sich im ersten Wahldurchgang keiner der sechs Kandidaten durchsetzen konnte, kam es zur Stichwahl zwischen Martin Stingl (SPD) und Sebastian Straubel (CSU). Am Ende konnte sich der Bürgermeister von Lautertal Sebastian Straubel durchsetzen. Damit ist das erste Mal ein CSU-Politiker Landrat in Coburg. Wir waren live im Landratsamt in Coburg mit dabei.

Erste Statements nach der Stichwahl:
Landratswahl in Coburg: Statement von Sebastian Straubel (CSU)
Landratswahl in Coburg: Statement von Martin Stingl (SPD)
Landratswahl Coburg 2019: Statement von Hans Michelbach (CSU)
Landratswahl Coburg 2019: Statement von Jürgen W. Heike (CSU)
Landratswahl Coburg 2019: Statement von Michael Busch (SPD)
Landratswahl Coburg 2019: Statement von Carsten Höllein (SPD)
Endergebnis der Stichwahl:
Der TVO-Liveticker

19:10 Uhr

  • Stimmbezirke für Sebastian Straubel (CSU): Lautertal, Dörfles-Esbach, Ahorn, Weitramsdorf, Weidhausen, Itzgrund, Sonnefeld, Seßlach, Bad Rodach, Rödental, Meeder, Ebersdorf bei Coburg, Großheirath, Grub am Forst, Niederfüllbach, Untersiemau
  • Stimmbezirke für Martin Stingl: Neustadt bei Coburg

19:06 Uhr

17 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 37,55%
  • Sebastian Straubel: 62,45%

Damit ist Sebastian Straubel (CSU) der neue Landrat von Coburg. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,05 %.

19:02 Uhr

16 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 37,66%
  • Sebastian Straubel: 62,34%

19:00 Uhr

15 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 36,64%
  • Sebastian Straubel: 63,36%

18:47 Uhr

14 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 36,72%
  • Sebastian Straubel: 63,28%

18:44 Uhr

13 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 36,47%
  • Sebastian Straubel: 63,53%

18:40 Uhr

11 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 37,71%
  • Sebastian Straubel: 62,29%

18:38 Uhr

10 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 38,20%
  • Sebastian Straubel: 61,80%

18:31 Uhr

8 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 41,28%
  • Sebastian Straubel: 58,72%

18:31 Uhr

5 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 45,24%
  • Sebastian Straubel: 54,76%

18:30 Uhr

3 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 35,35%
  • Sebastian Straubel: 64,65%

18:27 Uhr

2 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 37,34%
  • Sebastian Straubel: 62,66%

18:24 Uhr

1 von 17 Stimmbezirken ausgezählt:

  • Martin Stingl: 37,02%
  • Sebastian Straubel: 62,98%

18:20 Uhr

Zahlreiche Gäste kamen ins Landratsamt nach Coburg um die Stichwahl mit zu verfolgen. Darunter die Bundestagsabgeordneten Emmy Zeulner (CSU) und Hans Michelbach (CSU), der ehemalige Landrat Michael Busch (SPD), Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) der stellvertretende Landrat Christian Gunsenheimer (FW) und viele mehr. 

18:01 Uhr

Alle Wahllokale sind geschlossen. Die Stimmen werden nun ausgezählt. 

Videos zum Thema Landratswahl:
TVO Spezial: Landratswahl Coburg - das Duell vor der Stichwahl
Landratswahl in Coburg 2019: Zusammenfassung der Wahl vom Sonntag
Ergebnisse des ersten Wahldurchgangs:

Landratswahl in Coburg 2019: Der TVO-Liveticker!

Im Landkreis Coburg wurde am heutigen Sonntag (27. Januar) ein neuer Landrat gewählt. Sechs Kandidaten stellten sich zur Wahl: Martin Stingl (SPD), Sebastian Straubel (CSU), Christian Gunsenheimer (Freie Wähler), Dagmar Escher (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Höpflinger (AfD) und Martin Truckenbrodt (ÖDP). Die Wahllokale wurden um 18:00 Uhr geschlossen. Hier erfahren Sie aktuelle Zwischen- und Endergebnisse und natürlich auch, ob es zu einer Stichwahl kommen wird, direkt aus dem Landratsamt in Coburg. 

Im Landkreis Coburg wurde am gestrigen Sonntag (27. Januar) gewählt. Sechs Kandidaten stellten sich zur Wahl: Martin Stingl (SPD), Sebastian Straubel (CSU), Christian Gunsenheimer (Freie Wähler), Dagmar Escher (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Höpflinger (AfD) und Martin Truckenbrodt (ÖDP). Die Wahllokale wurden um 18:00 Uhr geschlossen. Der neue Landrat steht allerdings noch nicht fest. Am 10. Februar kommt es zu einer Stichwahl zwischen Sebastian Straubel (CSU) und Martin Stingl (SPD). Wir haben erste Statements eingeholt. 

Landratswahl Coburg: So verlief der Wahlabend
Videos zum Wahlsonntag im Landkreis Coburg:
Landratswahl in Coburg 2019: Zusammenfassung der Wahl vom Sonntag
Landratswahl Coburg: Statements vom Wahlabend
Ahorn: Technische Probleme bei der Landratswahl Coburg
Seßlach: Erstes Statement vom neuen Bürgermeister
Das Endergebnis im Landkreis Coburg:
Der TVO-Liveticker zur Landratswahl in Coburg:

20:20 Uhr

Nachdem sich die Bekanntgabe des Endergebnisses verzögerte, steht nun fest, dass es am 10. Februar eine Stichwahl zwischen Sebastian Straubel (CSU) und Martin Stingl (SPD) geben wird.

19:25 Uhr

Bei der Landratswahl 2019 in Coburg fehlen aktuell noch die Stimmen aus der Gemeinde Ahorn. Dort gab es ein Software-Problem. Nun müssen alle Stimmbezirke händisch ausgezählt werden. Das Endergebnis wird sich deutlich verzögern.

19:18 Uhr

Maximilian Neeb (Freie Wähler) ist der neue Bürgermeister der Stadt Seßlach! Mehr Infos hier!

18:51 Uhr

15 von 17 Stimmbezirken:

  • Stimmbezirke für Sebastian Straubel: Lautertal, Dörfeles-Esbach, Rödental, Meeder, Untersiemau, Itzgrund, Niederfüllbach, Sonnefeld, Weidhausen, Ebersdorf bei Coburg, Grub am Forst, Großheirath
  • Stimmbezirke für Martin Stingl: Neustadt bei Coburg
  • Stimmbezirke für Christian Gunsenheimer: Weitramsdorf

18:45 Uhr

12 von 17 Stimmbezirken ausgewählt:

  • Stingl: 17,3%
  • Straubel: 48,6%
  • Gunsenheimer: 20,8%
  • Escher: 8,2%
  • Sonstige: 5,1%

18:40 Uhr

9 von 17 Stimmbezirken ausgewählt:

  • Stingl: 17,79%
  • Straubel: 50,90%
  • Gunsenheimer: 17,93%
  • Escher: 8,28%
  • Sonstige: 5,09%

18:35 Uhr

3 von 17 Stimmbezirken ausgewählt:

  • Stingl: 19,90%
  • Straubel: 46,95%
  • Gunsenheimer: 20,49%
  • Escher: 6,97%

18:30Uhr

1 von 17 Stimmbezirken ausgewählt:

  • Stingl: 17,04%
  • Straubel: 54,33%
  • Gunsenheimer: 15,97%
  • Escher: 6,52%
  • Sonstige: 6,13

18:01 Uhr

Die Wahllokale sind geschlossen. Die Auszählung der Stimmen hat begonnen. 

Das sind die Kandidaten:
Landratswahl Coburg: Die Kandidaten von CSU/Landvolk & ödp
Landratswahl Coburg: Die Kandidaten von SPD & Grüne
Landratswahl Coburg: Die Kandidaten von Freie Wähler & AfD

Coburg: Die Suche nach dem neuen Landrat beginnt!

Mit der konstituierenden Sitzung des Landtags am heutigen Montag (05. November) endet auch die Amtszeit von Michael Busch als Coburger Landrat. Der SPD-Politiker schaffte bei der Wahl am 14. Oktober 2018 über die Liste den Einzug ins Parlament. Langsam wird klar, wer ins Rennen um seine Nachfolge geht.

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Landtagswahl 2018: Die TVO-Themenseite!

Zur Landtagswahl am 14. Oktober sendet TVO live ab 18:00 Uhr. Wir informieren Sie fortlaufend über die aktuellen Zahlen der Wahl, sprechen mit Politikern über die ersten Tendenzen und senden selbstverständlich bis die Endergebnisse vorliegen. Schalten Sie ein, verfolgen Sie die Wahl auf unserer Homepage oder folgen Sie uns über unsere anderen Kanäle wie Facebook, Twitter und Co. Wir halten Sie den ganzen Abend auf dem Laufenden!


Landtagswahl Bayern am 14. Oktober 2018

Landeswahlleiter

Informationen des Landeswahlleiters zur Landtagswahl

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Stimmkreise

Die 8 oberfränkischen Stimmkreise als Grafik

HIER

Direktkandidaten

Die 8 oberfränkischen Stimmkreise & ihre Direktkandidaten (Erststimme)

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CSU-Kandidaten

Liste der CSU-Landtagskandidaten für Oberfranken

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SPD-Kandidaten

Liste der SPD-Landtagskandidaten für Oberfranken

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FW-Kandidaten

Liste der Freie Wähler-Landtagskandidaten für Oberfranken

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Grüne-Kandidaten

Liste der Grünen-Landtagskandidaten für Oberfranken

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FDP-Kandidaten

Liste der FDP-Landtagskandidaten für Oberfranken

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AfD

Liste der AfD-Landtagskandidaten für Oberfranken

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Weitere

        Weitere Parteien und Kandidaten           

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Wir fragen, die Kandidaten antworten!
Melanie Huml, CSU
Inge Aures, SPD
Ursula Sowa, Die Günen
Thorsten Glauber, Freie Wähler
Sebastian Körber, FDP
Martin Böhm, AfD
"Wahl konkret" - Diskussionen vor der Landtagswahl
Landtagswahl 2018: "Konkret" SPD und Freie Wähler
Landtagswahl 2018: "Konkret" mit AfD, Die Linke und FDP
Landtagswahl 2018: "Konkret" mit CSU und Bündnis 90/Die Grünen
Landtagswahl 2018: "Konkret" mit ÖPD, Bayernpartei, MUT und Piraten

Bezirkstagswahl Oberfranken am 14. Oktober 2018

 

Landeswahlleiter

Informationen des Landeswahlleiters zur Bezirkswahl

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Bezirkstag

Informationen zum Bezirk Oberfranken

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CSU-Kandidaten

        CSU - Bezirkstagskandidaten für Oberfranken                  HIER

SPD-Kandidaten

        SPD - Bezirkstagskandidaten für Oberfranken

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FW-Kandidaten

Freie Wähler - Bezirkstagskandidaten für Oberfranken       

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Grüne-Kandidaten

Grünen - Bezirkstagskandidaten für Oberfranken

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FDP-Kandidaten

FDP - Bezirkstagskandidaten für Oberfranken

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AfD-Kandidaten

AfD - Bezirkstagskandidaten für Oberfranken

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Weitere

Weitere Parteien und Kandidaten zur Bezirkswahl 

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Weiteres zum Thema Wahl 2018
Landtagswahl 2018: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Politisch motivierte Sachbeschädigung?: Fahrzeug von AfD-Kandidatin in Ködnitz beschädigt

Wie die Polizei am heutigen Donnerstagnachmittag (20. September) mitteilte, wurde bereits am Wochenende in Ködnitz (Landkreis Kulmbach) ein Fahrzeug, welches mit der AfD-Bezirkstagskandidatin Daniela Förster (Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach) in Verbindung steht, mit einer bislang unbekannten Flüssigkeit übergossen und dabei schwer beschädigt. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt.

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© TVO

Stegaurach: Proteste gegen AfD-Wahlveranstaltung

Das Aktionsbündnis "Stegaurach steht auf" rief am gestrigen Dienstagabend (18. September) zu Protesten gegen eine AfD-Veranstaltung im Bürgersaal von Stegaurach (Landkreis Bamberg) auf. Vor der Aurachtalhalle versammelten sich rund 400 Teilnehmer und demonstrierten gegen die Wahlveranstaltung.

Aktionsbündnis ist gegen AfD-Veranstaltung in Stegaurach

Bei musikalischer Untermalung durch Blasmusik und Rap-Beats versammelten sich hunderte Demonstranten in Stegaurach. Das Aktionsbündnis "Stegaurach steht auf" wollte mit ihren Protesten zeigen, dass die AfD in Stegaurach nicht willkommen ist. Untermauert wurde dies durch bunte Plakate. "Die AfD ist eine Gefahr für unsere Demokratie und eine freie Gesellschaft", so Heinrich Kolb, Sprecher des Aktionsbündnisses. Die Proteste liefen auf beiden Seiten friedlich ab.

© TVO
© TVO

Ein Franke an der Spitze Bayerns: Wird jetzt alles anders?

Am heutigen Freitag (16. März) ist sein großer Tag: Markus Söder ist am Vormittag zum insgesamt elften bayerischen Ministerpräsident gewählt und vereidigt worden. 169 Stimmzettel wurden abgegeben, 99 Stimmen entfielen auf Söder, hinzu kommen 64 Nein-Stimmen, vier Enthaltungen und zwei ungültige Stimmzettel. Mit 51 ist er nun der jüngste Ministerpräsident in der 100-jährigen Geschichte unseres Freistaats. Zudem kommt er aus Nürnberg und ist somit ein echter  Franke. Was meinen Sie? Ein fränkischer Ministerpräsident kann uns Oberfranken nur gut tun? Oder bleibt eh alles beim Alten?

 

Aktuell-Bericht vom Freitag (16. März)
Bayern: Neuer Ministerpräsident Söder weckt Begehrlichkeiten

Oberfranken: Melanie Huml & Dorothee Bär – neue stellvertretende CSU-Chefinnen

Glückwunsch an Melanie Huml und Dorothee Bär. Die beiden Politikerinnen sind auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg zu den fünf Stellvertretern von Parteichef Horst Seehofer gewählt worden.

Frauenpower an der CSU-Spitze

Gesundheitsministerin Melanie Huml erzielt dabei das Zweitbeste der fünf Ergebnisse. Sie wird mit 87,6 Prozent der Stimmen gewählt. Eine Wahl, die sie stolz macht und sie gestärkt in ihre neuen Aufgaben gehen lässt. Auch Dorothee Bär, Ehefrau des Hofer Landrates Oliver Bär wird viel Vertrauen entgegengebracht. Mit 79,2 Prozent der Delegierten-Stimmen wird sie ebenfalls zur stellvertretenden CSU-Chefin gewählt.

 Martin Schöffel ebenfalls im Parteivorstand

Außerdem neu in den Parteivorstand gewählt worden ist der Wunsiedler Landtagsabgeordneter Martin Schöffel. Er kommt zu den bisherigen Vertretern, die bestätigt worden sind noch hinzu. Das sind die Kulmbacher Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, die Bayreuther-Bundestagsabgeordnete Silke Launert und Bezirksvorsitzender Hans-Peter Friedrich.

Interview mit Melanie Huml zur Wahl als CSU-Vize
© Stadt Hof

„Perspektive Oberfranken“: Hochkarätiger Besuch auf vbw-Veranstaltung in Hof

Ein hochkarätiger Besuch hat sich bei der zweiten Auflage der Kooperationsveranstaltung „Perspektive Oberfranken“ in der Hofer Freiheitshalle am 23. November angekündigt. Bei der Veranstaltung, die zusammen von vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.), Frankenpost und TVO ausrichtet wird, tritt Ministerpräsident a.D. Edmund Stoiber als Gastredner auf.

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Hof: Perspektive Oberfranken im November

Hochkarätiger Besuch hat sich bei der zweiten Auflage der Kooperationsveranstaltung „Perspektive Oberfranken“ in Hof angekündigt. Bei der Veranstaltung am 23. November, die die vbw-Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. gemeinsam mit der Frankenpost und TVO ausrichtet, wird als Gastredner der Ministerpräsident a.D. Edmund Stoiber erwartet.

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Soll Karl-Theodor zu Guttenberg wieder Minister werden?

Am 30. August betrat Karl-Theodor zu Guttenberg sechs Jahre nach der Plagiatsaffäre wieder die deutsche Politikbühne und das ausgerechnet in seinem ehemaligen Wahlkreis Kulmbach. Die CSU hat den ehemaligen Verteidigungsminister für ihren Wahlkampf an Bord geholt. In die Kulmbacher Stadthalle strömten am vergangenen Mittwoch über 1.000 Menschen und alle stellen sich eigentlich nur eine Frage: Kommt Karl-Theodor zu Guttenberg zurück? Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zeigte sich bereits nicht abgeneigt. Gegenüber der Passauer Neuen Presse verkündete er, dass er KT durchaus für ministrabel hält und sich sich vorstellen kann, dass Guttenberg wieder ein Ministeramt übernehmen könnte. Doch was denken die Oberfranken darüber? Soll KT wieder Minister werden?

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Hof: Christine Schörner verlässt die Grünen

Eine politische Personalie beschäftigt uns am Freitag (21. Juli) zum wiederholten Male. Die ehemalige Bezirksvorsitzende der oberfränkischen Grünen verkündete ihren Parteiaustritt und damit erreicht der Fall Christine Schörner seinen vorläufigen Höhepunkt.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Ehe für alle: So haben die oberfränkischen Abgeordneten gestimmt

Am Freitag (30. Juni) stimmte der Bundestag in Berlin über die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten hat für die "Ehe für alle" abgestimmt. Somit können nun auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten.

Bundestag sagt Ja zur Ehe für alle

Bislang wurde die Ehe rein rechtlich nur zwischen Mann und Frau geschlossen. Durch die Entscheidung im Bundestag am Freitagmorgen für die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare, können künftig auch Ehen zwischen Männern oder Frauen geschlossen werde. Bisher konnten gleichgeschlechtliche Paare eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. 

Mehrheit für den Gesetzesentwurf

Insgesamt stimmten 393 Mitglieder des Bundestages für die "Ehe für alle". 226 Bundestagsabgeordnete sprachen sich dagegen aus. SPD, Grüne, Linke und  75 Unionsabgeordnete stimmten für den Gesetzesentwurf. 225 Abgeordnete der CDU/CSU stimmten dagegen, unter ihnen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Einig ist man sich jedoch, dass kein Mensch diskriminiert werden sollte.

So haben die oberfränkischen Bundestagsabgeordneten abgestimmt:

Hans Michelbach (CSU)

„In der heutigen Abstimmung habe ich für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die Chance zur Adoption von Kindern gestimmt. Ich habe mich vor allem deshalb nach Gewissensprüfung klar dafür ausgesprochen, weil ich nicht dagegen sein kann, dass Kinder dort adoptiert werden können, wo sie eine Familie finden. Ich bin ein christlich wertkonservativer Mensch, deshalb habe ich nichts dagegen, wenn auch zwei Männer oder zwei Frauen Ja zueinander sagen: Zwei Menschen, die rechtlich verbindlich vor dem Staat erklären, dass sie mit allen Rechten und Pflichten lebenslang in guten wie in schlechten Zeiten finanziell und fürsorglich füreinander einstehen, leben eine Werte- und Verantwortungsgemeinschaft im besten Sinne. Bei der Gleichstellung geht es um Toleranz und Respekt. Es wird niemandem etwas genommen. Ich werde mich auch in Zukunft energisch für Familien mit Kindern einsetzen. Leider ist in den vergangenen Tagen die ernsthafte Entscheidung von politischen Kräften für Wahlkampfzwecke missbraucht worden.“

Petra Ernstberger (SPD)

Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger unterzog sich kürzlich einer Hüftoperation und ließ sich deshalb im Rollstuhl extra für die Abstimmung nach Berlin bringen.

"Ich werde mit Ja stimmen. Gesellschaften verändern sich, öffnen sich. Dies geschieht seit Jahrhunderten. Mit der Entscheidung des Bundestages wird dem Rechnung getragen. Keiner verliert etwas, einige bekommen etwas hinzu: Gleichberechtigung und Gerechtigkeit."

 

Hans-Peter Friedrich (CSU)

"Die vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellte Ehe ist eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau zur Weitergabe menschlichen Lebens. Dieser Ehebegriff darf nicht aufgelöst werden."

Thomas Silberhorn (CSU)

"Ich werde nicht zustimmen. Alle Menschen haben genau eine Mutter und einen Vater. Die Ehe von einem Mann mit einer Frau steht deshalb unter dem besonderen Schutz des Staates. Andere Formen des Zusammenlebens verdienen unsere Achtung, aber sind eben etwas anderes. Den Begriff der Ehe umzudefinieren, lehne ich ab."

Annette Kramme (SPD)

"Die SPD hat 2001 das Lebenspartnerschaftsgesetz eingeführt und immer darauf gedrängt, rechtliche Regelungen, die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften schlechter stellen, zu beseitigen. Wir setzen uns für die Ehe für alle ein. Im Bundesrat wurde bereits beschlossen, den Gesetzentwurf des Landes Rheinland-Pfalz zur "Ehe für alle" auf den Weg zu bringen. Die Abstimmung im Bundestag ist daher kein Schnellschuss, sondern der Abschluss jahrelanger Diskussionen. Wir ergreifen die Chance, die gesellschaftliche Realität anzuerkennen – deshalb stimme ich mit ja."

Silke Launert (CSU)

„Ich werde mich am Freitag bei der Abstimmung enthalten. Bei der Entscheidung war zu berücksichtigen, dass im Wesentlichen nur noch der Begriff der „Ehe“ zur Debatte steht und nicht mehr die rechtliche Gleichstellung. Diese haben wir bis auf die Volladoption, die im Laufe der Zeit wohl auch noch kommen wird, schon erreicht. Wir diskutieren also über die Frage, ob verheiratete Homosexuelle eine Ehe führen oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Ich kann nachempfinden, dass sich Homosexuelle diskriminiert fühlen. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch immer wieder betont, dass die Ehe nach dem herkömmlichen Verständnis zwischen einer Frau und einem Mann besteht. Wenn man das ändern will, dann muss man die Verfassung ändern. Dafür bin ich offen.“ 

Hartmut Koschyk (CSU)

"Ich werde im Deutschen Bundestag gegen eine Öffnung der Ehe mit Nein stimmen, da ich der Überzeugung bin, dass die Ehe zwischen Mann und Frau und damit verbunden die Familie ein schützenswertes Gut in unserem Land bleiben sollte. Im Kern geht es bei den Antrag im Deutschen Bundestag um die Frage eines vollen Adoptionsrechts. In anderen Bereichen ist bereits eine Gleichstellung erfolgt und alle Diskriminierungen sind im Grunde bereits beseitigt worden. So können gleichgeschlechtliche Paare bereits seit 2001 ihre Lebenspartnerschaft offiziell eintragen lassen. Inzwischen wurden diese Paare in vielen Fragen verheirateten heterosexuellen Paaren gleichgestellt, so etwa bei der Unterhaltspflicht, im Erbrecht und beim Ehegattensplitting."

Emmi Zeulner (CSU)

„Ich werde dem Antrag „Ehe für alle“ nicht zustimmen. Vorab: Dieses Thema derart für den Wahlkampf und die politischen Zwecke zu missbrauchen, wie es die SPD getan hat, ist unwürdig. Ich bin entschieden gegen jegliche Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren und sollte ich eine solche Ungerechtigkeit in meinem Umfeld erleben, habe ich mich in Vergangenheit und werde ich mich auch zukünftig couragiert gegen eine solche stellen. Ich habe selbst in meinem engen Freundeskreis gleichgeschlechtliche Paare und respektiere selbstverständlich ihre Meinung zur „Ehe für alle“. Im Gegenzug hoffe ich auch, dass meine Meinung respektiert wird. Die hier geforderte Toleranz muss für beide Seiten gelten. Denn letztlich geht es darum, dass wir die Werte des anderen hören, respektieren und im besten Fall nachvollziehen können. Ich stehe hinter dem Grundsatzprogramm der CSU. Dies stellt die Ehe von Mann und Frau unter staatlichen Schutz und erkennt zugleich an, dass die Werte, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gelebt werden, grundlegend für unsere Gesellschaft sind. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass alle Paare, gleichgeschlechtlich oder nicht, offiziell als „verheiratet“ bezeichnet werden. Somit wäre der Begriff der Ehe, die als Wesensmerkmal die Verschiedengeschlechtlichkeit innehat, nicht betroffen. Letztlich ist es für mich aber keine reine Gewissensentscheidung. Denn ich habe als direkt gewählte Abgeordnete einen Auftrag von meinen Wählern erhalten, sie auch in Berlin zu vertreten. Diese haben mich in dem Vertrauen gewählt, dass bestimmte Grundsätze nicht angetastet werden. Letztlich haben sich die gesellschaftlichen Werte und Anschauungen gewandelt, aber das christliche Wertebild ist in den Grundzügen dasselbe geblieben. Diese Beständigkeit hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern ist Ausdruck einer Verlässlichkeit. Deswegen werde ich dem Antrag „Ehe für alle“ nicht zustimmen.“

Andreas Schwarz (SPD)

„Es ist Zeit, dass endlich auch homosexuelle Paare in unserem Land heiraten dürfen und gleiche Rechte und gleiche Pflichten bekommen. Deshalb habe ich mit „Ja“ gestimmt."

Elisabeth Scharfenberg, (Die Grünen/Bündnis90)

Der Bundestag hat endlich Ja gesagt. Damit ist das Recht auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts beschlossen. Das ist ein historischer Schritt, denn die Ehe war gleichgeschlechtlichen Paaren bisher verwehrt – eine konkrete und symbolische Diskriminierung, die nun endlich ein Ende hat. Auch wenn die Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war, eine Reihe von Benachteiligungen gleichgeschlechtlicher Paare, in erster Linie im Adoptionsrecht, hat sie nicht beseitigt. Nun gilt gleiches Recht für alle Menschen, die sich lieben und die für einander Verantwortung übernehmen. Nach 30 Jahren ist die Gleichstellung vor dem Gesetz aller Ehepaare Realität. Das ist ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft insgesamt. Bereits 1994 hatten Bündnis 90/Die Grünen den ersten Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe in den Bundestag eingebracht. Seit drei Jahrzehnten setzen wir Grüne uns ein für die "Ehe für alle". Mit Erfolg, denn endlich hat sich auch die Bundeskanzlerin bewegt und die Abstimmung in ihrer Fraktion als Gewissensentscheidung freigegeben. Beschlossen wurde heute ein Gesetzentwurf des Bundesrates, der 2015 von Irene Alt, der grünen Familienministerin von Rheinland-Pfalz, initiiert wurde. Bald wird er im Gesetzesblatt stehen. Deutschland schließt sich damit den 22 Staaten an, die die Ehe bereits geöffnet haben. Es ist ein großartiger Tag.

Oberfranken: Der Bundestag hat "JA" gesagt
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