Tag Archiv: Polizeieinsatz

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Selber Wiesenfest: Schlägereien, blutige Wunden und Drogenkonsum

Im Zuge des Selber Wiesenfestes im Landkreis Wunsiedel musste die Polizei Marktredwitz sowohl am Freitag (12. Juli) als auch am Samstag (13. Juli) mit den Unterstützungskräften des OED Hof mehrmals anrücken. Unter anderem kam es zu einer Schlägerei zwischen drei Männern, die mit einer Kopfplatzwunde und einem Besuch im Klinikum Selb endete.

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Pegnitz: Polizistin rettet vier Entenbabys aus Gullyschacht

Vollen Einsatz, viel Herz und vor allem Fingerspitzengefühl zeigte am vergangenen Freitag (21. Juni) eine 26-jährige Polizeimeisterin aus Pegnitz. Sie rettete vier Entenbabys das Leben. Die Kleinen waren über einen Gully gewatschelt und in die Tiefe gestürzt.

Zu neunt im Watschelschritt unterwegs

Acht Entenkücken und ihre Mutter waren gemeinsam am Straßenrand unterwegs, als ihnen zwei Abwasserschächte zum Verhängnis wurden. Beim Überqueren des Gullys fielen vier Entchen in die Tiefe. Die Kleinen waren in dem Schacht gefangen.

Die Polizei, dein Freund und Helfer

Die Polizeibeamtin überlegte nicht lange und versuchte sofort zu helfen. Nachdem der Gullydeckel entfernt war, legte sie sich auf die Straße und rettete die Kücken aus ihrer misslichen Lage. Alle vier konnten unverletzt befreit werden.

Entenfamilie nach Unfall wieder vereint

Gemeinsam mit den hinzugerufenen Mitarbeitern der Tierrettung Bayreuth e.V. gelang es im Anschluss die Entenmama einzufangen und die ganze Familie wieder zu vereinen. Danach watschelten die Mama und ihre acht Kücken zu einer Wiese am Bach, um sich von dem Schrecken zu erholen.

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Frau in Selb bedroht: „Irgendwann bringe ich dich und dein Kind um“

Völlig außer Rand und Band war Sonntagnacht (24. Juni) ein 66-Jähriger in der Chemnitzer Straße. Erst klingelte der Mann mitten in der Nacht bei einer 27-Jährigen, dann beleidigte und bedrohte er die Frau. Die Polizei musste eingreifen. Klingelterror mitten in der Nacht Laut den Angaben der Polizei soll der Mann gegen 23:30 Uhr  bei der Frau über mehrere Minuten im Sekundentakt geklingelt haben. Als die 27-Jähirge die Tür öffnete, habe der Beschuldigte trotzdem munter weiter geklingelt. Außerdem habe er die 27-Jährige erheblich beleidigt. Frau an Haustür bedroht Damit aber immer noch nicht genug, der 66-Jährige habe der Frau auch mit den Worten „Irgendwann bringe ich Dich und Dein Kind um“ bedroht. Handgreiflich sei der Nachbar aber ihr gegenüber nicht geworden. Beamte der Polizei Marktredwitz konnten den Mann zum Glück beruhigen. Er wurde nach seinem „Auftritt“ angezeigt.
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Landkreis Lichtenfels: Untergetauchter Reichsbürger festgenommen

Bereits am letzten Samstag (18. Mai) nahm die oberfränkische Polizei einen mit Haftbefehl gesuchten Reichsbürger in einem Steinbruch im Landkreis Lichtenfels fest. Der Mann hatte sich dort mit seinen beiden minderjährigen Kindern in einer selbstgegrabenen Erdbehausung versteckt und aufgehalten.

Polizei seit November 2018 auf der Suche nach dem Mann

Wie die Polizei am heutigen Freitag (24. Mai) mitteilte, wollte die Kriminalpolizei den 50-Jährigen bereits Mitte November 2018 aufgrund eines vorliegenden Haftbefehls festnehmen. An seiner Wohnadresse war er aber nicht mehr auffindbar.

Umfangreiche Fahndung

Im Rahmen einer Fahndung brachte man in Erfahrung, dass der Gesuchte, zusammen mit seinen minderjährigen Kindern, das familiäre Umfeld verlassen hatte. Auch ein Aufenthalt im Ausland konnte nicht ausgeschlossen werden.

Reichsbürger wird mit seinen Kindern in einem Steinbruch lokalisiert

In Zusammenarbeit mit mehreren Behörden wurden durch die Kripo Coburg umfassende Ermittlungen zum Verbleib der drei Personen eingeleitet. Anfang Mai ergaben sich Hinweise, dass sich der 50-Jährige mit seinen zwei Kindern in einem Steinbruch im Landkreis Lichtenfels versteckt halten könnte. Dieser Verdacht erhärtete sich durch weitere polizeiliche Maßnahmen.

Zugriff am Samstagabend

Am Samstagabend konnten mehrere oberfränkische Einsatzkräfte, mit Unterstützung der Polizeihubschrauberstaffel, den Mann und die zwei Kinder in dem Steinbruch widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Die Kinder waren wohlauf und wurden in die Obhut des Jugendamtes gegeben.

50-Jähriger kommt in Haft

Aufgrund des bestehenden Haftbefehls lieferten Polizisten den 50-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die selbstgebaute Erdbehausung wurde zwischenzeitlich geräumt und wieder mit Erdreich aufgefüllt.

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Eskalation in Weismain: Zu laute Party endet mit fünf Festnahmen am Sonntagmorgen!

In einem Mehrfamilienhaus in der St.-Martin-Siedlung in Weismain (Landkreis Lichtenfels) kam es am Sonntagvormittag (19. Mai) zu einem Polizeieinsatz. Der Grund: Eine Party lief völlig aus dem Ruder. Als die Beamten vor Ort eingriffen, leisteten die Partygäste einen massiven Widerstand. Unter ihnen war eine 21-jährige Frau. Von deren Festnahme existiert ein privat aufgenommenes Handyvideo. Anhand des Videos wird den Beamten in sozialen Netzwerken jetzt Polizeigewalt vorgeworfen. (Siehe unten!)

Ruhestörung am Sonntagmorgen

Gegen 10:00 Uhr ging am gestrigen Tag der Notruf über die Ruhestörung in dem Haus in Weismain ein. Daraufhin rückte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Lichtenfels an, um die lautstarke Feier zu beenden. Dies wollte eine 21-jährige Frau jedoch nicht akzeptieren. Sie kam einem Platzverweis der eingesetzten Beamten nicht nach, beleidigte die Polizisten und leistete, wie auch ein Bekannter von ihr, einen erheblichen Widerstand. Die Streife mussten beide Personen laut dem Polizeibericht mit Hilfe körperlicher Gewalt festnehmen und im Anschluss fesseln.

Zwei Beamte bei Einsatz verletzt

Mit Unterstützung von zwei weiteren Streifenbesatzungen wurden zudem zwei Männer (29 und 23 Jahre), sowie eine weitere Frau festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden die 21-Jährige und zwei Beamte bei dem Einsatz leicht verletzt.

21-Jährige randaliert im Streifenwagen

Die festgenommene 21-Jährige beschädigte im Streifenwagen zudem eine Autoscheibe mit ihren Füßen. Gegen sie wird nun, neben Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, auch wegen Sachbeschädigung ermittelt. Die Rekonstruktion - insbesondere zu dem genauen Ablauf des Vorfalls - und den beteiligten Personen dauert an.

 

Video soll angebliche Polizeigewalt gegenüber der 21-Jährigen zeigen
Diskussion um Polizeieinsatz in Weismain: Beamte schlagen auf 21-Jährige ein

Interne Ermittlungen zu dem Vorfall in Weismain

Auf TVO-Nachfrage beim Polizeipräsidium Oberfranken halten sich Aussagen über den Vorfall derzeit in Grenzen. Man kontrolliere erst einmal, was vor Ort genau vorgefallen ist, so Polizeisprecher Heiko Mettke. Hierbei wird das Verhalten der Festgenommenen, wie auch der eingesetzten Polizei überprüft. Zudem wurden die Vorkommnisse dem Bayerischen Landeskriminalamt nach München gemeldet. In der Behörde gibt es die Abteilung "Interne Ermittlungen", in der Vorwürfe von möglicher Polizeigewalt geklärt werden.

Reaktionen der Mutter und der Polizei via Facebook
Aktuell-Bericht (20. Mai 2019) inklusive Studiotalk mit Anwalt Jürgen Schmidt
Party in Weismain eskalierte: Polizist schlug Frau in das Gesicht!
Griffen die Polizisten zu hart durch? / Talk mit Anwalt Jürgen Schmidt
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Selb: 48-Jähriger verschanzt sich mit mehreren Messern in einer Wohnung

Für einen größeren Polizeieinsatz sorgte am Donnerstagmittag (7. März) ein 48-Jähriger in Selb (Landkreis Wunsiedel), als er in einer Wohnung drohte sich etwas anzutun. Der Mann verschanzte sich daraufhin mit mehreren Messern in einem Zimmer.

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A73 / Gundelsheim: Bewusstloser im Wagen mitten auf der Autobahn

In der Überleitung von der A73 auf die A70 in Fahrtrichtung Bayreuth stand am Samstagnachmittag (12. Januar) ein Audi mitten auf der Fahrbahn. Der Fahrer des Wagens, ein 24-Jähriger, war bewusstlos und nicht in der Lage das Auto zu steuern. Wagen weist Beschädigungen auf Als die Polizei eintraf, stand der Audi beschädigt mitten auf der Autobhan. Der 24-Jährige Fahrer saß ohnmächtig im Wagen. Der junge Mann stand auf dem Gaspedal des im Leerlauf hochdrehenden Motors. Da das Fahrzeug verschlossen war und weder Rettungsdienst noch Notarzt ins Auto kamen, schlugen die Beamten eine Seitenscheibe ein. Junger Mann vielleicht auf Drogen Der Bewusstlose kam ins Klinikum. Warum der junge Mann ohnmächtig war, ist bisher nicht bekannt. Es bestand der Verdacht auf Drogenbeeinflussung, weswegen die Polizisten eine Blutentnahme anordneten. Der beschädigte Audi wurde sichergestellt. Der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei Bamberg bittet zu diesem Vorfall, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Unfallstelle, um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0951/9129-510.

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Kulmbacher Bierwoche: positive Polizeibilanz zum Auftakt

Am Samstag (28. Juli 2018) startete die Kulmbacher Bierwoche und das bereits am Vormittag mit vollem Programm. Besonderheit in diesem Jahr: der Besuch des Ministerpräsidenten Markus Söder.

 

Besuch des Ministerpräsidenten verläuft reibungslos

Bereits am Morgen gab es Arbeit für die Einsatzkräfte der Kulmbacher Polizei. In diesem Jahr war erstmals ein Bayerischer Ministerpräsident beim Anstich der Bierwoche dabei. So waren die Beamten schon am Vormittag mit dem Absperren von Straßen, der Umleitung des Verkehrs und Sicherheitsmaßnahmen beschäftigt. Es kam zu keinen nennenswerten Vorfällen.

 

Nachmittags erste Personengruppe von Festgelände verwiesen

Bei den heißen Temperaturen stieg der Alkohol jedoch manch einem etwas zu schnell zu Kopf. Eine achtköpfige Gruppe aus Hessen wurde bereits kurz nach 15:00 Uhr vom neuen Bierstadel verwiesen. Auch für einen 32-jährigen Mann war am Samstag früh Schluss- er erhielt ein Hausverbot für die gesamte Dauer des Bierfestes.

 

Junger Mann schmeißt Bierkrug

Ein weiteres unschönes Ereignis passierte gegen 21:30 Uhr im Stadel unmittelbar neben der Bühne, wo ein junger Mann aus dem Kulmbacher Landkreis einen Bierkrug auf den Nachbartisch warf. Dieser zersplitterte und traf eine junge Frau und ein 7-jähriges Mädchen, beide ebenfalls aus dem Landkreis Kulmbach, an Arm und Bein. Das Mädchen musste zum Nähen der Schnittwunden ins Krankenhaus gebracht werden.

 

In Anbetracht der Besucherzahlen waren jedoch relativ wenige Einsätze der Polizei nötig. Rund 20 Mal mussten die Einsatzkräfte am Abend ausrücken. Eine positive Bilanz für die Kulmbacher Polizei.

 

Selb: Zwei Schüler lösen Polizeieinsatz an Mittelschule aus

Zwei Schüler lösten am Freitagmorgen (4. Mai) an einer Schule in Selb (Landkreis Wunsiedel) einen Polizeieinsatz aus. Die beiden Jugendlichen müssen sich jetzt wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten, nachdem sie über einen Messenger-Dienst Nachrichten an Mitschüler versandt hatten.

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Bamberg: 39-Jährige sticht sich Messer in den Bauch

Am Dienstagmittag (23. Januar) wurde die Polizei zu einem Einsatz in die Asylbewerberunterkunft in der Ludwigstraße von Bamberg gerufen. Dort hatte sich eine 39-jährige Frau mit einem Messer in ihrem Zimmer verbarrikadiert.

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Hof: Schüsse in der Alsenberger Straße?

Am Sonntagnachmittag (23. Juli) teilte eine Anwohnerin der Alsenberger Straße in Hof der Polizei mit, dass sie Schüsse in einem Hinterhof der Straße gehört habe. Den alarmierten Beamten mehrerer Streifenbesatzungen fiel vor Ort zunächst aber nichts Ungewöhnliches auf.

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Versuchtes Tötungsdelikt in Mainleus: Streit um ein Bier eskalierte

Nachdem ein Polizeieinsatz wegen einer Massenschlägerei am Montag (01. Mai) im Naherholungsgebiet „Mainaue“ bei Mainleus (Landkreis Kulmbach) beendet war, wir berichteten, kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung. Mehrere Täter traktierten einen 17-Jährigen mit Schlägen und Fußtritten so stark, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Krimimalpolizei Bayreuth ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und bittet um Zeugenhinweise.

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Großeinsatz in Selb: Mann wird mit dem Tode bedroht

Ein 23-Jähriger sprach bereits am Wochenende (25./26. März) eine Todesdrohung gegen einen 20-jährigen Mann mit tschechischer Staatsangehörigkeit in Selb (Landkreis Wunsiedel) aus und löste somit einen Großeinsatz der Polizei aus.

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Ebermannstadt: 39-Jähriger greift Notarzt mit Messer an

Am Montagabend (27. Februar) sorgte in Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) ein psychisch kranker Mann für einen über Stunden andauernden Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Mit einem Messer hatte der Mann zuvor einen Notarzt bedroht und sich dann in seinem Wohnhaus zurückgezogen. Nach Mitternacht stürmte dann eine SEK-Einheit aus Mittelfranken das Anwesen und überwältigte den 39-Jährigen.

39-Jähriger bedroht Notarzt

Gegen 19:45 Uhr hatten die Eltern des Mannes zunächst die Leitstelle Bamberg verständigt, da sich ihr Sohn laut Polizeibericht in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes griff der Mann unvermittelt zu einem Messer und bedrohte damit den Notarzt. Daraufhin zogen sich die Rettungskräfte und Angehörige zurück und verständigten die Polizei.

Mann verschanzt sich im heimischen Anwesen

Der 39-Jährige versperrte im Anschluss die Eingangstür und war für eine erneute Kontaktaufnahme nicht mehr zugänglich. In der Folge umstellte die Polizei das Anwesen und speziell geschulte Kommunikationsbeamte nahmen Kontakt mit dem Mann auf. Der 39-Jährige ließ sich aber nicht überzeugen, das Haus unbewaffnet zu verlassen.

SEK-Einheit gelingt der Zugriff

Gegen 0:15 Uhr verschaffte sich eine SEK-Einheit aus Mittelfranken den Zugang zu dem Anwesen und nahm den 39-Jährigen fest. Im Anschluss brachten Polizeibeamte den Mann in eine Klinik.

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