Tag Archiv: Polizeipräsidium Oberfranken

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Oberfranken: 300.000 Euro Forensik-Labor-Fahrzeug für die Polizei

Als erster Polizeiverband in Deutschland erhielt das Polizeipräsidium Oberfranken ein mobiles Forensik-Labor im Wert von 300.000 Euro und rüstet sich damit im Bereich Cyberkriminalität auf. Innenminister Joachim Herrmann stellte das Hightech-Fahrzeug in München vor.

Polizeipräsidium Oberfranken erprobt für gesamte Bayerische Polizei das Spezialfahrzeug

Immer mehr Straftaten im Bereich der Computerkriminalität werden verzeichnet. Um diesen Trend entgegenzuwirken, erprobt das Polizeipräsidium Oberfranken, stellvertretend für die gesamte Bayerische Polizei, das neue Spezialfahrzeug. Mit dem Spezialfahrzeug der Firma mh Service GmbH steht den Polizeidienststellen im Regierungsbezirk ab sofort ein vollwertiges mobiles IT-Labor zur Verfügung, das von den Spezialisten für digitale Forensik Oberfranken betrieben werden kann.

Spezialfahrzeug ausgestattet mit drei Arbeitsplätzen für Datenerfassung

Auf drei Arbeitsplätzen können in dem speziell ausgebauten Transporter-Fahrzeug Daten sowohl vor Ort, als auch mobil erfasst und verarbeitet werden. Dies wird durch weltweit einzigartige, luftgefederte Serverschränke ermöglicht, die für den Betrieb der eingebauten Server und Speicher notwendig sind. Ein Energie- und Klimakonzept macht es möglich, dass der Paladin innerhalb von wenigen Minuten startklar ist und sich mehrere Tage im Einsatz befinden kann.

Polizei kann mit Spezialfahrzeug auch digitale Spuren aufnehmen und auswerten

Wird beispielsweise ein Unternehmen Ziel eines Cyberangriffs, rücken die Ermittler und Profis für digitale Forensik mit dem Paladin zum Tatort aus. Vor Ort sind dann zum Beispiel schnelle Datensicherungen, Daten-Backups oder IT-forensische Untersuchungen möglich. So können die Polizeidienststellen neben der klassischen Tatortspuren auch die digitalen Spuren vor Ort aufnehmen und teilweise auswerten.

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Verkehrsunfall-Bilanz 2020: Weniger Unfälle in Oberfranken wegen Corona?

"Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Anzahl der Verkehrsunfälle. In den meisten Teilbereichen sind die Zahlen rückläufig", so Oberfrankens Polizeivizepräsident Armin Schmelzer und zog damit das Fazit für die Verkehrsunfallstatistik 2020. Wie es weiter im Schreiben vom Polizeipräsidium heißt, gewinne das Thema der Elektromobilität weiterhin an Relevanz und dies insbesondere in Zeiten von Corona.

Weniger Verkehrsunfälle- und tote im Jahr 2020

In nahezu allen Bereichen ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. So sank die Anzahl der in Oberfranken registrierten Verkehrsunfälle im Jahr 2020 um 17,6 Prozent auf 27.445. Zum Vergleich zum Vorjahr 2019 lag diese bei 33.298. Von diesen Verkehrsunfällen endeten 34 tödlich (Im Jahr 2019: 42). Im Zuständigkeitsbereich der oberfränkischen Polizei starben 35 Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls (2019: 43). Das bedeutet einen Rückgang von 18,6 Prozent.

Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer gesunken

Die Anzahl der Unfälle mit verletzten Personen in Oberfranken sank um rund 16,6 Prozent auf 3.439 Verkehrsunfälle (2019: 4.122). Insgesamt kamen im Jahr 2020 4.281 Verkehrsteilnehmer zu Schaden (2019: 5.372). Davon verletzten sich 842 Personen schwer (2019: 1.017).

Unfälle mit Sachschaden und Bußgeld im Jahr 2020 gesunken

Die Verkehrsunfälle mit Sachschaden, die ein Bußgeld zur Folge hatten, sanken um rund 20,5 Prozent auf 7.614 (2019: 9.575). Ebenso die 16.392 Kleinunfälle mit Blechschäden, die um rund 16,4 Prozent zurückgingen (2019: 19.601).

Der Aktuell-Beitrag vom 18. Februar 2021
Oberfranken: Weniger Verkehrsunfälle im Jahr 2020
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Armin Schmelzer: Der neue oberfränkische Polizeivizepräsident

Der Leitende Polizeidirektor Armin Schmelzer (57) übernahm am Donnerstag (24. September) offiziell das Amt des oberfränkischen Polizeivizepräsidenten. Er folgte Udo Skrzypczak nach, der am 1. August 2020 an die Spitze der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach Bamberg gewechselt war. Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer führte Schmelzer anlässlich eines pandemiebedingt kleineren Festaktes in der Orangerie der Eremitage Bayreuth in das neue Amt ein. 

Amtsinhaber Udo Skrzypczak wird verabschiedet

Der 57-Jährige steht nun der Abteilung Einsatz der Oberfränkischen Polizei vor, die er bereits seit dem Weggang von Skrzypczak leitet. Mit der Bestellung wird der aus der nordwestlichen Oberpfalz stammende Schmelzer gleichzeitig zum ständigen Vertreter von Polizeipräsident Alfons Schieder. Über ein Jahrzehnt hatte Armin Schmelzer verschiedene Dienststellen und zuletzt das Einsatzsachgebiet für Ordnungs- und Schutzaufgaben im Bayreuther Polizeipräsidium geleitet. Gleichzeitig wurde der bisherige Amtsinhaber Udo Skrzypczak offiziell aus dem Amt des Vizepräsidenten beim Polizeipräsidium Oberfranken verabschiedet. Der 60-Jährige, der im Bereich Coburg wohnt, war rund vier Jahre ständiger Vertreter von Polizeipräsident Alfons Schieder.

(Bild unten zeigt von links nach rechts: Armin Schmelzer mit Ehefrau, PP Alfons Schieder, LPP Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, PP Udo Skrzypczak mit Ehefrau)

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75 neue Polizeibeamte: Für das Polizeipräsidium Oberfranken

Polizeipräsident Alfons Schieder begrüßte am Mittwoch (02. September) neue Kolleginnen und Kollegen im Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit dem 1. September 2020 Dienst bei der Oberfränkischen Polizei.

Polizistinnen und Polizisten werden bedarfsorientiert eingesetzt

Neben zahlreichen Polizistinnen und Polizisten, die ihre Ausbildung kürzlich abgeschlossen haben, verstärken auch einige Beamtinnen und Beamte von anderen Polizeiverbänden das Polizeipräsidium Oberfranken. Für viele der 19 Frauen und 56 Männer geht damit der Wunsch in Erfüllung, heimatnah eingesetzt zu werden. Sie werden bedarfsorientiert auf die Dienststellen im Regierungsbezirk verteilt und leisten dort in verschiedenen Funktionen ihren Dienst.

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Trebgast: Männliche Leiche treibt im Badesee!

UPDATE (09:11 Uhr):

Wie die Polizei soeben offiziell in einem Pressestatement erklärte, wurde ein 79-Jähriger am Mittwochmorgen (31. Juli) leblos im Trebgaster Badesee (Landkreis Kulmbach) vorgefunden. Eine Zeugin entdeckte den Mann gegen 6:30 Uhr auf dem Wasser treibend und wählte den Notruf. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei waren schnell vor Ort. Mitarbeiter des örtlichen Bauhofes hatten den leblosen Mann zwischenzeitlich mit einem Boot aus dem Wasser geborgen. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Seniors feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kripo Bayreuth liegen derzeit keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor. Der Mann dürfte, laut Polizei, am Dienstagabend zum Schwimmen am See gewesen sein. Die Todesermittlungen dauern an.  

EILMELDUNG (08:46 Uhr):

Im Badesee in Trebgast (Landkreis Kulmbach) wurde ein lebloser Körper im Wasser gefunden. Das bestätigt das Polizeipräsidium Oberfranken an diesem Mittwochmorgen. Des Weiteren wurde ergänzt, dass es sich bei der Person um einen Mann handelt. Ein offizielles Statement der Polizei soll bald folgen.

Oberfranken: 850 Polizeieinsätze an Rosenmontag & Faschingsdienstag

Betrunkene Autofahrer, streitende Feierwütige und orientierungslose Narren – die Polizei hatte in den vergangen Tagen aufgrund des bunten Faschingstreibens alle Hände voll zu tun und verzeichnete etliche Einsätze in ganz Oberfranken. 82 Fahrer auf Alkohol oder Drogen Vor allem im Zeitraum vom 22. Februar bis zum heutigen Aschermittwochsmorgen (6. März) führten die Beamten intensive Kontrollen durch. Insgesamt zogen sie dabei 50 betrunkene Autofahrer und 32 Fahrer auf Drogen aus dem Verkehr. Acht Fahrten Betrunkener konnten die Polizisten noch rechtzeitig verhindern. 12 Unfälle wegen Alkohols am Steuer Während des Zeitraums ereigneten sich insgesamt zwölf Verkehrsunfälle, verursacht durch alkoholisierte Fahrer. Bei weiteren zwei Unfällen hatten die Verursacher Drogen im Blut. Insgesamt verletzten sich bei diesen Verkehrsunfällen drei Personen schwer und sieben Beteiligte leicht. 850 Einsätze am Rosenmontag & Faschingsdienstag Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gingen am Rosenmontag und Faschingsdienstag insgesamt über 850 Einsätze ein, deren Grund aber vorwiegend im Bereich des alltäglichen Geschehens lag. Neben der routinemäßigen Begleitung etlicher Faschingszüge, mussten die Polizisten 32 Streitigkeiten schlichten. Es gab neun Ruhestörungen, vor allem in den späten Abend- und frühen Morgenstunden, sowie 14 Körperverletzungen. Bei den meisten Einsätzen war Alkohol im Spiel Bei der überwiegenden Mehrzahl dieser Störungen spielte das Kriterium Alkohol die herausragende Rolle. Außerdem erreichten 26 Meldungen über hilflose Personen die Einsatzzentrale. In diesem Zusammenhang mussten auch einige volltrunkene Menschen von den Ordnungshütern in die Obhut ihrer Angehörigen oder zur medizinischen Betreuung gebracht werden.
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Bayreuth: Fast 100 neue Polizeibeamte für Oberfranken

Insgesamt 91 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte werden demnächst in Oberfranken frei werdenden Personalstellen füllen und hier vor Ort ihren Dienst verrichten. Vor allem die alljährlichen Ruhestandsversetzungen sind für diese Personalumstellung verantwortlich. Weiterlesen

Ehrung: Lebensretter von Hof geehrt

Vor einer Woche retteten der Polizist Matthias Geier und LKW-Fahrer Alexander Reuß eine Mutter und ihr Kleinkind aus einem brennenden Haus im Hofer Bahnhofsviertel (Wir berichteten!). Für diese mutige Tat wurden die Lebensretter jetzt offiziell von der Stadt Hof und dem Polizeipräsidium Oberfranken geehrt. Einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung sehen Sie heute ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

Ehrung: Die Lebensretter von Hof werden geehrt

Bei einem verheerenden Wohnhausbrand vergangene Woche in Hof, bei dem eine Person ums Leben kommt, verhindern der Polizist Matthias Geier und LKW-Fahrer Alexander Reuß noch Schlimmeres. Durch ihr schnelles und beherztes Handeln retten Sie einer Frau und ihrem Kleinkind das Leben. (Wir berichteten!) Dafür werden Sie nun am Donnerstag offiziell geehrt. Die gemeinsame Veranstaltung des Polizeipräsidiums und der Stadt Hof findet am Vormittag im Rathaus statt. Neben den beiden Lebensrettern und den Einsatzkräften der Feuerwehr haben sich auch der Polizeipräsident Reinhard Kunkel und der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Hof, Polizeirat Markus Welisch, für die Veranstaltung angekündigt.