Tag Archiv: Porzellan

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Eine Ära geht zu Ende: Wilhelm Siemen verabschiedet sich

Es gehört zu Europas größtem Spezialmuseum für Porzellan: Das Porzellanikon. Nach fast 35 Jahren wird der Gründungsdirektor Wilhelm Siemen am Mittwoch (09. Oktober) mit einem Festakt von Bayerns Kunstminister, Bernd Sibler, höchstpersönlich in den Ruhestand verabschiedet.

„Museum der deutschen Porzellanindustrie“ entwickelt sich bis an die Spitze

Im Jahr 1984 kam der gebürtige Paderborner, Wilhelm Siemen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in das Museum, das sich damals noch "Museum der deutschen Porzellanindustrie" nannte, nach Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel). Ein Jahr später wurde er dessen Leiter und entwickelte das Porzellanikon so weit, dass es heutzutage als das größte Spezialmuseum für Porzellan in Europa gilt. Er selber betonte, dass er dies nur durch das Miteinander der Menschen vor Ort geschafft hat.

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  • Morgen Abend (10. Oktober) ab 18 Uhr wird es in Oberfranken Aktuell einen Bericht über die Verabschiedung Wilhelm Siemens geben. Am Freitag (11. Oktober) spricht Christoph Röder in einer neuen Ausgabe von "Nachgefragt" mit Wilhelm Siemen über sein Lebenswerk.
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Selb: Festnahme nach Einbruch im Porzellan-Outletcenter

In der Nacht des 16. Mai wurde in das Outletcenter der Firma Rosenthal am Philip-Rosenthal-Platz eingebrochen. Der Täter warf mit einem Stein eine Fensterscheibe an der hinteren Eingangstür ein und konnte damit das Fenster von innen her öffnen. Dabei schnitt er sich und hinterließ Blut am Tatort.

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Selb: BHS tabletop mit positiver Bilanz für 2015

Das börsennotierte Unternehmen BHS tabletop aus Selb (Landkreis Wunsiedel) hat die Bilanz für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Der Weltmarktführer für Profi-Porzellan legte beim Konzernumsatz zweistellig zu. Auch das operative Ergebnis wuchs zweistellig.

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© Rosenthal GmbH

Selb: Iconic Award 2016 – Rosenthal GmbH mit drei Preisen

Beim Iconic Award 2016 erhielt die Rosenthal GmbH aus Selb (Landkreis Wunsiedel) drei Preise in der Kategorie „Interior Innovation“. In der Kategorie „Leuchten“ sorgte vor allem die Porzellantischleuchte mit ihrem um 90 Grad gedrehtem Schirm für Begeisterung bei der Jury.

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© Porzellanstraße e.V.

Selb (Lkr. Wunsiedel): Larissa I ist neue Porzellankönigin

In Selb ist jetzt die Porzellankönigin 2015 gewählt worden: Larissa I. Die frisch gebackene Hoheit heißt im richtigen Leben Larissa Bohner. Sie ist 19 Jahre alt und wohnt in Kemnath (Oberpfalz). Die 19-Jährige arbeitet als Bürokauffrau bei der Firma Witron in Parkstein. Weiterlesen

Krönung: Cora I ist die Porzellankönigin 2014

Der Verein Porzellanstraße Bayern-Tschechien hat sie gekürt: Sie heißt Cora die Erste – mit bürgerlichen Namen Cora Schreier – sie kommt aus Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel, und sie ist 29 Jahre alt. Gewählt wurde Cora in Selb, der Porzellanstadt  –  ein Jahr lang ist sie jetzt ganz offiziell die Botschafterin des Weißen Goldes. Also – königliche Hoheit – TVO sagt Herzlichen Glückwunsch und ein tolles Jahr als gekrönte Botschafterin für Oberfranken!

 


 

 

Selb/Hohenberg (Lkr. Wunsiedel): Porzellanikon wird Staatsmuseum

Am Vormittag geht das Porzellanikon in Selb und Hohenberg im Landkreis Wunsiedel in die Trägerschaft des Freistaats Bayern über. Damit ist das Spezialmuseum für Porzellan das erste eigenständige Landesmuseum in ganz Oberfranken. 400 Gäste kommen zu der feierlichen Zeremonie. Auch der bayerische Kunstminister Ludwig Spaenle ist dabei. Bisher hatten der Landkreis Wunsiedel und die Städte Selb und Hohenberg das Museum gemeinsam betrieben, doch sie können die Kosten nicht mehr stemmen. Mehr über die Verstaatlichung von Europas größtem Spezialmuseum für Porzellan ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Selb (Lkr. Wunsiedel): Hutschenreuther Werk B wird abgerissen

In Selb verschwindet ein Stück Bausubstanz. Derzeit werden noch Angebote eingeholt, doch im Zeitraum von März bis Juni soll mit den Abrissarbeiten des Hutschenreuther Werkes B begonnen werden. Die Kosten für den kompletten Abbruch sind auf ca. 4 Millionen Euro taxiert. Für Phase eins stehen der Stadt Mittel von einer Million Euro zur Verfügung. Das Werk B war einst die größte Betriebsstätte der Hutschenreuther AG. Sein Verschwinden gilt als weiterer, bitterer Beleg für den Niedergang der Porzellanindustrie in Oberfranken. An seiner Stelle soll in Zukunft unter anderem ein Sportareal entstehen.

 


 

 

Selb (Lkr. Wunsiedel): Hutschenreuther-Sammlung wird dem Porzellanikon übergeben

In den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam das endgültige Aus für den traditionsreichen Selber Porzellanhersteller Hutschenreuther. Die wertvolle Porzellansammlung aus 200 Jahren Unternehmensgeschichte ging nach der Zerschlagung in den Besitz der BHS tabletop AG über. Nun hat die Oberfrankenstiftung dem Börsenunternehmen die geschichtsträchtigen Stücke abgekauft und wird sie dem Porzellanikon in Hohenberg an der Eger als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen.

 

Foto: http://www.porzellanikon.org


 

 

Selb (Lkr. Wunsiedel): Wer möchte Porzellankönigin 2014 werden?

„Porzellankönigin“ gesucht! Der Verein Porzellanstraße e.V. ruft junge Damen ab 18 Jahren auf, sich für diese abwechslungsreiche , interessante und verantwortungsvolle Repräsentationsaufgabe zu bewerben. Die Amtszeit der neuen „Porzellankönigin“  beginnt am 01.02.2014 und beträgt 1 Jahr.

 

Aufgaben

 

Zu ihren Aufgaben gehören die ehrenamtliche Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen und sie wirbt für den Torismus entlang der Porzellanstraße auf Messen, Ausstellungen und Veranstaltungen.

 

Voraussetzungen

 

Die Kandidatinnen sollten aufgeschlossen sein und Interesse an der Geschichte des „Weißen Goldes“ und an der hiesigen Porzellanindustrie zeigen.

 

Bewerbung

 

Alle Interessentinnen richten ihre aussagekräftige Bewerbung mit einem aktuellen Lichtbild bis zum 31.10.2013 an:

Verein „Porzellanstrasse“ e.V.

Werner-Schürer-Platz 1

95100 Selb

 

Alle Infos gibt’s auch unter www.porzellanstrasse.de

 

 


 

 

Rödental (Lkr. Coburg): Hummeldoktor im Kampf gegen die Scherben

Die Sammler von Hummelfiguren behüten sie wie ihren Augapfel. Und passiert dann doch mal ein Unglück und eine der wertvollen Figuren geht zu Bruch, geht es ab zum Hummeldoktor. Stefan Lutz hat schon in seiner Zeit bei Goebel die Wehwehchen der Sammlerfiguren gekümmert, nun macht er es in einem Keller auf eigene Faust. Die Sammler aus der ganzen Welt bezahlen für seine aufwendige Arbeit nicht selten deutlich mehr als den eigentlich Marktwert der Figur. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Schirnding: Rosenthal Sambonet Group übernimmt Arzberg Porzellan

Die traditionsreiche Marke Arzberg-Porzellan ist gerettet. Insolvenzverwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze und Braun hat sich mit der Rosenthal Sambonet Group auf eine Übernahme geeinigt. Rosenthal Sambonet übernimmt die Marke sowie sämtliche Formen und Lagerbestände von Arzberg und will Porzellan der Marke Arzberg künftig weiter produzieren und vertreiben.

„Angesichts des äußerst schwierigen Marktumfelds ist der Erhalt der traditionsreichen und wertvollen Marke Arzberg ein Erfolg“, betonte Insolvenzverwalter Böhm. „Marke und Know-how bleiben hier in der Region. Für die Gläubiger bedeutet der Verkauf ein sehr gutes Ergebnis.“ Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Produktion am Arzberg-Standort Schirnding läuft bis Ende Oktober weiter und soll dann bei der Rosenthal Sambonet Group eingegliedert werden. Ob und inwieweit dabei auch Arzberg-Mitarbeitern eine Weiterbeschäftigung angeboten werden kann, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen.

Böhm hatte den verbliebenen 120 Mitarbeitern Anfang August kündigen müssen, weil aufgrund des saisonbedingt schwachen Geschäfts und ohne finanzielles Engagement eines Investors aus insolvenzrechtlichen Gründen eine Fortführung nicht mehr möglich war. Trotzdem hatte er weiter intensiv mit Interessenten über einen Kauf des Geschäftsbetriebs verhandelt.

„Das Unternehmen hat es versäumt, rechtzeitig das Sortiment zu aktualisieren und die notwendige Internationalisierung der Marke Arzberg voranzubringen“, sagte der Insolvenzverwalter. „Zum Erhalt wären daher jetzt ganz erhebliche Investitionen nowendig gewesen. Dazu war keiner der Interessenten bereit oder in der Lage. Vor diesem Hintergrund ist es erfreulich, dass zumindest die Marke Arzberg unter dem Dach der Rosenthal Sambonet Group jetzt ein gutes Zuhause hat.“

Was die übrigen Sachwerte des Unternehmens angeht, also etwa Immobilie, Maschinen und Inventar, wird derzeit ein Verwertungskonzept erstellt.

 


 

 

Jagdfieber: Tausende suchen beim Porzellanflohmarkt in Selb nach Schätzen

Mittlerweile ist er ein fester Bestandteil im Eventkalender von Selb. Jedes Jahr, am ersten Wochenende im August, reisen Porzellanbegeisterte aus Deutschland, ja sogar ganz  Europa in die Stadt im Landkreis Wunsiedel. Ihr Ziel: der große Porzellanflohmarkt.

 

 

 

Arzberg Porzellan vor dem Aus: Kein Investor gefunden

Die Firma Arzberg Porzellan steht vor dem endgültigen Aus. Bisher konnte kein Investor gefunden werden. Jetzt musste der Insolvenzverwalter auch den 120 verbliebenen Mitarbeitern die Kündigung aussprechen. Aufgrund des saisonbedingt schwachen Geschäfts kann der Geschäftsbetrieb aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht fortgeführt werden. Da ein Unternehmen in der Insolvenz keinen Verlust schreiben darf. Die letzte Hoffnung ist nun das sich innerhalb der dreimonatigen Kündigungsfrist noch eine Lösung für Arzberg Porzellan findet. Sonst wird der Standort wohl ein für alle Mal seine Pforten schließen.

 



 

 

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