Tag Archiv: Pressekonferenz

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TVO LIVE: Ab 12:30 Uhr Pressekonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder

Das bayerische Kabinett befasst sich am Freitag (04. Juni) mit den Folgen der Corona-Pandemie. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann. TVO wird um 12:30 Uhr die Pressekonferenz aus München live im TV-Programm, Livestream und auf Facebook übertragen.

 

Der TVO-Livestream
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Corona-Pandemie in Bayern: Söder stellt Öffnungen in Aussicht

In einer Pressekonferenz nach der Bayerischen Kabinettssitzung am Montag (03. Mai) teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetscheck die Ergebnisse der Corona-Beratungen mit. Dabei wurden einige Lockerungen in Aussicht gestellt. Hotels und Biergärten können viellicht schon bald ihre Türen öffnen. Und auch Schülerinnen und Schüler sollen früher wieder ins Klassenzimmer zurückkehren. Vor allem vollständig Geimpfte sollen mehr Freiheiten erhalten. Zudem soll bereits im Mai die Impf-Priorisierung aufgehoben werden.

Mehr Freiheiten für Geimpfte 

Bereits vollständig geimpfte Personen sollen ihre Grundrechte Stück für Stück zurück erhalten. Bedeutet, dass für diese Personen die Testpflicht, die Quarantäneregeln, die Ausgangssperren und die Kontakbeschränkungen aufgehoben werden sollen. Die Maskenpflicht bleibt auch für geimpfte Menschen in Bayern bestehen. Aktuell wird darüber diskutiert, inwieweit Genese ähnlich Freiheiten bekommen sollen. Noch im Mai sollen die Priorisierungen beim Impfen aufgehoben werden. Haus- und auch Betriebsärzte sollen stärker beim Impfen eingebunden werden.

Außengastronomie und Kultur

In Städten und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 könnte es ab kommenden Montag (10. Mai) mehr Lockerungen geben, so Söder. Geöffnet werden sollen Außengastronomie, Theatern und Kinos. All das ist dann verbunden mit einer Testpflicht und einem Termin. Hierfür sollen die bereits bestehenden Hygienekonzepte angewendet werden.

Hotellerie 

Bereits in den Pfingstferien (Ab dem 25. Mai) können voraussichtlich Hotels und Ferienwohnungen mit einem Hygienekonzept in Bayern öffnen.

Schulen 

Grundschulen sollen ab kommenden Montag alle Klassenstufen im Wechselunterricht öffnen. Distanzunterricht soll erst bei einer Inzidenz von 165 stattfinden - wie in der bundeseinheitlichen Notbremse vereinbart. Bisher gab es Distanzunterricht in Bayern bereits bei einer Inzidenz von 100. Bei den weiterführenden Schulen soll es bei der bisherigen Inzidenzregelung bleiben - bei einem Inzidenzwert über 100 gilt Distanzunterricht.

Buchhandlungen und Gärtnereien

Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte und Gärtnereien dürfen wieder unabhängig von dem 7-Tage-Inzidenzwert in Bayern öffnen.

Weniger Neuinfektionen 

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern liegt am Montag (03. Mai) bei 145,4. Vor einer Woche hatte sie noch bei 179,0 gelegen. 17 Landkreise und kreisfreie Städte weisen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts einen Wert von weniger als 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aus.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Aktuell in Bayern vom 03. Mai 2021
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TVO LIVE: Pressekonferenz mit Markus Söder um 13:30 Uhr

Am Dienstagmittag (27. April) fand unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder eine erneute Sitzung des Bayerischen Ministerrates statt. Das Kabinett befasste sich erneut mit der Corona-Pandemie und den Folgen sowie mit dem gestrigen Impfgipfel. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek um 13:30 Uhr auf eine Pressekonferenz. TVO überträgt LIVE im TV, im Livestream unter tvo.de und auf unserer Facebookseite.

Der TVO-Livestream
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Corona-Pandemie: Diese Regelungen gelten in Bayern ab dem 08. März

In München fand am Vormittag eine Sitzung des bayerischen Ministerrats statt. Das Kabinett beschäftigte sich per Video-Schalte mit den Folgen der Corona-Pandemie und den gestern in Berlin getroffenen Maßnahmen bis zum 28. März. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informierten Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek im Anschluss auf einer Pressekonferenz.

"Vorischt und Umsicht" bleibt weiterhin die Strategie

In der Bekämpfung der Corona-Pandemie setzt die bayerische Staatsregierung weiterhin auf den Kurs von "Vorsicht und Umsicht". Ziel ist es, den Ausbruch einer dritten Pandemiewelle zu verhindern. Erreicht werden soll dies mit mehr Testungen, mehr Impfungen und der weiteren Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln einschließlich der FFP2-Maskenpflicht.

Corona-Pandemie: Gemischte Meinungen zu Bund- und Länder-Entscheid

In Sachen der Öffnungsstrategie inklusive Notbremse wurden folgende Maßnahmen ab 08. bis 28. März beschlossen:

 

Private Kontakte

Die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften mit Freunden, Verwandten und Bekannten wird ab 8. März erweitert. Ab Montag sind private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich. Die Beschränkung liegt bei maximal fünf Personen

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro Woche können die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften erweitert werden auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, wird die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei jeweils nicht mitgezählt.

 

Öffnungsperspektiven

Ab 8. März

Ab dem 8. März 2021 werden Buchhandlungen dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Sie können mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 Quadratmeter wieder öffnen. Unter gleichen Voraussetzungen werden Büchereien, Archive und Bibliotheken wieder geöffnet.

 

Frühestens ab 8. März

In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen sind ab dem 8. März inzidenzabhängig folgende weitere Öffnungen möglich:

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht, gilt:

  • Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 Quadratmeter
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten
  • Kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (maximal zehn Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine stabile 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 besteht, gilt:

  • Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote ("Click & Meet"), wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Kontaktnachverfolgung zugelassen werden kann
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung
  • Individualsport maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen

 

Frühestens ab 22. März 2021 sind folgende weitere Öffnungen in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen möglich:

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt seit mindestens 14 Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht, so gilt:

  • Öffnung der Außengastronomie
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt seit mindestens 14 Tagen eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 besteht, gilt:

  • Öffnung der Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung neben der Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besuchern mit einem tagesaktuellen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest verfügen

 

Notbremse

Steigt die 7-Tages-Inzidenz über den für die jeweiligen Öffnungen maßgeblichen Inzidenzwert von 50, gelten jeweils die Regelungen für Gebiete mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. Übersteigt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 100, gelten wieder die Regelungen, die bis zum bis zum 07. März gegolten haben.

 

Künftige weitere Öffnungsschritte

Über weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für die noch nicht geöffneten Bereiche aus den Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels wird im Lichte der Infektionslage unter Berücksichtigung der angelaufenen Teststrategie, des Impfens, der Verbreitung von Virusmutanten und anderer Einflussfaktoren Ende März nach der nächsten Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder entschieden werden.

 

Kontaktnachverfolgung - auch elektronisch

Laut Staatsregierung kann die Kontaktnachverfolgung auch in elektronischer Form (z.B. mittels einer App) erfolgen. Auch in diesem Fall müssen Zeit, Ort und Erreichbarkeit der Kontaktpersonen präzise dokumentiert werden, um im Fall eines Infektionsgeschehens an die Gesundheitsämter weitergegeben werden zu können.

 

Einreisequarantäne

Die Einreisequarantäneverordnung wurde bis einschließlich 28. März verlängert. Für die Einreise - speziell aus den besonders infektionsgefährlichen Virusvariantengebieten - gelten dabei folgende Änderungen:

  • Die Quarantänedauer beträgt hier künftig 14 Tage (statt bisher nur 10 Tage)
  • Die Quarantäne kann nicht mehr durch vorzeitige Freitestung (Negativtest am fünften Tag nach der Einreise) verkürzt werden
  • Die sonstigen Quarantäneausnahmen für die Einreise aus Virusvariantengebieten (Warentransport und systemrelevante Grenzgänger und Grenzpendler) bleiben unverändert

 

Schulen

An den Schulen gilt in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen der Grundsatz vom Wechsel- in den Präsenzunterricht oder vom Wechsel- in den Distanzunterricht. Der Unterricht an den Schulen findet ab 15. März 2021 daher in folgenden Schritten statt:

  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt in allen Grundschulklassen (und Förderschulen) Präsenzunterricht
  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 findet an allen anderen Schularten in allen Jahrgangsstufen sowie in den Grundschulen über Inzidenz 50 Wechselunterricht statt
  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über 100 findet mit Ausnahme der Abschlussklassen Distanzunterricht statt
  • Zur besseren Planbarkeit gilt die Festlegung der jeweiligen Unterrichtsform jeweils für eine Schulwoche, auch wenn sich der Inzidenzwert während der Schulwoche ändert

 

Kinderbetreuungseinrichtungen

In Kinderbetreuungseinrichtungen und in Kindertagespflegestellen gilt in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen: Bei einer 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt Regelbetrieb, zwischen 50 und 100 eingeschränkter Regelbetrieb und über 100 Notbetreuung.

 

Stärkung der Sozialkontakte in Alten- und Pflegeheimen

Durch die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen können in Heimen mit hoher Durchimpfungsrate wieder mehr soziale Kontakte (Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner aber auch Gemeinschaftsveranstaltungen) ermöglicht werden, sobald der Impfschutz nach der Zweitimpfung in der jeweiligen Einrichtung seine volle Wirkung entfaltet. Dabei sind weiterhin Hygiene- und Testkonzepte umzusetzen.

 

Zudem hat der Ministerrat beschlossen:

  • Beschaffung von 11,5 Millionen Antigen-Schnelltests pro Monat bis 30. Juni 2021 in Höhe von 183 Millionen Euro
  • Beschaffung von je 12,4 Millionen Selbsttests für die Monate März bis Mai 2021 sowie von 17,7
    Millionen Selbsttests für Juni 2021 in Höhe von 284 Millionen Euro
  • Beauftragung der Apotheken als Schnellteststellen, erforderliche Mittel in Höhe von 41 Millionen Euro für den Zeitraum von zwei Monaten werden zur Verfügung gestellt
  • Festhalten an der regelmäßigen Testpflicht für Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen einschließlich Behinderteneinrichtungen
  • Ab einem Inzidenzwert von 100 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt hat künftig die zuständige
    Kreisverwaltungsbehörde regelmäßige Reihentestungen der in diesen Einrichtungen Beschäftigten anzuordnen (Test
    mindestens zweimal wöchentlich)

 

Ministerrat begrüßt die Weiterentwicklung des Impfkonzeptes

Der Ministerrat begrüßte in der Sitzung die Weiterentwicklung des Impfkonzepts. Die Einbindung der Vertrags- und Betriebsärzte sowie der niedergelassenen Ärzte und die weitestmögliche Ausschöpfung des Intervalls zwischen den zwei Impfungen soll die Impfgeschwindigkeit deutlich steigern. Auch die angekündigte Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffes für Über-65-Jährige soll die Durchimpfung der vulnerablen Altersgruppe deutlich beschleunigen. Für Bayern bedeutsam ist die Möglichkeit zur prioritären Nutzung der Impfstoffe in stark betroffenen Grenzregionen. Positiv wird die für Ende März / Anfang April zugesagte umfassende Einbeziehung der Haus- und Fachärzte in die Impfkampagne gesehen. Wegweisend für weitere Schritte ist die Ausweitung der Impfkapazitäten.

 


Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung
Corona-Pandemie: Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung vom 04. März 2021

ERSTMELDUNG (11:01 Uhr):

Bund und Länder haben sich in der Nacht zum Donnerstag (04. März) auf eine Verlängerung des Lockdowns in Deutschland bis zum Sonntag (28. März) verständigt. Neu ist, dass es je nach der aktuellen Infektionslage Öffnungsmöglichkeiten und Lockerungen geben kann. Über die Auswirkungen für Bayern informiert Ministerpräsident Markus Söder (CSU) um 13:00 Uhr auf einer Pressekonferenz. TVO überträgt dies LIVE im TV, hier auf tvo.de und via Facebook.

Stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse

Bei der Beratung von Kanzleramt und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie vereinbart. Diese enthält zudem eine Notbremse. Heißt: Sollten die Lockerungen regional zu einem starken Anstieg der Corona-Infektionszahlen führen, werden diese Öffnungen wieder zurückgenommen. Bereits am Montag (09. März) sind Zusammenkünfte mit einem weiteren Haushalt möglich - dies bis maximal fünf Personen.

LIVE-Pressekonferenz um 13:00 Uhr

In München findet am Vormittag eine Sitzung des bayerischen Ministerrats statt. Das Kabinett beschäftigt sich per Video-Schalte mit den Folgen der Corona-Pandemie und den gestern in Berlin getroffenen Maßnahmen bis zum 28. März. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek um 13:00 Uhr in einer Pressekonferenz. TVO ist LIVE dabei!

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Corona-Krise: Wechselunterricht für Abschlussklassen ab dem 1. Februar

Im Rahmen einer Pressekonferenz gab unter anderem Ministerpräsident, Markus Söder (CSU), am Mittwoch (20. Januar) die Ergebnisse der Beratungen von Bund und Länder bekannt. Aus Sorge vor dem mutierten Virus verlängert Bayern sowie das gesamte Bundesgebiet den Lockdown bis zum 14. Februar. Wie wir bereits berichteten, holten sich die Länderchefs am vergangenen Montag zur Mutation von Experten ein Lagebild ein. Weiterlesen

Corona-Krise in Bayern: Katastrophenfall soll erneut ausgerufen werden

Am Donnerstag (29. Oktober) befasste sich das Bayerische Kabinett erneut mit der Corona-Pandemie und deren Folgen. In einer anschließenden Pressekonferenz teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Ergebnisse der Beratungen mit. In der Pressekonferenz sind die Corona-Maßnahmen, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch (28. Oktober) festgelegt wurden (Wir berichteten), bestätigt worden. Ab Montag (02. November) gilt eine Kontaktbeschränkung.

"Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation," so Markus Söder.

Mit über 16.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland und über 3.000 in Bayern, ist am heutigen Donnerstag ein neuer Höchstwert erreicht worden. Der starke Anstieg der Infektionen belastet das Gesundheitssystem in Bayern. Söder erklärt, dass sich die Belegung der Intensivbetten in den letzten neun Tagen bereits verdoppelt hat. Um eine gute medizinische Versorgung dauerhaft zu gewährleisten, kündigte der Ministerpräsident bereits an, dass er in den kommenden Tagen den Katastrophenfall auslösen will.

Corona-Krise in Bayern: "Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation"

Markus Söder betont: "Corona hat nichts von seinem Schrecken verloren."

Führende Wissenschaftler aus Deutschland haben sich an die Politik gewandt. Sie befürchten bis Ende November einen Anstieg auf 90.000 Neuinfektionen pro Tag, wenn jetzt keine Maßnahmen getroffen werden. Unter anderem deshalb hat sich das Bayerische Kabinett dafür entschieden, die von der Kanzlerin und den Länderchefs am Vortag beschlossenen Corona-Maßnahmen eins zu eins zu übernehmen. Dadurch will man einen Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Söder bedankte sich bei den anderen Ministerpräsidenten für die schnelle Einigung.

Infektionsketten sind kaum noch nachvollziehbar 

Markus Söder macht deutlich, dass er nichts von einer Durchseuchung der Bevölkerung hält und hofft, dass sich die Situation bis Weihnachten etwas entspannt. Zudem betonte er, dass es sich um Kontaktbeschränkungen handelt und nicht um eine Ausgangsbeschränkung. Für diese hat man sich auch entschieden, da laut Robert-Koch-Institut die Infektionsketten aktuell nur noch zu 20 Prozent nachvollziehbar sind.

Entschädigung für Gastronomie, Kultur & Freizeitbranche

Von den Corona-Maßnahmen besonders betroffen sind Gastronomen, Kulturschaffende und Freizeiteinrichtungen. Sie sollen eine finanzielle Entschädigung erhalten. Zehn Milliarden Euro stellt der Bund dafür bereit. Unternehmen und Selbstständige können bis zu 75 Prozent der Einnahmen aus dem November 2019 erhalten.

Corona-Maßnahmen ab Montag (02. November) im Überblick:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen von zehn Personen aus maximal zwei Haushalten sind erlaubt
  • Feiern und Veranstaltungen sind nicht erlaubt
  • Kultur- und Sporteinrichtungen müssen schließen
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios müssen schließen
  • Gastronomiebetriebe müssen schließen
  • Die Abholung und Lieferung von Speisen ist weiterhin erlaubt
  • Groß- und Einzelhandel dürfen weiter öffnen
  • Friseurbesuche und medizinische Behandlungen wie Physiotherapien sind weiter möglich
  • Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet
  • Verstöße ziehen Sanktionen nach sich

 

 

Reaktionen auf den Lockdown-Light:
Corona Lockdown Light: Die Reaktionen der Gastronomie in Bamberg
Lockdown 2.0: Reaktion des Hofer Kreisvorsitzenden des Hotel-und Gaststättenverbandes, Peter Hagen
Lockdown 2.0: Reaktionen aus der Wirtschaft
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Bayern: Kostenlose Corona-Tests für jedermann!

Bayern bietet in Zukunft der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit an, sich auf Corona testen zu lassen. Diese Tests für alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaates sind kostenfrei und sollen schnell ausgewertet werden. Die Maßnahme sieht die Staatsregierung als einen vorbeugenden Schritt, die Tests als ein Frühwarnsystem.

Testkapazität wird auf 30.000 pro Tag erhöht

Auf einer am heutigen Dienstagmittag (30. Juni) durchgeführten Pressekonferenz erklärte Ministerpräsident Markus Söder, dass Bayern die Kapazität auf 30.000 Tests pro Tag erhöhen wird. Die Kosten für diese Maßnahme sollen sich in diesem Jahr auf 200 Millionen Euro belaufen. Söder hob die Wichtigkeit der Tests hervor und betonte, dass je mehr gelockert wird, im Gegenzug auch mehr getestet werden muss. Laut seinen Worten gibt es bei den Tests keine Mindestbegrenzung. Das heißt im Umkehrschluss: Jeder könnte sich demzufolge mehrfach testen lassen. Sofern nicht alle Hausärzte Tests anbieten können, plant Gesundheitsministerin Melanie Huml eine Liste mit Ärzten, bei denen man einen Corona-Test durchführen kann. Ehe diese Liste gegebenenfalls in die Tat umgesetzt wird, will man aber erst sehen und abwarten, wie diese Maßnahme anläuft.

Weitere Lockerungen in Bayern

Im Rahmen der heutigen Sitzung des bayerischen Kabinetts wurde zudem eine weitere Corona-Lockerung beschlossen. Demnach müssen ab dem Mittwoch (01. Juli) Besucher von Kulturveranstaltungen auf ihrem Platz - so wie bei Gottesdiensten - keine Schutzmasken mehr tragen. Dies betrifft unter anderem Kinos, Theater und Konzerthäuser.

Studie über Infektionsgeschehen an Kitas und Schulen

Söder kündigte zudem am heutigen Tag eine Studie zum Infektionsgeschehen in Schulen und Kindertagesstätten an. Hierzu sollen die sechs bayerischen Universitätskliniken an circa 50 Standorten im Freistaat diese Analyse durchführen. Weiterhin ist auch eine Antikörper-Studie geplant.

Überbrückungsgeld für Unternehmen

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte auf der Pressekonferenz, dass er damit rechnet, dass das Überbrückungsgeld des Bundes für die heimischen Betriebe im Juli zur Verfügung stehen wird. Diese Finanzspritzen sollen direkt an die Soforthilfen anschließen. Das Geld richtet sich an Firmen, die im April und Mai einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent im Vergleich zum Zeitraum im Jahr 2019 hatten. Nach Antragstellung erhalten die Unternehmen dann für die Monate Juni, Juli und August bis zu 80 Prozent der Fixkosten, weiterhin 10 Prozent der Personalkosten.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (30. Juni 2020)
Corona-Tests: Für alle, schnell und kostenfrei

Bayern: Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Das Bayerische Kabinett tagte am heutigen Dienstag (26. Mai) in München und befasste sich mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen. (Siehe unten!) Die Ergebnisse gab Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz bekannt. Bayern beschloss zudem die massive Ausweitung der Testungen. So wird es regelmäßige Corona-Tests für Beschäftigte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und für Lehrkräfte und Erzieherinnen geben. Die Testergebnisse sollen in Zukunft zudem schneller vorliegen. Wer Symptome hat, soll innerhalb von 24 Stunden getestet werden.

Corona-Krise: Weitere Lockerungen in Bayern beschlossen

Corona-Lockerungen in den nächsten Wochen:

  • ab 30. Mai 2020 der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich ist, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen. Die Beachtung des verbindlichen staatlichen Rahmenkonzepts für die Wiederaufnahme der Tätigkeit touristischer Dienstleister in Bayern ist dafür zwingende Voraussetzung.
  • ab 2. Juni 2020 die Abgabe von Speisen und Getränken durch gastronomische Betriebe im Freien auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr verlängert wird.
  • ab 8. Juni 2020 weitere Erleichterungen im Bereich des Sports erfolgen, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:
  • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wieder aufgenommen werden.
  • Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner sowie Fitnessstudios können wieder öffnen.
  • ab 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich ist.
  • ab 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich ist. Das Digitalministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein konkretes Hygienekonzept erarbeiten und veröffentlichen, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.
  • im Sommersemester 2020 der Vorlesungsbetrieb weiterhin vorrangig durch Online-Lehre sicherzustellen ist. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten der Durchführung von Präsenzveranstaltungen (Praxisveranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, bei Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m) können zusätzlich kleinere Seminare unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Höchstteilnehmerzahlen (30 Personen) als Ergänzung zur Online-Lehre als Präsenzveranstaltungen stattfinden.
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Bayern: Mit „Frühwarnsystem“ das Coronavirus bekämpfen

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte am Dienstagmittag (12. Mai) Staatskanzleichef Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsministerin Melanie Huml über den weiteren Corona-Fahrplan für Bayern. Herrmann gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Bayern wirken und die in der letzten Woche verkündeten Maßnahmen bleiben. Wir berichteten. Neu ist, dass Bayern beim Kampf gegen das Coronavirus nun auf ein Frühwarnsystem setzt, um das Virus gezielt lokal bekämpfen zu können. Weiterlesen
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Pressekonferenz von Kultusminister Piazolo: Erste Schulöffnung am Montag

Nach und nach werden die Schulen in Bayern wieder geöffnet. Ab dem 27. April sollen Schüler, die kurz vor dem Abschluss stehen, die Schule wieder besuchen. Der Unterricht wird unter strengen Hygienevorschriften stattfinden. Dies verkündete Kultusminister Michael Piazolo in einer Pressekonferenz am heutigen Mittwoch (22. April). Weiterlesen

Bayreuth: Pressekonferenz im Fall Peggy am Freitagvormittag

Aufgrund des großen Medieninteresses an den Ermittlungsmaßnahmen der SOKO Peggy haben sich die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken entschlossen, am Freitagvormittag (21. September) in Bayreuth eine Pressekonferenz abzuhalten. Die Ermittler wollen zudem unzutreffende Spekulationen entgegenwirken.

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Maisel’s Weissbierfest Bayreuth: Geheimnis um Headliner 2014 gelüftet

Welcher Star tritt dieses Jahr auf dem Maisel’s Weissbierfest in Bayreuth auf? Dieses Rätsel wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz gelüftet. Auch über den Maisel’s Fun Run gibt es neue Informationen.  Fall Sie jetzt gespannt sind: Eine Zusammenfassung der Pressekonferenz gibt es heute ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

Bamberg: Symphoniker geben Highlights für 2013 bekannt

Die Bamberger Symphoniker sind ein Aushängeschild Oberfrankens und Kulturbotschafter Bayerns in der Welt. In dieser Funktion sind sie jährlich mehrere Wochen im Jahr auf Reisen. In der vergangenen Spielzeit haben sie ihre Konzertreisen unter anderem nach Japan und in die Vereinigten Staaten geführt. Eine Reise nach Übersee steht für die Spielzeit 2013/ 2014 zwar nicht an, dennoch, der Blick auf das Programm verspricht ein Jahr voller Highlights. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.