Tag Archiv: Probleme

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Coburg: Neue ICE-Trasse mit Startschwierigkeiten

Die Probleme rund um die neue ICE–Trasse über Coburg halten weiter an. Nachdem bereits am Premierentag, am letzten Sonntag (10. Dezember), nur ein Zug pünktlich in der Vestestadt ankam, mussten die Fahrgäste auch am gestrigen Montag (11. Dezember) viel Geduld mitbringen.

Verspätungen auch am gestrigen Montag

Von den jeweils drei Verbindungen in Richtung München und in Fahrtrichtung Berlin gab es erneut Verspätungen und sogar einen kompletten Zugausfall. Der Ersatzzug war dann dementsprechend völlig überfüllt. Das führte zu Tumulten auf dem Gleis. Sogar die Bundespolizei musste einschreiten und die Lage beruhigen.

Probleme durch das ETSC-System

Am heutigen Dienstag (12. Dezember) entspannte sich die Lage nach TVO-Recherchen etwas. Die Frühzüge kamen pünktlich. Nur die Nachmittagsverbindung nach Berlin wurde ausgetauscht. Die Fahrgäste mussten somit zwei Stunden warten. Die Probleme bereitet wahrscheinlich das neue automatische „European Train Control System“ (ETCS), so Burkhard Eßig, vom Fahrgastverband „Pro Bahn Coburg“. Dank dem ETCS-System fahren die Züge fast automatisch, wenn sie denn rollen.

Aktuell-Beitrag zur Premiere eines ICE-Stopps in Coburg (11.12.2017)
Großer Bahnhof: Erster ICE-Halt in Coburg

Hof: Forderung nach Soforthilfe für die Probleme der Zuwanderung

Initiative aus Duisburg an die Politik

Auf Initiative von Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link haben 15 weitere Städte, darunter die Stadt Hof, einen Forderungskatalog zur Armutszuwanderung unterschrieben, der an die Parteivorsitzenden der CDU, SPD und CSU gerichtet ist. Die betroffene Kommunen-fordern eine finanzielle Soforthilfe, damit die Probleme der Zuwanderung aus Südost-Europa bewältigt werden können. Die schwierige Situation der Städte müsse bei den Koalitionsverhandlungen auch auf Bundesebene berücksichtigt werden.

16 Städte unterschreiben Forderungskatalog

Schon lange sind nicht nur Städte aus dem Ruhrgebiet von der Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien betroffen, sondern Kommunen im ganzen Bundesgebiet, wie aus der Liste der Unterzeichner hervorgeht. Neben Duisburg als Initiator haben Bochum, Delmenhorst, Dortmund, Gelsenkirchen, Hannover, Hamm, Herne, Köln, Mannheim, Mülheim a.d.R., Münster, Nürnberg, Offenbach, Regensburg und Hof den Forderungskatalog unterschrieben.

EU-Osterweiterung schafft andere Situationen in den Orten

In dem Brief beschreiben die Stadtoberen ausführlich die Situation vor Ort, die im Rahmen der EU-Osterweiterung und der Arbeitnehmerfreizügigkeit entstanden ist. „Gerade aus Bulgarien und Rumänien kommen viele Menschen in die Städte und Gemeinden, weil sie hier Arbeit suchen und sich ein besseres Leben aufbauen wollen. Sie kommen, um längerfristig zu bleiben und nehmen damit ihre Rechte als Unionsbürgerinnen und -bürger in Anspruch“, heißt es in dem Brief. Die betroffenen Kommunen verzeichnen darüberhinaus einen seit mehreren Jahren anhaltenden und sich aktuell verstärkenden Zuzug von Menschen, die aus prekären Verhältnissen stammen und auch hierzulande unter prekären Bedingungen leben. Häufig würden sie Opfer von kriminellen Strukturen, die ihre Notlage ausnutzten. Hieraus resultierten oft Probleme, die für die betroffenen Kommunen eine völlig neue Qualität hätten.

Forderung an der Politik

Die Unterzeichner des Briefes fordern die neue Bundesregierung auf, dass die Herausforderung der Armutszuwanderung mit einer Größenordnung von mehreren zehntausend betroffenen Menschen endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anerkannt wird, dass Bund und Europäische Union (EU) die Verantwortung der Herkunftsländer für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Zuwandernden einfordern und diese Länder dabei unterstützen. Der Bund solle sich gegenüber der EU dafür einsetzen, dass Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) flexibler genutzt und in den Herkunfts- und Zielländern der Armutszuwanderung eingesetzt werden können.

 

 



 

 

Bamberg: Brose Bauplan nochmal in den Stadtrat

Es ist eine der bedeutendsten Industrieansiedlungen in Oberfranken. Der Automobilzulieferer BROSE baut in Bamberg ein neues Werk mit 500 Mitarbeitern, langfristig sind Investitionen von 200 Millionen Euro geplant. Nun gibt es Probleme mit dem Areal, das direkt an dem Bamberger Flugplatz an der Breitenau angrenzt. Auf Initiative der GRÜNEN-Alternativen Liste hin soll der Bebauungsplan des Geländes noch einmal im Stadtrat diskutiert werden. Grund: es liege noch keine Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde, in diesem Fall des Bamberger Umweltamts, vor. Ohne dieses Papier könne keine Abwägung im Sinne des Baurechts erfolgen. Der zuständige Referatsleiter war heute nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Bekannt ist aber die Aussage, dass für die Stellungnahme wichtige Unterlagen zu spät eingegangen seien. Dass mit der Verzögerung brisante Inhalte, die zum Beispiel höhere Auflagen beim Bau nach sich ziehen würden, verschleiert werden sollen, weist der Referatsleiter demnach zurück. Der Zeitplan für das Gelände sieht vor, nach dem Abriss des Parkhauses im Spätsommer sofort mit den Bauarbeiten des Brose-Werks zu beginnen. Die Inbetriebnahme soll bereits im nächsten Jahr sein.

 



 

 

Ausblick: SpVgg Bayern Hof rüstet sich für neue Saison

Neben Bamberg ist noch ein zweites Team aus Oberfranken in der vierten Liga vertreten. Die Spielvereinigung Bayern Hof. Nach dem über die Relegation geretteten Klassenerhalt wird es für die Saalestädter in zwei Wochen wieder ernst. Doch bei den Hofern gibt es auch Personalprobleme. Wie es mometan aussicht, erfahren Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.