Tag Archiv: Psychiatrie

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Bayreuth / Bayern: Gustl Mollath verlangt Schadensersatz in Millionenhöhe

Für seine unrechtmäßige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verlangt Gustl Mollath jetzt 1,8 Millionen Euro Schadensersatz vom Freistaat Bayern. Vor dem Münchener Landgericht sagt er am heutigen Mittag (20. März) aus, dass ihn die Zeit in der Psychiatrie noch immer bis in den Schlaf verfolge. Da es mit dem Freistaat Bayern bislang keine Einigung über die Höhe des Schadensersatzes gab, sah er sich laut eigener Aussage nun dazu gezwungen, eine Klage einzureichen.

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© Bundespolizei

Coburg: Mann beschimpft & bespuckt die Polizei!

In der Nacht zum Donnerstag (22. November) hielt ein amtsbekannter, aggressiver 32-jähriger Mann die Polizei in Coburg auf Trab. Nachdem dieser einen Studenten (28) schlug, lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit Zeugen. Nachdem die Polizei den Täter schnappte, eskalierte die Situation. Die Nacht endete für den 32-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik. Weiterlesen

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Neustadt bei Coburg: 30-Jähriger rastet im Wettbüro aus

Ohne ersichtlichen Grund rastete am späten Dienstagnachmittag (23. Januar) ein 30-jähriger Mann in einem Wettbüro am Marktplatz von Neustadt bei Coburg aus. Hier bedrohte und beleidigte er mehrere anwesende Personen. Die Polizei musste einschreiten.

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© TVO / Symbolbild

Messerattacke am Frühstückstisch: Forchheimer Rentner schuldig gesprochen

Es war ein normaler Montagmorgen am 15. Juni 2015 in Forchheim – bis ein Senior seine Ehefrau mit einem Küchenmesser attackierte und die 69-Jährige schwer verletzte. Wir berichteten! Seit Freitag (12. Februar) stand der Mann vor dem Landgericht in Bamberg. In dem Prozess fiel jetzt das Urteil.

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© nordbayern aktuell / Bär

Nach SEK-Einsatz in Bayreuth: Unterbringungsbefehl erlassen

Nach dem Messerangriff auf drei Rettungssanitäter und eine Notärztin am Montagabend (10. August) in Bayreuth, erging am heutigen Mittwoch (12. August) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth einen Unterbringungsbefehl gegen den 26 Jahre alten Beschuldigten. Die Ermittlungen der Kripo dauern an. Wir berichteten.

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© TVO / Christoph Röder

Bayreuth: Ulvi Kulac aus der Psychiatrie entlassen

Ulvi Kulac wurde am heutigen Freitagvormittag (31. Juli) nach rund 14 Jahren aus der Psychiatrie des Bezirkskrankenhaus Bayreuth entlassen. Nach seiner Entlassung wird Kulac nun in einem betreuten Wohnen untergebracht. Der Lichtenberger wurde im Mai 2014 vom Vorwurf des Mordes an Peggy Knobloch freigesprochen.

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Ulvi Kulac bald frei?: Neues Gutachten soll Klärung bringen

Kommt Ulvi Kulac bald frei? Nach dem Freispruch im „Mordfall Peggy“ im Mai 2014 wird heute (3. Juli) ein neues psychiatrisches Gutachten über Kulac erstellt. Sollte dies positiv ausfallen, könnte der geistig behinderte Kulac in naher Zukunft in ein betreutes Wohnen umziehen.

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Bayreuth: Frei! – Gustl Mollath hat Psychiatrie verlassen

+++ Update, Mittwoch (07.08.13), 23.20 Uhr +++

Es ist der Aufsehen erregendste Fall der bayerischen Justizgeschichte. In den vergangenen Monaten spitzt sich die Diskussion um Gustl Mollath zu. Er wird zum wohl bekanntesten Insasssen des Bezirkskrankenhauses Bayreuth.  Am Dienstag erreicht der Fall seinen vorläufigen Höhepunkt. Völlig überraschend kommt der 56-jährige frei. Nach sieben Jahren in der geschlossenen Psychiatrie. Dort hatte Gustl Mollath gesessen, weil er als allgemeingefährlich galt. Er soll seine Frau misshandelt und Reifen zerstochen haben. Er soll unter Wahnvorstellungen leiden. Seit gut 24 Stunden ist Gustl Mollath frei.

 

 

+++ Update, Mittwoch (07.08.13), 19.00 Uhr +++

Der Fall Gustl Mollath ist in erster Linie ein persönliches Schicksal, aber auch ein politisches Hauen und Stechen. Nach der Entscheidung für die Wiederaufnahme des Verfahrens versucht sich das jede Partei zu eigen zu machen. Politische Reaktionen auf die Entwicklungen rund um Gustl Mollath hat jetzt Ulrike Glaßer-Günther zusammengetragen.

 

 

+++ Update, Mittwoch (07.08.13), 15.00 Uhr +++

Gustl Mollath hat nach seiner gestrigen überraschenden Entlassung aus dem Bezirksklinikum Bayreuth die erste Nacht seit über sieben Jahren in Freiheit verbracht. Jetzt zieht der zum Politikum gewordene Justizfall weitere Kreise. Unter anderem fordert die Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Inge Aures von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Entlassung der Justizministerin Beate Merk (CSU). In „Oberfranken Aktuell“ sprechen wir ab 18.00 Uhr unter anderem mit Inge Aures (MdL, SPD), Peter Meyer (MdL, Freie Wähler), Gudrun Brendel-Fischer (MdL, CSU), Thomas Hacker (MdL, FDP) und Ulrich Gensch (MdL, Bündnis90/Die Grünen).

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 21.45 Uhr +++

Gustl Mollath hat am Dienstagabend das Bezirkskrankenhaus Bayreuth zu Fuß durch den Haupteingang verlassen und stellte sich anschließend sofort den Fragen der Journalisten!

Sehen Sie hier sein komplettes Statement nach der Freilassung aus der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses Bayreuth!

 

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 19.40 Uhr +++

Studiotalk mit dem TVO-Reporter vor Ort in Bayreuth, Björn Karnstädt:

 

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 18.00 Uhr +++

Gustl Mollath hat soeben das Bezirkskrankenhaus Bayreuth zu Fuß durch den Haupteingang verlassen und stellt sich nun den Fragen der Journalisten! Mollath zeigte sich nach seiner Freilassung erleichtert. Er wisse aber noch nicht, wo er die Nacht verbringt und wie es weiter geht – so eine Aussagen an die versammelte Presse. TVO war bei der Freilassung dabei.

 

+++ Update, Dienstag (06.08.13), 12.45 Uhr +++

Gustl Mollath kommt aus der Bayreuther Psychiatrie frei. Die Freilassung soll umgehend erfolgen, entschied das Oberlandesgericht in Nürnberg. Die Entscheidung geht einher mit dem Beschluss des Gerichtes, die Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen ihn einzuleiten. Die Nürnberger Richter korrigierten damit die Entscheidung des Landgerichts Regensburg. Das Nürnberger OLG ordnete nun an, dass das Wiederaufnahmeverfahren an einer anderen Kammer am Landgericht Regensburg stattfinden muss.  Da mit der Wiederaufnahmeanordnung das 2006er Urteil gegen Mollath ungültig ist, entfällt somit die Grundlage für Mollaths Unterbringung in der Psychiatrie.

Im Jahr 2006 wurde Mollath in die Psychiatrie nach Bayreuth eingewiesen. Er soll einerseits seine inzwischen von Ihm geschiedene Frau tätlich angegriffen haben, andererseits wurden ihm vor Gericht verworrene Gedanken zur Last gelegt, da er aussagte, dass seine Frau bei der HypoVereinsbank Millionengelder verschoben habe.  Der 56-jähriger Nürnberger sieht sich seit jeher als Opfer der Justiz.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

(Sliderbild & Headerbild: Nordbayerischer Kurier, Ronald Wittek  / Galeriebilder: TVO)