Tag Archiv: Quarantäne

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Corona-Pandemie: Über 28.000 Impfungen im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am Montag (29. März) mitteilte, wurden seit Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus Ende Dezember 2020 in Stadt und Landkreis Hof insgesamt 28.416 Dosen im zentralen Impfzentrum der Saalestadt und durch mobile Impfteams verimpft beziehungsweise im Rahmen des Pilotprojektes an Hausärzte abgegeben.

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Corona-Pandemie: Bamberg zieht ab Mittwoch die „Notbremse“

Am Montag (29. März) erreichte die Stadt Bamberg den dritten Tag in Folge eine 7-Tages-Inzidenz über 100. Ab Mittwoch (31. März) gelten deshalb wieder strengere Regeln und die Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung. Dies teilte die Stadtverwaltung mit.

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Corona-Pandemie in Bayern: Marke von zwei Millionen Impfungen überschritten

Die Impfungen gegen das Coronavirus haben in Bayern die Marke von zwei Millionen überschritten. Die gab am Freitag (26. März) Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek in München bekannt. Laut seinem zuständigen Ministerium wurden seit Beginn der Impfungen vor knapp drei Monaten 2.024.084 Impfdosen im Freistaat verabreicht.

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403,7: Inzidentwert in der Stadt Hof steigt weiter an

Im Dezember 2020 überschritt die Stadt Hof mehrmals die Inzidenz-Schwelle von 400. Am heutigen Donnerstag (25. März) war es erneut der Fall. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab für die Saalestadt den Wert von 403,7 heraus. Bei der 7-Tage-Inzidenz lag Hof damit bundesweit in der Summe auf dem vierten Platz. Nur der Landkreis Greiz (491,8), der Saale-Orla-Kreis (464,4) und der Vogtlandkreis (417,3) lagen davor. Bei den kreisfreien Städten liegt Hof derzeit deutlich auf dem ersten Platz, gefolgt von Gera (368,3) und Eisenach (279,3).

113 neue Fälle in den letzten 24 Stunden

Wie das Landratsamt Hof am Mittag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 113 weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet. Davon wohnen 41 in der Stadt und 72 im Landkreis. 44 Personen waren bereits als Kontaktpersonen bekannt. Zwei der neue Fälle waren Reiserückkehrer, zwei stehen im Zusammenhang zu Altenheimen, ein Fall hat einen Bezug zu einer weiteren Einrichtung. Zwei Fälle haben einen Bezug zu einem Ausbruchsgeschehen in Firmen.

Festgestellte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.345

Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof stieg damit auf 7.345 Personen. Da 50 Personen aus der häuslichen Isolierung entlassen wurden, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 835 Personen. 6.305 Personen gelten als genesen.

Drei weitere Todesfälle bestätigt

Unterdessen bestätigte die Behörden drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus in der Stadt Hof. Dabei handelte es sich um einen 61-jährigen Mann, der am Corona-Virus verstorben ist, sowie um zwei weitere Männer (90 und 95 Jahre), die laut der Pressemitteilung mit dem Corona-Virus verstarben. Die Zahl der Todesfälle von Corona-Infizierten im Hofer Land erhöhte sich damit auf 205. Weitere Corona-Zahlen aus Oberfranken gibt es auf unserer Newsseite.

Aktuell-Beitrag vom 25. März 2021
Corona-Pandemie: Hof überschreitet erneut die 400er-Marke bei der Inzidenz
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Landkreis Bamberg: Neun infizierte Schüler in acht Klassen

Wie das Landratsamt Bamberg am heutigen Donnerstagvormittag (25. März) mitteilte, wurden dem Fachbereich Gesundheitswesen innerhalb einer Woche neun infizierte Schüler in acht Klassen gemeldet. Quarantäne angeordnet Wie in solchen Fällen üblich, wurden die betroffenen Schüler und ihre Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. Das Landratsamt Bamberg meldet rund 120 Personen, die deswegen nun das Haus hüten müssen.  
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Corona-Pandemie: Dezentraler Impftermin in Baunach

Den sechsten dezentralen Impftermin des Impfzentrums Bamberg für Menschen über 80 Jahren gibt es am kommenden Mittwoch (31. März) in Baunach. Dies teilte das Landratsamt Bamberg mit. Zuvor wurde bereits in Ebrach, Schlüsselfeld, Burgebrach, Heiligenstadt in Oberfranken und Hirschaid dezentral geimpft. Weiterlesen
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Merkel mit Rolle rückwärts: Oster-Ruhetage wieder gekippt!

Rolle rückwärts von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den geplanten Oster-Ruhetagen am kommenden Gründonnerstag (01. April) und Karsamstag (03. April). Nach massiver Kritik aus vielen Reihen wurde der Beschluss, der bei dem Bund-Länder-Treffen am Montag (22. März) gefasst wurde, wieder gekippt. Dies teilte Merkel auf eine kurzfristig einberufenen Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am heutigen Mittwochvormittag (24. März) mit. Merkel nannte es "ihren Fehler" und übernahm dafür die Verantwortung. Dies teilte sie am Mittag bei einem kurzen Pressestatement und im Rahmen einer Befragung im Bundestag mit.

 

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung!

(Bundeskanzlerin Angela Merkel)

 

Kritik zu dem Oster-Beschluss von allen Seiten

Kritik zu dem Beschluss (Wir berichteten!) kam nicht nur von Seiten der Wirtschaft, dem Handelsverband und aus der Bevölkerung, sondern auch von den Kirchen, aus den eigenen Unions-Reihen und sogar aus dem Innenministerium! Neben rechtlichen Bedenken wurde unter anderem bemängelt, dass trotz eines gefassten Beschlusses dessen Umsetzung noch völlig offen war. So war überhaupt nicht geregelt, wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber hinsichtlich Arbeitszeit, Feiertagszuschläge oder Überstunden agieren sollen.

Handelsverband und Supermarktketten protestieren

Der Beschluss aus dem Bund-Länder-Treffen sah vor, an Ostern aus private, öffentliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland herunterzufahren, um die dritte Corona-Welle zu brechen. So sollten unter anderem am Gründonnerstag Lebensmittelgeschäfte geschlossen bleiben. Dies kritisierten vor allem die Supermarktketten und der Handelsverband scharf. Die Lebensmittelhändler hätten sich lieber eine Entzerrung der Öffnungszeiten gewünscht und keine Ballung des Einkaufsgeschehens auf den Mittwoch (31. März) und den Samstag (02. April). Am Karsamstag sollte ausschließlich der Lebensmittelhandel geöffnet werden.

Kirchen kritisieren das Vorgehen der Regierung

Auch die Kirchen kritisierten das Vorgehen der Regierung. Die Religionsgemeinschaften wurden von Seiten der Politik aufgerufen, religiöse Versammlungen über die Osterzeit nicht in Präsenz, sondern nur virtuell durchzuführen. Dies ist auch unser heutiges Hauptthema in Oberfranken Aktuell um 18:00 Uhr.

Beitrag aus Oberfranken Aktuell:
Rolle rückwärts: Hans-Peter Friedrich zum Lockdown-Debakel
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Lockdown bis 18. April verlängert: Diese Maßnahmen gelten jetzt in Bayern!

Der verschärfte Lockdown über Ostern in Deutschland ist beschlossene Sache. Darüber einigten sich in der Nacht zum Dienstag (23. März) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bund-Länder-Treffens. So beschloss man die Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Zudem wird das private, öffentliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland über Ostern so stark heruntergefahren wie bisher nie zuvor in der Corona-Krise. Am Dienstagvormittag tagte bezüglich der Corona-Entscheidungen der bayerische Ministerrat. Mit Mittag informierten Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Aiwanger, Gesundheitsminister Holetschek und Kultusminister Piazolo über die bayerischen Maßnahmen.

Erweiterte Ruhezeit zu Ostern

 

 

Die Tage vom 1. April (Gründonnerstag) bis zum 5. April (Ostermontag) wurden als "Ruhetage" bestimmt. Hier gelten unabhängig von den Inzidenzwerten folgende Regelungen:

Private Zusammenkünfte:

Private Zusammenkünfte sind auf die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich die Angehörigen eines weiteren Hausstands beschränkt - maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden hierbei nicht angerechnet. Paare gelten als ein Haushalt. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 verbleibt es bei der Kontaktbeschränkung auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie zusätzlich eine weitere Person.

Ansammlungen:

Ansammlungen im öffentlichen Raum werden für die Zeit grundsätzlich untersagt.

Betriebe / Handel:

Betriebe, Ladengeschäfte, Unternehmen und Behörden bleiben am 1. April (Gründonnerstag) sowie am 3. April (Karsamstag) wie an den Osterfeiertagen geschlossen. Am Samstag öffnet ausschließlich der Lebensmittelhandel.

Gottesdienste:

Die Religionsgemeinschaften werden von Seiten der Politik aufgerufen, religiöse Versammlungen nicht in Präsenz, sondern nur virtuell durchzuführen.

 

 

Beiträge aus Oberfranken Aktuell:
Lockdown bis 18. April verlängert: Stille Corona-Ostern und keine Lockerungen
Bamberg: Reaktionen auf den Oster-Lockdown
Corona-Flash: Aktuelle Zahlen für Oberfranken vom 23. März 2021

Öffnungsschritte über die Osterferien ausgesetzt:

Die nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bei stabiler oder rückläufiger Entwicklung des Infektionsgeschehens vorgesehenen weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 beziehungsweise 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport bleiben bis zum Ende der Osterferien (12. April 2021) ausgesetzt.

Öffnungsschritte nach dem Ende der Osterferien:

Nach dem Ende der Osterferien werden abhängig von den Inzidenzen weitere Öffnungsschritte in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport erfolgen. Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht, so gilt:

  • Öffnung der Außengastronomie
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine 7-Tage-Inzidenz von zwischen 50 und 100 besteht, so gilt:

  • Öffnung der Außengastronomie mit vorheriger Terminbuchung und aktuellem (24 Stunden) Covid-19 Schnell- oder Selbsttest
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos mit aktuellem (24 Stunden) COVID-19 Schnell- oder Selbsttest
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich mit aktuellem (24 Stunden) COVID-19 Schnell- oder Selbsttest

Im Rahmen eines Modellprojekts werden bis zu drei Theater-, Konzert- oder Opernhäuser in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 ausgewählt, um unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen die Wirksamkeit insbesondere von umfassenden Testkonzepten zu untersuchen.

Einzelhandel nach dem Ende der Osterferien:

Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 100 wird der Einzelhandel geöffnet, unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte:

  • Mindestabstand
  • Maskenpflicht
  • ein Kunde je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche
  • sowie zusätzlich ein Kunde je 20 Quadratmeter für den 800 Quadratmeter übersteigenden Teil der Verkaufsfläche

Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 100 und 200 gilt für den Einzelhandel zusätzlich:

  • Terminshopping-Angebote („Click & Meet“)
  • ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach vorheriger Terminvereinbarung und Vorlage eines aktuellen (24 Stunden) negativen Tests

Modelprojekte in drei Städten nach den Osterferien

Zudem können nach den Osterferien im Rahmen von Modellprojekten drei Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept für die Dauer von 14 Tagen einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung insbesondere eines konsequenten Testregimes zu untersuchen.

Für den Schulunterricht gilt nach den Osterferien:

Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt in den Grundschulstufen Präsenzunterricht. Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 erfolgt in allen Klassen Wechselunterricht. In allen Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 100 gilt grundsätzlich Distanzunterricht.

Wechselunterricht gilt aber für folgende Klassen unter folgenden, ergänzenden Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen:

  • In den Abschlussklassen und der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe und der Jahrgangsstufe Q11 am Gymnasium sowie der 11. Jahrgangsstufe an der FOS wird Präsenzunterricht mit Mindestabstand oder Wechselunterricht angeboten
  • An diesem Unterricht in Präsenz dürfen in den betreffenden Jahrgangsstufen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die über einen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR- oder POC- Antigentests verfügen oder in der Schule unter Aufsicht einen entsprechenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben
  • Auch das an den Schulen tätige Personal soll sich mindestens zweimal wöchentlich einem eigenverantwortlichen Selbsttest unterziehen
  • Dies gilt auch bei Notbetreuung

Besuchserleichterung in Alten- und Pflegeheimen:

Ab dem 27. März kann jeder Bewohner einer Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtung wieder mehr als einen Besucher pro Tag empfangen. Die Notwendigkeit eines aktuellen negativen Testnachweises und die übrigen Schutzvorschriften zugunsten der Bewohner bleiben wie bisher bestehen.

Einreisequarantäneverordnung:

Die Einreisequarantäneverordnung wird bis einschließlich 18. April verlängert. Spätestens bis Ende März soll ein einheitliches Vorgehen der Länder vereinbart werden, welche Test- oder Quarantänevorschriften für die Rückkehr aus beliebten Urlaubszielen bestehen sollen, bei denen Urlauber aus zahlreichen Ländern zusammentreffen und sich Covid-19-Varianten leicht verbreiten können.

Kinderbetreuungseinrichtungen:

Für Kinderbetreuungseinrichtungen verbleibt es dagegen bei den bisherigen Regelungen (Schließung mit Notbetreuung ab Inzidenz 100), weil kleinen Kindern weder regelmäßige Tests zugemutet noch von ihnen eigene Vorsichtsmaßnahmen erwartet werden können - so die Begründung.

Kindertagesbetreuung:

Das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales soll ein auf sieben Leitlinien basierendes Maßnahmenbündel umzusetzen. Dazu gehören unter anderem:

  • Zusätzliche Ausbildungsakquisiteure in allen Regierungsbezirken, um den Übergang von der Schule in die Ausbildung sicherzustellen
  • Projekte wie das Modellprojekt „Digitale Streetworker“ oder der Digitale Hackathon mit dem Bayerischen Jugendring, um Jugendarbeit und Partizipation zu stärken
  • Stärkerer Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen, um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt zu unterstützen
  • Stärkung der Erziehungsberatungsstrukturen, um Familien gezielt unter die Arme zu greifen
  • Fortbildungsangebote für Fachkräfte der Schwangeren-, Ehe-, Familien- und Erziehungsberatung und Familienbildung, um die Medienkompetenz zu stärken und den Jugendmedienschutz sicherzustellen

Förderprogramme für Schulen:

Um die Bildungsgerechtigkeit zu wahren soll das Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein dreiteiliges - zeitlich bis zum Halbjahr des Schuljahres 2021/2022 - gestaffeltes Förderprogramm umzusetzen. Dieses umfasst drei Phasen:

  • Phase 1: Schulische Förderung und Begleitung im zweiten Schulhalbjahr 2020/2021 durch unterrichtsbegleitende Angebote (in der Regel am Nachmittag)
  • Phase 2: Intensivkurse und freizeitpädagogische Angebote in den Ferien
  • Phase 3: Förderung mit Schwerpunkt auf Begleitung der „Vorrücker auf Probe“ im ersten Schulhalbjahr 2021/2022

Rettungsschirm für die bayerischen Träger und Einrichtungen der Erwachsenenbildung

Die Staatsregierung spannt zudem erneut einen Rettungsschirm für die bayerischen Träger und Einrichtungen der Erwachsenenbildung im Zuständigkeitsbereich des Kultus-, Landwirtschaft- und Umweltministeriums, die sich in einer akuten wirtschaftlichen Notlage befinden. Durch Ausgleich der Netto-Einnahmeverluste bis zu 50 Prozent für die Dauer der (teilweisen) Betriebsuntersagung zwischen 1. November 2020 und 31. März 2021 sollen Insolvenzen vermieden und der Fortbestand einer flächendeckenden Erwachsenenbildungslandschaft in Bayern gesichert werden. Der Ministerrat beschloss, dass der zusätzliche Mittelbedarf in Höhe von

  • bis zu 5 Millionen Euro für Soforthilfen für die nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz geförderten Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie für die weiteren Einrichtungen der Erwachsenenbildung im Zuständigkeitsbereich des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
  • bis zu 300.000 Euro für Soforthilfen für die nach dem Bayerischen Agrarwirtschaftsgesetz geförderten Bildungszentren im ländlichen Raum im Zuständigkeits-bereich des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • bis zu 200.000 Euro für Soforthilfen für die Einrichtungen der außerschulischen Umweltbildung im Zuständigkeitsbereich des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

...vorbehaltlich der Entscheidung des Bayerischen Landtags zum Haushalt 2021!

Kosten für Schnellteststraßen und Schnelltestzentren der Kreisverwaltungsbehörden

Der Ministerrat beschloss weiterhin, dass der Freistaat die Kosten für Schnellteststraßen und Schnelltestzentren der Kreisverwaltungsbehörden vom 1. Januar 2021 bis vorerst einschließlich 30. Juni 2021 übernimmt. Weiterhin sprach sich der Ministerrat aus, die in allen kreisfreien Städten und Landkreisen eingerichteten lokalen Testzentren über den 30. Juni 2021 hinaus zunächst bis 30. September 2021 fortzuführen.

Freistaat treibt Corona-Impfungen weiter voran / Impfstart in bayerischen Arztpraxen im April

Bayern treibt unterdessen die Zahl der Impfungen voran. Zum 1. April soll das bayerische Impfbündnis starten, so dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch in Arztpraxen impfen lassen können. Zum bayerischen Impfbündnis gehören die niedergelassenen Ärzte und Apotheker sowie die Landkreise und kreisfreien Städte mit ihren Impfzentren. Die Arztpraxen kommen im April als weitere tragende Säule dazu, um insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen besser zu erreichen und frühzeitig mehr Flexibilität in den Impfprozess zu bringen. Hierzu stehen 6.000 Ärzte bereit. Die Belieferung der Arztpraxen soll über den pharmazeutischen Großhandel und die Apotheken erfolgen. Der Großhandel erhält die Lieferungen aus dem Zentrallager des Bundes oder vom Hersteller.

Pressekonferenz von Markus Söder vom Dienstag (23. März)
Corona-Lockdown bis 18. April verlängert: Pressekonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder
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TVO-Umfrage zum harten Corona-Lockdown über Ostern

Neben der Lockdown-Verlängerung bis zum 18. April wird über Ostern das Leben in Deutschland so stark heruntergefahren wie bisher nie zuvor in der Corona-Krise. Gründonnerstag und Karsamstag wurden zu "Ruhetagen" erklärt. Ist diese erweiterte Ruhezeit zu Ostern notwendig?

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Neben der Lockdown-Verlängerung bis zum 18. April wird über Ostern das Leben in Deutschland so stark heruntergefahren wie bisher nie zuvor in der Corona-Krise. Gründonnerstag und Karsamstag wurden zu "Ruhetagen" erklärt. Ist diese erweiterte Ruhezeit zu Ostern notwendig?

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Verschärfte Lockdown über Ostern

Der verschärfte Lockdown über Ostern in Deutschland ist beschlossene Sache. Darüber einigten sich in der Nacht Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nach stundenlangen Beratungen. Wie schon vorab bekannt wurde, beschloss man die Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Zudem wird das private, öffentliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland so stark heruntergefahren wie bisher nie zuvor in der Corona-Krise.

 

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Helmbrechts: Das neue Impfzentrum ist einsatzbereit

Die Arbeiten am neuen Impfzentrum in Helmbrechts (Landkreis Hof) sind beendet. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe in der ehemaligen Stofffabrik wurde das Impfzentrum eingeweiht. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Lockdown wird bis 18. April verlängert!


UPDATE (Dienstag, 08:22 Uhr):

Der verschärfte Lockdown über Ostern in Deutschland ist beschlossene Sache. Darüber einigten sich in der Nacht Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nach stundenlangen Beratungen. Wie schon vorab bekannt wurde, beschloss man die Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Zudem wird das private, öffentliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland so stark heruntergefahren wie bisher nie zuvor in der Corona-Krise.

Strengere Regelungen an den Feiertagen

An den kommenden Feiertagen werden zudem strengere Regeln in Deutschland gelten. So sollen private Zusammenkünfte auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahren sind von dieser Rechnung ausgenommen. Versammlungen im öffentlichen Raum und auch Gottesdienste werden untersagt.

Ruhetage auch am Gründonnerstag und Karsamstag

Neben Karfreitag werden auch einmalig der Gründonnerstag (01. April) und der Karsamstag (03. April) als "Ruhetage" festgelegt. Am Samstag sollen ausschließlich Lebensmittelgeschäfte offen haben. Für den Gründonnerstag bedeutet dies: Auch der Lebenmitteleinzelhandel hat geschlossen. Mit den "Ruhetagen", an denen auch die Kontaktbeschränkungen und Ansammlungsverbote gelten, soll laut Bund-Länder-Treffen das expomemtielle Wachstum der dritten Welle durchbrochen werden.

Verzicht auf Reisen

Die Länderchefinnen und Länderchefs sowie das Kanzleramt richteten weiterhin einen Appell an die Bevölkerung in den kommenden Wochen auf nicht zwingend notwendige Reise zu verzichten. Urlaubsrückkehrer, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, sollen vor ihrem Rückflug auf Corona getestet werden. Der von mehreren Bundesländern eingebrachte Vorschlag, einen separaten Urlaub im Inland zu ermöglichen, wurde abgelehnt.

Aktuelle Umfrage zu diesem Thema

Neben der Lockdown-Verlängerung bis zum 18. April wird über Ostern das Leben in Deutschland so stark heruntergefahren wie bisher nie zuvor in der Corona-Krise. Gründonnerstag und Karsamstag wurden zu "Ruhetagen" erklärt. Ist diese erweiterte Ruhezeit zu Ostern notwendig?

  • JA - Nur so gehen die Zahlen runter!
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ERSTMELDUNG (Montag, 17:02 Uhr):

Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 18. April verlängert. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend. Demnach wurde diese Entscheidung ohne große Diskussionen durchgewunken. Auf dieses neue Datum einigten sich demnach die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten in der digitalen Bund-Länder-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Nachmittag (22. März). Die Beschlussvorlage hält einige Brennpunkt-Themen parat: So sickerte durch, dass es unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Streit über Besuche zu Ostern, zu möglichen Ausgangssperren und Schulschließungen gibt.

Söder: "Die Coronamutation rollt durchs Land"

So müssen bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von über 100 Lockerungen der vergangenen Wochen wieder zurückgenommen werden. Einen Anfang machte am heutigen Tag bereits die Stadt Bayreuth und verkündete, Schulen und Kitas ab dem Mittwoch wieder zu schließen. In der Wagnerstadt liegt die Inzidenz derzeit über der Schwelle von 100. Wir berichteten! Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte via Twitter, dass "die Coronamutation durch das Land rollt". Er plädierte im Vorfeld der Konferenz bei dem Blick auf steigende Inzidenz-Werte: "Wir müssen weiterhin sehr vorsichtig bleiben."

© Twitter / @Markus_Soeder
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Corona-Pandemie: Fast 25.000 Impfungen im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am Montag (22. März) mitteilte, wurden seit Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus Ende Dezember 2020 in Stadt und Landkreis Hof insgesamt 24.765 Dosen im zentralen Impfzentrum der Saalestadt und durch mobile Impfteams verimpft beziehungsweise im Rahmen des Pilotprojektes an Hausärzte abgegeben. Weiterlesen
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Bayreuth: Schulen und Kitas ab Mittwoch wieder dicht!

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen zwingt die Stadtverwaltung in Bayreuth dazu, die Schulen und Kitas in der Wagnerstadt am Mittwoch (24. März) wieder zu schließen. Sowohl am Sonntag (Inzidenzwert: 105,6) als auch am heutigen Montag (Inzidenzwert: 104,3) wurde der maßgebliche Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Hier zu den aktuellen Zahlen aus dem Bayreuther Land.

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Stadt und Landkreis Bayreuth: Schulen uns Kitas in der nächsten Woche offen

Durch die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen können in Bayreuth auch in der kommenden Woche die Schulen sowie der Kindertageseinrichtungen geöffnet bleiben. Dies teilte die Stadtverwaltung am Freitagvormittag (12. März) mit. Weiterlesen
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Schock vor dem Saisonstart: Triathletin Anne Haug in den USA positiv auf Covid-19 getestet!

Sie hatte sich so auf ihren Saisonstart gefreut! Die Bayreuther Weltklasse-Triathletin Anne Haug wollte am heutigen Freitag (12. März) in den USA in die Saison 2021 starten. Nun der Schock: Die deutsche Sportlerin des Jahres 2019 wurde in Florida positiv auf Covid-19 getestet. Haug steht somit nicht an der Startlinie, sondern befindet sich in Quarantäne.

Challenge Miami ist das Treffen der Triathlon-Elite

Die Challenge Miami ist das erste große Treffen der Triathlon-Stars im Jahr 2021. Neben dem deutschen Triathlon-Helden und dreifach Ironman-Sieger Jan Frodeno, ist die internationale Elite am Start, um sich zu messen. Ort der Triathlon-Challenge ist das Gelände des "Homestead-Miami Speedway", wo sonst die Motoren von NASCAR und Co. heulen.

"Verheerende Nachricht"

Trainieren konnte Anne Haug vor Ort noch (Bilder: siehe unten), jetzt kam aber die Ernüchterung. Wie die 38-Jährige bei Facebook (zu ihrer Nachricht) mitteilte, wurde sie bei einem Corona-Test positiv auf Covid-19 getestet. Für Haug war es laut eigener Aussage eine "verheerende Nachricht", da sie sich in den letzten Monaten umfassend auf die neue Saison vorbereitet hatte und sich auf den Wettbewerb in Florida sehr gefreut hatte.

Haug jetzt in Quarantäne

Die Bayreutherin, die sich bereits nach ihrer Ankunft aus eigenem Antrieb in eine Selbst-Isolation begab, verließ nach dem positiven Testergebnis die Unterkunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und begab sich unverzüglich in Quarantäne.

Der Bayreutherin geht es gut

Der Lichtblick: Wie Anne Haug bei Facebook schreibt, geht es ihr trotz der Covid-19-Infektion aktuell den Umständen entsprechend gut. "Ich bin sehr glücklich, dass ich mich im Moment gut fühle", so die Bayreutherin abschließend.

Bilder vom Training auf dem Homestead-Miami Speedway
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