Tag Archiv: Raubmord

Cold Case Mitwitz: Raubmord wird Thema bei „Aktenzeichen XY“

Seit 2006 wird der Mörder von Norbert Ottinger gesucht. Vor einigen Monaten wurde der Fall neu aufgerollt. (Wir berichteten.) Im Rahmen der umfassenden Ermittlungen der EKO Kreisel Cold Case und der Staatsanwaltschaft Coburg wird der Fall des Raubmordes von Mitwitz (Landkreis Kronach) Anfang Oktober in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ erscheinen. Die Ermittler setzen durch die bundesweite Ausstrahlung der Öffentlichkeitsfahndung erneut auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Ladenbesitzer im eigenen Einkaufsmarkt getötet 

Im November 2006 tötete ein Unbekannter den damals 61-jährigen Norbert Ottinger in seinem Einkaufsmarkt in Mitwitz. Der Täter entwendete zudem aus dem Tresor mehr als 30.000 Euro Bargeld. Trotz intensiver und lang andauernder Ermittlungen konnten die Beamten das Verbrechen damals nicht aufklären. Seit rund einem Jahr arbeiten Spezialisten der Kripo Coburg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Coburg erneut an dem Gewaltverbrechen. Dabei setzten die Beamten von Beginn an auf die Unterstützung der Bevölkerung.

 Mordfall wird beim ZDF behandelt

Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, wird der Mordfall in der ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY ungelöst“ ab 20:15 Uhr als Studiofall gesendet. In diesem Rahmen stellt die Hauptsachbearbeiterin der EKO Kreisel Cold Case, Kriminalhauptkommissarin Susanne Mechtold, die aktuellen Ermittlungen dar, zudem werden tatrelevante Bilder gezeigt und wichtige Fahndungsfragen gestellt. Auch auf die festgesetzte Belohnung in Höhe von 10.000 Euro, für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, wird hingewiesen.

Die Cold-Case-Ermittler der Kripo Coburg sind stets über das Hinweistelefon unter der Telefonnummer 09561/645-640 erreichbar. Angaben können auch vertraulich behandelt werden. 

Cold Case Mitwitz: Polizei ermittelt wieder im Fall Norbert Ottinger

Cold Case Mitwitz: Intensive Ermittlungen nach dem Raubmörder in mehreren Sprachen!

Der Mord am 61-jährigen Norbert Ottinger ist bereits fast 13 Jahre her, aufgeklärt ist der Cold-Case-Fall von Mitwitz (Landkreis Kronach) noch immer nicht. Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Coburg fahnden nun in mehreren Sprachen, um den Täter des Raubmordes von Mitwitz zu fassen.

30.000 Euro Bargeld aus Tresor entwendet

Im November 2006 tötete ein Unbekannter den damals 61-jährigen Norbert Ottinger in seinem Einkaufsmarkt in Mitwitz im Landkreis Kronach. Der Täter entwendete zudem aus dem Tresor mehr als 30.000 Euro Bargeld. Trotz intensiver und lang andauernder Ermittlungen konnten die Beamten das Verbrechen damals nicht aufklären.

Untersuchungen von DNA-Proben dauern an

Ein größerer Baustein bei den aktuellen Ermittlungen der Kriminalbeamten in dem Cold-Case-Fall war in den vergangenen Monaten die Entnahme von rund 80 DNA-Proben bei zur Tatzeit 16- bis 18-jährigen Männern. Der Abgleich dieser Proben mit der DNA des mutmaßlichen Täters, der beim Bayerischen Landeskriminalamt durchgeführt wird, dauert derzeit noch an.

Herkunft aus osteuropäischem Ausland nicht ausgeschlossen

Bei ihrer umfassenden Arbeit konzentrieren sich die Kriminalbeamten nicht nur auf einen Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers. Auch eine Herkunft insbesondere aus dem osteuropäischen Ausland können sie aufgrund einzelner gewonnener Erkenntnisse nicht ausschließen. Daher veranlassten die Ermittler eine Übersetzung der bereits veröffentlichten, gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Coburg ins Russische, Litauische und Tschechische.

 

© Polizeipräsidium Oberfranken

Fahnder erhoffen Hinweise aus Bevölkerung

Des Weiteren erhoffen sich die Beamten über Fahndungsplakate mit einem Zeugenaufruf in diesen drei Sprachen Hinweise aus der Bevölkerung. Daneben erfolgt ein Abgleich der DNA des mutmaßlichen Täters mit den Datenbanken des europäischen Auslands. Die Kriminalbeamten bitten alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin um Mithilfe. Die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, beträgt 10.000 Euro.

Sachdienliche Angaben nehmen die Cold-Case-Ermittler der Kripo Coburg über das Hinweistelefon unter der Telefonnummer 09561/645-640 entgegen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Hinweise über das Kontaktformular der Polizei zu geben: https://www.polizei.bayern.de/cgi-bp/mailer/kontaktformular.pl?seldstog2=0900400000000&type=linkeSeite

Weiterführende Informationen zum Cold Case Mitwitz:
Cold Case Mitwitz: Polizei ermittelt wieder im Fall Norbert Ottinger

Cold Case Mitwitz: Täter-DNA nach Mord an Norbert Ottinger identifiziert

Im Rahmen ihrer umfangreichen Ermittlungen liegt den Beamten der EKO "Kreisel Cold Case" jetzt das vollständige DNA-Muster des mutmaßlichen Täters des Raubmordes an dem Supermarktbetreiber Norbert Ottinger vor. Hiermit eröffnen sich den Kriminalbeamten neue, erfolgsversprechende Ermittlungsansätze. Die aktuelle DNA-Entnahme bei den zur Tatzeit 16 bis 18 Jahre alten Männern dauert an. Zudem stellt die Mithilfe der Bevölkerung weiterhin einen wichtigen Baustein bei der Aufklärung des Gewaltverbrechens dar.

Raubmord im Winter 2006

Am 13. November 2006 tötete der Unbekannte den damals 61-jährigen Norbert Ottinger in seinem Einkaufsmarkt in Mitwitz im Landkreis Kronach. Der Täter entwendete zudem aus dem Tresor mehr als 30.000 Euro Bargeld. Trotz intensiver und lang andauernder Ermittlungen konnten die Beamten das Verbrechen damals nicht aufklären.

Kripo arbeitet seit 2018 wieder an dem Fall

Seit Dezember 2018 arbeiten die Spezialisten der Kriminalpolizei Coburg zusammen mit der Staatsanwaltschaft wieder intensiv an dem Cold Case. Die Beamten veranlassten beim Bayerischen Landeskriminalamt und der Rechtsmedizin eine Nachuntersuchung verschiedener, damals gesicherter und nun von ihnen priorisierter Spuren. Da sich vor allem im Bereich der molekulargenetischen Spuren (DNA) im Laufe der Jahre die technischen Möglichkeiten und die wissenschaftlichen Erkenntnisse weiterentwickelt haben, erhofften sich die Beamten insbesondere durch deren Auswertung neue Ermittlungsansätze.

Experten sicherten Hautschuppe des Täters

Spurensicherungsexperten der Kripo Coburg gelang es nach der Tat im Jahr 2006 neben zahlreichen anderen Mikrospuren, auch eine mit bloßem Auge nicht sichtbare Hautschuppe des Täters zu sichern. Bei den damaligen Untersuchungen im Rechtsmedizinischen Institut, konnte bereits die fragmentarische DNA des Täters extrahiert werden.

Vollständige Täter-DNA identifiziert

Bei der vor kurzem von den Kripobeamten veranlassten weiteren Untersuchung gelang es nun aufgrund neuer speziellerer Untersuchungsmethoden, das vollständige DNA-Muster des mutmaßlichen Mörders zu erhalten. Dieses erleichtert die Recherchen nach Übereinstimmungen in internationalen polizeilichen Datenbanken. Des Weiteren ist es mit der vorliegenden humanbiologischen Spur möglich, weitere Analysen durchzuführen und somit beispielsweise anhand der mitochondrialen DNA Verwandtschaftsverhältnissen zwischen dem Täter und anderen Personen festzustellen.

DNA-Probeentnahmen und Ermittlungen dauern an

Seit einigen Wochen stehen rund 80 der zur Tatzeit 16 bis 18-jährigen Männer im Fokus der Ermittler. Hierfür wird der aktuelle Aufenthaltsort der Personen ermittelt, die Personen vernommen und in diesem Zusammenhang eine Speichelprobe zur einmaligen DNA-Untersuchung und Abgleich mit der am Tatort gesicherten DNA-Spur entnommen. Ein Großteil der Personen konnte bereits angetroffen werden. Die Auswertung aller Spuren und der Abgleich mit der DNA des mutmaßlichen Täters beim Bayerischen Landeskriminalamt wie auch die weiteren Ermittlungen der EKO Kreisel und der Staatsanwaltschaft Coburg dauern an.

Polizei hofft auf Mithilfe der Bevölkerung

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft halten es nach wie vor für denkbar, dass der Täter damals nicht von Beginn an die Tötung des Nobert Ottinger geplant hatte, sondern die Zielrichtung zunächst eine Raubhandlung war und die Situation am Tatort dann eskaliert ist. Dies müsste strafrechtlich anders als eine von vorneherein geplante Tötung gewertet werden. Die EKO bittet die Bevölkerung auch weiterhin um Mithilfe. Die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, beträgt 10.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nehmen die Cold Case-Ermittler der Kripo Coburg über das Hinweistelefon unter der Telefonnummer 09561/645-640 entgegen. Die Angaben können auch vertraulich behandelt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Hinweise über das Kontaktformular der Polizei zu geben.

Aktuell Beitrag vom 10.05.2019
Cold Case Mitwitz: Polizei ermittelt wieder im Fall Norbert Ottinger
© TVO

Toter Senior in Bayreuth: Plädoyers im Mordprozess

Der Fall des im April 2017 in Bayreuth getöteten Rentners steht kurz vor dem Abschluss. Am Landgericht Bayreuth wurden am heutigen Mittwoch (28. Juli) die Plädoyers gehalten. Die beiden Angeklagten wird schwerer Diebstahl und versuchter Mord bzw Mord vorgeworfen. (Wir berichteten)

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© TVO

Bluttat in Bayreuth: Mutmaßliche Mörder des 88-Jährigen gefasst

Bereits im April 2017 ereignete sich in Bayreuth eine schreckliche Bluttat. (Wir berichteten.) Ein 88 Jahre alter Mann wurde Opfer eines brutalen Raubmordes. Der Rentner wurde derart schwer verletzt, dass er kurz vor Ostern im Krankenhaus verstarb. Die dreißigköpfige SOKO "Inn" ermittelte monatelang auf Hochtouren nach den mutmaßlichen Tätern. Inzwischen sitzen zwei Männer in Untersuchungshaft.  Den Verdächtigen wird Mord an dem Bayreuther vorgeworfen. Die umfangreichen und akribischen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth sind nun abgeschlossen. 

 

Aktuell-Bericht vom heutigen Dienstag (06. März): siehe rechts!

Raubmord in Bayreuth: Tatverdächtige gefasst, Anklage erhoben

Senior wird bei Raubmord tödlich verletzt

Nach einem anonymen Anruf am 12. April 2017 aus Crailsheim (Baden-Württemberg) eilte die Polizei zum Anwesen des Seniors in die Innstraße in Bayreuth. Die Beamten fanden den Bewohner blutüberströmt in seinem Haus. Der Senior wurde so schwer verletzt, dass er wenige Tage später im Krankenhaus erlag. Aufgrund des Bildes, welches sich am Tatort bot, gingen die Polizisten schnell von einem Gewaltverbrechen aus. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass mehrere Schmuckstücke aus dem Haus entwendet wurden.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Zahlreiche Wohnungsdurchsuchungen im Bundesgebiet

An den umfangreichen Ermittlungen waren nicht nur oberfränkische Kripobeamte beteiligt, sondern auch das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, die Bayerische Bereitschaftspolizei und zahlreiche Dolmetscher. Eine Vielzahl von Personen wurde genauer unter die Lupe genommen und mehrere Wohnungen, auch außerhalb Bayerns, durchsucht.

Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit der Beamten

Die Ermittler setzten große Hoffnungen in die Öffentlichkeitsfahndung. Sowohl der abgesetzte Notruf, als auch Bilder der verschwundenen Schmuckstücke wurden veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Zudem wurden über sämtliche Medien Zeugenaufrufe gestartet. Die Beamten suchten auch nach Hinweisen zu verdächtigen Männern, falschen Wasserwerkern und Fahrzeugen.

Rund 1.000 Spuren & 680 Vernehmungen

Insbesondere am Tatort sicherten die Experten der Spurensicherung der Kriminalpolizei Bayreuth allein in den ersten Tagen rund 1.000 Spuren. Nicht nur im Haus des Opfers, sondern auch im Umfeld der späteren Tatverdächtigen wurden zahlreiche Gegenstände, insbesondere Kommunikationsmittel für eine Untersuchung sichergestellt. Im Laufe der monatelangen Ermittlungen führten die Beamten der SOKO „Inn“ rund 680 Vernehmungen im ganzen Bundesgebiet durch.

„Aktenzeichen XY“ sollte entscheidende Hinweise bringen

Mitte Mai 2017 wurde der Mordfall in der ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY ungelöst“ gezeigt. Mitteilungen, die bei der Sonderkommission über das eigens eingerichtete Hinweistelefon eingingen, führten zu weiteren Ermittlungen. Außerdem wurde eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ausgelobt. Ein entscheidender Hinweis zur Aufklärung des Verbrechens konnte jedoch zunächst nicht erlangt werden.

Gesicherte DNA-Spuren bringen den Durchbruch

Schließlich brachte das Ergebnis der akribisch gesicherten Spuren vom Tatort den Durchbruch. An mehreren Stellen im Wohnhaus wurden DNA-Spuren sowie weitere Hinweise auf die zwei Tatverdächtigen gefunden und beweiskräftig gesichert. Ein 35-Jähriger aus Schwaben wurde Mitte Juni 2017 durch ein Spezialeinsatzkommando festgenommen. Später geriet auch ein Bekannter des Verdächtigen ins Visier der Ermittler. Auch bei dem 34-Jährigen erhärtet sich der Verdacht schnell.

Angeklagt wegen Mordes

Beiden Männer traten bereits vorher wegen schwerer Straftaten in Erscheinung. Die Erkenntnisse der Bayreuther Kripobeamten lieferten zahlreiche Ermittlungsansätze zur Aufklärung weiterer Straftaten, die beiden Männer zur Last gelegt werden. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungsergebnisse der SOKO „Inn“ hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth nun Mordanklage gegen beide Beschuldigten erhoben.

Aktuell-Bericht vom September 2017
Raubmord in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker

Im Zusammenhang mit den umfangreichen Ermittlungen der SOKO „Inn“ anlässlich des schrecklichen Raubmordes an einem Rentner im April 2017 in Bayreuth, suchen die Kripobeamten nach Personen, die Angaben zu Männern machen können, die sich an der Haustür als “Wasserwerker“ ausgegeben und sich dadurch Zutritt zu den Wohnräumen verschafft oder dies versucht haben, aber abgewiesen wurden.

88-Jähriger wird Opfer eines Gewaltverbrechens

Nach einem anonymen Anruf am Abend des 12. April 2017 fanden Polizisten den 88-jährigen Hausbesitzer mit schwersten Verletzungen und nicht mehr ansprechbar in seinem Anwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Am darauffolgenden Freitag starb der Senior infolge seiner schweren Verletzungen in einem Krankenhaus. Aufgrund der Gesamtumstände gingen die Beamten rasch von einem Gewaltverbrechen aus. Wir berichteten.

Tatverdächtiger in Haft

Nach intensiven Ermittlungen der SOKO „Inn“ erfolgte im Juni 2017 die Festnahme eines tatverdächtigen Mannes, gegen den anschließend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth Haftbefehl wegen Mordes in Verbindung mit schwerem Raub erlassen wurde.

Zeugen & Hinweise gesucht

Für die Beamten der SOKO ist es aufgrund der zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse auch von größerem Interesse, gegenüber welchen Personen in Stadt und Landkreis Bayreuth und dem Raum Kulmbach, sowohl in den Monaten März und April, als auch insbesondere am 12. April 2017, angebliche „Wasserwerker“ aufgetreten sind.

Betrugsmasche "Wasserwerker"

Dabei suchen Täter besonders ältere Personen zu Hause auf und geben sich als „Wasserwerker“ aus. Sie behaupten beispielsweise, die Wasseruhr im Keller ablesen oder die Wasserleitung überprüfen zu müssen. Möglicherweise täuschen sie auch vor, dass durch Bauarbeiten in der Nähe Wasserohre beschädigt wurden und die Auswirkungen im Haus kontrolliert werden müssen. Ziel der Täter ist es stets, von den Bewohner eingelassen zu werden und dann durch geschicktes Ablenken Wertgegenstände und Geld zu entwenden. Oftmals tritt der Täter auch alleine dem Bewohner gegenüber und ermöglichte dann seinem Komplizen unbemerkt den Zutritt zu den Wohnräumen.

Möglicherweise verwendeten die „Wasserwerker“ im relevanten Zeitraum einen dunklen Audi A3 mit den Kennzeichen „HH-“.

© Polizeipräsidum Oberfranken© Polizeipräsidum Oberfranken© Polizeipräsidum Oberfranken

Beschreibung der tatverdächtigen Männer:

  • zirka 30 bis 40 Jahre alt
  • 180 Zentimeter bis 185 Zentimeter groß und schlank bis kräftig
  • Alltagskleidung
  • eventuell Basecap auf dem Kopf
  • kein fränkischer Dialekt

Die Kripobeamten bitten um Mithilfe und fragen:

  • Bei wem haben im März oder April 2017 ein Mann oder mehrere Männer geklingelt und sich als „Wasserwerker“ ausgegeben?
  • Wer hat am Tattag des Raubmordes, dem 12. April 2017, Kontakt mit angeblichen „Wasserwerkern“ gehabt?
  • Wem ist in obigen Zeitraum, insbesondere in Bayreuth und Umgebung, ein dunkler Audi A3, mit den Kennzeichen „HH-“ aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit „Wasserwerkern“ oder dem Raubmord an dem Senior stehen könnten?

Zeugen werden gebeten, sich mit der SOKO „Inn“ unter der Telefonnummer 0921/506-2433 in Verbindung zu setzen. 

Raubmord in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker

Burgebrach / Dresden: Urteil im „Fall Anneli“ rechtskräftig

Im Fall der im August 2015 entführten und getöteten Anneli ist das Urteil des Landgerichts Dresden vom 05. September 2016 nun rechtskräftig. Wir berichteten. Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen der Beschuldigten Norbert K. und Markus B. als unbegründet verworfen. Markus B. aus Burgebrach (Landkreis Bamberg) gilt als Haupttäter und wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

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