Tag Archiv: Rauchvergiftung

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Geroldsgrün: Zwei Leichtverletzte bei Wohnhausbrand

Bei einem Wohnhausbrand in Geroldsgrün (Landkreis Hof) haben am Sonntagmittag (25. Februar) zwei Bewohner eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Das Erdgeschoss der Doppelhaushälfte brannte vollkommen aus, die Wohnung ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Bewohner muss über Drehleiter gerettet werden

Gegen 11.45 Uhr alarmierte ein Nachbar die Feuerwehr zu dem Brand in der Gartenstraße. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich einer der beiden Bewohner ins Freie retten können, der andere musste von der Feuerwehr mittels Drehleiter vom Balkon aus in Sicherheit gebracht werden. Beide erlitten eine leichte Rauchvergiftung.

Brandursache unklar – Haushälfte unbewohnbar

Was das Feuer verursacht hat, ist derzeit noch unklar – die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Brand im Erdgeschoss ausgebrochen sein, das vollständig ausbrannte. Auch das 1. Obergeschoss wurde durch Feuer und Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass die Doppelhaushälfte vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Ein Übergreifen des Brandes auf die andere Hälfte des Hauses konnte die Feuerwehr jedoch glücklicherweise verhindern.

Hoher Sachschaden – Bewohner im Krankenhaus

Erste Schätzungen sehen einen Sachschaden von etwa 80.000 Euro. Die beiden geretteten Bewohner befinden sich vorerst zur Untersuchung im Krankenhaus.

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Brand in Münchberg: Fondue löst Großeinsatz aus

Statt Fondue gab es am Dienstag (05. Dezember) in einer Bildungsstätte in Münchberg (Landkreis Hof) einen Feuerwehreinsatz. Ein Topf hatte sich in einen Brandherd verwandelt und sorgte für jede Menge Rauch und Aufregung.

Erste Löschversuche waren vergebens

Am Nachmittag löste der Fondue-Topf mit brennendem Fett einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in dem AWO-Wohnheim in der Schubertstraße in Münchberg aus. Bei dem Versuch das brennende Fett selbst zu löschen, erlitten zwei Personen eine leichte Rauchvergiftung. Von der verständigten Feuerwehr konnte das Fett schnell gelöscht werden. Eine Behandlung im Krankenhaus wurde von den beiden Leichtverletzten abgelehnt. An den Wänden entstand Rußschaden von rund 2.000 Euro. Der Verursacher erhält eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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Schönbrunn im Steigerwald: Wohnhaus durch Feuer zerstört

Bei einem Wohnhausbrand in der Ortsmitte von Schönbrunn im Steigerwald (Landkreis Bamberg) entstand am Mittwoch (28. September) ein geschätzter Sachschaden von 100.000 Euro. Der Bewohner des Hauses (55) erlitt eine Rauchvergiftung.

Feuer bricht im Obergeschoss aus

Gegen 7:30 Uhr stellte der 55-jährige Anwohner des Gebäudes in der Pfarrgasse das Feuer in einem Zimmer im Obergeschoss fest. Hier waren unter anderem mehrere Reptilien in Terrarien untergebracht. Der Mann unternahm eigene Löschversuche, brachte den Brand allerdings nicht unter Kontrolle.

Wohnhaus wird komplett zerstört

Die Flammen breiteten sich auf den Dachstuhl des Anwesens aus. Das Großaufgebot der Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Anwesen. Das ältere Wohngebäude wurde durch den Brand allerdings komplett zerstört. Ein angrenzendes Gebäude wurde durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Ortsdurchfahrt von Schönbrunn gesperrt

Der 55-jährige Bewohner des Hauses erlitt eine Rauchvergiftung. Er kam nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Während der Lösch- und Aufräumarbeiten war die Ortsdurchfahrt von Schönbrunn gesperrt.

Schönbrunn: 100.000 EUR Schaden - Wohnhaus durch Feuer zerstört
(Aktuell-Bericht vom 28.09.)

Technischer Defekt als mögliche Ursache

Ein technischer Defekt an einem Terrarium im Obergeschoss des Hauses dürfte nach ersten Erkenntnissen der Brandfahnder der Kriminalpolizei Bamberg das Feuer in dem Wohnhaus verursacht haben.

Rettungskräfte bringen Reptilien in Sicherheit

Nach den Löscharbeiten wurde ein Großteil der Reptiliensammlung aus dem zerstörten Gebäude gerettet. Polizeibeamte und Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten nach Abschluss der Löscharbeiten etwa 15 bis zu 2,5 Meter lange Schlangen aus den Räumen des abgebrannten Hauses. Drei weitere Schlangen kamen durch das Feuer ums Leben.

Ebrach: Gartenhütte steht in Flammen

Ein alkoholisierter Mann ist in seiner Gartenhütte beim Rauchen eingeschlafen. Als er wieder aufgewacht ist, stand die Hütte bereits in Flammen. Durch einen aufmerksamen Nachbarn, der das Feuer und den Mann beim Versuch des Löschens sah, wurde die Feuerwehr alarmiert. Der Mann hatte Glück im Unglück: Seine Gartenhütte brannte zwar total ab, er selbst wurde aber lediglich durch leichte Verbrennungen und einer leichten Rauchvergiftung verletzt. Der Schaden an der Hütte wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr aus Ebrach war mit fünf Einsatzfahrzeugen und etwa 40 Einsatzkräften vor Ort.