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Amateurfußball in Bayern: Der Ball kann wieder rollen…

Der Ball im bayerischen Amateurfußball kann wieder rollen. Nach der Sitzung des Ministerrates in München verkündeten Ministerpräsident Söder und Innenminister Herrmann, dass der Re-Start der Saison 19/20 zum geplanten Datum ab dem 19. September erfolgen kann. Dies gilt für Männer, Frauen und den Juniorenbereich. Wie vom Bayerischen Fußballverband gefordert, können die Spiele mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern - analog zum Kulturbetrieb in Bayern - ausgerichtet werden.

 

Das ist eine gute Nachricht für den gesamten bayerischen Breitensport und ein großer Erfolg unserer Fußballvereine, die sich in den vergangenen Tagen nochmals sehr, sehr klar positioniert und den Kurs des Verbandes mit überragender Zustimmung unterstützt haben.

(Rainer Koch, BFV-Präsident)

Im Amateurfußball rollt wieder der Ball: "Wir haben für unsere Position gekämpft"

Zuschauer-Obergrenze bei 400 Personen

Wie der BFV auf seiner Homepage schreibt, liegt die Zuschauer-Obergrenze bei maximal 400 Personen (ohne direkt am Spielbetrieb beteiligte Personen). Sie orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten der Klubs. Grundvoraussetzung für die Zulassung der Zuschauer ist die Einhaltung entsprechender Abstandsregeln und Hygienekonzepte. Der BFV hatte bereits am 13. August ein Muster-Hygienekonzept für den Spielbetrieb mit Zuschauern vorgelegt. Wir berichteten! Laut BFV ist dieses Hygienekonzept noch nicht von behördlicher Seite genehmigt, der Prozess hierfür aber angestoßen. Am Donnerstag soll es im Innenministerium zu einem weiteren Abstimmungstermin mit dem Verband kommen.

Spielpläne sukzessive online abrufbar

Laut BFV beginnen die Spielleiter der jeweiligen Klassen ab sofort, sukzessive die Spielpläne für den Re-Start auf der Internetseite des Bayerischen Fußballverbandes zu veröffentlichen.

Nutzung von schulischen Sportanlagen geregelt

Neu wird ab dem 19. September auch die Nutzung von schulischen Sportanlagen und Schulsporthallen geregelt: Demnach dürfen diese wieder von Vereinen genutzt werden, hieß es aus dem Kultusministerium.

Reaktion des FC Eintracht Bamberg zum Re-Start

Wir sind froh über diese Entscheidung. Den Re-Start werden wir mit viel Verantwortungsbewusstsein angehen. Das Team ist seit 1. August im Training, befindet sich in guter Form und brennt auf das erste Pflichtspiel. Unser Hygienekonzept steht, wir sind also bereit."

(Jörg Schmalfuß, Vorstandsvorsitzender des FC Eintracht Bamberg)

 

Für den FCE bedeutet der Re-Start, dass bei Heimspielen maximal 400 Zuschauern der Zugang in das Stadion gewährt wird. Welche Hygieneregeln zu beachten sind, wird laut Verein stets vor dem Heimspiel bekanntgegeben. Die genauen Spieltermine stehen noch nicht fest und werden. Sobald diese fix sind, werden sie vom Verein zeitnah kommuniziert.