Tag Archiv: Regelung

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Abitur in Bayern: Kultusminister will trotz Corona eine faire Vorbereitung sicherstellen

Die Abiturientinnen und Abiturienten an den bayerischen Gymnasien und Beruflichen Oberschulen erhalten trotz Corona faire Rahmenbedingungen – dies gilt für den Abiturjahrgang 2021 wie auch für den Folgejahrgang 2022, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus am Donnerstagvormittag (25. Februar).

Folgende erweiterte Maßnahmen für den Abiturjahrgang 2022

  • In der Q11 des Gymnasiums sowie der 11. Jahrgangsstufe der Fachoberschule ist in den Schulaufgabenfächern im ganzen Schuljahr nur noch eine Schulaufgabe zu schreiben – statt wie sonst zwei. Wenn diese Schulaufgabe bereits geschrieben wurde, ist im zweiten Halbjahr keine weitere Schulaufgabe mehr zu erbringen.
  • Die im gesamten Schuljahr 2020/21 erbrachten Leistungen können als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden.
  • Wo Schülerinnen und Schüler damit nicht einverstanden sind, greifen flexible Alternativlösungen – z. B. in Form einer Günstigerprüfung am Gymnasium, wo beide Kurshalbjahre in die Abiturnote eingebracht werden, oder in Form einer Ersatzprüfung an der FOS, wo nur das Kurshalbjahr 11/2 zur Abschlussnote zählt.
  • Die Regelungen für die 11. Jahrgangsstufe der FOS gelten auch für die Vorklassen an FOSBOS, die für Q11 am Gymnasium entsprechend auch für Abendgymnasien und Kolleg.

Für den Abiturjahrgang 2021, der bereits seit 1. Februar meist im Wechselunterricht zurück an den Schulen ist, hatte der Kultusminister bereits vor einiger Zeit die Abiturtermine verschoben und die Zahl der Schulaufgaben im zweiten Halbjahr reduziert – Klausuren finden nur noch in den schriftlichen Abiturfächern statt. Für die 12. und 13. Klasse der FOSBOS wurden nun auch die Vorgaben für sog. „sonstigen Leistungsnachweise“ angepasst – hier sind coronabedingt in Ausnahmefällen auch z. B. zwei rein mündliche Leistungsnachweise pro Halbjahr ausreichend.

Trotz Corona wird es ein faires und qualitativ hochwertiges Abitur bzw. Fachabitur geben. Auch wenn sich die Strukturen an den beiden Schularten teils deutlich unterscheiden: Wir behandeln FOSBOS und Gymnasium gerecht und vergleichbar. Das ist mir ein ganz besonderes Anliegen!“ (Michael Piazolo, Bayerischer Kultusminister)

Corona-Krise in Bayern: Katastrophenfall soll erneut ausgerufen werden

Am Donnerstag (29. Oktober) befasste sich das Bayerische Kabinett erneut mit der Corona-Pandemie und deren Folgen. In einer anschließenden Pressekonferenz teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Ergebnisse der Beratungen mit. In der Pressekonferenz sind die Corona-Maßnahmen, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch (28. Oktober) festgelegt wurden (Wir berichteten), bestätigt worden. Ab Montag (02. November) gilt eine Kontaktbeschränkung.

"Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation," so Markus Söder.

Mit über 16.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland und über 3.000 in Bayern, ist am heutigen Donnerstag ein neuer Höchstwert erreicht worden. Der starke Anstieg der Infektionen belastet das Gesundheitssystem in Bayern. Söder erklärt, dass sich die Belegung der Intensivbetten in den letzten neun Tagen bereits verdoppelt hat. Um eine gute medizinische Versorgung dauerhaft zu gewährleisten, kündigte der Ministerpräsident bereits an, dass er in den kommenden Tagen den Katastrophenfall auslösen will.

Corona-Krise in Bayern: "Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation"

Markus Söder betont: "Corona hat nichts von seinem Schrecken verloren."

Führende Wissenschaftler aus Deutschland haben sich an die Politik gewandt. Sie befürchten bis Ende November einen Anstieg auf 90.000 Neuinfektionen pro Tag, wenn jetzt keine Maßnahmen getroffen werden. Unter anderem deshalb hat sich das Bayerische Kabinett dafür entschieden, die von der Kanzlerin und den Länderchefs am Vortag beschlossenen Corona-Maßnahmen eins zu eins zu übernehmen. Dadurch will man einen Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Söder bedankte sich bei den anderen Ministerpräsidenten für die schnelle Einigung.

Infektionsketten sind kaum noch nachvollziehbar 

Markus Söder macht deutlich, dass er nichts von einer Durchseuchung der Bevölkerung hält und hofft, dass sich die Situation bis Weihnachten etwas entspannt. Zudem betonte er, dass es sich um Kontaktbeschränkungen handelt und nicht um eine Ausgangsbeschränkung. Für diese hat man sich auch entschieden, da laut Robert-Koch-Institut die Infektionsketten aktuell nur noch zu 20 Prozent nachvollziehbar sind.

Entschädigung für Gastronomie, Kultur & Freizeitbranche

Von den Corona-Maßnahmen besonders betroffen sind Gastronomen, Kulturschaffende und Freizeiteinrichtungen. Sie sollen eine finanzielle Entschädigung erhalten. Zehn Milliarden Euro stellt der Bund dafür bereit. Unternehmen und Selbstständige können bis zu 75 Prozent der Einnahmen aus dem November 2019 erhalten.

Corona-Maßnahmen ab Montag (02. November) im Überblick:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen von zehn Personen aus maximal zwei Haushalten sind erlaubt
  • Feiern und Veranstaltungen sind nicht erlaubt
  • Kultur- und Sporteinrichtungen müssen schließen
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios müssen schließen
  • Gastronomiebetriebe müssen schließen
  • Die Abholung und Lieferung von Speisen ist weiterhin erlaubt
  • Groß- und Einzelhandel dürfen weiter öffnen
  • Friseurbesuche und medizinische Behandlungen wie Physiotherapien sind weiter möglich
  • Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet
  • Verstöße ziehen Sanktionen nach sich

 

 

Reaktionen auf den Lockdown-Light:
Corona Lockdown Light: Die Reaktionen der Gastronomie in Bamberg
Lockdown 2.0: Reaktion des Hofer Kreisvorsitzenden des Hotel-und Gaststättenverbandes, Peter Hagen
Lockdown 2.0: Reaktionen aus der Wirtschaft
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Landkreis Kronach: Corona-Ampel springt auf ROT

Der Landkreis Kronach hat am heutigen Montag (26. Oktober) mit 50,9 den kritischen Corona-Warnwert von nunmehr 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Damit springt die Corona-Ampel von Gelb auf Rot. Gemäß der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung treten damit ab dem morgigen Dienstag (00:00 Uhr) zusätzliche Einschränkungen in Kraft. Weiterlesen

Kulmbach: Verkehrsregelung zur Motorradsternfahrt am Sonntag

Sie ist der traditionelle Startschuss in die Motorradsaison: Die 14. Motorradsternfahrt des Bayerischen Innenministeriums, der oberfränkischen Polizei, des Landesverbandes der Bayerischen Fahrlehrer, der Kulmbacher Brauerei und der Stadt Kulmbach wird an diesem Wochenende (26./27. April 2014) wieder zehntausende Biker und Zuschauer in die Bierstadt locken. Um einen reibungslosen Ablauf der zweitägigen Motorradsternfahrt zu gewährleisten, sind einige verkehrsrechtliche Maßnahmen im Kulmbacher Stadtgebiet notwendig.

 

Für Samstag, 26. April 2014, und Sonntag, 27. April 2014, gilt:

Die Lichtenfelser Straße ist das gesamte Wochenende über vollständig gesperrt. Beschränkungen gibt es in der Hardenbergstraße, der Goethestraße sowie der Georg-Hagen-Straße. Die Parkplätze im Umfeld des Veranstaltungsgeländes werden für die Motorräder reserviert. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diesen Bereich weiträumig zu umfahren, da mit längeren Wartezeiten gerechnet werden muss.

 

Für Sonntag, 27. April 2014, ist zu beachten:

Die Motorradfahrer werden im Rahmen ihres Konvois über die B 85 und die B 289 zur Abfahrt Kauernburg geleitet. Über die Hofer Straße und die Blaich geht es in die Albert-Ruckdeschel-Straße zum zentralen Treffpunkt der Biker. Anlässlich des Korsos werden die betroffenen Straßen im Innenstadtbereich in der Zeit von 11.45 Uhr bis ca. 13.15 Uhr für den Verkehr gesperrt. Ab 12.00 Uhr wird sich der Konvoi mit Polizeibegleitung in Richtung Innenstadt in Bewegung setzen. Die Route führt über die Albert-Ruckdeschel-Straße,  Reichelstraße, EKU-Straße, Hans-Hacker-Straße, Heinrich-von-Stephan-Straße, Kronacher Straße, Sutte, Webergasse, Klostergasse, Buchbindergasse, Marktplatz, Spitalgasse, Sutte, Heinrich-von-Stephan-Straße, Hans-Hacker-Straße in die Hardenbergstraße zum Gelände der Kulmbacher Brauerei in der Lichtenfelser Straße.

 

In der Zeit, in der sich der Motorradkorso durch die Innenstadt bewegt, wird die Zufahrt über den Kressenstein in Richtung Innenstadt gesperrt. Die Anfahrt der Bushaltestelle am Zentralen Omnibusbahnhof durch den Omnibusverkehr Franken am Sonntag, 27. April 2014, um 12.10 Uhr entfällt. Die Linie beginnt für diese Fahrt in der Pestalozzistraße (Stadtpark) zum üblichen Zeitpunkt um 12.12 Uhr.