Tag Archiv: Regelungen

© Stadt Hof / Andreas Rau

Corona-Pandemie: Stadt Hof passt Allgemeinverfügungen an

Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Bayerische Staatsregierung die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Diese finden Sie hier. Dies ist der Grund, weshalb die Stadt Hof am Dienstag (09. März) ihre bisherigen Allgemeinverfügungen an die neue Verordnung mit Wirkung zum heutigen Mittwoch anpasste.

Diese Bereiche regeln die neuen Bestimmungen

Die drei Allgemeinverfügungen der Stadt Hof wurden am Dienstag neu erlassen und lösen ab dem heutigen Mittwoch die bisher gültigen ab. Sie regeln verschiedene Bereiche: Bestimmungen zu Versammlungen, Besuchsregelungen, Testpflichten, und den Mitnahme-Betrieb der Gastronomie, Maßnahmen für Grenzgänger und Grenzpendler sowie die Maskenpflicht und das Alkoholverbot in Teilen des Stadtgebietes.

Kunden müssen nun selbst bei Abholung von Speisen FFP2-Maske tragen

Die bisherigen Regelungen gelten also weiter. Neu dazugekommen sind einige Ergänzungen, die die Gastronomie betreffen. Demnach müssen Kunden, wenn sie Speisen und Getränke zum Mitnehmen abholen, eine FFP2-Maske tragen und auch für das Personal besteht Maskenpflicht. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorliegen. Dies entspricht der gleichen Regelung wie beim Einkaufen in Geschäften. Zusätzlich darf sich jeweils nur ein Kunde innerhalb der Betriebsstätte aufhalten.

Die allgemeinen bisherigen Maßnahmen gelten bis zum 21. März

Die allgemeinen bisherigen Maßnahmen gelten bis zum 21. März. Die Grenzpendlerregelungen bis zum 28. März. Unbefristet gilt die Festlegung, auf welchen öffentlichen Flächen Masken getragen werden müssen und wo striktes Alkoholverbot herrscht.

Impfkampagne von Stadt und Landkreis Hof
Stadt und Landkreis Hof: Testen lassen. Perspektive schaffen.
© Pixabay

Coburger Land: Diese Corona-Regelungen gelten derzeit

Der aktuelle Inzidenzwert des Landkreises Coburg liegt laut Angaben des Landratsamts am heutigen Sonntag (07. März) bei 63,4. Somit gelten für den Landkreis Coburg die Maßnahmen der zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100, was konkret folgendes bedeutet: Keine Ausgangsbeschränkungen
  • Es gibt keine Ausgangsbeschränkungen mehr, d. h. die eigene Wohnung kann jederzeit wieder ohne triftigen Grund verlassen werden
Kontakte
  • Der gemeinsame Aufenthalt ist gestattet mit Angehörigen eines Hausstands und eines weiteren Hausstands, max. 5 Personen (Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgerechnet)
Sport
  • Sport ist nur kontaktfrei, unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen (max. zwei Haushalte mit max. 5 Personen) oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren, erlaubt
  • Die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel mit den vorgenannten Voraussetzungen möglich
Handel
  • Geöffnet/erlaubt sind: Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel
  • Friseure sind bereits wieder geöffnet. Im hygienisch oder pflegerisch erforderlichen Umfang dürfen auch nichtmedizinische Fuß-, Nagel-, Hand- und Gesichtspflege angeboten werden
Click & Meet
  • Die Öffnung von Ladengeschäften ist möglich für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum
  • darf ein Kunde auf je 40 qm der Verkaufsfläche kommen
  • Die Kontaktdaten müssen erhoben werden
Schule & Kitas
  • An einigen Schulen, darunter Grundschulen, findet bereits seit 22. Februar wieder Präsenzunterricht statt, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Ab 15.03. findet an allen Schulen wieder Präsenzunterricht statt, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, ansonsten Wechselunterricht
  • Das Landratsamt bestimmt durch amtliche Bekanntmachung jeweils am Freitag jeder Woche die für den Landkreis maßgebliche Inzidenzeinstufung; die Regelung gilt dann für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche ab Montag
  • Ab 15.03. können Kitas öffnen, wenn die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb)
Bildung & Freizeit
  • Instrumental- und Gesangsunterricht darf nur als Einzelunterricht in Präsenzform erteilt werden
  • Praktischer und theoretischer Fahrschulunterricht ist erlaubt
  • Büchereien, Bibliotheken und Archive können geöffnet werden
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayer. Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können nach vorheriger Terminbuchung wieder öffnen
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Corona-Krise: Harter Lockdown ab Mittwoch

Der harte Lockdown 2.0 ist beschlossene Sache. Nach dem Bund-Länder-Gipfel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Sonntagvormittag (13. Dezember) in einer Pressekonferenz erklärt, dass es ab dem 16. Dezember strengere Corona-Maßnahmen geben wird. Diese gelten voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021. Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen mache diesen Schritt nötig. Auch, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Der Einzelhandel wird heruntergefahren. Und auch Schulen und Kitas werden geschlossen.

Schnelle Einigung zwischen Bund & Ländern

Im Vergleich zu den letzten Bund-Länder-Gipfeln haben sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten diesmal sehr schnell einigen können. "Corona ist außer Kontrolle geraten", sagte der bayerische Ministerpräsident. Er sei froh, dass sich nun alle Regierungschefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel "klar und konsequent" auf einen Beschluss zum Lockdown geeinigt hätten.

Corona-Maßnahmen ab dem 16. Dezember 2020:

  • Private Zusammenkünfte bleiben auf fünf Personen über 14 Jahren aus zwei Haushalten beschränkt. An den Weihnachtstagen vom 24. bis 26. Dezember dürfen vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis (Eltern, Kinder, Geschwister) dazukommen.
  • An Silvester und am Neujahrstag wird es ein bundesweites Ansammlungs- und Versammlungsverbot geben. Zudem gilt ein Feuerwerksverbot auf allen Plätzen, welche die Kommunen mit einem solchen Verbot belegen. Verkauf von Pyrotechnik ist in diesem Jahr generell verboten.
  • Der Einzelhandel schließt am 16. Dezember 2020. Ausgenommen sind alle Geschäfte für den täglichen Bedarf, also Lebensmittel und Drogerieartikel, zudem Apotheken, Sanitätshäuser, Banken. Auch Tankstellen und Kfz-Werkstätten dürfen öffnen, ebenso Poststellen oder Waschsalons und Reinigungen. Alle anderen Läden und Märkte schließen bis 10. Januar. Weihnachtsbaumverkäufe dürfen geöffnet bleiben.
  • Körpernahe Dienstleistungen müssen ebenfalls schließen – also Frisiersalons, Massagepraxen und ähnliche Betriebe. Medizinisch ausgerichtete Praxen können wohl öffnen.
  • Die Schulen und Kindertagesstätten sollen ebenfalls schließen. Schulen wechseln in den Distanzunterricht. Eine Notfallbetreuung soll angeboten werden. Die Weihnachtsferien werden daher vom 16. Dezember bis 10. Januar andauern.
  • Betriebe sollen, wo möglich, in der Zeit bis 10. Januar entweder Betriebsferien machen oder großzügige Home-Office-Lösungen anbieten. Das ist allerdings keine Vorschrift, sondern eine Bitte.
  • Gottesdienste sind zulässig, aber unter Auflagen wie Mindestabstand, Maskenpflicht und Verzicht auf Gesang. Eventuell wird eine Anmeldepflicht für Besucher verlangt.
  • In Alten- und Pflegeheimen werden die Schutzmaßnahmen erhöht. ES soll ab sofort Pflichttests geben.
  • Reisen werden zwar nicht verboten, doch wird ein Appell beschlossen, nicht notwendige Reisen im Inland und ins Ausland bleiben zu lassen. Die Quarantäneregelung bei Einreisen aus Risikogebieten bleibt – sie läuft auf zehn Tage Quarantäne hinaus, die aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen beendet werden kann.
  • Die finanzielle Unterstützung für geschlossene Unternehmen und für betroffene Selbständige wird ausgeweitet. Die schon beschlossene Überbrückungshilfe der Bundesregierung zur Deckung von Fixkosten wird daher auf maximal 500.000 Euro pro Monat erhöht. Wertverluste bei Waren sollen über besondere Abschreibungsregeln aufgefangen werden können. Zur Entlastung bei Mieten und Pachten wird eine Regelung eingeführt, wonach die Beschränkungen eine schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage darstellen können. Damit wären für Mieter und Pächter Minderungen möglich.
Der Aktuell-Beitrag zum harten Lockdown:
Bayern: Weihnachten im harten Lockdown
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Schulbeginn nach den Herbstferien: So sieht der Corona-Start in Bayreuther Land aus!

Am kommenden Montag (09. November) beginnt in Bayern nach den Herbstferien wieder der Schulunterricht. Aufgrund der aktuellen Infektionslage informierten Stadt und Landkreis Bayreuth über die geltenden Regelungen und Bedingungen im Präsenzunterricht im Zuge der Corona-Pandemie. Weiterlesen
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Kliniken HochFranken: Besuche mit Einschränkungen weiterhin möglich

Zum Schutz von Mitarbeiter und Patienten sehen sich die Kliniken Hochfranken mit Sitz in Naila und Münchberg (Landkreis Hof) in der Pflicht, die gelockerten Besuchsregelungen erneut einzuschränken. Zwar sind Besuche weiterhin möglich, jedoch aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit Regelungen. Weiterlesen
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Corona-Krise: Erste Beschränkungen von Bund und Länder sickern durch

Am Mittwoch (28. Oktober) bespricht Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die ersten Beschlüsse sind inzwischen bekannt. So sollen Gastronomen, Freizeiteinrichtungen, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios schließen und soziale Kontakte reduziert werden. Offen bleiben darf hingegen weiterhin der Groß- und Einzelhandel sowie Schulen und Kitas. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen sollen die Maßnahmen am kommenden Montag (02. November) deutschlandweit in Kraft treten. Am 11. November möchte sich die Kanzlerin erneut mit den Regierungschefs treffen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Am Donnerstag (29. Oktober) wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Ergebnisse der Beratungen ab 13:30 Uhr verkünden. TVO wird die Pressekonferenz live im Programm, auf der Homepage und Facebook übertragen. Weiterlesen
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Stadt Hof: Überschreitet Inzidenzwert von 50!

Die Stadt Hof erreicht am Mittwoch (28. Oktober) einen 7-Tage-Inzidenzwert von 61,1 und somit die bayerische Corona-Ampel Stufe „ROT“. Der Landkreis liegt bei 77,0. Ab Donnerstag (29. Oktober) gelten für die Bürger aus der Stadt neue Corona-Regelungen. Weiterlesen
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Corona-Ampel für Landkreis Kulmbach: Springt auf „DUNKELROT“

Wie das Landratsamt Kulmbach am Dienstag (27. Oktober) bekannt gab, liegt der 7-Tage-Inzidenzwert bei 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern für den Landkreis bei 155,1 und erreicht somit die Stufe „DUNKELROT“. So werden vorraussichtlich ab Donnerstag (29. Oktober) weitere Corona-Regelungen eingeführt. Weiterlesen
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Bamberg: Diese Straßen sind von Alkoholkonsumverbot und Maskenpflicht betroffen

Aufgrund den steigenden Infektionszahlen in der Stadt Bamberg und einem aktuellen Inzidenzwert von über 50 (Wir berichteten!), tritt nun auf Plätzen und Straßen mit viel Publikumsverkehr ein Alkoholkonsumverbot sowie eine Maskenpflicht in Kraft. Diese Maßnahmen gelten ab Mittwoch (28. Oktober) für den Zeitraum zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr morgens. Welche Bereiche davon betroffen sind, legte nun die Stadt Bamberg fest. Weiterlesen
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Kulmbach: Besuchsrecht in Alten- und Pflegeheimen

Die Vertreter der Alten- und Pflegeheime im Landkreis Kulmbach stellten Regeln in Bezug auf die gelockerten Regelungen des Besuchsrechts in Heimen auf. Die Bayerische Staatsregierung verkündete am Dienstag (05. Mai), dass ab Samstag (09. Mai) der Besuch von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen unter strengen Auflagen wieder möglich ist. Weiterlesen