Tag Archiv: Revision

Rentnermord in Bayreuth: Urteil gegen Firat T. von Bundesgerichtshof aufgehoben

Das Landgericht Bayreuth muss sich jetzt erneut mit dem sogenannten „Mordverfahren Innstraße“ beschäftigen, dies teilte das Landgericht am heutigen Dienstag (28. Mai) mit. Das Urteil gegen den Angeklagten Firat T. wurde vom Bundesgerichtshof aufgehoben. Firat T. war zuvor wegen Mordes an einem 88-jährigen Bayreuther verurteilt worden.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild / Archiv

Hof: Urteil im Giftmordprozess rechtskräftig!

Das Urteil im Giftmord-Prozess, das im Juli 2018 in Hof gesprochen wurde, ist nun rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Angeklagten Miriam P. gegen das Urteil des Landgerichts Hof als unbegründet verworfen. Die Angeklagte wird jetzt ihre lebenslange Haftstrafe antreten müssen.

Verurteilte legt Revision ein

Die Regensburgerin hatte am 13. November 2017 dem Lebensgefährten einer Freundin aus Nagel (Landkreis Wunsiedel) ein mit Ethylenglykol versetztes Getränk verabreicht, woran der Mann nach einer wochenlangen Qual schließlich am 1. Dezember 2017 im Krankenhaus verstarb. Gegen das Urteil vom Landgericht Hof hatte die 39-Jährige eine Revision wegen angeblicher Rechtsfehler eingeleitet. Der Bundesgerichtshof konnte diese aber nicht feststellen.

Aktuell-Bericht vom 27. Juli 2018
Giftmord-Prozess am Landgericht Hof: Lebenslange Haft für die Angeklagte

Urteil im Badeunfall von Himmelkron: Eltern sollen Revision eingelegt haben

Das Urteil vom Landsgericht Kulmbach im Fall der ertrunkenen achtjährigen Vanessa ist noch nicht rechtskräftig. (Wir berichteten.) Laut Medienberichten hat nun die Nebenklage, die Eltern des im Jahr 2014 verstorbenen Mädchens, Revision eingelegt.

Weiterlesen

Burgebrach / Dresden: Urteil im „Fall Anneli“ rechtskräftig

Im Fall der im August 2015 entführten und getöteten Anneli ist das Urteil des Landgerichts Dresden vom 05. September 2016 nun rechtskräftig. Wir berichteten. Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen der Beschuldigten Norbert K. und Markus B. als unbegründet verworfen. Markus B. aus Burgebrach (Landkreis Bamberg) gilt als Haupttäter und wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Weiterlesen

© TVO

Mordprozess von Beiersdorf: Revision abgelehnt!

Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen der vier Angeklagten im Mordprozess von Beiersdorf (Landkreis Coburg) gegen das Urteil des Landgerichts Coburg vom 07. September 2016 am Mittwoch (03. Mai) abgelehnt. Die Entscheidung des Landgerichts Coburg ist damit rechtskräftig. Die Angeklagten wurden somit des Mordes an Wolfgang K. bzw. der Anstiftung dazu, für schuldig befunden. Weiterlesen

© TVO

Vergewaltigungsprozess in Bamberg: Urteil gegen Asylbewerber ist rechtskräftig

Das Urteil des Landgerichts Bamberg wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen einen 26-Jährigen Tunesier ist seit Dienstag (04. April) rechtskräftig. Der Täter hatte eine 16-Jährige vergewaltigt. Zudem hatte er versucht zwei weitere junge Frauen zu vergewaltigen. Wir berichteten. Weiterlesen

Babyleichen von Wallenfels: Urteil ist rechtskräftig

Die Staatsanwaltschaft Coburg teilte am Freitag (17. März) mit, dass das Urteil im Fall der Babyleichen von Wallenfels (Landkreis Kronach) nun rechtskräftig ist. Im November 2015 wurden in einem Wohnhaus acht Babyleichen entdeckt. Die Mutter der Säuglinge wurde wegen Totschlags verurteilt. Wir berichteten.

Weiterlesen

© TVO

Coburg: Erneute Revision im Beiersdorf – Prozess

Eine Woche nach Verkündung der Urteile im Revisionsprozess am Landgericht Coburg um die Tötung des Beiersdorfer Orchestermusiker Wolfgang R. im Dezember 2013, haben die Verteidiger der Verurteilten fristgerecht Revision eingelegt. Das bedeutet, dass sich nun der Bundesgerichtshof mit dem Urteil auseinandersetzen und es auf mögliche Rechtsfehler überprüfen muss.

Sollte der Bundesgerichtshof sich der Ansicht der Verteidiger anschließen, würde der Fall an das Coburger Landgericht oder an ein anderes Gericht zur Neuverhandlung übertragen. Anderenfalls würde das jetzige Urteil rechtskräftig.

Haupttäter erhielten lebenslange Freiheitsstrafe

Das Gericht verurteilte die beiden Haupttäter aus der Rockerszene (Peter G. und Paul K.) wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge zu einer lebenslänglichen Haftstrafe. Wegen der Einordnung der Tat mit besonderen Schwere der Schuld würde dies eine Entlassung nach 15 Jahren unmöglich machen.

Coburg: Urteil im Mordprozess von Beiersdorf
(Aktuell-Bericht vom 07.09.2016)

Auftraggeber müssen ebenfalls lange hinter Gitter

Auch die Auftraggeber der Tat erhielten lange Haftstrafen. Maria S., die Lebensgefährtin von Wolfgang R., muss wegen Raub mit Todesfolge für zwölf Jahre in das Gefängnis. Ihr Ex-Mann Helmut S. erhielt eine Haftstrafe von zwölf Jahren und einem Monat.

 

 

Coburg: Lebenslange Haftstrafen im Beiersdorf-Mordprozess

Im Revisionsprozess um die Tötung des Beiersdorfer Orchestermusiker Wolfgang R. (66) im Dezember 2013 hat das Landgericht Coburg am heutigen Mittwochmorgen (07. September) die Urteile gesprochen. Das Gericht verhängte gegen die vier Angeklagten hohe Haftstrafen.

Haupttäter erhielten lebenslange Freiheitsstrafe

Das Gericht verurteilte die beiden Haupttäter aus der Rockerszene (Peter G. und Paul K.) wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge zu einer lebenslänglichen Haftstrafe. Wegen der Einordnung der Tat mit besonderen Schwere der Schuld würde dies eine Entlassung nach 15 Jahren unmöglich machen.

Auftraggeber müssen ebenfalls lange hinter Gitter

Auch die Auftraggeber der Tat erhielten lange Haftstrafen. Maria S., die Lebensgefährtin von Wolfgang R., muss wegen Raub mit Todesfolge für zwölf Jahre in das Gefängnis. Ihr Ex-Mann Helmut S. erhielt eine Haftstrafe von zwölf Jahren und einem Monat.

Coburg: Urteil im Mordprozess von Beiersdorf
(Aktuell-Bericht vom 07.09.2016)

Gericht entspricht der Anklage

Das Gericht entsprach damit fast 1 zu 1 den Forderungen der Anklage. Hingegen hatte die Verteidigung für die Haupttäter eine Freiheitsstrafe von maximal acht Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahl gefordert. Die Anwaltschaft von Helmut S. forderte im Plädoyer in der letzten Woche einen Freispruch. Der Rechtsbeistand von Maria S. höchstens vier Jahre wegen gefährlicher Körperverletzung.

Staatsanwaltschaft legte Revision gegen das erste Urteil ein

Im ursprünglichen Urteil hatte das Landgericht Coburg die Angeklagten lediglich wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung sowie Totschlag und Diebstahl verurteilt. Dagegen hatten die Staatsanwaltschaft und die Tochter des Opfers erfolgreich Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Tötung im Dezember 2013

Der 66-jährige, ehemalige Orchestermusiker Wolfang R. wurde im Dezember 2013 tot in seinem Haus in Coburg-Beiersdorf aufgefunden. Seine Lebensgefährtin (jetzt: 43 Jahre) und ihr Ex-Mann sollen dann den Entschluss gefasst haben, R. zu töten, um an sein Geld zu kommen und die Geschäftsführung des Etablissements zu übernehmen, welches kein Geld mehr abwarf und warum es zu dem Streit kam.

Weiterführende Informationen zum ersten Prozess
Coburg: Plädoyers im Mordprozess von Beiersdorf
(Aktuell-Beitrag vom 12.02.2015)
Coburg: Urteil im Prozess um den Toten von Beiersdorf
(Aktuell-Beitrag vom 13.02.2015)
© TVO / Archiv

Landgericht Coburg: Plädoyers im Beiersdorf-Prozess

Im Revisionsprozess um den Mord an dem Beiersdorfer Orchestermusiker Wolfgang R. im Dezember 2013 hat die Staatsanwaltschaft am Landgericht Coburg am heutigen Mittwoch (31. August) ihr Plädoyer gehalten.

Anklage fordert lebenslange Haft für Haupttäter

Die Anklage fordert, die beiden Haupttäter wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu verurteilen. Wegen der Einordnung der Tat mit besonderen Schwere der Schuld würde dies eine Entlassung nach 15 Jahren unmöglich machen. Für die mutmaßlichen Auftraggeber – die Freundin des Ermordeten und deren Ex-Mann - fordert die Staatsanwaltschaft jeweils 13 Jahre und sechs Monate Haft wegen Raubes mit Todesfolge.

Staatsanwaltschaft legte Revision gegen das erste Urteil ein

Im ursprünglichen Urteil hatte das Landgericht Coburg die Angeklagten lediglich wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung sowie Totschlag und Diebstahl verurteilt. Dagegen hatten die Staatsanwaltschaft und die Tochter des Opfers erfolgreich Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Mit einem Urteil im neu aufgerollten Prozess wird in der ersten Septemberwoche gerechnet.

Weiterführende Informationen zum ersten Prozess
Coburg: Plädoyers im Mordprozess von Beiersdorf
(Aktuell-Beitrag vom 12.02.2015)
Coburg: Urteil im Prozess um den Toten von Beiersdorf
(Aktuell-Beitrag vom 13.02.2015)
© News5 / Fricke

Babyleichen von Wallenfels: Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Im Prozess um die acht Babyleichen von Wallenfels (Landkreis Kronach) will die Staatsanwaltschaft Coburg weder das Urteil gegen die Mutter wegen Totschlags, noch den Freispruch für den Vater der Babys akzeptieren. Die Staatsanwaltschaft legte bereits am Freitag (22. Juli) Revision ein. Dies wurde am heutigen Montag bekannt.

Coburg: 14 Jahre Haft für Mutter & Freispruch für Vater

Anklage will "Verurteilung wegen Mordes" erreichen

Das Landgericht Coburg hatte die 45-jährige Mutter der acht toten Säuglinge wegen Totschlags in vier Fällen zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr 55-jähriger Ehemann wurde der Beihilfe freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft will weiterhin, wie schon in ihrem Plädoyer gefordert, eine Verurteilung wegen Mordes gegen die Mutter erreichen, gegen den Vater eine Strafe wegen Beihilfe zum Mord.

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Hof: Urteil gegen „Dubai Gabi“ bestätigt

Die Anlagebetrügerin Gabriele K. aus Feilitzsch im Landkreis Hof muss sieben Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision gegen das am 10. März 2015 gesprochene Urteil angelehnt. Damit ist der Richterspruch rechtskräftig.
Weiterlesen

Coburg: Dritter Prozesstag im Mordfall „Beiersdorf“

Der Mordprozess „Beiersdorf“ am Landgericht Coburg wurde am heutigen Dienstag (19. April) mit dem dritten Verhandlungstag fortgesetzt. Als Zeugen wurden unter anderem Personen aus dem familiären Umfeld des Opfers sowie der Angeklagten gehört. Weiterhin kamen Polizisten zu Wort, die mit dem Fall betraut waren.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Landgericht Coburg: Mordfall wird erneut verhandelt

Es ist einer der aufsehenerregendsten Prozesse in Oberfranken in jüngster Vergangenheit gewesen. Der Fall Wolfgang R. Aufsehenerregend wegen dem pikanten Detail, dass der ehemalige Orchestermusiker Verbindungen ins Rotlichtmilieu unterhalten hat. Aber auch wegen der Umstände.

Weiterlesen

Beiersdorf / Coburg: Wende im Fall des getöteten Theatermusikers

Überraschende Wende im Fall der Tötung des Coburger Theatermusikers Wolfgang R.: Der Bundesgerichtshof hat dem Revisionsantrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben und das Urteil aus dem Februar 2015 „kassiert“. Damals hatten die Richter zwei Männer zu jeweils 13,5 Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen Totschlags und Diebstahls. Wir berichteten.

Weiterlesen

1 2