Tag Archiv: Ruhestörung

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Eskalation in Weismain: Zu laute Party endet mit fünf Festnahmen am Sonntagmorgen!

In einem Mehrfamilienhaus in der St.-Martin-Siedlung in Weismain (Landkreis Lichtenfels) kam es am Sonntagvormittag (19. Mai) zu einem Polizeieinsatz. Der Grund: Eine Party lief völlig aus dem Ruder. Als die Beamten vor Ort eingriffen, leisteten die Partygäste einen massiven Widerstand. Unter ihnen war eine 21-jährige Frau. Von deren Festnahme existiert ein privat aufgenommenes Handyvideo. Anhand des Videos wird den Beamten in sozialen Netzwerken jetzt Polizeigewalt vorgeworfen. (Siehe unten!)

Ruhestörung am Sonntagmorgen

Gegen 10:00 Uhr ging am gestrigen Tag der Notruf über die Ruhestörung in dem Haus in Weismain ein. Daraufhin rückte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Lichtenfels an, um die lautstarke Feier zu beenden. Dies wollte eine 21-jährige Frau jedoch nicht akzeptieren. Sie kam einem Platzverweis der eingesetzten Beamten nicht nach, beleidigte die Polizisten und leistete, wie auch ein Bekannter von ihr, einen erheblichen Widerstand. Die Streife mussten beide Personen laut dem Polizeibericht mit Hilfe körperlicher Gewalt festnehmen und im Anschluss fesseln.

Zwei Beamte bei Einsatz verletzt

Mit Unterstützung von zwei weiteren Streifenbesatzungen wurden zudem zwei Männer (29 und 23 Jahre), sowie eine weitere Frau festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden die 21-Jährige und zwei Beamte bei dem Einsatz leicht verletzt.

21-Jährige randaliert im Streifenwagen

Die festgenommene 21-Jährige beschädigte im Streifenwagen zudem eine Autoscheibe mit ihren Füßen. Gegen sie wird nun, neben Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, auch wegen Sachbeschädigung ermittelt. Die Rekonstruktion - insbesondere zu dem genauen Ablauf des Vorfalls - und den beteiligten Personen dauert an.

 

Video soll angebliche Polizeigewalt gegenüber der 21-Jährigen zeigen
Diskussion um Polizeieinsatz in Weismain: Beamte schlagen auf 21-Jährige ein

Interne Ermittlungen zu dem Vorfall in Weismain

Auf TVO-Nachfrage beim Polizeipräsidium Oberfranken halten sich Aussagen über den Vorfall derzeit in Grenzen. Man kontrolliere erst einmal, was vor Ort genau vorgefallen ist, so Polizeisprecher Heiko Mettke. Hierbei wird das Verhalten der Festgenommenen, wie auch der eingesetzten Polizei überprüft. Zudem wurden die Vorkommnisse dem Bayerischen Landeskriminalamt nach München gemeldet. In der Behörde gibt es die Abteilung "Interne Ermittlungen", in der Vorwürfe von möglicher Polizeigewalt geklärt werden.

Reaktionen der Mutter und der Polizei via Facebook
Aktuell-Bericht (20. Mai 2019) inklusive Studiotalk mit Anwalt Jürgen Schmidt
Party in Weismain eskalierte: Polizist schlug Frau in das Gesicht!
Griffen die Polizisten zu hart durch? / Talk mit Anwalt Jürgen Schmidt
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Silvesterbilanz in Oberfranken: Polizei muss rund 430 Einsätze abarbeiten!

Eine Vielzahl unterschiedlicher Einsätze bewältigten die oberfränkischen Polizeibeamten in der Nacht des Jahreswechsels. Obwohl die Oberfranken überwiegend friedlich in das neue Jahr feierten, hatten die Polizisten in der Silvesternacht dennoch alle Hände voll zu tun.

Rund 430 Einsätze in Oberfranken

Circa 100 zusätzliche Polizisten sorgten zwischen 19:00 Uhr am Silvesterabend und 7:00 Uhr am Neujahrsmorgen in den verschiedenen Dienstbereichen für eine sichtbare Präsenz und eine zügige Abarbeitung der rund 430 Einsätze. Hierbei wurden zahlreiche Streitigkeiten geschlichtet und betrunkene Randalierer gebändigt. Hierbei nahm die Polizei 48 Anzeigen wegen Körperverletzung auf.

Handfester Streit in Oberheid

Bereits am Montagnachmittag gerieten in einer Gaststätte in Oberhaid (Landkreis Bamberg) ein 51-Jähriger und ein 25-Jähriger in einen handfesten Streit. In dessen Verlauf schlug der 25-Jährige seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht, welcher dadurch eine schwerere Augenverletzung erlitt. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die Ermittlungen aufgrund einer Körperverletzung.

Ermittlungen wegen Bedrohung und Sachbeschädigung

Nach einem Einsatz in der Bamberger Straße "Fabrikbau" ermitteln Krip0 und Staatsanwaltschaft Bamberg wegen Bedrohung und Sachbeschädigung. Kurz nach Mitternacht verließ eine Frau (39) in einer psychischen Ausnahmezustand nach einem Streit mit ihrer Familie die Wohnung und trug ein Messer bei sich. Im Treppenhaus beschädigte sie mehrere Wohnungstüren und traf auf eine 28-Jährige. Hierbei fuchtelte sie unkontrolliert mit dem circa 30 Zentimeter langen Messer herum, wobei die 28-Jährige glücklicherweise nicht verletzt wurde. Auf der Straße griff die 39-Jährige dann unvermittelt einen 29-Jährigen an. Sie kratze ihn mit ihren Fingernägeln am Hals. Der Mann erlitt hierbei leichte Verletzungen. In Tatortnähe konnten die Polizisten die Frau wenig später festnehmen. Sie befindet sich nun in ärztlicher Behandlung.

Schwere Verletzungen durch Feuerwerkskörper

Circa eine Stunde nach Mitternacht warf ein 26-Jähriger in Oberhaid (Landkreis Bamberg) einen Böller, welcher versehentlich auf der Hose seines Bekannten landete. Dieser entzündete mehrere Kartuschen Leuchtspurmunition, welche der 23-jährige Mann in seiner Hosentasche trug. Die Munition explodierte und der 23-Jährige erlitt schwere Verbrennungen an seiner Hand und an seinem Oberschenkel. Der Verletzte kam zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

Ebenfalls durch Feuerwerkskörper erlitt ein 19-Jähriger im Landkreis Coburg eine schwere Augenverletzung, als eine Rakete von einem Baum abprallte und in unmittelbarer Nähe des jungen Mannes explodierte.

21 gemeldete Ruhestörungen sowie 15 Sachbeschädigungen

Bei 21 gemeldeten Ruhestörungen konnte die Polizei in aller der Regel rasch Abhilfe schaffen. Darüber hinaus wurden in der Silvesternacht rund 15 Sachbeschädigungen angezeigt. Hierbei entstand ein Gesamtschaden von rund 60.000 Euro.

Mehrere Brände in der Nacht und am Morgen

Der größte Sachschaden durch einen Brand entstand am Dienstagmorgen in Eckersdorf (Landkreis Bayreuth), als gegen 8:00 Uhr ein Holzunterstand mit eingelagerten Kaminholz in Brand geriet. Das Feuer griff auf das angrenzende Haus über und beschädigte die Dämmung sowie die Fassade. Hierbei entstand nach einer ersten Schätzung ein Schaden von rund 25.000 Euro. Bei dem Brand waren rund 40 Kräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt.

Kurz nach Mitternacht kam es zum ersten Brand des neuen Jahres. In Neuhof, einem Stadtteil von Hof, stand eine Garage in Brand. Hier drohten die Flammen ebenso auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Dies konnte jedoch durch die Löscharbeiten der Feuerwehr verhindert werden. Durch den Brand entstand ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro. In beiden Fällen gehen die Beamten davon aus, dass die Brände durch Feuerwerksköper entstanden.

Elf Verkehrsunfälle in Oberfranken

Bei elf Verkehrsunfällen im Zeitraum von Montagabend bis Dienstagfrüh, die meist glimpflich ausgingen, wurde eine Person verletzt. Der Gesamtschaden summierte sich auf rund 44.000 Euro.

Bericht aus Oberfranken Aktuell vom 02. Januar 2019
Bayreuth: Polizeipräsidium zieht Silvesterbilanz
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Festnahme nach Randalen: 49-Jährige drangsaliert ganz Lichtenfels

Eine 49 Jahre alte Frau treibt immer wieder ihr Unwesen in Lichtenfels. Im Stadtgebiet drangsaliert die Frau seit geraumer Zeit die Ladenbesitzer und Kunden. Auch am Mittwochnachmittag (25. Juli) schlug sie wieder zu.

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Lichtenfels: Tierische Ruhestörung

Eine besondere Ruhestörung meldete am Samstag Nachmittag eine Anwohnerin in der Coburgerstraße in Lichtenfels. Seit Freitag hört sie aus einem Baum vor ihrem Anwesen lautstarkes Krächzen. Der Störenfried konnte als blaugrüner Papagei identifiziert werden. Ara, so der Name des Papageis, konnte vom Besitzer wohlbehalten aus 7 Metern Höhe gelockt werden. Damit ist wieder Ruhe eingekehrt, in der Coburgerstraße.

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Festnahme bei Bad Staffelstein: Streit in der Nacht eskalierte

Zwei Männer gerieten am späten Sonntagabend (22. April) im Bad Staffelsteiner Ortsteil Stublang (Landkreis Lichtenfels) aneinander. Der Streit zwischen den beiden endete mit Drohungen und einem Polizeieinsatz. Grund für den Streit war der laute Monolog, den einer der Kontrahenten auf der Straße hielt.

Ruhestörung in der Nacht

Gegen 21:30 Uhr unterhielt ein 47 Jahre alter Mann in Stublang die gesamte Nachbarschaft mit einem lauten Monolog mitten auf der Straße. Einem 33-Jährigen Anwohner missfiel das Verhalten des Mannes, weshalb er ihn aufforderte dies zu unterlassen. Der 47-Jährige reagierte äußerst aggressiv auf die Beschwerde und bedrohte den Anwohner.

Waffen & Munition gefunden

Daraufhin begab sich der 33-Jährige wieder in sein Haus und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Streifenbeamten befand sich der 47-Jährige nicht mehr vor Ort, sondern im Haus eines Verwandten, wo er sich versteckte. Die Beamten konnten dort nicht nur ihn, sondern auch Waffen und Munition vorfinden.

Strafrechtliche Folgen

Da der 47-jährige Mann keine waffenrechtliche Erlaubnis hat, erhält er neben der Strafanzeige wegen Bedrohung zusätzlich Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffenschutzgesetz. Außerdem war nicht auszuschließen, dass es erneut zwischen den zwei Kontrahenten zu Streitigkeiten und Straftaten kommen würde, wurde der 47-Jährige in polizeilicher Gewahrsam genommen.

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Vollrausch in Selb: Ruhestörer flutet Arrestzelle bei der Polizei

Ein 49 Jahre alter Mann beschäftigte in der Nacht zum Mittwoch (28. Februar) die Marktredwitzer Polizei. Der Mann aus Selb (Landkreis Wunsiedel) beschallte mit einer Musik die gesamte Nachbarschaft, obwohl er längst im Land der Träume verschwunden war. Auch auf das anschließende Weckkommando reagierte der betrunkene Selber alles andere als freundlich.

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Randale in Burgebrach: Sachbeschädigung, Körperverletzung & Ruhestörung

Zwei Männer hielten am Donnerstagabend (22. Februar) ganz Burgebrach (Landkreis Bamberg) auf Trapp. Sachbeschädigung, Körperverletzung und Ruhestörung wird den beiden Randalierern zu Last gelegt. Ein 28-jähriger Pole konnte bereits festgenommen werden. Ein weiterer Mann ist noch auf der Flucht.

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Ruhestörung in Lichtenfels: 17-Jährige hört überlaut Musik

Die Polizei Lichtenfels musste sich in der Nacht zum Montag gleich zwei Mal mit einem 17-Jährigen herumschlagen. Der Teenager fiel den Beamten am späten Sonntagabend (16. Juli) am Lichtenfelser Bahnhof zum ersten Mal auf. Hier grölte er gegen 23:15 Uhr unentwegt herum und provozierte die Beamten. Einem erteilten Platzverweis kam der alkoholisierte 17-Jährige nicht nach. So wurde er in Gewahrsam genommen.

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Landkreis Coburg: Der frühe Vogel weckt die Nachbarin

Mit seinem Weckruf meinte es ein Fasan in den frühen Morgenstunden des Donnerstags (11. Mai) wohl etwas zu gut und erhitzte ordentlich die Gemüter zweier Parteien im südlichen Landkreis Coburg. Weil das Tier mit seinen Rufen die Nachbarin pünktlich um 5:00 Uhr morgens aus dem Bett schmiss, alarmierte sie umgehend die Polizei.

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© Lucas Drechsel / Symbolbild / Archiv

Oberkotzau: Ruhestörer schlägt 65-Jährigem ins Gesicht

Mit einem Faustschlag ins Gesicht endete am Montagabend (01. Mai) eine Ruhestörung in der Baugenossenschaftsstraße in Oberkotzau (Landkreis Hof). Mit der Beschwerde eines Nachbarn war der 29-jährige Ruhestörer gar nicht einverstanden.

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Coburg: Lärm überführt mutmaßlichen Drogendealer

Ein Einsatz anlässlich einer Ruhestörung sorgte am Montag (16. Januar), in den frühen Morgenstunden, zum Auffinden einer nicht unerheblichen Menge von Betäubungsmitteln in einer Wohnung im Coburger Stadtgebiet.

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Coburg: In seiner Nachtruhe gestört – 82-Jähriger schlägt zu

Durch eine Feier in seiner Nachbarschaft fühlte sich am späten Samstagabend (27. August) ein 82-jähriger Coburger gestört und wollte deshalb die von etwa 40 Gästen besuchte Party eigenmächtig gegen 22:00 Uhr beenden. In der Folgen kam es zu einer Auseinandersetzung mit den Feiernden.

Senior tritt und schlägt zu

Es entwickelte sich ein Streit zwischen den Gästen und dem 82-Jährigen. Der Senior boxte hierbei einer 35-Jährigen in den Bauch schlug und trat ihr gegen den Fuß. Selbst nach dem Eintreffen der Polizei zeigte sich der Rentner aggressiv. Gegen ihn wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Keine Anzeige wegen Ruhestörung

Ermittelt wird gegen ihn jetzt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der einsichtige Veranstalter der Feier sorgte bereits vor Eintreffen der Ordnungshüter für Ruhe, indem er die Musik ausschaltete und auch die Gäste bat, sich leiser zu unterhalten. Auf eine Anzeige wegen Ruhestörung wurde deshalb verzichtet.

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Coburg: Nachbarn mit Schreckschusswaffe bedroht

Am Sonntagnachmittag (14. Februar) fühlte sich ein 26-jähriger Coburger in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Albrecht-Dürer-Straße von seinem Nachbarn gestört. Als der Mann das Gespräch mit dem zu lauten Nachbarn suchte, bedrohte dieser ihn mit einer Schreckschusswaffe.

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