Tag Archiv: Sandkerwa

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Versuchter Totschlag in Bamberg: Tatverdächtiger (21) in Haft!

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Eröffnungstag der diesjährigen Sandkerwa (22. August) in Bamberg konnte die Kriminalpolizei einen Tatverdächtigen ermitteln. Gegen den 21-Jährigen erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg ein Untersuchungshaftbefehl. Der Vorwurf lautet: Versuchter Totschlag!

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Sandkerwa Bamberg: Gefährliche Körperverletzung am Eröffnungstag!

Im Großen und Ganzen verlief aus Sicht der Polizei der erste Tag der Sandkerwa in Bamberg friedlich. Negativer Höhepunkt war am Donnerstagabend (22. August) eine gefährliche Körperverletzung. Hierbei attackierte eine Gruppe von Jugendlichen einen 25-Jährigen, der im Anschluss mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Weiterlesen

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69. Sandkerwa Bamberg: Hinweise der Polizei für einen störungsfreien Verlauf

Zum 69. Mal findet von Donnerstag (22. August) bis Sonntag die Sandkerwa in Bamberg statt. Für einen reibungslosen Ablauf steht die Polizei Bamberg seit Monaten mit dem Veranstalter, dem Ordnungsamt der Stadt Bamberg, den Hilfs- und Rettungsdiensten, sowie weiteren Verantwortlichen im Kontakt. Alle Beteiligten bereiten sich intensiv auf die Festtage vor.

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Bamberg: Polizei gibt Hinweise für den sicheren Verlauf der Sandkerwa

Nach einem Jahr Pause findet vom 23. bis 27. August 2018 wieder die Bamberger Sandkerwa statt. Die Stadt Bamberg, die Veranstalter und die Polizei halten dabei an dem zuletzt bewährten Sicherheitskonzept fest. Damit die Veranstaltung zu einem sicheren Fest für alle Besucher und Beteiligte wird, gibt die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt im Vorfeld einige Tipps und Hinweisen an die Besucher:

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Bamberg: Bis zu 4.000 Gäste bei der Kaa-Kerwa-Kerwa

Am gestrigen Donnerstag (24. August) sollte eigentlich traditionell die Sandkerwa in Bamberg starten. Doch die wurde bereits im Mai abgesagt. Wir berichteten. Trotzdem konnte man am Donnerstagabend in der Sandstraße durchaus Kerwa-Feeling erleben.

Die Kerwa, die es niemals gab

Trotz Sandkerwa-Absage feierten bis zu 4.000 Menschen in der Bamberger Innenstadt. Auch wenn es kein traditionelles Fischerstechen oder besondere Vorkehrungsmaßnahmen für die feiernde Menschenmenge gab, die Bamberger feierten trotzdem Kerwa oder halt Kaa-Kerwa-Kerwa. Während des gesamten Abends kommt es zu keinerlei Sicherheitsstörungen. Die Polizei zieht ein positives Fazit, rüstet sich aber trotzdem fürs kommende Wochenende.

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Bamberg: Sandkerwa 2017 endgültig abgesagt

UPDATE (18:50 Uhr):

Der Bamberger Stadtrat stimmte am Mittwochnachmittag (24. Mai) in seiner Sitzung einem Rettungskonzept zu. Die Stadt will sich an der Sandkerwa Veranstaltungs GmbH beteiligen und so das Finanzierungs-, Sicherheits- und Haftungsrisiko auf mehrere Schultern verteilen. Somit soll im Jahr 2018 wieder eine Sandkerwa in der Domstadt stattfinden!

ERSTMELDUNG (11:21 Uhr):

Die Stadt Bamberg teilte am Mittwochvormittag (24. Mai) mit, dass die Sandkerwa 2017 abgesagt bleibt. Der Bürgerverein 4. Distrikt der Stadt Bamberg e.V. setzte Oberbürgermeister Andreas Starke in der Nacht zum Mittwoch schriftlich in Kenntnis, dass der Verein für 2017, trotz des städtischen Angebots, keine Chance sieht, das Großevent zu realisieren.

Auszug aus dem Schreiben an die Stadt

In dem Schreiben an die Stadt Bamberg heißt es - Zitat: „Der Vorstand und Ausschuss des Bürgervereins 4.Distrikt der Stadt Bamberg e.V. haben den Vorschlag zur gemeinsamen und nachhaltigen Sicherung der künftigen Sandkirchweihen ausführlich beraten. Die Versammlung ist zu der Auffassung gekommen, dass in der Kürze der Vorbereitungszeit das vorgeschlagene Konzept nicht mit der gebotenen Sorgfalt umgesetzt werden kann. (…) Aus oben genannten Gründen hält das Gremium an der Absage für 2017 fest.“

Verein sieht aber Basis für Ausrichtung 2018

Der Bürgerverein sieht aber eine gute Basis für eine Sandkerwa im kommenden Jahr. So heißt es in dem Brief weiter: „Wir sehen den von Ihnen ausgearbeiteten Vorschlag als eine sehr gute Grundlage für die künftige Sandkerwaveranstaltungen ab 2018.“

Stadtrat berät am Mittwoch über die Zukunft der Veranstaltung

Im Bamberger Stadtrat wird am heutigen Mittwoch ab 16:00 Uhr ein Rettungskonzept für die Sandkerwa 2018 sowie die folgenden Jahre vorgestellt. Ziel ist das Verfassen eines Grundsatzbeschluss für die Durchführung des Großevents, welches bis zu 300.000 Gäste jährlich zählte.

Stadt bedauert Absage

Laut der Bamberger Stadtverwaltung gab es in den letzten Tagen eine große Unterstützungswelle und eine Vielzahl von Hilfsangeboten für eine Durchführung der diesjährigen Sandkerwa. Nach eigenen Worten leitete man zuletzt alles in die Wege, um die Sandkerwa 2017 stattfinden zu lassen. Die endgültige Absage wird nun bedauert. Die Stadtverwaltung hat aber Verständnis für die Entscheidung des Bürgervereins und akzeptiert sie.

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (24.05.2017)
Bamberg: Die Sandkerwa ist endgültig abgesagt!

Studie zur Bamberger Sandkerwa

Die Stadtverwaltung der Domstadt beauftragte das Bamberger Instituts für empirische Studien (BACES), eine repräsentativen Studie zur Sandkerwa durchzuführen. Die Ergebnisse werden auch in die Stadtratssitzung am Mittwoch mit einfließen.

Auszüge der Studie:

  • Für eine überwältigende Mehrheit Bamberger besteht kein Zweifel, dass es die Sandkerwa auch weiterhin geben soll (85%)
  • Rund ein Viertel der Befragten, die keinen Besuch planen, sind für den Fortbestand der Sandkerwa

Folgende Aussagen zeigen die positive Sicht auf die Sandkerwa:

  • Die Sandkerwa gehört zu Bamberg (87%)
  • Man trifft Freunde auf der Sandkerwa (85%)
  • Die Sandkerwa ist für die Bamberger Bevölkerung (77%)

Eine Mehrheit sieht aber auch gewisse Probleme:

  • Die Sandkerwa ist zu groß geworden (63%)
  • Eine Aussetzung der Sandkerwa würde der lokalen Wirtschaft schaden (58%)
  • Es gibt zu viele Betrunkene und Wildpinkler (56%)

>>> Die kompletten Umfrage-Ergebnisse der Studie gibt es HIER! <<<

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Bamberg: Veranstalter sagen Sandkerwa 2017 ab!

Wie der Bürgerverein 4. Distrikt der Stadt Bamberg e.V am Mittwochabend (3. Mai) per Pressemeldung verkündete, wird es in diesem Jahr keine Sandkerwa geben. Offizielle Gründe für die Absage liegen derzeit noch nicht vor.

Sicherheit und Finanzen die Gründe für die Absage?

Der Bürgerverein und die Bamberger Sandkerwa-Veranstaltungs GmbH wollen am Samstag (6. Mai) in Bamberg die Entscheidung der Absage der 67. Sandkerwa offiziell begründen. Das oberfränkische Großevent war in diesem Jahr für den 24. bis 28. August 2017 geplant. Laut InFranken.de sollen die aktuelle Sicherheitslage sowie finanzielle Risiken die Gründe sein, warum der Verein, der auf ehrenamtlicher Basis arbeitet, dies nicht mehr stemmen kann. Demnach wurden auch schon die Schausteller und Standbetreiber informiert.

News-Spezial vom Donnerstag (04.05.) & Freitag (05.05.)
Absage der Bamberger Sandkerwa: Nichts Genaues weiß man nicht
Paukenschlag in Bamberg: Sandkerwa abgesagt!
Reaktionen von Oberbürgermeister Andreas Starke (via Twitter)
Weitere Reaktionen aus dem Netz
Video-Playlist zur 66. Sandkerwa (2016)
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Bamberg: Friedliche Sandkerwa trotz gestiegener Einsatzzahlen

Die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt bilanzierte in einer abschließenden Pressemitteilung die diesjährige Sandkerwa in der Domstadt als durchaus arbeitsreich, jedoch im Großen und Ganzen als friedliches Fest. Das Sicherheitskonzept hat dabei aus Sicht der Ordnungshüter gut funktioniert.

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Bamberg: Viele Einsätze am dritten Tag der Sandkerwa

Der Samstag auf der Bamberger Sandkerwa war mit insgesamt 31 Einsätzen der bisher einsatzstärkste Tag für die Beamtinnen und Beamten der Polizei. Am Samstag haben wiederum Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Würzburg die Bamberger Polizei unterstützt.

Neben einer Vielzahl von betrunkenen Personen, Ruhestörungen und Streitigkeiten ohne Verletzungen, waren unter anderem drei Körperverletzungen aufzunehmen.

Kurz vor 23.00 Uhr verletzte sich ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg am Geyerswörthplatz. Er wurde von einem etwa 40-Jährigen von hinten geschubst, fiel hin und verletzte sich leicht. Der Täter wird als kräftig mit blauen Augen und etwa 1,70 Meter groß beschrieben. In der Kasernstraße schlug gegen 1 Uhr ein 25-Jähriger einen 21-jährigen Studenten von hinten. Als das Opfer hinfiel, trat der Täter noch zu. Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Mit Körperverletzungen ging es dann um 2.15 Uhr auf der Kettenbrücke weiter. Hier wurde ein Bamberger völllig unvermittelt geschlagen, erlitt eine Nasenbeinfraktur und musste ins Klinikum gebracht werden. Der Täter wird als 25 Jahre alt, kräftig, mit Glatze beschrieben. Er trug ein weißes T-Shirt.

Zwölf Mal musste die Polizei wegen wild pinkelnden Männern einschreiten. Sie erwartet nun alle ein Bußgeld. In zwei Fällen wurde die Polizei auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz tätig.

Bereits um 21.30 Uhr beobachtete eine Zivilstreife, wie ein 26-jähriger Nürnberger in der Hainstraße mehrfach gegen einen Absperrbaken einer Baustelle schlug und dagegen trat. Der mit fast 2 Promille stark alkoholisierte Mittelfranke verweigerte die Angaben seiner Personalien. Er beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach mit übelsten Ausdrücken. Er wurde zur Auffindung seines Ausweises durchsucht. Beim Versuch, ihn zum Fahrzeug zu bringen, ließ der 26-Jährige sich fallen und wehrte sich gegen seinen Gewahrsam. Er trat hierbei auch nach den Beamten, traf sie glücklicherweise jedoch nicht. Eine unbekannte Frau mischte sich genauso wie der 30-jährige Freund des Übeltäters ein. Beide erhielten Platzverweise. Der 26-jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Seinen Sandkerwa-Rausch durfte der Nürnberger in der Bamberger Zelle der Polizei ausschlafen.

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Volksfeste in Oberfranken: Sicherheit steht an erster Stelle

Sicherheit auf den anstehenden Volksfesten: Dieses ist ein Thema, welches in diesen Tagen kaum jemand wegdiskutieren kann. Die Veranstalter, Gastgeber und Organisatoren der großen Volksfeste in Oberfranken haben nach den Gewalttaten von Würzburg, München und Ansbach Maßnahmen ergriffen, um ihre Veranstaltungen für die Besucher und Gäste so sicher wie möglich zu gestalten. Hier ein Überblick...

Annafest Forchheim (22.07. - 01.08.2016):

  • Mehr Sicherheitspersonal
  • Polizei zeigt höhere Präsenz
  • Besucher werden gebeten, auf größere Taschen oder Rucksäcke zu verzichten
  • Mit Taschenkontrollen muss im Einzelfall gerechnet werden
  • Verdächtiges bemerkt?: Die Telefonnummer der Festleitung lautet: 09191 / 70 25 70 und hängt an jeder Bude und bei jedem Keller aus

Hofer Volksfest (29.07. - 07.08.2016):

  • Taschen- und Rucksackkontrollen auf dem gesamten Festgelände
  • Bei Widerstand ist ein Platzverweis möglich

Coburger Vogelschießen (29.07. - 07.08.2016):

  • Erhöhung des Streifendienstes
  • Verstärkung des Sicherheitsdienstes
  • Besucher werden gebeten, auf größere Taschen oder Rucksäcke zu verzichten
  • Mit Taschenkontrollen muss gerechnet werden

Kulmbacher Bierwoche (30.07. - 07.08.2016):

  • Besucher werden gebeten, keine Taschen und Rucksäcke auf das Gelände zu nehmen
  • Taschen- und Rucksackkontrollen auf dem gesamten Festgelände
  • Aufstockung der Sicherheitskräfte
  • Mehr Polizeipräsenz
  • Bildung eines gemeinsamen Sicherheitsstabes
  • Radius des überwachten Bereiches wird vergrößert

Kronacher Freischießen (11.08. - 21.08.2016):

  • Stellungnahme in der kommenden Woche

Bamberger Sandkerwa (25.08. - 29.08.2016):

  • Neues Sicherheitskonzept in diesem Jahr: Mehr Sanitäter, mehr Sicherheitspersonal, neue Fluchtwege-Beschilderung, neues Besucherinformationssystem, Stadt stellt Lautsprecheranlagen auf
  • Weitere Maßnahmen werden in Kürze vorgestellt

Luisenburg Festspiele Wunsiedel 2016:

  • Rucksackverbot
Thema Sicherheit: Aktuelle TVO-Videos
Volksfeste in Oberfranken: Die Frage nach der Sicherheit
Hof: Neues Sicherheitskonzept für das Volksfest
Forchheim: Wie sicher ist das Annafest?
TVO-Facebook-Diskussionen zum Thema "Sicherheit auf Volksfesten"

Bamberg: „Einsatzreich“ – Polizei zieht Fazit zur Sandkerwa

„Einsatzreich“, so lautet die Bilanz der Bamberger Polizei zur diesjährigen Sandkerwa. In den letzten Tagen waren die Polizisten wiedermal fleißig im Einsatz. Unterstützt wurden die Ordnungshüter dabei täglich von jungen Kollegen der Bereitschaftspolizei bzw. von Kollegen der Einsatzeinheiten aus Bamberg, Bayreuth, Hof und Coburg. Die polizeilichen Einsätze sind, trotz des verregneten Sonntags, im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen.

Polizei zählt 97 Einsätze

Die Inspektion verzeichnete insgesamt 97 Einsätze bei der diesjährigen Sandkerwa. Im Jahre 2012 waren es noch 89 an der Zahl. Die Nacht zum Samstag war dabei mit 30 Einsätzen besonders hoch belastet. Erfreulich ist der Rückgang der Gewaltdelikte. Waren es im letzten Jahr noch 16 Körperverletzungen, mussten die Beamten in diesem Jahr nur 10 derartige Delikte bearbeiten. Auffallend war jedoch eine deutliche Steigerung der Diebstähle auf 13 Fälle. Hier wurden neben einem Kleinkraftrad, einem Fahrrad und Wahlplakaten hauptsächlich Verkehrseinrichtungen unberechtigt mitgenommen.

Sehr gute Aufklärungsquote der Polizei

Fast alle Täter wurden ermittelt und werden strafrechtlich wegen Diebstahls zur Verantwortung gezogen. Sie waren allesamt nicht unerheblich alkoholisiert. Während der Sandkerwa mussten die Einsatzkräfte insgesamt 17 Personen in Polizeigewahrsam nehmen. Einerseits, um sie auszunüchtern, andererseits, um bevorstehende Straftaten zu verhindern.

 


 

 

Bamberger Sandkerwa: Durchwachsene Bilanz

Nach fünf Tagen endete gestern Abend die 63. Bamberger Sandkerwa mit einer durchwachsenen Bilanz. Wegen dem extrem verregneten Sonntag schlossen die meisten Stände und Bars schon 19 Uhr, die Besucher blieben aus. Die in den letzten Jahren immer wieder erreichte Besucherzahl von 300tausend ist deshalb nicht erreicht worden. Eine genaue Zahl haben die Veranstalter aber nicht. Außerdem beklagt die Organisationsleitung, dass die ansässige Gastronomie und „illegale“ Flyerverteiler, für ein erhöhtes Müllaufkommen sorgten.
Die Polizei spricht von einer friedlichen Sandkerwa. Nur eine Auseinandersetzung hebt sie hervor. Ein stark angetrunkener 19-jähriger schlug nach einer Diskussion einen Polizeibeamten und musste überwältigt werden. Ansonsten kam es zu keinen nennenswerten Vorfällen. Mehr ab 18.00 Uhr in “Oberfranken Aktuell“.

 



 

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