Tag Archiv: Schaf

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Marktredwitz: Huskys töten zehn Schafe und zwei Ziegen

Zehn tote Schafe fand am Mittwochmorgen (23. Oktober) ein Mitarbeiter einer heilpädagogischen Einrichtung auf einer Weide am nördlichen Stadtrand von Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Die erste Vermutung, Wölfe hätten die Tiere gerissen, wurde entkräftet. Die Tiere wurden laut Polizei durch zwei streunende Huskys gerissen.

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Münchberg: Schlachtabfälle illegal im Wald entsorgt

Eine Gruppe Jogger entdeckte am Montagabend (18. Juni) im Wald zwischen den Münchberger Ortsteilen Plösen und Plösenmühle (Landkreis Hof) die Reste von einigen Tierkadavern. Ein oder mehrere Unbekannte entsorgten in dem Waldgebiet illegal zahlreiche Schlachtabfälle.

Ohrmarken der Tiere entfernt

So fand man Reste eines Ziegenbockes, eines Schafes, eines Lammes und eines Schweines. Die Ohrmarken der Tiere wurden entfernt. Somit konnte ein Nachweis auf die Herkunft der Tiere nicht mehr erfolgen. Hinweise in dem Fall nimmt die Polizei in Münchberg entgegen. Die Rufnummer lautet: 09251 / 87 00 40.

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Aktuell-Bericht vom Dienstag (19. Juni)
Tierkadaver illegal entsorgt: Wer ist der Schlächter von Münchberg?
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Bad Rodach: „Biologischer Rasenmäher“ erneut ausgebüchst

Erneut musste in Bad Rodach (Landkreis Coburg) ein Ausreißer-Schaf eingefangen werden. Dienstagnacht (11. Juli) war das Tier ausgebüchst und gönnte sich einen Spaziergang außerhalb seiner Weide. Die Feuerwehr konnte das Schäfchen wohl behalten zurück bringen. Allerdings scheinen diese Einsätze zur Normalität zu werden. 

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Tierischer Ärger in Coburg: Kamerunschafe halten Polizei auf Trab

Sage und schreibe sieben Stunden lang haben am Freitag (07. Juli) drei ausgebüxte Kamerunschafe die Coburger Polizei auf Trab gehalten. Die Tiere wollten sich einfach nicht einfangen lassen.

Es begann mit Verkehrsbehinderungen

Seinen Anfang nahm der tierische Ärger gleich am frühen Freitagmorgen. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei immer wieder, dass freilaufende Tiere auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Neershof und Oberfüllbach im Landkreis Coburg für Behinderungen sorgen.

Polizei und Schaf statt Katz und Maus

Bei den Delinquenten handelte es sich um drei ausgebüxte Kamerunschafe. Doch jedesmal, wenn die Beamten die Tiere gefunden hatten, flüchteten diese in das weitläufige Wald- und Wiesengebiet, sobald sie die Polizisten erblickten. Sieben Stunden lang entspann sich daraufhin ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und Schaf, immer wieder entkamen die Tiere ihren Häschern.

Mit vereinten Kräften zum Erfolg

Erst am späten Nachmittag – sieben Stunden später – gelang es mit der tatkräftigen Mithilfe einiger Anwohner umliegender Ortschaften, den Bock unter den drei flüchtigen Schafen zu erwischen. Das Tier etwa anderthalb Kilometer zum Streifenwagen zu befördern, verlangte den Beamten dann auch nochmal einiges ab, denn der Bock tat, wofür seine Art bekannt ist: Er trat.

Besitzer setzt die Jagd fort

Eines von drei Schafen war nun also wieder eingefangen und verfügte zum Glück über eine Ohrmarke. Über die ließ sich der Besitzer ermitteln, dem dann die Aufgabe zukam, sich um die verbleibenden beiden Schafe zu kümmern – eine Aufgabe, um die ihn die Polizisten nach ihren Erfahrungen des Tages wohl nicht unbedingt beneidet haben dürften.

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Mad Goat – Fury Road: Geisterziege auf der A9 unterwegs

Am Dienstag (18.  Oktober) nutzte ein Kamerunschaf aus dem östlichen Stadtgebiet von Pegnitz (Landkresi Bayreuth) einen vermutlich durch Wildschweine umgeworfenen Weidezaun als günstige Gelegenheit zu einem Ausflug in die Freiheit. Nachdem das Tier zunächst über die Weinstraße in Horlach und durch den Veldensteiner Forst gewandert war, wollte sich das Schaf offenbar einmal eine größere Stadt anschauen und lief über die Autobahnausfahrt Pegnitz/Grafenwöhr auf die Autobahn in Richtung Nürnberg. Das uneinsichtige Schaf kam nur knapp mit dem Leben davon.

Schaf lief falsch auf Fahrbahn auf Autobahn auf

Das entlaufene Kamarunschaf machte sich über die A9 auf in Richtung Nürnberg. Da es hierbei die falsche Richtungsfahrbahn benutzte, ging bei der Polizeiinspektion Pegnitz gegen Mittag die Mitteilung ein, dass eine „Geisterziege“ auf der Autobahn unterwegs sei. Beim Eintreffen der Polizeistreifen versuchten bereits einige LKW-Fahrer, das Tier von der Fahrbahn zu treiben.

Kurzer Imbiss auf dem Grünstreifen

Die Ziege, die ein Schaf war, sah nach eindringlicher Belehrung durch die Polizeibeamten zwar ein, dass sie auf der falschen Richtungsfahrbahn unterwegs war, wollte sich aber unter keinen Umständen ihre hart erkämpfte Freiheit nehmen lassen und wechselte schließlich auf die Fahrbahn nach Süden. Um den Verkehr nicht weiter zu belästigen, bewegte sie sich auf Anraten der Polizei jetzt sogar außerhalb der Leitplanke und nahm dort am Grünstreifen einen Imbiss ein. Allerdings wollte sie sich keinesfalls in den Gewahrsam begeben und lief stattdessen weiter in Richtung Nürnberg.

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Scharfschütze wurde angefordert

Da es nur eine Frage der Zeit war, bis das Tier wieder auf die Fahrbahn gelaufen wäre, bestand die konkrete Gefahr eines schweren Unfalles auf der Autobahn. Den Beamten vor Ort blieb daher nur noch die Möglichkeit, einen Scharfschützen anzufordern, um zum Schutz des Lebens und der Gesundheit der Verkehrsteilnehmer das Tier zu erschießen.

A9 / Pegnitz: Geisterziege auf der Autobahn unterwegs
(Aktuell-Beitrag vom 18.10.16)

Festnahme in letzter Sekunde

Während der angeforderte Scharfschütze bereits in Stellung ging, versuchten vier zivil gekleidete Beamte der Pegnitzer Polizei ein letztes Mal, die Angelegenheit ohne Blutvergießen zu beenden. Aufgrund seines inzwischen vollen Magens ließ sich das Schaf aber auch durch die saftigsten angebotenen Grasbüschel nicht bestechen und blieb an Ort und Stelle. Schließlich gelang es den Beamten das Tier in Richtung des Wildschutzzaunes zu treiben, wo es im hohen Gras schwerer voran kam als die Pegnitzer Polizisten, die es schließlich einholen und festnehmen konnten. Das Schaf wurde schließlich seinem Besitzer übergeben und wird wohl eine längere Freiheitsstrafe erhalten und die nächste Zeit nur noch durch einen Weidezaun gesiebte Luft atmen.