Tag Archiv: Schauer

Oberfranken: Unwetterwarnung vor Gewitter

Der Donnerstag (18. Mai) startete sonnig mit sommerlichen Temperaturen, allerdings brachte die warme Luft im Laufe des Tages auch Gewitter mit sich bringen. Für Oberfranken besteht eine Unwetter-Vorwarnung* vor Gewitter. Sie ist aktiv ab Donnerstagnachmittag (18. Mai). Der Warnzeitraum liegt zwischen 14:00 Uhr und 08:00 Uhr am Samstagmorgen. Am Freitagnachmittag erreichten Teile Oberfrankens Warnstufe Rot.

Starkregen und Sturmböen

Örtlich können Gewitter mit Starkregen, kräftige Schauer und Hagel (bis 2cm Durchmesser) auftreten. Gebietsweise können Niederschläge von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde fallen. Außerdem muss mit Sturmböen um 70km/h gerechnet werden. Die Vorwarnung gilt für alle Höhenstufen!

Gewitter bis Samstagmorgen

Den Westen Oberfrankens erreichen die heftigen Gewitter bereits am Donnerstagnachmittag. Dort gilt die Warnzeit bis Freitagabend 21:00 Uhr. Im östlichen Teil ziehen die Unwetter erst in der Nacht auf, bleiben aber bis zum Samstagmorgen 08:00 Uhr. Am Samstag klingen die Regenschauer im Laufe des Tages ab. Am Sonntag kann dann auch wieder auf Sonnenschein gehofft werden.

Aktive Unwetterwarnung (Stand: 19. Mai, 17:40 Uhr)

  • Landkreis Hof (Stufe: Rot)
  • Landkreis Wunsiedel (Stufe: Rot)
  • Östlicher Landkreis Kronach (Stufe: Rot)
  • Östlicher Landkreis Bayreuth (Stufe: Rot)
  • Östlicher Landkreis Kulmbach (Stufe: Rot)

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

Wetteraussichten vom 19. Mai 2017: Jeder sollte ein Alpaka haben!
© TVO / Symbolbild

Wetterhinweis für Oberfranken: Es droht erneut Straßenglätte!

Oberfrankenweit kann es in der kommenden Nacht streckenweise auf Straßen und Wegen wieder glatt werden. Bis in die Morgenstunden des Mittwochs (19. April) ziehen immer wieder Schauer über die Region hinweg, die zunehmend auch bis in die tiefen Lagen Schnee mit sich bringen können. Hierbei ist mit einer erhöhten Glättegefahr zu rechnen.

Schauer mit Regen und Schnee

Die Warnung gilt von Dienstag (18. April) 17:00 Uhr bis Mittwoch (19. April) 9:00 Uhr. Sie ist gültig für alle Höhenstufen in Oberfranken. Durch Schnee und Schneematsch besteht die Glättegefahr. In der zweiten Nachthälfte ziehen die Schauer dann allmählich aus Oberfranken ab.

Der aktuelle TVO-Wetterbericht (18. April 2017)

A9: Unfallserie aufgrund von Schnee und Starkregen

Schlechte Witterung mit Starkregen und teils schneeglatter Fahrbahn war am Montag die Ursache zahlreicher Verkehrsunfälle in ganz Oberfranken. Besonders auf der A9 wurde den Autofahrern ihre nicht angepasste Geschwindigkeit zum Verhängnis.

75.000 Euro Schaden im Landkreis Hof

Um 10.15 Uhr geriet ein Seat-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Hof-West und Münchberg-Nord bei starkem Regen ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Gleichzeitig kam es noch einer Berührung mit einem anderen Pkw, dessen Fahrer aus unbekannten Gründen jedoch das Weite suchte. Es ist lediglich bekannt, dass es sich bei dem flüchtigen Pkw um einen weißen Mercedes-Kombi handeln soll. Etwa zur gleichen Zeit ereignete sich in der Gegenrichtung ein weiterer Unfall. Hier kam ein BMW-Fahrer aus Baden-Württemberg ebenfalls ins Schleudern, stieß gegen die Mittelschutzplanke und anschließend noch gegen ein weiteres Fahrzeug. Während der Unfallverursacher unverletzt blieb, erlitten alle fünf Insassen des geschädigten Pkw leichte Verletzungen.Nach Graupelschauern ereigneten sich am Abend weitere Unfälle. Die Sachschäden der Unfälle summieren sich nach Schätzungen der Polizei auf mindestens 75000.–€

Drei Unfälle in kürzester Zeit

Auch zwischen Pegnitz und Hormersdorf ereigneten sich in kürzester Zeit drei Unfälle auf der Autobahn. Alle beteiligten Fahrer blieben unverletzt, der Gesamtschaden beläuft sich auf 36000 Euro. Zunächst schleuderte ein 36-jähriger Schweizer mit seinem A 3 zwischen Trockau und Pegnitz in die Mittelschutzplanke. Wenige Minuten später rutschte ein 51-jähriger Thüringer nur einen Kilometer vom ersten Unfall entfernt in die rechte Schutzplanke und kam mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Sein Mercedes musste abgeschleppt werden, so dass sich bei der Bergung der Verkehr auf bis zu zwei Kilometer staute. Kurz danach geriet der Audi eines 23-jährigen Berliners zwischen Plech und Hormersdorf ins Schleudern prallte in die rechte Schutzplanke und blieb total beschädigt auf dem Standstreifen liegen. Zu den hohen Eigenschäden erwartet alle drei Fahrer ein Bußgeld wegen der den Straßenverhältnissen nichtangepassten Geschwindigkeit.