Tag Archiv: Schmuggelware

© Hauptzollamt Regensburg

Hof/Bayern: Schmuggelware wird zu Strom und Wärme

Durch die Vernichtung der im letzten halben Jahr aufgegriffenen Schmuggelwaren der Kontrolleinheiten Verkehrswege und Flughafen der Hauptzollämter Regensburg, Nürnberg und Schweinfurt konnte die Strom- und Wärmeproduktion in einer Müllverbrennungsanlage in Bayern unterstützt werden.

Kiloweise Schmuggelware vernichtet

Die Verwertungsstelle Hof des Hauptzollamts Regensburg vernichtete insgesamt 2.700 Kilogramm sichergestellte Waren, die dabei in Strom und (Fern-) Wärme umgewandelt wurden.

Zur Vernichtung gelangten unter anderem:

 

  • 1.617.083 Stück Zigaretten
  • 9,5 Kilogramm Rauchtabak
  • 190 Kilogramm Wasserpfeifentabak
  • 219 Stück gefälschte Markenartike
  • 130 Packungen Medikamente
  • 15,4 Kilogramm Kath
© Hauptzollamt Regensburg

Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Die Zigaretten befanden sich überwiegend in Kartons, der Wasserpfeifentabak war in 30 Kilogramm-Säcken verpackt. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgte der Transport der zu vernichtenden Gegenstände von der Verwertungsstelle Hof zu der Müllverbrennungsanlage. Bevor ein Kran die Waren zur Feuerung beförderte, musste erst alles in Handarbeit entladen und in der Müllverbrennungsanlage in den Sammelbunker geworfen werden.

Manche Waren werden versteigert

Die Verwertungsstelle Hof ist in ihrem Bezirk, der sich über ganz Franken, die gesamte Oberpfalz und sogar einen Teil Niederbayerns erstreckt, zuständig für den Verkauf von z. B. gepfändeten Waren, aber auch von ausgesonderten verwaltungseigenen Geräten und Gegenständen mittels öffentlicher Versteigerung auf der Internetplattform www.zoll-auktion.de. Waren, die sichergestellt und eingezogen wurden, aber nicht verkauft werden können oder dürfen (wie z. B. Drogen, Arzneimittel, verbotene Waffen oder geschmuggelte Zigaretten), werden durch die Verwertungsstelle auf unterschiedlichsten Wegen vernichtet.

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Schirnding: 300 verbotene Feuerwerkskörper entdeckt

Verbotene Feuerwerkskörper fanden Selber Zollbeamte bei einer Kontrolle nahe Schrinding (Landkreis Wunsiedel). Die Beamten durchsuchten zwei Wagen, die gerade aus Tschechien kamen. Auf Nachfragen erklärten die Fahrer, keine verbotenen Gegenstände, wie Waffen oder Feuerwerkskörper dabei zu haben. Bei der Kontrolle der Autos fielen den Beamten dann die verbotenen Feuerwerkskörper in die Hände. Verpackt in Müllsäcken waren in dem einen Fahrzeug 200 Stück, in dem anderen Fahrzeug 100. Jeweils ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen.

Elektroschocker, Schreckschusspistole und geschmuggelte Zigaretten sichergestellt

Dazu gelang es den Zöllnern neben 35 verbotenen Feuerwerkskörpern noch sechs als Taschenlampe getarnte Elektroschocker aus dem Verkehr zu ziehen. Die Schmuggelware war im Rucksack eines 26-Jährigen versteckt. Und auch eine Schreckschusspistole, ohne die erforderliche PTB-Kennzeichnung, versuchte ein 29-jähriger Reisender, versteckt im Handschuhfach seines Wagens nach Deutschland zu schmuggeln. Außerdem befand sich ein passendes Magazin mit vier Schuss im Handschuhfach. Nahe Waldsassen gelang es den Zöllnern schließlich noch ca. 2.500 Stück unversteuerte Zigaretten zu beschlagnahmen. In allen Fällen stellten die Beamten die Waren sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.

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Selber Zöllner ziehen Schmuggelware aus dem Verkehr

Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg überprüften in der Nähe von Waldsassen einen aus Tschechien kommenden Pkw. Der 32-jährige Mann gab an, keinerlei Waffen, Drogen oder sonstige verbotene Gegenstände mit sich zu führen. „Ich habe nur einige Textilien dabei“, so der Reisende. Weiterlesen