Tag Archiv: Schnee

Bad Staffelstein: Kreisbauhof rüstet sich für den Winter

Der Kreisbauhof Bad Staffelstein rüstet sich für den Winter 2013/2014. Alle Fahrzeuge wurden für den Winterdienst vorbereitet und die gesamte Winterdiensttechnik überprüft. Vom Kreisbauhof werden vier Groß- und ein Kleinfahrzeug im Winter für die Räumung der Straßen und der Radwege eingesetzt. Darüber hinaus stehen zwei Unternehmerfahrzeuge zur Verfügung. Der Kreisbauhof Bad Staffelstein ist zuständig für die Kreisstraßen im Landkreis Lichtenfels, sowie Teilstrecken von Gemeindeverbindungsstraßen.

Salzhalle mit 1.000 Tonnen Salz befüllt

Die Vorbereitungen für den Winter begannen bereits im Sommer. Die Salzhalle wurde mit insgesamt rund 1.000 Tonnen Streusalz gefüllt. Im Winter erfolgen dann gegebenenfalls Nachlieferungen innerhalb von 72 Stunden. Im Landkreis Lichtenfels wird im Winterdienst Feuchtsalz eingesetzt. Dies bedeutet, dass während des Streuvorganges am Gerät das trockene Salz mit einer Salzlösung angefeuchtet wird. Vorteile darin liegen im besseren Streubild und im geringeren Bedarf von Streumitteln, da es durch das Anfeuchten besser auf der Straße haftet.

 

 

 

Fahrsicherheitstraining für die Mitarbeiter

Nicht nur die die Fahrzeuge auf die kommenden Einsätze im Winter vorbereitet, sondern auch die Mitarbeiter. Im Oktober fand ein Fahrsicherheitstraining auf der neuen Schulungsstrecke des ADAC in Schlüsselfeld absolviert. Dieses Training wurde mit voll aufgerüsteten Fahrzeugen durchgeführt, um sich noch besser auf die Straßenverhältnisse im Winter und das Führen der Winterdienstgeräte vorzubereiten.

Winterdienstbesprechung im Oktober

Im Oktober fand zudem die Winterdienstbesprechung mit den Mitarbeiter statt. Hier wurde der Winterdiensteinsatzplan festgelegt. Die Streustrecken wurden über die Jahre hinweg so optimiert, dass die Streckenführung auf die Kapazitäten der Fahrzeuge abgestimmt wurde. Damit möglichst wenige Leerfahrten entstehen, wurde mit den Städten, Märkten, Gemeinden und den angrenzenden Landkreisen kooperiert und die Räum- und Streustrecken aufeinander abgestimmt. So betreut der Kreisbauhof momentan ca. 52 km Straßen für andere Kommunen. Der Landkreis ist hierzu in sechs Streubezirke eingeteilt, um das Flächennetz der Straßen von insgesamt 227,5 km Länge abzudecken.

 

 

Winterdienst plädiert für gegenseitige Rücksichtnahme

Der Bauhof des Landkreises wird sich bemühen, die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen bestmöglich zu gewährleisten. Die Bevölkerung wird gebeten jedoch zu beachten, dass sich bei niedrigen Temperaturen die Wirkung von Streusalz teils nur sehr langsam entfaltet. Dies bedeutet, dass trotz schneefreier Straßen immer mit glatten Abschnitten zu rechnen ist. Es wird um gegenseitige Rücksichtnahme, angepasste Fahrweise gebeten und allen Verkehrsteilnehmern wird eine gute und unfallfreie Fahrt durch den beginnenden Winter gewünscht.

 

 (Fotos: Landkreis Lichtenfels)

 


 

 

Ochsenkopf: Der Winter hält Einzug in Oberfranken

In weiten Teilen Oberfrankens war der Dienstag (12. November) ein traumhafter Tag. Ein strahlender Sonnenschein wartete auf die Besucher der Höhenlagen. Die Wintersportbegeisterte stehen schon in den Startlöchern. Ein wenig Schnee ist auch schon zu finden, nämlich unter anderem auf dem Ochsenkopf zum Beispiel. Ina Engel und Christoph Röder waren in 1.024 Meter Höhe unterwegs. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 

 


 

 

Fichtelgebirge: Schnee adé – Fazit der Wintersportsaison

Spätestens seit dem Montag ist der Frühling in Oberfranken angekommen. Bei Temperaturen um die 20 Grad hat auch der letzte Schnee in den oberfränkischen Skigebieten keine Chance mehr und taut fleißig vor sich hin. Damit ist Zeit ein Fazit zu ziehen, eine Bilanz der abgelaufenen Wintersportsaison 2012/2013. Wichtig ist auch die Frage: Wie wirkt sich das Fehlen einer Therme im Fichtelgebirge auf die Gästezahlen aus? Der Winter in den Hochburgen am Ochsenkopf, Fichtelberg, in Bischofsgrün und Warmensteinach war lang. Ein Winterfazit sowie eine Sommervorausschau –  Alles ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Winterliche Straßenverhältnisse sorgen für zwei Unfälle zwischen Eisfeld und Coburg

Ein Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A73 zwischen Coburg und Eisfeld. Ein 49-Jähriger war mit seinem Daimler-Benz in Richtung Suhl unterwegs, als er auf der schneebedeckten Fahrbahn  aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geriet. Der Pkw prallte zunächst zweimal gegen die rechte Schutzplanke, wurde von dort zurückgeschleudert und krachte schließlich frontal in die Mittelschutzplanke. Der Fahrzeugführer blieb glücklicherweise unverletzt. Die  totalbeschädigte C-Klasse musste abgeschleppt werden.

 

Glimpflich verlief ein Verkehrsunfall am Montagnachmittag kurz nach  17.00 Uhr in der Gegenrichtung der A 73 zwischen Eisfeld-Süd und Coburg. Bei winterlichen Straßenverhältnissen wollte ein 34-Jähriger mit seinem Pkw Jaguar einen vorausfahrenden Sattelzug überholen. Dabei geriet der Pkw ins Schleudern, touchierte  zuerst  die  Mittelschutzplanke und prallte schließlich gegen die Zugmaschine des Sattelzuges. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 13.500 Euro.

Schwarzenbach/Saale: 20.000 Euro Sachschaden bei Unfall

Auf der Staatsstraße Richtung Kirchenlamitz kam gestern Nachmittag eine Pkw-Fahrerin auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und krachte erst links und dann rechts in die Leitplanke. Da angegurtet, blieb die Fahrerin unverletzt, ihr Pkw wurde jedoch total beschädigt. Der Gesamtschaden an Pkw und Leitplanken dürfte mindestens 20.000 Euro betragen.

Zapfendorf: Bei schneeglatter Fahrbahn überschlagen

Beim Befahren der schneeglatten Kreisstraße 1 in Richtung Zapfendorf geriet am Dienstagmorgen ein 29-Jähriger mit seinem Opel im Auslauf einer Linkskurve von der Fahrbahn ab, schleuderte in den linken Straßengraben, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte sich mit leichten Verletzungen alleine aus seinem Fahrzeug befreien. An seinem Wagen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. 

Bei Glätte zu schnell unterwegs

Wunsiedel: Am Donnerstagabend, gegen 17.50 Uhr, geriet ein 18-jähriger Einheimischer mit seinem Pkw auf der Burggraf-Friedrich-Straße aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und rammte das ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkte Auto einer gleichaltrigen Fichtelbergerin. Durch den Anprall wurde dieses Auto wiederum auf das davor geparkte Fahrzeug eines 54-jährigen Weißenstädters geschoben. Der Unfallverursacher erlitt eine leichte Schulterverletzung, die im Krankenhaus Marktredwitz behandelt wurde. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 10.000 Euro.

Erneut Unfälle durch Schneefall

Auch wenn es viele nicht mehr wahr haben wollen – der Winter hat uns immernoch fest im Griff. Auch am Donnerstagabend kam es auf den Autobahnen A 9 und A 70 zu insgesamt vier Verkehrsunfällen, die glücklicherweise nur mit Blechschäden endeten.

Schneeglätte und nicht angepasste Geschwindigkeit führten dazu, dass Autofahrer ins Rutschen kamen und prallten gegen die Schutzplanken. So geschehen auf der A 9, Höhe Himmelkron, Marktschorgast und Gefrees sowie auf der A 70 auf Höhe Stadelhofen. Der Gesamtschaden bei den vier Unfällen beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.

Schneechaos in Oberfranken: Staus und Unfälle am Dienstag

Der vorhergesagte Wintereinbruch ab Dienstagmittag überraschte offenbar trotzdem etliche Verkehrsteilnehmer im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken. Dies zog ein deutlich erhöhtes Unfallaufkommen nach sich. In der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gingen permanent Notrufe ein. Vor allem bei Münchberg kam es auf der Autobahn A9 zu einem kilometerlangen Stau. Glücklicherweise verliefen die Unfälle überwiegend glimpflich.

Polizei zählt 225 Unfälle

In der Zeit von Dienstag- bis Mittwochmorgen zählte die Polizeieinsatzzentrale  im gesamtem Regierungsbezirk 225 Unfälle. Davon gingen allein 142 Karambolagen auf das Konto des Wintereinbruchs. Zumeist rutschten die Autofahrer in den Graben, fuhren gegen Laternen und Verkehrsschilder oder andere Kraftfahrzeuge. Die Insassen kamen größtenteils mit dem Schrecken davon.  Lediglich 23 Leichtverletzte beklagt die Polizei. Schwere Verletzungen zog sich hingegen kein einziger Unfallfahrer zu. Die Sachschadensbilanz ist mit geschätzten 600.000 Euro jedoch beträchtlich.

 

Kein Vorankommen auf der A9

Während es im Raum Coburg mit 57 registrierten Unfällen am häufigsten krachte, hatte es die Verkehrspolizei Hof mit querstehenden Lastwagen und einem kilometerlangen Stau zu tun. Gegen 19 Uhr kam der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin auf der A9 zum Erliegen. Beim Anstieg der Münchberger Senke sorgten hängen gebliebene Laster für kein Durchkommen mehr.

Das alarmierte Technische Hilfswerk Naila schleppte die Brummis mit schwerem Gerät an. Gleichzeitig kämpften sich die Räum- und Streufahrzeuge der Autobahnmeisterei Münchberg durch den Stau und machten die Fahrbahn wieder frei von Schnee und Eis. Erst weit nach Mitternacht konnte die Polizei wieder freie Fahrt auf der A9 melden. Zuvor mussten die Beamten viele Brummifahrer wecken. Sie schliefen zwischenzeitlich in ihren Kojen. Rund 300 LKW blieben liegen, die letzten Trucks setzten ihre Fahrt erst am Mittwochvormittag fort.

 

Schwerer Unfall am Mittwochvormittag

Mittelschwere Verletzungen erlitt am Mittwochmorgen ein 45-jähriger Lastwagenfahrer, nachdem er auf der Autobahn auf einen stehenden Warnleitanhänger aufgefahren war. Ein Ersthelfer wurde ebenfalls leicht verletzt. Gegen 9.40 Uhr befuhr der Mann aus dem Landkreis Hof mit einem Lkw mit Anhänger die  A9 in Fahrtrichtung Berlin. Kurz nach dem Parkplatz Streitau fuhr er aus bislang unbekannter Ursache auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf. Zur Absicherung der Bergung liegengebliebener Lkws, die wegen der winterlichen Straßenverhältnisse in der vergangenen Nacht auf dem Standstreifen der Autobahn standen, stellte die Autobahnmeisterei auf dem rechten Fahrstreifen einen Unimog mit angehängtem Warnleitanhänger ab und sperrte die Fahrspur.

 

Bereits 500 und 1000 Meter vor dem Warnleitanhänger war die Sperrung des Fahrstreifens mit Vorwarntafeln angekündigt. Durch die Wucht des Aufpralles auf den Anhänger wurde der Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehren Stammbach und Gefrees mussten eine Stunde lang mit schwerem technischen Gerät arbeiten um den Mann zu befreien. Anschließend wurde er von einem Notarzt und dem Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort erstversorgt und dann vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen. Der Fahrer des Unimog befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralles nicht in seinem Fahrzeug. Er kam jedoch als Ersthelfer hinzu und erlitt einen Schock. Der Unimog, der Warnleitanhänger und der Lkw wurden total beschädigt. Es entstand insgesamt Sachschaden in Höhe von zirka 250.000 Euro.

Mehr zum Unfall hier:

 

Bad Steben: Unfall auf spiegelglatter Straße

Eine unsanfte Landung im Straßengraben hat am Montagfrüh eine junge Autofahrerin auf ihrem Weg von Steinbach nach Bad Steben erlebt. Die 22jährige Chevrolet-Fahrerin unterschätzte die noch winterlichen Straßenverhältnisse und geriet vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach einer scharfen Rechtskurve ins Schleudern. Der Kleinwagen drehte sich auf der spiegelglatten Fahrbahn im Kreis, rutschte rückwärts in den Straßengraben und kippte um. Glück im Unglück, dass sich die 22jährige mit nur leichten Verletzungen aus ihrem Auto selbst befreien konnte. Der PKW im Zeitwert von etwa 6.000 Euro ist ein Totalschaden.

Trüber Februar: Minusrekord bei den Sonnenstunden

Der Februar 2013 war in Deutschland der sonnenärmste Februar seit den Messaufzeichnungen im Jahr 1951. Mit rund 37 Stunden Sonne erreichte man nur etwa die Hälfte des Solls von 73 Stunden. Bayern selbst meldete ebenso einen Negativrekord. Nur etwa 42 Sonnenstunden (78 Stunden) gab es im Freistaat im abgelaufenen Monat. Zudem gab es einen weiteren Rekord für Bayern. Mit -1,9 Grad Celcius war man das kälteste Bundesland in Deutschland an den letzten 28 Tagen. Des Weiteren gab es in Bayern mit 64 Litern pro Quadratmeter den zweitmeisten Niederschlag in Deutschland.

Rutschiger Wochenbeginn: Schneechaos in Oberfranken

Der Winter hält Oberfranken weiter mit seinen eisigen Händen gefangen. Am Wochenende stiegen zwar die Temperaturen wieder, die Schneehöhen legten aber noch einmal deutlich zu. Dabei gab es nicht nur für Höhen ab 600 Meter eine Packung Schnee, auch darunter liefen die Schneeschieber heiß. Zum Wochenstart gab es dann auch massive Probleme im Berufsverkehr. Rund um Bamberg drehten sich die Räder der Verkehrsteilnehmer durch, oder man stand im Stau. So auch auf den Verbindungen vom Osten Deutschlands nach Oberfranken. Zudem gab es zahlreiche Unfälle. Die Menschen sind langsam genervt vom Winter, dass gaben sie uns am heutigen Tag alt Antwort ins TVO-Mikrofon. Unseren Situationsbericht zum schneereichen Wochenauftakt in Oberfranken sehen Sie um 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Update 14.00: Zwischen Sonntag 22.00 und Montag 10.00 Uhr gab es im Bereich Oberfranken 67 Unfälle, 53 ohne verletzte Personen, 14 mit verletzte Personen. Schwerverletzte und/oder getötete Personen gab es nicht. (Auskunft der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth)

Schneelagebericht: HIER ist Ski & Rodel gut

Bis zum 1. März sind es noch genau acht Tage, dann ist meteorologischer Frühlingsanfang. Schnee sollte dann nicht mehr unbedingt liegen. Am anstehenden Wochenende ist es aber noch möglich, die weiße Pracht dort zu genießen wo sie auch Spaß macht, nämlich auf der Piste. Die aktuellen Schneehöhen, Pistenverhältnisse und Aussichten erfahren Sie ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

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