Tag Archiv: Schrott

© VPI Coburg

A73: Polizei zieht fahrendes „Pulverfass“ aus dem Verkehr

Am Donnerstagabend (15. Oktober) zogen Beamte der Schwerlastkontrollgruppe der Verkehrspolizei Coburg einen äußerst verkehrsunsicheren Lkw aus dem Verkehr. Schon bei dem „Bitte Folgen“-Signal verhielt sich der Trucker auf der Autobahn A73 äußerst merkwürdig und stoppte kurzzeitig seinen Sattelzug in der Autobahnabfahrt Ebersdorf bei Coburg ab! Da ahnten die Beamten bereits, dass es vor Ort ein langer Abend werden könnte...

Instrumente auf dem Armaturenbrett ohne Funktion

Erster Anlaufort war das Führerhaus des Truckers, um sich einen Überblick über die Lenk- und Ruhezeiten zu verschaffen. Hierbei fiel auf, ´ dass die Stromversorgung des Gerätes und mehrerer Instrumentenzeiger auf dem Armaturenbrett komplett unterbrochen war. Das digitale Mautgerät war ebenso komplett stromlos. Die Instrumentenanzeiger für Diesel- und AdBlue-Tank waren ohne Anzeige. Dabei waren die Tanks gefüllt.

Nicht gesicherter Gaskocher im Führerhaus

Aufgefundene Tankbelege und Zollpapiere machten den Anschein, dass der Sattelzug die letzten zwei Tage auf der Tauernautobahn (Österreich) in Richtung Bad Reichenhall (Oberfranken) unterwegs gewesen sei. Die Auswertung des Kontrollgerätes gab darüber aber keinerlei Aufschluss. Somit vermuten die Beamten eine Manipulation des Gerätes. Zudem befand sich im Führerhaus ein nicht gesicherter Gaskocher, welche im Falle eines Unfalls zu einer Explosion hätte führen können. Für den Fahrer war nach diesen Erkenntnissen die Fahrt zu Ende. 

Alle Bremsscheiben der Zugmaschine gerissen

Der Sattelzug mit türkischer Zulassung wurde am heutigen Freitag (16. Oktober) zu einer Fachwerkstatt gebracht und dort technisch genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass alle vier Bremsscheiben der Zugmaschine gerissen waren!

Mautrechnung wird folgen

Die Prellung der Maut rief zudem das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) auf den Plan. Die Behörde wird höchstwahrscheinlich eine hohe Maut-Rechnung erheben. Zudem verlor der Sattelzug durch die Manipulation an der AdBlue-Anlage seine Lizenz, in der Europäischen Union einen gewerblichen Güterverkehr durchzuführen.

© VPI Coburg

Verstöße gegen mindestens vier Bundesgesetze

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer und den Unternehmer ein. Unter anderem gab es Verstöße gegen das Bundesfernstraßengesetz, das Fahrpersonalgesetz, das Güterkraftverkehrsgesetz und das Gefahrgutbeförderungsgesetz. Die festgestellten Verstöße werden für beide Personen nach dem derzeitigen Ermittlungsstand jeweils mit mindestens 5.000 Euro zu Buche schlagen.

© nordbayern-aktuell / Archiv / Symbolbild

Coburg: Rettungswagen nach Unfall nur noch Schrott

Auf der Angerkreuzung kam es am Freitag (15. Februar) gegen 16:00 Uhr zu einem schweren Unfall. Ein Auto und ein Rettunswagen prallten zusammen. Hierbei entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Rettungswagen im Einsatz Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn fuhr die Fahrerin eines Rettungsfahrzeuges bei Rotlicht, von der Bamberger Straße kommend, in die Kreuzung ein. Der Fahrer eines Ford befuhr die Angerkreuzung von der Schützenstraße aus kommend wobei die Ampel für ihn grün zeigte. Der Ford-Fahrer bemerkte den herannahenden Rettungswagen offensichtlich zu spät und fuhr bei Grünlicht in die Kreuzung ein. Fahrzeuge prallen zusammen Im Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Beide Autos hatten aufgrund der massiven Beschädigungen nur noch Schrottwert und mussten vom Abschleppdienst geborgen werden. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt. Der Schaden beträgt rund 60.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstößen nach der Straßenverkehrsordnung und wegen fahrlässiger Körperverletzung.
© Polizei

Dörfles-Esbach: „Bitte Motor abstellen“ definitiv zu wörtlich genommen!

Den an Fahrzeugführer gerichteten Hinweis bei einer geschlossenen Bahnschranke aus Gründen des Umweltschutzes doch bitte den "Motor abzustellen", nahm ein bislang unbekannter Umweltsünder in Dörfles-Esbach (Landkreis Coburg) zu wörtlich. Er stellte einfach einen ausrangierten Motor an die Stelle.

Wer stellte den Motor an den Bahnübergang?

Wie die Gemeindeverwaltung der Polizei am Montag (17. Dezember) mitteilte, wurde am Bahnübergang in der Rosenauer Straße, unmittelbar bei dem Hinweisschild „Bei geschlossener Schranke bitte Motor abstellen“, ein ausrangierter VW-Motor abgestellt. Dem Unbekannten kam es vermutlich darauf an, sich die Kosten für eine sachgerechte Entsorgung zu sparen. Nun bleibt die Gemeinde auf den Kosten sitzen und muss für die Beseitigung des Schrotts aufkommen. Die Coburger Polizei sucht dennoch Zeugen, die gegebenenfalls Hinweise auf den Unbekannten liefern können, der den Motor vor Ort entsorgte. Die Telefonnummer hierfür lautet 09561 / 645-0.

© Polizei
© Polizeiinspektion Coburg

Niederfüllbach: 30.000 Euro Schaden bei Verkehrsunfall

Zwei schrottreife Fahrzeuge, ein leicht verletzter Fahrer sowie 30.000 Euro Sachschaden waren die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße B303 auf Höhe der Abfahrt Niederfüllbach (Landkreis Coburg). Die Polizeiinspektion Coburg ermittelt gegen den 24-jährigen Unfallverursacher wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr.

Weiterlesen

© Polizeiinspektion Coburg

Meeder: 20-Jährige kracht bei Glätte gegen einen Baum

Ein total demolierter Fiat, mindestens 10.000 Euro Sachschaden sowie eine verletzte Autofahrerin sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls vom Montagmorgen (16. Januar) auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Meeder und Birkenmoor (Landkreis Coburg).

Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Untersteinach: 40.000 Euro teuren VW Golf geschrottet

Ein 21-Jähriger fuhr am Sonntag (27. November) seinen neuen VW Golf GTI in Untersteinach (Landkreis Kulmbach) zu Schrott, als er laut Polizei mit Sommerreifen und überhöhter Geschwindigkeit mehrere Verkehrsschilder und einen Kreisverkehr überfuhr. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und sein Golf im Wert von rund 40.000 Euro völlig zerstört.

Keine Kontrolle mehr über das Fahrzeug

Kurz vor 21:00 Uhr war der Kulmbacher mit seinem zwei Monate alten Golf, aus dem Fichtelgebirge kommend, auf der Heimfahrt. Aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit und ohne Winterreifen fuhr er am Kreisverkehr Untersteinach geradeaus über mehrere Verkehrszeichen, über die Grünfläche in der Mitte und über die Zufahrt aus Richtung Stadtsteinach, bis er auf einer Wiese endlich zum Stehen kam.

Golf GTI reif für den Schrottplatz

Der Fahrer kam mit mittelschweren Verletzungen in das Klinikum Kulmbach. Sein 265 PS starker Golf im Wert von fast 40.000 Euro hatte laut Polizei nur noch einen Schrottwert. Die Feuerwehr Untersteinach war mit 13 Wehrleuten an der Unfallstelle im Einsatz, um auslaufendes Öl zu binden und den Verkehr zu regeln.

© News5 / Masching

Pegnitz: Kraftfahrer schrottet neuen Sattelzug auf der A9!

Nur zwei Tage konnte sich ein 76 Jahre alter Kraftfahrer über seinen neunen Sattelzug freuen. Am Montagnachmittag (18. Januar) fuhr er damit auf der Autobahn A9 bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) ungebremst auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf und zerstörte diesen dabei vollständig. Der Fahrer wurde schwerst verletzt.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Forchheim: LKW verliert Container mit Metallschrott

Am Mittwochmorgen (26. August) verlor ein Container-LKW in Forchheim beim Abbiegen seine Ladung. Der 39-jährige Fahrer war gegen 8:45 Uhr mit seinem LKW auf der Steinbühlstraße unterwegs und bog nach links auf die Willy-Brandt-Allee ab. Beim Abbiegen kippte der Anhänger nach rechts weg.

Weiterlesen

© Reporter24 / Roider

A9/Münchberg: Schwerer Crash – Maserati komplett Schrott

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag (14. Juli) auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin bei der Anschlussstelle Münchberg-Süd. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn kam der 26-jährige Fahrer eines Maserati aus dem Landkreis Fürth nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Weiterlesen

© Continental Truck Tires

B470 / Weilersbach: Polizei stoppt Schrott-Lkw!

Am Montagnachmittag (18. Mai) wurde bei einer Schwerlastkontrolle auf der Bundesstraße B470 bei Weilersbach (Landkreis Bamberg) ein Lkw samt Anhänger kontrolliert. Der 46-jährige Fahrer konnte den nachweispflichtigen Zeitraum seiner Fahrt nicht belegen, zudem waren Anbauteile für die Ladungsaufnahme mangelhaft gesichert. Aber nicht nur das…

Weiterlesen

A93 / Marktredwitz: Lkw-Unfall – 8 neue BMW nur noch Schrott!

Am Donnerstagmorgen (03. April) gegen 7:00 Uhr kam es auf der Autobahn A93 zwischen Pechbrunn (Landkreis Tirschenreuth) und Marktredwitz/Süd (Landkreis Wunsiedel) zu einem schweren Lkw-Unfall. Ein Auto-Transporter aus Polen kam zwischen den beiden Anschlussstellen ach rechts von der Fahrbahn ab und kippte nach rechts zur Seite. Der schwer verletzte Fahrer wurde von der Feuerwehr geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Acht BMW nur noch Schrott

Der Sattelzug hatte acht neue BMW geladen. Hier kam es zu einem Totalschaden von rund 600.000 Euro. Nach ersten Ermittlungen der Hofer Polizei konnten Alkohol und Übermüdung ausgeschlossen werden. Im Zuge der Bergung, die am Vormittag noch andauern wird, könnte laut der Polizei die A93-Fahrbahn Richtung Hof komplett gesperrt bleiben. Der Verkehr wird bis zum Ende der Bergungsarbeiten an der Anschlussstelle Pechbrunn über die Umleitungsstrecke U87 geleitet.

 

(Foto: THW Marktredwitz)