Tag Archiv: Schule

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Bamberg: Distanzunterricht & Notbetreuung werden fortgeführt

In Schulen und Kitas in Stadt und Landkreis Bamberg gilt auch für die kommende Woche Distanzunterricht und Notbetreuung. Darauf hat sich die gemeinsame Koordinierungsgruppe am Freitag (16. April) verständigt. Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Bamberg liegt mit 127,1 nun schon den fünften Tag in Folge über der 100er-Marke. „Damit gibt es für den Landkreis Bamberg keinen Entscheidungsspielraum“, so Landrat Johann Kalb.

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Coburg: Schulen bleiben weiterhin geschlossen

Der 7-Tage-Inzidenzwert im Coburger Land liegt am heutigen Freitag (16. April) mit 179,8 deutlich über 100. Auch die Stadt liegt mit 187,5 über diesem Wert. Nachdem die Inzidenzwerte bereits in der aktuellen Woche (KW15) über 100 lagen, werden sich die Regelungen nicht verändern und gelten entsprechend fort. Außer den Abschlussklassen, bleiben die Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht in Stadt und Landkreis Coburg.

Präsenzunterricht für Viertklässler 

Für die Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen bzw. der Grundschulstufen der Förderzentren, die nach den Lehrplänen der allgemeinen Schulen unterrichten, findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Für alle übrigen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Abschlussklassen beruflicher & weiterführender Schulen in Päsenzunterricht 

Für die Abschlussklasse der weiterführenden und beruflichen Schulen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Für alle übrigen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Gymnasien und Fachoberschulen

Für die Jahrgangsstufe 11 sowie für die Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Für alle übrigen Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Vorgaben für den Unterricht sind vom Inzidenzwert in der Kommune abhängig

Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygienevorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbetreuung an. Die Schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen im Gleichklang mit vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten. Die Vorgaben für den Unterricht sind vom Inzidenzwert in der Kommune abhängig und für die Verwaltung bindend für ihre Entscheidung zum Unterrichtsablauf in der gesamten kommenden Woche.

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Inzidenz weiterhin zu hoch: Schulen & Kitas in Bayreuth bleiben geschlossen

In den Schulen der Stadt Bayreuth wird auch in der kommenden Woche vom 19. bis 25. April weitestgehend ein Distanzunterricht stattfinden. Grund hierfür ist die zu hohe 7-Tage-Inzidenz. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Auch die Kindertagesstätten bleiben in der nächsten Woche – abgesehen von der Notbetreuung – geschlossen. Aktuelle Corona-Zahlen gibt es auf unserer Newsseite.

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Bamberg: Maria-Ward-Schule wird eine der modernsten Schulen Bayerns!

Die Maria-Ward-Schule in Bamberg wird nach der Komplettsanierung bis zum Jahr 2025 zu einer „anderen Lernwelt“ mit integralen „Konzept der Höfe“ und „grünem Klassenzimmer“. Die Bildungsstätte wird damit zu einer der modernsten Schulen in ganz Bayern. Dies gab jetzt das Erzbischöfliche Ordinariat Bamberg bekannt. Die Baukosten werden auf 69 Millionen Euro geschätzt.

Vier der sieben Einzelgebäude werden saniert, drei Gebäude neu gebaut

Die Pläne sind vielversprechend und hoch angesetzt: In Bamberg soll in den nächsten vier Jahren einer der modernsten Schulbaukomplexe in Bayern entstehen. Das Erzbistum Bamberg plant die komplette Sanierung von vier der sieben Einzelgebäude der Maria-Ward-Schule. Die drei übrigen Gebäude sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Laut den Plänen soll der große Innenhof durch eine Glasdachkonstruktion in eine große Aula als einladende Begegnungsstätte umgerüstet werden. Das Bauvorhaben soll bis 2025 abgeschlossen werden. Während der Bauphase findet der Unterricht in einem dreigeschossigen „Schul-Village“ am Heinrichsdamm statt

 

Inspirierende Architektur, ein einzigartiges Raumkonzept für moderne Lernformen und nachhaltige, umwelt- und ressourcenschonende Bauweise gehen bei dem Projekt Hand in Hand.

(Diözesanarchitekt Claus Trübenbach)

 

Ein integrales „Konzept der Höfe“ soll laut den Überlegungen die Einzelbauwerke von Realschule, Gymnasium und Ganztagsschule verbinden. Große Fenster erlauben dann Ein- und Ausblicke, durch schattenspendende Bäume wird versucht werden, ein angenehmes Mikroklima zu erzeugen. Weitere Punkte der Planungen sind mehrere Spielgeräte und ein „grünes Klassenzimmer“, um eine Abwechslung im Unterrichtsalltag zu schaffen. Laut Trübenbach werden bei der Umsetzung des nachhaltigen Baukonzepts mit dem Einsatz regionaler Baustoffe die derzeitigen Umwelt- und Klimaschutzanforderungen sogar noch übertroffen. Der "andere Lernraum", so das Erzbischöfliche Ordinariat, soll die 1.200 Schülerinnen in 36 Klassen und zehn Kursräumen auf die Anforderungen der modernen Welt vorbereiten.

 

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und der damit verbundenen Wertvorstellungen, ganz im Auftrag von Maria Ward, unterstützt die Architektur die Entwicklung von Selbstverantwortung, Kreativität und sozialer Interaktion.

(Hans-Dieter Franke, Leiter der Schulabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat)

Grafische Darstellungen von den Entwürfen
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Hintergrund:

Die Maria-Ward-Schule in Bamberg feierte vor vier Jahren ihr 300. Jubiläum in Geist und Auftrag von Maria Ward, der Gründerin der Gemeinschaft der Englischen Fräulein. 2002 übernahm das Erzbistum Bamberg die Trägerschaft des Gymnasiums und der Realschule. 2004 erfolgte die Umbenennung des „Instituts der Englischen Fräulein“ in Maria-Ward-Schule der Erzdiözese Bamberg. Nach drei Jahren Bauzeit wurde im März 2017 der Neubau an der Edelstraße eingeweiht. In Trägerschaft des Erzbistums befinden sich insgesamt acht Schulen.

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Bayern: Gericht lehnt Eilantrag gegen Corona-Tests an Schulen ab

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) lehnte es am Montag (12. April) per Beschluss ab, die Regelung zu Corona-Tests für Schülerinnen und Schüler auf Antrag einer Grundschülerin vorläufig außer Vollzug zu setzen. Die Regelung, die im Paragraph 18 der Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, niedergeschrieben ist, sieht vor, dass am Präsenzunterricht nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses teilgenommen werden darf. Gegen den Beschluss des Senats gibt es keine Rechtsmittel. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Stadt und Landkreis Hof beschließen weitere Maßnahmen

Aufgrund den hohen Inzidenzwerten in Stadt und Landkreis Hof, wurden weitere Maßnahmen für die Hotspot-Region beschlossen. Diese betreffen unter anderem den Schul- und Kitabetrieb, die Ausgangssperre sowie Gottesdienste.

Für Stadt und Landkreis sind folgende, gemeinsame Maßnahmen beschlossen worden

Bereich Schule:

Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis findet der Schulunterricht an allen Schulen nach den Osterferien ausschließlich im Distanzunterricht statt. Dies gilt auch für die Abschlussklassen. Auf Basis des weiteren Infektionsgeschehens wird das weitere Vorgehen Ende nächster Woche bekannt gegeben.

Bereich Kita:

  • Im Hinblick auf das umfangreiche Infektionsgeschehen in Kindergärten werden alle Eltern gebeten, die Notbetreuung (sowohl in Kindergärten als auch in Schulen) auf ein Mindestmaß zu reduzieren
  • Darüber hinaus wird es mit den Trägern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen zeitnah Gespräche geben, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden, um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Ziel ist es, die Notbetreuung auf ein Mindestmaß zu minimieren und den Schutz bestmöglich zu erhöhen.

Zusätzliche Maßnahmen in der Stadt Hof:

  • Die nächtliche Ausgangssperre beginnt in der Saalestadt ab 20:30 Uhr. Diese tritt ab Samstag (10. April) in Kraft und gilt bis einschließlich 25. April.
  • Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte jeglicher Glaubensrichtungen in Präsenzform auf dem Gebiet der Stadt Hof sind untersagt. Ausgenommen davon sind kirchliche Amtshandlungen, wie zum Beispiel Taufen, Trauungen und Beerdigungen
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Fußballplätze und Turnhallen in der Stadt Hof bleiben für den Sportbetrieb geschlossen

Appell an die Eigenverantwortung und Selbstschutz der Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie den daraus resultierenden Erfahrungen, die in den vergangenen Wochen gewonnenen werden konnten, appelliert das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof erneut an die Eigenverantwortung und den Selbstschutz der Bevölkerung:

„In vielen Bereichen werden die bekannten Hygiene- Schutz- und Abstandsmaßnahmen gut umgesetzt. Dennoch gibt es Situationen, die erheblich dazu beitragen, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann“

(Anika Büttner, organisatorische Leiterin des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Hof)

Dazu zählen beispielsweise:

  • gemeinsames Rauchen oder gemeinsame Pausen
  • kurze Gespräche im Büro des Kollegen
  • Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder zur Schnellteststation
  • Symptomfreiheit wird verwechselt mit „Ich habe kein Corona“
  • Krankheitssymptome werden nicht ernst genommen (z.B. Schnupfen wird als Heuschnupfen deklariert)
  • Kontaktpersonen werden nicht allumfänglich genannt, um andere vermeintlich zu schützen
  • Schnelltests werden fälschlicherweise als Freitestung gewertet (etwa für größere Zusammenkünfte)

Es ist wichtig, Beispiele wie diese ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, um die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Verbreitung des Virus einmal mehr zu sensibilisieren, so das Hofer Landratsamt im offiziellen Schreiben.

20 Prozent der Bevölkerung mit Erstimpfung versorgt

Ziel ist es, die Immunisierung im Hofer Land so schnell wie möglich weiter voranzubringen.

„Wir spüren, dass unsere Bürgerinnen und Bürger nach einem Jahr Pandemie Corona-müde sind. Das verstehen wir. Dennoch sehen wir einen Weg aus dieser Pandemie. Wir haben aktuell 20% unserer Bevölkerung mit einer Erstimpfung versorgt. (Zum Vergleich: Impfquote Bayern 14,6; Impfquote Deutschland 14,7) Diesen Vorsprung wollen und müssen wir weiter ausbauen“

(Oliver Bär, Hofer Landrat)

Deshalb werden der Landrat und die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weiterhin für zusätzliche Impfdosen kämpfen.  Damit eine noch schnellere Impfversorgung im Hofer Land stattfindet, heißt es weiter im Schreiben des Landratsamtes.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof verschärfen Maßnahmen
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Gundelsheim: Spur der Verwüstung – Zwei Kinder & ein Jugendlicher verursachen 20.000 Euro Schaden

Zwei strafunmündige Kinder und ein Jugendlicher konnten durch die Jugendsachbearbeiter der Landkreispolizei als Tatverdächtige zu einer Serie von Sachbeschädigungen ermittelt werden, wie die Polizei am heutigen Dienstag (06. April) mitteilte. Für die Verwüstung des Osterbrunnens am 01. April kommen zwei der drei jungen Männer in Frage. Dem Trio werden außerdem mehrere Taten am 02. April vorgeworfen.

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Bayreuth: Schulen in der Stadt bleiben offen, im Landkreis geschlossen

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Bayreuth über dem Wert von 100, deshalb wird gemäß der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in den Schulen im Landkreis in der kommenden Woche, vom 22 bis zum 26. März, Distanzunterricht durchgeführt. Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen erlaubt dagegen in der Stadt Bayreuth auch in der kommenden Woche eine fortgesetzte Öffnung der Schulen sowie der Kindertageseinrichtungen. Weiterlesen
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Stadt und Landkreis Bayreuth: Schulen uns Kitas in der nächsten Woche offen

Durch die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen können in Bayreuth auch in der kommenden Woche die Schulen sowie der Kindertageseinrichtungen geöffnet bleiben. Dies teilte die Stadtverwaltung am Freitagvormittag (12. März) mit. Weiterlesen
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Hofer Land: Abschlussklassen kehren in den Präsenzunterricht zurück

Ab dem kommenden Montag (15. März) dürfen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen im Hofer Land in den Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht zurückkehren. Dies gilt für alle Schularten. Hierbei wird der Regelung des Freistaates Bayern gefolgt, die eine Rückkehr der Abschlussklassen bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 vorsieht. Im Landkreis liegt dieser Wert, laut dem Robert-Koch-Institut (Stand: 12. März, 0 Uhr), bei 114,98. Für berufliche Schulen kann es im Einzelfall zu Sonderlösungen kommen. Die zuständige Schulleitung wird diese bekannt geben. Weiterlesen
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Landkreis Lichtenfels: Schulen und Kitas bleiben bis einschließlich Freitag geöffnet

Schulen, Kindertagesstätten sowie weitere Einrichtungen der Aus- und Fortbildung im Landkreis Lichtenfels bleiben zunächst bis einschließlich Freitag (05. März) geöffnet. Dies teilte das Landratsamt am Mittwoch (03. März) mit. Die Behörde entscheidet am Freitagvormittag erneut anhand der vorliegenden Corona-Zahlen und möglicher neuer Regelungen, wie man die Lage am dem Montag (08. März) handhaben wird. Weiterlesen
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Hof: Lehrer & Erzieher werden früher gegen Corona geimpft

Stadt und Landkreis Hof werden bei der Verteilung der Impfstoffe mit etwa 2.000 zusätzlichen Dosen des Herstellers AstraZeneca bedacht. Damit sollen nach dem medizinischem Personal nun auch zeitnah Lehrerinnen und Lehrer von Grund-, Sonder- und Förderschulen sowie das Personal von Kinderbetreuungseinrichtung geimpft werden. Weiterlesen
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Corona-Inzidenzwerte zu hoch: Distanzunterricht in Stadt & Landkreis Bayreuth wird fortgeführt

Der Distanzunterricht an den Schulen in Stadt und Landkreis Bayreuth wird auch in der kommenden Woche vom 1. bis 5. März fortgeführt. Dies teilten die Behörden am Freitag (26. Februar) mit. Grund sind zu hohe Inzidenzwerte und zu viele Mutationsfälle im Bayreuther Land.

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Coronakrise in Bayern: Markus Söder plant weitere Lockerungen

Nächste Woche sollen in Bayern, laut Ministerpräsidenten Markus Söder, neben den Friseuren auch weitere körpernahe Dienstleister, wie zum Beispiel Fußpflegepraxen, öffnen dürfen. Außerdem sollen Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden wieder ihre Waren verkaufen können, wie Söder in München bekannt gab. Und auch für den Handel allgemein und die Kulturschaffenden gibt es erste Lichtblicke. Anders sieht es im Bereich Gastronomie und Hotellerie aus.

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Offener Brief an Markus Söder: Oberfränkische Elternbeiräte sind unzufrieden

Die Elternbeiräte verschiedener oberfränkischer Gymnasien haben sich in einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. Darin bringen sie ihren Unmut über das aktuelle Krisenmanagement des bayerischen Kultusministeriums zum Ausdruck.

Freiwillige Wiederholung des Schuljahres reicht nicht aus 

Wie es heißt, sei es nicht ausreichend, lediglich eine freiwillige Wiederholung des Schuljahres anzubieten. Vielmehr brauche es jetzt klare Maßnahmenpakete und Konzepte, wie es nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler weitergehen soll. Das beinhaltet unter anderem entsprechende Möglichkeiten den im Homescooling erarbeiteten Stoff angemessen aufzuarbeiten und zu vertiefen, um so pandemiebedingte Lernrückstände aufholen zu können.

Lehrplanentschlackung und Reduzierung von Leistungsnachweisen 

Dafür, so schlägt der Elternbeirat in seinem Brief vor, könnten spezielle Intensivierungsangebote an den Schulen sorgen, die allerdings nicht zu Lasten von außerschulischen Aktivitäten, wie Wandertagen oder Klassenfahrten, gehen sollten. Darüber hinaus brauche es eine vorübergehende deutliche Lehrplanentschlackung in allen Vorrückungsfächern, sowie eine mittelfristige Reduzierung der großen Leistungsnachweise. Ziel müsse es damit sein, alle Schülerinnen und Schüler wieder auf ihr individuelles zufriedenstellendes Lernniveau zu bringen.

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (28. Januar 2021)
Brandbrief an Markus Söder: Elternbeiräte wollen Schulproblematik zur Chefsache machen
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