Tag Archiv: Schulen

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Corona-Krise: Bayern führt Testpflicht an Schulen ein

Der Freistaat Bayern führt unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz eine Testpflicht an Schulen ein. Diese Tests sollen bei einem Inzidenzwert von unter 100 zweimal wöchentlich stattfinden. Getestet werden sollen sowohl die Schüler als auch Lehrkräfte. Dies und weitere Beschlüsse gab am Mittwoch (07. April) im Rahmen einer Pressekonferenz in München der Ministerpräsident Markus Söder bekannt.

Schulen tragen zum Pandemiegeschehen bei

Die Testpflicht an Schulen wurde damit begründet, dass auch diese Bildungseinrichtungen zum Pandemiegeschehen beitragen. Nach Angaben von Söder haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen PCR-Test, Schnell- und Selbsttest. Bei einer Inzidenz die über 100 ist, soll mindestens zweimal die Woche getestet werden.

Geplante Öffnungen bei einer Inzidenz von unter 100 werden verschoben

Die bislang ab dem 12. April geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport werden um zwei Wochen bis zum 26. April verschoben.

Öffnungsschritte in Modellregionen verschoben

Die Verschiebung der geplanten Öffnungen gilt auch für die Modellregionen. Bei den Modell-Projekten handelt es sich um Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100, die mit einem konsequenten Testkonzept für untersuchungszwecke schrittweise in Bereichen des öffentlichen Lebens öffnen. Ebenso wird mit den Modell-Projekten in Theater-, Konzert- oder Opernhäusern in Städten oder Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 verfahren.

Diese weiteren Beschlüsse sind bekannt gegeben worden

Bereich Einzelhandel ab dem 12. April:

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen.

Für sonstige Geschäfte im Einzelhandel gilt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel wie bisher unter den geltenden Schutz- und Hygienekonzepten geöffnet
  • Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote (Click&Meet) mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig
  • Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 sind ebenso vorher Termine zu vereinbaren (Click&Meet). Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Entweder ein PCR- oder Schnelltest.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 dürfen vorbestellte Waren im Geschäft (Click&Collect) abgeholt werden. Dies ist ohne Test erlaubt.

Haben bald geimpfte Bürger weniger Einschränkungen?

Für Bürgerinnen und Bürger, die die Zweitimpfung erhalten haben, könnten pandemiebedingte Grundrechtseinschränkungen aufgehoben werden. In Betracht kommen dabei, dass bei Einreise die Quarantänepflicht oder die Testpflicht beim Besuch des Einzelhandels entfallen. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (kurz: LGL) wird die Bereiche ausarbeiten, in denen Lockerungen für Geimpfte möglich sind. Zudem wird in den zehn größten, bayerischen Unternehmen ein Modellprojekt mit Betriebsärzten durchgeführt, um den Beschäftigten testweise ein Impfangebot zu ermöglichen. Dies soll noch im April erfolgen. Die Unternehmen werden vom Freistaat noch ausgewählt.

Kontaktverfolgung durch die App "Luca"

Im Rahmen eines Vergabeverfahrens entschied das Bayerische Staatsministerium für Digitales, eine landesweite Lizenz für Luca zu erwerben. Für Nutzer, Gesundheitsämter und teilnehmende Organisatoren sei die App kostenfrei. Sie erleichtere den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infektionen. Außerdem können Nutzer bei Luca direkt über die App eine digitale Warnung erhalten, wenn sie mit einer bestätigt infizierten Person in Kontakt waren.

Weiterhin die Strategie "Vernunft und Vorsicht"

Der Ministerpräsident Markus Söder setzt weiterhin auf die Strategie "Vernunft und Vorsicht". In Bayern gibt es inzwischen keinen einzigen Landkreis unter einer Inzidenz von 50. Die Zahl der Intensivpatienten steigt. Wir vermeldeten dazu die Zahlen für Hochfranken. Die Mutation ist aggressiver und ansteckender. Vor allem der Krankheitsverlauf bei Jüngeren wird länger, so Söder. Daher erlaube die aktuelle Pandemie-Lage keine Experimente und Öffnungen.

Beitrag aus Oberfranken Aktuell vom 07. April:
Pandemieplan Bayern: Keine Lockerungen, keine Modellregionen und eine Testpflicht an Schulen
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Pilotprojekt auch in Hof: Gurgeln als Coronatest an Schulen

Stadt und Landkreis wollen, dass Kinder wieder sicher in die Schule gehen, wie es am heutigen Mittwoch (24. März) in einer Pressemitteilung heißt. Dabei soll ein Test-Konzept unterstützen, das in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern modellhaft in der Region durchgeführt wird. An den Schulen in Stadt und Landkreis werden nach Ostern Gurgel-Tests durchgeführt.

„Wir wollen klare Perspektiven für die Schulfamilie schaffen und Konzepte umsetzen, damit unsere Schulen zeitnah wieder für alle Kinder und Jugendlichen öffnen können“, so Landrat Dr. Oliver Bär. „Deshalb freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern an diesem Pilotprojekt teilnehmen können und damit das Zusammentreffen von Lehrern und Schülern sicherer gestalten können“, ergänzt Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Mit dem Modellprojekt, das auch im Landkreis Wunsiedel umgesetzt wird, soll nach den Osterferien begonnen werden. Dann werden zunächst rund 2.500 Schülerinnen und Schüler von Grund- und Mittelschulen, die sich im Präsenzunterricht oder einer Notbetreuung befinden, getestet. Bei dem Test selbst handelt es sich um einen PCR-Test, der allerdings nicht wie bisher bekannt über die Nase oder den Rachen, sondern als Gurgel-Test durchgeführt wird.

„Eine Testung, die ebenso angenehm wie zuverlässig ist“, so Dr. Libuscha Leykauf, Ärztin aus Hof, die sich für Stadt und Landkreis Hof mit neu entwickelten Pooling-Konzepten beschäftigt hat.

„Der Gurgel-PCR-Test erfüllt den Goldstandard, ist also hochsensitiv und schlägt deshalb auch bei Menschen an, die keine Symptome zeigen“, weiß Ingrid Badzim-Imme von 21Dx, die die Tests entwickelt haben.

Geplant ist ein engmaschiges Testen der Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Woche vor Unterrichtsbeginn. Kinder und Jugendliche, deren Eltern der Teilnahme am Screening zugestimmt haben, erhalten dafür ein Testset, das mittels Barcode zuverlässig jedem einzelnen Kind zugeordnet werden kann. Nach Durchführung der Tests wird in einem Labor mittels Pooling-Verfahren eine PCR-Testung vorgenommen. Das bedeutet: von mehreren Proben wird jeweils eine kleine Menge entnommen, die entnommenen Flüssigkeiten gemischt und aus diesem Gemisch ein PCR-Test genommen. Die Testergebnisse werden den Schulen am Morgen nach der Durchführung der Tests mitgeteilt. Fällt ein Test positiv aus, werden die Kinder des positiv getesteten Pools einzeln mit einem herkömmlichen PCR-Test nachgetestet.

„Die Gurgel-Pool-PCR-Testung bietet für uns große Vorteile. Die Tests können ob der leichten und angenehmen Handhabung von den Schülern selbst und direkt vor Schulbeginn durchgeführt werden. Das – so hoffen wir – steigert die Akzeptanz und Bereitschaft, sich an der regelmäßigen Testung zu beteiligen“, so Schulamtsdirektor Ulrich Lang.

Start des Modellprojektes ist nach den Osterferien. Zunächst werden die Gurgel-Tests in den 36 Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Hof angeboten. Vorbereitend dazu finden nun mehrere Online-Schulungen für die Schulleiter und Lehrer der teilnehmenden Schulen statt. Diese sollen dann die Schülerinnen und Schüler in die Handhabung der Tests einweisen.

Pilotprojekt im Landkreis Wunsiedel:
Wunsiedel: Gurgel-Pool-Tests bekommen grünes Licht aus München
Pilotprojekt in Kirchenlamitz: Gurgeln als Coronatest an Schulen
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Landkreis Lichtenfels: Schulen und Kitas bis Osterferien geschlossen

Ab Montag (22. März) bleiben die Schulen und Kitas im Landkreis Lichtenfels bis zu den Osterferien geschlossen. Der Grund für die Entscheidung sei die dynamische Infektionslage. Die Notbetreuung wäre in beiden Einrichtungen sichergestellt, so das zuständige Landratsamt am Sonntag. Weiterlesen
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Landkreis Bamberg: Einzelhandel muss möglicherweise wieder schließen

In Stadt und Landkreis Bamberg liegen am Freitag (19. März) die Inzidenzwerte über 50, was zur Folge hat, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. So kehren ab den kommenden Montag die Schulen in den Wechselunterricht zurück. Sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann, ist auch der Präsenzunterricht möglich. In den Kitas ist ein eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen vorgeschrieben. Der Einzelhandel im Landkreis muss möglicherweise erneut schließen. Weiterlesen
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Stadt und Landkreis Coburg: Neue Corona-Maßnahmen ab Sonntag

Ab Sonntag (21. März) gelten im Coburger Landkreis sowie in der Stadt neue Corona-Maßnahmen. Der Inzidenzwert lag an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50. Heute am Freitag (19. März) beträgt die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Landkreis 55,3 und in der Stadt 63,3. Weiterlesen
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Landkreis Kronach: Schulen und Kitas auch nächste Woche geschlossen

Nach wie vor liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kronach weit über der 100er Marke, die für die Öffnung von Kindertagesstätten und Schulen maßgeblich ist. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für die Region am heutigen Donnerstag (18. März) einen Wert von 241,2. Einrichtungen weiterhin geschlossen Wie das Landratsamt mitteilt, bleiben die Schulen (mit Ausnahme der Abschlussklassen) und Kindertagesstätten im Landkreis Kronach auch in der nächsten Woche (22.-26. März) geschlossen – unabhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes innerhalb dieses Zeitraums. Gemäß der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung muss jeder Landkreis am Ende einer Woche auf Basis des Inzidenzwertes die Regelung für die Folgewoche bekanntmachen. Präsenzunterricht in Abschlussklassen In den Abschlussklassen findet demnach Präsenzunterricht statt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ist dies nicht der Fall, ist Wechselunterricht anzubieten. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Notbetreuungsregelungen bleiben davon sowohl in den Schulen als auch in den Kindertagesstätten unberührt. Zum Ende der nächsten Woche wird dann wiederum eine Entscheidung für die darauffolgende Woche für die Kindertagesstätten getroffen. Für die Schüler beginnen in der Woche ab dem 29. März die Osterferien.
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Landkreis Kulmbach: Kein Präsenzunterricht bis zu den Osterferien

Im Landkreis Kulmbach findet bis zu den Osterferien kein Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht mehr statt. Dies entschied das Landratsamt in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Gesundheitsamt sowie dem Staatlichen Schulamt am Mittwoch (17. März), nachdem die 7-Tages-Inzidenz am gestrigen Dienstag sprunghaft angestiegen war. Von der Maßnahme betroffen sind ebenso die Kitas. Weiterlesen
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Bayreuth: Schulen & Kitas im Landkreis ab Freitag geschlossen

Aufgrund der sich aktuell zuspitzenden Infektionslage müssen die Schulen und Kitas im Landkreis Bayreuth wieder schließen, wie das Landratsamt am heutigen Mittwoch (17. März) mitteilte. Das ist das Ergebnis intensiver Beratungen zwischen Staatlichem Schulamt, Gesundheitsamt und Landrat Florian Wiedemann. Ein signifikanter Anstieg der Inzidenz im Landkreis Bayreuth lässt hier aus Sicht der Verantwortlichen keine andere Entscheidung zu. Weiterlesen
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Corona in Bayern: So sieht die aktuelle Testlage an Schulen und Kitas aus

Am Dienstag (16. März) verkündete unter anderem der bayerische Ministerpräsident, Markus Söder, die Ergebnisse der Beratungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Rahmen einer Pressekonferenz in München. Nach wie vor setzt Söder auf Vorsicht. Der Grund: Die Zahlen der Neuinfektionen steigen bayernweit. Aktuell beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Freistaat 81. Zum Vergleich: Dieser Wert betrug in der vergangenen Woche 71. Ein Drittel der Landkreise liegen inzwischen über einem Inzidenzwert von 100. Die Tendenz auch hier steigend. Um diesen betroffenen Landkreisen Unterricht zu ermöglichen, soll es an den Schulen offenbar eine Testpflicht geben. Wie zulässig eine Pflicht sei, werde derzeit rechtlich geprüft. Ebenso überprüft soll der Einsatz von sogenannten Gurgeltests werden, die bereits in Österreich zum Einsatz kommen, um auch die Jüngeren einer regelmäßigen Testung zu unterziehen. Weiterlesen
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Stadt Coburg: Neue Corona-Regelungen ab Montag

Drei Tage in Folge ist der Inzidenzwert für die Stadt Coburg am Freitag (12. März) unter die 50er Marke gefallen. Diese beträgt laut dem RKI aktuell 41,4. Das bedeutet, dass ab dem kommenden Montag Corona-Lockerungen für die Vestestadt in Kraft treten. Unter anderem dürfen wieder Geschäfte öffnen, so die Stadt in einem offiziellen Schreiben. Weiterlesen
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Landkreis Kronach: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Aufgrund der nach wie vor hohen 7-Tage-Inzidenz von weit über 100 bleiben die Schulen und Kitas im Landkreis Kronach kommende Woche geschlossen. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage beträgt aktuell (Stand: 11. März, 0 Uhr) für den Landkreis, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts, 172,3. Weiterlesen
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Kronach: Kitas schließen und Schulen gehen in den Distanzunterricht

Auf Grundlage des Ministerratsbeschlusses sowie des Anstiegs der 7-Tage-Inzidenz auf einen Wert von aktuell deutlich über 100 gilt ab dem kommenden Montag (8. März) für die Schulen im Landkreis Kronach mit Ausnahme der Abschlussklassen wieder Distanzunterricht. Die Kindertagesstätten müssen wieder komplett geschlossen werden. Entsprechende Notbetreuungsangebote werden von den Einrichtungen auf Basis der bisherigen Regelung unterbreitet. Zur besseren Planbarkeit für die Schulfamilie und aufgrund der deutlichen Verschärfung der Infektionslage gilt diese Festlegung für die gesamte kommende Woche. Infektionsgeschehen nimmt wieder an Fahrt auf Das Infektionsgeschehen hat im Landkreis Kronach bedauerlicherweise wieder an Fahrt aufgenommen. Obwohl es grundsätzlich weiterhin als diffus zu bewerten ist, gibt es einzelne Infektionsherde in diversen Einrichtungen, darunter unter anderem in Kindertagesstätten und auch Schulen. Alleine seit Dienstag sind im Landkreis insgesamt rund 70 Neuinfektionen zu verzeichnen, damit verbunden auch wieder drei nachgewiesene Mutationen in Form der britischen Variante. Aufgrund dieser Entwicklung ist aktuell eine kurzfristige Verbesserung der Infektionslage nicht zu erwarten. Auch aus diesem Grund ist die aktuelle Entscheidung hinsichtlich der Schulen und Kindertagesstätten alternativlos. Angesichts dessen wird auch darauf hingewiesen, dass der Instrumental- und Gesangsunterricht in Form von Einzelunterricht ab dem kommenden Montag wieder untersagt ist. Gleiches gilt für berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungen in Präsenzform. Neues Testangebot in Form von Schnelltests  Der Landkreis erweitert sein Testangebot: Allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern wird mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest ermöglicht. Dafür hat der Landkreis eigens drei Schnellteststrecken in Kronach, Kehlbach und Steinwiesen eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können dort ohne Anmeldung vorbeikommen und sich kostenlos testen lassen. Es ist jedoch notwendig, zum Test mit einer FFP2-Maske zu erscheinen. Mitgebracht werden muss zudem ein Ausweisdokument. Testzeiten/Standorte:
  • montags von 9:00 bis 10:00 Uhr Kronach, Industriestraße (im Testzelt von Vitolus, Parkplatz gegenüber der Firma Loewe)
  • dienstags von 9:00 bis 10:00 Uhr Kehlbach, Dorfhaus (Zur Kulturhalle 3, 96361 Steinbach am Wald)
  • donnerstags von 9:00 bis 10:00 Uhr Steinwiesen, Kulturhalle/alte Turnhalle (Georg-Rascher-Straße 3, 96349 Steinwiesen)
Die Standorte sind auch zu finden im Internet unter https://v.bayern.de/6h5Hb 
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Stadt und Landkreis Bamberg: Schulen und Kitas bleiben geöffnet

Die Inzidenzwerte von Stadt und Landkreis Bamberg ermöglichen es, dass der Betrieb von Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen zu Beginn der kommenden Woche fortgeführt werden kann. Das war ein Ergebnis der Sitzung der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Freitag (5. März) unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Impfungen für Lehrer und Erzieher starten Am Samstag (6. März) startet die Impfung mit den ersten rund 500 Erziehern und Lehrern von Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen (Prio-Gruppe 2) mit dem bis dato nur für unter 65-Jährige zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca. Sobald dieser auch für ältere Personen zugelassen wird, wird auch dieser Impfstoff priorisiert für die Gruppe 1  eingesetzt. Konzept für Schnelltests soll folgen Zum Thema Schnelltests lagen der gemeinsamen Koordinierungsgruppe von Stadt und Landkreis Bamberg noch keine detaillierten Informationen zum Zeitpunkt oder zur Anzahl der von Bund und Land bereitgestellten Tests  vor. Deshalb kann ein Konzept dafür erst in der kommenden Woche erarbeitet werden. Bis dahin bleibt es bei den vorhandenen (zum Teil kostenpflichtigen) Testmöglichkeiten.
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Stadt Bayreuth: Schulen & Kitas öffnen für Präsenz- oder Wechselunterricht

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen lässt in der Stadt Bayreuth eine Öffnung der Schulen ab Montag (8. März) wieder zu. Auch die Kindertageseinrichtungen in der Wagnerstadt können dann wieder öffnen. Trend sinkender Infektionszahlen stabilisiert sich Auf dieses Vorgehen haben sich die Verantwortlichen von Stadt, staatlichem Schulamt und Regierung von Oberfranken verständigt. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Stadt Bayreuth liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) am heutigen Freitag (5. März) bei 73,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit hat sich der Trend sinkender Infektionszahlen der vergangenen Tage stabilisiert. Ziel ist es, nicht nach wenigen Tagen vom Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht wieder in den Distanzunterricht zurückkehren zu müssen. Diese Schüler kehren in den Präsenz- oder Wechselunterricht zurück Präsenz- oder Wechselunterricht findet ab Montag (8. März) für die Jahrgangsstufen eins bis vier der Grundschulen und der Förderzentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen sowie für die weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren mit besonderen Förderschwerpunkten statt. Dies gilt auch für die Abschlussklassen der übrigen Schulen und für die Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken. Die Abiturientinnen und Abiturienten sowie die Abschlussklassen der beruflichen Schulen sind bereits seit dem 22. Februar wieder im Präsenzunterricht. Kitas öffnen mit eingeschränktem Regelbetrieb Auch die Öffnung der Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb auf der Basis entsprechender Schutz- und Hygienekonzepte ist ab Montag (8. März) wieder möglich. Die Betreuung der Kinder erfolgt in festen Gruppen. Auch hier ist wieder Präsenzunterricht möglich Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung können ab 8. März in Präsenzform stattfinden, soweit ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten wird. Die städtische Musikschule öffnet ebenfalls am Montag (8. März) wieder für den Präsenzunterricht.  

Schulen und Kitas im Landkreis Bayreuth bleiben geschlossen

7-Tage-Inzidenz weiterhin zu hoch Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bayreuth lässt eine Öffnung von Kitas und Schulen allerdings nicht zu, so das Landratsamt am Freitag. Daher wird in den Schulen im Landkreis in der kommenden Woche (08. bis März) der Distanzunterricht fortgesetzt. Ausnahme bilden die Abiturientinnen und Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen anstehen, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen. Hierbei gelten die Regelungen des Schulstandorts. Wer im Landkreis wohnt und Schülerin / Schüler einer Einrichtung in der Stadt ist, kann diese auch besuchen. Demnach findet in den Grundschulen sowie an den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Förderzentren, einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen, sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf sowie Hören und weiterer Förderbedarf und in den Abschlussklassen der weiterführenden Schulen Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit einem Mindestabstand statt. Kitas nur mit Notbetreuung Die weiteren Jahrgangsstufen setzen in der kommenden Woche den Distanzunterricht fort. Die Kindertagesstätten im Landkreis Bayreuth bleiben in der kommenden Woche bei der Notbetreuung, sind also grundsätzlich geschlossen.  
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Wegen hohem Inzidenzwert: Stadt Hof ordnet Distanzunterricht an

Ab Montag kommender Woche findet für die Abschlussklassen der Gymnasien der FOS/BOS und der beruflichen Schulen wieder Distanzunterricht statt, so die Stadt Hof am Donnerstag (04. März). Wie es weiter im Schreiben heißt, gibt es zudem seit Ende vergangener Woche keine Hoffnung mehr auf ein Impfangebot für Lehrerinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen. Weiterlesen
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