Tag Archiv: Schulen

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Stadt und Landkreis Bamberg: Vermehrt Infektionen in Bildungseinrichtungen treten auf!

Die Inzidenzen in Stadt und Landkreis Bamberg steigen. Die Werte haben sich innerhalb von 24 Stunden von Dienstag auf Mittwoch (14. Juli) beinahe verdoppelt. Die Leiterin des Fachbereiches Gesundheitswesens im Landratsamt, Dr. Susanne Paulmann, begründet die steigenden Infektionen unter anderem mit der Delta-Variante des Coronavirus, die deutlich ansteckender ist. Weitere Ansteckungen am Donnerstag (15. Juli) seien zu erwarten, so Dr. Paulmann. Weiterlesen

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TVO-Umfrage: Sollte es für Lehrerinnen & Lehrer eine Impfpflicht geben?

Lehrerinnen und Lehrer sollen künftig dazu verpflichtet werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, um Kinder und Jugendliche zu schützen. So lautet der Vorschlag von Prof. Dr. Wolfram Henn (60) - seines Zeichens Mitglied im Deutschen Ethikrat. Im April 2021 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, dass eine Impflicht gegen das Virus grundsätzlich zulässig sei. Gemäß Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention sei dies keine Verletzung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens, so die Begründung.

Täglich werden sieben Menschen pro Sekunde geimpft

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit läuft die Impfkampagne seit 200 Tagen. Täglich werden deutschlandweit rund 620.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Das sind sieben Personen pro Sekunde. Nach aktuellen Angaben (13. Juli, 10:05 Uhr) auf impfdashboard.de sind bisher 43 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland vollständig geimpft. 58,7 Prozent der Menschen bekamen mindestens eine Impfdosis. Zum Vergleich: In Bayern liegt die Zahl der vollständig Geimpften bei 41,5 Prozent sowie der Erstgeimpften bei 56,7 Prozent.

Impfmüdigkeit im Land macht sich breit

Obwohl knapp 60 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft ist, macht sich offenbar derzeit eine Impfmüdigkeit über das Land breit. Wegen sinkender Nachfrage, schließt unter anderem in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) das Impfzentrum an der Sana-Klinik.

Impfen ist gerade im Hinblick der sich immer mehr ausbreitenden Delta-Variante wichtig, so verkünden es Fachleute wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. (Delta-Variante erstmals im Hofer Land nachgewiesen). Für mehr Schutz in der Bevölkerung fordert nun das Mitglied des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. Wolfram Henn, eine Impfpflicht für die Lehrerschaft. Laut Henn haben Lehrerinnen und Lehrer eine besondere Verantwortung gegenüber Menschen, die ihnen anvertraut sind und ihren Familien. Selbst wenn Kinder und Jugendliche seltener an Covid-19 erkranken, können sie das Virus aus Einrichtungen mit nach Hause bringen und weitere Personen anstecken, so Henn.

 

IHRE MEINUNG IST GEFRAGT: MACHEN SIE MIT BEI UNSERER UMFRAGE: "SOLLTE ES EINE IMPFPFLICHT FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER GEBEN?"

 

  • MEHR ZUM THEMA "WAS TUN, UM DER IMPFMÜDIGKEIT ENTGEGENZUWIRKEN?" ERFAHREN SIE AM DIENSTAG (13. JULI) IM KABEL AB 18:00 UHR UND VIA SATELLIT UM 19:00 UHR IN OBERFRANKEN AKTUELL.

 

 

TVO-UMFRAGE:

Sollte es eine Impf-Pflicht für Lehrer*innen geben?

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Der Aktuell-Beitrag vom 13. Juli 2021
Corona-Krise: Sollte es eine Impf-Pflicht für Lehrer*innen geben?
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Hofer Land: Impfaktion für Schüler ab 12 Jahren!

Die Stadt und der Landkreis Hof starten gemeinsam mit den Hausärzten sowie dem Hofer Impfzentrum eine Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche. Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren können sich am kommenden Freitag (09. Juli) und Samstag (10. Juli) mit Biontech impfen lassen. Noch vor Beginn der Sommerferien (30. Juli) wird den Jugendlichen die zweifache Impfung angeboten.

Impfaktion unter anderem auf Delta-Variante zurückzuführen 

Der Hintergrund der Impfaktion sei auch die hochansteckende Delta-Variante, die sich zunehmend unter anderem in Bayern ausbreitet. Wie das Landratsamt am Donnerstag (08. Juli) bekannt gibt, ist die Delta-Variante im Hofer Land erstmals nachgewiesen. Laut neuesten Studien schützt eine zweifache Impfung auch bei der Delta-Variante in 94 Prozent der Fälle vor schweren Verläufen. Zudem wurde die Priorisierung in den Impfzentren aufgehoben und für den Monat Juli mehr Impfdosen angekündigt, heißt es weiter im Schreiben des zuständigen Landratsamtes.

Impfangebot gilt auch für die Eltern

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Hofer Land werden von den jeweiligen Schulleitungen zum Impfangebot informiert. Die Impfungen am kommenden Freitag finden in der Hofer Freiheitshalle statt. Die Impfungen am kommenden Samstag werden im Hofer Impfzentrum durchgeführt. Wie der Hausarzt Dr. Stephan Kudlich mitteilt, gilt das Angebot nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für deren Eltern.

Stiko empfiehlt bisher eine Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche

Die Jugendlichen dürfen sich impfen lassen, wenn sie zwölf Jahre oder älter sind. Der Impfstoff Biontech ist grundsätzlich für Personen ab zwölf Jahren oder älter zugelassen. Die Ständige Impfkommission (kurz: Stiko) empfiehlt bisher eine Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf bis 17 Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben. Eine Impfung ohne Vorerkrankungen ist nach ärztlicher Aufklärung ebenso möglich.

 

Wir sind bei der Immunisierung unserer Region ein großes Stück vorangekommen. Wir wollen auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen. Das ist die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er dieses Angebot in Anspruch nimmt. Es gilt aber auch: je mehr Menschen eine Schutzimpfung erhalten haben, umso größer ist die Wirkung insgesamt.

(Hofer Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeisterin Eva Döhla)

 

Abseits der Impfaktion besteht die Möglichkeit, sich für eine Impfung unter der Telefonnummer 09281 / 57777 oder online unter impfung-hoferland.de/voranmeldung zu registrieren.

Aktuell-Beitrag vom 09. Juli 2021
Hof: Impfaktion für Kinder und Jugendliche in der Freiheitshalle
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Landkreis Kronach: Ab dem Samstag treten Corona-Lockerungen in Kraft

Seit fünf aufeinanderfolgenden Tagen liegt der Inzidenzwert des Landkreises Kronach unter 50. Laut dem Robert-Koch-Institut beträgt er am Donnerstag (Stand: 0 Uhr, 17. Juni) 21,0. Somit werden ab dem kommenden Samstag (19. Juni) bestehende Corona-Einschränkungen gelockert. Unter anderem sind mehr Kontakte möglich und für alle Schulen und Klassen startet ab dem kommenden Montag (21. Juni) der Präsenzunterricht. Weiterlesen
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Stadt und Landkreis Bamberg: Erstmals Delta-Variante nachgewiesen!

Es gibt erste Nachweise der indischen Mutation des Corona-Virus in Stadt und Landkreis Bamberg, so das zuständige Landratsamt am Donnerstag (17. Juni). Betroffen sind drei Familien mit mehreren Infizierten. Bei zwei Familien wurde die Delta-Variante durch Laborergebnisse bestätigt. In einem Fall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die mutierte Form vorliegt. Weiterlesen
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Stadt Bamberg: Präsenzunterricht nach den Pfingstferien

Nach aktuellem Stand findet ab dem kommenden Montag (07. Juni) in der Stadt Bamberg für alle Schulen und Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt. Die 7-Tage-Inzidenz bewegt sich weiterhin auf niedrigem Niveau. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Inzidenzwert am Samstag (05. Juni, 0:00 Uhr) bei 14,2. In diesem Zusammenhang verkündet die Stadt für Schulen Maßnahmen.  Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Ausgangssperre im Landkreis Coburg entfällt!

Ab dem Donnerstag (03. Juni) treten neue Lockerungen für den Landkreis Coburg in Kraft. Seit dem 28. Mai liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100. Am Mittwoch (02. Juni) beträgt der aktuelle (Stand: 0 Uhr) Inzidenzwert laut dem Robert-Koch-Institut 79,5. Insofern wird die Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens entfallen. Weitere Lockerungen im Überblick: Weiterlesen
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Landkreis Lichtenfels: Ab Donnerstag gelten Lockerungen für Einzelhandel

Ab Donnerstag (20. Mai) gilt im Landkreis Lichtenfels das sogenannte „Click&Meet“ für den Einzelhandel. Der Besuch im Laden ist mit negativem Covid-Test und einem Termin möglich, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch. Der Landkreis lag an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Inzidenzwert von 150. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand: 19. Mai, 0 Uhr) bei 107,8. Weiterlesen
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Coronakrise: Bayern beschließt weitere Lockerungen

Die Infektionszahlen in Bayern und Deutschland sinken weiterhin kontinuierlich. Die 7-Tages-Inzidenz für den Freistaat liegt seit vergangenem Freitag (14. Mai) wieder unter 100. Auch die Belegungssituation in den Intensivstationen hat sich dadurch leicht entspannt. 38 Prozent der Bevölkerung haben eine Erstimpfung erhalten. Mehr als jeder Zehnte wurde vollständig geimpft. Diese Entwicklung erlaubt weitere inzidenzabhängige Erleichterungen. So soll in Schulen bei einer Inzidenz bis zu 50 Regelbetrieb stattfinden. Freibäder und Fitnessstudios können unter bestimmten Voraussetzungen öffnen. Zudem bekommen Kleinkinder in Kitas ein Testangebot.

Vor diesem Hintergrund beschließt die Staatsregierung am Dienstag (18. Mai):

  • Ab dem 25. Mai 2021 wird die Betreuung von Kindern, die im Schuljahr 2021/2022 tatsächlich eingeschult werden sollen (Vorschulkinder), in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen bis zu einer 7-Tage-lnzidenz von 165 im (eingeschränkten) Regelbetrieb zugelassen. Ab dem 7. Juni 2021 (d.h. nach den Pfingstferien) wird der Wert der 7-Tage-lnzidenz für die Schließung von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen einheitlich auf 165 festgelegt. Bei einer 7-Tagesinzidenz zwischen 50 und 165 findet eingeschränkter Regelbetrieb, bei einer 7-Tagesinzidenz bis 50 findet normaler Regelbetrieb statt.
  • Die Bayerische Teststrategie wird nach der kürzlichen Zulassung von Antigen-Selbsttests speziell für kleinere Kinder unter sechs Jahren um das Pflicht-Angebot zweimal wöchentlicher freiwilliger Selbsttests für Kinder in Kitas, in Heilpädagogischen Tagesstätten und in Schulvorbereitenden Einrichtungen erweitert.
  • Ab dem 7. Juni 2021 findet in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50 an allen Schularten voller Präsenzunterricht (ohne Mindestabstand) für alle Jahrgangsstufen an allen Schularten statt. Ab dem 7. Juni 2021 ist für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („OP-Maske“) auf dem gesamten Schulgelände (einschließlich Unterrichtsraum) verpflichtend.
  • Ab dem 21. Mai 2021 sind Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 250 Zuschauern (feste Sitzplätze) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 erlaubt. Für die Besucher gilt eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • Ab dem 21. Mai 2021 können Freibäder in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 öffnen. Voraussetzung ist die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts (Abstandswahrung, Beschränkung der Personen pro m² etc.), ein Termin und ein negativer Test. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 werden ab 21. Mai 2021 bei Sportveranstaltungen im Freien (hierzu zählen auch Freiluftstadien mit überdachten Zuschauerplätzen) Zuschauer im gleichen Umfang und unter gleichen Voraussetzungen wie bei Kulturveranstaltungen im Freien (d.h. Testpflicht, feste Plätze, max. 250 Zuschauer) zugelassen. Die Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • Fitnessstudios dürfen ab 21. Mai 2021 in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 für kontaktfreien Sport öffnen. Voraussetzung ist ein negativer Test der Besucher und die Beachtung der Hygienemaßnahmen (Abstandspflicht, FFP2-Maskenpflicht außer beim Sport selbst). Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
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Corona-Krise: Bayern führt Testpflicht an Schulen ein

Der Freistaat Bayern führt unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz eine Testpflicht an Schulen ein. Diese Tests sollen bei einem Inzidenzwert von unter 100 zweimal wöchentlich stattfinden. Getestet werden sollen sowohl die Schüler als auch Lehrkräfte. Dies und weitere Beschlüsse gab am Mittwoch (07. April) im Rahmen einer Pressekonferenz in München der Ministerpräsident Markus Söder bekannt.

Schulen tragen zum Pandemiegeschehen bei

Die Testpflicht an Schulen wurde damit begründet, dass auch diese Bildungseinrichtungen zum Pandemiegeschehen beitragen. Nach Angaben von Söder haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen PCR-Test, Schnell- und Selbsttest. Bei einer Inzidenz die über 100 ist, soll mindestens zweimal die Woche getestet werden.

Geplante Öffnungen bei einer Inzidenz von unter 100 werden verschoben

Die bislang ab dem 12. April geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport werden um zwei Wochen bis zum 26. April verschoben.

Öffnungsschritte in Modellregionen verschoben

Die Verschiebung der geplanten Öffnungen gilt auch für die Modellregionen. Bei den Modell-Projekten handelt es sich um Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100, die mit einem konsequenten Testkonzept für untersuchungszwecke schrittweise in Bereichen des öffentlichen Lebens öffnen. Ebenso wird mit den Modell-Projekten in Theater-, Konzert- oder Opernhäusern in Städten oder Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 verfahren.

Diese weiteren Beschlüsse sind bekannt gegeben worden

Bereich Einzelhandel ab dem 12. April:

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen.

Für sonstige Geschäfte im Einzelhandel gilt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel wie bisher unter den geltenden Schutz- und Hygienekonzepten geöffnet
  • Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote (Click&Meet) mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig
  • Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 sind ebenso vorher Termine zu vereinbaren (Click&Meet). Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Entweder ein PCR- oder Schnelltest.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 dürfen vorbestellte Waren im Geschäft (Click&Collect) abgeholt werden. Dies ist ohne Test erlaubt.

Haben bald geimpfte Bürger weniger Einschränkungen?

Für Bürgerinnen und Bürger, die die Zweitimpfung erhalten haben, könnten pandemiebedingte Grundrechtseinschränkungen aufgehoben werden. In Betracht kommen dabei, dass bei Einreise die Quarantänepflicht oder die Testpflicht beim Besuch des Einzelhandels entfallen. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (kurz: LGL) wird die Bereiche ausarbeiten, in denen Lockerungen für Geimpfte möglich sind. Zudem wird in den zehn größten, bayerischen Unternehmen ein Modellprojekt mit Betriebsärzten durchgeführt, um den Beschäftigten testweise ein Impfangebot zu ermöglichen. Dies soll noch im April erfolgen. Die Unternehmen werden vom Freistaat noch ausgewählt.

Kontaktverfolgung durch die App "Luca"

Im Rahmen eines Vergabeverfahrens entschied das Bayerische Staatsministerium für Digitales, eine landesweite Lizenz für Luca zu erwerben. Für Nutzer, Gesundheitsämter und teilnehmende Organisatoren sei die App kostenfrei. Sie erleichtere den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infektionen. Außerdem können Nutzer bei Luca direkt über die App eine digitale Warnung erhalten, wenn sie mit einer bestätigt infizierten Person in Kontakt waren.

Weiterhin die Strategie "Vernunft und Vorsicht"

Der Ministerpräsident Markus Söder setzt weiterhin auf die Strategie "Vernunft und Vorsicht". In Bayern gibt es inzwischen keinen einzigen Landkreis unter einer Inzidenz von 50. Die Zahl der Intensivpatienten steigt. Wir vermeldeten dazu die Zahlen für Hochfranken. Die Mutation ist aggressiver und ansteckender. Vor allem der Krankheitsverlauf bei Jüngeren wird länger, so Söder. Daher erlaube die aktuelle Pandemie-Lage keine Experimente und Öffnungen.

Beitrag aus Oberfranken Aktuell vom 07. April:
Pandemieplan Bayern: Keine Lockerungen, keine Modellregionen und eine Testpflicht an Schulen
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Pilotprojekt auch in Hof: Gurgeln als Coronatest an Schulen

Stadt und Landkreis wollen, dass Kinder wieder sicher in die Schule gehen, wie es am heutigen Mittwoch (24. März) in einer Pressemitteilung heißt. Dabei soll ein Test-Konzept unterstützen, das in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern modellhaft in der Region durchgeführt wird. An den Schulen in Stadt und Landkreis werden nach Ostern Gurgel-Tests durchgeführt.

„Wir wollen klare Perspektiven für die Schulfamilie schaffen und Konzepte umsetzen, damit unsere Schulen zeitnah wieder für alle Kinder und Jugendlichen öffnen können“, so Landrat Dr. Oliver Bär. „Deshalb freuen wir uns, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern an diesem Pilotprojekt teilnehmen können und damit das Zusammentreffen von Lehrern und Schülern sicherer gestalten können“, ergänzt Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Mit dem Modellprojekt, das auch im Landkreis Wunsiedel umgesetzt wird, soll nach den Osterferien begonnen werden. Dann werden zunächst rund 2.500 Schülerinnen und Schüler von Grund- und Mittelschulen, die sich im Präsenzunterricht oder einer Notbetreuung befinden, getestet. Bei dem Test selbst handelt es sich um einen PCR-Test, der allerdings nicht wie bisher bekannt über die Nase oder den Rachen, sondern als Gurgel-Test durchgeführt wird.

„Eine Testung, die ebenso angenehm wie zuverlässig ist“, so Dr. Libuscha Leykauf, Ärztin aus Hof, die sich für Stadt und Landkreis Hof mit neu entwickelten Pooling-Konzepten beschäftigt hat.

„Der Gurgel-PCR-Test erfüllt den Goldstandard, ist also hochsensitiv und schlägt deshalb auch bei Menschen an, die keine Symptome zeigen“, weiß Ingrid Badzim-Imme von 21Dx, die die Tests entwickelt haben.

Geplant ist ein engmaschiges Testen der Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Woche vor Unterrichtsbeginn. Kinder und Jugendliche, deren Eltern der Teilnahme am Screening zugestimmt haben, erhalten dafür ein Testset, das mittels Barcode zuverlässig jedem einzelnen Kind zugeordnet werden kann. Nach Durchführung der Tests wird in einem Labor mittels Pooling-Verfahren eine PCR-Testung vorgenommen. Das bedeutet: von mehreren Proben wird jeweils eine kleine Menge entnommen, die entnommenen Flüssigkeiten gemischt und aus diesem Gemisch ein PCR-Test genommen. Die Testergebnisse werden den Schulen am Morgen nach der Durchführung der Tests mitgeteilt. Fällt ein Test positiv aus, werden die Kinder des positiv getesteten Pools einzeln mit einem herkömmlichen PCR-Test nachgetestet.

„Die Gurgel-Pool-PCR-Testung bietet für uns große Vorteile. Die Tests können ob der leichten und angenehmen Handhabung von den Schülern selbst und direkt vor Schulbeginn durchgeführt werden. Das – so hoffen wir – steigert die Akzeptanz und Bereitschaft, sich an der regelmäßigen Testung zu beteiligen“, so Schulamtsdirektor Ulrich Lang.

Start des Modellprojektes ist nach den Osterferien. Zunächst werden die Gurgel-Tests in den 36 Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Hof angeboten. Vorbereitend dazu finden nun mehrere Online-Schulungen für die Schulleiter und Lehrer der teilnehmenden Schulen statt. Diese sollen dann die Schülerinnen und Schüler in die Handhabung der Tests einweisen.

Pilotprojekt im Landkreis Wunsiedel:
Wunsiedel: Gurgel-Pool-Tests bekommen grünes Licht aus München
Pilotprojekt in Kirchenlamitz: Gurgeln als Coronatest an Schulen
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Landkreis Lichtenfels: Schulen und Kitas bis Osterferien geschlossen

Ab Montag (22. März) bleiben die Schulen und Kitas im Landkreis Lichtenfels bis zu den Osterferien geschlossen. Der Grund für die Entscheidung sei die dynamische Infektionslage. Die Notbetreuung wäre in beiden Einrichtungen sichergestellt, so das zuständige Landratsamt am Sonntag. Weiterlesen
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Landkreis Bamberg: Einzelhandel muss möglicherweise wieder schließen

In Stadt und Landkreis Bamberg liegen am Freitag (19. März) die Inzidenzwerte über 50, was zur Folge hat, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. So kehren ab den kommenden Montag die Schulen in den Wechselunterricht zurück. Sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann, ist auch der Präsenzunterricht möglich. In den Kitas ist ein eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen vorgeschrieben. Der Einzelhandel im Landkreis muss möglicherweise erneut schließen. Weiterlesen
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Stadt und Landkreis Coburg: Neue Corona-Maßnahmen ab Sonntag

Ab Sonntag (21. März) gelten im Coburger Landkreis sowie in der Stadt neue Corona-Maßnahmen. Der Inzidenzwert lag an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50. Heute am Freitag (19. März) beträgt die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Landkreis 55,3 und in der Stadt 63,3. Weiterlesen
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Landkreis Kronach: Schulen und Kitas auch nächste Woche geschlossen

Nach wie vor liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kronach weit über der 100er Marke, die für die Öffnung von Kindertagesstätten und Schulen maßgeblich ist. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für die Region am heutigen Donnerstag (18. März) einen Wert von 241,2. Einrichtungen weiterhin geschlossen Wie das Landratsamt mitteilt, bleiben die Schulen (mit Ausnahme der Abschlussklassen) und Kindertagesstätten im Landkreis Kronach auch in der nächsten Woche (22.-26. März) geschlossen – unabhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes innerhalb dieses Zeitraums. Gemäß der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung muss jeder Landkreis am Ende einer Woche auf Basis des Inzidenzwertes die Regelung für die Folgewoche bekanntmachen. Präsenzunterricht in Abschlussklassen In den Abschlussklassen findet demnach Präsenzunterricht statt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ist dies nicht der Fall, ist Wechselunterricht anzubieten. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Notbetreuungsregelungen bleiben davon sowohl in den Schulen als auch in den Kindertagesstätten unberührt. Zum Ende der nächsten Woche wird dann wiederum eine Entscheidung für die darauffolgende Woche für die Kindertagesstätten getroffen. Für die Schüler beginnen in der Woche ab dem 29. März die Osterferien.
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