Tag Archiv: Schutz

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Oberfranken: Polizisten mit Body-Cams im Einsatz

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt mit verschiedenen Body-Cam-Modellen bei sieben Dienststellen in Augsburg, München und Rosenheim, sind nun seit Anfang Oktober auch oberfränkische Dienststellen mit insgesamt 118 Body-Cams ausgestattet. Der Kameraeinsatz soll für mehr Sicherheit der Beamten sorgen. Insbesondere im Hinblick auf die erneut gestiegenen Übergriffe auf Polizisten im vergangenen Jahr.

Body-Cam ist deutlich erkennbar

Die Polizei trägt die Body-Cam deutlich erkennbar am Oberkörper. Die Kamera ist gelb und mit der Aufschrift "VIDEO / AUDIO" versehen. Ein akustisches Signal sowie ein rotes Blinklicht zeigt, dass sich die Kamera im Aufzeichnungsmodus befindet. Die Aufnahmen werden schließlich lokal und verschlüsselt auf dem jeweiligen Server der Polizeidienststelle gespeichert. Diese Aufnahmen können nicht selbstständig gelöscht werden. Es erfolgt eine automatische Löschung nach 21 Tagen, wenn die Aufzeichnung nicht als Beweismittel gebraucht wird.

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Klare Regelung für den Kameraeinsatz

Die Polizei darf frei darüber entscheiden, ob sie eine Body-Cam tragen möchten oder nicht. Die rechtlichen Vorgaben für den Kameraeinsatz sind im bayerischen Polizeiaufgabengesetz eindeutig geregelt. Demnach darf die Polizei zum Schutze der Beamten und Dritten, Bild- sowie Tonaufzeichnungen anfertigen. Eine Nutzung bei Versammlungen hingegen erfolgt ausdrücklich nicht. Die Beamten entscheiden während des Einsatzes selbstständig, ob eine Nutzung im Rahmen der rechtlichen Voraussetzungen zulässig und erforderlich ist.

Mehr Sicherheit für Beamte

Durch die Einführung von Body-Cams erhofft sich Polizeipräsident, Alfons Schieder, mehr Sicherheit für Beamte und Beamtinnen:

„Die bisherigen Erfahrungen aus dem Pilotversuch und dem Einsatz bei anderen, bereits mit Body-Cams ausgestatteten Polizeiverbänden zeigen eine spürbar deeskalierende Wirkung, die somit zum objektiven Schutz der eingesetzten Polizistinnen und Polizisten beiträgt. Zusätzlich wirkt der Kameraeinsatz bei der beweiskräftigen Aufklärung und Ahndung von Straftaten mit.“

Weiterführende Informationen zum Body-Cam der Polizei:
Oberfranken: Polizei ab jetzt mit Body-Cams auf Streife
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Trogen (Lkr. Hof): Trinkwasser ist mit Bakterien versetzt

Das Trinkwasser in Trogen (Landkreis Hof) ist derzeit mit coliformen Bakterien versetzt. Aus seuchenhygienischen Gründen muss nun das Wasser mit Chlor versetzt werden, damit die Wasserqualität wiederhergestellt wird. Wie lange die Chlorung anhält, ist noch unklar. Die Gesundheit ist dabei aber nicht gefährdet.

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Coburg: Hochwasserschutz an der Lauter nimmt Formen an

Der Hochwasserschutz für die der Stadt Coburg nimmt weiter Formen an. Für den Schutz der Coburger Bürger wurden bis heute mehr als 100 Millionen Euro investiert. Zukünftig wird weiter in Schutzmaßnahmen investiert. Die nächsten Bauabschnitte sind bereits
genehmigt und die Finanzierung ist gesichert.

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H5N8: Wie gefährlich ist das Vogelgrippe-Virus?

Landwirte in Oberfranken sind besorgt! Am Wochenende wurde bei einem Wildvogel auf der Insel Rügen die Vogelgrippe-Variante H5N8 nachgewiesen. Dies nur durch Zufall! Die Krickente, welche keine Symptome der Krankheit aufwies, wurde im Rahmen eines Wildvogel-Monitoring erlegt. Erst im Anschluss stellte man bei der Obduktion den Erreger fest. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Erreger. Weitere Verdachtsfälle gibt es in Nordrhein-Westfallen. Die Behörden raten zur Vorsicht. Weiterlesen

Lichtenfels: Preisträger von Umwelt-Förderpreis werden ermittelt

Fünf Gruppen und Einzelpersonen wurden von einer Jury für den diesjährigen Förderpreis des Landkreises Lichtenfels ausgewählt. Hierfür stellt die Sparkasse Coburg-Lichtenfels 2.000 Euro für besondere Verdienste im Natur- und Umweltschutz zu Verfügung. Durch den Förderpreis könne das Jahrzehnte lange Engagement einzelner Bürger  oder Vereine gewürdigt werden. Die Vorstellung der diesjährigen Preisträger und die Preisverleihung finden im Rahmen einer Feierstunde am 22. Mai in der Sparkasse Lichtenfels statt.

 

Jury zum Umwelt-Förderpreis, v.l.n.r.: Michael Stromer (Kreisfachberater), Michael Bienlein (Kreisobmann des Bauernverbandes), Walter Partheymüller (Sparkasse Coburg-Lichtenfels), Anton Reinhardt (Bund Naturschutz), Oliver Kröner (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Andrea Musiol (Umweltstation),  Bernd Flieger (Naturschutz am Landratsamt) und Marion Damm (Landesbund für Vogelschutz)


 

Alte fränkische Kartoffelsorte „Bamberger Hörnla“ europaweit geschützt

Wie das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am heutigen Montag (07. Oktober) bekanntgab, wurde die alte fränkische Kartoffelsorte „Bamberger Hörnla“ nach fünfjährigem Prüfverfahren durch die EU-Kommission in das europäische Register regionaltypischer Spezialitäten aufgenommen und ist damit ab sofort europaweit geschützt.

 

Somit dürfen künftig ausschließlich Kartoffeln dieser Sorte, die in den drei fränkischen Regierungsbezirken angebaut wurden und deren Pflanzkartoffeln auch bereits aus Franken stammten als „Bamberger Hörnla“ bezeichnet werden. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zufolge unterstreiche der Schutz die Besonderheit und den kulturellen Wert der alten Kartoffelsorte mit der markanten Form und Farbe, die bereits seit über hundert Jahren in der Region bekannt und beliebt ist. Dadurch könne durch ein gezielteres Marketing die Wertschöpfung verbessert werden.

Vorläufer des „Bamberger Hörnlas“ gelangten historischen Quellen zufolge bereits im 18. Jahrhundert aus den Ziergärten der Bamberger Fürstbischöfe in die Äcker der Gärtnermeister Bambergs.

 

Das „Bamberger Hörnla“ ist bereits die 27. bayerische Spezialität, die in das EU-Register eingetragen wurden, darunter „Bayerisches Bier“ oder „Nürnberger Bratwürste“. Für 14 weitere kulinarische Besonderheiten aus dem Freistaat läuft bereits das Antragsverfahren.