Tag Archiv: Schwein

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Münchberg: Schlachtabfälle illegal im Wald entsorgt

Eine Gruppe Jogger entdeckte am Montagabend (18. Juni) im Wald zwischen den Münchberger Ortsteilen Plösen und Plösenmühle (Landkreis Hof) die Reste von einigen Tierkadavern. Ein oder mehrere Unbekannte entsorgten in dem Waldgebiet illegal zahlreiche Schlachtabfälle.

Ohrmarken der Tiere entfernt

So fand man Reste eines Ziegenbockes, eines Schafes, eines Lammes und eines Schweines. Die Ohrmarken der Tiere wurden entfernt. Somit konnte ein Nachweis auf die Herkunft der Tiere nicht mehr erfolgen. Hinweise in dem Fall nimmt die Polizei in Münchberg entgegen. Die Rufnummer lautet: 09251 / 87 00 40.

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Aktuell-Bericht vom Dienstag (19. Juni)
Tierkadaver illegal entsorgt: Wer ist der Schlächter von Münchberg?
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Stockheim: Der fabelhafte Fall des fliegenden Ferkels

In Stockheim (Landkreis Kronach) sorgte bereits Mitte Juli ein aufgefundenes Schwein für Aufsehen. Das Tier wurde, eingewickelt in einer Plastiktüte, in einem Straßengraben entdeckt. Die Kronacher Polizei konnte den Fall jetzt aufklären.

Ferkel fällt bei Transport auf die Straße

Wie die Beamten mitteilten, wurde geklärt, dass das Ferkel zum Transport in einen Anhänger verladen wurde. Hierzu wurde als Unterlage eine Kunststofftüte verwendet, welche mehrere Löcher aufwies. Anscheinend verfing sich das Ferkel in dieser Tüte und fiel durch den nicht komplett verschlossenen Anhängeraufbau während der Fahrt auf die Straße.

Ferkel geht es saugut

Bei einer Überprüfung des Ferkels und dessen derzeitigen Aufenthaltsortes fand man das Tier wohlbehalten auf. Laut dem Bericht wird es nun in einer Umgebung aufgezogen, nach der sich andere Schweine sehnen würden.

Ermittlungen gegen Transporteur

Der Transporteur des Ferkels muss sich nun aufgrund des unsachgemäßen Transportes des Ferkels verantworten.

 

Wildschweine: Tiere werden zur Plage

Die Landwirte in Oberfranken klagen über eine zu große Zahl an Wildschweinen in der Region. Die hungrigen Tiere verwüsten Äcker, Felder und Wiesen, sodass die Bauern die Flächen mitunter wieder neu bestellen müssen. Die oberfränkischen Jäger legen sich zu jeder Tag- und Nachtzeit auf die Launer, um die Tiere in ihrem Bestand zu verringern. Vor allem in der Nacht ist die Wildschweinjagd allerdings sehr schwierig, Nachtsichtgeräte oder andere militärische Ausrüstung ist nicht erlaubt. Wir waren auf der Wildschweinjagd und sprachen mit betroffenen Landwirten und einem Jäger. Alle Infos in Wort und Bild gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.