Tag Archiv: Silvester

© Bundeszollverwaltung

Silvester: Zöllner ziehen 7.000 verbotene Böller aus dem Verkehr

Die beiden Weihnachtsfeiertage nutzen einige Personen zu einem Besuch im Nachbarland Tschechien, um sich für den bevorstehenden Jahreswechsel mit Feuerwerkskörpern einzudecken. So stellten die Zöllner der Einheiten Selb (Landkreis Wunsiedel), Waidhaus und Furth im Wald innerhalb kürzester Zeit insgesamt rund 7.000 Stück Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen sicher.

Weiterlesen

Hof: Schläge nach Diebstahl von Silvesterraketen

In der Neujahrsnacht kam es nach dem Diebstahl einer Tüte mit Silvesterraketen in Hof zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen vier Personen. Ein Paar erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei nahm bereits kurz darauf zwei Tatverdächtigen fest. Diese müssen sich nun strafrechtlich verantworten.

Weiterlesen

Neustadt bei Coburg: Explosiver Aufguss

Bei einer Silvesterfeier mit mehreren Jugendlichen im Stadtteil Wildenheid in Neustadt bei Coburg, kam ein 21-Jähriger auf die Idee, die Sauna im Dachgeschoß des Einfamilienhauses einzuschalten. Während die anderen feierten, wollte der junge Mann gegen 02.30 Uhr am Neujahrstag einen Aufguss machen. Hierzu benutzte er jedoch eine entflammbare Flüssigkeit, die eigentlich mit Wasser verdünnt werden muss. Als er die über die heißen Steine goss, kam es zu einer Stichflamme, wobei er sich Verbrennungen im Gesicht, Oberkörper und an den Händen zuzog. Zwei andere Jugendliche beobachteten den 21-Jährigen  und holten sofort Hilfe. Das entstandene kleine Feuer an der Saunaverkleidung konnte mit einem Feuerlöscher sofort gelöscht werden. Die hinzu gerufene Neustadter Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen. Der verletzte junge Mann wurde in eine Spezialklinik nach Nürnberg gebracht. Der Jugendliche der den Brand ablöschte kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.

 



Hallstadt (Lkr. Bamberg): Böller verletzt sechs Menschen

Schlechter Start ins neue Jahr für sechs Jugendliche in Hallstadt (Landkreis Bamberg). Die Gruppe stand gegen 02:30 Uhr in der Lempdeser Straße am Straßenrand, als in unmittelbarer Nähe der Personen ein Böller gezündet wurde. Ein Unbekannter hatte diesen vermutlich in Richtung der Gruppe geworfen. Ein 17- und ein 18-Jähriger erlitten leichte Verletzungen an den Augen und wurden in die Augenklinik nach Erlangen verbracht. Die anderen Jugendlichen klagten über Ohrenschmerzen. Eine sofortige Behandlung war jedoch nicht notwendig. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit dem Einsatzzug der Polizei Bamberg  unter 0951/9331-1505 in Verbindung zu setzen.

 


 

 

Lichtenfels: Silvesterstreit – Unterlippe fast abgebissen

Am Neujahrsjahr gegen 4:00 Uhr kam es auf einer Silvesterfeier in der Parkstraße des Lichtenfelser Ortsteils Schney zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 37-Jährigen und einem weiteren weiblichen Gast. Als ein 37-Jähriger, der gleichzeitig Lebensgefährte der 37-Jährigen ist, die beiden Frauen trennen wollte, biss ihm seine Freundin in die Unterlippe. Dies geschah so stark, dass die Unterlippe des 37-Jährigen halb abgetrennt wurde. Er musste in das Klinikum Coburg verbracht werden. Seine Lebensgefährtin erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung.

 


 

 

Oberfranken: 170 Einsätze – Silvesterbilanz der Polizei

Beamten zählten 21 Körperverletzungen

Über 170 Einsätze zählte die Einsatzzentrale Oberfranken zum Jahreswechsel 2013/2014. In der Zeit von Mitternacht bis 5:00 Uhr morgens wurden die meisten Einsätze registriert. Insgesamt, so die Bilanz der Polizei, verlief die Silvesternacht im Vergleich zu den Vorjahren ruhiger. In den oberfränkischen Städten und Gemeinden waren zahlreiche Polizisten bei insgesamt 21 Körperverletzungen vor Ort und mussten 27 Streitigkeiten schlichten. In 22 Fällen hatten die Beamten mit randalierenden Personen zu tun. In Coburg wurde dabei ein Polizist leicht verletzt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen endete ein Streit zwischen zwei Männern in Bayreuth. Ein bislang Unbekannter verletzte einen 21-Jährigen mit Messerstichen in Brust- und Bauchbereich lebensgefährlich. (Wir berichteten).

Feuerwehren rückten zu acht Bränden aus

Insgesamt rückten Polizei und Feuerwehr zu acht Bränden aus. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen, Container oder Hecken, die durch Feuerwerkskörper in Brand geraten waren. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte stets Schlimmeres verhindert werden, dennoch entstand ein Schaden von zirka 3.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Zahlreiche Sachbeschädigungen

Weiterhin beschäftigten die Beamten zahlreiche Fälle von Sachbeschädigungen. Unbekannte sprengten mit Böllern Briefkästen, einen Zigarettenautomaten sowie einen Kanaldeckel, wobei sie einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro anrichteten. In Bamberg beschädigten Unbekannte ein geparktes Zivilfahrzeug der Polizei in Höhe von geschätzten 1.000 Euro. Ungezählt sind insbesondere die Einsätze, bei welche Personen aufgrund ihres Alkoholkonsums die Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes benötigten.

 


 

 

Bayreuth: 21-Jähriger wird mit Messer niedergestochen

Der TVO-Bericht (2. Januar 2014 / 18:00 Uhr):

 

 

Erstmeldung (1. Januar 2014 / 13:04 Uhr):

Junger Mann wird lebensgefährlich verletzt

Ein Streit zwischen zwei Männern endete am Neujahrsmorgen für einen 21-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen. Ein bislang Unbekannter stach dem Mann mit einem Messer in den Brust- und Bauchbereich. Anschließend flüchtete der Täter. 

Nach ersten Erkenntnissen kam es am Mittwoch (01. Januar 2014) kurz vor 1:00 Uhr in der Kanalstraße zwischen zwei Gruppen zunächst zu verbalen Streitigkeiten. Diese eskalierten, als ein noch unbekannter Mann ein Messer zog und dem 21-Jährigen aus dem Landkreis Bayreuth schwere Verletzungen zufügte. Der Tatverdächtige lief anschließend mit weiteren Personen in Richtung der Zentralen Omnibushaltestelle. Das Opfer musste nach der Erstversorgung durch einen Notarzt im Krankenhaus notoperiert werden. Eine sofortige Fahndung mit zahlreichen Polizeistreifen verlief bislang ohne Ergebnis.

 

 

 

Die Täterbeschreibung

Von dem unbekannten Täter liegt folgende Beschreibung vor:

  • etwa 25 bis 35 Jahre alt

  • zirka 165 bis 175 Zentimeter groß

  • südländisches Aussehen

  • kräftige beziehungsweise untersetzte Figur

  • Drei-Tage-Bart

  • trug eine Brille

  • bekleidet mit einer grünen Jacke, eventuell Bomberjacke und einer schwarzen Mütze

 

Polizei sucht Zeugen der brutalen Tat

Die Kriminalpolizei Bayreuth hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat am 1.1.2014, ab 0.50 Uhr, Wahrnehmungen in der Kanalstraße oder im Bereich der Zentralen Omnibushaltestelle gemacht?
  • Wer hat die Auseinandersetzung zwischen den zwei Personengruppen beobachtet?
  • Wer kennt einen Mann, auf den die Beschreibung passt und / oder kann Hinweise auf dessen Aufenthaltsort geben?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt stehen könnten?

 

Hinweise nimmt die Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 entgegen. 

 

 


 

 

Silvester: Oberfränkische Städte mahnen zu Umsicht beim Feuerwerk

Mehrere oberfränkische Städte sowie die Bayerische Schlösserverwaltung warnen zu Silvester vor möglichen Brandgefahren und weisen auf Bereiche hin, in denen Feuerwerk insgesamt verboten ist.

So erinnert das Ordnungsamt Coburg daran, dass handelsübliche Feuerwerkskörper ausschließlich am 31. Dezember und am 01. Januar abgebrannt werden dürfen. In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist Feuerwerk grundsätzlich verboten, weiterhin sei in der Nähe von Tierhaltungen, Tankstellen, Scheunen, Ställen und allen leicht entzündlichen Stoffen die Einhaltung eines großen Abstandes notwendig.

Nachdrücklich warnt das Coburger Ordnungsamt auch vor Brandgefahren für historische Gebäude wie Veste Coburg, Schloß Ehrenburg, Landestheater, Naturkundemuseum, Stadthaus und Rathaus am Markt sowie das Zeughaus in der Herrngasse. Im Bereich dieser historischen Stätten bitten die Ordnungshüter darum, jegliches Feuerwerk zu unterlassen und mitgebrachte Gläser und Flaschen wieder mitzunehmen. Verstöße gegen ein Abbrennverbot können im Extremfall ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen. Die Bayerische Schlösserverwaltung bekräftigt die Bitte nach Umsicht im Bereich von Baudenkmälern und appelliert an die Vernunft der Bürger.

 

Auch die Stadt Bamberg sorgt sich um ihre historischen Gebäude und hat deswegen für den Domplatz sowie die Altenburg ein generelles Abbrennverbot für Feuerwerkskörper verhängt. Dieses gilt auch in unmittelbarer Nähe sonstiger Kirchen und am Michaelisberg. Hier wird die Bürgerspitalstiftung wie bereits in den Vorjahren den kompletten Zugang für die Öffentlichkeit sperren. Nur Besucher der dortigen Gastronomie sowie des Museums, des Theaters und des Seniorenheims werden durchgelassen.

 


 

 

Silvesterfeuerwerk: Nicht nur schön, auch gefährlich!

Nach wie vor ungebrochen scheint das Interesse der Oberfranken am Böllerkauf zu sein. Seit Samstag sind wieder Knaller, Raketen und Feuerwerksbatterien im Handel, aber abgeschossen werden darf nur morgen an Silvester. Viele Städte und Gemeinden verbieten den Gebrauch an bestimmten Orten wie zum Beispiel Kulmbach auf der Plassenburg. Die Gründe liegen im Denkmal- und Naturschutz. Auch warnt die Polizei eindringlich vor dem Kauf, Import und der Benutzung von Böllern aus Tschechien. Oftmals werde hier anstatt Schwarzpulver Industriesprengstoff verwendet – das Anzünden sei lebensgefährlich.

 

>>> Hier klicken: Polizei klärt auf – Sicherer Umgang mit Silvesterfeuerwerk <<<

 


 

 

Selb: Polizei kassiert illegale Silvesterböller

Die Polizei hat auf der A93 bei Selb bei zwei Männern insgesamt 100 Böller beschlagnahmt, die illegal aus Tschechien importiert wurden. An den Böllern fehlte zum einem das Prüfsiegel, zum anderen war der Sprengstoff-Gehalt deutlich zu hoch. Deswegen erfolgt Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals ausdrücklich auf die Gefahr von Böllern aus dem Ausland hin. Vor allem Silvesterkracher, die auf den „Asia-Märkten“ im deutsch-tschechischen Grenzgebiet angeboten würden, erfüllten oft nicht die Sicherheitsstandards.

 


 

 

Silvesterwahnsinn im Supermarkt

Es ist immer ein wiederkehrendes Phänomen. Kaum steht ein Feiertag bevor, herrrscht in den Supermärkten Ausnahmezustand. Eigentlich haben die Geschäfte nur einen Tag geschlossen, trotzdem hat man den Eindruck, dass eine lange Hungerperiode bevorsteht.

Wir haben uns für Sie in den Einkaufswahnsinn in Bayreuth gestürzt. Das ganze sehen sie heute in Oberfranken Aktuell.

123