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Die Oberfranken-App kommt: Ein starkes Statement für die Heimat

Die Welt wird digitaler. Tag für Tag ein bisschen mehr. An Markenverantwortliche stellt diese Entwicklung völlig neue Anforderungen – gerade auch im Bereich des Regional- und Standortmarketings. In Oberfranken wird künftig eine leistungsstarke App die regionalen Initiativen und die Kommunen bei ihren Bemühungen kräftig unterstützen – kostenfrei für alle Nutzer.

Zeit für ein Portal für ganz Oberfranken

Die Zeiten, in denen allein Prospekte und Broschüren für das Standortmarketing ausreichend waren, sind vorbei. Überholt ist auch die Annahme, dass es in der digitalen Welt mit Hunderten von unterschiedlichen Homepages gelingen wird, eine große Region wie Oberfranken nachhaltig interessant darzustellen.

Die Oberfranken-App kommt: Ein starkes Statement für die Heimat

Kaum einer googelt sich heutzutage noch mühsam durch die Homepage-Flut einer Region, wenn er auf der Suche nach einer Veranstaltung oder einer Sehenswürdigkeit ist. User wollen kompakte Informationen, Service und Mehrwertverknüpfungen schnell, mobil und gebündelt auf einen Blick. Genau das liefert die Oberfranken-App, die TVO inhaltlich in den nächsten Monaten befüllen wird. Gefördert und unterstützt wird das digitale Innovationsprojekt in den kommenden drei Jahren vom Bezirk Oberfranken und der Oberfrankenstiftung.

Die Oberfranken-App kommt: Digitale Vorreiterrolle in Bayern!

Leistungsstarke Technologie

Die App wird leicht bedienbar sein. Sie soll möglichst viele Altersgruppen ansprechen. Im Hintergrund arbeiten dafür leistungsstarke Server, die modernste Streaming-Technologie und ein Content-Delivery-Network bewegen, um jeglichen Traffic bedienen zu können. Auf Wunsch navigiert ein digitaler Assistent durch das Angebot, der dem Nutzer standort- und tageszeitbezogene Vorschläge unterbreitet.

Zum Service des Portals gehören zudem fortlaufend technische Updates, die in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass sich die App stets innovativ weiterentwickelt.

Inhaltlich bietet die Oberfranken-App einen besonderen Service, der dem modernen Nutzerverhalten in der mobilen Kommunikation Rechnung trägt: Die Stärken der Region werden im bewegten Bild gezeigt. Mehr als 100 aktuell produzierte Videos aus den neun Landkreisen und vier kreisfreien Städten des Bezirks werden in der Vollausbaustufe der App kostenfrei für die Nutzer zum Download angeboten.

Einzigartiges Video-Angebot

Die Darstellung Oberfrankens in einer einzigartigen Video-Mediathek ist ein enorm wichtiger Pluspunkt der neuen Plattform. Allein bis zum kommenden Jahr, so aktuelle Prognosen, werden rund 80 Prozent des Internet-Traffics im direkten Zusammenhang mit dem Download von Videos stehen.

Die kurzen Filme stellen die Stärken und Besonderheiten der oberfränkischen Region emotional heraus - bewegte und bewegende Bilder aus der Heimat, die mobil und jederzeit verfügbar sind. Aufnahmen, die Reichweite erzielen, bestens informieren und Menschen zeitgemäß ansprechen.

Die App enthält gerade deshalb auch einen gesamtoberfränkischen Veranstaltungskalender, der digital und eben mit bewegten Bildern für die wichtigsten Aktivitäten in der Region werben wird. Neun Landkreise, vier kreisfreie Städte, ein Bezirk – aber wer weiß schon, was in der Nachbarregion am Wochenende stattfindet? Mit der App gibt es künftig die eine Plattform, die das gesamte Oberfranken auf digitalem Weg verbindet.

Gesamtoberfränkischer Veranstaltungskalender

Wer sich für seine Wochenendplanung künftig Inspiration holen möchte, kann dies über die Oberfranken-App tun. Hier wird, zum Beispiel, in stimmungsvollen Videos zu sehen sein, wie zünftig und fröhlich auf der Kulmbacher Bierwoche oder dem Annafest Forchheim gefeiert wird. Zugleich erhält der Nutzer kompakt alle Informationen, die er für einen Besuch vor Ort braucht: Öffnungszeiten, Festprogramm, kulinarische Spezialitäten, Parkplatzangebote, Ansprechpartner etc.

Abgebildet werden selbstverständlich auch die oberfränkischen Sehenswürdigkeiten. Wer sich etwa für die Teufelshöhle in Pottenstein interessiert, kann als Nutzer der App visuell eintauchen in die Welt dieses einzigartigen Naturwunders mitten im Herzen des Naturparks Fränkische Schweiz. Zugleich liefert das Portal wieder jede Menge Mehrwert: eine Übersicht über Restaurants und Hotels in der Nähe von Pottenstein, Informationen über Events, Wander- und Fahrradwege oder Klettertouren.

Und direkten Zugriff auch auf alles andere, was Oberfranken noch zu bieten hat: einzigartige Kunst- und Kultureinrichtungen, herausragende Natur- und Baudenkmäler, leistungsfähige soziale Einrichtungen, modernste Angebote aus Wissenschaft und Forschung, eine beispielgebende Aktiv- und Genussregion, attraktive Wohn- und Lebensräume, das Projekt „Jugend forscht“, Jugendclubs, Konzertbühnen, Eventlocations, erstklassige Tourismusangebote oder Initiativen wie „Oberfranken leuchtet“.

Digitale Bildung - Mehrwert für Kommunen

Ganz nebenbei soll die App einen Beitrag zur digitalen Bildung leisten. So kann das Angebot bei Bedarf auch kostenfrei in Schulen, Volkshochschulen, Hochschulen, Vereinen oder Kindergärten als flankierendes Informationsmedium eingesetzt werden.

Besonders bedeutsam ist der Mehrwert für die oberfränkischen Kommunen und die Landkreise des Bezirks: Die mehr als 100 Videos dürfen von den Partnern kostenfrei verwendet werden. Das heißt, die Filme können geteilt und auf eigenen Plattformen zu Marketingzwecken eingesetzt werden. TVO-Geschäftsführer Norbert Kießling: „Es geht um Gemeinsamkeit, Reichweite, Relevanz und digitale Werbung für Oberfranken – das sollten alle nutzen. Die App ist ein starkes Statement für unsere Heimat.“

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Oberfranken: Fünftklässlerin verschickt über Snapchat Nacktfotos!

Das Polizeipräsidium Oberfranken weist in einer aktuellen Presseinformation auf die Gefahren hin, wenn Kinder - spätestens mit dem Wechsel zu einer weiterführenden Schule - mit einem Smartphone samt Internetzugang ausgestattet sind. Hintergrund ist der aktuelle Fall an einer oberfränkischen Realschule.

Nacktfotos an einen Jugendlichen verschickt

Hier verschickte eine Fünftklässlerin über die Social Media-App Snapchat Nacktfotos von sich an einen Jugendlichen. Diese Bilder machten dann allerdings die große Runde! Den aktuellen Fall meldete der Schulleiter der Polizei. Lehrer waren auf die Problematik aufmerksam geworden, weil das Mädchen begann, sich vor Verzweiflung selbst zu verletzen. Mehrere Telefone wurden daraufhin von der Polizei beschlagnahmt, der Straftatbestand der Verbreitung von Kinderpornographie steht im Raum. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Weitere Informationen gab die Polizei mit dem Hinweis auf das Alter der Beteiligten und die laufenden Ermittlungen nicht bekannt.

Bildschirmaufnahme kopiert Fotos

„Bilder, die einmal versendet sind, lassen sich nicht wieder zurückholen“, erklärte Katrin Schamel, Präventionsbeauftragte im Polizeipräsidium Oberfranken, hinsichtlich des aktuellen Falls, denn per Bildschirmaufnahme kann jedes verschickte Foto blitzschnell abfotografiert, gespeichert und somit auch weiterverbreitet werden.

Trotz Altersbeschränkung sind Kinder in den Online-Netzwerken aktiv

Offiziell ist Snapchat ab 13 Jahren zugelassen. Die Schülerin, deren Bilder im aktuellen Fall an ihrer eigenen Schule und wohl auch darüber hinaus verbreitet wurden, ist aber jünger. Auch beim Nachrichtendienst WhatsApp, der offiziell ab 16 Jahren zugelassen ist, sind die meisten Kinder zu finden, sobald sie ein Handy haben.

Elternaufsicht auch beim Handy gefragt

Eltern, die ihren Kindern den Zugang zu einem internetfähigen Telefon erlauben, sollten ihre Kinder genau und fortlaufend auf die Gefahren hinweisen, die damit verbunden sind. So der Rat der Polizei. Generell gilt, dass Kinder und Jugendliche auf allzu private Bilder verzichten sollten, denn „online ist online“, bilanziert Katrin Schamel: „Einmal veröffentlichte Bilder können nicht mehr eingefangen werden", so die Präventionsbeauftragte im Polizeipräsidium Oberfranken.

Die Polizei rät deshalb:

  • Weisen Sie Ihre Kinder genau auf die Gefahren des Internets hin. Sie sollten keine privaten Bilder im Internet versenden und keine Bilder von anderen weiterleiten.
  • Kursieren Bilder online, die einem unangenehm sind, können Eltern oder Jugendliche selbst diese dem Betreiber sowie Stellen wie jugendschutz.net oder internet-beschwerdestelle.de melden.
  • Melden Sie sich in schweren Fällen bei der Polizei.

 

Sendung "Nachgefragt" zu diesem Thema (8. März 2019)
© TVO / Facebook / Collage

Facebook: Geheimes Basketball-Spiel im Messenger!

Solltest Ihr langweilig am Smartphone oder am Tablet herumdrücken, dann könnt Ihr das geheime Basketball-Mini-Spiel ausprobieren, welches Facebook aktuell in seinem Messenger versteckt hat. Auf unserer Facebook-Seite könnt Ihr Eure Highscores dann posten!

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