Tag Archiv: Spitzenreiter

Coburg: Stadt erneut bundesweiter Inzidenz-Spitzenreiter

Die Stadt Coburg erreicht am heutigen Freitag (14. Mai) laut dem Robert-Koch-Institut (Stand: 0:00 Uhr) einen Wert von 284,9 bei der 7-Tage-Inzidenz. Sie liegt damit bundesweit, wie bereits am gestrigen Vatertag (13. Mai), auf dem ersten Platz. Gestern betrug die 7-Tage-Inzidenz in der Vestestadt 255,6. Im Landkreis Coburg liegt der Wert mit 208,7 etwas niedriger. Die Region belegt im deutschlandweiten Vergleich Platz 13.

Infektionsgeschehen ist überall in der Stadt

Die Karte auf der rechten Seite zeigt, wo genau die Infektionsherde derzeit in der Stadt Coburg sind. Es sind laut dem Büro des Oberbürgermeisters keine Hotspots, wie immer wieder irrtümlich in der Bevölkerung kolportiert wird, sondern das Infektionsgeschehen ist überall in der Stadt.

Stellungnahme des Coburger Oberbürgermeisters Dominik Sauerteig zur Corona-Lage

„Erneut ist Coburg bundesweit an der Spitze der Inzidenzwerte. Das ist ein schlimmes Zeichen. Ich fühle mich an die Zeit im Spätherbst erinnert, als sich die Stadt Coburg sehr lange gut gehalten hatte, dann aber doch hohe Infektionsraten hinnehmen musste, wie sie vorher schon in den umliegenden Landkreisen zu verzeichnen waren. Aber wir sollten die Lage nicht dramatisieren. Fakt ist: Bundesweit gehen die Inzidenzzahlen nach unten, während unsere leider steigen.

Stadt und Landkreis Coburg bei Impfstoff-Zuteilung benachteiligt

Ich führe dies nicht zuletzt darauf zurück, dass Stadt und Landkreis Coburg bei der Zuteilung der Impfdosen durch den Freistaat seit Jahresanfang benachteiligt waren. Coburg hatte seine Hausaufgaben sehr früh gemacht, das Impfzentrum in Witzmannsberg war schon im Dezember bereit für seine Aufgaben. Wir haben sogar eine große Außenstelle in Coburg, könnten also sehr viel Impfungen täglich vornehmen. Leider wurde unserem Impfzentrum deutlich weniger Impfstoff zugeteilt, als anderen in der näheren und weiteren Umgebung. Das habe ich gemeinsam mit Kollegen und Mitstreitern aus der Region gegenüber dem Freistaat deutlich bemängelt. Erst daraufhin haben wir diese Woche ein Zusatzkontingent von 3.200 Impfdosen Johnson & Johnson erhalten. Endlich, möchte ich betonen. Wenn wir genug Impfstoff für unsere personellen und technischen Kapazitäten erhalten hätten, hätten wir heute in Coburg sicher schon weit über 50 Prozent geimpfte Bürgerinnen und Bürgern. Und die Inzidenzwerte wären niedriger.

Weiter Zähne zusammenbeißen und zurückhalten

Die Ungeduld der Coburgerinnen und Coburger kann ich gut verstehen. Auch ich habe keine Lust mehr, immer weiter Durchhalteparolen zu verkünden. Und auch ich würde gern nach dem Büro Freunde treffen. Es bleibt uns aber nichts Anderes übrig, als dass wir nun noch ein klein wenig die Zähne zusammenbeißen und uns zurückhalten. Denn wir wollen ja alle, dass bald die Biergärten, die Cafés und die Läden wieder öffnen können. Das dürfen sie nur, wenn der Inzidenzwert deutlich runtergeht. Überall zeigt der Trend deutlich nach unten. Wenn wir uns alle gemeinsam disziplinieren, wird auch uns dieser Trend bald erfassen. Ich hoffe nun, dass das Impfzentrum weiter zusätzlichen Impfstoff erhält, so wie Hof oder Tirschenreuth, als deren Inzidenzwerte sehr hoch waren. Ich appelliere daher an die Bayerische Staatsregierung: Bitte schicken Sie uns mehr Impfdosen! Auch Coburg möchte alsbald öffnen können. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen Mitarbeitern im Impfzentrum ausdrücklich bedanken: Sie tun einen tollen Job! Er wird nur geschmälert dadurch, dass nicht genügend Impfstoff ankommt.

Derzeit keine weiteren Verschärfungen geplant

Eine Verschärfung der Corona-Regeln, wie von der Regierung von Oberfranken erst kürzlich gefordert, lehne ich vorerst ab, weil zielgerichtete Maßnahmen angesichts der fehlenden Nachvollziehbarkeit der Infektionswege nicht identifiziert werden können. Zudem tragen weitere Regeln nicht zu einer Akzeptanz in der Bevölkerung bei. Aber auf die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger sind wir dringend angewiesen. Trotz der hohen Werte ist die Situation übrigens eine ganz andere als zur Jahreswende. Oder gar vor einigen Wochen in Hof, Hildburghausen oder Tirschenreuth. Auch daher halte ich eine Dramatisierung der Situation für nicht angebracht. Glücklicherweise sind sehr viele Menschen über 70 Jahre und weite Teile der Risikogruppen geimpft.

Verantwortliches Handeln ist Gebot der Stunde

Dennoch nehme ich die Lage nicht auf die leichte Schulter, sondern sehr ernst. Wir müssen alle verantwortlich handeln, damit wir endlich wieder weitgehend normal leben können. Bitte, halten Sie sich an die Abstandsregeln, an die Maskenpflicht, wo immer sie angesagt ist, an das Kontaktverbot und an die Ausgangssperre. Bei der tückischen, hochinfektiösen britischen Variante des Virus kann schon ein Gespräch über den Gartenzaun oder in der Spit ohne Maske anstecken. Wir beobachten die Lage ununterbrochen. Der Krisenstab der Stadt tagt mehrmals täglich. Für hoffentlich mehr Akzeptanz der Regeln habe ich eine Kampagne im Radio und auf Social Media veranlasst. Sollten die Zahlen weiter hochgehen, wird diese Kampagne ausgeweitet. Und notfalls werden wir sogar die Regeln verschärfen müssen. Dies aber nur als letzte Möglichkeit. Wir werden es auch diesmal schaffen – gemeinsam!“

© Polizei

Hof: Autofahrer rast mit 94 km/h durch die Stadt

Traurige Bilanz einer Radarkontrolle in der Hofer Innenstadt. Innerhalb von sechs Stunden musste die Hofer Verkehrspolizei am Mittwoch (5. Juni) 80 Autofahrer bei einer Radarkontrolle in der Oelsnitzer Straße beanstanden. Zahlreiche Raser geblitzt 74 Temposünder kamen bei der Kontrolle mit einer Verwarnung davon. Sechs waren innerorts so flott unterwegs, dass sie eine Anzeige und Punkte bekommen. Zwei bretterten so schnell in die Radarfalle der Verkehrspolizei, dass sie ihren Wagen künftig erst einmal stehen lassen müssen. Sie erwartet jetzt ein Fahrverbot. Der Spitzenreiter war ein Mann aus Hof, der die Messstelle bei erlaubten 50 km/h mit 94 km/h passierte.

IHK Oberfranken Bayreuth: Spitzenreiter bei Ausbildungszahlen

Am 31. August 2014 wurden im Bezirk der IHK für Oberfranken Bayreuth 3.449 neue Ausbildungsverhältnisse registriert. Bayreuth kann damit als einziger Bezirk in Bayern einen Zuwachs bei den Lehrstellen verzeichnen. Dieser beläuft sich bei einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weiterlesen

SpVgg Bayreuth: Gruß von der Tabellenspitze der Bayernliga Nord

Am Samstag (30. November / 14:00 Uhr) spielt die SpVgg Bayreuth in Amberg ihr letztes Punktspiel in der Bayernliga Nord vor der Winterpause. Ein Fazit kann jetzt bereits gezogen werden. Aktuell grüßen die Bayreuther mit neun Punkten Vorsprung von der Spitze der Liga. Aus 20 Punktspielen holte man 15 Siege. Insgesamt 48 Punkte stehen zu Buche. Diese Bilanz in der Saison 2013/2014 kann sich sehen lassen. Wir sprechen darüber ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.