Tag Archiv: Sprengstoff

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Coburg: Unbekannte sprengen Parkscheinautomat

Bislang unbekannte Täter sprengten in den späten Samstagabendstunden (23. Februar) einen Parkscheinautomaten im östlichen Stadtgebiet. Nun sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen.

5.000 Euro Sachschaden

Die Diebe sprengten den Automaten auf einem Waldparkplatz in der Nähe der Straße „Zur Brandensteinsebene“ gegen 22:30 Uhr auf. Die Unbekannten stahlen das darin befindliche Kleingeld von bislang unbekannter Höhe. Durch die Detonation entstand an dem Gerät ein Schaden von rund 5.000 Euro. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen wegen Diebstahls und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Polizei hofft auf Mithilfe

Zeugen, denen im Tatzeitraum im Bereich der Brandensteinsebene verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der Kripo Coburg in Verbindung zu setzen.

Hinweise bitte unter der Telefonnummer 09561/645-0 melden.

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63 Meter hoch & 450 Tonnen schwer: Fabrikschlot in Sparneck gesprengt!

Am Samstag (19. Januar) wurde im Gewerbegebiet "Saalepark" in Sparneck (Landkreis Hof) ein 63 Meter hoher Fabrikschornstein gesprengt. 4,5 Kilo Sprengstoff, verteilt in 21 Bohrlöchern, waren nötig, um den Riesen in die Knie zu zwingen. Circa 1.000 Schaulustige waren dabei, wie vor Ort ein Stück Industriegeschichte dem Erdboden gleichgemacht wurde. Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfärberei wird es eine neue Industriebebauung geplant. Der Abriss kostete rund 50.000 Euro, der zu 80 Prozent gefördert wurde.

THW Kulmbach für Sprengung verantwortlich

Die Fachgruppe "Sprengen" des THW Kulmbach war für die Aktion am Samstag verantwortlich. Die umfangreichen Vorbereitungen zogen sich über Tage hin. Allein für die Planung der Sprengung, den damit verbundenen Berechnungen, Anträgen und vielem mehr, war das sechsköpfige Team mehrere Tage beschäftigt. Die Maßnahmen vor Ort nahmen weitere drei Arbeitssamstage in Anspruch. Insgesamt 21 Bohrlöcher mit einer Tiefe von 37 Zentimetern setzten die Mitglieder der Fachgruppe in dieser Zeit. 4,5 Kilo Sprengstoff des Typs „Eurodyn 2000“ kamen zum Einsatz, um den 65 Meter Schlot mit rund 450 Tonnen zu fällen. Die Mitarbeiter der mitwirkenden Abrissfirma füllten ihrerseits den Fuß des Kamins auf vier Meter Höhe mit Auffüllmaterial, um das Fallen in die festgelegte Richtung zu unterstützen.

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Sparneck: Schornstein am Samstag spektakulär gesprengt

Zahlreiche Schaulustige verfolgen die Sprengung

Der Bereich um die Sprengstelle wurde weiträumig abgesperrt. Das THW Kulmbach wurde unterstützt durch die THW Ortsverbände Naila und Hof, die Feuerwehr Sparneck und die Polizei Münchberg. Alle Helfer sorgten dafür, dass der Absperrradius von 300 Metern eingehalten wurde. Hierfür mussten die direkten Anwohner ihre Gebäude verlassen, die sich in Entfernungen von rund 90 und 110 Metern zu dem Schornstein befanden. Zuschauen konnten sie trotzdem, da außerhalb der Sicherheitszone ein Extra-Bereich eingerichtet wurde.

Aufnahmen der Sprengung (unkommentiert / Quelle: News5)
Sparneck: Drohnenaufnahmen der Sprengung des Fabrikschlotes
Sparneck: Alter Fabrikschlot am Samstagmittag gesprengt
Statements der Beteiligten
Sparneck: THW Kulmbach für Sprengung des Fabrikschlotes verantwortlich
Sparneck: Alter Fabrikschot weicht einer Neubebauung
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Explosion bei Igensdorf: Jägerhochsitze in die Luft gesprengt

Zwei Jagdkanzeln zerstörten Unbekannte in der Zeit von Sonntagabend (01. Juli) bis Montagabend (02. Juli) in einem Waldstück bei Igensdorf (Landkreis Forchheim). Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg und der Staatsanwaltschaft Bamberg übernimmt nun das Bayerische Landeskriminalamt die weitere Sachbearbeitung.

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Bayern / Weißenohe: 22-Jähriger nach Bahnhofs-Explosionen festgenommen

Im Zeitraum vom 06. Februar bis zum 05. März 2018 wurde der Fahrkartenautomat am Bahnhof in Weißenohe (Landkreis Forchheim) gesprengt. (Wir berichteten!) Nach umfangreichen Ermittlungen wurde am 09. März ein Tatverdächtiger festgenommen. Dem 22-Jährigen wird nicht nur die Sprengung in Weißenohe, sondern auch noch fünf weitere in ganz Bayern vorgeworfen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen bezweifelt die Polizei jedoch, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Die Beamten suchen weiter nach Hinweisen aus der Bevölkerung.

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Ebersdorf: Panzerfaustgranate im Altmetallcontainer gefunden

In einem Altmetallcontainer auf einem Firmengelände in der Feldstraße von Ebersdorf (Landkreis Coburg) entsorgte ein Unbekannter eine Übungsgranate für eine Panzerfaust. Ein Angestellter der Firma fand diese am Donnerstagvormittag (8. Juni) und verständigte die Polizei.

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Weismain: 16-Jähriger hortet Sprengstoffe im Partykeller

Die Polizei wurde im Rahmen weitreichender Ermittlungen auf einen 16-jährigen Teenager in Weismain (Landkreis Lichtenfels) aufmerksam. Dieser lagerte im Partykeller des Wohnanwesens seiner Eltern Utensilien zum Herstellen von Sprengkörpern.

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Bindlacher Berg: Panzerfaustgranate gefunden

Großer Schreck am Donnerstag (7. April) am Bildlacher Berg (Landkreis Bayreuth). Hier wurde beim derzeitigen Neubau der Ortsumgehung durch die Baufirma scharfe Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst musste anrücken.

Fund bei Baggerarbeiten

Bei Baggerarbeiten an der Kreisstraße BT46 kam ein rund 40 Zentimeter langer metallischer Gegenstand zum Vorschein. Dieser wurde durch die stets auf der Baustelle anwesende Sprengstoffexpertin als eine Panzerfaustgranate aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert.

Gezielte Sprengung der Experten

Der alarmierte Kampfmittelräumdienst entschärfte die Munition durch eine gezielte Sprengung. Eine Gefahr für die Bevölkerung hat zu keiner Zeit bestanden.

Hinweis an die Bevölkerung

Das Landratsamt Bayreuth bittet die Bürgerinnen und Bürger, das unmittelbare Baufeld der Baustelle nicht allzu sorglos zu betreten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere Munition aus dem Zweiten Weltkrieg im Untergrund befindet.

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Niederfüllbach: Scharfe Panzergranate gefunden

Mitarbeiter einer Gärtnerei entdeckten am Montagmorgen (4. April) beim Pflanzen einer Hecke am Friedhof in Niederfüllbach (Landkreis Coburg) einen – laut Bericht – „granatenähnlichen Gegenstand“. Dieser lang in rund 20 Zentimetern Tiefe. Die alarmierte Polizei stellte fest, dass es sich um eine rund 25 Zentimeter lange und 5 Zentimeter dicke Panzergranate handelte.

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Rehau / A93 (Lkr. Hof): 124 gefährliche Böller entdeckt

Fahnder der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten auf der A93 bei Rehau die drei Insassen eines Opel Corsa aus dem Burgenlandkreis. Die Männer gaben vor, sich nur mit Zigaretten in Tschechien eingedeckt zu haben. Im Kofferraum befanden sich jedoch neben der Stange Zigaretten noch 124 Böller.

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Bayreuth: Bunkermann soll Ex-Chef 340.000 Euro zurückzahlen

Der als Bunkermann bekannte 36-Jährige Christian R. aus Himmelkron (Landkreis Kulmbach) soll nach einem Gerichtsurteil vom gestrigen Mittwoch (2. Dezember) 340.000 Euro seinem ehemaligen Arbeitgeber zurückzahlen. Das ist die Summe, die der Mann in seinem früheren Job laut dem Urteil des Landgerichtes Bayreuth unterschlagen hatte.

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Schirnding: 17 Kilo Böller über die Grenze geschmuggelt

Ein Erfurter schmuggelte am Montagnachmittag (17. November) 17,3 Kilogramm verbotene Pyrotechnik von Eger kommend über die Grenze nach Deutschland ein. Polizei und Bundespolizei stoppten das Unterfangen des 34-jährigen auf der Bundesstraße B303 im Bereich Schirnding (Landkreis Wunsiedel).

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Bamberg: Polizei verhindert Neonazi-Anschlag!

In Bamberg ist vermutlich ein rechtsextremer Anschlag verhindert wurden. Bei einer Razzia gegen die rechte Szene am gestrigen Mittwoch (21. Oktober) wurden elf Männer und zwei Frauen im Alter von 21 bis 36 Jahren festgenommen. Waffen und weiteres umfassendes Beweismaterial wurden sichergestellt. Gegen drei der Beschuldigten vollstreckte die Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Mittwoch die bereits bestehenden Haftbefehle. Wir berichteten.

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