Tag Archiv: Staatsanwaltschaft Hof

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A9 / Berg: Fahnder entdecken 100 Kilo Marihuana bei Kontrolle

Bei einer Kontrolle auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof) entdeckten Fahnder 100 Kilogramm Marihuana. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich um einen internationalen Drogendealerring handelte, der im Jahr 2018 insgesamt 200 Kilogramm Marihuana in Bayern und Nordrhein Westfalen schmuggelte. Die Drahtzieher der Bande wurden kürzlich in Köln und Berlin verhaftet. Insgesamt sitzen nun sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

100 kg Marihuana bei Berg sichergestellt

Bereits im Sommen (28. August) entdeckten Fahnder 100 Kilogramm Marihuana bei einer Kontrolle auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof). Beamte des Hauptzollamtes Erfurt hatten einen mit Pfirsichen beladenen Lastkraftwagen mit Ziel Berlin durchsucht und beim Abladen der Fracht das Rauschgift zwischen den Pfirsichen entdeckt. Gegen den 32-jährigen rumänischen Fahrer war auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof Haftbefehl ergangen.

Hinweise auf internationalen Drogenschmugglerring

Durch akribische Ermittlungen, ergaben sich dann Hinweise auf eine international agierende Gruppe von Rauschgiftschmugglern beziehungsweise –händlern und auf weitere Schmuggelfahrten mit Marihuana. Den Beamten gelang es einen weiteren Transport von Drogen zu lokalisieren, der einem Kölner zuzuordnen sein dürfte. Am 25.09.2018 stellten Zollbeamte auf dem Gelände des Kölner Großmarktes weitere 100 Kilogramm Marihuana sicher, als sie einen mit 22 Tonnen Melonen beladenen Lastkraftwagen aus Spanien kontrollierten.

Staatsanwaltschaft Hof erlässt drei Haftbefehle

Sowohl gegen den 49-jährigen rumänischen Fahrer als auch gegen zwei weitere Tatbeteiligte im Alter von 35 Jahren mit türkischer und rumänischer Staatsangehörigkeit, die im Verdacht stehen, als Mitglied der Bande auf dem Kölner Großmarkt als Abholer des Rauschgifts in Erscheinung getreten zu sein, erging seinerzeit auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Hof Haftbefehl.

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Bandenchef in Köln verhaftet

Bei den weiteren Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise gegen den hinter den Transporten stehenden Chef der Bande. Dieser konnte durch Spezialeinsatzkräfte des Zolls in den Morgenstunden des 10.01.2019 in Köln verhaftet werden. Bei insgesamt sechs Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen in Köln, Königswinter, Dormagen sowie Berlin stellten die Einsatzkräfte neben zahlreichen elektronischen Datenträgern auch einen hochwertigen Pkw mit eingebauten Schmuggelverstecken sowie in der Kölner Wohnung des 37-jährigen Deutschen rund 50.000 Euro Bargeld sicher. Zeitgleich wurde ein Objekt in den Niederlanden von den dortigen Behörden durchsucht.

Marihuana Indoor Plantage mit rund 1.000 Pflanzen

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Dormagen entdeckten die Fahnder von Zoll und Polizei zudem eine Marihuana Indoor Plantage mit rund 1.000 Marihuanapflanzen. Durch die Auswertung von Beweismitteln besteht nach dem derzeitigen Stand des Ermittlungsverfahrens der Verdacht, dass es in der Vergangenheit bereits zu acht weiteren Schmuggelfahrten von jeweils rund 100 Kilogramm Marihuana aus Spanien nach Köln und Berlin gekommen war.

Weiteren Drahtzieher in Berlin festgenommen

Ein weiterer Tatverdächtiger, der innerhalb der Gruppierung ebenfalls der Organisationsebene zuzuordnen ist, konnte am 17.01.19 in Berlin festgenommen werden. Ihm wird vorgeworfen, maßgeblich an der Weiterverteilung des Rauschgiftes in Deutschland beteiligt gewesen zu sein.

© Bundespolizei / Archiv / Symbolfoto

Staatsanwaltschaft Hof: Ermittlungen gegen internationalen Schleuserring

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Hof gegen einen international operierenden Schleuserring fanden am Mittwochmorgen (11. Januar) mehrere Hausdurchsuchungen in Italien und Deutschland statt. Hierbei wurden zwei dringend tatverdächtige Pakistaner in Ancona (Italien) und im Großraum Erfurt festgenommen.

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© Frankenpost

Skandalschild von Selb: Ladenbesitzer legt Widerspruch ein

Der Selber Ladenbesitzer, gegen den die Staatsanwaltschaft Hof am Dienstag (20. September) einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung beantragt hat, hat Einspruch gegen diesen Strafbefehl eingelegt. Das hat das Amtsgericht Wunsiedel bestätigt. Wir berichteten gestern über den Antrag der Staatsanwaltschaft.

Öffentliche Verhandlung "droht"

Das bedeutet jetzt: Sollte der Geschäftsmann den Einspruch nicht zurücknehmen, wird es eine öffentliche Gerichtsverhandlung geben. Die Hofer Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, mit einem Schild in seinem Schaufenster den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt zu haben. Das Schild zeigte einen Hund und die Aufschrift „Asylanten müssen draussen bleiben.“ Wann die Verhandlung startet, ist noch nicht bekannt.

Selb: "Schildbürger" soll wegen Volksverhetzung belangt werden
TVO-Reporter Christoph Röder mit Einzelheiten (20.09.16)
Weiterführende Aktuell-Berichte
Das Skandalschild von Selb: "Asylanten müssen draussen bleiben"
(Aktuell-Bericht vom 25.08.16)
Selb: Geschäftsmann entschuldigt sich wegen Skandalschild
(Aktuell-Bericht vom 30.08.16)

Steuerhinterziehung: Haftbefehl gegen Bayreuther Arzt

Ein 57-jähriger Arzt aus Bayreuth sitzt seit vergangenem Donnerstag in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, Steuern in erheblicher Höhe hinterzogen zu haben. Wie hoch die Summe genau ist, darüber wollte die Staatsanwaltschaft Hof heute auf Anfrage von TVO, aufgrund des Steuergeheimnisses, keine Auskunft geben. Weiterlesen

Oberfranken: Polnische Einbrecherbande hinter Gittern

Die Hofer Staatsanwaltschaft und die Kripo Hof haben einer polnischen Einbrecherbande einen Riegel vorgeschoben. Die Bande hatte in der Zeit von Oktober bis November eine große Menge an hochwertigen Baumaschinen und Werkzeugen im Wert von insgesamt zirka 200.000 Euro gestohlen. An mindestens vier Tatorten im Bereich Hof, Bayreuth und Altdorf schlug die organisierte Bande zu und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro. Weiterlesen

Hof / Bad Alexandersbad: Zwei Babyleichen – Anklage wegen Mordes

Die Staatsanwaltschaft Hof hat gegen eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis Wunsiedel wegen Mordes in zwei Fällen Anklage zum Landgericht Hof erhoben. Der Frau wird zur Last gelegt, im Zeitraum von 1985 bis 1988 in zwei Fällen jeweils ihr neugeborenes Kind aus niedrigen Beweggründen unversorgt gelassen und so zu Tode gebracht zu haben. Weiterlesen

TVO-Themenseite: Die Babyleichen von Bad Alexandersbad (Lkr. Wunsiedel)

Update, Dienstag, 26. November 2013, 19:20 Uhr: Verdacht gegen eine kirchliche Mitarbeiterin

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer: Wieder gibt es neue Details über die Mutter der toten Babys aus Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel. Die Tatverdächtige soll 52 Jahre alt sein, aus dem 1.200-Seelen-Ort stammen und Mitglied der evangelischen Kirche sein. Mehr noch: Die Frau, die letzten Mittwoch von den Ermittlern der Soko “Carport” festgenommen wurde, soll sogar aktives Mitglied im Kirchenvorstand in Bad Alexandersbad sein. Mehr in unserem Beitrag…

 

 

Update, Dienstag, 26. November 2013, 13:20 Uhr: Verdacht gegen eine kirchliche Mitarbeiterin

Im Fall der zwei toten Babys von Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) richtet sich der Verdacht gegen eine kirchliche Mitarbeiterin der Gemeinde. Wie berichtet, war vergangene Woche eine 52 Jahre alte Frau aus Bad Alexandersbad festgenommen worden. Sie steht in Verdacht, die Mutter der beiden toten Babys zu sein. Medienberichten zu Folge soll es sich bei der 52-jährigen Frau um ein Mitglied des örtlichen Kirchenvorstandes handeln. Wir berichten aus Bad Alexandersbad ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Update, Freitag, 22. November 2013, 18:16 Uhr: Ermittlungen führen zum Auffinden & Festnahme der Mutter:

Aufgrund von Ermittlungen der Soko „Carport“ und dem DNA-Gutachten der Rechtsmedizin Erlangen gelang es jetzt, die Mutter der toten Babys festzustellen. Bei der Verdächtigen handelt es sich um eine Frau aus dem Landkreis Wunsiedel, die bereits am Mittwoch festgenommen wurde. Mehr in unserem Video…

 

 

Update, Freitag, 22. November 2013, 11:29 Uhr: Mutter der toten Säuglinge aufgespürt & festgenommen:

Der schreckliche Fund zweier Babyleichen am 23. Oktober 2013 in Bad Alexandersbad (Lkr. Wunsiedel) sorgte nicht nur in der Region, sondern auch überörtlich bei der Bevölkerung für Entsetzen. Die zuständige Kriminalpolizei Hof hatte eigens für diesen Fall eine Sonderkommission mit den Namen „Carport“ eingerichtet. Aufgrund der intensiven Ermittlungen und dem nun vorliegenden DNA-Gutachten der Rechtsmedizin Erlangen gelang es jetzt die Mutter der toten Babys festzustellen. Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine Frau aus dem Landkreis Wunsiedel, die am Mittwoch festgenommen werden konnte und die sich derzeit in Untersuchungshaft befindet. Mehr dazu… HIER KLICKEN!

 

 

Update, Dienstag, 05. November 2013, 17:55 Uhr: Weiter Rätselraten um tote Säuglinge:

Auch zwei Wochen nach dem grausigen Fund zweier Babyleichen in Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel gibt es keine Erkenntnisse über die Identität oder die Todesursache der Kinder. Die DNA-Analyse der zwei stark verwesten Körper dauert an – nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken könnten die Untersuchungen auch noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Mehr dazu… HIER KLICKEN!

 

 

Update, Donnerstag, 31. Oktober 2013, 15:29 Uhr: Todesursache der toten Babys weiterhin unklar:

Die Todesursache der in Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel gefundenen Babys ist weiter unklar. Das Sektionsgutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg hat keine eindeutige Todesursache ergeben. Deshalb wurden von der Staatsanwaltschaft Hof bei der Rechtsmedizin weitere umfangreiche und komplexe Analysen zu der Todesursache der weiblichen und des männlichen Neugeborenen in Auftrag gegeben. Mehr dazu… HIER KLICKEN!

 

 

Update, Dienstag, 29. Oktober 2013, 16:48 Uhr: Ergebnisse der Grabungen vom Montag:

Im Fall der in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) gefundenen Babyleichen hatte es am gestrigen Montag (28. Oktober 2013) erneute Grabungen gegeben. Wie fragten am Dienstag bei den Ermittlern nach, ob es hierzu Neuigkeiten gibt.

 

 

Update, Montag, 28. Oktober 2013, 18:15 Uhr: Aktuelle Updates aus Bad Alexandersbad:

Großaufgebot am Nachmittag in Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel. Kriminalpolizei. Technisches Hilfswerk. Vertreter der Gemeinde. Gegen 13 Uhr tauchen sie in der Markgrafenstraße auf. An jenem Grundstück, auf dem die Leichen von zwei Neugeborenen vergraben waren. Sie heben das Loch weiter aus, das der Eigentümer für den Bau eines Carports gegraben hatte. Systematisch wird die Erde durchforstet – nach möglichen weiteren Babyleichen? Oder suchen die Einsatzkräfte nach Utensilien wie Handtüchern oder Decken, die vielleicht einen Hinweis auf die Identität der beiden Säuglinge geben könnten?

 

 

Update, Montag, 28. Oktober 2013, 15:30 Uhr: Keine Obduktionsergebnisse in der Woche:

Am Montgagnachmittag (28. Oktober 2013) hat es in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) auf dem Grundstück in der Markgrafenstraße erneut Grabungen gegeben. Vom Hofer Oberstaatsanwalt Gerhard Schmitt erfuhren wir, dass die Obduktionsergebnisse in dieser Woche wohl nicht mehr veröffentlich werden. Zudem ist unklar, ob die toten Säuglinge, die in einem stark verwesten Zustand in einem Plastiksack gefunden wurden, aus Bad Alexandersbad stammen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Update, Montag, 28. Oktober 2013, 14:40 Uhr: Erneute Grabungen in Bad Alexandersbad:

Die Kripo Hof, das THW und Vertreter der Gemeinde sind am Montag vor Ort in der Markgrafenstraße von Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel). Am Montagnachmittag (28. Oktober 2013) wurde mit einem Bagger erneut auf dem Grundstück gegraben. Aus welchem Grund ist derzeit nicht bekannt. Der Bürgermeister von Bad Alexandersbad, Peter Berek (CSU), sprach gegenüber unserer Reporterin vor Ort von einer Nachrichtensperre.

 

 

Update, Montag, 28. Oktober 2013, 12:00 Uhr: Unsere Bildergalerie zum Thema:

Bilder aus der Markgrafenstraße von Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) vom Donnerstag (24. Oktober 2013):

 

 

Update, Freitatg, 25. Oktober 2013, 19:00 Uhr: Gespräch mit Oberstaatsanwalt Gerhard Schmitt:

Wir sprachen am Freitagnachmittag (25. Oktober 2013) mit dem Hofer Oberstaatsanwalt Gerhard Schmitt zu dem dramatischen Fall in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel):

 

 

Update, Freitatg, 25. Oktober 2013, 13:15 Uhr: SOKO „Carport“ schaltet Hinweistelefon

Die Staatsanwaltschaft Hof hat am Freitagmittag (25. Oktober 2013) zum Fund zweier Babyleichen in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) am Mittwochabend (23. Oktober 2013)  eine Erklärung abgegeben.

SOKO „Carport“ gegründet

Für den Fall wurde die SOKO „Carpot“ gegründet. Staatsanwaltschaft und Kripo Hof erhoffen sich jetzt Informationen über ein Hinweistelefon. Personen, die im Zusammenhang mit den aufgefundenen Kinderleichen Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921 / 506 – 1414 zu melden. Hinweise können auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden.

Babyleichen im Erdaushub entdeckt

Zudem gab die Staatsanwaltschaft Hof am Freitagmittag (25. Oktober 2013) Informationen zum Auffinden der Leichen bekannt. Diese wurden am Mittwochabend bei Bauarbeiten auf einem Grundstück in der Markgrafenstraße von Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) entdeckt. Der Grundstückseigentümer baut hier aktuell einen Carport. In dem Erdaushub, der zum Abfahren bereitstand, fand man die Kinderleichen. Dem Anschein nach handelte es sich dabei um Neugeborene. Die Babyleichen wurden noch am Mittwochabend von einer Rechtsmedizinerin begutachtet. Am Donnerstag (24. Oktober 2013) fand eine Obduktion statt. Ergebnisse dieser Untersuchung gibt es noch nicht.

Ermittler durchsuchten bereits mehrere Anwesen

Die Ermittler befragten bereits Anwohner der umliegenden Gebäude und durchsuchten mehrere Anwesen. Die bisherigen Maßnahmen brachten keine weiteren Kenntnisse zur Identität und Herkunft der Kinder. Die Ermittlungen dauern an. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

 

Update, Donnerstag, 24. Oktober 2013, 18:57 Uhr: Unser Bericht aus Bad Alexandersbad

Die Meldung schockiert am Donnerstag (24. Oktober 2013) ganz Deutschland. In Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) werden zwei tote Säuglinge entdeckt. Offenbar handelt es sich bei den Leichen um neugeborene Zwillinge. Am Donnerstagnachmittag informierte Oberstaatsanwalt Reiner Laib aus Hof vor Ort über die Sachlage in diesem Fall.

 

 

Update, Donnerstag, 24. Oktober 2013, 15:45 Uhr: Staatsanwaltschaft Hof bestätigt zwei Babyleichen

Die Hofer Staatsanwaltschaft äußerte sich am Donnerstagnachmittag (24. Oktober 2013) vor Ort in Bad Alexandersbad (Landkreises Wunsiedel) zu dem Fund der toten Babys. Oberstaatsanwalt Reiner Laib bestätigte den Fund zweier toter Säuglinge. Es handelt sich dabei um Neugeborene. Die Polizei wurde zudem bereits am Mittwochnachmittag (23. Oktober 2013) zu dem Grundstück gerufen. Laib traf keine weiteren Aussagen zu den Leichen, den Eltern, zu den Hintergründen und zum Fundort.

Der „Nordbayerische Kurier“ hatte zuvor vermeldet, dass es zwei verschiedene Leichenfundorte gibt. Ein toter Säugling wurde demnach im Vorgarten eines Mehrfamilienhauses in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) gefunden. Der zweite tote Säugling soll au einem Acker, neben einer Scheune, außerhalb des Ortes, unweit der Bundesstraße B303 zwischen Marktredwitz und Bad Alexandersbad gefunden worden sein.

Die Markgrafenstraße in Bad Alexandersbad (Landkreises Wunsiedel) ist gesperrt. Die Polizei untersucht das Grundstück des Mehrfamilienhauses weiträumig. Eine neue Stellungnahme der Staatsanwaltschaft soll es am Freitag bzw. am Montag geben. Wir sind in Bad Alexandersbad vor Ort und berichten ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ darüber.

 

 

Update, Donnerstag, 24. Oktober 2013, 12:50 Uhr: Babyleichen angeblich Zwillinge

Laut ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den beiden toten Babys um Zwillinge. Die Säuglinge sollen nach der Geburt im Garten vergraben worden sein.

 

 

+ Eilmeldung, Donnerstag, 24. Oktober 2013, 10:54 Uhr: Tote Babys gefunden

In Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) wurden auf dem Grundstück eines Mehrfamilienhauses am Mittwochabend (23. Oktober 2013) zwei Babyleichen entdeckt. Den ersten Aussagen der Ermittler zufolge soll es sich bei den Leichen um Neugeborene handeln. Die Leichen wurden im Garten des dazugehörigen Hauses bei Bauarbeiten gefunden. Sie werden nun in der Rechtsmedizin von Erlangen obduziert. Ergebnisse sollen am kommenden Montag (28. Oktober) vorliegen.

 

 

Staatsanwaltschaft Hof ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Hof hat die Ermittlungen aufgenommen. Einzelheiten und Hintergründe zu dem Fall sind derzeit noch nicht bekannt. Die Hofer Staatsanwaltschaft will aus Ermittlungsgründen derzeit keine weiteren Angaben machen, so Oberstaatsanwalt Reiner Laib im Telefongespräch zu TVO am Donnerstagvormittag (24. Oktober 2013). Das Grundstück in Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) ist von den Ermittlern abgesperrt wurden.

TV Oberfranken berichtet

Wir sind in Bad Alexandersbad vor Ort und berichten ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ darüber.

Bei Neuigkeiten in diesem Fall informieren wir Sie im Laufe des Tages auf www.tvo.de, über Twitter (@tv_oberfranken) und Facebook (www.fb.com/fb.tvo).

 


 

 

Ein Toter bei Brand in Helmbrechts

Am Donnerstag gegen 23 Uhr wurde die Polizeieinsatzzentrale Oberfranken über einen Brand in der Bürgerstraße in Helmbrechts im Landkreis Hof alarmiert. Als die Feuerwehr kurze Zeit später an dem Mehrfamilienhaus eintraf, schlugen bereits erste Flammen aus den Fenstern im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes. Rund 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei waren an den Brandort geeilt. Nachdem die Einsatzkräfte zuerst annahmen, dass sich alle Bewohner gerettet hätten, war doch noch ein Todesopfer zu beklagen. Als die Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutzgerät in das Haus eindringen konnten, entdeckten sie in einem Zimmer im Erdgeschoss eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Die Identität dieser Person steht noch nicht fest. 

Durch ihr rasches Eingreifen, konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf die darüber liegenden Wohnungen und direkt angrenzende Häuser verhindern. Dennoch wurde die komplette Erdgeschosswohnung in dem Gebäude zerstört. Der Sachschaden an dem Wohnhaus dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund 80.000 Euro belaufen. Beamte der Hofer Kriminalpolizei haben die Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen. Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

(Foto: Sascha Ploss, Kreisfeuerwehrverband Hof)