Tag Archiv: Staatsanwaltschaft

Bamberg / Gaustadt : Evakuierung – Gebäude stark einsturzgefährdet

Im Bamberger Ortsteil Gaustadt ist in der Heidengasse ein Gebäude stark einsturzgefährdet. Eine tragende Außenwand des Hauses droht demnach einzustürzen.  Die 14 Bewohner von vier aneinander gebauten Reihenhäusern wurden daraufhin von Polizei, THW Bamberg, Forchheim und Coburg sowie der Feuerwehr evakuiert. Das Gebäude in Hanglage ist vorläufig abgesichert aber nicht freigegeben. Die Unglücksstelle ist mit Bauzäunen gesichert. Für die dahinter gelegenen Gebäude hat der städtische Entsorgungs- und Baubetrieb zusammen mit dem THW einen provisorischen Fußweg als Zugang geschaffen.

Sicherungsmaßnahmen am Dienstag ohne Erfolg

Bereits am späten Dienstagnachmittag war bei dem Gebäude der Einsturz der Kellerdecke gemeldet worden. Die daraufhin eingeleiteten Sofortmaßnahmen zur Gebäudesicherung brachten aber keinen Erfolg. Letztendlich sackte die tragende Außenwand des Anwesens  ab. Schäden an den Nachbargebäuden konnten bisher vermieden werden.

Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt

Der Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob möglicherweise der Tatbestand der Baugefährdung vorliegt.

 

 

 

 

 Unser Facebook-Album mit weiteren Fotos finden Sie unter www.facebook.com/fb.tvo.


 

 

News-Seite Peggy: Gefundene Knochen werden immernoch untersucht

Am 22. April starteten Polizei und Staatsanwaltschaft eine umfassende Suchaktion in Fall Peggy. Der Tatort der Suche liegt im Ortszentrum von Lichtenberg. Die Ermittler gehen hier einer neuen Spur nach. Das Anwesen – welches untersucht wird – gehört dem verurteilten Sexualstraftäter Robert E. (66). Laut der Polizei gibt es Hinweise auf einen möglichen Leichenablageort. Diesen Hinweisen geht man seit dem 22. April nach. Gefunden hat man Knochenfragmenten. Ein Ergebnis, um was es sich dabei genau handelt, gibt es immer noch nicht.

 

Montag, 6. Mai

Wilde Spekulationen um die Knochenteile aus Lichtenberg. Es soll sich tatsächlich um menschliche Knochen handeln. Allerdings nicht von Peggy Knobloch. Das berichten verschiedene Medien am Wochenende und berufen sich auf eine Aussage der Bayreuther Staatsanwaltschaft. Auf Nachfrage von TVO stellt sich heraus – die Untersuchungsergebnisse liegen auch eineinhalb Wochen nach dem Ende der Grabungsarbeiten noch nicht vor.

 

Donnerstag, 2. Mai, 19.00 Uhr

Buchvorstellung in Hof: „Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“

Am kommenden Dienstag ist es genau 12 Jahre her, dass das Mädchen aus Lichtenberg am helllichten Tag spurlos verschwunden ist. Erst vergangene Woche ist die kleine Stadt im Landkreis Hof wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.Unerwartet startet die Polizei eine erneute Suche nach den sterblichen Überresten von Peggy Knobloch.Eine Woche, nachdem die Grabungsarbeiten abgeschlossen sind, kommt ein Buch in den Handel.Ein Buch, das sich mit dem Fall Peggy Knobloch beschäftigt. Dieses Buch stellen die beiden Autoren Ina Jung und Christoph Lemmer im Galeriehaus Weinelt in Hof vor.

 

Montag, 29. April, 14.40 Uhr

Laut Polizei müssen bei den von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg heute noch Nacharbeiten durchgeführt werden. Die Ermittler müssen noch Erkenntnisse aus dem Einsatz der Bodenuntersuchung nachgehen. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Bayreuth, mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks, sind seit Montagmorgen in dem weiterhin abgesperrten Anwesen tätig. Ergebnisse anlässlich der Analyse der aufgefundenen Knochenteile liegen laut den Ermittlungsbehörden derzeit noch nicht vor.

 

Donnerstag, 25. April, 18.40 Uhr

Seit Donnerstagnachmittag kann Lichtenberg – zumindest vorerst –  wieder aufatmen. Die Suche nach der Leiche von Peggy ist beendet. Auch das Technische Hilfswerk, das vier Tage lang gegraben, gebohrt und gemeißelt hat, zieht seine Fahrzeuge und Gerätschaften wieder ab. Jürgen Stadter von der Polizei Oberfranken ist bei uns im Studio. Er hat die Ermittlungen der vergangenen Tage in Lichtenberg mit begleitet.

 

 

Donnerstag, 25. April, 17.29 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg konnten vorläufig abgeschlossen werden. Einen Hinweis von Spezialisten des TÜV Rheinland auf einen  Hohlraum wurde heute  intensiv nachgegangen. Bohrungen des Technischen Hilfswerks ergaben, dass es sich dabei nur um lose, natürliche Felsstrukturen unterhalb des Anwesens handelte. Die Arbeiten von Polizei und den eingesetzten Hilfsdiensten werden lediglich vorübergehend unterbrochen. Das Anwesen bleibt weiterhin gesperrt. Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Auftrag gegebene Analyse der Knochenfunde erbrachte noch kein Ergebnis.

 

 

Donnerstag, 25. April, 13.58 Uhr

Die Ermittler in Lichtenberg haben angekündigt, ihre Grabungsarbeiten auf der Suche nach Peggy am heutigen Donnerstagnachmittag zu beenden. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen dann eine abschließende Bilanz ziehen. Unsere Zusammenfassung der letzten vier Tage in Lichtenberg gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 21.00 Uhr 

Lichtenberg im Landkreis Hof steht auch am Mittwoch im Fokus der Öffentlichkeit. Bereits seit drei Tagen nehmen Beamte das Anwesen des 66-jährigen Robert E. regelrecht auseinander.  Fieberhaft wird nach sterblichen Überresten von Peggy Knoblich gesucht. In einem Kanal wurden nun Knochenfragmente gefunden…

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 18.26 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat die Geschehnisse vor Ort in Lichtenberg für uns auch am Mittwoch mitverfolgt. Er ist im Studio, mit der Antwort auf die Frage: “Warum wird jetzt so fieberhaft bei dem verurteilten Sexualstraftäter nach Peggy gesucht”. Für Michael Euler, Anwalt des verurteilten Ulvi K., sind die Ermittlungen der vergangenen drei Tage einfach nur, Zitat: “Schwachsinn”.

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 16.41 Uhr

Die Ermittler finden laut Angaben vom Mittwochnachmittag Knochenfragmente auf dem durchsuchten Grundstück in Lichtenberg. Ob es sich dabei allerdings um menschliche Überreste, geschweige denn um die Leiche von Peggy Knobloch handelt, dass klärt nun die Gerichtsmedizin. „Alles Schwachsinn“, sagt dagegen Michael Euler, Anwalt von Ulvi Kulac. Er fragt sich, warum jetzt, nach 12 Jahren, überhaupt noch nachgeforscht, das Anwesen eines Sexualstraftäters durchforstet wird. Mit ihm sprechen wir ab 18.00 Uhr in Oberfranken Aktuell.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 15.53 Uhr

Polizei und Staatsanwaltschaft gaben am Mittwochnachmittag eine Pressekonferenz zum vorläufigen Suchergebnis im Mordfall Peggy K. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft bereits seit Mitte 2012 in Zusammenarbeit mit der Kripo Bayreuth die umfangreichen Ermittlungsergebnisse.  Aus der Gesamtheit einer Anzahl von Einzelhinweisen ergab sich Anfang April 2013 der Anlass, für die Staatsanwaltschaft, einen Durchsuchungsbeschluss für das Anwesens in Lichtenberg anzuordnen.

Bei den umfassenden Grabungsarbeiten durch die eingesetzten Polizeikräfte und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks haben die Ermittler einzelne Knochenteile gesichert. Ob diese menschlich oder tierisch sind, konnte vor Ort nicht festgestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat deshalb eine genaue gerichtsmedizinische Untersuchung dieser Knochenfunde in Auftrag gegeben. Die Laboruntersuchung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis zum Vorliegen dieses Untersuchungsergebnisses bleibt der Fundort auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth weiterhin polizeilich abgesperrt.

 

Mittwoch, 24. April, 14.46 Uhr

Nicht bloß in Lichtenberg sucht die Polizei nach der Leiche von Peggy. Auch im thüringischen Hirschberg (Saale-Orla-Kreis), welches nur rund 15 Autominuten von Lichtenberg entfernt ist, agieren die Ermittler. In Hirschberg wurde am Montag eine Scheune untersucht. Fündig wurde man nicht. Mutmaßlicher Besitzer der Scheune ist Robert E., dessen Anwesen in Lichtenberg gerade durchforstet wird. Anwohner berichteten uns, dass man kaum mit Robert E. sprach, wenn er in Hirschberg war, E. zudem länger vor Ort nicht mehr gesichtet wurde. Die Scheune soll laut den Einheimischen aktuell leer sein. Auf die Frage, was früher in der Scheune gelagert wurde, gaben uns die Anwohner ein Schulterzucken.  

 

Mittwoch, 24. April, 13.50 Uhr

Die von der Staatsanwaltschaft Bayreuth angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in einem Anwesen in Lichtenberg werden weitere Zeit in Anspruch nehmen. Diese Stellungnahme gab am frühen Nachmittag das Polizeipräsidium Oberfranken bekannt. Über den aktuellen Stand der Ermittlungen und welche Maßnahmen noch durchgeführt werden, informieren Polizei und Staatsanwaltschaft vor Ort auf dem Lichtenberger Marktplatz in einer Pressekonferenz. TVO ist natürlich mit vor Ort.

 

 

 

 

Mittwoch, 24. April, 12.42 Uhr


Die Grabungen auf dem Lichtenberger Anwesen gehen am Mittwoch weiter. Die Einsatzkräfte von Polizei und Technischem Hilfswerk richten ihr Augenmerk auf einen Kanal im Hof des Grundstücks. Medienvertreter können sich am Mittwoch-Mittag ein Bild von den Arbeiten verschaffen. In der seit Montag andauernden Aktion wurden bisher allerdings keine Spuren auf den Leichnam von Peggy gefunden.

 

 

Mittwoch, 24. April, 10.35 Uhr

Hier fassen wir die gestrigen Ereignisse in Lichtenberg noch einmal umfassend zusammen:
Klicken Sie HIER auf den Link!
Aktuell sind wir mit einem Team bereits wieder unter, um weiter im Fall Peggy zu berichten. Aktuelle Entwicklungen finden Sie hier auf dieser Seite.

 

Dienstag, 23. April, 21.13 Uhr

TVO-Redaktionsleiter Frank Ebert hat für uns am Dienstag die Ermittlungen vor Ort in Lichtenberg mitverfolgt. Er berichtet direkt vom Geschehen über die Maßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 18.46 Uhr

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg kommen laut Polizei auch Leichenspürhunde im Einsatz. Über den Einsatz solch trainierter Hunde informiert Mantrailer Armin Schweda. Schweda bildet Rettungshunde aus, die unter anderem spezialisiert auf die Personensuche sind.

 

 

Dienstag, 23. April, 18.03 Uhr

Der Fall der seit 12 Jahren vermissten Peggy Knobloch aus Lichtenberg nimmt immer bizarrere Formen an. Ist die Leiche des damals 9-jährigen Mädchens tatsächlich in einem Garten in Lichtenberg im Landkreis Hof vergraben? Dieser Frage gehen seit gestern Ermittler von Staatsanwaltschaft und Polizei nach.

 

 

 

Dienstag, 23. April, 16.46 Uhr


Die Arbeit auf dem Grundstück in Lichtenberg geht weiter voran. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben nun eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. In der heißt es, dass die angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen in Lichtenberg bisher zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Arbeiten dauern weiterhin an. Die Verantwortlichen können aktuell nicht vorhersagen, wann diese abgeschlossen werden. Momentan werden vom THW, Spezialisten des TÜV Rheinland und Mitarbeitern des Bergamtes sowie Beamten der Spurensicherung und Leichensuchhunden Hohlräume in dem Lichtenberger Anwesen untersucht. Die Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der derzeit laufenden Ermittlungen keine Person festgenommen wurde. Die aktuelle Untersuchung des Grundstücks in Lichtenberg steht laut den Behörden auch nicht im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeantrag um Ulvi K.

 

Dienstag, 23. April, 15.01 Uhr


Die Polizei ist weiter zusammen mit dem THW dabei, den Garten des Grundstückes von Robert E. in Lichtenberg auszuheben und zu untersuchen. Die Ermittler sind bis in eine Tiefe von 2 Meter vorgestoßen. Wenn die Arbeiten am heutigen Dienstag nicht abgeschlossen werden können, sollen die Bagger auch am Mittwoch zum Einsatz kommen. Fakt ist dies aber noch nicht. Aktuell gibt die Polizei in Lichtenberg eine Pressekonferenz.

 

 

Dienstag, 23. April, 14.28 Uhr


Unser aktueller News-Beitrag zur großangelgten Suchaktion von Polizei und THW in Lichtenberg ist abrufbar:

 

 

Dienstag, 23. April, 12.38 Uhr


Aktuelle Fotos vom Einsatz der Polizei und dem beteiligten Technischen Hilfswerk in Lichtenberg entnehmen Sie unserer Facebook-Seite unter: www.facebook.com/fb.tvo

 

 

 

 

Dienstag, 23. April, 11.20 Uhr


Laut Polizei hat man jetzt 1,50 Meter tief gegraben. Die vermutete Zisterne hat sich als Oberflächenbrunnen bzw Zierbrunnen entpuppt, der im Erdreich endet. Es wird noch tiefer gegraben und nach Hohlräumen gesucht. Die Leichenspürhunde haben bislang nicht angeschlagen, so unser Reporter Hendrik Ertel vor Ort.

 

 

Dienstag, 23. April, 10.40 Uhr


Entgegen anders lautender Meldungen auf vielen Online-Portalen ist der verurteilte Sexualstraftäter Robert E. aus Lichtenberg nicht festgenommen worden. Er wird laut Polizei „gemeinsam mit anderen Personen, die im Zusammenhang mit der Durchsuchung stehen befragt. Die Befragungen werden aktuell fortgesetzt.“ In der Zwischenzeit hat ein Lkw Erdaushub aus dem Garten von Robert E. abtransportiert. Laut Polizei wird jetzt der weitere sehr felsige Untergrund nach Hohlräumen untersucht. Leichenspürhunde sollen nach unbestätigen Informationen angeschlagen haben. Allerdings soll sich in diesem Bereich früher ein Friedhof befunden haben.

 

Montag, 22. April, 20.00 Uhr


Großer Medienzirkus am Montag in Lichtenberg. Zahlreiche Pressevertreter waren in den kleinen Ort gekommen, um über den großangelegten Polizeieinsatz in Fall Peggy zu berichten. Auch am Dienstag wird der Ort weiterhin „belagert“ werden. Die Polizei will mit einem Bagger weiter Erde von dem Hinterhof ausheben. Auch das Technische Hilfswerk ist vor Ort, um die Polizei bei ihren Maßnahmen zu unterstützen.

 

 

Montag, 22. April, 18.00 Uhr

Unser Beitrag zum Großeinsatz der Polizei im Ortszentrum von Lichtenberg:

 

 

Montag, 22. April, 11.26 Uhr


Die Polizei durchsucht aktuell mit einem Großaufgebot ein Grundstück in Lichtenberg. Laut unbestätigten Informationen handelt es sich dabei um das Anwesen eines offenbar einschlägig vorbestraften Mannes. Im Zuge des Peggy-Prozesses vor 11 Jahren sei er vernommen wurden, offenbar aber nur kurz.

 

 

 

 

Anfang April

kam wieder Bewegung in den Fall. Ulvi K.-Anwalt Michael Euler reichte am Landgericht in Bayreuth einen Wiederaufnahmeantrag für den Fall ein.

 

 


 

 

„Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“: Buchvorstellung in Hof

Die Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer stellten am Donnerstagabend im Hofer Galeriehaus ihr Buch über den spektakulären Fall der verschwundenen Peggy K. aus Lichtenberg vor.  In dem Buch führen beide Fakten der Peggy-Causa auf und kommen zum Schluss, dass Polizei und Staatsanwaltschaft den Fall nach ihren Bedürfnissen zurechtgerückt haben. Mehr von der Buchlesung ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Selb (Lkr. Wun): Drogenschmuggler landet hinter Gittern

Eine erhebliche Menge an Crystal brachte am Dienstagabend ein 46-jähriger Kulmbacher über die Grenze ins Bundesgebiet. Nach einer Kontrolle durch Hofer Schleierfahnder landete er in Untersuchungshaft. Kurz nach 18 Uhr kontrollierten die Fahnder der Hofer Verkehrspolizei den VW Golf, in dem der Kulmbacher als Beifahrer unterwegs war, auf der Staatsstraße 2179 Höhe Wildenau. Der Wagen war kurz vorher aus Tschechien eingereist. Als sich bei dem 46-Jährigen der Verdacht erhärtete, dass er Betäubungsmittel dabei hat, ließen ihn die Polizisten von einem Arzt untersuchen. Dabei entdeckten die Beamten mehrere Gramm des hochgefährlichen Crystal, das der Kulmbacher in seinem Körper nach Deutschland eingeschmuggelt hatte. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat der Hofer Kripo. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Schmuggler am Maifeiertag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Es erging Untersuchungshaftbefehl. Der Drogenschmuggler wartet jetzt in einer Justizvollzugsanstalt auf seine Hauptverhandlung.

Bamberg: Thomas Janovsky neuer Generalstaatsanwalt

Feierlicher Amtswechsel am Donnerstag in Bamberg. Das Oberlandesgericht der Domstadt und die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg bekommen neue Führungspersonen. Die bayerische Justiz- und Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk verabschiedete Peter Werndl in den Ruhestand und führte zugleich Clemens Lückemann in das Amt des Präsidenten des hiesigen Oberlandesgerichts ein. Neuer Generalstaatsanwalt wird Thomas Janovsky. Als leitender Oberstaatsanwalt in Bayreuth bringt er im vergangenen Jahr die Ermittlungen nach diversen Hinweisen durch Journalisten und die Bürgerinitiative „Gerechtigkeit für Ulvi“ wieder ins Rollen. Doch auch er zeigt sich heute bedeckt, in Bezug auf die Frage, welche Hinweise letztlich solch eine großangelegte Suchaktion rechtfertigen. Mehr in 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

A9 / Bayreuth: Rücksichtslose Autodiebe auf der Flucht

Ein Großaufgebot der Polizei fahndete in der Nacht zum Montag nach zwei Autodieben, die beim Versuch einer Kontrolle einen Polizeibeamten gefährdeten und anschließend zu Fuß über die Autobahn flüchteten. Der Aufenthaltsort der Männer ist unbekannt. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach den Verbrechern.

Diebe widersetzen sich

Mehrere Streifen der Bayreuther Polizei wollten gegen 22.30 Uhr einen PKW Skoda Superb auf der Autobahn A9 bei Bayreuth überprüfen. Die Beamten hatten Erkenntnisse, dass der hochwertige Wagen wenige Tag zuvor aus einem Autohaus in Oberbayern gestohlen worden war. Kurz nachdem der Wagen angehalten werden konnte, traten die Unbekannten aber unvermittelt wieder aus Gaspedal. Um den auf ihn zufahrenden Skoda zu stoppen, gab der Beamte gezielt mehrere Schüsse aus seiner Dienstpistole auf die Reifen des Fahrzeuges ab. Die Diebe hielten ihr Auto einen Moment an, wendeten und fuhren dann auf dem Standstreifen der Autobahn ein Stück entgegen der Fahrtrichtung. Nach kurzer Fahrtstrecke ließen die zwei Männer das beschädigte Auto dann doch stehen, sprangen heraus und rannten über die sechsspurige Autobahn in ein Waldstück bei Wolfsbach.

Großfahnung der Polizei

Sofort fahndeten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot von Polizisten, unter anderem auch mit Diensthunden, nach den Männern. Auch speziell ausgebildete Mantrailinghunde sowie ein Hubschrauber wurden alarmiert und suchten akribisch ein weitläufiges Gebiet ab. Trotz umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnten die zwei Männer bislang nicht festgenommen werden.

Staatsanwaltschaft und Kripo ermitteln

Die Bayreuther Staatsanwaltschaft und der Kriminaldauerdienst in Hof haben noch in der Nacht die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Bei den Tätern dürfte es sich um Osteuropäer handeln, die Rucksäcke bei sich haben. Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass durch das Verhalten der Verbrecher keine Menschen verletzt wurden.

Möglicherweise sind die Männer per Anhalter unterwegs. Die Polizei warnt vor der Mitnahme der Männer.

Die Kripo Hof hat inzwischen die Ermittlungen übernommen und bittet bei der Fahndung um Mithilfe der Bevölkerung:

 

  • Wer hat in der Nacht zum Montag ab ungefähr 22.45 Uhr verdächtige Personen, eventuell mit einem Rucksack, im Bereich Wolfsbach gesehen?
  • Wem sind in der Nacht sonst verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer kann sonst Hinweise geben, die im Zusammenhang mit den gesuchten Straftätern stehen können?

 

Hinweise nimmt die Kripo Hof, Tel.-Nr. 09281/704-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Wer weiß, wo sich die Täter aufhalten, wird gebeten, sofort den Notruf 110 zu wählen.

Küps: Bürgermeister im Visier der Staatsanwaltschaft

Die Coburger Staatsanwaltschaft hat am Dienstag sowohl das Rathaus in Küps wie auch das Privatanwesen des Küpser Bürgermeisters Herbert Schneider durchsucht. Der eingeschaltete Staatsanwalt geht Vorwürfen des Rechnungsprüfungsausschusses des Gemeinderates nach. Das Gremium wirft Schneider vor, Bauhofleistungen ohne ausreichende Genehmigung für private Zwecke genutzt zu haben. Wir gehen dem Fall ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ nach.

Coburg: Wende im versuchten Mord – Rentnerin freigelassen

In Coburg hat sich eine überraschende Wende im versuchten Mordfall zugetragen. Die 63-jährige Rentnerin, die ein Kleinkind auf die Straße gestoßen haben soll, wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Staatsanwaltschaft begründete die Maßnahme damit, dass sich der Tatvorwurf gegen die Seniorin nicht erhärtet hat. Wir berichteten über den Vorfall. Eine Zeugin stellte den Sachverhalt nun anders an. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Coburg: Attacke auf junge Familie – Täterin in Untersuchungshaft

Nach dem tätlichen Angriff einer 63-jährigen Frau auf eine junge Familie am Donnerstagmorgen in Coburg erging am Karfreitag gegen die Täterin Untersuchungshaftbefehl. Die Kripo Coburg sucht weiterhin Zeugen des Vorfalls. Die Ermittlungen des Fachkommissariats der Kripo Coburg erhärteten den Verdacht gegen die 63-jährige Rentnerin aus Coburg wegen versuchtem Mord. Demnach traf die Beschuldigte gegen 8.30 Uhr in der Bahnhofstraße auf die 29-jährige Frau mit ihren drei Kindern. Nachdem sie die Mutter völlig unmotiviert mit ausländerfeindlichen Äußerungen beleidigt hatte, fasste die Rentnerin den Vierjährigen und schleuderte das Kind auf die Bahnhofstraße. Glücklicherweise wurde der Junge von keinem Fahrzeug erfasst, er erlitt allerdings leichte Verletzungen.

Täterin sitzt in U-Haft

Polizeibeamte konnten die 63-Jährige noch am Donnerstagabend festnehmen und auf Antrag der Coburger Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorführen. Gegen sie erging Untersuchungshaftbefehl. Mittlerweile sitzt die Coburgerin in einer Justizvollzugsanstalt.

Zeugen gesucht

Nach wie vor bitten die Beamten, dass sich Zeugen des Vorfalls, insbesondere die Autofahrer, die wegen des Jungen auf der Fahrbahn bremsen oder ausweichen mussten, sich mit der Kriminalpolizei in Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/6450 in Verbindung setzen.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Regnitzlosau: Ein Todesopfer bei Frontalzusammenstoß auf der B15

Am Mittwochmorgen kam es bei Rehau auf der Bundesstraße 15 zu einem verheerenden Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lastzug. Dabei kam der Autofahrer ums Leben. Gegen 8.15 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei die Mitteilung über einen schweren Verkehrsunfall auf der B 15 ein.

PKW prallt gegen LKW

Nach den bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei geriet ein 54-Jähriger aus dem Landkreis Wunsiedel kurz nach der Autobahnabfahrt Rehau-Süd in den Gegenverkehr und prallte mit seinem Opel frontal in einen entgegenkommenden Laster. Während der 59-jährige Lastwagenfahrer einen Schock erlitt, erlag der Opelfahrer noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Opel-Fahrer stirbt am Unfallort

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs schaltete die Staatsanwaltschaft Hof einen Sachverständigen ein. Bei dem Unfall waren neben einer Staatsanwältin aus Hof auch die Feuerwehren Regnitzlosau und Rehau mit diversen Ortsfeuerwehren, das Technische Hilfswerk Hof, der Rettungsdienst und die Polizei Rehau im Einsatz. Die Bundesstraße war in beiden Fahrtrichtungen bis etwa 12 Uhr gesperrt. Der Schaden an den beiden Unfallfahrzeugen beläuft sich auf zirka 12.000 Euro. Mehr dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

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