Tag Archiv: Stadt Hof

© MESA Development

Hof: Neuer Partner für die Entwicklung der Hof-Galerie gefunden!

Für das Großprojekt Hof-Galerie in der Saalestadt haben sich die Luxembourg Investment Group (LIG), das Planungsbüro MESA Development sowie die Stadt Hof einen neuen Partner in das Boot geholt. Mit der Activ-Immobilien GmbH & Co. KG aus dem schwäbischen Schemmerhofen steigt ein Immobilienunternehmen mit ein, welches laut Pressemitteilung der Stadt Hof über eine große Erfahrung verfügt. Der neue Partner soll federführend die weitere Vermietung und Ausgestaltung des Objektes betreuen, sowie das Investment übernehmen. Die LIG aus Luxemburg stellt dann nur noch ihr Know-How zur Verfügung.

Hof: Neuer Partner für Hof-Galerie

Hans-Jürgen Birk, als einer der Geschäftsführer des Unternehmens äußert sich zum Einstieg der Activ Group bei der Hof-Galerie positiv zum Standort:

 

Wir betrachten sowohl den aufstrebenden Standort Hof wie auch die Galerie als vielversprechend und wollen unsere Kompetenz einbringen, damit die Galerie ein nachhaltiger Erfolg im Herzen der Stadt Hof werden kann. Natürlich hat sich der Handel in den letzten Jahren für jeden erkennbar massiv verändert, so auch in Hof, weshalb die angedachten Optimierungen sicherlich zielführend sind. Die baurechtlichen Grundlagen wurden hierfür bereits geschaffen.

 

Welche Optimierungen dies sind, darüber soll zeitnah der Hofer Stadtrat in einer öffentlichen Sitzung informiert, werden. Hier will sich auch der neue Partner detailliert vorstellen. Dazu Oberbürgermeister Harald Fichtner:

 

„Die Stadt Hof und der ganz große Teil ihrer Bevölkerung steht nach wie vor hinter dem Projekt Hof-Galerie und möchte, dass dies ein Erfolg wird. Klar ist aber auch: Die Baustelle ist eine Wunde in der Stadt und eine Belastung für ihre Umgebung, die Geduld der Bürger wurde in den letzten Monaten auf eine starke Probe gestellt. Wir wünschen uns deshalb deutlich mehr Dynamik. Mit der Activ-Group konnte nun ein neuer Investor gewonnen werden, der über eine Fülle an Erfahrung, ein schlagkräftiges Team und ein immenses Netzwerk verfügt. Es handelt sich um ein erfolgreiches mittelständisches Familienunternehmen mit hoher Anerkennung in der Branche. Dies ist aus unserer Sicht ein klarer Gewinn für das Projekt. Klar ist aber auch: Qualität und Nachhaltigkeit gehen immer noch vor Schnelligkeit.“

 

Alle für den Bau der Hof-Galerie notwendigen Grundstücke wurden von der LIG bereits erworben

Bei den Gesprächen zur Veränderung im Bereich der Investorenstruktur hat die Stadt Hof deutlich die notwendige Erhöhung der Dynamik in der Entwicklung dieses Projektes auf Seiten der Investoren angesprochen. Für die Optimierung des Projektes wurden bereits erste Pläne ausgearbeitet. Dies alles soll so schnell wie möglich vorangetrieben werden.

Abschied von einer Traditionsgaststätte

So müssen sich die Hofer auch von einer lieb gewordenen Traditionsgaststätte verabschieden. Die Gastwirtschaft „Ratshalle“ in der Schillerstraße und auch das Nebenhaus wurden demnach zuletzt durch die Investoren erworben und werden in absehbarer Zeit abgerissen, um Platz für das Einkaufszentrum und eine einheitliche Häuserfront in der Schillerstraße zu schaffen.

© Polizei / Symbolbild / Archiv

Hof: Nächtlicher Frauen-Fight mit 1,88 Promille

Alkoholisierte Frau tritt Opfer ins Gesicht

In den Morgenstunden vom Sonntag (1. Juli) gerieten gegen 03:40 Uhr mehrere Frauen in Hof in einen Streit. Erst wurde eine 29-jährige Frau von einer 28-Jährigen zu Boden geworfen, dann trat eine 48-Jährige aus Hof dem Opfer ins Gesicht. Eine unbekannte Person brachte das junge Opfer nach draußen und legte es auf eine Bank. Die 48-Jährige folgte jedoch und schlug der 29-Jährigen nocheinmal mit der flachen Hand auf den Kopf, wodurch das Opfer von der Bank fiel und sich eine Platzwunde am Kopf zuzog.

Alkoholtest ergibt 1,88 Promille

Bei der Schlägerin wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab 1,88 Promille. Die 48-Jährige wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

 

© Pixabay / CC0 Public Domain / Privat (Collage)

Hof: Stadt warnt vor illegaler Sammlung durch „ungarische Familie“

Wie die Stadt Hof am Montag (7. Mai) informierte, finden Bürgerinnen und Bürger derzeit Wurfzettel in ihren Briefkästen, in denen eine "ungarische Familie" am morgigen Dienstag (8. Mai) eine Sammlung von Altgegenständen ankündigt, die im Haushalt nicht mehr benötigt werden. Die Stadtverwaltung weißt als untere Abfallbehörde darauf hin, dass diese Sammlung illegal ist. Sie appelliert dringend an die Bürger, sich nicht daran zu beteiligen.

Stadt Hof warnt vor der Sammlung

Zudem wurde die aktuelle Sammlung nicht den Behörden angezeigt. Weder ist eine ordnungsgemäße Verwertung des Sammelgutes nachgewiesen, noch ist den Angaben auf dem Wurfzettel nach, ein Verantwortlicher oder eine Kontaktadresse zu entnehmen. Außerdem sind Gegenstände aufgelistet, die aufgrund ihrer Zusammensetzung als gefährlicher Abfall eingestuft sind. (siehe rechts)

Sammlung durch eine in Süddeutschland agierende Gruppierung

Laut der Stadt Hof handelt es sich bei den Sammlern nicht um eine ungarische Familie, die in Not geraten wäre, sondern um eine im süddeutschen Raum flächendeckend agierende Organisation. Bei dieser stehe eindeutig der Gewinn im Vordergrund, so der Hinweis aus dem Rathaus.

Sammler fotografieren Wohnhäuser

Bei Durchführung einer Sammlung beobachteten aufmerksame Nachbarn auch, dass die Sammler einzelne Wohnhäuser fotografierten. Hier ist laut der Verwaltung zusätzlich zur Vorsicht zu raten.

Informationen der Stadt Hof zu Abfällen aus privaten Haushalten

Abfälle aus privaten Haushalten, also alles, was der Besitzer nicht mehr braucht und loswerden will, müssen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz grundsätzlich dem zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, also der Stadt Hof - beziehungsweise dem Abfallzweckverband - überlassen werden. Ausnahmen gelten für nicht gemischte, nicht gefährliche Abfälle wie Altkleider oder Eisenschrott, wenn sie durch eine gemeinnützige oder gewerbliche Sammlung einer ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung zugeführt werden. Solche Sammlungen müssen aber vorher der Stadt Hof angezeigt und die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung nachgewiesen werden. Nähere Informationen erteilen die Sachbearbeiter für Abfallrecht der Stadt Hof unter der Telefonnummer 09281 / 81 51 503.

© Privat

Stadt & Landkreis Hof: Ausbruch der Vogelgrippe – Sperrbezirke eingerichtet

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe haben Stadt und Landkreis Hof jetzt Sperrbezirke eingerichtet. Darüber informierten Vertreter von Stadt und Landkreis am Mittwochmittag (1. Februar) in einem Pressegespräch. Nachdem bereits bei einem toten Schwan, der am Freitag (27. Januar) im Hofer Stadtteil Fabrikvorstadt gefunden wurde, am Montag (30. Januar) das Virus H5N8 nachgewiesen wurde (Wir berichteten!), bestätigte sich jetzt auch der Fall in einem Geflügelbestand im Bad Stebener Ortsteil Horwagen (Landkreis Hof).

Stadt Hof: Auf der Saale wurden am Freitag (27.1.17) insgesamt zwei tote Schwäne gefunden
Horwagen (Bad Steben): Hier wurden bereits 22 Hühner vorsorglich getötet

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet

Die Stadt Hof hatte bereits durch eine Allgemeinverfügung für das gesamte Stadtgebiet einen Sperrbezirk eingerichtet. Dieser reicht bis in das Landkreisgebiet hinein. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr hat das Veterinäramt des Landkreises deshalb ab sofort ebenfalls einen Sperrbezirk sowie darüber hinaus ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 Kilometer per Allgemeinverfügung für das entsprechende Gebiet im Landkreis festgesetzt. Im Bereich dieser Schutzzonen gelten für Geflügelhalter nun besondere Vorschriften über die reine Aufstallungspflicht hinaus.

Stadt & Landkreis Hof: Ausbruch der Vogelgrippe - Sperrbezirke eingerichtet
(Aktuell-Bericht vom 1.2.17)
Vogelgrippe in Hof: Gesamtes Stadtgebiet ist jetzt Sperrbezirk
(Aktuell-Bericht vom 31.1.17)

Für Geflügelzüchter sowie Besitzer von Vierbeinern gelten spezielle Regeln

Der Sperrbezirk trifft vor allem die Züchter von Geflügel. Die Anordnungen besagen, dass diese Tiere sowie ihre Erzeugnisse den Sperrbezirk nicht verlassen dürfen, sowie weiteres Geflügel in diese Zone nicht hineingebracht werden darf. Auch Besitzer von Hunden und Katzen sind nicht ausgenommen. In der Stadt Hof gilt ein förmliches Verbot für freilaufende Hunde und Katzen. Der Landkreis hat hingegen nur eine Empfehlung hierfür ausgesprochen.

Sperrbezirk für 21 Tage

Um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, wurden nun die Sperrbezirke ausgezeichnet. Hier gelten für die Dauer von 21 beziehungsweise 30 Tagen strenge Auflagen.

Für die Dauer von 21 Tagen:

  • Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen nicht aus einem Bestand verbracht werden.
  • Frisches Fleisch, Hackfleisch oder Separatorenfleisch, Fleischerzeugnisse, Fleischzubereitungen, das oder die von gehaltenen Vögeln oder von Federwild aus dem Sperrbezirk gewonnen worden ist oder sind, dürfen nicht verbracht werden.
  • Tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden.
  • Der Tierhalter hat sicherzustellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorte, in denen Geflügel gehalten wird, Matten oder sonstige saugfähige Bodenauflagen ausgelegt werden und diese mit einem wirksamen Desinfektionsmittel getränkt und stets damit feucht gehalten werden.
  • Die Jagd auf Federwild ist verboten. Vom 22. bis zum 30. Tag darf Federwild nur mit Genehmigung oder auf Anordnung der Stadt Hof gejagt werden.
  • Geflügel darf nur im Durchgangsverkehr auf Straßen des Fernverkehrs oder Schienenverbindungen befördert werden und nur, soweit das Fahrzeug nicht anhält und Geflügel nicht entladen wird.

Für die Dauer von 30 Tagen:

  • Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.
  • Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen.

Weitere wichtige Informationen zum Download

Bereits am 18. November 2016 hat das Bayerische Staatministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) eine allgemeine Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel in Bayern angeordnet. Diese auf zunächst unbestimmte Zeit erlassene Verfügung gilt auch für das gesamte Gebiet des Landkreises Hof sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten. Zudem wurde ein bayernweites Verbot für Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel und gehaltenen Vögeln anderer Arten angeordnet. Da Tauben häufig in gemischten Beständen mit Ziergeflügel gehalten werden und als passive Überträger des Erregers dienen können, betrifft das Verbot auch reine Taubenausstellungen.

Um den Übergriff des Virus auf Stallungen zu verhindern, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine „Verordnung über besondere Schutzregeln in kleinen Geflügelhaltungen" erlassen. Diese Eil-Verordnung wurde am 18.11.2016 veröffentlicht und ist am 21.11.2016 in Kraft getreten. Damit gelten auch für kleinere Geflügelhaltungen unter 1000 Tieren und Hobbyhaltungen strengere Anforderungen (siehe Anhang).

Veterinäramt bittet um Meldung von toten Vögeln 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verendete Wasservögel dem Veterinäramt zu melden. Tote Tiere sollten auf keinen Fall berührt werden. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Veterinäramt der Stadt Hof unter der Telefonnummer: 09281 / 8151192.

Wie gefährlich ist H5N8 für den Menschen?
Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut sind Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bislang nicht bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus auch auf den Menschen übertragen werden kann. Das Institut empfiehlt erhöhte Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Geflügel und Wildvögeln. Der Rat gilt vor allem an betroffene Landwirte. Sie sollen unbedingt die Hygiene einhalten.

Empfehlungen des Friedrich-Löffler Institutes

  • Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügel haltenden Betrieben, auch Kleinstbetrieben, einschließlich Schuh- und Kleidungswechsel, Desinfektionsmaßnahmen
  • Risikobasierte Einschränkung der Freilandhaltung (Aufstallung) von Geflügel (mindestens in Regionen mit hoher Wildvogeldichte, hoher Geflügeldichte, in der Nähe von Wildvogelrast- und Wildvogelsammelplätzen oder an bestehenden H5N8 Fundorten)
  • Aufstallung von Zoovögeln soweit möglich, Zugangsbeschränkungen zu Vogelhäusern/Vogelschauen
  • Keine Kontaktmöglichkeit von Geflügel in Freilandhaltungen mit natürlichen Gewässern
  • Meldung verendeter oder kranker Wildvögel an die zuständige Veterinärbehörde
  • Verstärkte Untersuchung von Geflügelhaltungen; bei Hühnervögeln vermehrt klinische Untersuchung, bei Gänsen und Enten PCR-Untersuchungen von kombinierten Rachen- und Kloakenproben gemäß den gesetzlichen Vorschriften
  • Verstärkte Untersuchung insbesondere von verendeten oder am Wasser lebenden Wildvögeln auf aviäre Influenzaviren (passives und aktives Wildvogelmonitoring, letzteres insbesondere über Kotproben aus der Umwelt)
  • Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel, ggf. Jagdverbot auf Federwild
  • Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln
  • Überprüfung der Durchführbarkeit der in den Krisenplänen für den Seuchenfall vorgesehenen Maßnahmen und Aktualisierung der Pläne, soweit erforderlich

Weiterführende Informationen des Friedrich-Löffler-Instituts

Das Friedrich-Loeffler-Institut ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Es hat seinen Hauptsitz in Greifswald, auf der Insel Riems. Das FLI hat eine Broschüre zur Vermeidung der Verbreitung der Geflügelpest und dem Schutz vor dem Virus veröffentlicht. Diese kann auf der Seite des Institutes heruntergeladen werden. HIER DER LINK!

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Hof: Pläne für neues Sport- & Freizeitzentrum „Am Eisteich“ vorgestellt

Die Stadt Hof hat am Montag (09. Januar) erstmals detaillierte Pläne für den Bau einer neuen Freizeitsportanlage „Am Eisteich“ vorgestellt, welche die in die Jahre gekommene Kunsteisbahn ersetzen soll.

Überdachte Eisfläche

Kernpunkt des Projektes stellt zunächst der Neubau einer Eisfläche mit moderner Technik dar. Diese soll überdacht werden, so der für den Sportbereich zuständige Bürgermeister Florian Strößner. Auch der Zeitplan für den Bau steht zumindest grob fest: Eisfläche, Dach und Wegebeziehungen der Anlage sollen als erster Bauabschnitt bis zum 31. August 2018 umgesetzt sein. Insgesamt steht dieser Bauabschnitt mit etwa 6,7 Millionen Euro zu Buche.

Pump-Track und Skatepark

Darüber hinaus ist ein zweiter Bauabschnitt vorgesehen, der bis 2020 umgesetzt werden soll: Dabei ist neben einem sogenannten „Pump-Track“ für Mountainbiker auch ein Ersatz für den maroden Skaterpark an der Schleizer Straße vorgesehen.

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Eisstock- und Faustballfeld

Zudem wird der zweite Bauabschnitt auch ein Eisstock- sowie ein Faustballfeld für die entsprechenden Abteilungen des Hofer Schwimmvereins enthalten. "Dabei handelt es sich um Ersatzbaumaßnahmen, da die bisher vorhandenen Spielfelder der neuen Eissportfläche weichen müssen“, so Michael Strobel vom Fachbereich Sport der Stadt Hof. Die Stadtplaner gehen derzeit von Kosten von gut einer Million Euro für den zweiten Bauabschnitt aus. 

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Hof: Das Rathaus wird 450 Jahre alt

Das Hofer Rathaus wird einen Tag vor dem Heiligen Abend offiziell stolze 450 Jahre alt. Das Hofer Stadtarchiv weist als Tag der Rathauseinweihung den 23. Dezember 1566 aus. Es ist damit eines der ältesten Gebäude der Stadt. In seiner Geschichte hat es nicht nur mehrere Stadtbrände überstanden, sondern auch unterschiedlichste Funktionen erfüllt.

Bäckerei und Polizeistation

Im Erdgeschoss, also vielleicht in offenen Laubengängen, befanden sich früher die sogenannten Brotbänke. Die Bäcker waren verpflichtet, hier ihre Waren anzubieten. Außerdem war im Erdgeschoss eine Büttelstube, also eine Polizeistation mit Arrestzelle, untergebracht, wo auch die ein oder andere Folterung stattfand.

Kaufhaus statt Rathaus

Im Obergeschoss war die Ratsstube, in welcher der Stadtrat seine Sitzungen abhielt – zumindest dies hat sich bis heute nicht geändert. Ebenfalls im Obergeschoss handelten Schuhmacher, Lederschneider, Gewandschneider und Tuchmacher an den Wochen- und Jahrmärkten.

Neubau für 20.000 Gulden

1560 bekam die Stadt Hof das marode Gebäude von einem bankrottem Landesherren geschenkt. Bis zu seiner Einweihung 1566 hatte der Neubau des Rathaus über 20.000 Gulden gekostet. Außerdem hatten die Bürger selbst Hand angelegt. Trotzdem war der Bau kostspielig: Ein Einfamilienhaus bekam man damals für einen dreistelligen Betrag (in Gulden), so kann man die Ausgaben für das Rathaus nach heutigem Geldwert auf einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag schätzen.

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Ehrung: Lebensretter von Hof geehrt

Vor einer Woche retteten der Polizist Matthias Geier und LKW-Fahrer Alexander Reuß eine Mutter und ihr Kleinkind aus einem brennenden Haus im Hofer Bahnhofsviertel (Wir berichteten!). Für diese mutige Tat wurden die Lebensretter jetzt offiziell von der Stadt Hof und dem Polizeipräsidium Oberfranken geehrt. Einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung sehen Sie heute ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

47. Hofer Filmtage: Regisseurin Barbara Albert erhält Filmpreis der Stadt Hof

Der Filmpreis der Stadt Hof geht bei den 47. Hofer Filmtagen an die österreichische Regisseurin Barbara Albert. Dieser Preis wurde 1986 zum ersten Mal vergeben. Er besteht aus einem Objekt der Porzellanfachschule in Selb und richtet sich an Personen, die mit Hof und dem Festival eng verbunden sind. Die Preisträger sind im Verleihungsjahr gewöhnlich nicht mit Arbeiten im offiziellen Programm vertreten. Mehr dazu am Freitag in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr!