Tag Archiv: Stadt

© Stadt Hof / Andreas Rau

Corona-Krise: Stadt Hof hebt die 15-Kilometer-Regelung auf

Die Stadt Hof setzt die 15-Kilometer-Regelung außer Kraft. Ab sofort dürfen Hoferinnen und Hofer wieder Tagesausflüge zu Zielen unternehmen, die weiter als 15 Kilometer von Hof entfernt liegen. Dazu gehören zum Beispiel Wanderungen und private sportliche Aktivitäten, so die Stadt am Sonntag (24. Januar). Weiterlesen

© Landratsamt Hof

Stadt und Landkreis Hof: Zentrales Impfzentrum öffnet am Dienstag

Am kommenden Dienstag (19. Januar) nimmt das zentrale Impfzentrum für Stadt und Landkreis Hof seinen Betrieb auf. Dort werden Bürgerinnen und Bürger, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, geimpft. Seit zwei Wochen führen mobile Impfteams in Alten-und Pflegeheimen bereits die Impfungen durch. Bisher erhielten rund 2.500 Menschen die Erstimpfung. Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Hof: Stadt und Landkreis verteilen FFP2-Masken an Bedürftige

Ab Montag (18. Januar) gilt bayernweit die Pflicht, im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen, eine FFP2-Maske zu tragen. Wir berichteten. Da diese Mund-Nasenbedeckung nicht ganz kostengünstig ist, haben sich Stadt und Landkreis Hof entschieden, an Bedürftige und Menschen mit geringem Einkommen FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen.

 Kirchen und Ausgabetafeln verteilen als Partner die FFP2-Masken

Die Stadt und der Landkreis konnten hierfür als Partner die Kirchen und Tafeln gewinnen, heißt es weiter im Schreiben. Bereits am Mittwoch (13. Januar) wurden vier Ausgabetafeln mit Masken beliefert. Diese werden dann an berechtigte Empfänger während den Öffnungszeiten verteilt. Pro Person werden zwei Masken ausgegeben. Die Kirchengemeinden werden im Anschluss an ihre Gottesdienste die Masken an Menschen mit geringem Einkommen ausgeben.

„Die künftige FFP2-Maskenpflicht stellt für viele Menschen auch finanziell eine Hürde dar und belastet ärmere Haushalte (...) Hier müssen wir dringend unserer sozialen Verantwortung nachkommen und ein Ausrufezeichen setzen. (...) Das Angebot gilt unabhängig von der Konfession für Menschen aus Stadt und Landkreis Hof und unabhängig von Gottesdienstbesuchen“,

( Eva Döhla, Hofer Oberbürgermeisterin)

Sollte wie angekündigt die bayerische Staatsregierung weitere Masken zur Verfügung stellen, "werden wir auch diese ausgeben können und die Situation verbessern", so Hofer Landrat Oliver Bär.

Weiterführende Informationen zur Maskenpflicht:
FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab Montag: Das müssen Sie über die Maske wissen!
Corona-Pandemie in Bayern: Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder am 12. Januar
© Stadt Hof

Hof: Einnahmen aus AfD-Veranstaltung wird für Flüchtlingsarbeit gespendet

Die Mieteinnahmen aus der Veranstaltung der AfD (Alternative für Deutschland), die am heutigen Freitag (08. Januar) in der Hofer Freiheitshalle stattfindet, wird von der Stadt für Flüchtlingsarbeit gespendet. Wie es aus einem Schreiben heißt, möchte die Oberbürgermeisterin, Eva Döhla, keine Einnahmen erzielen, wenn völkisches Gedankengut verbreitet wird.

Einnahmen sollen für Broschüre über erfolgreiche Integrationsarbeit ausgegeben werden

Mit den Mieteinnahmen in Höhe von 600 Euro wird eine Broschüre für Flüchtlinge in Hof unterstützt, die die Volkshochschule Hofer Land zum Diversity Day am 18. Mai dieses Jahres herausbringen wird. Diese wird von und mit Migranten herausgegeben und berichtet über erfolgreiche Integrationsarbeit aus dem Hofer Land. Die Gesellschaft in Deutschland ist bunt und vielfältig. Darauf wird jeweils zum Deutschen Diversity-Tag mit Aktionen aufmerksam gemacht.

Das Geld soll für eine sinnvolle Sache genutzt werden

Dass gerade in der Freiheitshalle, die ihren Namen seit April 1945 trägt und die Freiheit vom Nationalsozialismus meint, fremdenfeindliche und volksverhetzende Reden geschwungen werden, sei schwer erträglich, so die Oberbürgermeisterin weiter:

„Die Meinungsfreiheit können und werden wir nicht einschränken, aber dann soll wenigstens das mit solchen Veranstaltungen verdiente Geld einer sinnvollen Sache zugutekommen.“

Der Aktuell-Beitrag vom 08. Januar:
Hof: Stadt spendet AfD-Einnahmen für Flüchtlingshilfe
© Pixabay / Symbolbild

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof melden über 120 Todesfälle

Das Hofer Landratsamt vermeldet am Dienstag (05. Januar), binnen 24 Stunden, fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Somit liegt die Zahl der Corona-Toten in Stadt und Landkreis bei 121. Aktuell sind 26 weitere Neuinfektionen bekannt geworden. Davon stammen drei Personen aus Einrichtungen. Acht waren bereits als Kontaktpersonen bekannt. Weiterlesen

Kulmbach: Dringend Helfer für Pflegeheime gesucht

Die Covid-19-Pandemie stellt alle gesellschaftlichen Bereiche Tag für Tag vor große Herausforderungen. Im Landkreis Kulmbach hat es insbesondere die Alten- und Pflegeheime massiv getroffen. Drei Einrichtungen haben mit hohen Zahlen an Infizierten und Kontaktpersonen zu kämpfen. Drei Viertel aller Infizierten im Landkreis Kulmbach sind in den Heimen zu finden – ob unter den Mitarbeitern oder den Bewohner. Im Pflegeheim „Am Rasen“ der Arbeiterwohlfahrt sind derzeit 36 Bewohner sowie 18 Mitarbeiter infiziert, in der ebenfalls von der AWO getragenen „Karl-Herold-Seniorenwohnanlage“ sind es 78 Bewohner und 36 Mitarbeiter. Und auch das Heim „Pro Seniore“ in Wirsberg vermeldet 39 infizierte Bewohner und 11 Mitarbeiter.

Helfer aus der Bevölkerung gesucht 

Daher schlagen Stadt und Landkreis Kulmbach nun Alarm. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz haben Landrat Klaus Peter Söllner und Kulmbachs 2. Bürgermeister Frank Wilzok den Ernst der Lage herausgestellt.

„Es werden dringend Helfer gesucht, die medizinische oder pflegerische Erfahrung haben oder die sich zutrauen, in unseren Heimen auszuhelfen, so lange Not am Mann ist“, erklärt 2. Bürgermeister Frank Wilzok. „Es betrifft die vulnerabelste Gruppe unserer Gesellschaft. Die älteren und schwachen Bewohner unserer Heime. Hier gilt es mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, Leben zu schützen und den Senioren gleichzeitig eine angemessene Versorgung zu bieten“, so Wilzok weiter.

Seit vielen Wochen arbeiten die Beschäftigten in den Heimen von morgens bis abends, zahlreiche Mitarbeiter machen täglich Doppelschichten, um den Personalausfall aufgrund der infizierten oder der als Kontaktpersonen eingestuften Kollegen aufzufangen.

„Die Mitarbeiter arbeiten unter Hochdruck und sind am Limit. Wir können von keinem noch mehr erwarten, da alle Betroffenen schon an den Grenzen der Belastbarkeit stehen“, mahnte Landrat Klaus Peter Söllner.

Er hatte bereits in der vergangenen Woche alle weiteren sozialen Träger weiterer Heime gebeten, zur Verfügung stehende Kräfte in den betroffenen Einrichtungen einzusetzen. Da die Personaldecke allerdings bei allen Alten- und Pflegeheimen sehr dünn ist, ist die Rückmeldung nur gering ausgefallen. In Zeiten des Katastrophen-Zustandes – wie derzeit in Bayern – könne der Landrat als letztes Mittel Mitarbeiter auch von Amtswegen verpflichten, in den Heimen vorübergehend zu arbeiten, um einen tatsächlichen Pflegenotstand mit aller Kraft zu vermeiden. Derzeit versuchen es Stadt und Landkreis aber noch ein letztes Mal mit einem Appell an die Freiwilligkeit und Solidarität der Bürgerinnen und Bürgern.

„Aus diesem Grund wenden wir uns an die Bevölkerung. Wer aus den Bereichen Medizin oder Pflege kommt und helfen kann, der möge sich bitte bei uns melden. Zusammen mit dem Führungsstab Katastrophenschutz am Landratsamt werden wir unter dem Namen ‚Helfende Hände‘ eine Datenbank mit Freiwilligen erstellen, um diese in den betroffenen Heimen aushelfen zu lassen“, fuhr Wilzok fort.

Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass keiner der freiwilligen Helfer auf Intensivstationen oder in den schwer vom Virus befallenen Bereichen der Heime arbeiten muss. Denn auch die nicht-infizierten Bewohner brauchen natürlich Pflege, Betreuung und Kontakt.

„Und auch alle weiteren Personen, die ihre Hilfe anbieten möchten, können sich melden. Es werden in vielen Bereichen Kräfte gesucht, ob in den Küchen, ob als Putzkräfte oder für Botendienste oder ähnliches. Ein jeder der helfen kann und will, soll sich bitte bei uns melden. Jede helfende Hand wird nur allzu dringend benötigt“, ergänzt der Pressesprecher der Stadt Kulmbach, Jonas Gleich. „In einem nächsten Schritt werden wir von städtischer Seite zusätzlich auch alle Vereine und Organisationen im Stadtgebiet anschreiben, in der Hoffnung, dass sich auch hier Freiwillige finden, die die Mitarbeiter in unseren Heimen unterstützen können und die unseren Appell breitgefächert an ihre Mitmenschen kommunizieren und so hoffentlich noch mehr Personen erreichen“, so Gleich weiter.

Alle Personen, die in Stadt und Landkreis Kulmbach oder in den umliegenden Gemeinden helfen möchten, können sich per E-Mail an vanessa.gramlich@stadt-kulmbach.de oder telefonisch unter 09221/940-223 melden. Dort werden alle Helfer gelistet und koordiniert.

„Im Namen der Stadt Kulmbach, aber auch aller Betroffener und Heimbewohner möchte ich mich bereits jetzt für die Mithilfe eines jeden einzelnen bedanken. Gerade in dieser von der Pandemie gebeutelten Zeit ist die Solidarität und Loyalität von uns allen gefragt“, so Bürgermeister Frank Wilzok abschließend.

Der Aktuell-Beitrag zum Hilferuf aus Kulmbach:
Hilferuf aus Kulmbach: Freiwillige Helfer für die Pflege gesucht
© Pixabay / Symbolbild

Ab Donnerstag gelten: verschärfte Corona-Maßnahmen in der Stadt Coburg

Wegen des hohen Infektionsgeschehens gelten ab dem Donnerstag (31. Dezember, 0 Uhr) in der Stadt Coburg verschärfte Corona-Maßnahmen. Die Mitarbeiter der Klinik sind an der Belastbarkeitsgrenze angelangt, heißt es heute am Mittwoch im Schreiben der Stadt. Die neuen Corona-Regelungen gelten bis zum 10. Januar und nicht für den Landkreis, da dort der Inzidenzwert deutlich niedriger ist. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Corona-Krise: Hof meldet sechs weitere Corona-Tote

Wie das Landratsamt Hof am Dienstag (28. Dezember) mitteilt, gibt es in Stadt und Landkreis sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zudem sind 16 weitere Corona-Fälle aufgetreten. Davon stammen fünf Personen aus einer Einrichtung beziehungsweise sind in einer tätig. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

61 Fälle im Seniorenheim: Einrichtung in Hof unter Quarantäne

Wie das Hofer Landratsamt am Freitag (25. Dezember) bekannt gab, sind in zwei Altenheimen mehrere Corona-Fälle bekannt geworden. Eine Einrichtung befindet sich unter Quarantäne. Weiterlesen
© Pixabay

Binnen 24 Stunden: Hof meldet 129 Neuinfektionen

Binnen 24 Stunden meldete das Hofer Landratsamt am Freitag (25. Dezember) 129 Neuinfektionen. Somit gibt es seit Beginn der Pandemie in Stadt und Landkreis 3.549 Corona-Infizierte. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 392,8 (Angaben des RKI vom 25. Dezember, Stand: 0 Uhr) liegt die Saalestadt bayernweit auf Platz 3 mit dem höchsten Inzidenzwert. Auf Platz 1 mit 562,4 bleibt unverändert Coburg. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Corona-Krise: Stadt Coburg knapp vor dem Inzidenzwert von 430!

Nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) erreicht die Stadt Coburg am Mittwoch (23. Dezember, 0 Uhr) eine 7-Tage-Inzidenz von 428,5. Mit diesem Wert liegt die Vestestadt bayernweit auf Platz 2, kurz nach Regen mit einem Inzidenzwert von 576,2. Auf Platz 3 folgt das zweite Sorgenkind von Oberfranken, die Stadt Hof mit einem Wert von 386,3. Zudem steigt die Zahl der Corona-Toten in Coburg weiter. Diese liegt inzwischen bei 90. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Hof: Besuchsverbot von Kranken- und Pflegeeinrichtungen gelockert

Ab Donnerstag (24. Dezember) dürfen Patienten und Bewohner von Einrichtungen in der Stadt und im Landkreis Hof wieder täglich besucht werden. Am Mittwoch (23. Dezember) erließ die Stadt Hof eine neue Allgemeinverfügung, die bis zum 10. Januar gilt. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Hof: Weitere Corona-Fälle in vier Alten- und Pflegeheimen sowie Klinik

Wie das Hofer Landratsamt am Dienstagabend (22. Dezember) mitteilte, sind in drei Seniorenheimen, in einem Wohnheim und in einer Klink neue Corona-Fälle aufgetreten. Alle Kontaktpersonen werden ermittelt, müssen sich in Quarantäne begeben und testen lassen. Weiterlesen
© Landratsamt Coburg

Coburg: Regiomed-Klinikum und Gesundheitsamt bekommen Hilfe von der Bundeswehr

Das Coburger Regiomed-Klinikum bekommt bei der Bewältigung der Corona-Pandemie Unterstützung von der Bundeswehr. Seit Dienstag (22. Dezember) sind 27 weitere Soldaten aus Oberviechtach angekommen, um zu helfen. Seit einigen Tagen unterstützt bereits ein zehnköpfiges Team der Bundeswehr aus Kümmersbruck, die Kontaktermittler des Gesundheitsamts, beim Informieren positiv Getesteter und deren Kontaktpersonen. 

Die Situation in der Coburger Region ist derzeit angespannt

„Die Situation bei uns in der Region ist angespannt und wir können jede helfende Hand wirklich gebrauchen. Ich weiß, insbesondere die Weihnachtszeit stellt man sich sicherlich anders vor. Deshalb sage ich umso mehr herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie und somit für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger“

(Sebastian Straubel, Coburger Landrat)

© Landratsamt Coburg

Ausbruchgeschehen gleichzeitig im Klinikum und in der Altenhilfe

"Wir haben Ausbruchsgeschehen im Klinikum und auch in der Altenhilfe, gleichzeitig fällt uns krankheitsbedingt Personal aus. Ihre Hilfe wird also dringend benötigt. Daher wird Ihr Eintreffen nicht nur positiv gesehen, sondern beruhigt auch.“

(Alexander Schmidtke, Regiomed-Hauptgeschäftsführer)

12345678