Tag Archiv: Starkregen

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Landkreis Hof: Verletzte nach Unfällen bei Starkregen auf A9 & A93

Zu drei Verkehrsunfällen wurden die Einsatzkräfte am Dienstag (13. Juli) auf den Hochfränkischen Autobahnen A9 und A93 im Landkreis Hof gerufen. Der Auslöser der Unfälle war der Starkregen. Gegen die Fahrer wurde von der Polizei ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da sie ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen nicht anpassten. Weiterlesen

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DIE SINTFLUT: Unwetter-Alarm in Stadt und Landkreis Hof

Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!

UPDATE (14. Juli, 18:30 Uhr):

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter im Landkreis Hof

Was für ein Wetter, was für eine Nacht und das ist in diesem Fall leider nicht positiv gemeint, denn der Unwettersommer hat erneut auch Oberfranken voll erwischt. Diesmal trifft es den Landkreis Hof besonders hart. Insbesondere die Stadt Selbitz, wo die Einwohner vor noch nie dagewesenen Szenen berichten. Landrat Oliver Bär rief in der Nacht den Katastrophenfall aus, um die Einsatzkräfte optimal koordinieren zu können. Die umfassen mehr als 50 Feuerwehren mit rund 1.000 Mann plus dutzende der THW, die versuchen, der Lage Herr zu werden. Am Mittwochmorgen (14. Juli) gab es die Entwarnung, die Lage entspannte sich und der Katastrophenfall wurde aufgehoben. Die Lage für die vom Unwetter Betroffenen entspannte sich nicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 17:30 Uhr):

Rund 500 Einsätze der Rettungskräfte

Das Landratsamt Hof hat am Mittwochnachmittag eine Unwetter-Bilanz der letzten 24 Stunden gezogen. Die Unwetter und Starkregenfälle im Landkreis Hof forderten binnen der letzten 24 Stunden den Einsatz von über 70 Feuerwehren sowie zahlreichen Kräften des THW, der Polizei und weiterer Rettungsorganisationen. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war seit dem späten Dienstagnachmittag anhaltend von Regenfällen und zum Teil starken Überschwemmungen betroffen. Über die Nacht hinweg waren die Kräfte hauptsächlich in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Insgesamt mussten im Hofer Land rund 500 Einsätze gefahren werden.

 

Ich danke allen haupt- und vor allem ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement, das es möglich gemacht hat, dass die gestrigen Schadensereignisse zwar mit großen Auswirkungen verbunden waren, aber dennoch eingegrenzt werden konnten. Wir können stolz auf den Zusammenhalt sein, den wir hier in der Region haben.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

Katastrophenfall am Dienstagabend ausgerufen

Bär hatte am Dienstagabend den Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Wetterlage ab den frühen Morgenstunden wieder entspannte, wurde der Katastrophenfall am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Dennoch waren am Vormittag noch etwa 150 Feuerwehrkräfte vor Ort in den Gemeinden im Einsatz, um Aufräumarbeiten zu leisten und Keller auszupumpen.

Lage an Kitas und Schulen wieder entspannt

Unterdessen entspannte sich auch die Lage an der Grundschule in Selbitz sowie an einzelnen Kitas im Landkreis Hof wieder. Sie hatten in Folge von Überschwemmungen am Mittwoch geschlossen. Der Unterricht in Selbitz sowie auch die Kindergarten-Betreuungen können größtenteils ab Donnerstag wieder stattfinden, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 16:55 Uhr):

Ein spektakuläres Wetterphänomen wurde am späten Dienstagnachmittag (13. Juli) bei Weißdorf (Landkreis Hof) fotografiert. Gegen 16:30 Uhr deutete sich am Himmel ein möglicher Tornado an. Auf den Fotos (siehe unten) sieht man eine sogenannte "Funnelcloud", eine Trichterwolke, die recht ausgeprägt war.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 12:36 Uhr):

Unwetterartige Regenfälle sorgten in Hof am Dienstag nicht nur für Chaos, sondern lieferten zudem Staunen und Entsetzen bei Bürgerinnen und Bürgern der Saalestadt. Wir haben Statements von Hofer Anwohnern zur Unwetter-Situation am Dienstagabend in einem weiteren Video zusammengefasst. Die Aussagen reichen von "Das kennen wir nur aus dem Fernsehen" bis "Das war eine Überschwemmung auf die harte Tour".

Statements betroffener Anwohner aus Hof
"Was ich heute erlebt habe, ist Wahnsinn": So reagieren die Hofer auf das Unwetter!

UPDATE (11:50 Uhr):

Alsenberger Durchlass ab sofort gesperrt

Aufgrund des Starkregens kam es am Dienstagabend (13. Juli) gegen 22:00 Uhr zu einem Einbruch der Fahrbahn am Alsenberger Durchlass. Es entstanden erhebliche Fahrbahnschäden. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Tunnel brach allerdings ein Pkw ein. Der Verkehr wird umgeleitet. Nach einem Ortstermin am Mittwoch will die Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen und die zu treffenden Maßnahmen informieren.

Fahrbahndecke massiv beschädigt
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UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:39 Uhr):

Sintflutartige Regenfälle sorgten auch direkt in der Saalestadt Hof ab dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) für chaotische Zustände. Auch hier wurden Straßen überschwemmt. Zahlreiche Keller liefen voll, Garagen standen unter Wasser. Die Kanalisation war mit Regenmengen von circa 85 Liter auf den Quadratmeter (Quelle: kachelmannwetter.com) völlig überfordert. Ein Schwerpunkt in Hof war der großräumige Bereich Gabelsbergerstraße / Breslaustraße. Hier wurde der Leimitzbach zu einem reißenden Strom.

Wassermassen schießen durch Hof
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:15 Uhr):

Nach den sintflutartigen Regenfällen waren Feuerwehr und THW in weiten Teilen des Landkreises Hof seit dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) im Einsatz. Vor allem der nördliche Bereich war von Überschwemmungen betroffen. Dies betraf sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Insgesamt waren über 1.100 Rettungs- und Hilfskräfte im Einsatz. Allein in Selbitz gab es (Stand: Dienstagnacht) über 120 Einsätze. Dazu ein Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof.

 

  • Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof
Feuerwehr-Statement aus der Nacht
Unwetter-Alarm im Landkreis Hof: Über 120 Einsätze allein in Selbitz

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:15 Uhr):

Wie das Landratsamt Hof soeben mitteilte, wurde der Katastrophenfall für den Landkreis Hof um 08:00 Uhr am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Grund ist die Wetterlage, die sich in den letzten Stunden entspannte.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:09 Uhr):

Neben hunderten Kräften der Feuerwehren im Landkreis Hof waren auch die örtlichen THW-Ortsverbände ab den Abendstunden im Unwetter-Einsatz. Laut Seven Deubler, Zugführer beim THW Naila, waren in der Spitze bis zu 162 Kräfte im Einsatz. In Selbitz waren die THW-Kräfte in der Nacht unter anderem bei einer Firma im Einsatz, die mit einem extremen Wassereinbruch zu kämpfen hatte. Aufgrund eines Ölschadens wurde hierfür noch eine THW-Fachgruppe aus Kelheim alarmiert.

 

  • Statement von Sven Deubler, Zugführer THW Naila
THW-Statement zum Einsatzgeschehen
Unwetter-Einsatz in Selbitz: "Ein Ausmaß - So habe ich das noch nie gesehen!"

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 08:40 Uhr):

Nach den starken Regenfällen am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch (14. Juli) hat sich die Wetterlage inzwischen im Landkreis Hof beruhigt. Aufgrund der Wassermassen kam es vielerorts zu Überschwemmungen, weshalb Straßen nicht mehr befahrbar waren und zu Teil gesperrt werden mussten. Die aktuelle Lage dazu:

 

Straßenlage:

Die Hauptverkehrsader B173 Hof - Kronach ist wieder frei. Diese musste gestern von Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord wegen Hochwasser gesperrt werden.

  • die Ortsdurchfahrt Joditz ist aktuell noch wegen Aufräumarbeiten gesperrt
  • Ortsbereich von Köditz wegen Aufräumarbeiten behindert
  • die Zufahrtsstraße von Reitzenstein zur Hauptstraße Berg, Richtung Hölle, ist wegen einer unterspülten Brücke gesperrt
  • weiterhin gibt es kleinere kurzfristige Sperrungen wegen Aufräumarbeiten

 

Schulen / Kindergärten:

  • Selbitz: Grundschule am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Mühlberg am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Walter Hummer - ausgelagerte Hortgruppe in Grundschule am 14. Juli geschlossen / Betreuung in der Kita möglich
  • Naila: Evangelische Kita Froschgrün am 14. und 15. Juli geschlossen
  • Köditz: Kita Wichtelland am 14. Juli geschlossen

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:41 Uhr):

Folgendes Update teilte das Landratsamt Hof soeben mit:

Schließungen:

  • die Grundschule Selbitz bleibt am Mittwoch geschlossen
  • die Kindertagesstätte Wichtelland in Köditz bleibt am Mittwoch geschlossen, die Schule bleibt nach aktuellem Stand geöffnet

Straßensperrungen:

  • Ortsdurchfahrt Joditz komplett gesperrt
  • B173 Hof Richtung Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord

Einsatzzahlen:

  • Selbitz: 120 Einsätze beendet, 12 Einsätze ausstehend
  • Feilitzsch: 55 Einsätze beendet, 6 Einsätze ausstehend
  • Köditz: aktuell sinkende Pegel, Einsätze werden noch abgearbeitet
  • Hölle: 8 Einsätze beendet
  • Issigau: 9 Einsätze beendet
  • Kleinere Einsätze verteilt im Landkreis konnten mittlerweile abgeschlossen werden (darunter vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen, Brandmeldeanlagen-Alarme, vereinzelte Stromausfälle)

Die Notfall-medizinische Versorgung war und ist gewährleistet, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:11 Uhr):

Wie das Landratsamt kurz vor Mitternacht offiziell per Pressemeldung bestätigte, rief Landrat Oliver Bär um 20:50 Uhr am Dienstagabend den Katastrophenfall gemäß Artikel 4 (Absatz 1) des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes im Landkreis Hof aus. Damit ist zum einen eine zentrale Koordination, zum anderen die Anforderung überörtlicher Einsatzmittel möglich. 

Bitte der Integrierten Leitstelle Hochfranken an die Bevölkerung

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken bittet um Verständnis, dass feuerwehr-bedingte Einsätze aufgrund des hohen Aufkommens priorisiert werden und Wartezeiten anfallen können. Die rettungsdienstliche Versorgung ist sichergestellt. Beim Notruf 112 kann es in Einzelfällen allerdings zu geringen Wartezeiten kommen. Bitte wählen Sie den Notruf 112 daher nur im ausdrücklichen Notfall.

Weitere starke Regenfälle möglich

Das Landratsamt steht derzeit in engem Austausch mit Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Diese prognostizieren für die Zeit zwischen 00:00 und 06:00 Uhr weitere starke Regenfälle. Die Behörde bittet deshalb die Bevölkerung, weiterhin vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch dann, wenn die Wetterlage aktuell ruhig erscheint. 

 

  • Zu den Einsätzen in Hof ein Statement von Horst Herrmann, Stadtbrandrat der Stadt Hof...
Unwetter tobte auch in Hof: "Die Wetterlage war katastrophisch"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:55 Uhr):

Starke Regenfälle erfordern seit dem späten Nachmittag den Einsatz von Feuerwehr, THW und Rettungskräften in weiten Teilen des Landkreises Hof. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war und ist seit dem späten Nachmittag von anhaltenden Regenfällen und zum Teil Überschwemmungen betroffen. Dies betrifft sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Seit den frühen Abendstunden sind die Einsatzkräfte insbesondere in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Aktuell sind über 50 Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Hof im Einsatz. Insgesamt sind derzeit knapp 1.000 Kräfte der Feuerwehr sowie 140 Kräfte des THW tätig.

 

  • Ein zweites Video vom frühen Abend aus Selbitz...
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:03 Uhr):

ACHTUNG AUTOFAHRER: Am Abend ist die Bundesstraße B173 Hof - Kronach zwischen dem Abzweig Neuköditz und dem Abzweig Scharten wegen Hochwasser gesperrt. Auf der Autobahn A72 besteht zwischen Hof-Nord und dem Dreieck Bayerisches Vogtland in beiden Richtungen Gefahr durch Hochwasser. Zwischen Hof / Töpen und Hof-Nord befindet sich in beiden Richtungen der A72 Wasser auf der Fahrbahn. Autobahn A9: Am Dreieck Bayerisches Vogtland steht in der Überleitung zur A72 in Richtung Chemnitz Wasser auf der Fahrbahn.

Apropos Wasser auf der Fahrbahn: In Selbitz kam es aufgrund des Unwetters zu zahlreichen überfluteten Straßen. Anwohner Ralf Sawatzki war diesbezüglich genervt von Autofahrern, die mit ihren Pkw noch durch die Fluten fuhren und so das Wasser in seinen Keller drückten.

Anwohner-Statement aus Selbitz
Selbitz: Anwohner genervt von Autofahrern, die durch die Fluten fahren

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 22:35 Uhr):

Circa 70 Liter Regen prasselten am Dienstagnachmittag in Teilen des Landkreises Hof auf die Erde. Die Wassermassen vom Himmel sorgten für zahlreiche Überfluten und Überschwemmungen, unter anderem im Bereich von Naila und Selbitz. Augenzeuge Enrico Bethke erlebte als Augenzeuge eine dramatische Situation zwischen Froschgrün und Naila mit, die ihn bilanzieren ließ: "Da kriegt man Angst!"

Augenzeugen-Statement
Wasser schoss von Froschgrün nach Naila: "Baumstämme wurden mitgerissen"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 21:40 Uhr):

Landrat Oliver Bär hat am Abend für den Landkreis Hof den Katastrophenfall ausgerufen. Dies gab das Landratsamt unter anderem auf seiner Facebook-Seite bekannt. Damit ist insbesondere eine zentrale Koordination der Rettungs- und Hilfskräfte möglich. „Dazu haben wir einen örtlichen Einsatzleiter sowie weitere Einsatzleiter benannt. Sofern es die Situation erfordert, haben wir auch die Möglichkeit, Einsatzkräfte von außerhalb anzufordern“, so Bär in einem ersten Statement. Aktuell sind 50 Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Feuerwehr Hof im Einsatz.

 

  • "Es ist völliges Chaos": Sascha Ploss, Pressesprecher Feuerwehr Landkreis Hof, mit einem ersten Statement gegenüber News5
Erstes Statement der Feuerwehr
Land unter im Landkreis Hof: "Es ist völliges Chaos"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 19:33 Uhr):

Ein schweres Unwetter setzte am Dienstagnachmittag (13. Juli) Teile von Selbitz (Landkreis Hof)unter Wasser. Die Kanalisation konnte die Regenmengen, die in kürzester Zeit vom Himmel fielen, nicht mehr aufnehmen. Gully-Deckel wurden nach oben katapultiert, Straßenzüge und Kreuzungen standen unter Wasser. Die Feuerwehr-Sirenen heulten unaufhörlich. Die örtlichen Einsatz-Kräfte sind derzeit weiter im Dauereinsatz. Über das genaue Ausmaß von möglichen Schäden ist noch nichts bekannt.

Aufnahmen vom Nachmittag aus Selbitz
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 13. Juli / 17:35 Uhr):

Bereits am Wochenende wurde Oberfranken teilweise extrem heftig von Hochwasser getroffen. Vor allem der westliche Teil war betroffen. Wir berichteten! Am Dienstagnachmittag (13. Juli) traf es den Landkreis Hof. Unwetter- und Hochwasserwarnungen kündigten wir bereits am Dienstagmittag an. Am späten Nachmittag setzte eine Starkregenfront Selbitz (Landkreis Hof) unter Wasser. In kürzester Zeit sprudelten Gullys über und auf den Straßen sammelte sich das Wasser.

 

  • Aktuell bestehen aktive Unwetterwarnungen für die Landkreise Hof und Kronach!
Aufnahmen aus Selbitz
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Wetter kommt nicht zur Ruhe: Erneut Unwetter- und Hochwasserwarnungen für Oberfranken

Das Wetter in Oberfranken kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstag (13. Juli) muss man oberfrankenweit erneut mit kräftigen Gewittern rechnen. Im westlichen Teil des Sendegebietes bleibt es zudem bei einer angespannten Hochwasserlage. Vorabinformationen für Unwetterwarnungen* bestehen bereits.

Gewitter und Starkregenfälle am Dienstag

Tief Bernd schaufelt erneut eine starke Bewölkung nach Oberfranken. Ab den Nachmittagsstunden bis gegen Mitternacht sind am heutigen Tag in der sehr feuchten Luft von Hof von Forchheim kräftige Gewitter und Starkregenfälle möglich, die lokal auch Unwetterpotential haben können. Vorwarnungen hierfür bestehen bereits für alle Landkreise.

Aktive Hochwasserwarnungen für die Regionen Bamberg und Forchheim

Durch die neuen Niederschläge bleibt zudem die Hochwasserlage im westlichen Oberfranken weiter angespannt. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach hat für die Regionen Bamberg und Forchheim aktive Hochwasserwarnungen bis Mittwochmittag (14. Juli) herausgegeben. Im Bamberger Land sind Ausuferungen und Überschwemmungen möglich. Hier können einzelnen Flüsse in der Nacht zum Mittwoch die Meldestufe 2 erreichen.

Für den Landkreis Forchheim besteht zudem eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete! Der Pegel Laufermühle / Aisch soll nach der aktuellen Prognose der Experten die Meldestufe 3 in der zweiten Tageshälfte des Dienstags unterschreiten und sich in den nächsten Tagen zwischen den Meldestufen 2 und 3 bewegen. Am letzten Wochenende überschritt der Pegel mit der Stufe 4 sogar die höchste Marke. Wir berichteten! Neben den Flüssen mit Warnpegeln können auch kleinere Gewässer lokal über die Ufer treten.

 

Aktive Hochwasserwarnungen:

  • Für Stadt & Landkreis Bamberg: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr
  • Für den Landkreis Forchheim: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Laufermühle / Aisch (FO): 492 cm / Mst. 4 ab 540 cm
Videos zu dem Thema der letzten Tage
"Jahrhundert-Hochwasser" in Hallerndorf: 450 Rettungskräfte tagelang im Einsatz
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
Priegendorf überflutet - Anwohner verzweifelt: "Man fühlt sich total verarscht!"

*Vorwarnungen / Warnungen...

...sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
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Land unter in Priegendorf: Wassermassen fluten den Ortskern am Freitag

Starker Dauerregen hält seit den Morgenstunden des Freitages (09. Juli) die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes in Bayern auf Trab. Besonders betroffen von den Wassermassen ist in Oberfranken die kleine Gemeinde Priegendorf, ein Ortsteil von Baunach (Landkreis Bamberg).

Feuerwehr im Dauereinsatz

Hier fluteten die Regenmengen am Vormittag den Ortskern. Weite Teile des Dorfes standen laut News5-Angaben unter Wasser. Die örtliche Feuerwehr ist mit über 20 Kräften hier im Dauereinsatz. Es ist in Priegendorf das zweite schwere Hochwasser, welches den Ort trifft. Zuletzt bahnte sich die Flut 2016 durch den Ort. Die Bürgerinnen und Bürger sind sauer und verzweifelt aufgrund der Situation.

Nerven liegen bei den Anwohnern blank

Ulli Schell macht die Dorferneuerung vor ein paar Jahren für das Hochwasser verantwortlich. Anwohner Siegfried Streng fühlt sich von der Kommunalpolitik "verarscht". Mehr dazu in den folgenden Videos:

Lagebericht aus Priegendorf
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohner sauer & verzweifelt
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
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A73 / Forchheim: Unbekannter Fahrer löst Unfälle mit Verletzten aus!

UPDATE (05. Juli, 12:15 Uhr):

Mehrere Unfälle ereigneten sich am Sonntagabend (04. Juli) auf der A73 bei Forchheim. Der Auslöser für die Unfälle war laut Polizei ein unbekannter Fahrer eines VW-Passat. Dieser wechselte in Richtung Nürnberg auf den linken Fahrstreifen, weshalb ein nachfolgender 50-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Durch herumfliegende Fahrzeugteile wurde auf der Gegenfahrbahn ein weiteres Auto beschädigt und ein Zusammenstoß ausgelöst. Die Autobahnpolizei Bamberg sucht derzeit nach dem unbekannten Autofahrer des VW.

50-Jähriger muss stark abbremsen und prallt in die Mittelschutzleitplanke

Nach dem der Fahrer des grauen VW-Passats die Spur wechselte, musste der 50-Jährige seinen Audi auf nasser Fahrbahn stark abbremsen. Daraufhin geriet er ins Schleudern, prallte mit der Front in die Mittelschutzleitplanke und kam quer zur Fahrtrichtung zum Stehen. Laut Polizei berührten sich die beiden Fahrzeuge nicht. Durch herumfliegende Teile beschädigte sich der Fahrer eines Suzuki auf der Gegenfahrbahn einen Vorderreifen. Der Schaden der beiden Unfälle beträgt rund 23.000 Euro.

45-Jähriger bemerkt bremsenden Fahrer zu spät und prallt ins Heck

Aufgrund dieses Unfalls musste der nachfolgende 35-jährige Fahrer eines Skoda sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen. Dies bemerkte der nachfolgende 45-jährige Fahrer eines Ford zu spät und fuhr dem Skoda mit Wucht ins Heck. Beide Fahrzeuge kamen nach dem Zusammenstoß am Seitenstreifen zum Stehen.

Drei Menschen kommen verletzt ins Krankenhaus

Die drei Insassen des Ford wurden leichtverletzt ins Klinikum Bamberg transportiert. Der Schaden beläuft sich hier auf rund 16.000 Euro. Die A73 war für die Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Fahrbahnreinigung in Richtung Nürnberg für 1,5 Stunden total gesperrt. Der Verkehr musste ausgeleitet werden.

Polizei sucht das Kennzeichen des unbekannten Fahrers

Die Autobahnpolizei Bamberg bittet unter der Telefonnummer 0951/9129 510 um Zeugenhinweise auf das amtliche Kennzeichen des grauen VW Passat, der den ersten Unfall verursacht haben soll.

News-Flash vom Montag (05. Juli)
Forchheim: Unfallserie auf der A73 am Sonntagabend
Bilder von der Einsatzstelle
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ERSTMELDUNG (05. Juli, 9:00 Uhr):

Die Feuerwehr in Forchheim wurde am Sonntagabend (04. Juli) zu mehreren Unfällen auf der A73 wegen Aquaplaning gerufen. Ersten Informationen zufolge verletzten sich insgesamt acht Personen.

Verkehrsunfall löst weiteren Unfall auf der A73 aus

Wie es in einer ersten Meldung heißt, kamen die Einsatzkräfte dank einer guten Rettungsgasse schnell zur Unfallstelle. Zunächst war ein Audi A8 aus unklarer Ursache ins Schleudern geraten und in die Leitplanke geprallt. Der Fahrer eines Skoda Octavia erkannte die Situation und bremste rechtzeitig ab. Ein weiteres Fahrzeug kracht wiederum ins Heck des Skoda. Zum Zeitpunkt des Unfalls soll Starkregen geherrscht haben.

Autobahn in Richtung Nürnberg für längere Zeit gesperrt

Wie News5 mitteilt, mussten acht Personen vom Rettungsdienst behandelt werden. Sechs von ihnen wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen ist bislang nichts bekannt. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Für die Bergungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Nürnberg für längere Zeit gesperrt. Zum aktuellen Zeitpunkt (05. Juli, 9:00 Uhr) sind keine weiteren Details zu den Unfällen bekannt.

  • Weitere Informationen folgen
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Starkregen, Hagel, Sturmböen: Unwetter zieht über den Landkreis Forchheim hinweg

Starke Unwetter hielten auch am Dienstag (23. Juni) die Einsatzkräfte in Atem. In Oberfranken traf es dieses Mal den Landkreis Forchheim. So sorgte eine Gewitterzelle mit Starkregen, Hagel und Sturmböen im südlichen Teil der Region für Schäden.

Umgestürzte Bäume machen Straßen unpassierbar

Beeindruckende Zeitrafferaufnahmen (Video siehe unten) zeigen die massive Gewitterzelle des gestrigen Abends. Unter anderem fielen zahlreiche Bäume, unter anderem bei Pommer, Kersbach, Effeltrich, Igensdorf und Bieberbach dem Unwetter zum Opfer. Die umgestürzten Bäume machten Straßen unpassierbar. Es kam laut News5-Angaben zu dutzenden Einsätzen der örtlichen Feuerwehren am gestrigen Abend. Am Straßenrand türmten sich zudem zahlreiche Hagel- und Graupelhaufen auf. Laut den Unwetterjägern von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur verursachte das Gewitter, bevor es den Landkreis Forchheim traf, einen Tornado-Verdacht im Raum Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach).

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (23. Juni 2021)
Schaden von mehreren Hunderttausend Euro: Unwetterfront zieht über den Landkreis Forchheim hinweg
Video: Gewitterzelle trifft den Landkreis Forchheim
Beeindruckende Aufnahme: Gewitterzelle zieht über den Landkreis Forchheim hinweg
Unwetteraufnahmen vom Dienstagabend
Gewitter mit Hagel und Sturm: Unwetter sorgt für Verwüstungen im Landkreis Forchheim
Bilder des Unwetters am Dienstagabend
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Oberfranken: Unwettervorwarnung vor teils kräftigen Gewittern

Der Deutsche Wetterdienst spricht für den heutigen Sonntag (20. Juni) eine Unwettervorwarnung aus. Betroffen ist unter anderem ganz Oberfranken mit der Warnstufe 3 bzw. 4. Ab dem späteren Nachmittag kommen schwere Gewitter auf. Diese können mit Sturmböen, Starkregen und Hagel einhergehen. Vereinzelte Tornados sind nicht ausgeschlossen. Die Warnung gilt von 16:00 Uhr bis Montagmorgen (21. Juni) 03:00 Uhr.

Sturmböen, Starkregen, Hagel & sogar Tornados möglich

Die Gewitter können mit schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen (95 bis 115 km/h), heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm in einer Stunde und Hagel mit Korngrößen zwischen 2 und 5 cm einhergehen. Bei linienartigen Strukturen oder sehr starken Gewitterzellen sind Orkanböen (über 120 km/h) möglich. Vereinzelte Tornados sind nicht ausgeschlossen.

Diese Städte und Landkreise in Oberfranken sind betroffen:

  • Stadt und Landkreis Hof (Warnstufe 3)
  • Landkreis Wunsiedel (Warnstufe 4)
  • Landkreis Kronach (Warnstufe 3)
  • Stadt und Landkreis Coburg (Warnstufe 3)
  • Landkreis Lichtenfels (Warnstufe 3)
  • Stand und Landkreis Bamberg (Warnstufe 3)
  • Landkreis Forchheim (Warnstufe 3)
  • Landkreis Kulmbach (Warnstufe 3)
  • Stadt und Landkreis Bayreuth (Warnstufe 3)

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

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Massiver Erdrutsch bei Behringersmühle: Schlammlawine überflutet Straße

Unwetter mit teils heftigem Starkregen haben am vergangenen Wochenende die Einsatzkräfte in vielen Teilen Oberfrankens in Atem gehalten. Schwerpunkte waren die Landkreise Bayreuth, Bamberg und Lichtenfels gewesen, wo sich die Feuerwehren nahezu im Dauereinsatz befanden. In der Fränkischen Schweiz sorgte ein Erdrutsch für Verkehrsbehinderungen.

Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

Ein Unwetter mit Starkregen löste am späten Samstagnachmittag (05. Juni) einen Erdrutsch zwischen Behringersmühle (Landkreis Forchheim) und Doos aus und sorgte für eine gesperrte Straße. Die Feuerwehren Behringersmühle und Gößweinstein waren für einen mehrstündigen Einsatz vor Ort, um die Unwetterschäden zügig zu beheben. Unterstützung erhielten sie vom Straßenbauamt und zwei Feuerwehr-Mitgliedern samt ihren schweren Traktoren.

Bilder von der Einsatzstelle
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Landkreis Bamberg: Starkregen löst mehrere Unfälle auf den Autobahnen aus

Der Starkregen hielt am Sonntag (06. Juni) unter anderem auch die Einsatzkräfte im Landkreis Bamberg auf Trab. Auf den Autobahnen A70 und A73 kam es zu insgesamt zehn Verkehrsunfällen. Laut Polizei war die Unfallursache bei den meisten Verkehrsteilnehmern die hohe Geschwindigkeit auf der nassen Fahrbahn. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro. Weiterlesen
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Lichtenfels: Unwetter sorgt für Hangrutsch in Weingarten

Am Sonntagabend (06. Juni) kam es zu einem Hangrutsch auf die Maintalstraße in Weingarten, einem Stadtteil von Lichtenfels. Mehrere Kubikmeter Erde und Schlamm rutschten durch den Starkregen vom Hang auf die Straße. Vor Ort kam es so zu einer massiven Fahrbahnverschmutzung.

Vollständige Säuberung der Straße am Montag

Durch die örtlichen Feuerwehren Weingarten, Kösten, Schney sowie dem Kreisbauhof Lichtenfels konnte der Dreck und der Schlamm grob beseitigt werden. Aufgrund des anhaltenden Regens musste die Straße jedoch in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Die vollständigen Räumungsmaßnahmen der Straße erfolgen laut am heutigen Tag.

Feuerwehr Schney im Dauereinsatz

Allein die Feuerwehr Schney war am Samstag und am Sonntag mit zwölf beziehungsweise 25 Einsatzkräften jeweils über mehrere Stunden vor Ort tätig. Am Samstag musste nach einem Starkregen ein vollgelaufener Keller ausgepumpt werden. Anschließend wurde ein umgestürzter Baum beseitigt werden. Am Sonntag wurde auf einer überfluteten Straße ein Schuppenkarpfen gerettet und zurück in den Main gesetzt. Gemeinsam mit der Feuerwehr Kösten wurde im Anschluss ein Hang sowie ein Wohnhaus mit Sandsäcken gesichert. Den Abschluss bildete der Hangrutsch in Weingarten. Um 22:00 Uhr waren die Unwetter-Einsätze dann beendet.

Einsatzbilder der Feuerwehr Schney
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Unwetterwarnung am Sonntag: Kräftige Gewitter in Oberfranken möglich

Der Deutsche Wetterdienst spricht auch für den Sonntag (06. Juni) eine Unwetterwarnung aus. Betroffen ist unter anderem ganz Oberfranken mit der Warnstufe 3. Ab dem Mittag entwickeln sich lokal, kräftige Gewitter. Diese können wegen heftigem Starkregen unwetterartig ausfallen. Die Warnung gilt von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr nachts. Weiterlesen
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Schweres Unwetter in Bindlach: 120 Einsätze halten Rettungskräfte auf Trab!

Auch Oberfranken kam am Samstag (05. Juni) nicht am Unwetter vorbei. Besonders betroffen war die Gemeinde Bindlach im Landkreis Bayreuth. Ein Sprecher der Feuerwehr berichtet unter anderem von 120 Einsätzen. Darunter betroffen auch mehrere Firmen. Nach den Niederschlägen war auch ein Möbelhaus umzingelt von Wasser. Die Rettungskräfte erwarten in dieser Nacht noch weitere Regenfälle und Einsätze.

Einsatzkräfte bereiten sich auf die Nacht vor

Hauptsächlich alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Nachmittag wegen vollgelaufene Keller, so ein Sprecher der Feuerwehr Landkreis Bayreuth. Komplette Straßenzüge standen unter Wasser. In Bindlach wurde noch kein Katastrophenfall ausgerufen. Die Einsätze sind dennoch deutlich mehr, als bei einem Starkregen üblich. Die Feuerwehr bereitet sich vorbeugend auf die Nacht vor. Besonders betroffene Bereiche werden mit Sandsäcken geschützt. Diese werden aus unterschiedlichen Landkreisen nach Bindlach geholt.

Starkregen in Bindlach: Feuerwehr bereitet sich auf die Nacht vor!

"Sowas haben wir noch nicht erlebt"

Wie der erste Bürgermeister von Bindlach, Christian Brunner, gegenüber News5 mitteilte, habe weder er noch andere sowas noch nicht erlebt. Nicht in diesem Ausmaß, mit diesen Niederschlägen in so kurzer Zeit, so Brunner weiter. Vom Starkregen besonders betroffen war auch das Möbelhaus "Pilipp" in Bindlach. Knapp einen Meter hoch stand dort das Wasser. "Wir waren sowas von überrascht", so der Geschäftsführer Udo Bergmann im Gespräch. Die Fluten seien von allen Seiten auf den Platz gelaufen. Innerhalb einer halben Stunde wäre bis zu 40 Zentimeter Wasser gestiegen, schildert Bergmann weiter. Damit für Kunden keinen Schaden entstehe, mussten die Kundenfahrzeuge aus dem Wasser gezogen werden.

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Lichtenfels: Land unter nach Gewitter & Starkregen

Am gestrigen Freitagabend (19. Juni) sorgten Unwetter wieder für überflutete Straßen in Oberfranken. In Lichtenfels kam es laut Angaben der Nachrichtenagentur News5 zu Gewittern und heftigem Starkregen.

Ortsteil Seubelsdorf besonders betroffen

Die großen Wassermassen von teilweise bis zu 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit führten besonders im Lichtenfelser Ortsteil Seubelsdorf zu zahlreichen überschwemmte Straßen und vollgelaufenen Kellern.

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Stadt und Landkreis Bayreuth: Starkregen löst mehrere Einsätze aus

ERSTMELDUNG (15. Juni, 10:00 Uhr)

Gewitter- und Regenschauer sorgten am Sonntagabend (14. Juni) in Stadt und im Landkreis Bayreuth für mehrere Feuerwehreinsätze. Vom Starkregen besonders betroffen war Bindlach (Landkreis Bayreuth) mit dem Gemeindeteil Crottendorf. Ersten Angaben zufolge drohte dort ein Bach überzulaufen. Das Wasser überflutete Straßen und Keller der Anwesen. Die Feuerwehrkräfte versuchten das Wasser abzupumpen, um somit den Pegel niedrig zu halten. Der Ortskern stand knieftief unter Wasser. Zudem wurden Sandsäcke von der Feuerwehr befüllt und mit den Lkw in die betroffenen Regionen transportiert.

  • Mehr zum Einsatz erfahren Sie rechts im Video
Bindlach: Starkregen sorgt für Überschwemmungen

Fehlmeldungen mehrere Brandmeldeanlagen

Wie die Feuerwehr Bayreuth mitteilte, lösten sich am Sonntag (14. Juni) zudem mehrere Brandmeldeanlagen fehlerhaft aus. Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Nordosten des Stadtgebietes Bayreuth, wo an zahlreichen Orten mit Hanglage das Wasser unter anderem auch Erdreich abtrug und mit sich riss. Laut Pressesprecher der Feuerwehr Bayreuth waren am Sonntag rund 100 Rettungskräfte im Einsatz.

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus

 

Einen ausführlichen Bericht über die Überschwemmungen am Sonntag in Oberfranken wird es heute Abend (15. Juni) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell geben.

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter in Oberfranken:
Einsätze in Oberfranken: Bilanz des Unwetter-Sonntags

Orkantief Sabine tobt über Oberfranken: Newsseite mit aktuellen Informationen

UPDATE (Montag, 10. Februar / 22:48 Uhr):

Unwetterwarnung Stufe ORANGE vor Sturmböen und schweren Sturmböen zwischen 85 und 95 km/h - bis Mittwochnacht (12. Februar):

  • Alle oberfränksichen Landkreise: BA, BT, CO, FO, HO, KC, KU, LIF, WUN

Unwetterwarnung Stufe ROT vor Sturm / Orkan: Sturm- und Orkanböen bis 115 km/h, bei Schauern vereinzelt mehr - bis Mittwochnacht (12. Februar):

Betroffen sind der Frankenwald und das Fichtelgebirge und hierbei folgende Landkreise ab einer Höhe von 700 Metern:

  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Wunsiedel

Unwetterwarnung Stufe ORANGE vor Starkregen: Ergiebiger Regen mit 40-60 Liter auf den Quadratmeter in 48 Stunden - bis Dienstagabend (11. Februar):

  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)


UPDATE (Montag, 10. Februar / 21:56 Uhr):

agilis-Netz Nord weiterhin gestört

Am morgigen Dienstag (11. Februar) bleibt der Bahnverkehr im agilis-Netz Nord bis 7:00 Uhr eingestellt. Dies teilte das Unternehmen am Abend mit. Auch danach sind Verspätungen und Zugausfälle nicht auszuschließen. Die Wetterlage und der Streckenzustand werden kontinuierlich beurteilt. agilis-Fahrgäste können sich über ihre Fahrt über die Verbindungssuche auf agilis.de und bahn.de oder in den Live-Infos agilis.de/live-infos informieren. Das agilis-Servicetelefon unter 0800 / 589 28 40 (kostenfrei) ist für Fahrgäste am Dienstagmorgen 05:00 Uhr erreichbar.

Aktuelle Sperrungen:

  • Hof Hbf – Selb
  • Hof Hbf – Bad Steben
  • Hof Hbf – Münchberg
  • Münchberg – Helmbrechts
  • Pressath – Weiden

UPDATE (Montag, 10. Februar / 18:10 Uhr):

Laut DB Regio Bayern wurde der Zugverkehr in Bayern teilweise wieder aufgenommen. Es kommt jedoch noch regional zu erheblichen Verzögerungen. Zudem kann es kurzfristig zu Teilausfällen kommen.

Auf folgenden Strecken ist in Oberfranken derzeit kein Zugverkehr der Deutschen Bahn möglich:

  • Bayreuth - Hof
  • Nürnberg Hbf - Bayreuth
  • Neuenmarkt-Wirsberg - Hof Hbf

Wie News5 soeben mitteilte, stürzte am Montagnachmittag auf der agilis-Strecke zwischen Naila und Hof ein Baum auf die Gleise und blockierte damit den Zugverkehr. Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr entfernten das Hindernis (siehe Fotos).

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UPDATE (Montag, 10. Februar / 17:36 Uhr):

Tief Sabine sorgte mit Sturm- und Orkanböen seit Sonntagabend in Oberfranken für Einschränkungen und Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. Die oberfränkische Polizei zog nun für den Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag trotz vieler Einsätze eine weitestgehend positive Zwischenbilanz.

300 Notrufe in 12 Stunden

Zwischen 3:00 und 15:00 Uhr kam es am Montag zu gut 300 Notrufen im Zusammenhang mit der Wettersituation. Insgesamt 320 Einsätze wurden notiert. Großteils handelte es sich dabei um Behinderungen durch herabgerissene Äste oder umgestürzte Bäume, die die Straßen blockierten. Diese konnten in der Regel schnell beseitigt werden.

Orkantief Sabine: Polizei zählt 300 Notrufe in Oberfranken!

Stallzelt bricht zusammen

Darüber hinaus beschäftigten umgewehte Bauzäune, mobile Toiletten, Trampoline und Mülltonnen sowie gelöste Teile von Dacheindeckungen die Einsatzkräfte. In Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) brach am Montagvormittag das Stallzelt eines dort gastierenden Zirkus zusammen. Glücklicherweise erlitt niemand Verletzungen. Die entlaufenen Ponys blieben unversehrt und befinden sich in Sicherheit.

TVO-Wetterexperte Christian König: Warnung vor Orkantief Sabine war notwendig!

Böe weht Kleinwagen von der Straße

Auf Oberfrankens Straßen kam es zu einigen, witterungsbedingten Verkehrsunfällen, bei denen zwei Personen verletzt wurden: Gegen 6:20 Uhr wehte eine Sturmböe auf der Staatsstraße 2244 zwischen Altendorf (Landkreis Bamberg) und Neuses an der Regnitz (Landkreis Forcheim) einen Kleinwagen von der Fahrbahn. Die Fahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Kurz vor 7:00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Radfahrer in Hof über ein umgewehtes Verkehrszeichen, das auf dem Radweg entlang der Ernst-Reuter-Straße lag. Der junge Mann stürzte und erlitt Prellungen.

Unfall auf der A70

Bereits gegen 5:00 Uhr warf der Seitenwind den Anhänger eines Kleinlasters auf der Autobahn A70 zwischen Scheßlitz und dem Autobahnkreuz Bamberg um. Das Zugfahrzeug blieb zwar stehen, dennoch kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich. Der Fahrer blieb unverletzt. Bei acht weiteren Verkehrsunfällen kollidierten Fahrzeuge mit umgestürzten Bäumen. Hierbei entstand ein Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Weitere Informationen dazu HIER!


UPDATE (Montag, 10. Februar / 17:02 Uhr):

Aufgrund von Sturmschäden sind folgende Kreisstraßen aktuell für den Verkehr gesperrt:

  • LIF 23 - Sperrung zwischen Burgkunstadt und Ebneth / gesperrt bis 11. Februar
  • LIF 27 - Sperrung zwischen Lichtenfels und Buch am Forst / gesperrt bis 11. Februar
  • LIF 7 - Hausen - Unnerdorf (seit Montag 13:00 Uhr)
  • OV Michelau - Schwürbitz (seit Montag 4:35 Uhr)

UPDATE (Montag, 10. Februar / 16:30 Uhr):

Die Bürgerinnen und Bürger in Gerach (Landkreis Bamberg) sind derzeit komplett ohne Stromversorgung. Grund hierfür ist ein umgestürzter Strommast. Der zuständige Energieversorger ist bereits vor Ort und macht sich ein Bild von der Zerstörung. Eine Aussage, bis wann der Schaden behoben sein wird, ist derzeit laut dem Landratsamt Bamberg noch nicht möglich. Der Mobilfunk funktioniert derzeit noch. Die Feuerwehr Gerach hat aktuell in der Laimbachtalhalle in Gerach eine örtliche Anlaufstelle eingerichtet.


UPDATE (Montag, 10. Februar / 15:00 Uhr):

Bahn meldet an 20 Stellen im Freistaat Schäden

Wie die Deutsche Bahn am Montagnachmittag mitteilte, finden in Bayern aktuell zahlreiche Erkundungsfahrten statt, um die durch Orkantief Sabine verursachten Schäden an der Schieneninfrastruktur festzustellen und in der Folge schnellstmöglich zu beseitigen. Insbesondere umgestürzte Bäume in Oberleitungen und auf Schienen blockierten und blockieren an mehr als 20 Stellen im Freistaat einen sicheren Bahnbetrieb. Alle verfügbaren Reparaturfahrzeuge sind auf den Bahnstrecken im Einsatz, weiterhin Fachkräfte mit Straßenfahrzeugen und Spezialausrüstung.

Fernverkehr in Bayern läuft wieder an

Die Deutsche Bahn nimmt derzeit auf zahlreichen Strecken den Betrieb schrittweise wieder auf, darunter auch auf einigen Linien der S-Bahn München. Auch die Strecken des bayerischen Fernverkehrs sind wieder frei. Der Zugverkehr läuft dort mit Einschränkungen schrittweise wieder an.

Rund um Hof kein Zugverkehr

Weiterhin ohne Zugverkehr sind die Strecken im Allgäu, im Werdenfelser Land sowie rund um Hof / Oberpfalz. Die Bahn empfiehlt allen Bahnreisenden die aktuelle Betriebssituation über bahn.de/reiseauskunft, den DB-Navigator oder die kostenlose Hotline 08000 / 99 66 33 vor Fahrtantritt zu prüfen. Auch informiert der DB Streckenagent über die aktuelle Betriebslage.


UPDATE (Montag, 10. Februar / 14:40 Uhr):

Umgestürzte Bäume und umherfliegende, nicht gesicherte Gegenstände, sorgten am Montag (10. Februar) für mehrere Einsätze im Landkreis Kulmbach. Hierfür mussten die betroffenen Straßen kurzzeitig gesperrt werden. Neben mehreren Unfällen, sorgte auch ein Feuer, welches durch das Orkantief Sabine verursacht wurde, für einen Feuerwehreinsatz.

 


UPDATE (Montag, 10. Februar / 13:57 Uhr):

Am Montagvormittag (10. Februar) zog Orkantief Sabine auch über den Raum Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Laut Bayernreporter blockierten umgestürzte Bäume mehrere Straßen in und um Pegnitz. In diesem Bereich kam es auch zu Stromausfällen, nachdem ein Baum umstürzte und dabei eine Stromleitung beschädigte.

 

© bayern-reporter.com

UPDATE (Montag, 10. Februar / 12:30 Uhr):

Starke Windböen sorgten am Montagmorgen für einen Einsatz im Bad Staffelsteiner Ortsteil Nedensdorf im Landkreis Lichtenfels. Laut News5 lösten sich von zwei Scheunen zahlreiche Dachziegel. Zudem berichtete die Nachrichtenagentur darüber, dass die Feuerwehr im Landkreis Lichtenfels 18 Mal ausrücken musste. Die Einsatzkräfte hätten bislang (Stand: Montagmittag) die Lage im Griff. Weitere Informationen werden folgen.

 

© News5 / Merzbach

UPDATE (Montag, 10. Februar / 11:47 Uhr):

DB Regio nimmt in Nordbayern vereinzelt den Verkehr wieder auf

Laut einer aktuellen Meldung der DB Regio kann in Nordbayern der Zugverkehr vereinzelt wieder aufgenommen werden. Es kommt jedoch noch zu erheblichen Verspätungen. Auch kann es kurzfristig zu Teilausfällen kommen. Die Bahn arbeitet laut eigener Aussage aktuell mit Hochdruck an der Behebung von Schäden. In Südbayern ist unterdessen weiterhin kein Zugverkehr möglich

agilis-Netz Mitte weiterhin komplett eingestellt

Aufgrund der aktuellen Wetterlage bleibt der Verkehr im agilis-Netz Mitte bis mindestens 12:00 Uhr komplett eingestellt. Danach sind Verspätungen und weitere Zugausfälle nicht auszuschließen. Im agilis-Netz Nord verkehren auf einzelnen Strecken Züge mit verringerter Geschwindigkeit. Teilweise kommt es aber auch hier noch zu Sperrungen bis mindestens 14:00 Uhr.

Dies betrifft insbesondere folgende Streckenabschnitte:

  • Bamberg – Ebern (voraussichtlich bis mindestens 10:30 Uhr)
  • Coburg – Bad Rodach (voraussichtlich bis mindestens 14:00 Uhr)
  • Hof Hbf – Bad Steben (voraussichtlich bis mindestens 12:00 Uhr)
  • Hof Hbf – Münchberg (unbestimmte Dauer)

Auf allen Strecken ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.

 


UPDATE (Montag, 10. Februar / 11:10 Uhr):

Zwischenbericht der ILS Hochfranken

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken (ILS) gab am Montagmorgen (07:00 Uhr) einen Zwischenbericht zur Sturm- und Orkanlage in den Landkreisen Hof und Wunsiedel. Um 04:30 Uhr begann die Hauptphase des Tiefs mit Sturm- und Orkanböen. Gegen 06:00 Uhr begann der Wind wieder langsam abzuflauen. So fiel in einigen Orten im Bereich Hochfranken der Strom aus. Die jeweiligen Energieversorger wurden informiert und arbeiten an der Beseitigung der Schäden. Einige Straßen in den Landkreisen Hof und Wunsiedel waren aufgrund umgestürzter Bäume für den Verkehr für einige Stunden gesperrt. Die Straßenbaulastträger, Bauhöfe und Feuerwehren waren am Morgen im Einsatz, um die Straßen wieder passierbar zu machen. Eine aktuelle Übersicht zur Verkehrslage in Hochfranken gibt es HIER!

Circa 100 Notrufe über die "112"

Das häufigste Szenario war "Baum über Fahrbahn". Auch abgedeckte Dächer und lose Fassadenteile sorgten am Morgen für Einsätze. Es gab zwei Verkehrsunfälle, bei denen Verkehrsteilnehmer mit ihren Pkw gegen umgestürzte Bäume fuhren und sich dabei leicht verletzten. Im Zeitraum von 04:00 bis 07:00 Uhr erreichte die ILS circa 100 Notrufe über die "112". Da alle Dienste auf den Sturm vorbereitet waren, konnten laut der Leitstelle alle Einsätze zügig abgearbeitet werden.
Danke an alle Einsatzdienste für die Einsatzbereitschaft!

Aktuell hat sich die Gesamtlage in Hochfranken laut der ILS beruhigt. Gegen Mittag wird noch einmal mit einem auffrischenden, stürmischen Wind gerechnet.

(Quelle: Facebook / ILS Hochfranken)


UPDATE (Montag, 10. Februar / 10:50 Uhr):

Orkantief Sabine erreichte am Montagmorgen (10. Februar) Oberfranken und sorgte mit starken Windböen für Verkehrsbehinderungen. Laut News5 kippte der Anhänger eines Kleinlastwagens auf der Autobahn A70 zwischen Scheßlitz und Bamberg zur Seite. Nach aktuellem Nachrichtenstand gab es keine Verletzten. Eine offizielle Pressemeldung der Polizei steht noch aus.

 

© News5 / Merzbach

UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 23:30 Uhr):

Angesichts der Wetterereignisse am morgigen Montag stellt die Handwerkskammer für Oberfranken es allen Auszubildenden des oberfränkischen Handwerks frei, ob sie die Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) an den Bildungszentren der HWK für Oberfranken besuchen. Die gleiche Regelung gilt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meisterschulen an der HWK für Oberfranken. Auch ihnen steht es frei, ob sie die Kurse an diesem Tag wahrnehmen wollen. Dies teilte die Handwerkskammer am späten Sonntagabend mit.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 22:55 Uhr):

Wie die Eisenbahngesellschaft agilis am Sonntagabend mitteilte, entfallen aufgrund der aktuellen Wetterprognosen am Montag (10. Februar) alle Züge in den agilis-Netzen Nord und Mitte am Morgen – zunächst bis circa 7:00 Uhr – ersatzlos. Das Unternehmen beurteilt die Wetterlage kontinuierlich. Voraussichtlich kommt es auch im weiteren Verlauf des morgigen Tages zu Ausfällen und Verzögerungen. agilis-Fahrgäste können sich über ihre Fahrt über die Verbindungssuche auf agilis.de und bahn.de oder in den Live-Infos agilis.de/live-infos informieren.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 21:45 Uhr):

Die DB Region Bayern informierte am Sonntagabend, dass durch Orkantief Sabine am Montagmorgen, im Regionalverkehr Bayern und bei der S-Bahn Nürnberg keine reguläre Betriebsaufnahme zu erwarten ist. Abhängig von der Sturmstärke und der Verfügbarkeit der Infrastruktur sollen die Strecken im Tagesverlauf sukzessive in Betrieb genommen werden. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage ist laut der Bahn damit jedoch nicht vor dem späteren Vormittag zu rechnen. Die Bahn empfiehlt Reisenden, geplante Fahrten am Montag zu verschieben.

Vor der Reise informieren

Fahrgäste mögen sich laut Bahn im Vorfeld ihrer Fahrt im Internet www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft unter der Rufnummer 0180 / 699 66 33 (20 ct/Anruf, bei Mobilfunk max. 60 ct/ Anruf) über Zugausfälle und Beeinträchtigungen informieren.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 18:56 Uhr):

Die Deutsche Bahn hat am Sonntagabend ihren Fernverkehr deutschlandweit eingestellt. Seit 18:00 Uhr stehen die Züge still. Bis dahin fuhren die Züge in die Bahnhöfe ein und werden dort aus Sicherheitsgründen zurückgehalten, bis das Orkantief wieder abzieht. Wann genau der Fernverkehr wieder startet, ist bislang nicht bekannt.

Regionalverkehr soll nicht zum Erliegen kommen

Die Bahn macht laut eigenen Angaben den Reisenden das Angebot, in den Zügen bleiben, um dort Schutz zu finden. Im Regionalverkehr will die Bahn - Stand jetzt - auf einen kompletten Halt verzichten.


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 17:45 Uhr):

Die Regierung von Oberfranken hat am Sonntagnachmittag (09. Februar) zum Schutz der Schülerinnen und Schüler entschieden, dass am morgigen Montag (10. Februar) der Unterricht an allen staatlichen und kommunalen Schulen in Oberfranken ausfällt.

 


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 15:50 Uhr):

Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm / Orkan: Sturm- und Orkanböen zwischen 90 und 115 km/h ab Sonntagabend bis mindestens Montagmittag

  • Alle oberfränksichen Landkreise: BA, BT, CO, FO, HO, KC, KU, LIF, WUN

Unwetterwarnung Stufe Violett vor Sturm / Orkan: Orkanböen von 120 km/h, bei Schauern bis zu 140 km/h ab Sonntagabend bis mindestens Montagmittag

  • Betroffen sind der Frankenwald und das Fichtelgebirge und hierbei folgende Landkreise ab einer Höhe von 700 Metern:
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Wunsiedel

Unwetterwarnung Stufe Orange Starkregen: Ergiebiger Regen mit 40-60 Liter auf den Quadratmeter bis Dienstag

  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)


TVO - Social Media Wetter

Eure Sturmbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via:

Bitte nicht vergessen: Euer Name, die Ortsmarke und wie sich die Lage vor Ort darstellt! DANKE!


UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 14:45 Uhr):

Mit Tief "Sabine" steht Deutschland in den kommenden Stunden laut dem Deutschen Wetterdienst eine schwere Sturmlage ins Haus. Vor allem in den Nachtstunden und bis Montagmittag muss man mit teils orkanartigen Böen und Orkanböen rechnen. Nach DWD-Angaben werden am frühen Sonntagabend die ersten schweren Sturmböen erwartet. In der Nacht zum Montag wird es oberfrankenweit Sturmböen und schwere Sturmböen geben. Mit der Kaltfront sind im Laufe der Nacht teils starke Gewitter mit Starkregen sowie orkanartigen Böen und Orkanböen möglich. Im Bergland (Frankenwald und Fichtelgebirge) muss man ab einer Höhe von 700 Metern mit Orkanböen über 120 km/h rechnen.

Die ILS Hochfranken ist auf "Sabine" vorbereitet!
Stellungnahmen der Integrierten Leitstellen via Facebook

UPDATE (Sonntag, 09. Februar / 12:10 Uhr):

Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm / Orkan: Sturm- und Orkanböen zwischen 90 und 115 km/h bis Montagmittag

  • Nördlicher Landkreis Coburg
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Hof

Unwetterwarnung Stufe Violett vor Sturm / Orkan: Orkanböen von 120 km/h, bei Schauern bis zu 140 km/h bis Montagmittag

  • Östlicher Landkreis Bayreuth (Höhen ab 700 Meter)
  • Landkreis Hof (Höhen ab 700 Meter)
  • Landkreis Kronach (Höhen ab 700 Meter)
  • Landkreis Wunsiedel (Höhen ab 700 Meter)

Unwetterwarnung Stufe Orange Starkregen: Ergiebiger Regen mit 40-60 Liter auf den Quadratmeter bis Dienstag

  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)


ERSTMELDUNG (Samstag, 08. Februar / 19:15 Uhr):

Es stehen stürmische Zeiten für Oberfranken an: Ab dem Sonntagabend (09. Februar) fegt Orkantief "Sabine" über Deutschland hinweg und wird auf dem Weg in Richtung Süden am morgigen Abend auch Oberfranken treffen. Hierbei sind im Sendegebiet Orkanböen von 100 bis 120 km/h möglich. Im Zuge des Tiefs sind Starkregenfälle und sogar vereinzelt Gewitter mögich. Darüber informiert auch die Seite "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" auf Facebook über die kommende Unwetterlage.

Orkantief zieht in der Nacht zum Montag über Deutschland hinweg

Ab Sonntagabend wird das Tief über die Nordsee kommend, Deutschland erfassen. Verbreitet werden Sturmböen sowie schwere Sturmböen (bis 100 km/h) erwartet. In Verbindung mit Regenschauern und Gewittern sind in der Nacht zum Montag und bis zum Montagvormittag (10. Februar) in Oberfranken orkanartige Böen (um 110 km/h) und Orkanböen (um 120 km/h) durchaus wahrscheinlich. Während das Tief dann in Richtung Süden abziehen wird, muss man bis zum Dienstag (11. Februar) hinein weiterhin mit Sturmböen oder auch schweren Sturmböen rechnen.

Gefahr von Starkregenfällen

Zusätzlich besteht für Oberfranken die Gefahr vor Starkregenfällen. Hierbei muss man ab Montagmorgen bis in die Nacht zum Mittwoch (12. Februar) mit teils ergiebigem Regen rechnen. Dabei sind Regenmengen bis 60 Liter auf den Quadratmeter möglich. Örtlich auch mehr.


Informationen des Deutschen Wetterdienstes

Deutsche Bahn rechnet mit Behinderungen im Zugverkehr

Die Deutsche Bahn rechnet aufgrund der Wettervorhersagen im Zugverkehr ab Sonntagabend mit Beeinträchtigungen. Das Unternehmen geht davon aus, dass auch der Regional-, Fern- und S-Bahverkehr in Bayern davon betroffen sein wird. Die Bahn empfiehlt Reisenden, von Sonntag (09. Februar) bis einschließlich Dienstag (11. Februar) geplante Reisen auf einen anderen Tag zu verschieben.

Vor der Reise informieren

Fahrgäste mögen sich laut Bahn im Vorfeld ihrer Fahrt im Internet www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft unter der Rufnummer 0180 / 699 66 33 (20 ct/Anruf, bei Mobilfunk max. 60 ct/ Anruf) über Zugausfälle und Beeinträchtigungen informieren.


TVO-Wetteraussichten vom 08. Februar 2020
Die Wetteraussichten vom 08. Februar 2020
TVO-Videos vom Freitag (07. Februar 2020)
Oberfranken: Sturmtief Sabine zieht auf uns zu
Oberfranken: Die Ruhe vor dem Sturm
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