Tag Archiv: Statistik

© PI Naila

Kriminalstatistik 2020: „Naila und Umgebung lässt es sich (…) sicher leben“

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Naila wurden im vergangenen Jahr 1.631 Straftaten registriert. Damit ist im Jahr 2020 ein Rückgang der Straftaten um 6,5 Prozent zu verzeichnen. Dies bedeutet, dass 113 Straftaten weniger aufzunehmen waren. Dienststellenleiter, Klaus Bernhardt, betonte im Zusammenhang dieser positiven Entwicklung, dass es sich in Naila und Umgebung nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben lässt. Weiterlesen

Kriminalstatistik Stadtsteinach 2020: Straftaten haben zum Vorjahr zugenommen

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stadtsteinach mit 16 Gemeinden und knapp 29.000 Einwohnern im nordöstlichen Landkreis Kulmbach, nahm die Anzahl der Straftaten im vergangenen Jahr moderat zu. In 78 von 100 Straftaten konnten die Beamten die Täter ermitteln. Das sind rund dreiviertel der Fälle. Hier finden Sie die Kriminalstatistik für Oberfranken. Weiterlesen

© Polizei

Oberfränkische Kriminalstatistik 2020: Zahl der Straftaten im letzten Jahr leicht gestiegen

Die Zahl der registrierten Straftaten ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 leicht gestiegen. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag (08. März) mit. Laut Polizei wird der Anstieg vor allem mit der intensive Kontrolltätigkeit der begründet. Auch die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Quote ist nach wie vor die höchste aller bayerischen Polizeipräsidien.

Gesamtbetrachtung für 2020

Leichtes Straftaten-Plus im Vergleich zu 2019

In Oberfranken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.805 Straftaten registriert. Damit verzeichnete man in 2020 ein Anstieg der Straftaten um 2,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wird laut dem Polizeipräsidium nach wie vor in einem gewissem Umfang durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Hier insbesondere in den Grenzregionen, aber auch in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften.

Beste Aufklärungsquote in Bayern

Ohne die ausländerrechtlichen Fälle stiegen laut Polizei die Straftaten im Jahr 2020 auf 48.390. Dies war ein Plus von 3,9 Prozent. Die Aufklärungsquote bei den Straftaten insgesamt stieg im Vergleich zu 2019 um 0,9 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent. Oberfranken liegt mit dieser Aufklärungsquote deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 68,1 Prozent. Zu den in Oberfranken 37.950 aufgeklärten Fällen ermittelte die Polizei 25.604 Tatverdächtige.

Bei den Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz stieg die oberfränkische Aufklärungsquote um + 1,3 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent. Die Polizei in Oberfranken festigte damit ihren Spitzenplatz innerhalb Bayerns. Der landesweite Durchschnitt betrug hier 66,4 Prozent. 

Schadenssumme von fast 83 Millionen Euro bilanziert

Bei allen registrierten Straftaten in Oberfranken im Jahr 2020 kam es zu einer Gesamtschadenssumme von rund 82,7 Millionen Euro. Davon betrug der Beute-/Vermögensschaden rund 69,5 Millionen Euro und der Sachschaden circa 13,2 Millionen Euro.

Kreisfreie Städte: Deutlicher Anstieg der Straftaten in Hof

In den kreisfreien Städten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof registrierte die Polizei 2020 insgesamt 19.958 Straftaten. Ein Rückgang der Straftaten bilanzierte man in Bamberg, Bayreuth und Coburg. In Hof stieg die Zahl im zweistelligen Prozent-Bereich. (blaue Grafik)

Bei den bereinigten Zahlen (ohne Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz) (graue Grafik) kam es in Bayreuth und Coburg zu Rückgängen bei den Fallzahlen. In Bamberg und Hof registrierte man eine Steigerung. Der Anstieg im Bereich Hof begründete man damit, dass die Grenzregion ein Schwerpunkt polizeilicher Kontroll-und Fahndungstätigkeit war und ist.


AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)
AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)

Deutlicher Rückgang der Straftaten in vier Landkreisen

Bei den Landkreisen in Oberfranken zeichnete sich 2020 sich eine unterschiedliche Entwicklung ab. In den Landkreisen Bamberg, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels konnte teils ein deutlicher Rückgang der Straftaten (Gesamtheit und bereinigt) bilanziert werden. So verringerten sich die Delikte im Landkreis Coburg deutlich um 272 auf 2.653 - ein Minus von 9,3 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Straftaten im Landkreis Bayreuth

Ein Anstieg der Straftatenzahlen vermeldete die Polizei für 2020 in den Landkreisen Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach und Wunsiedel. Die Erhöhung der Fallzahlen war unter anderem zurückzuführen auf zum Teil größere Straftatenserien oder intensive Kontroll- und Fahndungstätigkeiten der Polizei. Hierbei stach der Landkreis Bayreuth mit einer Steigerung der Straftaten um 571 Fälle auf 3.386 Straftaten heraus. Dies war ein Plus von 20,3 Prozent.

 

Entwicklung einzelner Straftaten-Bereiche

Wie die Polizei mitteilte, konnten 2020 insbesondere in den Deliktsbereichen Diebstahlskriminalität, Straßenkriminalität, Callcenter-Betrug und Kriminalität im Kontext der Zuwanderung und und Häusliche Gewalt Rückgänge der Fallzahlen verzeichnet werden. Insbesondere in den Segmenten Rauschgiftkriminalität, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Computerkriminalität und Wohnungseinbruchdiebstahl und Gewaltdelikte wurde ein Anstieg der Fallzahlen registriert. Beispiele:

Rückgang bei: Diebstahl

Mit insgesamt 10.321 Diebstahlsdelikten im Jahr 2020 wurde ein Rückgang zum Vorjahr um 106 Fälle verzeichnet. Dies stellte einen neuen 15-Jahres-Tiefstand dar. 934 aller Diebstahlsdelikte blieben im Versuchsstadium.

Rückgang  bei: Straßenkriminalität

Straßenkriminalität beschreibt Straftaten verschiedener Deliktsbereiche im öffentlichen Raum. Darunter werden z. B. Raubdelikte, Sachbeschädigungen oder Kfz-Diebstähle gezählt. Im Jahr 2020 stellte die Polizei ein Rückgang von 105 Fällen auf 7.260 Fälle fest, ein Minus von 1,4 Prozent.

Rückgang bei: Callcenter-Betrug

Im Bereich des Callcenter-Betruges wurde 2020 ein Rückgang um 108 Fälle auf 1.366 Taten verzeichnet. Die entscheidende Zahl der vollendeten Delikte betrug 109, 18 Fälle weniger als im Jahr 2019.

Steigerung bei: Sexualdelikte

Im Jahr 2020 stellte man eine Erhöhung der Delikte auf 936 Fälle fest. Dies war ein Plus von 15,1 Prozent. Bayernweit stieg die Anzahl der Fälle sogar um 23,7 Prozent.

Steigerung bei: Wohnungseinbruchdiebstahl

In Oberfranken bilanzierte die Polizei 2020 einen Anstieg um 98 Fälle auf 312 Straftaten. Dies entsprach einem Plus von 45,8 Prozent. Bayernweit sank die Anzahl der Fälle um 3,7 Prozent.

Steigerung bei: Gewaltkriminalität

Im Jahr 2020 wurden oberfrankenweit 1.636 Gewaltdelikte registriert. Das stellte einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent dar. Unter Gewaltkriminalität werden Straftaten aus verschiedenen Bereichen zusammengefasst, die eine besondere Gewaltbereitschaft der Täter erkennen lassen. Darunter fallen unter anderem Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raubdelikte und gefährliche und schwere Körperverletzung.

 

Fazit der Polizei

In Oberfranken lässt es sich nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben.

 

 

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Stadt & Landkreis Hof: Deutlich sinkende Unfallzahlen in 2020

Der Corona-Lockdown samt den verschiedenen Maßnahmen wirkten sich 2020 positiv auf das Verkehrsunfallgeschehen im Hofer Land aus. So sanken die Zahlen im Stadtgebiet und auch im Landkreis Hof auf ein Allzeittief, wie die Polizeiinspektion Hof am Donnerstag (25. Februar) mitteilte. Es gab aber auch Bereiche mit einer gegenläufigen Entwicklung. Weiterlesen
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Verkehrsunfall-Bilanz 2020: Weniger Unfälle in Oberfranken wegen Corona?

"Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Anzahl der Verkehrsunfälle. In den meisten Teilbereichen sind die Zahlen rückläufig", so Oberfrankens Polizeivizepräsident Armin Schmelzer und zog damit das Fazit für die Verkehrsunfallstatistik 2020. Wie es weiter im Schreiben vom Polizeipräsidium heißt, gewinne das Thema der Elektromobilität weiterhin an Relevanz und dies insbesondere in Zeiten von Corona.

Weniger Verkehrsunfälle- und tote im Jahr 2020

In nahezu allen Bereichen ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. So sank die Anzahl der in Oberfranken registrierten Verkehrsunfälle im Jahr 2020 um 17,6 Prozent auf 27.445. Zum Vergleich zum Vorjahr 2019 lag diese bei 33.298. Von diesen Verkehrsunfällen endeten 34 tödlich (Im Jahr 2019: 42). Im Zuständigkeitsbereich der oberfränkischen Polizei starben 35 Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls (2019: 43). Das bedeutet einen Rückgang von 18,6 Prozent.

Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer gesunken

Die Anzahl der Unfälle mit verletzten Personen in Oberfranken sank um rund 16,6 Prozent auf 3.439 Verkehrsunfälle (2019: 4.122). Insgesamt kamen im Jahr 2020 4.281 Verkehrsteilnehmer zu Schaden (2019: 5.372). Davon verletzten sich 842 Personen schwer (2019: 1.017).

Unfälle mit Sachschaden und Bußgeld im Jahr 2020 gesunken

Die Verkehrsunfälle mit Sachschaden, die ein Bußgeld zur Folge hatten, sanken um rund 20,5 Prozent auf 7.614 (2019: 9.575). Ebenso die 16.392 Kleinunfälle mit Blechschäden, die um rund 16,4 Prozent zurückgingen (2019: 19.601).

Der Aktuell-Beitrag vom 18. Februar 2021
Oberfranken: Weniger Verkehrsunfälle im Jahr 2020
© TVO / Symbolbild

Wirtschaft in Bayern: 127 Insolvenzen im Oktober 2020

Bei den Insolvenzen von Unternehmen zeichnete sich im Oktober 2020 in Bayern eine Trendumkehr ab. Dies berichtete das Bayerische Landesamt für Statistik am Dienstag (15. Dezember). Nachdem die Zahl der beantragten Insolvenzen seit März 2020 kontinuierlich sank, gab es im Oktober wieder eine Steigerung. Insgesamt wurden bei den bayerischen Gerichten 127 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Dies waren sechs Fälle mehr als im Vormonat. Weiterlesen
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Oberfranken: 270 Verkehrsunfälle mit Verletzten & Getöteten im Oktober 2020

Nach einer Meldung des Statistischen Landesamtes ereigneten sich im Oktober 2020 auf Bayerns Straßen insgesamt 32.328 Unfälle. Das waren 14,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 43 Verkehrsteilnehmer wurden getötet, ein Minus von 17,3 Prozent) und 4.604 verletzt (-22,7 Prozent). Auch in Oberfranken sanken die Unfallzahlen.

Unfallzahlen in Oberfranken gesunken

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilte, verringerte sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 20,6 Prozent auf 3.717 Fälle. Hierbei wurden für den Regierungsbezirk Oberfranken 270 Unfälle bilanziert. Im Oktober 2019 waren es noch 340. Auf oberfränkischen Straßen kamen im Oktober drei Personen ums Leben. Ein Jahr zuvor waren es fünf Tote. Schwer- beziehungsweise leicht verletzt wurden heuer 329 (Vorjahr: 446) Verkehrsteilnehmer.

Fast 300.000 Verkehrsunfälle in Bayern von Januar bis Oktober

Von Januar bis Oktober 2020 ereigneten bayernweit 291.903 Unfälle und damit 16,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der Verunglückten sank um 13,7 Prozent auf 50.157.

 

Die Zahlen für Oberfranken 10/2020 (Quelle: Stat. Landesamt)

Die Zahlen für Oberfranken 10/2019 (Quelle: Stat. Landesamt)
© BAMBERG Tourismus & Kongress Service / TKS

Größte Städte in Bayern: Der Bevölkerung stehen immer mehr Grünflächen zur Verfügung

Trotz der kälter werdenden Temperaturen und der Corona-Krise zieht es die Menschen weiterhin ins Grüne, unter anderem für einen Spaziergang an der frischen Luft. Hierzu müssen Stadtbewohner nicht zwingend auf das Land fahren. Wie eine statistische Auswertung jetzt ergab, stehen im Durchschnitt jedem Stadtbewohner in den zehn größten Städten Bayerns 20,0 Quadratmeter Grünanlagenfläche zur Verfügung. Hierbei geben Bayreuth und Bamberg im Freistaat sogar den Takt vor.

Fläche im Vergleich zu 1996 fast verdoppelt

Wie eine Auswertung der bayerischen Vermessungsverwaltung jetzt ergab, entfielen fast 20.000 Hektar der Siedlungs- und Verkehrsfläche Bayerns auf die Nutzungsart „Grünanlage“. Dies entspricht 2,3 Prozent der Gesamtfläche. Im Vergleich zum Jahr 1996 erhöhte sich der Wert um rund 90 Prozent. Zu den Grünanlagen gehören unter anderem Parks oder Botanische Gärten, nicht jedoch naturnahe Grünflächen, wie zum Beispiel Flussauen.

622 Hektar Grünfläche in den zehn größten bayerischen Städten

In den zehn bevölkerungsreichsten Städten Bayerns standen den Bewohnern Ende 2019 insgesamt 622 Hektar oder umgerechnet 20,0 Quadratmeter Grünanlagenfläche je Einwohner zur Verfügung. Dies waren rund 6,9 Quadratmeter je Einwohner mehr als noch im Jahr 1996.

Bayreuth und Bamberg führen die Rangliste an

In München hatten die Grünanlagenflächen zum Stichtag 31. Dezember 2019 einen Gesamtanteil von 12,2 Prozent an der gesamten Siedlungs- und Verkehrsfläche. Auf jeden Einwohner entfiel hier eine Grünanlagenfläche von im Durchschnitt 19,1 Quadratmetern. Die Spitzenpositionen liegen allerdings in Oberfranken. Der höchste Wert an Grünanlagenfläche je Einwohner in den zehn größten Städten Bayerns errechnete sich für Bayreuth mit 30,5 Quadratmetern. Auf dem zweiten Platz liegt Bamberg (Bild) mit 29,4 Quadratmetern. Den niedrigsten Wert erreichte Erlangen mit 11,8 Quadratmetern.

Statistische Auswertung für die zehn größten Städte in Bayern
© Pixabay / Symbolbild

Ei, caramba!: Bayerische Hennen legten 2019 1,1 Milliarden Eier

„Eier! Wir brauchen Eier!“ Ex-Fußballprofi Oliver Kahn, der diesen Ausspruch 2003 nach einer Niederlage prägte, wäre sicherlich beim Lesen dieser Statistik ein wenig stolz: Die bayerischen Hennen legten 2019 rund 1,1 Milliarden Eier. Die Legeleistung eines Tieres lag dabei im Durchschnitt bei 290 Eiern. Dies teilte jetzt das Bayerische Landesamt für Statistik mit.

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© TVO

Bilanz zum Annafest Forchheim: Polizei bei 110 Einsätzen gefordert

Nach dem 179. Annafest zog die Polizei nun ihre Bilanz. Insgesamt wurden die Einsatzkräfte in diesem Jahr zu 110 Einsätzen gerufen, deutlich weniger sind als 2018. Ein versuchtes Tötungsdelikt am ersten Festwochenende trübte das ansonsten eher positive Polizeifazit. Weiterlesen
© News5 / Merzbach

Unfallbilanz 2018 in Oberfranken: Leichter Rückgang bei den Verkehrsunfällen

Die Oberfränkische Polizei veröffentlichte am heutigen Freitag (22. Februar) die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2018. Insgesamt ist ein leichter Rückgang der Verkehrsunfälle in Oberfranken zu verzeichnen. Blickt man jedoch genauer in die Statistik, zeigen sich auch einige negative Entwicklungen. Zum Beispiel ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle, im Vergleich zum letzten Jahr, gestiegen. Auch die Anzahl der Alkoholunfälle ist gestiegen und es waren im Jahr 2018 mehr Kinder an Verkehrsunfällen beteiligt, als im Jahr 2017. Zudem ereigneten sich mehr Wildunfälle als im Vorjahr. Als Hauptunfallursachen gelten die Geschwindigkeit, die falsche Straßenbenutzung, das Nichtbeachten des Rechtsfahrgebotes und das Nichtbeachten der Vorfahrt oder des Vorranges. Die Polizei greift zur Unfallverminderung auf Präventionsmaßnahmen zurück.

Die Verkehrsunfallstatistik 2018 in Oberfranken

Leichter Rückgang der Verkehrsunfälle 

Im Jahr 2018 ereigneten sich insgesamt 32.834 Verkehrsunfälle. Im Jahr 2017 waren es 33.001, somit liegt der Rückgang der Verkehrsunfälle 2018 bei -0,5 Prozent. Von diesen Verkehrsunfällen endeten traurigerweise 55 tödlich (2017: 47). Im Zuständigkeitsbereich der Oberfränkischen Polizei starben 56 Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls (2017: 68). Das bedeutet einen Rückgang von über 16 Prozent. Anzumerken ist hierbei, dass im Jahr 2017 alleine bei dem tragischen Busunglück auf der Autobahn A9 nahe Münchberg (Landkreis Hof) 18 Businsassen ihr Leben verloren.

 

Unfälle mit Verletzten und Sachschaden

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen in Oberfranken sank um gut zwei Prozent auf 4.180 Verkehrsunfälle (2017: 4.266). Insgesamt wurden im Jahr 2018 5.535 Verkehrsteilnehmer verletzt (2017: 5.648), wobei 1.083 Personen schwere Verletzungen erlitten (2017: 1006). Die Verkehrsunfälle mit Sachschaden, die eine Anzeige zur Folge hatten, gingen um 4,6 Prozent auf 9.229 (2017: 9.674) zurück. Um rund 1,9 Prozent stiegen hingegen die 19.425 Kleinunfälle mit Blechschäden (2017: 19.061). Rund zwei Fünftel dieser Kleinunfälle ereignete sich im Zusammenhang mit Wildwechsel

Deutlicher Rückgang der Geschwindigkeitsunfälle

Auch 2018 war eine überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für schwere und tödliche Verkehrsunfälle, wie es auch der bayernweite Vergleich widerspiegelt. Erfreulicherweise sanken die Geschwindigkeitsunfälle von 2.260 (2017) auf 1.636 (2018) Verkehrsunfälle und somit um rund 28 Prozent.

 

Anzahl der Alkoholunfälle steigt

Die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss erhöhte sich im Jahr 2018 um über 4,7 Prozent auf 444 (2017: 424). Alkoholkonsum war bei sieben tödlichen Verkehrsunfällen die Ursache (2017: 3). Bei Alkoholunfällen erlitten 270 Personen Verletzungen (2017: 230). Deutlich mehr als die Hälfte der betrunkenen Fahrer (253 von 443) hatte über 1,5 Promille Alkohol im Blut (2017: 235 von 424). Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verursachten im vergangenen Jahr oberfrankenweit 39 Fahrzeugführer Verkehrsunfälle (2017: 40). Dabei erlitten 23 Personen Verletzungen.

 

Drei Kinder starben bei Verkehrsunfällen

Bei 291 Verkehrsunfällen im Jahr 2018 waren Kinder beteiligt (2017: 274), wobei 326 Kinder Verletzungen erlitten (2017: 309). Leider kamen im Jahr 2018 drei Kinder bei Verkehrsunfällen ums Leben. Anfang Januar 2018 starb ein sechs Monate alter Säugling bei Marktrodach (Landkreis Kronach) bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos (wir berichteten) und zwei Tage später ein vier Monate alter Säugling bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 bei Münchberg (Landkreis Hof) (wir berichteten). Ein Achtjähriger wurde Mitte August in Michelau (Landkreis Lichtenfels) mit seinem Fahrrad von einem Lastwagen erfasst und ebenfalls tödlich verletzt. (Wir berichteten.)

Mehr Schulwegunfälle im Jahr 2018

Die Oberfränkische Polizei registrierte eine Steigerung von über sechs Prozent bei den 50 Schulwegunfällen (2017: 47). Kein Schulwegunfall in Oberfranken endete zum Glück tödlich. Jedoch erlitten 62 Schüler Verletzungen (2017: 55). Herausragend war ein Schulbusunfall Ende September 2018, als ein mit 18 Schülern besetzter Omnibus auf dem morgendlichen Weg zur Schule aufgrund Wildwechsels bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) von der Straße abkam und in einer Wiese landete. Bei dem Verkehrsunfall erlitten zehn Schüler und der Busfahrer leichte Verletzungen. (Wir berichteten.)

Weniger Verkehrsunfälle mit jungen Fahrern (bis 24 Jahre)

Mit einem Rückgang von rund fünf Prozent war die Altersgruppe der jungen Fahranfänger im Jahr 2018 an insgesamt 2.982 Verkehrsunfällen beteiligt (2017: 3.133). Bei den von dieser Altersgruppe als Hauptverursacher schuldhaft verursachten Unfällen ist ein Rückgang von 1.822 auf 1.643 Verkehrsunfälle (-9,8 Prozent) festzustellen. Insgesamt starben sechs Personen aus der Gruppe der „Jungen Erwachsenen“ (2017: 8) und 856 wurden verletzt (2017: 840).

Senioren waren 2018 in 2.838 Unfälle verwickelt

Analog zur demografischen Entwicklung der Altersstruktur registrierte die Oberfränkische Polizei eine Zunahme von über 1,6 Prozent bei den Verkehrsunfällen, an denen Senioren beteiligt waren. Während im Jahr 2017 noch 2.792 Senioren in Verkehrsunfälle verwickelt waren, so stieg deren Beteiligung im Jahr 2018 auf 2.838 an. In 1.850 Fällen verursachte diese Altersgruppe im Vorjahr den Verkehrsunfall selbst. 13 Senioren, die aktiv am Straßenverkehr teilnahmen, wurden im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen auf oberfränkischen Straßen getötet (2017: 17). Mit 634 Verletzten wurden im Jahr 2018 12,4 Prozent mehr Personen aus dieser Altersgruppe verletzt (2017: 564).

Weniger Verkehrsunfälle mit Fußgängern

Einen Rückgang um rund vier Prozent auf 380 Verkehrsunfälle registrierte die Oberfränkische Polizei bei den Unfällen, an denen Fußgänger beteiligt waren (2017: 395). Für neun Fußgänger in Oberfranken endete im Jahr 2018 ein Verkehrsunfall tödlich (2017: 5) und 308 Passanten erlitten bei Verkehrsunfällen Verletzungen (2017: 337). Insgesamt waren im vergangenen Jahr oberfrankenweit 405 Fußgänger an Verkehrsunfällen beteiligt (2017: 423).

Heißer Sommer führt zu mehr Motorradunfällen

Die aufgrund des heißen Sommers lange Biker-Saison 2018 schloss mit einem Anstieg an Motorradunfällen in Oberfranken um rund 1,8 Prozent. Insgesamt waren 799 Mal motorisierte Zweiradfahrer an Verkehrsunfällen beteiligt (2017: 785). Leider erlagen 7 Motorradfahrer (2017: 8) und drei Mofa-, bzw. Mopedfahrer (2017: 6) in Oberfranken ihren schweren Unfallverletzungen. 710 motorisierte Zweiradfahrer, und somit 3,2 Prozent mehr, erlitten bei den Verkehrsunfällen auf oberfränkischen Straßen Verletzungen (2017: 688). Knapp zwei Drittel (469 von 799) der oberfränkischen Motorradunfälle im vergangenen Jahr wurden von den Bikern selbst verursacht.

Erneut mehr Wildunfälle

Mit einer Steigerung von über 4,1 Prozent registrierte die Oberfränkische Polizei erneut eine Zunahme der Verkehrsunfälle, an denen Wildtiere beteiligt waren. Während sich im Jahr 2017 oberfrankenweit noch 7.355 Wildunfälle ereigneten, stieg deren Anzahl im Jahr 2018 auf 7.658 Verkehrsunfälle an. Bei den Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung kam zwar kein Mensch ums Leben, aber dennoch erlitten 64 Personen (2017: 58) bei 48 Wildunfällen (2017: 51) Verletzungen.

 

Oberfränkische Verkehrssicherheitsarbeit

Neues Warnsystem soll Wildunfälle verringern

Um dem oberfranken- als auch bayernweiten Anstieg der Wildunfälle entschieden entgegenzutreten, beteiligt sich das Polizeipräsidium Oberfranken mit zwei Versuchsstrecken im Landkreis Wunsiedel am Test eines neuen Wildwarnsystems. Die neue Technik, die vor kurzem an Straßenleitpfosten auf der Staatsstraße 2176 zwischen Marktleuthen und Höchstädt und auf der Staatsstraße 2177 zwischen Röslau und Neudes vom Bayerischen Verkehrsministerium installiert wurde, soll drei Jahre getestet werden. Nähert sich in der Dunkelheit ein Tier der Fahrbahn, dann schaltet der Bewegungsmelder, der mit Wärmesensoren gekoppelt ist, das Warnlicht am Pfosten ein. Auch die Module benachbarter Straßenpfosten beginnen dann zu leuchten und weisen so Autofahrer auf die Gefahr hin. Das Start-Up „AniMot“ setzt im Gegensatz zu anderen Wildwarnsystemen nicht auf eine Abschreckung der Tiere, sondern auf eine optische Warnung der Autofahrer.

Risikogruppe Motorradfahrer 

Mit der alljährlichen Motorradsternfahrt in Kulmbach, die heuer am 27. und 28. April 2019 stattfindet, wurde bereits vor vielen Jahren ein markanter Baustein des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 BAYERN MOBIL SICHER ANS ZIEL installiert. Die im Sommer 2018 errichtete Motorradkontrollgruppe der Polizei Oberfranken bildet mit speziell geschulten Beamten den neuesten Baustein zu der bereits seit Jahren sehr erfolgreichen Verkehrssicherheitsarbeit im Bereich der Hauptrisikogruppe der Motorradfahrer.

Kontrollen als Präventionsmaßnahme 

Auch in diesem Jahr wird der Schwerpunkt auf einer Reduzierung der Geschwindigkeitsunfälle durch verstärkte Kontrollen liegen, um weiterhin die Anzahl der Verkehrsunfalltoten und Schwerverletzten stetig zu reduzieren. Beim Thema „Alkohol und Drogen“ setzt das Polizeipräsidium Oberfranken neben repressiven Maßnahmen auf Prävention. Darüber hinaus setzt die Oberfränkische Polizei nach wie vor auf eine qualifizierte Fortbildung ihrer Beamten zur Erkennung einer drogenbedingten Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit, um drogenberauschte Verkehrsteilnehmer frühzeitig aus dem Straßenverkehr zu ziehen.

© Stadt Bayreuth

Bayreuth: Erstmals mehr als 75.000 Einwohner!

Die Wagnerstadt wächst und wächst: Wie die Bayreuther Stadtverwaltung mitteilte, weist die Bevölkerungsstatistik durch das Einwohner- und Wahlamt der Stadt zum 31. Oktober 2018 insgesamt 75.572 Einwohner aus. Im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 74.524 Einwohner.

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Bezirkswahl 2018: Ergebnis Stimmkreis 405 – Forchheim

Das ist der Stimmkreis 405

Stadt Forchheim,

Landkreis Forchheim

ERSTSTIMME 2018

Die Stimmkreisbewerber:

  • Ulrich Schürr (CSU)
  • Uwe Kirschstein (SPD)
  • Manfred Hümmer (FREIE WÄHLER)
  • Andrej Novak (GRÜNE)
  • Christian Weber (FDP)
  • Linus Hluchy (DIE LINKE)
  • Thorsten Voß (BP)
  • Cornnelia Wölfing (ÖDP)
  • Thomas Timme (AfD)

Ergebnis 2018:

  • 36,8%
  • 13,6%
  • 16,2%
  • 13,8%
  • 4,2%
  • 2,7%
  • 1,2%
  • 1,5%
  • 10,0%
ZWEITSTIMME 2018

Die Parteien:

  • CSU
  • SPD
  • FREIE WÄHLER
  • GRÜNE
  • FDP
  • DIE LINKE
  • BP
  • ÖDP
  • PIRATEN
  • Die FRANKEN
  • AfD
  • Die PARTEI
  • V-Partei³

Ergebnis 2018:

  • 34,9%
  • 10,8%
  • 16,1%
  • 14,9%
  • 5,7%
  • 2,6%
  • 1,1%
  • 1,2%
  • 0,8%
  • 0,8%
  • 10,0%
  • 0,9%
  • 0,3%
Weiterführende Informationen

Bezirkswahl 2018: Ergebnis Stimmkreis 408 – Kronach, Lichtenfels

Das ist der Stimmkreis 408

Stadt Kronach,

Landkreis Kronach,

Stadt Lichtenfels,

Landkreis Lichtenfels

ERSTSTIMME 2018

Die Stimmkreisbewerber:

  • Christian Meißner (CSU)
  • Susann Biedefeld (SPD)
  • Klaus Kasper (FREIE WÄHLER)
  • Mathias Söllner (GRÜNE)
  • Fraank Scheidig (FDP)
  • Hans-Hubert Kawaters (DIE LINKE)
  • Matthias Gerbig (BP)
  • Lena Wegener (ÖDP)
  • Peter Goßrau (PIRATEN)
  • Reinhold Münch (Die FRANKEN)
  • Heike Kunzelmann (AfD)

Ergebnis 2018:

  • 48,6%
  • 13,9%
  • 9,3%
  • 9,5%
  • 2,5%
  • 1,9%
  • 0,7%
  • 1,1%
  • 0,9%
  • 1,1%
  • 10,6%
ZWEITSTIMME 2018

Die Parteien:

  • CSU
  • SPD
  • FREIE WÄHLER
  • GRÜNE
  • FDP
  • DIE LINKE
  • BP
  • ÖDP
  • PIRATEN
  • Die FRANKEN
  • AfD
  • Die PARTEI
  • V-Partei³

Ergebnis 2018:

  • 44,0%
  • 14,4%
  • 12,4%
  • 8,8%
  • 2,8%
  • 2,4%
  • 0,6%
  • 1,0%
  • 0,6%
  • 1,1%
  • 10,8%
  • 0,9%
  • 0,3%
Weiterführende Informationen

Bezirkswahl 2018: Ergebnis Stimmkreis 408 – Wunsiedel, Kulmbach

Das ist der Stimmkreis 408

Stadt Wunsiedel,

Landkreis Wunsiedel,

Stadt Kulmbach,

Landkreis Kulmbach,

Vom Landkreis Bayreuth

  • die Gemeinden Bad Berneck im Fichtelgebirge, Bischofsgrün, Fichtelberg, Gefrees, Mehlmeisel
ERSTSTIMME 2018

Die Stimmkreisbewerber:

  • Henry Schramm (CSU)
  • Holger Grießhammer (SPD)
  • Klaus Förster (FREIE WÄHLER)
  • Dagmar Kreis-Lechner (GRÜNE)
  • Thomas Nagel (FDP)
  • Reinhard Möller (DIE LINKE)
  • Christiane Zeigler (BP)
  • Daniela Förster (AfD)

Ergebnis 2018:

  • 39,4%
  • 18,4%
  • 11,0%
  • 10,6%
  • 3,8%
  • 3,2%
  • 2,0%
  • 11,8%
ZWEITSTIMME 2018

Die Parteien:

  • CSU
  • SPD
  • FREIE WÄHLER
  • GRÜNE
  • FDP
  • DIE LINKE
  • BP
  • ÖDP
  • PIRATEN
  • Die FRANKEN
  • AfD
  • Die PARTEI
  • V-Partei³

Ergebnis 2018:

  • 33,7%
  • 15,8%
  • 19,6%
  • 9,6%
  • 3,1%
  • 2,6%
  • 0,7%
  • 0,7%
  • 0,7%
  • 1,0%
  • 11,2%
  • 1,1%
  • 0,4%
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