Tag Archiv: Stau

Himmelkron: Junger Mann stirbt auf der A9

Ein 19 Jahre alter Mann ist am Sonntag um 1 Uhr auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Marktschorgast und Himmelkron gestorben. Nach ersten Polizeiangaben vor Ort war aus bislang ungeklärter Ursache ein mit fünf jungen Männern besetzter Renault links in die Leitplanke geprallt. Dabei wurde der 19-Jährige aus dem Auto und in die rechte Leitplanke geschleudert. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die anderen Insassen und der Fahrer blieben unverletzt. Die Autobahn war in Richtung Süden rund drei Stunden voll gesperrt. Mehr dazu heute um 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.   

A9 / Gefrees (Lkr. Bayreuth): Stau sorgte für Unfälle am Sonntag

Auf der Autobahn A9 sorgte das erhöhte Verkehrsaufkommen aufgrund des Brückentages für starke Behinderungen und Unfälle am Sonntag. Die Störungen begannen am Sonntagnachmittag mit einem bis zu 16 Kilometer langen Stau vor einer Baustelle bei Plech (Landkreis Bayreuth) in Richtung München. Hier kam es zu drei kleineren Unfällen, bei denen keiner der Beteiligten verletzt wurde. Es entstand allerdings ein Gesamtschaden in Höhe von 11.000 Euro. Als in der Folge die Autofahrer über die Autobahn A70 ausweichen wollten, staute sich auch hier der Verkehr. Erst gegen Mitternacht lösten sich die Behinderungen auf den Fernstrecken wieder auf.

 

 


 

 

A9 / Plech (Lkr. Bayreuth): Stauende zu spät erkannt

Ein 27-Jähriger aus Mittelfranken übersah einen kleinen Stau, der sich an der Baustelle der Autobahn bei Plech gebildet hatte und fuhr auf das letzte Fahrzeug auf. Der junge Mann war mit seinem BMW am Donnerstagabend in Richtung Süden unterwegs. Trotz Vorankündigungen der Baustelle konnte er sein Fahrzeug nicht rechtzeitig anhalten, so fuhr er auf einen vor ihm bremsenden Renault auf. Dessen 22-jähriger Fahrer und der BMW-Fahrer selbst wurden leichtverletzt, der Schaden an den beiden Fahrzeugen beträgt 35.000 Euro. Gegen den BMW-Fahrer wird Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet.

 


 

 

A9 / Hof-West: 42-Jähriger stirbt bei Unfall am Dienstagmorgen

Ein schwerer Unfall am Dienstagmorgen forderte auf der Autobahn A9 zwischen Münchberg Nord und Hof-West – in Fahrtrichtung Berlin – einen Toten. Gegen 4.30 Uhr war ein 42-Jähriger aus Sachsen aus bislang nicht geklärter Ursache mit seinem Wagen in das Heck eines auf der rechten Spur fahrenden Sattelzuges aus Polen geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde VW-Fahrer in seinem komplett demolierten Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden.  Der Mann erlag, trotz Bemühungen des Notarztes, noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 33-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Sachverständiger ermittelt Unfallhergang

Die Staatsanwaltschaftt zog zur Ermittlung des Unfallherganges einen Sachverständigen hinzu. An den beiden Fahrzeugen und an der Teerdecke der Autobahn A9 entstand ein Gesamtschaden in Höhe von geschätzten 40.000 Euro. In Richtung Norden bildete sich im morgendlichen Berufsverkehr ein Rückstau.

 


 

 

A70: Blick hinter die MEGA-Baustelle bei Neudrossenfeld (Lkr. Kulmbach)

Es ist die aktuell größte Straßen-Baustelle in Oberfranken. Sie ist acht Kilometer lang, kostet 50 Millionen Euro und dauert seit April 2013 an. Die Autobahnbaustelle auf der Autobahn A70 zwischen Neudrossenfeld und dem Autobahnkreuz Bayreuth-Kulmbach ist ein Mammut-Projekt. Nicht bloß allein die Fahrbahndecke wird hier erneuert. Andreas Heuberger hat sich auf der baustelle umgesehen und berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ vom Baufortschritt.

 


 

 

A9 / Weidensees (Landkreis Bayreuth): Standstreifen benutzt – Unfall verursacht

Die Unsitte bei Staus auf der Autobahn über den Standstreifen zur nächsten Ausfahrt zu fahren führte am Mittwochvormittag bei Weidensees (Landkreis Bayreuth) zu einem Verkehrsunfall. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, benutzte ein 47 Jahre alter Autofahrer aus Lauf wegen eines Staus auf der Autobahn A9 vor einer Baustelle in Richtung Berlin verbotenerweise den Standstreifen. Als ein 62-jähriger Weinstädter an der Ausfahrt auf den Verzögerungsstreifen wechselte, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Autofahrer blieben unverletzt, es entstand ein Schaden von 7.000 Euro. Dem Unfallverursacher erwartet ein Bußgeld und Punkte in Flensburg.

 


 

 

Oberfranken West: Unwetter fordert Einsatzkräfte

Vor allem in der Stadt Bamberg und angrenzender Gemeinden mussten mehrere Straßen und Unterführungen auf Grund des Starkregens kurzzeitig für den Verkehr gesperrte werden. Am Autobahnkreuz Bamberg kam der Verkehr wegen starken Hagels sogar zum Stillstand. In der Folge kam es im Großraum Bamberg auch zu einigen Aquaplaningunfällen, die aber allesamt glimpflich ausgingen. Die örtlichen Feuerwehren waren bis in den Abend damit beschäftigt vollgelaufene Keller und Wohnungen auszupumpen. 

In Redwitz a.d. Rodach im Landkreis Lichtenfels stürzte heute Morgen eine Stützmauer ein, die durch die erheblichen Wassermengen in der Rodach unterspült worden ist. Zwei Fahrzeuge und ein Anhänger wurden mit einem Teil des gepflasterten Parkplatzes, mit der Fahrzeugfront in Richtung Flussbett gerissen und blieben an der Abbruchkante hängen. Weiterhin drohte ein hochwertiges Cabrio ebenfalls abzurutschen, was aber aufgrund des schnellen und entschlossenen Handelns der umliegenden freiwilligen Feuerwehren verhindert werden konnte. Zur Bergung der Fahrzeuge musste auch ein Abschleppunternehmen mit einem Bergekran aus Lichtenfels anrücken.

Totalschaden und leichte Verletzungen

Glücklicher Weise nur leicht verletzt wurde am Donnerstagnachmittag eine 52-jährige aus dem Landkreis Hildburghausen bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 bei Coburg.

Die Fahrerin des Renault fuhr gegen 08:00 Uhr auf der B 4 in Richtung Süden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens staute sich der Verkehr auf Höhe der Ausfahrt Gaudlitz. Ein nachfahrender Kraftomnibus bemerkte das Stauende zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den Renault auf. Durch den starken Aufprall des Buses wurde der Renault mehrere Meter nach vorn auf einen Mercedes geschoben. Die Thüringerin wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte nach kurzem Aufenthalt im Coburger Klinikum wieder Entlassen werden.

Ein Abschleppdienst kümmerte sich um den totalbeschädigten Renault. Insgesamt lag der Sachschaden bei ca. 16.000 Euro.

Schneechaos in Oberfranken: Staus und Unfälle am Dienstag

Der vorhergesagte Wintereinbruch ab Dienstagmittag überraschte offenbar trotzdem etliche Verkehrsteilnehmer im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken. Dies zog ein deutlich erhöhtes Unfallaufkommen nach sich. In der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gingen permanent Notrufe ein. Vor allem bei Münchberg kam es auf der Autobahn A9 zu einem kilometerlangen Stau. Glücklicherweise verliefen die Unfälle überwiegend glimpflich.

Polizei zählt 225 Unfälle

In der Zeit von Dienstag- bis Mittwochmorgen zählte die Polizeieinsatzzentrale  im gesamtem Regierungsbezirk 225 Unfälle. Davon gingen allein 142 Karambolagen auf das Konto des Wintereinbruchs. Zumeist rutschten die Autofahrer in den Graben, fuhren gegen Laternen und Verkehrsschilder oder andere Kraftfahrzeuge. Die Insassen kamen größtenteils mit dem Schrecken davon.  Lediglich 23 Leichtverletzte beklagt die Polizei. Schwere Verletzungen zog sich hingegen kein einziger Unfallfahrer zu. Die Sachschadensbilanz ist mit geschätzten 600.000 Euro jedoch beträchtlich.

 

Kein Vorankommen auf der A9

Während es im Raum Coburg mit 57 registrierten Unfällen am häufigsten krachte, hatte es die Verkehrspolizei Hof mit querstehenden Lastwagen und einem kilometerlangen Stau zu tun. Gegen 19 Uhr kam der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin auf der A9 zum Erliegen. Beim Anstieg der Münchberger Senke sorgten hängen gebliebene Laster für kein Durchkommen mehr.

Das alarmierte Technische Hilfswerk Naila schleppte die Brummis mit schwerem Gerät an. Gleichzeitig kämpften sich die Räum- und Streufahrzeuge der Autobahnmeisterei Münchberg durch den Stau und machten die Fahrbahn wieder frei von Schnee und Eis. Erst weit nach Mitternacht konnte die Polizei wieder freie Fahrt auf der A9 melden. Zuvor mussten die Beamten viele Brummifahrer wecken. Sie schliefen zwischenzeitlich in ihren Kojen. Rund 300 LKW blieben liegen, die letzten Trucks setzten ihre Fahrt erst am Mittwochvormittag fort.

 

Schwerer Unfall am Mittwochvormittag

Mittelschwere Verletzungen erlitt am Mittwochmorgen ein 45-jähriger Lastwagenfahrer, nachdem er auf der Autobahn auf einen stehenden Warnleitanhänger aufgefahren war. Ein Ersthelfer wurde ebenfalls leicht verletzt. Gegen 9.40 Uhr befuhr der Mann aus dem Landkreis Hof mit einem Lkw mit Anhänger die  A9 in Fahrtrichtung Berlin. Kurz nach dem Parkplatz Streitau fuhr er aus bislang unbekannter Ursache auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf. Zur Absicherung der Bergung liegengebliebener Lkws, die wegen der winterlichen Straßenverhältnisse in der vergangenen Nacht auf dem Standstreifen der Autobahn standen, stellte die Autobahnmeisterei auf dem rechten Fahrstreifen einen Unimog mit angehängtem Warnleitanhänger ab und sperrte die Fahrspur.

 

Bereits 500 und 1000 Meter vor dem Warnleitanhänger war die Sperrung des Fahrstreifens mit Vorwarntafeln angekündigt. Durch die Wucht des Aufpralles auf den Anhänger wurde der Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehren Stammbach und Gefrees mussten eine Stunde lang mit schwerem technischen Gerät arbeiten um den Mann zu befreien. Anschließend wurde er von einem Notarzt und dem Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort erstversorgt und dann vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen. Der Fahrer des Unimog befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralles nicht in seinem Fahrzeug. Er kam jedoch als Ersthelfer hinzu und erlitt einen Schock. Der Unimog, der Warnleitanhänger und der Lkw wurden total beschädigt. Es entstand insgesamt Sachschaden in Höhe von zirka 250.000 Euro.

Mehr zum Unfall hier:

 

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