Tag Archiv: Täter

Warnung in Selb: Unbekannter lockert Radmuttern von Autos

Wie die Polizei am Mittwoch (21. April) mitteilt, lockern bislang Unbekannte in Selb (Landkreis Wunsiedel) die Radmuttern von Fahrzeugen. Die Beamten bitten aktuell um Hinweise von Zeugen und appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, bei abgestellten Autos achtsam zu sein. Weiterlesen

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Soko Radweg: Mordfall aus Bayreuth erscheint bei „Aktenzeichen XY“

Mit dem Film „Tod am Rad“ unterstützt die ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY… ungelöst“ die Ermittlungen der Soko Radweg. Ein 24-Jähriger wurde im vergangenen August in Bayreuth von einem unbekannten Täter auf einem Radweg umgebracht. Wir berichteten. Trotz intensiver Ermittlungen fehlt bis heute vom Täter jede Spur. Mit dem ZDF-Beitrag erhoffen sich die Kriminalbeamten weitere Hinweise, um das Gewaltverbrechen aufzuklären. Nach wie vor ist eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Weiterlesen

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Messerattacke in Hof: 18-Jähriger geht auf Jugendliche los

Ein 18-Jähriger ging am Donnerstagmorgen (08. April) in Hof auf seine Bekannte (16) mit einem Messer los. Wie die Polizei berichtet, war dieser zum Zeitpunkt der Tat alkoholisiert. Die junge Frau konnte zum Großteil vor den Messerangriffen ausweichen. Verletzt wurde sie leicht. Der 18-Jährige sitzt inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Haft. Weiterlesen

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Drei Unbekannte in Marktredwitz gesucht: 21-Jähriger wird nach Streit schwer verletzt

Ein 21-Jähriger wurde nach einem handfesten Streit mit drei weiteren Unbekannten in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) schwer verletzt, so die Polizei am Montag (05. April). Eine Fahndung nach den Tätern mit Einsatz von Polizeihunden- und hubschrauber verlief ohne Erfolg. Die Kripo Hof bittet um Hinweise von Zeugen. Weiterlesen

Marktredwitz: Unbekannte stehlen Auto von Einkaufsmarkt-Parkplatz

Unbekannte entwendeten tagsüber einen vier Jahre alten Wagen vom Kundenparkplatz eines Verbrauchermarktes in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Nachdem der Besitzer wieder zurückkehrte, stellte er fest, dass das Auto verschwunden war. Die Kripo Hof nahm hierzu die Ermittlungen auf und bitte um Hinweise. Weiterlesen

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Coburg: Bewohnerin erwischt Einbrecher auf frischer Tat

Auf frischer Tat erwischte eine Hausbewohnerin in der Nacht zum Mittwoch (17. März) den Einbruch von bislang unbekannten Tätern in der Metzergasse in Coburg. Die Fahndung nach den Einbrechern verlief ohne Erfolg. Die Polizei Coburg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Weiterlesen

Kriminalstatistik Stadtsteinach 2020: Straftaten haben zum Vorjahr zugenommen

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stadtsteinach mit 16 Gemeinden und knapp 29.000 Einwohnern im nordöstlichen Landkreis Kulmbach, nahm die Anzahl der Straftaten im vergangenen Jahr moderat zu. In 78 von 100 Straftaten konnten die Beamten die Täter ermitteln. Das sind rund dreiviertel der Fälle. Hier finden Sie die Kriminalstatistik für Oberfranken. Weiterlesen

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Weidenberg: Seniorin übergibt hohe Geldsumme an Enkeltrickbetrüger

Opfer von Enkeltrickbetrügern wurde am Mittwoch (10. März) eine Seniorin in Weidenberg im Landkreis Bayreuth. Während eines Telefonats behauptete ein Täter, dass der Sohn der Dame eine hohe Geldsumme benötige, woraufhin sie diese später einer unbekannten Frau an der Haustür übergab. Auch in Hof waren Enkeltrick-Betrüger erfolgreich. Weiterlesen

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Auf Zigaretten abgesehen: Dreiköpfige Bande in Hof festgenommen

Eine dreiköpfige Bande, die es auf Zigaretten abgesehen hatte, nahmen die Beamten auf einem Supermarktparkplatz in der Christoph-Klauß-Straße in Hof fest. Die Festnahme war den aufmerksamen Kassiererinnen des Einkaufsmarktes zu verdanken, die zuvor den Diebstahl durchschauten, so die Polizei am Montag (08. März). Weiterlesen

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Coburg: Unbekannte brechen in Stadtgebiet mehrere Fahrzeuge auf

Bislang Unbekannte brachen in der Nacht zum Mittwoch (17. Februar) im Coburger Stadtgebiet sieben Autos auf und entwendeten Wertsachen sowie Bargeld im vierstelligen Bereich. Die Polizei nahm hierzu die Ermittlungen auf und bittet um Zeugenhinweise. Weiterlesen

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Grub am Forst: Unbekannte brechen Baucontainer auf und entwenden Geräte

Bislang Unbekannte entwendeten mehrere Werkzeuge von einer Baustelle in Grub am Forst im Landkreis Coburg. Die entwendeten Geräte besitzen einen Zeitwert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei Coburg ermittelt aktuell wegen Einbruchdiebstahl. Weiterlesen

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Nach Juwelier-Einbruch in Bamberg: Kripo schnappt zwei Männer (30) & findet Tatbeute

Zwei 30-jährige Männer überführte die Kriminalpolizei Bamberg Mitte Januar in enger Zusammenarbeit mit der Polizei in Berlin und unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Bamberg, mehrerer schwerer Straftaten. Die Tatverdächtigen aus Berlin und Norddeutschland befinden sich nun nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg in Untersuchungshaft.

Handy-Diebstahl in Schlüsselfeld

Am Donnerstag, den 14. Januar 2021, suchte ein zunächst unbekannter vermeintlicher Interessent eine Frau in Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) auf, die zuvor ihr hochwertiges Handy über eine Internetplattform zum Verkauf angeboten hatte. Der Mann raubte der Frau mit Gewalt das Handy und flüchtete. Er entkam mit einem hellen Mercedes, an dessen Steuer offensichtlich bereits ein Komplize wartete. Trotz sofortiger Fahndung gelang den Tätern die Flucht.

BMW-Diebstahl in Schweinfurt & Juwelier-Einbruch in Bamberg

Noch am gleichen Abend entwendeten offenbar die gleichen Männer im Bereich Schweinfurt unter vorherigem Vortäuschen von Kaufinteresse von einem Mann einen schwarzen BMW der 5-er Reihe im Wert von 18.000 Euro. Mit diesem Wagen fuhren die Täter dann am frühen Freitagmorgen (15. Januar) bei einem Juwelier in Bamberg rückwärts in das Schaufenster, sprangen aus dem Wagen und schlugen die Vitrinen ein. Die Täter erbeuteten mehrere Schmuckstücke, deren Wert im unteren sechsstelligen Eurobereich liegt. Gleich darauf flüchteten die Täter mit einem größeren silbernen Mercedes, auf dessen Dach sich ein mobiles Blaulicht befand. Den BMW ließen die Einbrecher vor Ort zurück. Trotz sofortiger umfangreicher Fahndungsmaßnahmen gelang den Männern die Flucht. Wir berichteten!

Nach Einbruch in Bamberg: Juwelierdiebe in Untersuchungshaft & Beute sichergestellt

Gute Zusammenarbeit der Ermittler

Verschiedene Kommissariate der Kriminalpolizei Bamberg nahmen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg umgehend die Ermittlungen auf. Aufgrund des in allen Fällen ähnlich beschriebenen Autos gingen die Kripobeamten von einem Zusammenhang zwischen den Straftaten aus. Den Beamten des Kommissariats Cybercrime gelang es, über technische Spuren Erkenntnisse in Bezug auf das geraubte Handy zu erlangen. Hierbei führte die schnelle Übermittlung von Informationen des Betreibers der Internetplattform „Ebay“ zu entscheidenden Erkenntnissen über die Täter und der von ihnen genutzten Geräte. Obgleich die Männer äußerst konspirativ vorgingen und ihre digitalen Spuren verwischten, gelang es den Cybercrimespezialisten entscheidende Erkenntnisse zu ihrem kriminellen Vorgehen zu gewinnen.

Berliner Polizisten nehmen Täter fest

Die Kriminalpolizei Bamberg brachte nur kurze Zeit nach dem Einbruch in das Juweliergeschäft in Erfahrung, dass einer der Tatverdächtigen das am Abend zuvor geraubte Handy in Berlin verkaufen will. Umgehend nahm die Kriminalpolizei Bamberg Kontakt mit Polizisten in Berlin auf, die sogleich zum geplanten Tatort an einem S-Bahnhof in Berlin fuhren. Es gelang den Berliner Beamten, den Verkauf des Handys zu beobachten und den Haupttäter festzunehmen. Bei ihm handelt es sich um den 30-jährigen Berliner. Die Einsatzkräfte stellten den Geldbetrag aus dem Verkauf des geraubten Handys sicher. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Bamberg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehl. Der Beschuldigte sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Bei dem 30-jährigen Tatverdächtigen aus Berlin handelt es sich um einen bereits seit längerem im Krankenstand befindlichen Polizeibeamten der Landespolizei Berlin.

Komplize überführt & Tatbeute von Juwelier sichergestellt

Den Kriminalbeamten gelang es im Rahmen ihrer umfassenden Ermittlungen weitere wichtige Informationen zu gewinnen, die den 30-Jährigen und seinen bereits wenig später identifizierten, gleichaltrigen Komplizen aus Norddeutschland, auch der anderen Straftaten in Ober- und Unterfranken überführten. Am späten Donnerstagabend (21. Januar) wurde der Tatverdächtige in einer Wohnung im Landkreis Bamberg festgenommen. Bei der Durchsuchung der Zimmer fanden die Beamten zahlreiche Schmuckstücke aus dem Juweliereinbruch und stellten sie sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging am Freitag (22. Februar) gegen den Beschuldigten aus Norddeutschland Haftbefehl wegen Raubes in zwei Fällen, Fahrzeugdiebstahls und Einbruchdiebstahls. Er befindet sich nun ebenfalls in einer Justizvollzugsanstalt. Die kommissariatübergreifenden Ermittlungen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Bamberg dauern an. 

Videos vom Tatort (vom 15.01.2021)
Einbruch bei einem Juwelier in Bamberg: 5:45 Uhr durchbrach ein BMW das Schaufenster!
Nach dem Juwelier-Einbruch in Bamberg: Diese Erkenntnisse hat die Polizei von der Tat!
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Soko Radweg: War der Täter psychisch labil oder war es Mordlust?

Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen an dem 24-jährigen Fahrradfahrer in der Nacht zum Mittwoch (19. August) vergangenen Jahres im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth, geht die Soko Radweg jetzt mit Ermittlungsansätzen der Profiler der Operativen Fallanalyse Bayern (kurz: OFA) an die Öffentlichkeit. Zudem ist für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zum Täter führen, eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt.

24-Jähriger wird auf dem Heimweg mit massiver Gewalteinwirkung umgebracht

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kripo, war der 24-Jährige am 19. August, kurz nach Mitternacht, mit seinem Fahrrad aus dem Stadtteil Birken kommend auf dem Heimweg nach Oberkonnersreuth. Gegen 0:45 Uhr fanden Passanten den leblosen Körper des Mannes auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass der 24-Jährige mittels massiver Gewalteinwirkung, unter Einsatz eines Messers, getötet wurde. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungsarbeit der über 30-köpfigen Soko Radweg, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, konnte der Täter bislang noch nicht ermittelt werden.

24-jähriger Bayreuther war wohl ein Zufallsopfer

Den bisherigen Ermittlungsstand zum möglichen Motiv des Täters fasst der Leiter der Sonderkommission, Kriminaldirektor Uwe Ebner, insoweit zusammen, dass derzeit keine Motivlage aus dem persönlichen Bereich des Opfers ersichtlich ist, die mit der Tat an dem 24-jährigen Bayreuther in Verbindung gebracht werden kann. „Dieser Zwischenstand verstärkt den Rückschluss, dass es sich bei dem jungen Mann wohl um ein Zufallsopfer gehandelt haben kann. Damit wollen wir ausdrücken, dass mutmaßlich kein Bezug des Täters zum Opfer vorgelegen hat“, so Ebner und verweist darauf, dass weitere naheliegende Motivlagen im Laufe der Ermittlungen ebenfalls abgeklärt wurden und werden. Ebenso kann derzeit ein Raubdelikt ausgeschlossen werden.

„Dem Täter auf die Spur zu kommen, daran arbeiten wir weiterhin mit Vehemenz und mit verschiedenen Ermittlungsansätzen. Mit einem dieser Ansätze, den wir bereits seit Beginn verfolgen und in enger Zusammenarbeit mit der Operativen Fallanalyse Bayern (OFA) ausgearbeitet haben,  gehen wir nun an die Öffentlichkeit und hoffen, dass wir dazu gezielte Hinweise auf Personen erhalten“,

(Uwe Ebner, Leiter der Soko Radweg)

Täter suchte offenbar ein für sich austauschbares Opfer aus

Der Kriminalrat Alexander Horn, der Leiter der OFA Bayern, betont, dass es sich bei dem vorliegenden Tötungsdelikt um einen aus kriminalpolizeilicher Sicht außergewöhnlichen Fall handelt, bei dem es offenbar zu einem zufälligen Zusammentreffen des 24-Jährigen mit dem Täter kam. Er fügt hinzu:

„An dem etwas abgelegenen und zur Tatzeit dunklen Tatort erfolgte eine sofortige Gewaltanwendung, ohne dass es zu einem Kampf kam. Offenbar führte der Täter, schon für eine denkbare Tatbegehung vorbereitet, ein Messer mit“

Der Profiler ergänzt, dass der Täter anscheinend mit absolutem Tötungswillen handelte und sich ein für ihn austauschbares Opfer aussuchte. Weitere Handlungen, wie beispielsweise die Wegnahme von Gegenständen, erfolgten vom Täter nicht.

Der Täter verfügte wohl über Ortskenntnisse und war öfters ohne Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs

Nach Einschätzung der Spezialisten der Operativen Fallanalyse, dürfte es sich um einen männlichen Täter handeln, der vermutlich über Ortskenntnisse verfügt. Die Profiler gehen ferner davon aus, dass er im Vorfeld der Tat bereits öfters ohne spezifischen Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs gewesen sein könnte. Hinsichtlich einer Einschätzung seines Alters wollen sich die Polizisten noch nicht festlegen.

War der Täter psychisch auffällig?

Zu dem beschriebenen Zerstörungsbedürfnis des Täters führt Kriminalrat Horn zwei mögliche Varianten auf, denn einerseits sei es denkbar, dass der Täter im Rahmen einer psychischen Auffälligkeit gehandelt hat:

„Hierbei sind Gefühle, wie irrationale Angst und die Abwehr subjektiv empfundener Bedrohungen, handlungsleitend. Es wäre denkbar, dass es zu einem gesteigerten Empfinden von Angst oder Verfolgungsideen oder einem Bedrohungserleben kam und dies dem sozialen Umfeld möglicherweise auch mitgeteilt wird. Bestehende Medikation wird oftmals nicht mehr oder unregelmäßig eingenommen. Damit verbunden sind häufig auch Phasen emotionaler Instabilität und Reizbarkeit. Dies kann zu einem erhöhten Ausmaß an Aggression im Umgang mit anderen Personen führen. Zur Abwehr der gefühlten Bedrohung kommt es dabei häufig zu einer Bewaffnung und dem permanenten Mitführen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen“

Laut dem Profiler wäre es nach der Tat denkbar, dass es zu einem sozialen Rückzug oder einer dauerhaften sozialen Isolation kommt. Damit einhergehend ist vorstellbar, dass therapeutische und ärztliche Termine nicht mehr wahrgenommen werden. Sofern es möglich ist, wäre auch ein überraschendes Verlassen der gewohnten Umgebung denkbar.

Hatte der Täter das Bedürfnis zum Töten? 

Der Spezialist verdeutlicht, dass es andererseits aber auch möglich wäre, dass die Tat der Umsetzung einer Tötungsphantasie diente:

„Der Täter setzt hierbei das Bedürfnis zur Tötung um, welches eventuell durch den Konsum von Medien mit Gewaltdarstellungen, beispielsweise Videos, Ego-Shooter-Spiele oder entsprechende Websites, forciert wurde. Im Vorfeld kann es dabei auch zur Beschäftigung mit entsprechenden Taten oder Ereignissen gekommen sein, die auch in Gesprächen thematisiert, vielleicht sogar eigene Ideen zur Nachahmung geäußert wurden“, informiert Horn und ergänzt: „Häufig zeigen solche Täter eine hohe Affinität zu Waffen, haben das Bedürfnis mit diesen zu hantieren und auch zu posieren.“

Nach der erfolgten Tatbegehung wäre es nach der Einschätzung des Profilers denkbar, dass, sofern möglich, die Gegend verlassen oder soziales oder geografisches Vermeidungsverhalten gezeigt wurde. „Ein auffallendes Interesse oder Desinteresse an der Berichterstattung über das Delikt wäre ebenso als weitere Verhaltensweise vorstellbar“, fügt Horn hinzu.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise und zur Aufklärung der Tat ausgesetzt

Der Soko-Leiter, Uwe Ebner, bittet bei der Aufklärung der Tat und des Täter um Mithilfe der Bevölkerung und appelliert:

„Prüfen Sie bitte, ob sich in Ihrem sozialen Umfeld, wie Bekanntenkreis oder auch unter den Arbeitskollegen, womöglich eine Person befindet, auf die die geschilderten Lebensumstände und Verhaltensweisen zutreffen und teilen Sie uns dies bitte mit. Derartige Hinweise können wir selbstverständlich auch vertraulich behandeln!“

Dabei ist es zu bedenken, dass nicht alle Aspekte zutreffend sein müssen. Sollten gewisse Übereinstimmungen mit Personen festgestellt werden, bitten die Ermittler - auch im Zweifel - um eine Kontaktaufnahme mit der Kripo Bayreuth unter der Telefonnummer 0921 / 506 2444.  Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, hat die Kriminalpolizei Bayreuth, zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt, eine Auslobung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Der Aktuell-Beitrag vom 22. Januar 2021
Nach Leichenfund in Bayreuth: Profiler der OFA geben Details zum Täter bekannt
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Großeinsatz in Pegnitz: Polizei sucht nach flüchtigem Autodieb!

Seit Donnerstagnachmittag (14. Januar) sucht die Polizei mit mehreren Streifen, Hubschrauber und Polizeisuchhunden nach einem flüchtigen Autodieb im Bereich Pegnitz (Landkreis Bayreuth). Die Fahndung verlief bislang ohne Erfolg. Die Kripo Bayreuth nahm hierzu die Ermittlungen auf und sucht mithilfe einer Täterbeschreibung. Weiterlesen
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Hirschaid: Unbekannte beschmieren Rathaus mit Graffiti

Bislang Unbekannte beschmierten die Fassade des Rathauses in Hirschaid (Landkreis Bamberg) mit Graffiti, so die Polizei am Montag (04. Januar). Die Tat ereignete sich offenbar in der Nacht zum vergangenen Donnerstag. Die Kripo Bamberg nahm die Ermittlungen auf und bittet um Zeugenhinweise. Weiterlesen
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