Tag Archiv: Test

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Gefrees: Mit knapp drei Promille gegen Laterne und Gartenzaun geknallt

Alkoholisiert verursachte ein 46 Jahre alter Mann am Montagabend (21. September) auf der Staatsstraße von Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel) kommend in Richtung Gefrees (Landkreis Bayreuth) einen schweren Unfall. Hierbei entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Weiterlesen

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Landkreis Kronach: Freiwillige Coronatests bald möglich

Der Landkreis Kronach richtet ein Testzentrum ein, das am 31. August in Betrieb geht. Dort darf sich jeder Bürger und jede Bürgerin kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das teilte am Mittwoch (26. August) das Landratsamt Kronach mit. Weiterlesen

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Bamberg: Abstrichstelle für freiwillige Covid-19-Tests in Betrieb

Seit Montag ( 17. August) können sich Bürger und Bürgerinnen der Stadt Bamberg freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Testen lassen kann sich jeder, der gesund, symptom- und fieberfrei ist. Weiterlesen

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Corona-Test-Panne in Bayern: Söder & Huml räumen schweren Fehler ein

Nach der Corona-Test-Panne in Bayern wurde die Kritik an der Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) in den letzten Stunden immer lauter. Von "der größten Panne in der Pandemie-Bekämpfung in Deutschland" (Die Grünen im Bayerischen Landtag) und "Söder hat sich in der Krise nicht bewährt" (Landtags-SPD) reichten die Stimmen der politischen Gegner. Huml und Söder übernahmen die Verantwortung in dieser Krise und informierten auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag (13. August) über die aktuelle Lage.

Staatsregierung muss umfangreiche Test-Panne eingestehen

Gesundheitsministerin Huml musste bereits am gestrigen Mittwoch (12. August) einräumen, dass es bei der Übermittlung der Daten an den bayerischen Corona-Teststellen zu großen Problemen kam. So seien bei mehr als 85.000 durchgeführten Tests 44.000 Befunde noch nicht übermittelt wurden. Dies waren gut 50 Prozent! Unter den 44.000 Befunden waren auch rund 900 positive Tests.

Betroffene werden informiert

Im Laufe des heutigen Donnerstags (13. August) werden die rund 900 positiv getesteten Personen informiert. Es gibt zudem rund 150 Fälle, die derzeit noch offen sind. Beide Politiker erklärten während der Pressekonferenz mehrmals, dass es sich um einen laufenden Prozess handle. Auch Personen, deren Test negativ ausgefallen ist, sollen demnach informiert werden. Söder und Huml räumten ein, dass es sich um einen schwerwiegenden Fehler handelte. Deshalb wird nun das Personal um rund 100 Personen aufgestockt, veränderte Strukturen geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Gesundheitsministerium besser zu verzahnen. Zudem wechselt der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, in das Gesundheitsministerium.

Bayerische Panne bei den Corona-Tests: Söder & Huml übernehmen die Verantwortung

Kontaktdaten händisch aufgenommen

Probleme gibt es nach aktuellem Stand nur bei Personen, deren Fragebögen händisch ausgefüllt worden sind. Seit ein Dienstleister die getesteten Personen digital erfasst, soll das Problem nicht mehr aufgetreten sein. Der Dienstleister benötigte einige Tage, um die digitale Erfassung der Coronatests anzubieten. Deshalb wurden die Fragebögen der Getesteten zu Beginn von Ehrenamtlichen per Hand ausgefüllt.

Melanie Huml bleibt im Amt 

Markus Söder verteidigte in der Pressekonferenz die bayerische Strategie und die zahlreiche Tests. Nicht er mache das Tempo, sondern Corona. Bei der Panne handele es sich um einen operativen Fehler. Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte Söder zweimal ihren Rücktritt angeboten. Der Ministerpräsident sprach ihr aber auf der Pressekonferenz weiterhin das Vertrauen aus. 

 

Es ist mir wichtig, dass wir das weiter zusammen gestalten", so Söder. "Wir müssen schauen, dass wir aus jedem Fehler lernen, um für Sicherheit und Klarheit zu sorgen.

(Ministerpräsident Markus Söder)

 

Deutliche Kritik an der Staatsregierung

Von Seiten der politischen Gegner im Landtag hagelte es seit Mittwoch deutliche Kritik. So sprach unter anderem Ludwig Hartmann, Grünen-Co-Fraktionsvorsitzender im Landtag, von einer "Schocknachricht für Deutschland". Horst Arnold, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, sieht die Verantwortung für diese Panne bei Ministerpräsident Söder und erklärte:

 

Ministerpräsident Söder hat sich und seine Regierung mit immer neuen Ankündigungsfeuerwerken überfordert. Bei der Ausführung, den Basics und der Leistungsfähigkeit des Apparates, haperte es dann. Hätte man sich für verantwortungsvolle Planung mehr Zeit genommen, wäre dieser immense Schaden nicht entstanden. Söder hat sich in der Krise nicht bewährt. Das Versagen allein auf die Gesundheitsministerin abzuschieben, wäre unfair.

(Horst Arnold, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion)

 

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Hof/Kronach/Rehau: „Shuttle-Modellregion Oberfranken“ geht in die nächste Runde

Zu Beginn des Jahres startete das richtungsweisende Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO). Grundlage hierfür war ein Förderbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Mit der Eröffnung des Leitwartenbüros in der Hofer Ludwigstraße 75 geht es nun in die nächste Runde.

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Reiserückkehrer nach Bayern: Bereits mehr als 6.800 Menschen auf Corona getestet

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml treibt die Umsetzung der Corona-Testoffensive für Reiserückkehrer voran. Huml betonte am heutigen Freitag (31. Juli):

„Am Flughafen München haben sich seit dem vergangenen Wochenende 4.700 Menschen auf eine Corona-Infektion testen lassen (Stand Freitag, 11:30 Uhr). Dabei wurden bislang nur wenige positive Befunde entdeckt. Die Positivrate liegt bei 0,36 Prozent. Am Flughafen Nürnberg haben im selben Zeitraum 424 Menschen das Testangebot genutzt. Das zeigt: Die Testmöglichkeiten werden gut angenommen.“

Am Donnerstag (30. Juli) hatten auch die Teststationen an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg sowie an drei Autobahnraststätten in Grenznähe die Arbeit aufgenommen. Huml ergänzte:

„Bis Freitagmorgen (Stand 08:00 Uhr) haben sich 1.734 an den Bahnhöfen in München und Nürnberg sowie an den drei Raststätten testen lassen. Ich freue mich, dass damit nun auch Rückkehrer, die mit dem Auto und mit der Bahn reisen, unser freiwilliges Testangebot nutzen können. Das ist ein wichtiger Schritt für den Schutz der Bevölkerung.“

Die Autobahn-Testzentren liegen an den drei Raststätten Hochfelln-Nord (A8), Inntal-Ost (A93) und Donautal-Ost (A3). Die Testzahlen im Detail nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK):

  • Hochfelln-Nord 557
  • Inntal-Ost: 450
  • Donautal-Ost: 680
  • Hauptbahnhof München: 22
  • Hauptbahnhof Nürnberg: 25

Die Tests sollen täglich betrieben werden. An den Hauptbahnhöfen und Flughäfen sind Tests möglich, solange der Reiseverkehr läuft. Auch am Wochenende und an Feiertagen kann man sich als Reiserückkehrer testen lassen. Am Flughafen Memmingen hat ein externer Betreiber am Donnerstag mit den ersten Vorbereitungen für die Teststation begonnen.

Huml ergänzte: „Die Tests sind momentan freiwillig und für alle kostenlos. Dabei spielt keine Rolle, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder aus einer anderen Region. Die Kosten übernimmt der Freistaat Bayern, soweit sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.“

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Bamberg: Schlacht- und Viehhof weiter Corona-frei

In der vergangenen Woche wurden durch den Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Bamberg erneut sogenannte Corona-Reihentests im Schlacht- und Viehhof Bamberg durchgeführt. Wie die Stadt Bamberg am heutigen Freitag (31. Juli) mitteilte, wurde dort niemand positiv auf das Corona-Virus getestet.

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Rehau: Keine neuen Corona-Fälle

Aufatmen in Rehau im Landkreis Hof. Die Ergebnisse der Reihentestung, die vergangene Woche in Rehau durchgeführt wurde, liegen vor und sind allesamt negativ. Zu der Reihentestung kam es, da sich ein Familienvater mit Corona infiziert hatte und kurz darauf weitere Personen, vor allem aus seinem Umfeld, positiv auf das Virus getestet wurde. (Wir berichteten). Weiterlesen
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Oberfranken: Bayern will verpflichtende Coronatests an Flughäfen

Coronatests für Urlaubsrückkehrer sollen Pflicht werden, zumindest an Flughäfen. Das haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml am heutigen Montag (27. Juli), im Hinblick auf die beginnenden Sommerferien in Bayern, bekannt gegeben. Weiterlesen
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Coronavirus-Ausbruch: Rehau gilt als Hotspot im Landkreis Hof

Wie Hofer Landrat Oliver Bär am Dienstagnachmittag (21. Juli) in einer Telefonkonferenz bekannt gab, gilt die Stadt Rehau (Landkreis Hof) als Corona-Hotspot. Aktuell (Stand 21. Juli, 16:30 Uhr) sind 15 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Weiterlesen
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Corona-Tests am Flughafen: Das sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml dazu

Mit ihr rechnen viele: Mit der zweiten Welle in der Corona-Pandemie. Möglicherweise geht hier ein Risiko von Rückkehrern aus Urlaubsgebieten aus – deswegen möchte der Freistaat Bayern diesen Personen anbieten, sich zum Beispiel am Flughafen direkt auf Covid-19 testen zu lassen.

Noch sind keine Details bekannt

Details dazu werden wohl am Dienstag (21. Juli) auf einer Pressekonferenz in München erläutert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat über dieses Thema aber bereits am heutigen Montag (20. Juli) mit TVO-Reporter Andreas Heuberger gesprochen. Das ganze Interview mit Melanie Huml sehen Sie am Mittwoch, ab 19:30 Uhr,  im Rahmen der Sommergespräche bei TVO.

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Forchheim: Kindertagesstätte muss wegen Corona-Fall schließen

Wie das Landratsamt Forchheim gegenüber TV Oberfranken bestätigte, ist derzeit eine Kindertagesstätte im Forchheimer Stadtgebiet wegen einem Corona-Fall geschlossen. Ein Kind der Einrichtung ist mit dem Coronavirus infiziert. Weiterlesen
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Bayern: Kostenlose Corona-Tests für jedermann!

Bayern bietet in Zukunft der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit an, sich auf Corona testen zu lassen. Diese Tests für alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaates sind kostenfrei und sollen schnell ausgewertet werden. Die Maßnahme sieht die Staatsregierung als einen vorbeugenden Schritt, die Tests als ein Frühwarnsystem.

Testkapazität wird auf 30.000 pro Tag erhöht

Auf einer am heutigen Dienstagmittag (30. Juni) durchgeführten Pressekonferenz erklärte Ministerpräsident Markus Söder, dass Bayern die Kapazität auf 30.000 Tests pro Tag erhöhen wird. Die Kosten für diese Maßnahme sollen sich in diesem Jahr auf 200 Millionen Euro belaufen. Söder hob die Wichtigkeit der Tests hervor und betonte, dass je mehr gelockert wird, im Gegenzug auch mehr getestet werden muss. Laut seinen Worten gibt es bei den Tests keine Mindestbegrenzung. Das heißt im Umkehrschluss: Jeder könnte sich demzufolge mehrfach testen lassen. Sofern nicht alle Hausärzte Tests anbieten können, plant Gesundheitsministerin Melanie Huml eine Liste mit Ärzten, bei denen man einen Corona-Test durchführen kann. Ehe diese Liste gegebenenfalls in die Tat umgesetzt wird, will man aber erst sehen und abwarten, wie diese Maßnahme anläuft.

Weitere Lockerungen in Bayern

Im Rahmen der heutigen Sitzung des bayerischen Kabinetts wurde zudem eine weitere Corona-Lockerung beschlossen. Demnach müssen ab dem Mittwoch (01. Juli) Besucher von Kulturveranstaltungen auf ihrem Platz - so wie bei Gottesdiensten - keine Schutzmasken mehr tragen. Dies betrifft unter anderem Kinos, Theater und Konzerthäuser.

Studie über Infektionsgeschehen an Kitas und Schulen

Söder kündigte zudem am heutigen Tag eine Studie zum Infektionsgeschehen in Schulen und Kindertagesstätten an. Hierzu sollen die sechs bayerischen Universitätskliniken an circa 50 Standorten im Freistaat diese Analyse durchführen. Weiterhin ist auch eine Antikörper-Studie geplant.

Überbrückungsgeld für Unternehmen

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte auf der Pressekonferenz, dass er damit rechnet, dass das Überbrückungsgeld des Bundes für die heimischen Betriebe im Juli zur Verfügung stehen wird. Diese Finanzspritzen sollen direkt an die Soforthilfen anschließen. Das Geld richtet sich an Firmen, die im April und Mai einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent im Vergleich zum Zeitraum im Jahr 2019 hatten. Nach Antragstellung erhalten die Unternehmen dann für die Monate Juni, Juli und August bis zu 80 Prozent der Fixkosten, weiterhin 10 Prozent der Personalkosten.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (30. Juni 2020)
Corona-Tests: Für alle, schnell und kostenfrei
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