Tag Archiv: Theater

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Landkreis Coburg: Außengastro und Co. dürfen ab Donnerstag öffnen

Ab dem Donnerstag (03. Juni) folgen im Landkreis Coburg weitere Öffnungsschritte, da die Inzidenz seit dem 28. Mai unter 100 liegt. Dies wurde mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium beschlossen, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch. Weiterlesen

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Landkreis Hof: Außengastronomie darf ab sofort öffnen

Die Außengastronomie im Landkreis Hof darf ab sofort wieder öffnen, das teilte am Mittwoch (19. Mai) das zuständige Landratsamt mit. Weitere Öffnungsschritte in weiteren Bereichen sind ebenso gestattet. Am Vorabend stimmte das Bayerische Gesundheitsministerium dem Antrag des Landkreises zu. Weiterlesen

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Landkreis Wunsiedel: Außengastronomie darf ab sofort wieder öffnen!

Ab sofort darf die Außengastronomie im Landkreis Wunsiedel wieder öffnen, das verkündete am Mittwoch (12. Mai) das zuständige Landratsamt. Von den Öffnungen sind auch die Kinos, Theater, Opernhäuser und Konzerte betroffen. Der Kontaktsport für Erwachsene im Freien sowie der kontaktfreie Sport im Innenbereich ist wieder zulässig. Am Vorabend bewilligte das bayerische Gesundheitsministerium den Antrag des Landkreises, heißt es weiter im Schreiben des Landratsamtes. Weiterlesen

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Landkreis Bayreuth: Landratsamt stellt Corona-Lockerungen in Aussicht!

Liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Bayreuth an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100, so kann zwei Tage später die sogenannte Bundesnotbremse wieder aufgehoben und Öffnungen vollzogen werden. Die Öffnungen gelten für die Bereiche Außengastronomie, Theater, Kinos, kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Freien. Die Lockerungen im Landkreis Bayreuth wären frühestens ab dem 13. Mai möglich. Weiterlesen

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Öffnung in Bamberg: So weisen Genesene ihre überstandene Infektion nach

Ab dem Montag (10. Mai) treten in Bayern für Landkreise und kreisfreie Städte unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100 neue Corona-Lockerungen in Kraft. Diese gelten in den Bereichen Außengastronomie, Kinos und Theater. Von den Lockerungen ist auch die Stadt Bamberg betroffen. Nach RKI-Angaben beträgt die aktuelle (Stand: 0 Uhr) Inzidenz 85,3. Der Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes gibt heute bekannt, wie Genesene ihre überstandene Corona-Infektion belegen können. Weiterlesen

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Bamberg: Bezirk Oberfranken erneuert Förderung für das ETA Hoffmann Theater

Der Bezirk Oberfranken setzt die Förderung des ETA Hoffmann Theaters auch 2021 weiter fort. Die Fördergelder dienen dazu, um weiterhin ein erfolgreiches Theater mit einer Ausstrahlungskraft über die Grenzen der Region hinaus zu bieten. Dazu gehört auch die jährliche Zuwendung durch den Bezirk.

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Kronach: Die Rosenberg Festspiele starten später

Die Rosenberg Festspiele in Kronach finden dieses Jahr später statt als geplant. Das verkündete am Dienstag (04. Mai) der Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb der Stadt Kronach. Die Festspiele starten demnach am 27. Juni und nicht wie ursprünglich geplant am 22. Mai. Der Grund für die Verschiebung der Spielzeit sind die weiterhin hohen Infektionszahlen im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz für Kronach beträgt am Dienstag (laut RKI-Angaben) 208,3. Weiterlesen

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Bezirk Oberfranken: 45.000 Euro für Luisenburg-Festspiele

Durch die Corona-Krise wurden Veranstaltungen wie die Luisenburg-Festspiele abgesagt, wodurch fest verplante Einnahmen entfielen. Zur Unterstützung überreichte Bezirkstagspräsident, Henry Schramm, dem Ersten Bürgermeister der Stadt Wunsiedel, Nicolas Lahovnik, einen zusätzlichen Zuschuss von 45.000 Euro.

Finanzielle Lage der Luisenburg-Festspiele sollen auch in München vorgetragen werden

„Bei den Luisenburg-Festspielen handelt es sich um eine besondere Situation. 80% der benötigten Gelder müssen über Eintrittspreise selbst erwirtschaftet werden und bei abgesagten Festspielen mit hohen fixen Kosten ist das natürlich eine schwierige finanzielle Lage“

(Henry Schramm, Bezirkstagspräsident)

Daher stimmte der Bezirkstag von Oberfranken einstimmig für diese Sonderförderung zu. Im Schreiben heißt es weiter, dass viele Theater in Bayern von staatlicher Seite finanziell mehr unterstützt werden. So sei geplant, die finanziellen Herausforderungen in München vorzutragen und um Prüfung zu bitten.

Bezirk Oberfranken unterstützt sämtliche kulturelle Einrichtungen und Vereine

Neben den Luisenburg-Festspielen unterstützt der Bezirk Oberfranken unter anderem die Bamberger Symphoniker, die Bayreuther Festspiele, das Landestheater Coburg, den Bezirksjugendring und viele kulturelle Vereine und Vereinigungen.

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Globe-Theater in Coburg: Bauarbeiten für Ersatzspielstätte gehen voran

Wie die Stadt Coburg am heutigen Freitagvormittag (20. November) mitteilte ist der Bau des Globe-Theaters in vollem Gange. In den vergangenen Tagen haben Bagger rund 8.000 Tonnen Erde am Güterbahnhof bewegt.

 Voraushub für Baugrubensicherung

„Wir sind gerade mit dem Voraushub für die Baugrubensicherung beschäftigt“, erklärt der Leiter des Hochbauamtes Peter Cosack. Dabei entsteht eine kreisförmige Bohrpfahlwand an der Baustelle. Diese besteht aus einer Vielzahl von Betonsäulen, die aneinandergereiht die spätere Baugrube umringen. Das sorgt dafür, dass das angrenzende Erdreich nicht in die Baugrube rutscht und somit sicheres Arbeiten möglich ist. „Die Baugrube liegt nahe an der Itz und ist deswegen nicht ganz einfach zu erstellen“, führt Cosack aus. Die Baugrundsohle bestehe aus sogenanntem Auelehm.

„Bohrpfahlwand“ soll bis Weihnachten stehen

„Wir haben mit dem Wasserwirtschaftsamt intensiv an einer praktikablen Lösung gearbeitet“, so der Leiter des Hochbauamtes weiter. Die liege nun eben in diesen Bohrpfählen. Sie durchdringen die Lehmschicht und dichten sie gleichzeitig gegen Grundwasser ab. „In Kürze kommt ein großes Bohrgerät und erstellt die nötigen Bohrungen, die dann jeweils mit Beton verfüllt werden“, kündigt Cosack an. Bis Weihnachten soll diese „Bohrpfahlwand“ fertig sein.

Ersatzspielstätte soll über 30 Millionen Euro kosten

Ende Oktober wurde mit den Bauarbeiten für das Globe-Theater, das die Ersatzspielstätte des Landestheaters werden soll, begonnen. Der Bau soll über 30 Millionen Euro kosten. Zehn Millionen Euro davon übernimmt der Freistaat Bayern. Nach seinem Einsatz als Ersatzspielstätte ab 2022, während der mehrere Jahre dauernden Sanierung des Landestheaters, soll das Globe Theater als Ort für Kultur – und Bildungsveranstaltungen weiter genutzt werden können.

Aktuell Bericht vom Baustart (vom 21.10.2020)
Spatenstich in Coburg: Der Globe-Bau beginnt
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Corona-Krise: Erste Beschränkungen von Bund und Länder sickern durch

Am Mittwoch (28. Oktober) bespricht Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die ersten Beschlüsse sind inzwischen bekannt. So sollen Gastronomen, Freizeiteinrichtungen, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios schließen und soziale Kontakte reduziert werden. Offen bleiben darf hingegen weiterhin der Groß- und Einzelhandel sowie Schulen und Kitas. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen sollen die Maßnahmen am kommenden Montag (02. November) deutschlandweit in Kraft treten. Am 11. November möchte sich die Kanzlerin erneut mit den Regierungschefs treffen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Am Donnerstag (29. Oktober) wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Ergebnisse der Beratungen ab 13:30 Uhr verkünden. TVO wird die Pressekonferenz live im Programm, auf der Homepage und Facebook übertragen. Weiterlesen
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Theater Hof: Schaustelle bleibt weiterhin geschlossen!

Die Schaustelle des Hofer Theaters bleibt weiterhin geschlossen. Das Gebäude sei nicht betriebssicher, so die untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Hof. Die für den kommenden Samstag geplante Premiere des Stücks „Mutter Courage und ihre Kinder“ wurde abgesagt. Oberbürgermeisterin Eva Döhla bezeichnete diese Entwicklung als „einen weiteren Rückschlag in einem insgesamt nicht zufriedenstellenden Verlauf“. Weiterlesen
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Theater ums Theater: Premiere von „The Cold Heart“ in der Ersatzspielstätte in Hof fällt aus

Theater ums Theater und zwar mit viel Zündstoff: Die Premiere von "The Cold Heart" in der Hofer Ersatzspielstätte "Schaustelle" fällt aus! Die Stadtverwaltung bemängelte unter anderem den Brandschutz und erteilte keine Freigabe. Die Baufirma wiederum teilte TVO mit, dass sich die Stadt um entstandene Mehrkosten drücken will. Klingt nach einem Drama in mehreren Akten und mit einem offenen Ende...

Vorhang am Samstag in Hof bleibt unten

Die Konsequenz: In der Interims-Spielstätte fällt die für Samstag (26. September) geplante Premiere des Stückes "The Cold Heart" aus. Der Premieren-Abend hat mit dem Rosenthaltheater in Selb (WUN) allerdings einen Ersatzspielort gefunden.

 

Wir überprüften, ob die ausgeführten Bauarbeiten den Auflagen und Anforderungen entsprechen, die in der Baugenehmigung festgeschrieben sind. Das tun sie nicht.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

 

Mängel zeichneten sich laut Stadt bereits im Vorfeld der Begehung ab

Laut Oberbürgermeisterin Eva Döhla wurde mit Blick auf die Verantwortung gegenüber Zuschauerinnen, Zuschauer und der Theatermitarbeiter die Inbetriebnahme der Interimsspielstätte untersagt. Dabei beruft sich die Behörde auf die Vorschriften der Bayerischen Bauordnung.

Wie aus dem Rathaus zu vernehmen war, ist Bauherr der Schaustelle nicht die Stadt Hof, sondern die Firma Spantech GmbH als Generalunternehmer, der zugleich auch die Baumaßnahmen ausführt. Bereits im Vorfeld der Begehung durch die Untere Bauaufsichtsbehörde zeichneten sich laut Presseinformation der Stadt Mängel ab.

 

Auf die Bauarbeiten hatten wir immer ein wachsames Auge. ... So hat die Stadt der ausführenden Firma Spantech GmbH gegenüber regelmäßig auf die ordentliche Erfüllung des Vertrags gepocht und mehrmals nachdrücklich eingefordert, dass Auflagen umgesetzt und Baubestimmungen eingehalten werden.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

 

Döhla: "Dramatische und belastende Situation"

Laut Döhla hatten sich viele Mitarbeiter mit allen Kräften dafür eingesetzt, dass die Premiere von „The Cold Heart“ in der Interimsspielstätte stattfinden kann. Somit entstand laut der Oberbürgermeisterin auf den letzten Metern vor der erhofften Fertigstellung eine "dramatische und für die Künstler belastende Situation". Die Voraussetzung für die Aufnahme des Spielbetriebes: Der Bauherr wäre verpflichtet gewesen, 14 Tage vor Nutzungsaufnahme der Spielstätte, also zwei Wochen vor der Premiere, der Bauaufsichtsbehörde gegenüber schriftlich und unaufgefordert den Nutzungsbeginn anzuzeigen.

 

Es ist bodenlos, was der Generalunternehmer geliefert hat.

(Eva Döhla, Oberbürgermeisterin der Stadt Hof)

 

Stadt Hof: Nachweise zum Brandschutz fehlen

„Der Brandschutz ist nicht in vollem Umfang gewährleistet“, erklärte Baureferent Gleim via Pressemitteilung. Für manche der eingebauten Verbindungstüren, Trennwände und Decken im Bereich des Übergangs vom Hauptgebäude zur Schaustelle sei der Brandschutz nicht nachgewiesen, ebenso die vollständige Funktion der Brandmeldeanlage, so die Stadtverwaltung. Zudem soll die notwendige Abluftanlage zum Zeitpunkt der Ortsbegehung nicht eingebaut gewesen sein.

 

Obwohl einige Unterlagen bereits seit zwei Wochen hätten vorliegen müssen, haben wir heute trotzdem versucht, die Premiere in Hof zu ermöglichen. ... An Formalien wollten wir es jedenfalls nicht scheitern lassen.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

Baufirma: Stadt will sich um Mehrkosten drücken

Dagegen war von Seiten der betreffenden Baufirma zu vernehmen, dass die Stadt Hof sich um Mehrkosten, die beim Bau entstanden, drücken will. Die Stadt wies dies als "unverschämte Unterstellung" zurück und richtete sich im Gespräch mit TVO direkt an die Baufirma:

 

Erst die Arbeit, dann die Bezahlung. ... Erledigen Sie die Arbeit und dann werden Sie jeden Euro bezahlt bekommen, der ihnen zusteht.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

Aktuell-Talk mit Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof
Interims-Spielstätte des Theaters Hof: Der Vorhang bleibt unten!

Theatertickets behalten ihre Gültigkeit

Die Premiere von „The Cold Heart“ wurde nun in das Rosenthaltheater nach Selb verlegt. Gekaufte Theatertickets behalten laut Stadt Hof ihre Gültigkeit, können aber gegen eine Rückerstattung des Eintrittspreises auch zurückgegeben werden. Der Beginn der Vorstellung wurde auf 20.00 Uhr verschoben. Für die Gäste, die „The Cold Heart“ in Selb besuchen möchten, bietet das Theater Hof einen kostenlosen Bustransfer unter der Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen an. Abfahrt ist um 19:00 Uhr an der Bushaltestelle an der Kulmbacher Straße, direkt vor dem Theater. Ab 18:30 Uhr ist das Foyer des Theaters geöffnet. Hier können sich die Zuschauer vor der Abfahrt der Busse sammeln. Im Bus gilt die Maskenpflicht. Direkt im Anschluss an die Vorstellung (gegen 21:15 Uhr) bringen die Busse die Gäste zurück nach Hof. Daneben ist es möglich, mit dem eigenen Auto zur Vorstellung nach Selb zu fahren. Parkplätze stehen in Selb am Rosenthaltheater kostenlos zur Verfügung. Die Premierenfeier findet wie geplant im Foyer des Theaters Hof statt.

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Wiedereröffnung: Das Theater Hof spielt wieder

Das Theater Hof öffnet wieder! Wenn auch nur für vier Wochen und unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften, finden ab dem 20. Juni bis zum Ende der Spielzeit wieder Aufführungen im Großen Haus, in der Kulturkantine und im Foyer statt. Zwar sind aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen auf der Bühne die meisten Produktionen, die eigentlich für die laufende Spielzeit geplant waren, nicht spielbar, doch das Theater Hof hat sich eine andere Lösung einfallen lassen. Termine am Theater Hof:
  • Am Samstag, 20.06. und am Samstag, 04.07.2020 spielt, singt und kocht Julia Leinweber als Audrey Hepburn in „Dinner bei Tiffany“ um 19.30 Uhr in der Kulturkantine (statt im Studio) für 24 Gäste.
  • Der beliebte Johnny-Cash-Abend „Ring of Fire“ ist am Samstag, 27. 06. und am Sonntag, 05.07. um 19.30 Uhr im Großen Haus (statt im Studio) vor maximal 50 Zuschauern zu erleben.
  • Kleine Zuschauer mit Begleitpersonen sind an drei Sonntagnachmittagen um 16.00 Uhr ins Foyer eingeladen: Am 21.06. steht „Der Liebstrank“ als Kakao-Oper auf dem Programm; am 28.06. fegt Flora Flitzebesen im Rahmen der Sofageschichten durch’s Foyer, und am 12.07. erklingt „Die Zauberflöte“ als Kakao-Oper. Für die Kakao-Opern und die Sofageschichten können jeweils sieben Sofas gebucht werden, die bis zu vier Personen aus einem Haushalt Platz bieten.
„Wir dürfen wieder spielen, also wollen wir auch wieder spielen! Nach dreizehn Wochen, in denen es – abgesehen von den bereits laufenden Sanierungs-Arbeiten – sehr still war im Theater, freuen wir uns, endlich wieder für unser Publikum auf der Bühne stehen zu dürfen und möchten uns vor der Sommerpause noch einmal zurückmelden und uns für die Geduld und Treue unserer Zuschauer/innen revanchieren“, so Intendant Reinhardt Friese.
Bereits gekaufte Karten können umgetauscht werden Bereits gekaufte Karten für Studio-Vorstellungen von „Ring of Fire“ und „Dinner bei Tiffany“ können für die Vorstellungen im Großen Haus und der Kulturkantine umgetauscht werden, die Preise bleiben gleich. Auch die Bewirtung bei „Dinner bei Tiffany“ findet selbstverständlich wie vorgesehen unter den aktuell geltenden Hygienevorschriften für die Gastronomie statt.

Corona-Krise in Bayern: Kultur-Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht

In einer Pressekonferenz am Donnerstag (14. Mai) in München informierten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschafts- und Kulturminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach über die Maßnahmen für den Kultur- und Kunstbereich, in Zusammenhang mit der Corona-Krise in Bayern. Für die bayerische Kulturszene wird der Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht. Kulturelle Veranstaltungen sollen nach und nach wieder ermöglicht werden.

Wenn Fußball und Gastronomie ermöglicht würden, müsse auch Kultur möglich sein

In dem Rettungsschirm werden sowohl Künstler und selbständige Journalisten, als auch Spielstätten, Kinos, Laienmusiker und Musikvereine bedacht. Markus Söder betonte in der Pressekonferenz, wie wertvoll die Kulturszene vor allem in dieser schweren Zeit ist. Zudem verkündete Söder, dass Spielstätten gegebenenfalls nach Pfingsten unter Hygienevorschriften, ähnlich wie bei Gottesdiensten, wieder öffnen können. Die Kulturszene soll schrittweise wieder geöffnet werden. Großveranstaltungen ab 1.000 Personen werden nicht vor dem 31. August stattfinden. Kunstminister Sibler hat als Ziel genannt, dass bereits nach den Pfingstferien kleinere Veranstaltungen starten könnten, insbesondere Open-Air-Events. Eine Entscheidung soll am 20. Mai fallen.

Rettungsschirm auf 200 Millionen aufgestockt

Für alle Künstler und freien Journalisten wird es Soforthilfen geben. 140 Millionen Euro des Kultur-Rettungsschirms werden in diesen Bereich fließen. Auch Techniker, Kameraleute und Maskenbildner werden unterstützt. Damit steigt die Zahl der Berechtigten von 30.000 auf 60.000. Zudem sollen 700 kleinere und mittlere Theater, sowie 260 Kinos in Bayern eine finanzielle Unterstützung erhalten. Hierfür stehen laut Söder insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Insgesamt über 10 Millionen Euro des Kultur-Rettungsschirms sollen an Laienmusiker und Musikvereine gehen.  Musiker und Vereine können laut Söder also jeweils mit circa 1.000 Euro rechnen.

Markus Söder: Keine Steuererhöhungen

Zudem ging Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf die Steuereinbußen in Bayern, welche durch die Corona-Krise verursacht wurden, ein. Er sprach von einem substantiellen Rückgang der Steuereinnahmen. Betonte jedoch, dass es keine Steuererhöhungen geben soll.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Rettungsschirm für Bayerische Kulturszene
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