Tag Archiv: Theater

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Theater Hof: Schaustelle bleibt weiterhin geschlossen!

Die Schaustelle des Hofer Theaters bleibt weiterhin geschlossen. Das Gebäude sei nicht betriebssicher, so die untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Hof. Die für den kommenden Samstag geplante Premiere des Stücks „Mutter Courage und ihre Kinder“ wurde abgesagt. Oberbürgermeisterin Eva Döhla bezeichnete diese Entwicklung als „einen weiteren Rückschlag in einem insgesamt nicht zufriedenstellenden Verlauf“.

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Theater ums Theater: Premiere von „The Cold Heart“ in der Ersatzspielstätte in Hof fällt aus

Theater ums Theater und zwar mit viel Zündstoff: Die Premiere von "The Cold Heart" in der Hofer Ersatzspielstätte "Schaustelle" fällt aus! Die Stadtverwaltung bemängelte unter anderem den Brandschutz und erteilte keine Freigabe. Die Baufirma wiederum teilte TVO mit, dass sich die Stadt um entstandene Mehrkosten drücken will. Klingt nach einem Drama in mehreren Akten und mit einem offenen Ende...

Vorhang am Samstag in Hof bleibt unten

Die Konsequenz: In der Interims-Spielstätte fällt die für Samstag (26. September) geplante Premiere des Stückes "The Cold Heart" aus. Der Premieren-Abend hat mit dem Rosenthaltheater in Selb (WUN) allerdings einen Ersatzspielort gefunden.

 

Wir überprüften, ob die ausgeführten Bauarbeiten den Auflagen und Anforderungen entsprechen, die in der Baugenehmigung festgeschrieben sind. Das tun sie nicht.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

 

Mängel zeichneten sich laut Stadt bereits im Vorfeld der Begehung ab

Laut Oberbürgermeisterin Eva Döhla wurde mit Blick auf die Verantwortung gegenüber Zuschauerinnen, Zuschauer und der Theatermitarbeiter die Inbetriebnahme der Interimsspielstätte untersagt. Dabei beruft sich die Behörde auf die Vorschriften der Bayerischen Bauordnung.

Wie aus dem Rathaus zu vernehmen war, ist Bauherr der Schaustelle nicht die Stadt Hof, sondern die Firma Spantech GmbH als Generalunternehmer, der zugleich auch die Baumaßnahmen ausführt. Bereits im Vorfeld der Begehung durch die Untere Bauaufsichtsbehörde zeichneten sich laut Presseinformation der Stadt Mängel ab.

 

Auf die Bauarbeiten hatten wir immer ein wachsames Auge. ... So hat die Stadt der ausführenden Firma Spantech GmbH gegenüber regelmäßig auf die ordentliche Erfüllung des Vertrags gepocht und mehrmals nachdrücklich eingefordert, dass Auflagen umgesetzt und Baubestimmungen eingehalten werden.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

 

Döhla: "Dramatische und belastende Situation"

Laut Döhla hatten sich viele Mitarbeiter mit allen Kräften dafür eingesetzt, dass die Premiere von „The Cold Heart“ in der Interimsspielstätte stattfinden kann. Somit entstand laut der Oberbürgermeisterin auf den letzten Metern vor der erhofften Fertigstellung eine "dramatische und für die Künstler belastende Situation". Die Voraussetzung für die Aufnahme des Spielbetriebes: Der Bauherr wäre verpflichtet gewesen, 14 Tage vor Nutzungsaufnahme der Spielstätte, also zwei Wochen vor der Premiere, der Bauaufsichtsbehörde gegenüber schriftlich und unaufgefordert den Nutzungsbeginn anzuzeigen.

 

Es ist bodenlos, was der Generalunternehmer geliefert hat.

(Eva Döhla, Oberbürgermeisterin der Stadt Hof)

 

Stadt Hof: Nachweise zum Brandschutz fehlen

„Der Brandschutz ist nicht in vollem Umfang gewährleistet“, erklärte Baureferent Gleim via Pressemitteilung. Für manche der eingebauten Verbindungstüren, Trennwände und Decken im Bereich des Übergangs vom Hauptgebäude zur Schaustelle sei der Brandschutz nicht nachgewiesen, ebenso die vollständige Funktion der Brandmeldeanlage, so die Stadtverwaltung. Zudem soll die notwendige Abluftanlage zum Zeitpunkt der Ortsbegehung nicht eingebaut gewesen sein.

 

Obwohl einige Unterlagen bereits seit zwei Wochen hätten vorliegen müssen, haben wir heute trotzdem versucht, die Premiere in Hof zu ermöglichen. ... An Formalien wollten wir es jedenfalls nicht scheitern lassen.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

Baufirma: Stadt will sich um Mehrkosten drücken

Dagegen war von Seiten der betreffenden Baufirma zu vernehmen, dass die Stadt Hof sich um Mehrkosten, die beim Bau entstanden, drücken will. Die Stadt wies dies als "unverschämte Unterstellung" zurück und richtete sich im Gespräch mit TVO direkt an die Baufirma:

 

Erst die Arbeit, dann die Bezahlung. ... Erledigen Sie die Arbeit und dann werden Sie jeden Euro bezahlt bekommen, der ihnen zusteht.

(Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof)

Aktuell-Talk mit Dr. Stephan Gleim, Baureferent der Stadt Hof
Interims-Spielstätte des Theaters Hof: Der Vorhang bleibt unten!

Theatertickets behalten ihre Gültigkeit

Die Premiere von „The Cold Heart“ wurde nun in das Rosenthaltheater nach Selb verlegt. Gekaufte Theatertickets behalten laut Stadt Hof ihre Gültigkeit, können aber gegen eine Rückerstattung des Eintrittspreises auch zurückgegeben werden. Der Beginn der Vorstellung wurde auf 20.00 Uhr verschoben. Für die Gäste, die „The Cold Heart“ in Selb besuchen möchten, bietet das Theater Hof einen kostenlosen Bustransfer unter der Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen an. Abfahrt ist um 19:00 Uhr an der Bushaltestelle an der Kulmbacher Straße, direkt vor dem Theater. Ab 18:30 Uhr ist das Foyer des Theaters geöffnet. Hier können sich die Zuschauer vor der Abfahrt der Busse sammeln. Im Bus gilt die Maskenpflicht. Direkt im Anschluss an die Vorstellung (gegen 21:15 Uhr) bringen die Busse die Gäste zurück nach Hof. Daneben ist es möglich, mit dem eigenen Auto zur Vorstellung nach Selb zu fahren. Parkplätze stehen in Selb am Rosenthaltheater kostenlos zur Verfügung. Die Premierenfeier findet wie geplant im Foyer des Theaters Hof statt.

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Wiedereröffnung: Das Theater Hof spielt wieder

Das Theater Hof öffnet wieder! Wenn auch nur für vier Wochen und unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften, finden ab dem 20. Juni bis zum Ende der Spielzeit wieder Aufführungen im Großen Haus, in der Kulturkantine und im Foyer statt. Zwar sind aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen auf der Bühne die meisten Produktionen, die eigentlich für die laufende Spielzeit geplant waren, nicht spielbar, doch das Theater Hof hat sich eine andere Lösung einfallen lassen. Termine am Theater Hof:
  • Am Samstag, 20.06. und am Samstag, 04.07.2020 spielt, singt und kocht Julia Leinweber als Audrey Hepburn in „Dinner bei Tiffany“ um 19.30 Uhr in der Kulturkantine (statt im Studio) für 24 Gäste.
  • Der beliebte Johnny-Cash-Abend „Ring of Fire“ ist am Samstag, 27. 06. und am Sonntag, 05.07. um 19.30 Uhr im Großen Haus (statt im Studio) vor maximal 50 Zuschauern zu erleben.
  • Kleine Zuschauer mit Begleitpersonen sind an drei Sonntagnachmittagen um 16.00 Uhr ins Foyer eingeladen: Am 21.06. steht „Der Liebstrank“ als Kakao-Oper auf dem Programm; am 28.06. fegt Flora Flitzebesen im Rahmen der Sofageschichten durch’s Foyer, und am 12.07. erklingt „Die Zauberflöte“ als Kakao-Oper. Für die Kakao-Opern und die Sofageschichten können jeweils sieben Sofas gebucht werden, die bis zu vier Personen aus einem Haushalt Platz bieten.
„Wir dürfen wieder spielen, also wollen wir auch wieder spielen! Nach dreizehn Wochen, in denen es – abgesehen von den bereits laufenden Sanierungs-Arbeiten – sehr still war im Theater, freuen wir uns, endlich wieder für unser Publikum auf der Bühne stehen zu dürfen und möchten uns vor der Sommerpause noch einmal zurückmelden und uns für die Geduld und Treue unserer Zuschauer/innen revanchieren“, so Intendant Reinhardt Friese.
Bereits gekaufte Karten können umgetauscht werden Bereits gekaufte Karten für Studio-Vorstellungen von „Ring of Fire“ und „Dinner bei Tiffany“ können für die Vorstellungen im Großen Haus und der Kulturkantine umgetauscht werden, die Preise bleiben gleich. Auch die Bewirtung bei „Dinner bei Tiffany“ findet selbstverständlich wie vorgesehen unter den aktuell geltenden Hygienevorschriften für die Gastronomie statt.

Corona-Krise in Bayern: Kultur-Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht

In einer Pressekonferenz am Donnerstag (14. Mai) in München informierten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschafts- und Kulturminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach über die Maßnahmen für den Kultur- und Kunstbereich, in Zusammenhang mit der Corona-Krise in Bayern. Für die bayerische Kulturszene wird der Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht. Kulturelle Veranstaltungen sollen nach und nach wieder ermöglicht werden.

Wenn Fußball und Gastronomie ermöglicht würden, müsse auch Kultur möglich sein

In dem Rettungsschirm werden sowohl Künstler und selbständige Journalisten, als auch Spielstätten, Kinos, Laienmusiker und Musikvereine bedacht. Markus Söder betonte in der Pressekonferenz, wie wertvoll die Kulturszene vor allem in dieser schweren Zeit ist. Zudem verkündete Söder, dass Spielstätten gegebenenfalls nach Pfingsten unter Hygienevorschriften, ähnlich wie bei Gottesdiensten, wieder öffnen können. Die Kulturszene soll schrittweise wieder geöffnet werden. Großveranstaltungen ab 1.000 Personen werden nicht vor dem 31. August stattfinden. Kunstminister Sibler hat als Ziel genannt, dass bereits nach den Pfingstferien kleinere Veranstaltungen starten könnten, insbesondere Open-Air-Events. Eine Entscheidung soll am 20. Mai fallen.

Rettungsschirm auf 200 Millionen aufgestockt

Für alle Künstler und freien Journalisten wird es Soforthilfen geben. 140 Millionen Euro des Kultur-Rettungsschirms werden in diesen Bereich fließen. Auch Techniker, Kameraleute und Maskenbildner werden unterstützt. Damit steigt die Zahl der Berechtigten von 30.000 auf 60.000. Zudem sollen 700 kleinere und mittlere Theater, sowie 260 Kinos in Bayern eine finanzielle Unterstützung erhalten. Hierfür stehen laut Söder insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Insgesamt über 10 Millionen Euro des Kultur-Rettungsschirms sollen an Laienmusiker und Musikvereine gehen.  Musiker und Vereine können laut Söder also jeweils mit circa 1.000 Euro rechnen.

Markus Söder: Keine Steuererhöhungen

Zudem ging Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf die Steuereinbußen in Bayern, welche durch die Corona-Krise verursacht wurden, ein. Er sprach von einem substantiellen Rückgang der Steuereinnahmen. Betonte jedoch, dass es keine Steuererhöhungen geben soll.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Rettungsschirm für Bayerische Kulturszene
© Luisenburg-Festspiele Wunsiedel

Corona-Krise: Luisenburg Festspiele 2020 finden nicht statt!

Die Luisenburg Festspiele 2020 finden nicht statt. Dies beschloss die Stadt Wunsiedel am Donnerstag (23. April) in einer Stadtratssitzung. Die Aufführungen der diesjährigen Festspiele werden auf das kommende Jahr 2021 verschoben. Die Verschiebung war aus der Sicht der Stadt notwendig, um eine Gefährdung von Menschenleben auszuschließen.

Vereinbarung von Schutz und Leben nicht möglich gewesen

Die Entscheidung für eine Verschiebung der Festspiele sei unter dem Druck der aktuellen Verhältnisse gefallen, so der Erste Bürgermeister der Festspielstadt Karl-Willi Beck:

Wir haben lange alle Optionen geprüft und abgewogen, immer in der Hoffnung, Theater, wie wir es alle lieben, ist doch noch möglich (...) aber am Ende war der Schutz von Leben mit Theater nicht zu vereinbaren."

Absage der Festspiele ein schwerer Schlag für Mitarbeiter

Die Verschiebung der Spielzeit wurde bereits organisiert und es gäbe einen vorläufigen Spielplan 2021. In der Frage der Verträge und Vereinbarungen mit den Partnern und Beteiligten sei man auch einen Schritt weiter. Dennoch ist die Absage ein schwerer Schlag für alle Mitarbeiter. Nun gilt es sozialverträgliche Regelungen für alle Mitarbeiter zu finden, den Künstlern zu helfen und die Abwicklung der Spielzeit voranzutreiben.

Für diejenigen, die bereits Karten für die Festspielzeit gekauft haben, wird das Theater auf ihrer Seite eine Lösung ankündigen.

Corona-Krise: Luisenburg sagt ab
© Stadt Kulmbach

Kulmbach: Konzept für multifunktionelles Theater vorgestellt

Die beiden renommierten Kulturschaffenden Anja Dechant-Sundby und Sigurd Sundby aus Weismain (Landkreis Kulmbach) haben konkrete Pläne für ein Theater in der Stadt Kulmbach. Erste Gespräche und gemeinsame Überlegungen mit der Stadt sind vielversprechend gelaufen, so geht es aus einer Pressemitteilung der Stadt Kulmbach am heutigen Freitag (17. April) hervor.

Theater soll Oberfrankens Kulturszene bereichern

Anja Dechant-Sundby und Sigurd Sundby waren an internationalen Projekten für Film und Theater beteiligt und sind beide seit gut zehn Jahren in Oberfrankens Kulturszene Zuhause, unter anderem an der Naturbühne Trebgast. Dabei nahm der Traum von einem eigenen Theater hier in der Heimat Anjas immer konkretere Gestalt an.

„In Oberfranken gibt in Bayreuth, Bamberg oder Coburg schon eine Reihe von groß- und einzigartigen Theatern. Hinzu kommen unzählige kleinere privat geführte Häuser, die mit großer Leidenschaft betrieben werden “ - sagt Sigurd Sundby. „Unser Ansatz ist eine multifunktionale kulturelle Begegnungsstätte.“

Kulmbach soll neues Theater bekommen

Bei der Suche nach dem passenden Standort hat sich das in Weismain beheimatete Ehepaar in ganz Oberfranken umgesehen. Bald geriet dabei die Stadt Kulmbach ins Blickfeld. Oberbürgermeister Henry Schramm bestätigt das:

„Ich finde es eine ganz tolle Initiative, die sicherlich überall in Oberfranken sehr positiv aufgenommen werden würde. Umso mehr freut es mich, dass das Vorhaben in Kulmbach angegangen werden soll. Meinen Nachfolger Herrn Ingo Lehmann habe ich bereits informiert und das Projekt mit ihm andiskutiert. Ich hoffe und bitte den neuen Stadtrat nun darum, das Vorhaben zu unterstützten. Es wäre ein echter Gewinn für unsere Stadt.“

© Stadt Kulmbach

Theater soll multifunktional werden 

Auch zu möglichen Standorten im Stadtgebiet gibt es schon erste Überlegungen. Diese sollen aber erst in den städtischen Gremien erörtert werden. Das Angebot soll sich von klassischen Stücken über Komödien, bis hin zu aktuellen und familienfreundlichen Inszenierungen erstrecken und soll alle Interessierten über einen tiefgründigen und umfangreichen Theaterspielplan ansprechen. Zusätzlich sollen die „Türen“ für Schulen und Hobbyschauspieler geöffnet werden. Vernissagen, Handwerksausstellungen, Lesungen, Stand-Up Comedy, Musik-und Tanz-Events, Poetry-Slams, Firmenpräsentationen und außergewöhnliche Privatveranstaltungen sollen ebenfalls möglich sein. Deshalb schwebt den beiden ein rundes, architektonisch ansprechendes multifunktionales Gebäude vor.

Pläne werden städtischen Gremien vorgestellt

Ein angeschlossenes Theatercafé soll zum Verweilen, Diskutieren, und den Austausch mit den Künstlern einladen. Angestrebt wird eine Umsetzung nach ökologischen Gesichtspunkten, mit nachhaltigen Materialien aus der Region und barrierefrei gebaut. Finanziert werden soll das Projekt sowohl durch das Einwerben privater Mittel als auch durch die Akquise von Fördergeldern. Im nächsten Schritt würde das Ehepaar Sundby seine Pläne gerne den städtischen Gremien vorstellen, zum Beispiel dem Betriebsausschuss des Tourismus und Veranstaltungsservice.

© ETA Hoffmann Theater

Bamberg: ETA Hoffmann Theater lädt zum großen Fundus-Verkauf ein

Das ETA Hoffmann Theater lädt am Samstag (08. Februar) zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr zum großen Fundus-Verkauf in das Foyer des Hauses ein. Kostüme, die eigens in der Theater-Schneiderei hergestellt wurden, Festtags- und Alltagskleidung, aber auch Stoffe, Garne Taschen und Hüte suchen ein neues Zuhause. Weiterlesen

Theater Hof: Reinhardt Friese bleibt bis 2024 Intendant

Bis mindestens 2024 bleibt Reinhardt Friese Intendant des Hofer Theaters. Seine Amtszeit wurde um eine vierte Periode und somit um weitere drei Jahre verlängert. Der Vertrag wurde am Montagvormittag (15. Juli) im Rathaus unterschrieben.

Viele Pläne für neue Amtszeit

Besonders freue ihn, dass sein Haus überregional sehr im Fokus stehe. „Das ist auch eine sehr positive Werbung für die Stadt und wir können so etwas zurückgeben für die Unterstützung, die wir erfahren", so der seit 2012 im Amt befindliche Reinhardt Friese (zweiter von links im Bild). Für die Zeit bis 2024 hat er sich bereits einiges vorgenommen. Im Fokus steht zum einen die Spielzeit 2020/21, die aufgrund der Sanierung des Theaters in einer Interims-Spielstätte stattfinden wird.

Ausbau des Kinder- und Jugendtheaters

Des Weiteren wird ein Fokus auf der vierten Sparte, dem Kinder- und Jugendtheater, liegen. Diese soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Alleine in der letzten Spielzeit erreichte das Theater Hof mit seinen Inszenierungen etwa 14.000 Kinder und Jugendliche. Insgesamt wurden in allen Sparten 345 Vorstellungen gegeben.

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Coburg: 81-Jähriger fährt Parkeinweiser an & geht einfach ins Theater

Am Montagabend (13. Mai) kam es zu einem Vorfall in der Wettiner Anlage an der Zufahrt zum Schlossplatz. Ein 81-Jähriger hatte es offenbar so eilig ins Theater zu kommen, dass er sich den Anweisungen eines Parkeinweisers widersetzte und ihn mit seinem Auto zur Seite bugsierte. Der Parkeinweiser wurde leicht verletzt. Nichts geht mehr gegen 20:00 Uhr auf dem Parkplatz Aufgrund des Besucherandrangs war der Schlossplatz, der als Parkplatz für das Coburger Landestheater diente, gegen 20:00 Uhr voll. Grund genug für die Parkeinweiser die restlichen noch anstehenden Fahrzeuge zum Umdrehen zu bewegen. Ein 81-Jähriger Coburger wollte den Anweisungen jedoch so gar keine  Folge leisten. Um doch noch auf den Schlossplatz fahren zu können, schob er kurzerhand den Parkeinweiser einfach mit seinem Fahrzeug von der Straße. Parkeinweiser wird leicht an den Beinen verletzt Der Citroen-Fahrer streifte mit der Stoßstange seines Wagens die Beine des Parkeinweisers. Dieser war dadurch gezwungen an den Straßenrand auszuweichen und gab schließlich den Weg für den 81-Jährigen frei. Der Senior fand letztendlich auch noch einen Parkplatz und besuchte im Anschluss die Vorstellung im Landestheater. Der Parkeinweiser wurde bei der Aktion leicht verletzt. Polizei erwartet 81-Jährigen bei Rückkehr zu seinem Wagen Bei der Rückkehr zu seinem Fahrzeug warteten die Coburger Polizisten bereits auf den Rentner. Ihn erwartet nun einen Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung. Sowohl die Staatsanwaltschaft Coburg, als auch die Fahrerlaubnisbehörde, werden nun prüfen müssen in welchem Umfang sie strafrechtlich und verkehrsrechtlich gegen den 81-jährigen Rentner vorgehen.
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Hof: 20-Jähriger sorgt mit Spielzeugwaffe für Aufregung in Kneipe

Für Aufregung sorgte ein 20-jähriger am Samstagabend (24. November) in einer Kneipe in Hof. Kurz vor 23.00 Uhr teilten Gäste bei der Polizei mit, dass sich in der Gaststätte ein Mann aufhalten würde, der eine Waffe dabei habe. Genaueres konnten die Zeugen anfangs nicht mitteilen, so dass die Polizei davon ausgehen musste, dass es sich tatsächlich um eine scharfe Waffe handelte.

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Hof: Reinhardt Friese erhält Ehrenmedaille des Bezirks

Der Intendant des Theaters Hof Reinhardt Friese ist mit der Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken ausgezeichnet worden. Die Ehrenmedaille in Silber wird seit dem vergangenen Jahr an Menschen verliehen, die sich in den verschiedensten Bereichen um Oberfranken verdient gemacht haben. Die Vorschläge für Träger der Auszeichnung kommen von den Bezirkstags-Fraktionen.

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