Tag Archiv: THW

Hochwasserlage in Bayern: Keine Entspannung an der Donau!

Beim Hochwasser in Bayern kann für den Bereich der Donau keine Entwarnung gegeben werden. Die Lage bleibt in Regensburg und Passau angespannt. Das THW ist mit über 950 Helfern an mehreren Orten in Bayern im Einsatz. Einsatzschwerpunkte zur Stunde: Regensburg, Passau, Deggendorf und Neustadt an der Donau. 15 THW-Helfer aus Bamberg sind ebenfalls vor Ort.

Alle siebzehn Fachgruppen Wasserpumpen des Landesverbandes arbeiten intensiv, um Wassermassen aus den überfluteten Wohngebieten abzupumpen. Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des THW verfügt über ein großes Sortiment von leistungsfähigen Pumpen, die neben Schmutz- und Abwasser auch Schlamm fördern können. Am leistungsstärksten sind die Schmutzwasserpumpen mit eigenem Motorantrieb, die bis zu 15 m3 stark verschmutztes Wasser pro Minute abpumpen.

Nach Passau ist zur Stunde auch die Fachgruppe Ölschaden auf dem Weg.  In der letzten Nacht wurden in die Einsatzgebiete 350.000 Sandsäcke vom THW befördert. Weitere Einsatztätigkeiten des THW sind die fachliche Beratung in den Stäben der Landkreise, die Einsatzunterstützung durch mobile Führungsstellen vor Ort. Auch der Leitungs- und Koordinierungsstab des Landesverbandes Bayern ist seit Sonntag rund um die Uhr tätig, um den gesamten Einsatz bayernweit zu koordinieren.

Fotos – bereitgestellt von den oberfränkischen Hilfskräften – gibt es auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/fb.tvo!

 


 

 

THW Kirchehrenbach: Hochwasserhilfe in Pfaffenhofen & Reichertshausen

Am Montagfrüh (03.06.) forderte die THW Geschäftsstelle Ingolstadt bei der THW Geschäftsstelle Bamberg Unterstützung von 40 Helfer an. Die THW Geschäftsstelle Bamberg informierte die Ortsverbände im Geschäftsführerbereich über die Anforderung. Innerhalb von eineinhalb Stunden konnte eine achtköpfige Mannschaft zusammengestellt werden, die mit weiteren Ortsverbänden aus dem Geschäftsführerbereich Bamberg, sich auf den Weg in Richtung Süden machte.

Vor Ort wurden die Helfer an verschiedenen Orten eingesetzt, wobei die Helfer aus Kirchehrenbach ihren Einsatzort nahe der Paarhalle in Reichertshausen bekamen. Hier drohte die Paar sich an einer niedrigen Eisenbahnbehelfsbrücke zu stauen, was eine Überflutung des angrenzenden Wohngebietes zufolge gehabt hätte. Die Helfer des THW füllten vorsorglich zusammen mit den örtlichen Feuerwehrleuten Sandsäcke. Da der Pegel der Paar bis zum Ende der Sandsackfüllarbeiten stetig weiter stieg, wurden die Sandsäcke dann zu einem Wall verbaut, um Gebäude zu schützen.

Fotos – bereitgestellt von den oberfränkischen Hilfskräften – gibt es auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/fb.tvo!


DANKE für Eure Hilfe und kommt wieder gesund heim zu uns nach Oberfranken!

 


 

 

THW Forchheim & THW Bamberg: Einsatz in Passau

Die oberfränkischen Hilfskräfte vom THW Forchheim (Fachgruppe Wassenschaden und Pumpen) sind mit den Kollegen vom THW Bamberg (Fachgruppe Räumen) am Dienstagmorgen in das südostbayerische Hochwassergebiet aufgebrochen. Ihr Ziel: Passau. Dort sind sie am späten Vormittag im Bereitstellungsraum angekommen und nehmen nun die Einsatzaufträge in Empfang. Der Einsatz soll nach derzeitigem Stand bis Freitag andauern.

Fotos – bereitgestellt von den oberfränkischen Hilfskräften – gibt es auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/fb.tvo!

DANKE für Eure Hilfe und kommt wieder gesund heim zu uns nach Oberfranken!

 


 

 

Ködnitz (Lkr. KU): Weißer Main – Meldestufe 4 ausgerufen!

Im Raum Kulmbach hat man noch das Hochwasser von vor sieben Jahren im Hinterkopf. Das war auch Ende Mai, damals musste teilweise Katastrophenalarm ausgelöst werden, eine Ortschaft bei Mainleus stand sogar unmittelbar vor der Evakuierung. Um es vorwegzunehmen – so eine Flutwelle erwartet diesmal keiner. Und wenn, dann wäre man entsprechend vorbereitet. Sei es Hochwasserschutz, seien es Sandsäcke. Frank Ebert berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Ein Facebook-Album mit zahlreichen aktuellen Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo

 


 

 

Lanzendorf (Lkr. KU): Anwohner & Hilfskräfte kämpfen gegen Wassermassen

In ganz Oberfranken verschärft sich die Hochwasserlage. Der heftige Regen der vergangenen Nacht hat etliche Flüsse in reißende Ströme verwandelt. Straßen sind überflutet, in Kellern steht das Wasser und Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr kämpfen gemeinsam mit betroffenen Anwohnern seit Stunden gegen die Wassermassen. So auch in Lanzendorf bei Himmelkron im Landkreis Kulmbach. Hier ist es am Mittag besonders schlimm. Sandra Heinze berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Ein Facebook-Album mit zahlreichen aktuellen Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo

 


 

 

Bamberg/Forchheim/Coburg: Starkregen führt zu Überschwmmungen

Der Dauerregen macht auch den Menschen im Westen Oberfrankens zu schaffen. Wenn teilweise über 40 Liter pro Quadratmeter binnen 12Stunden fallen, dann muss das Wasser irgendwo hin. Flutwiesen machen ihrem Namen alle Ehre, manchmal laufen auch Fußballplätze voll, so wie hier in Gundelsheim bei Bamberg. Doch Land unter heißt nicht immer, dass die Lage deswegen besonders dramatisch ist. Wo die Einsatzkräfte besonders viel zu tun hatten – Andreas Heuberger hat sich für uns umgehört, zu sehen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Ein Facebook-Album mit zahlreichen aktuellen Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo

 


 

 

Bamberg / Oberfranken: Hochwasserlage droht eine Verschärfung!

Ergiebige Regenfälle können in den nächsten Tagen die Hochwasserlage in Oberfranken verschärfen. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach hat erneut eine entsprechende Hochwasserwarnung „vor einer Überschwemmungsgefahr für bebaute Gebiete“ für Stadt und Landkreis Bamberg herausgegeben. Die Warnung ist gültig seit Mittwochmittag bis Freitag (31. Mai 2013) um 10.00 Uhr. Laut den Behörden sind die Abflüsse und Wasserstände der Gewässer aufgrund der gefallenen Niederschläge noch deutlich erhöht.

Starkregen wird erwartet – Pegel steigen

Die Pegel Kemmern/Main und Vorra/Rauhe Ebrach haben mittelerweile ihre Hochwasserscheitel erreicht und bewegen sich in der Meldestufe 2. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert auch für die kommenden Tage schauerartige, teils ergiebige Niederschläge. Diese können am Ende der Woche zu einem Wiederanstieg der Pegel im Regnitz- und Maineinzugsgebiet bis in die Meldestufen 2 und 3 führen.  Die Hochwassersituation bleibt laut dem Wasserwirtschaftsamt „angespannt“. Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden.

Infos zur aktuellen Hochwasserlage gibt es beim Hochwassernachrichtendienst unter der Adresse: http://www.hnd.bayern.de/

Zudem haben die Meteorologen von www.unwetterzentrale.de eine Vorwarnung vor Starkregen für Oberfranken herausgegeben. Diese gilt von Donnerstag, 30. Mai 2013, 14.00 Uhr bis: Freitag, 31. Mai 2013, 08.00 Uhr. Regenmengen von lokal 60 Liter auf dem Quadratmeter sind hierbei möglich.

 


 

 

Bamberg / Gaustadt : Evakuierung – Gebäude stark einsturzgefährdet

Im Bamberger Ortsteil Gaustadt ist in der Heidengasse ein Gebäude stark einsturzgefährdet. Eine tragende Außenwand des Hauses droht demnach einzustürzen.  Die 14 Bewohner von vier aneinander gebauten Reihenhäusern wurden daraufhin von Polizei, THW Bamberg, Forchheim und Coburg sowie der Feuerwehr evakuiert. Das Gebäude in Hanglage ist vorläufig abgesichert aber nicht freigegeben. Die Unglücksstelle ist mit Bauzäunen gesichert. Für die dahinter gelegenen Gebäude hat der städtische Entsorgungs- und Baubetrieb zusammen mit dem THW einen provisorischen Fußweg als Zugang geschaffen.

Sicherungsmaßnahmen am Dienstag ohne Erfolg

Bereits am späten Dienstagnachmittag war bei dem Gebäude der Einsturz der Kellerdecke gemeldet worden. Die daraufhin eingeleiteten Sofortmaßnahmen zur Gebäudesicherung brachten aber keinen Erfolg. Letztendlich sackte die tragende Außenwand des Anwesens  ab. Schäden an den Nachbargebäuden konnten bisher vermieden werden.

Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt

Der Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob möglicherweise der Tatbestand der Baugefährdung vorliegt.

 

 

 

 

 Unser Facebook-Album mit weiteren Fotos finden Sie unter www.facebook.com/fb.tvo.


 

 

Raum Bamberg: Starkregen führt zu Überschwemmungen

Die Regenfälle des Wochenende haben die Pegel in Oberfranken anschwellen lassen. Vor allem der Raum Bamberg ist betroffen. Die Feuerwehr musste unter anderem in der Nacht ausrücken, um vollgelaufene Keller auszupumpen. Laut Feuerwehr und THW bewegten sich die Einsätze im Rahmen. Dennoch hat das Wasserwirtschaftsamt Kronach eine Hochwasserwarnung für Stadt & Landkreis Bamberg herausgegeben. Es besteht eine Überschwemmungsgefahr für bebaute Gebiete. Gültig ist die Warnung bis Dienstag 10.00 Uhr! Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

Mehr Infos zur Hochwasserlage gibt es beim Hochwassernachrichtendienst unter der Adresse: http://www.hnd.bayern.de/

 


 

 

BRK Bayreuth / Kulmbach: Start frei für den Digitalfunk

Der offizielle Startschuss für den Digitalfunk im Bereich Bayreuth/Kulmbach ist  gefallen. Mit einer Kick-off-Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren ist nun auch für diesen Rettungsdienstbereich das Signal für den Übergang vom bisher analogen zum digitalen Funk gegeben worden. Rund 50 Führungskräfte von den Feuerwehren, Rettungsdiensten und dem THW der Stadt Bayreuth, sowie den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach nahmen an der Veranstaltung teil.

60 Prozent der Anlagen fertig

Laut dem Bayerischen Innenministerium sind oberfrankenweit von 109 Zielstandorten für Sendeanlagen bereits 60 Prozent fertiggestellt, an 36 Orten wurde bereits Signaltechnik installiert.  Beim Netzausbau liegt der Bereich Bayreuth/Kulmbach im Regierungsbezirk auf dem ersten Platz.

 


 

A9/Bayreuth: Sattelzug fährt in Stauende

Glücklicherweise keine Verletzten, jedoch ein Gesamtschaden von 150.000 Euro waren die Folge eines Auffahrunfalls auf der Autobahn. Am Dienstagabend staute sich der Verkehr am Fuß des Bindlacher Berges wegen des hohen Verkehrsaufkommens. Ein 49-jähriger Mittelfranke, der mit seinem Sattelzug in Richtung Berlin unterwegs war, übersah einen vor sich bremsenden Kollegen und fuhr auf dessen Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf seinen Vordermann, ebenfalls einen Sattelzug, geschoben. Keiner der drei Berufskraftfahrer wurde bei dem heftigen Unfall verletzt. Zwei der beteiligten Zugmaschinen mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Bindlach, das THW aus Bayreuth und die Autobahnmeisterei sorgten für die Absicherung der Unfallstelle und die Reinigung der Fahrbahn. 

 


 

 

Hof: Brand in Mehrfamilienhaus

Ein Sachschaden in Höhe von mindestens 100.000 Euro und ein nicht mehr bewohnbares Mehrfamilienhaus. Dies ist die traurige Bilanz eines Dachstuhlbrandes in Hof am späten Mittwochabend. Anwohner bemerkten den Brand in der vergangenen Nacht gegen 22.30 Uhr und verständigten über Notruf  sofort die Einsatzzentrale Oberfranken. Als die Hofer Feuerwehr, das BRK mit Notarzt und die Polizei am Brandort an der Wunsiedler Straße eintrafen, schlugen aus dem Dachstuhl eines Mehrfamilienwohnhauses bereits helle Flammen.

18 Bewohner retten sich aus dem Haus

Die 18 Bewohner des Anwesens konnten sich selbst ins Freie retten. Um sie kümmerte sich das BRK. Eine 33-Jährige erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste kurz behandelt werden. Mitarbeiter der Stadt Hof bemühten sich um die Unterbringung der Hausbewohner, die nicht mehr in ihre Wohnungen zurück konnten. Letztendlich fanden alle zunächst bei Verwandten und Bekannten eine vorläufige Unterkunft.

Dachstuhl brennt komplett aus

Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr, die den Brand mit 60 Mann bekämpfte, brannte der Dachstuhl total aus. Ersten Feststellungen zufolge brach das Feuer im Dachboden des Hauses auf. Die Brandursache ist unklar. Die Ermittlungen laufen. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

1 2 3