Tag Archiv: Tiere

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Bad Rodach: Unbekannter verschließt Bienenstock – tausende Tiere sterben

Einen schrecklichen Fund machte der Besitzer eines Bienenstocks im Bad Rodacher Stadtteil Oettingshausen (Landkreis Coburg) bereits am Donnerstag (17. Juni), wie die Polizei am heutigen Dienstag mitteilte. Der Bienenkasten wurde von einem Unbekannten verschlossen. Dadurch ist sein gesamtes Bienenvolk qualvoll verendet.

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Tier-Drama in Speichersdorf: Rehkitzen werden die Läufe abgetrennt!

Die Polizeiinspektion Bayreuth-Land ermittelt nach einem Vorfall am Sonntag (13. Juni), bei dem zwei Rehkitze in Speichersdorf (Landkreis Bayreuth) starben, gegen einen 54-jährigen Landwirt aus dem Landkreis Bayreuth. Die Untersuchungen richten sich hinsichtlich eines möglichen Vergehens nach dem Tierschutzgesetz, so die Polizei.

Spaziergänger findet die schwer verletzten Tiere

Wie die Beamten mitteilten, führte der 54-jährige Bauer am Sonntagnachmittag auf seinen Wiesen die Mahd durch. Nach ersten Ermittlungen mähte er hierbei zwei Kitze aus und trennte ihnen dabei die Läufe ab beziehungsweise verletzte die Tiere schwer. Die noch lebenden Kitze wurden anschließend aus der Wiese geschleudert. Am Abend wurden sie von einem Spaziergänger entdeckt. Dieser verständigte den verantwortlichen Jagdpächter, der wenig später die Kitze von ihren Qualen erlöste.

Staatsanwaltschaft Bayreuth entscheidet über das weitere Vorgehen

Die Beamten nahmen vor Ort den Tatbestand auf. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Vorgang dann zur Entscheidung der Staatsanwaltschaft Bayreuth vorgelegt, so die Polizei abschließend.

Kitzrettung Oberfranken will solche Tierdramen vermeiden

Laut Schätzungen der deutschen Wildtierstiftung sterben jedes Jahr deutschlandweit rund 100.000 Rehkitze durch Mähwerke von landwirtschaftlichen Maschinen. Das Problem: Die Kitze verbringen ihre frühe Kindheit – in den Monaten von Mai bis Juni – im hohen Gras. Also genau in der Zeit, in der Landwirte häufig das erste Mal ihre Wiesen mähen. Um die Kitze vor den Mähwerken zu retten, gibt es Menschen, die sich ehrenamtlich in dieser Sache engagieren, wie zum Beispiel die Kitzrettung Oberfranken. Mehr dazu im folgenden Video.

Die wichtige Arbeit der Kitzretter (08.06.2021)
Kitzrettung Oberfranken: Die wichtige Arbeit der Tierschützer!
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Wiesent: Bund Naturschutz erhebt schwere Vorwürfe

Der Bund Naturschutz wirft dem Landratsamt Forchheim schwerwiegende Mängel bei den Verträglichkeitsuntersuchungen des Kanu-Verkehrs auf der Wiesent vor. Es geht um die Frage, ob der Kanuverleih und die Vielzahl von Kanufahrten im Sommer auf der Wiesent mit den europäischen Schutzgebietsregeln vereinbar sind. Weil der Fluss und sein Ökosystem immer mehr unter dem Freizeitdruck leiden würden, hatte das Landratsamt Forchheim nach einer richterlichen Anordnung eine Umweltverträglichkeitsprüfung in Auftrag gegeben Weiterlesen
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Geflügelpest im Landkreis Bamberg nachgewiesen: Aufstallungspflicht angeordnet

Ein in Stegaurach verendet aufgefundener Graureiher wurde positiv auf die Geflügelpest getestet. Deshalb werden ab sofort zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel im gesamten Landkreis sowie der Stadt Bamberg weitergehende Schutzmaßnahmen angeordnet. Ab Freitag (12. März) gilt daher eine allgemeine Stallpflicht für Nutzvögel, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch. Weiterlesen
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Bayreuth: Wildvogel mit Geflügelpest infiziert

Auf dem Areal des Röhrensees in der Stadt Bayreuth ist ein Fall von Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – amtlich bestätigt worden. Bei dem betroffenen Tier handelt es sich um einen Wildvogel, genauer gesagt um eine Stockente. Bei der besagter Stockente wurde das Geflügelpest-Virus vom Typ HPAIV H5N8 vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen, dies teilte die Stadt am heutigen Dienstag (23. Februar) in einer Pressemitteilung mit.

Geflügelpest bereits im Januar im Landkreis Bayreuth nachgewiesen

Aufgrund des Ausbruchs der Geflügelpest in einer privaten Hühnerhaltung im Landkreis Bayreuth Ende Januar wurden bereits am 02. Februar 2021 für den gesamten Landkreis sowie das Stadtgebiet Bayreuth Biosicherheitsmaßnahmen für kleine Betriebe sowie eine Stallpflicht für Geflügel per Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage der Stadt veröffentlicht worden und gilt weiter fort. Die Betriebe sind verpflichtet, die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten, um einen Eintrag in Hausgeflügelbestände zu verhindern.

Vögel des Tierparks Röhrensee in Innenräumen und Volieren untergebracht

Das Stadtgartenamt ist dieser Aufstallungspflicht sofort nach dem Bekanntwerden des Falles im Landkreis nachgekommen und hat die Vögel aus dem Bestand des Tierparks Röhrensee, soweit sie von der Geflügelpest betroffen sein können, in Innenräume oder überdachte Volieren verbracht. Die Verantwortlichen stehen mit den Veterinärbehörden in engem fachlichen Austausch. Die Stadt Bayreuth bittet die Bürgerinnen und Bürger, einzeln verendet aufgefundene Wasservögel (Enten, Gänse) oder wenn mehrere Wildvögel an einem Fundort verendet sind dem Veterinäramt der Stadt, während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0921 1504066, ansonsten per E-Mail veterinaeramt@stadt.bayreuth.de unter Angabe des Fundortes zu melden. Die toten Vögel sollen nicht berührt oder bewegt werden.

Vogelgrippefälle in ganz Deutschland 

In Deutschland wurden bisher 625 Fälle bei Wildvögeln und 65 Fälle beim Hausgeflügel amtlich bestätigt (Stand 21. Februar 2021, o9:30 Uhr). Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die jetzigen in Deutschland vorhandenen H5N8-Viren auf den Menschen übertragen werden können. Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine bayernweite Karte, aus der sich die betroffenen Gebete ergeben, sind auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de unter dem Stichwort „Geflügelpest“ verfügbar.

Aktuell-Bericht zu dieser Thematik
Bayreuth: Vogelgrippefall am Areal des Röhrensees nachgewiesen
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Zirkus in Forchheim gerät in Brand: Mitarbeiter retten die Tiere noch rechtzeitig

Ein Wohnwagen, das auf dem Zirkus-Gelände im Forchheimer Stadtteil Buckenhofen stand, geriet in Vollbrand. Die Flammen griffen auf ein Unterstandzelt über, in dem sich Tiere befanden. Eine Person kam verletzt ins Krankenhaus, so die Polizei am Samstag (20. Februar).

Im Wohnwagen kommt es zur Verpuffung - Besitzer erleidet Brandverletzungen

Ein Mann wollte am gestrigen Freitagabend in seinem Wohnanhänger den Gasradiator befeuern, als es offenbar zu einer Verpuffung kam. Dadurch geriet der gesamte Anhänger in Vollbrand. Die Flammen griffen auf ein Unterstandzelt über, in dem sich Tiere befanden. Zirkusmitarbeiter konnten die Tiere noch rechtzeitig ins Freie bringen. Den Einsatzkräften gelang es, das Ausbreiten des Feuers zu verhindern und zu löschen. Der Wohnwagenbesitzer erlitt Brandverletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Technischer Defekt am Gasradiator löst Brand aus 

Die Kripo Bamberg nahm vor Ort die Ermittlungen auf. Derzeit gehen die Beamten davon aus, dass ein technischer Defekt am Gasradiator die Ursache für den Brand war. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von 20.000 Euro.

Bilder von der Einsatzstelle:
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Mainleus: Brand bei Pferdestall sorgt für Einsatz am Nachmittag!

UPDATE (19:15 Uhr):

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften wurde am Montagnachmittag (15. Februar) zu einem Brand bei einem Reitstall im Mainleuser Ortsteil Schwarzach (Landkreis Kulmbach) gerufen. Drei Pferde konnten rechtzeitig ins Freie gerettet und auf eine Koppel verbracht werden.

Offenbar löst technischer Defekt von Geräten im Aufrüstraum Feuer aus

Die Besitzerin und weitere Angestellte führten gegen 15:35 Uhr Stallarbeiten durch. Hierbei stellten sie dann eine Rauchentwicklung im Aufrüstraum fest. Die Besitzerin war nach eigenen Angaben kurz zuvor noch in dem Raum und konnte hierbei nichts Auffälliges feststellen. Drei Pferde konnten rechtzeitig aus einem benachbarten Stall geholt und auf die Koppel verbracht werden. Die Brandursache ist vermutlich auf einen technischen Defekt, der sich im Aufrüstraum befindlichen Geräte, zurückzuführen. Verletzt wurde niemand.

Zahlreiche Rettungskräfte bekämpfen Brand

Insgesamt waren 22 Einsatzwagen der Feuerwehr und 68 Rettungskräfte im Einsatz der Feuerwehren Mainleus, Schwarzach, Rothwind, Danndorf, Buchau, Kulmbach, Burgkunstadt und Stadtsteinach. Zudem waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und dem Bayerischen Roten Kreuz vor Ort.

EILMELDUNG (16:30 Uhr):

Wie die Polizei am Montagnachmittag (15. Februar) mitteilt, ist ein Pferdestall im Mainleuser Ortsteil Schwarzach (Landkreis Kulmbach) in Brand geraten. Ersten polizeilichen Informationen zufolge sind keine Personen verletzt. Aktuell sind zahlreiche Einsatzkräfte für die Löscharbeiten vor Ort. Ob Tiere zu Schaden gekommen sind, ist derzeit (Stand: 16:30 Uhr) nicht bekannt.

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Hofer Zoo: Eine neue Heizung für das Savannenhaus

Wie berichtet, ging im Hofer Zoo die Heizung im Savannenhaus kaputt. Da dem Zoo durch die monatelange Schließung das Geld ausging, musste man mit dem Schlimmsten rechnen: Die Tiere drohten zu sterben. Jetzt kam die Rettung!

Neue Heizung am Donnerstag geliefert

Nach Spendenaufrufen kamen nun innerhalb kürzester Zeit mehrere Großspenden von Firmen sowie viele kleine Spenden von Privatpersonen zusammen. Somit rollte am heutigen Donnerstag (04. Februar) ein Lkw durch Hof. Seine Ladung: Eine neue Heizung für das Savannenhaus. Noch versorgt die Tiere eine Notheizung. Am morgigen Freitag (05. Februar) soll dann der neue Kessel in Betrieb genommen werden.

Aktuell-Beitrag vom Freitag (05. Februar)
Hofer Zoo: Neue Heizung durch Spenden rettet Tiere vor dem Sterben!
Bilder aus dem Hofer Zoo
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Mehrere Tiere sterben: 24-Jähriger fährt in Schafherde rein

Ein 24 Jahre alter Mann fuhr am Samstagabend (24. Oktober) auf der Kreisstraße 4 in Meeder (Landkreis Coburg) in eine Schafherde rein. Wie die Tiere zuvor ausgebrochen sind, ist bislang unklar. Mehrere Schafe starben sofort bei dem Zusammenstoß. Einige werden noch vermisst. Weiterlesen
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Fledermäuse in der Wohnung?: So verhalten Sie sich richtig!

Die Fledermausinvasion findet im Spätsommer statt. Bedeutet: In dieser Zeit lösen sich die Wochenstuben der Zwergfledermäuse auf. Insbesondere die jungen und unerfahrenen Tiere suchen sich auf dem Weg in ihre Winterquartiere Wohnungen als Zwischenquartiere aus. Ein gekipptes Fenster sieht ihrem Sommerquartier ähnlich, sodass die Tiere in dem Glauben sind, ein gutes Versteck gefunden zu haben. Bei einer Fledermausinvasion können zehn bis 40 Tiere in eine Wohnung fliegen und sich verstecken, um dort den Tag zu verschlafen. Die Stadt Coburg gibt daher Tipps, wie Sie sich im Falle einer Invasion richtig verhalten. Weiterlesen
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Lichtenfels/Bamberg: Mindestpegel für Kanufahrer am Obermain unterschritten

Der Mainpegel in Kemmern ist bereits am 23. Juli unter den Mindestwert von 2,20 Meter gefallen, wie das Landratsamt Bamberg am heutigen Dienstag (28. Juli) mitetilte. Damit soll der Obermain von Hausen (Bad Staffelstein, Lkr. Lichtenfels) bis Hallstadt (Lkr. Bamberg) nicht mehr mit Kanus, Kajaks, SUPs, Schlauchbooten und ähnlichen Booten befahren werden. Gleiches gilt für den Obermain bis Michelau i. OFr. (Lkr. Lichtenfels), für den ein Mindestpegel von 1,65 Meter am Pegel Schwürbitz gilt. Weiterlesen
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Willersdorf: Unbekannte vergiften zwei Hunde

Zwei Hunde eines Tierbesitzers wurden von bislang Unbekannten offenbar mit Rattengift vergiftet. Die Täter legten in den vergangenen Monaten in Willersdorf (Landkreis Forchheim) auf einem größeren, umzäunten Gelände einer ortsansässigen Firma mehrere Giftköder aus. Die Polizei Forchheim bittet um Zeugenhinweise. Weiterlesen
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Ekel-Transporter in Marktredwitz gestoppt: Tierkadaver in Müllbeutel gesteckt

Bei der Kontrolle eines Kleintransporter am Montagabend (18. Mai) in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) machten Polizeibeamte eine ekelerregende Entdeckung. In dem Wagen befanden sich mehr als ein Dutzend Tierkadaver, die dort unhygienisch gelagert wurden. Alle Tierkadaver mussten entsorgt werden. Zudem bestand für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz.

Fahrzeugkontrolle am späten Abend 

Kurz vor Mitternacht wurde in der Egerstraße in Marktredwitz, bei einer Verkehrskontrolle, ein Kleintransporter mit Schweinfurter Kennzeichen überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz mehr besteht. Die Kennzeichen des Daimler Vito wurden deshalb entstempelt. Gegen den 23-jährigen Fahrer, wie auch den 22-jährigen Halter des Fahrzeugs, werden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, sowie gegen die Fahrzeug-Zulassungsordnung erstattet.

Kadaver und Innereien auf dreckiger Ladefläche 

Bei der Überprüfung der Ladung wurden auf der gekühlten Ladefläche insgesamt 14 Lammkadaver, sowie Innereien aufgefunden. Die Tierkörper waren zum Teil in haushaltsüblichen Müllbeuteln verpackt, teils lagen sie lose auf der verdreckten Ladefläche. Die beiden Männer gaben an, auf dem Weg vom Schlachter in Salzgitter weiter zu diversen arabischen Märkten zu sein.

Tierkadaver mussten vernichtet werden

Nach Hinzuziehung zweier Sachverständiger wurde bestätigt, dass das Kühlverhältnis der Lammkadaver deutlich über dem Kühlrichtwert liegt. Auch die Verpackungen entsprachen nicht den lebensmittelgerechten Anforderungen. Auch hier werden entsprechende Anzeigen durch die Beamten der Polizei Marktredwitz erstellt. Der Kleintransporter samt Ladung wurde vorläufig sichergestellt. Die Kadaver werden zur Vernichtung in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht.

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