Tag Archiv: Tierrettung

© TierRettungsDienst / Tierheim Pfötli

Als blinder Lkw-Passagier unterwegs: Kleine Katze aus Hof landet in der Schweiz

Ein Stubentiger aus Hof unternahm jetzt eine ganz große Reise, allerdings auf unfreiwillige Art und Weise. Die Katze reiste in einem Lkw die rund 500 Kilometer mit. Der Trucker einer Hofer Spedition entdeckte nach seiner rund sechsstündigen Fahrt von Oberfranken in das schweizerische Regensdorf (Kanton Zürich) den blinden Passagier auf seiner Ladefläche. Die kleine Katze war bei ihrem Entdecken derart verängstigt, das sie in Panik vom Lkw sprang und sich im dortigen Depot der Firma versteckte.

Tierrettung fängt verängstigte Katze ein

Eine Büro-Angestellte nahm sich vor Ort der kleinen Katze an. Das Tier entwischte aber erneut, so dass es von dem Vierbeiner zwischenzeitlich keine Spur mehr gab. Als am folgenden Tag Kot gefunden wurde, nahmen die Angestellten der Firma Kontakt mit dem örtlichen Tierrettungsdienst auf und baten um Hilfe. Aufgrund der zahlreichen Verstecke und Gefahren in der Lagerhalle gestaltete sich das Einfangen des Tieres als fast unmöglich. Am Ende stellte ein Mitarbeiter der Tierrettung eine Falle, um die Chance zu erhöhen, das verängstigte Tier aus der oberfränkischen Saalestadt einfangen zu können. Die hungrige Katze nahm in der anschließenden Nacht die Witterung nach dem aufgestellten Futter auf und landete so in der vorbereiteten Falle.

Katze erhält den Namen "Elana"

Da die Katze weder über einen Chip noch über ein Halsband verfügt, konnte bisher kein Besitzer ausfindig gemacht werden. Zurzeit befindet sich die kleine Fellnase im "Tierheim Pfötli" in Winkel, unweit von Zürich. Hier tauften die Tierpfleger/-innen sie auf den Namen "Elana". Derzeit erholt sich die Katze hier von den Strapazen der rund 500 Kilometer langen Reise als blinder Passagier.

Kleine Katze erholt sich von ihren Strapazen

Wie das Tierheim auf seiner Facebookseite mitteilte, wurde die kleine Miezekatze während der langen Fahrt derart auf der Ladefläche des Lkw hin- und her geschleudert, sodass "Elana" eine große Beule am Kopf davontrug. Diese Schwellung wurde behandelt und klang mittlerweile wieder ab. Wie die Tierretter aus der Schweiz weiter berichteten, taut der bisher eher zurückhaltende Stubentiger langsam auf, hat Appetit und man darf sich ihr mittlerweile auch etwas annähern.

Tierheim sucht nach dem Besitzer

Das Tierheim Pfötli ist jetzt bemüht, die Besitzerin oder den Besitzer der kleinen und hübschen Katze zu finden. Wer mehr über die Hofer Samtpfote weiß oder sie kennt, kann sich bei dem Tierheim Pfötli in der Schweiz unter der Rufnummer: +41 44 / 864 44 00 melden!

Aktuell-Bericht vom Freitag (8. Februar 2019)
CATastrophe: Miezekatze aus Hof landet als blinder Passagier in Zürich
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

A9 / Bayreuth-Süd: Feuerwehr muss Pferd nach Sturz aus Anhänger retten

Glimpflich verlief ein Tierrettungseinsatz auf der A9 am heutigen Mittwochmorgen (23. Januar) zu dem die Feuerwehr Bayreuth gegen 6:40 Uhr gerufen wurde. In einem Anhänger war ein Pferd gestürzt und hatte sich in der Trennwand eingeklemmt. Die Autobahn wurde sogar kurzzeitig gesperrt. Weiterlesen
© Polizei Selb

Tierrettung auf der A93/Rehau: Dutzende Vögel eingezwängt

Fahnder der Grenzpolizei Selb bot sich am Dienstagnachmittag (25. September), auf der A93 bei Rehau (Landkreis Hof), ein schockierendes Bild. Ein Fahrzeug aus den Niederlanden stellte sich als illegaler Tiertransport heraus. An Bord des Kastenwagens waren 66 Vögel, darunter auch streng geschützte Exoten.

Verkehrskontrolle deckt Tierquälerei auf

Das Auto stoppten die Polizisten auf Höhe Rehau und zogen es für eine Kontrolle aus dem Verkehr. Die Ladung war selbst für die erfahrenen Fahnder nicht alltäglich. Beim Öffnen der Ladefläche fielen ihnen gleich ein paar Kartons entgegen, in denen sich Vögel befanden. Der 30-jährige Vogelhändler und seine 29-jährige Ehefrau gaben an, die Tiere von einer unbekannten Person auf dem Aldi Parkplatz in Selb für 4.000 Euro gekauft zu haben.

Tiere im Wert von tausenden Euro

Für die Bestimmung der Vogelarten kam ein Experte für Naturschutzrecht vom Landratsamt Hof vor Ort und stellte auch gleich mehrere Verstöße  fest. Nach seiner ersten Einschätzung handelt es sich um 30 Bienenfresser, 2 Komorane und 34 Limikolen für die der Vogelhändler keinerlei Papiere vorweisen konnte. Weiterhin stellte man fest, dass es sich um verschiedene Arten von Limikolen handelt, die kaum züchtbar sind, und sich deshalb illegal auf dem Markt befinden. Der Wert eines Vogels dieser Art wird auf 4.000 Euro geschätzt. Der Wert eines Bienenfressers liegt bei rund 500 bis 700 Euro.

Verstöße gegen das Tierschutzgesetz

Nachdem ein Tier bereits verendet war, werden auch Verstöße nach dem Tierschutzgesetz geprüft. Das Pärchen aus Holland musste zur Sicherheit des Strafverfahrens vor Ort 1.400 Euro hinterlegen; die Tiere wurden in einer Außenstelle des Tierparks Nürnberg artgerecht untergebracht.

Betzenstein: Mäusebussard in letzter Sekunde gerettet

Ein Verkehrsteilnehmer teilte am Dienstagnachmittag (11. April) gegen 15:00 Uhr der Polizeiinspektion Pegnitz einen verletzten Greifvogel bei Betzenstein (Landkreis Bayreuth) mit. Eine Streifenbesatzung fand den Mäusebussard in einem Straßengraben neben der Staatsstraße St2163, kurz nach Betzenstein in Richtung Plech. Sogleich verständigten die Beamten für den sichtlich mitgenommenen Greifvogel die Tierrettung Bayreuth.

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© Feuerwehr Lichtenfels

Lichtenfels: Feuerwehr rettet Biber aus misslicher Lage

Zu einer speziellen Tierrettung wurde die Lichtenfelser Feuerwehr am Donnerstag (2. März) gerufen. Am gestrigen Nachmittag ging bei der Polizeiinspektion der Korbstadt die Mitteilung ein, dass ein Biber im Pumpwerk am Bürgermeister-Dr.-Hauptmann-Ring eingesperrt sei.

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© Feuerwehr Kronach / Stefan Wicklein

Eibenberg: Feuerwehr rettet Pferd aus dem Tiefschnee

Am Mittwochabend (18. Januar) wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Eibenberg, Steinberg und Kronach zu einer Großtierrettung nach Eibenberg, einem Ortsteil von Wilhelmsthal (Landkreis Kronach), alarmiert. Auf einer mit 50 bis 75 Zentimeter Schnee bedeckten Wiese lag längere Zeit ein Pferd, welches aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen und zurück in den Offenstall gehen konnte.

Pferd drohte am Mittwochabend zu erfrieren

Wie die Feuerwehr Kronach in ihrem Bericht mitteilte, gelang es den Besitzern des Pferdes selbst nicht, das bereits betagte Tier zum Aufstehen zu bewegen. Das Pferd drohte aufgrund der frostigen Temperaturen zu erfrieren. So wandte man sich daraufhin an die Feuerwehr und bat um Hilfe. Von den eingesetzten Hilfskräften wurde das Tier unter Anleitung eines Tierarztes zunächst auf Decken gelagert. Durch das Massieren erwärmte man zusätzlich das Pferd.

© Feuerwehr Kronach / Stefan Wicklein
© Feuerwehr Kronach / Stefan Wicklein

Mit vereinten Kräften das Tier befreit

Nachdem eigene Aufstehversuche des Pferdes scheiterten, wurde es auf mehrere Rettungstücher gelegt und dann mit vereinten Kräften hochgehoben. Dank dieser Unterstützung konnte das Pferd bis in den Stall gebracht werden, wo es wieder auf eigenen Füßen stehen konnte. Ob das Pferd gesundheitliche Schäden davongetragen hat, wird sich vermutlich erst in den nächsten Tage zeigen.

© Jakob Reuter / TVO

Oberkotzau (Lkr. Hof): Polizei rettet elf Hunde!

Die Hofer Polizei erhielt zu Heiligabend einen Hinweis über eine unsachgemäße Hundehaltung. Daraufhin überprüften die Beamten ein Anwesen im Oberkotzauer Ortsteil Fattigau (Landkreis Hof). Hier wurden elf Hunde vorgefunden. Die Tiere wurden ins Tierheim gebracht.

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Tierrettung Hof: Spenden-Hilfe für Deggendorf

 

Am Samstag machte sich die Tierrettung Hof auf und sammelte die letzten Spenden ein. Auf dem Weg nach Deggendorf streikte allerdings auf der Autobahn bei Regensburg der Bus. Die Kollegen der Tierrettung Deggendorf zögerten keine Sekunde und rollten mit ihrem Pferdehänger an, damit die Spenden noch am selben Tag in Deggendorf ankommen konnten.

 

Mehr Infos und Bilder vom Einsatz der Hofer Tierrettung gibt es auf der Facebook-Seite der Tierrettung…

 

P.S. Der Bus der Helfer aus Hof wurde am Sonntag noch abgeholt. Ein Motorschaden – wie vermutet – soll es nicht sein.

Danke für Eure Hilfe…

 

Weitere Fotos der Hilfsmaßnahmen in unserem Facebook-Album „Oberfranken Hilft“!

 


 

 

Hof – Zwei Katzen durch brutalen Tierquäler ermordet

Ein abscheuchlicher Fall von brutalster Tierquälerei schockiert Hof. An der Michaelisbrücke wurden bereits am Sonntagabend zwei tote Katzen gefunden. Die Körper waren in der Mitte zerteilt. Die Hofer Tierrettung geht davon aus, dass die beiden Tiere mit einem Messer halbiert wurden und fürchterliche Qualen erlitten. Die Polizei ermittelt. 

Hinweise zu diesem Fall bitte an die Polizeiinspektion Hof unter 09281/704-303.
 
Mehr dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.