Tag Archiv: Tirschenreuth

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Hof / Wunsiedel: Landräte veröffentlichen Konzept für mehr Perspektive in der Corona-Krise

Die Landkreise an der ostbayerischen Grenze zur tschechischen Republik haben derzeit im bayerischen und deutschen Vergleich zum Teil hohe bis sehr hohe Coronafallzahlen und 7- Tage-Inzidenzen. Eine Vielzahl der Coronafälle steht im Zusammenhang mit der Nachbarschaft zur Tschechischen Republik, die vor kurzem als Virusvariantengebiet eingestuft worden ist. Wir berichteten. Der Wunsch nach mehr Perspektive wird in den bayerischen Landkreisen entlang der tschechischen Grenze größer, da deutschland- und bayernweit inzwischen über Öffnungen sowohl im Wirtschafts- als auch im Privatbereich diskutiert wird. Wie das Landratsamt Wunsiedel am Sonntag (21. Februar) in einem gemeinsamen offiziellen Schreiben nun bekannt gab, fordern Landräte der betroffenen Grenzlandkreise folgende fünf Punkte, bei der Eindämmung des Virus, zur Umsetzung. Dieser Fünf-Punkte-Plan wurde heute an die Kanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Markus Söder, Bundesgesundheitsministerin Jens Spahn, den bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Bundesinnenminister Horst Seehofer, den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann sowie die Fraktionsvorsitzenden der regierenden Parteien verschickt.

Die Testkapazitäten in den Grenzregionen werden wesentlich ausgebaut

Für den Ausbau der Testkapazitäten werden in jedem Landkreis zusätzliche Schnellteststationen betrieben. Dabei unterstützen Bund und Land mit Personal und Material. Darüber hinaus werden allen Unternehmen Schnelltests zur Verfügung gestellt und Mitarbeiter im Umgang mit diesen geschult. Die Zahl der wöchentlich zur Verfügung gestellten Tests orientiert sich an der Zahl der Mitarbeiter. Die Landkreise begleiten die Teststrategie mit einem Monitoring, um Erkenntnisse anderen Regionen zur Verfügung stellen zu können. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung des Virus an Orten, an denen Menschen unweigerlich aufeinander treffen, erheblich zu minimieren, Infizierte zu identifizieren und die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Tschechische Grenzpendler können unabhängig von der Systemrelevanz ihre Arbeit aufnehmen

Die tschechischen Grenzpendler dürfen unabhängig von der Einstufung "Systemrelevanz" ihre Arbeit aufnehmen. Voraussetzung ist das Vorliegen eines negativen Coronatests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Nach Möglichkeit sollte täglich ein Coronatest durchgeführt werden. Umfassende Grenzkontrollen aller Einreisenden sind beizubehalten. Grenzpendler müssen sich nach ihrer Einreise auf direktem Weg zu ihrer Arbeitsstätte begeben und diese nach Ende der Berufstätigkeit auf direktem Wege wieder verlassen. Eine gemeinsame grenzüberschreitende Strategie sollte erarbeitet werden. Ziel ist es, die Wirtschaftskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Unternehmen entlang der tschechischen Grenze unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsgeschehens in den tschechischen Nachbarregionen aufrecht zu erhalten.

Für den Einzelhandel und die Gastronomie wird eine inzidenzunabhängige Öffnungsstrategie umgesetzt

Für den Einzelhandel und die Gastronomie wird eine inzidenzunabhängige Öffnungsstrategie umgesetzt. Im Gegenzug zur Öffnung werden erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept vor Ort gestellt. Dies umfasst insbesondere eine betriebliche Teststrategie des Personals und - abhängig von Inzidenzwerten - ein regionales Testangebot und Testkonzept der Kunden unter Einbeziehung der Schnellteststationen. Es erfolgt eine Begleitung und Überwachung der Hygienekonzepte. Ziel ist es, dem Einzelhandel, ebenso wie der Bevölkerung, eine deutschlandweit einheitliche Perspektive zu bieten, unabhängig von geografischer Lage und daraus resultierenden Inzidenzwerten. Damit werden Einkaufsströme in andere Regionen vermieden. Durch die Einbindung der Gastronomie werden Zusammenkünfte aus dem privaten in den öffentlichen Bereich verlagert und Zusammenhänge besser ermittelbar.

Immunisierungskonzept wird erarbeitet

Ein Immunisierungskonzept wird erarbeitet. Dieses sieht zum einen den Ausbau der Impfkapazitäten vor Ort vor. Zum anderen soll angeboten werden - soweit in anderen Regionen Impfstoff nicht in ausreichender Geschwindigkeit verimpft werden kann und gelagert werden müsste - diese in den bayerischen Grenzregionen zu impfen. Ziel ist es, die Bevölkerung vor Ort zu schützen, die Inzidenzwerte zu senken und damit gleichsam einen Schutzgürtel für benachbarte Regionen zu schaffen, um so die Ausbreitung des Virus und von Virusvarianten einzudämmen.

Öffnungskonzept für Schulen und Kindertageseinrichtungen wird erarbeitet

Unter anderem wir ein Öffnungskonzept für Schulen und Kindertageseinrichtungen erarbeitet. Ziel sei es, Kindern und Jugendlichen möglichst zügig Präsenzunterricht beziehungsweise Kindertagesbetreuung anzubieten. Dazu wird bei höheren Inzidenzen ein besonderes Hygiene- und Testkonzept umgesetzt, das modellhaft begleitet und dynamisch angepasst wird. Ziel ist eine bestmögliche Planbarkeit und Verlässlichkeit für die Schulfamilie, weshalb Vorlaufzeiten zu berücksichtigen sind. Lehrkräfte und Erzieher werden prioritär geimpft.

Beteiligt sind an diesem Konzept nebem Hofer Landrat Oliver Bär und Wunsiedler Landrat Peter Berek auch die Landrätinnen und Landräte folgender Landkreise: Tirschenreuth, Neustadt a.d. Waldnaab, Schwandorf, Cham, Regen und Freyung-Grafenau.

Weiterführende Informationen:
Oberfranken: Landräte und Oberbürgermeister fordern Perspektive von Bundesregierung
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Hohenberg an der Eger: Förderverein Fichtelgebirge lädt zur Sommerlounge

In Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel) geht am heutigen Donnerstag (02. August) die Sommerlounge des Fördervereins Fichtelgebirge in die sechste Runde. Circa 90 Unternehmen und Kommunen aus den Regionen Bayreuth, Hof, Wunsiedel, Tirschenreuth und dem angrenzenden Tschechien präsentieren sich auf der Burg der Stadt.

Hohenberg an der Eger: Rundgang durch die Sommerlounge

TVO ist mit dabei und berichtet darüber

Das Begegnungsfest, dessen Programm bis 22:30 Uhr terminiert ist, steht unter dem Motto „Natur-Kultur-Manufaktur-Grenzenlos“. Das Fest dient dazu, Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke zu bilden. Auch TVO ist mit vor Ort. Wir berichten am Freitag (03. August) ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell und ausführlich in unserer Sondersendung um 18:30 Uhr.

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Pressath / Pegnitz: Tesla-Fahrer rast auf Polizisten zu!

Ohne Rücksicht auf mögliche Folgen raste ein Pkw-Fahrer mit seinem Tesla am Mittwochabend (21. Juni) bei Pressath (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) auf einen Polizeibeamten zu, der sich nur durch einen waghalsigen Sprung zur Seite retten konnte. Anschließend flüchtete der Unbekannte mit teilweise über 200 km/h auf der Bundesstraße B470 in Richtung Pegnitz (Landkreis Bayreuth). Die Polizei sucht dringend Verkehrsteilnehmer, die das Geschehen mitbekommen haben.

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Münchberg: Chef bewahrt Angestellten vor dem Gefängnis

Fünfzehn Tage Haft wendete ein Arbeitgeber aus Tirschenreuth für seinen Mitarbeiter ab, indem er eine ausstehende Geldstrafe bei der Polizei beglich. Hofer Bundespolizisten kontrollierten am Mittwoch (11. Mai) einen Äthiopier in einem Zug von Münchberg nach Hof. Hierbei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann vor zwei Wochen von der Staatsanwaltschaft Weiden ein Haftbefehl ausgestellt wurde.

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Tirschenreuth: 20-Jährige aus Selb stirbt an Überdosis

Zwei Drogentote fand die Polizei am letzten Donnerstag (3. März) in einer Wohnung in Tirschenreuth (Oberpfalz), darunter eine 20-jährige Frau aus dem Raum Selb (Landkreis Wunsiedel). Eine Bekannte der Frau hatte zuvor die Rettungskräfte alarmiert.

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Bayreuth: Polizei nimmt Internet-Betrüger fest

Einen Internet-Betrüger, der im großen Stil unter falschen Namen bei Versandhäusern Waren bestellte ohne diese zu bezahlen, ging der Bayreuther Kripo bereits Mitte September ins Netz. Wie die Polizei jetzt mitteilte, ergaunerte der 36-Jährige Artikel im Gesamtwert von circa 10.000 Euro. 30 Fälle werden ihm zur Last gelegt.

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Marktredwitz (Lkr. Wunsiedel): Betrunkener greift Polizist an

Weil ein Betrunkener vor dem Bahnhof in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) randalierte und Passanten anpöbelte, gingen am Donnerstagnachmittag (2. Oktober) bei der Polizei mehrere Beschwerden ein. Auch gegenüber den Beamten der Polizei und Bundespolizei zeigte sich der 60-Jährige aus dem Landkreis Tirschenreuth alles andere als kooperativ. Weiterlesen
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Hilf mir bitte: Kater Sammy aus Waldershof (Lkr. TIR) verschwunden

Eine „Hilf mir bitte“-Anfrage hat uns aus der Oberpfalz erreicht. Seit Montag (25. August) vermisst Frau Karin Wolf aus Waldershof (Landkreis Tirschenreuth) ihren Kater Sammy. Nachdem er wie immer gegen 05:00 Uhr am Morgen aus dem Haus herausgelassen wurde, fehlt von diesem Zeitpunkt an jede Spur von ihm. Weiterlesen

Autowelt König: Weitere Standorte verkauft / keine Hoffnung für Wunsiedel

Insolvenzverwalter Joachim Exner informierte am Dienstagmorgen auf einer Betriebsversammlung über den Investorenprozess für die insolvente Autohandelsgruppe „Autowelt König“. Demnach konnten die Standorte Weiden an die Firma „RSZ Automobile“ und Tirschenreuth an die Firma „Enslein & Schönberger“ verkauft werden. Insgesamt 47 Jobs wurden somit gerettet. Für den Hauptsitz in Wunsiedel fand Exner allerdings keinen Investor. Für die beiden Standorte (Audi & VW), welche seit Jahren Verluste einfahren, war kein Käufer bereit, diese zu übernehmen. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Insolvenzverwalter Joachim Exner im TVO-Interview:

 

 


 

 

Tirschenreuth: Gartenschau 2013 öffnet ihre Pforten

Am heutigen Mittwoch wurde die Gartenschau 2013 in Tirschenreuth offiziell eröffnet. Bis kurz vor der Öffnung der Tore wurde das circa 20 Hektar große Ausstellungsgelände noch mit zahlreichen Sommerblumen verschönert. Bis zum 25. August 2013 können sich die Bürger nun von der Schönheit und Natur in Tirschenreuth überzeugen. Bilder von der Eröffnung gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 



 

 

Tirschenreuth: Countdown zur Gartenschau 2013 läuft

Am 29. Mai wird die Landesgartenschau 2013 in Tirschenreuth offiziell eröffnet. Bis zur Eröffnung wird das circa 20 Hektar große Ausstellungsgelände noch mit rund 20.000 Sommerblumen verschönert. Dann dürfen sich von 29. Mai bis zum 25. August 2013 die Besucher rund um den Stadtteich von der Schönheit der Natur in Tirschenreuth überzeugen. „Sie ist die wohl größte städtebauliche Maßnahme, die Tirschenreuth je erlebt hat“, ist sich der Bürgermeister Franz Stahl sicher. Mehr Infos zum kommenden Event gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Gartenschau: Tirschenreuth erobert auch Nürnberg

Die Gartenschau Tirschenreuth 2013 ist nun auch in Nürnberg präsent. Im Rahmen einer feierlichen Aktion hisste Tirschenreuths Erster Bürgermeister Franz Stahl heute vor dem Nürnberger Hauptbahnhof die Fahne der Gartenschau. An diesem hochfrequentierten Standort ist die Fahne nun Blickpunkt und Botschafter der Gartenschaustadt Tirschenreuth und weist für drei Monate auf die größte Veranstaltung der Oberpfalz und ganz Nordbayerns in diesem Jahr hin. Im Beisein von Nürnbergs ehrenamtlichem Stadtrat Arif Tasdelen und der Geschäftsführerin
der Europäischen Metropolregion Nürnberg, Dr. Christa Standecker, kündigte Franz Stahl im Rahmen der Veranstaltung zugleich eine Bus-Direktverbindung von Nürnberg nach
Tirschenreuth an.

„Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, hier am Nürnberger Hauptbahnhof sprichwörtlich Flagge zu zeigen. Dafür danke ich der Stadt und der Organisation Europäische Metropolregion
Nürnberg herzlich. Gerne möchten wir auf diesem Weg die Bewohner der Metropolregion einladen, Oberpfälzer Tradition und Gastfreundschaft zu erleben und ab 29. Mai die Gartenschau
in  Tirschenreuth zu besuchen. Auch wenn bei über 500 Veranstaltungen bis zum Finaltag am 25. August die Wahl des Reisetages sicher schwer fällt“, so Tirschenreuths Stadtoberhaupt Franz
Stahl.

Tirschenreuth ist von Nürnberg in zwei Stunden mit der Bahn via Weiden oder Wiesau erreichbar. Von beiden Bahnstationen fahren regelmäßig Busse Richtung Tirschenreuth. Auch steht ab Wiesau ein Radlbus zur Verfügung. Er bringt seine Gäste sogar bis ins tschechische Cheb/Eger. Dort findet parallel vom 29. Mai bis 25. August eine Gartenschau statt. Mit einem Bahnticket sind die Busse im Landkreis Tirschenreuth kostenlos nutzbar.

„Als besondere Serviceleistung bieten wir unseren Besuchern aus der Region Nürnberg eine Direktverbindung zur Gartenschau an. Ab sofort verkehrt immer montags und donnerstags ein Bus von Nürnberg über Lauf an der Pegnitz, Hersbruck und Amberg nach Tirschenreuth“, informierte Tirschenreuths Stadtoberhaupt heute in Nürnberg weiterhin. Die Direktbus-Hotline ist erreichbar unter Telefon 09638/933-250. Mehr zur Gartenschau, auch zur Anreise mit dem PKW, unter www.gartenschau-tirschenreuth.de.