Tag Archiv: Tot

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Warmensteinach: 59-Jähriger verunglückt tödlich

Tödliche Verletzungen erlitt am Mittwochabend (4. Januar) ein 59-jähriger Mann, als er bei Arbeiten an einer Stromturbine in Warmensteinach (Landkreis Bayreuth) tragisch verunglückte. Zur Klärung der genauen Umstände des Unglücks hat das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Bayreuth die Ermittlungen übernommen.

Arbeiten an einer Wasserstromturbine

Der 59-Jährige war am Abend in der Werkstatt seines Anwesens mit Reparaturarbeiten an einer Wasserstromturbine beschäftigt. Aus bislang nicht geklärten Gründen wurde der Mann laut Polizei von der Maschine erfasst und tödlich verletzt. Der alarmierte Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des 59-Jährigen feststellen.

Landgericht Bamberg: Prozess um getötete Janina (†11)

Am 7. Dezember um 9:00 Uhr hat vor dem Landgericht in Bamberg der Prozess im Fall der getöteten Janina aus Burgebrach im Landkreis Bamberg begonnen. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte noch vor Weihnachten, nämlich am 22. Dezember  fallen.

Wie berichtet ist die 11-Jährige in der letzten Silvesternacht von einem Geschoss am Kopf getroffen worden und starb an den Verletzungen. Die Polizei ermittelte einen 54-jährigen Anwohner aus dem Ort Unterschleichach als mutmaßlichen Täter. Er muss sich nun wegen Mordes vor Gericht verantworten. In den Vernehmungen gab der Mann an, aus Frust und Wut über den Silvesterlärm auf eine Gruppe von Feiernden geschossen zu haben.

Fünfter Verhandlungstag - Das Urteil (22.12.2016)

Am fünften Verhandlungstag neigt sich der Prozess dem Ende zu. Um 13:00 Uhr fällt das Landgericht Bamberg das Urteil im Fall Janina. Und es lautet auf Mord. Für den jetzt verurteilten Mörder der 11-jährigen Janina aus Burgebrach bedeutet das zwölfeinhalb Jahre Haft. Das Gericht sah es nach vier Prozesstagen und beinahe 30 Zeugen als erwiesen an, dass die Schüsse, die der 54-jährige Roland E. in der Silvesternacht von 2015 auf 2016 in Unterschleichach abgab, absichtlich erfolgten.

Fall Janina: Urteil kann Schmerz der Mutter nicht lindern
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Vierter Verhandlungstag - Die Plädoyers (21.12.2016)

Am vierten Prozesstag stehen am Landgericht Bamberg die Plädoyers an. Die Verhandlung beginnt mit einem sehr emotionalen Moment. Die Mutter und der Vater von Janina äußern sich zu ihrer jetzigen Situation. Beide sagen, ihr Leben sei nicht mehr so wie vorher. "Es ist ein täglicher Kampf", so die Mutter. Außerdem äußerte sich die Ermittlungsrichterin. Demnach habe der Angeklagte Wut als Motivation selbst eingebracht. Er habe durch den Schuss die Böllerei stoppen wollen. Er habe aber auch nicht gesagt, dass er einen Menschen töten wollte. Danach wird ein Video von der Vernehmung des Angeklagten bei der Polizei gesichtet.

Die Staatsanwaltschaft bleibt bei Ihrem Vorwurf: Der 54-jährige habe sich des Mordes schuldig gemacht. Der Schuss sei gezielt in die Gruppe erfolgt, er habe mit dem Tod des Mädchens rechnen müssen. So sieht es auch die Nebenklage. Eine Verurteilung wegen Mordes würde eine lebenslange Haftstrafe nach sich ziehen. Anders die Verteidigung. Sie plädiert auf fahrlässige Tötung beziehungsweise auf Totschlag, aber auf keinen Fall auf Mord. Das Strafmaß wäre in diesem Fall auch niedriger. Der tödliche Schuss habe sich quasi verirrt. Eigentlich wollte der Angeklagte nur für Ruhe sorgen.

Mordprozess in Bamberg: Vierter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Dritter Verhandlungstag (15.12.2016)

Am dritten Verhandlungstag dreht sich alles um das Umfeld des Angeklagten. Dazu werden am Landgericht Bamberg u.a. Verwandte, Kollegen und die ehemalige Lebensgefährten des 54-Jährigen gehört.

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Mordprozess in Bamberg: Dritter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Zweiter Verhandlungstag (14.12.2016)

Am zweiten Verhandlungstag des Mordprozesses werden etliche Zeugen vernommen. Es sprechen zum Beispiel die Polizisten, die den Angeklagten als erstes damals verhörten. Dazu äußern sich auch der Notarzt und der Notfallassistent, die Janina direkt nach dem Schuss am Kopf versorgten. Außerdem werden noch zwei Sachverständige aus den Bereichen Ballistik und Rechtsmedizin gehört.

Fall Janina: Tag 2 im Mordprozess am Landgericht Bamberg
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Prozessauftakt (07.12.2016)
Bamberg: Mordprozess im Fall Janina gestartet

Fast genau ein Jahr ist es her: In der Silvesternacht von 2015 auf 2016 kam im unterfränkischen Unterschleichach die 11-jährige Janina aus Burgebrach im Landkreis Bamberg durch eine Kugel, die in ihren Kopf geschossen wurde, ums Leben. Ein tragischer Fall. Das Mädchen hatte einfach nur fröhlich mit Freunden den Jahreswechsel gefeiert. Von einem auf dem anderen Moment wurde der Mutter und dem Vater ihr wohl liebster Mensch entrissen. Den tödlichen Schuss abgegeben hat ein zum Tatzeitpunkt 53-jähriger Mann, der unmittelbar am Tatort wohnte.

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Rehau: Hund stirbt nach Spaziergang

Wie erst jetzt bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurde, ist ein Hund in Rehau im Landkreis Hof gestorben. Möglicherweise erwischte der Vierbeiner beim Gassi gehen einen vergifteten Hundeköder.

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Breitengüßbach: Streit unter Senioren endete tödlich

Nach einer handfesten Auseinandersetzung unter zwei Senioren am zweiten Adventswochenende, erlag ein 90-Jähriger wenige Tage später seinen Verletzungen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg haben die Ermittlungen übernommen.

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Weidenberg: Tödlicher Unfall mit Sattelzug

Eine 40 Jahre alte Autofahrerin kam am Montagmorgen (31.10.) bei einem Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2181 zwischen Weidenberg und Görschnitz ums Leben. Der 57-jährige Fahrer des entgegenkommenden Sattelzuges erlitt einen Schock.

Wagen kommt von der Fahrbahn ab

Die 40-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth war gegen 5:30 Uhr mit ihrem Opel Astra auf der Staatsstraße in Richtung Görschnitz unterwegs. Im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve geriet ihr Wagen aus bislang nicht geklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallt frontal in den Sattelzug eines 57 Jahre alten Mannes aus Bayreuth.

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Fahrerin stirbt noch am Unglücksort

Durch den heftigen Anstoß wurde die 40-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem komplett demolierten Fahrzeugwrack befreit werden. Trotz aller Bemühungen eines Notarztes erlag die Autofahrerin noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Sachverständiger hilft bei Aufklärung

Auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an den Unfallort. Während der Unfallaufnahme ist die Staatsstraße komplett gesperrt. Der Opel Astra hat nur noch Schrottwert. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

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A9/Pegnitz: 75-Jährige stirbt bei tragischem Unfall

Tödliche Verletzungen erlitt am frühen Dienstagmorgen (04.10.) eine 75-jährige Beifahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 nahe Pegnitz. Zwei weitere Autoinsassen erlitten schwere Verletzungen.

Renault kommt von Autobahn ab

Aus noch ungeklärter Ursache kam am Dienstag gegen 2:00 Uhr ein 33-jähriger Autofahrer mit seinem Renault Kangoo zwischen der Rastanlage Pegnitz und der Ausfahrt Pegnitz nach rechts von der Autobahn ab. Der Renault riss hier etwa 40 Meter Schutzplanke aus der Verankerung, driftete dann nach links, prallte in die Betonleitwand und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Mazda prallt ungebremst auf Unfallauto

Nur kurze Zeit später fuhr ein 63-jähriger Sachse mit seinem Mazda nahezu ungebremst in das quer auf der Fahrbahn stehende Wrack. Hierdurch wurde der Renault nach rechts gegen einen vorbeifahrenden Sattelzug geschleudert und kam schließlich nach etwa 50 Metern komplett beschädigt zum Liegen.

75-Jährige stirbt nach Crash

Die 75-jährige Beifahrerin im Renault wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie kurz nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus starb. Die Fahrer beider Fahrzeuge erlitten schwere Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth bei der Unfallaufnahme unterstützte.

20.000 Euro Sachschaden

An Fahrzeugen und Verkehrseinrichtungen entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Nürnberg war bis gegen 7 Uhr komplett gesperrt, es bildete sich ein Rückstau von über elf Kilometern.

 

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Bamberg: Todesdroge Crystal – Körperschmuggel endete tödlich!

Der Körperschmuggel mit der Todesdroge Crystal endete für einen 37-jährigen Mann aus Bamberg am letzten Sonntag (4. September) tödlich. Wie die Polizei am heutigen Freitag (9. September) mitteilte, starb der Mann, als sich einige Verpackungen um die Drogen lösten. Gegen seinen Komplizen erging ein Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Drogenfahrt mit dem Zug nach Tschechien am letzten Samstag

Das spätere Opfer fuhr mit zwei Bekannten und einer großen Summe Bargeld am Samstag (3. September) mit dem Zug in die Tschechische Republik. Ziel war es, eine größere Menge Crystal zum Weitererwerb zu kaufen. Um weniger aufzufallen, nahmen sie einen weiteren Mann mit seiner Tochter (13) mit.

37-Jähriger schluckt Bodypacks im Hotelzimmer

Nachdem der 37-Jährige und sein Bekannter (35) rund 80 Gramm Crystal gekauft hatten, mieteten sie sich in ein Hotelzimmer ein. Hier teilte man die Drogen in zahlreiche kleine Mengen auf und verpackte sie in sogenannte Bodypacks, die der 37-jährige Bamberger dann schluckte. Sein Komplize schmuggelte ebenfalls eine kleine Menge auf die gleiche Weise.

Bamberger stirbt durch beschädigte Bodypacks

Am Abend trafen sich die Tatverdächtigen mit Bekannten in einer Bamberger Wohnung im Inselgebiet. Im Verlauf der folgenden Stunden ging es dem 37-Jährigen gesundheitlich immer schlechter. Offenbar waren die Bodypacks undicht und das Rauschgift geriet in seinen Körper. Erst als der 37-Jährige kollabierte, wählte eine der Anwesenden den Notruf. Allerdings informierten die Bekannten des Mannes die Rettungskräfte nicht über den gefährlichen Inhalt in ihm. Trotz sämtlicher Bemühungen der Ärzte starb der Mann wenig später im Krankenhaus.

Ermittlungen der Bamberger Polizei

Beamte der Polizei Bamberg nahmen die Ermittlungen in der Wohnung auf. Vor Ort wurde eine Restmenge Crystal sowie Rauschgiftutensilien sichergestellt. Auch Kripo und Staatsanwaltschaft begannen daraufhin mit ihrer Arbeit. Gegen den Komplizen des Verstorbenen wurde Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz erlassen. Er wurde am Donnerstag (8. September) in Bamberg festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand man Drogen sowie einen Elektroschocker. Er muss sich zudem wegen fahrlässiger Tötung strafrechtlich verantworten. Die Behörden prüfen zudem eine Strafbarkeit wegen unterlassener Hilfeleistung durch die anwesenden Bekannten des 37-Jährigen.

Ermittlungen der Bamberger Polizei

Beamte der Polizei Bamberg nahmen die Ermittlungen in der Wohnung auf. Vor Ort wurde eine Restmenge Crystal sowie Rauschgiftutensilien sichergestellt. Auch Kripo und Staatsanwaltschaft begannen daraufhin mit ihrer Arbeit. Gegen den Komplizen des Verstorbenen wurde Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz erlassen. Er wurde am Donnerstag (8. September) in Bamberg festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand man Drogen sowie einen Elektroschocker. Er muss sich zudem wegen fahrlässiger Tötung strafrechtlich verantworten. Die Behörden prüfen zudem eine Strafbarkeit wegen unterlassener Hilfeleistung durch die anwesenden Bekannten des 37-Jährigen.

Todesdroge Crystal: Drogenschmuggel endete für einen Bamberger tödlich
(Über diesen Fall sprach TVO-Reporterin Susan Morgner mit Anne Höfer vom Polizeipräsidium Oberfranken.)
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Merkendorf: Vermisster 44-Jähriger tot aufgefunden

Der seit Mitte August 2016 vermisste 44-jährige Mann aus dem Memmelsdorfer Ortsteil Merkendorf (Landkreis Bamberg) wurde am Montag (29. August) tot aufgefunden. Das meldete die Polizei am Dienstagvormittag.

Suche über zwei Wochen

Seit der Vermisstenmeldung am 15. August 2016 durch Angehörige wurde nach dem 44 Jahre alten Mann in der Folgezeit umfangreich gesucht. Zahlreiche Polizeibeamte waren im Einsatz und erhielten Unterstützung von Einsatzkräften der Rettungshundestaffel Forchheim, von mehreren Diensthunden der Polizei sowie einem Polizeihubschrauber.

Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

Am Montagnachmittag wurde der Gesuchte im Bereich Merkendorf leblos aufgefunden. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Bamberg liegen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung vor.

© TVO / Andreas Heuberger

Babyleichen von Wallenfels: Mutter muss 14 Jahre in Haft

Am Landgericht Coburg hat am Dienstagmorgen (12. Juli) ein mit Spannung erwarteter Prozess begonnen. Eine 45-jährige Mutter aus Wallenfels (Lkr. Kronach) muss sich wegen des Todes von vier Säuglingen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Mord vor. Am fünften Prozesstag fällt das Urteil. Die Mutter wird zum Totschlag in vier Fällen verurteilt. Sie muss 14 Jahre in Haft. Der Vater wird freigesprochen.

Update (20.07.2016 / 19:30 Uhr): REAKTION AUS WALLENFELS ZUM URTEIL
Urteil im Babyleichen-Prozess am Landgericht: die Richter verurteilen die Mutter zu einer Strafe von 14 Jahren wegen Totschlags in vier Fällen. Der Vater (beide kommen aus Wallenfels im Landkreis Kronach) wird freigesprochen.In Wallenfels wird das Urteil besonders aufmerksam verfolgt. Andreas Heuberger im Interview mit Bürgermeister Jens Korn.Stimmen zum Urteil und mehr Infos zu dem Prozess auf unserer Themenseite
Update (20.07.2016 / 18:12 Uhr): BERICHT & STATEMENTS ZUM URTEIL
14 Jahre wegen Tortschlags in vier Fällen und ein Freispruch. Die Urteile im Fall der Babyleichenfunde von Wallenfels sind gefallen. Und sie sorgen für Gesprächsstoff – weicht der Richterspruch doch deutlich von den Forderungen der Staatsanwaltschaft ab. Und auch von dem, was Teile der Öffentlichkeit vielleicht für „richtig“ erachtet hätten.Denn der Fund im November letzten Jahres hatte für Aufsehen, Entsetzen und Empörung gesorgt. Andreas Heuberger fasst die Reaktionen aus dem Landgericht Coburg zusammen.

Coburg: Statements zum Babyleichen-Prozess Teil 1
Coburg: Statements zum Babyleichen-Prozess Teil 2
Coburg: Statements zum Babyleichen-Prozess Teil 3
Coburg: Statements zum Babyleichen-Prozess Teil 4
Update (20.07.2016 / 09:10 Uhr): DAS URTEIL

Am Landgericht Coburg ist das Urteil im Fall des Babyleichen-Prozesses gefallen. Die Mutter wird zum Totschlag in vier Fällen verurteilt. Sie muss 14 Jahre in Haft. Der Vater wird freigesprochen. Das Urteil und die Reaktionen darauf auch aus Wallenfels sind ab 18:00 Uhr unser Thema in "Oberfranken Aktuell".

© TVO / Andreas Heuberger
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Update (20.07.2016 / 08:45 Uhr):

Am Landgericht Coburg steht heute das Urteil im Babyleichen-Prozess an. Geht es nach der Staatsanwaltschaft soll die 45-jährige Angeklagte lebenslänglich wegen Mordes in Haft. Der Vater soll wegen psychischer Beihilfe zu vier Jahren verurteilt werden.

Update (15.07.2016 / 17:29 Uhr):

„Einen solchen Fall hat es in der Justizgeschichte von Coburg noch nicht gegeben.“ Mit diesen Worten beendet Staatsanwalt Martin Dippold sein Plädoyer im so genannten Babyleichen-Prozess am Landgericht Coburg. Es ist eine der wenigen Punkte, in denen die Anklage mit der Verteidigung übereinstimmt. Denn bei der juristischen Einordnung des Falls gehen die Ansichten auseinander.

Zur Erinnerung: Im November letzten Jahres werden in einem Haus in Wallenfels acht Babyleichen gefunden. Dafür müssen sich die Mutter und der Vater verantworten: Wegen Mordes in vier Fällen bzw. wegen Beihilfe zum Mord

Coburg: Plädoyers im Babyleichen-Prozess
Update (15.07.2016 / 15:25 Uhr):
Landgericht Coburg: Andreas Heuberger zu den Plädoyers

Im Fall der Babyleichen von Wallenfels sind heute die Plädoyers am Landgericht in Coburg gehalten worden.Die Staatsanwaltschaft bleibt bei Mord und fordert eine lebenslange Haftstrafe für die Angeklagte. Die Verteidigung plädiert auf Totschlag. TVO-Reporter Andreas Heuberger fasst die Forderungen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung zusammen.

Update (15.07.2016 / 09:50 Uhr):
© TVO / Andreas Heuberger
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Staatsanwaltschaft bleibt beim Mordvorwurf

Die Staatsanwaltschaft Coburg plädiert auf vierfachen Mord. Andrea G soll in den Jahren 2003 bis 2013 vier lebensfähige Neugeborene erstickt haben. Auf Mord steht zwingend eine lebenslange Freiheitsstrafe. Staatsanwalt Martin Dippold wirft der Angeklagten planmäßiges Handeln, getrieben von Egoismus vor. Zuletzt hatte ein Sachverständiger zudem die Schuldfähigkeit von Andrea G. „außer Frage“ gestellt. In einer Stellungnahme zu Beginn des Prozesses hatte sie die Kindstötungen gestanden, aber offen gelassen, ob es zwei, drei oder vier Fälle waren.

Verteidigung plädiert auf Totschlag

Verteidiger Till Wagler sieht drei Fälle von Totschlag. Er spricht sich dafür aus, dass das Gericht ein Urteil festlegen soll, dass der Schuld angemessen ist. Schließlich müsse seine Mandantin für immer mit ihrer Schuld leben. Während des Prozesses war die Verteidigung immer bemüht, die Handlungsweise seiner Mandantin mit ihren Lebensumständen zu erklären: Ein Umfeld, in dem Andrea G. keinen emotionalen Halt fand und sich niemanden anvertrauen konnte.

Die Rolle des Vaters

Laut Staatsanwaltschaft soll Johann G. Beihilfe zum Mord geleistet haben. Sie fordert deswegen 4 Jahre Haft. Die Verteidigung des Angeklagten fordert einen Freispruch. Johann G. glaubt ab etwa 2003, dass seine Ehefrau sterilisiert sei. Etwas anderes könne das Gericht nicht beweisen. Der Angeklagte selbst hatte behauptet, ledglich von der ersten der acht eine Rolle spielenden Schwangerschaften im Jahr 2003 erfahren zu haben. Damals wollte er seine Frau in eine Klinik an Erlangen bringen, zu einer Abtreibung inklusive Sterilisation. Allerdings hatte sich Andrea G. laut einer Stellungnahme ihres Verteidigers Till Wagler damals in einer Pension eingemietet und den Eingriff nicht vornehmen lassen. Johann G. holte sie am Tag danach ab. Zu der Zeit danach schwieg er sich aus.

 

Am Landgericht Coburg hat am Morgen der vierte Verhandlungstag im Fall der toten Babys von Wallenfels begonnen. Es stehen die Plädoyers der Staatsanwaltschaft Coburg und der Verteidigung auf dem Plan.

Update (14.07.2016 / 14:22 Uhr):

Am dritten Verhandlungstag im Babyleichenprozess vor dem Landgericht Coburg haben heute drei Sachverständige ausgesagt. Zunächst beschrieb der Erlanger Rechtsmediziner Stephan Seidl den Zustand der acht aufgefundenen Babyleichen - drei Jungen und fünf Mädchen. Vier davon waren sicher lebensfähig.

Elternschaft der Angeklagten bestätigt

Diese wurden durch ein Handtuch erstickt, so der Rechtsmedizner. Er bestätigte auch die Elternschaft der beiden Angeklagten. Die Münchner Diplom-Psychologin Karoline Pöhlmann, die die Angeklagte kurz nach ihrer Verhaftung befragte, zeichnete ein differenziertes, aber psychologisch nicht auffälliges Bild der Angeklagten. Das bestätigte der Münchner Facharzt für Psychologie, Cornelis Stadtland.

Keine psychische Erkrankung

Die Angeklagte weise keine Anzeichen einer körperlichen, neurologischen oder psychischen Erkrankung auf. Auch eine Persönlichkeitsstörung sei nicht diagnostizierbar. Die Angeklagte sei voll schuldfähig, so der Gutachter. Mit dem Ende des heutigen Prozesstages ist die Beweisaufnahme abgeschlossen, morgen folgen vermutlich die Abschlussplädoyers. Das Urteil fällt vermutlich nächste Woche.

© TVO / Dirk Feustel
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Update (13.07.2016 / 18:54 Uhr):
Coburg: Zeugen im Babyleichen-Prozess sagen aus
Am zweiten Tag des Babyleichenprozesses am Landgericht Coburg sagten heute neben Vernehmungsbeamten mehrere Zeugen aus dem direkten Umfeld der Angeklagten aus. So zum Beispiel der Bruder und eine ehemalige Partnerin des Angeklagten. TVO fasst den Prozesstag zusammen.
Update (13.07.2016 / 12:45 Uhr):

Am Vormittag des zweiten Prozesstags werden etliche Zeugen gehört.

  • eine frühere Partnerin des angeklagten Vaters, die gleichzeitig die Mutter von zwei seiner Kinder ist
  • der Bruder des Angeklagten
  • die 81-jährige Mutter des Angeklagten, die sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berief
  • zwei frühere bekannte Frauen des Ehepaares aus Wallenfels
  • der Inhaber eines Lokales in Wallenfels, in dem sich das Paar öfter mit Freunden traf
  • der Partner, mit dem die Angeklagte zu dem Zeitpunkt zusammen war, als die Babyleichen gefunden wurden

Bis auf Letzteren kannten alle Zeugen die Angeklagte und den Angeklagten seit vielen Jahren. Alle (bis auf die Mutter, die nicht aussagte) schilderten, dass sie von den Schwangerschaften nichts merkten. Außerdem schilderten sie die beiden als im Prinzip normal, nicht auffällig oder extrem, teils sogar freundlich (sie), zurückhaltend (er), aber eben nicht als jemandwn, der mehrere Säuglinge tötet. Am Nachmittag werden dann Beamte in den Zeugenstand gerufen, die das Paar nach dem Fund der Leichen vernommen haben.

Coburg: Prozess um Babyleichen beginnt
Babyleichen von Wallenfels: Andreas Heuberger über den Prozessauftakt
Babyleichen-Prozess: Statement von Till Wagler (Teil 1)
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Babyleichen-Prozess: Statement von Till Wagler (Teil 3)
Update (12.07.2016 / 16:00 Uhr):

Am Landgericht Coburg wird der Fall der Babyleichenfunde von Wallenfels im Landkreis Kronach verhandelt. Die Mutter muss sich in vier der insgesamt acht Fälle wegen Mordes verantworten. Zum Prozessauftakt legt sie ein Geständnis ab und gibt zu mehrere Babys nach der Geburt mit einem Handtuch erstickt zu haben. Ein Zwischenstand von TVO-Reporter Andreas Heuberger.

Update (12.07.2016 / 13:38 Uhr):
Andrea G äußert sich nicht selbst

Die Angeklagte Andrea G wollte zu Beginn der Verhandlung persönlich keine Angaben machen. Sie überließ dies ihren Verteidigern Julia Gremmelmaier und Till Wagler.

Erste Schwangerschaft mit 18 Jahren

Julia Gremmelmaier schilderte den Lebensweg von Andrea G, die in Wallenfels zunächst bei den Großeltern aufwuchs und zu ihren Eltern eher ein kühles Verhältnis hatte. Mit 18 sei sie das erste Mal schwanger gewesen und habe bereits diese Schwangerschaft sehr spät bemerkt. Am Tag, als sie von einem Arzt davon erfuhr, kam es zur Geburt des ersten Kindes.

Schwangerschaften angeblich immer spät bemerkt

Auch die späteren Schwangerschaften – eine mit ihrem ersten Mann, die anderen mit dem Mitangeklagten Johann G – will sie kaum bzw. spät bemerkt haben und keine Erscheinungen wie Heißhunger verspürt haben. Nur bei der Geburt von Zwillingen im Jahr 2001 sei es einmal anders gewesen, wenn auch erst ab dem ca. 5. Monat. Insgesamt hat Andrea G 5 Kinder mit zwei Männern, zwei Töchter mit ihrem Exmann und drei Töchter mit ihrem zweiten Ehemann Johann G, mit dem sie ab 2002 zusammenlebte.

Angeklagte hatte nie Vertrauenspersonen

Zur Sache meinte Verteidiger Till Wagler, seine Mandantin sei mehr nach innen gekehrt und habe Dinge immer mit sich selbst geregelt. Vertrauenspersonen gab es nicht – auch zum Ehemann war das Verhältnis nicht so eng. Zu den Schwangerschaften ab dem Jahr 2003, die zu den im Prozess behandelten Fällen führten, meinte Wagler, sie habe auf die Natur vertraut und sich nicht darum gekümmert.

Alle Geburten wie in Trance hinter sich gebracht

Bei den Geburten zu Hause habe sie wie in Trance funktioniert und erst mit dem Denken angefangen, als die Babyleichen in Plastiktüten verpackt waren. Dieser Vorgang habe sich 7 Mal wiederholt, wobei sich die Hilflosigkeit gesteigert habe. Beachtenswert: durch ihren Anwalt gibt Andrea G zu, die Kinder in einen Handtuch eingewickelt zu haben ihnen damit die Nase zugedrückt zu haben, „wenn es ein Lebenszeichen gab“. Wie oft, das wisse sie nicht mehr, „2x, 3x, vielleicht 4x“.

Angeklagte hofft auf Hilfe

Das Auffinden der Leichen im November 2015 habe sie durch die Medien erfahren. Laut Wagler waren es Schock und Erleichterung zugleich. Jetzt hoffe seine Mandantin auf „fachmännisch Hilfe“, auch bei einem Aufenthalt in einer JVA.

 

Johann G wettert gegen seine Noch-Ehefrau

Johann G wollte sich zur Sache nicht äußern. Bei Fragen zur sexuellen Beziehung der Eheleute und wie viel er von den Schwangerschaften wusste, blockte er auf Anraten seines Verteidigers ab.

Problematische Ehe der beiden

Die Ehe schildert der 56-jährige als problematisch: schon mit der Geburt der Tochter im Jahr 2002 und dem Zusammenziehen habe es Spannungen gegeben. Seien Frau sei eine „notorische Lügnerin“, die Rechnungen versteckt habe und sich zu Kaufräuschen hinreißen ließ. Deswegen habe er heute 12.000 Euro Schulden.

Andrea G wollte sich angeblich sterilisieren lassen

Angaben machte er zu einer Fahrt nach Erlangen vor mehreren Jahren: dort sollte sich Andrea G nicht nur sterilisieren lassen, sondern auch eine Abtreibung vornehmen. Zuvor hatten die Verteidiger der Frau geschildert, Johann G habe seine Frau dort nur abgeliefert – diese sei aber in eine Pension, und nicht in eine Klinik gegangen.

Update (12.07.2016 / 11:15 Uhr):

Die Mutter der toten Säuglinge hat bisher keine Angaben zu der Sache gemacht. Die Verteidigung hat die Taten jedoch zum teil eingeräumt. Der ebenfalls angeklagte Vater schweigt zu den Vorwürfen und macht vor dem Landgericht nur Angaben zu seiner Person.

Prozess mit über 20 Zeugen

Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Die Sitzung leiten wird Richter Christoph Gillot, die Strafkammer besteht weiterhin aus zwei Beisitzern und zwei Schöffen. Die Verteidigung des Ehepaares haben im Fall der Frau Till Wagler aus Kronach und im Fall des Mannes Hilmar Lampert aus Bayreuth übernommen. Über 20 Zeugen sollen gehört werden, außerdem drei Sachverständige, u.a. ein Rechtsmediziner.

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Vorwurf des Mordes in vier Fällen
Auch Ehemann angeklagt
Fund am 12. November 2015

Im Zeitraum von 2003 bis 2013 soll die Frau insgesamt acht Babys zu Hause zur Welt gebracht haben. Mindestens vier hat sie laut den Ermittlern nach der Geburt getötet. Vorrangig, um ein sorgenfreies Leben an der Seite ihres Ehemannes zu führen. Bei den anderen Säuglingen kann die Rechtsmedizin in drei Fällen nicht sicher sagen, ob die Kinder zum Zeitpunkt der Geburt lebensfähig waren. Das im Jahr 2013 geborene Kind war demnach sicher eine Totgeburt. Deswegen die Anklage auf Mord in vier Fällen.

Neben der Frau ist auch ihr 56-jähriger Noch-Ehemann angeklagt. Er soll Beihilfe zum Mord geleistet haben – dadurch, dass er die Hausgeburten akzeptierte und nicht eingriff. Beide erwartet im Falle einer Verurteilung eine empfindliche Strafe. Auf Mord steht ein Urteil zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, das bedeutet mindestens 15 Jahre Haft. Die Verurteilung der Beihilfe richtet sich nach diesem Strafmaß und kann zwischen drei und 15 Jahren betragen.

Den Stein ins Rollen brachten die Ereignisse vom 12. November 2015. Eine Untermieterin findet im Haus der Familie in Wallenfels eine Babyleiche und verständigt die Polizei. Die Beamten entdecken in der Folge sieben weitere tote Säuglinge, verpackt in Plastiktüten. Kurz darauf wird die Mutter, Andrea G., festgenommen. Sie lebt zu diesem Zeitpunkt von ihrem Mann Johann getrennt.

Entsetzen in Wallenfels
Wallenfels (Lkr. Kronach): Prozess um Babyleichenfunde steht an

In Wallenfels herrscht bis heute Ungläubigkeit vor. Die Eheleute waren gut integriert. Johann G. I ist bis heute nur als „der Hans“ im Ort bekannt. Beide hatten Kinder aus vorigen Beziehungen mit in die Ehe gebracht und zusammen drei weitere Kinder bekommen. Insgesamt bestand die Patchworkfamilie aus neun Personen. Im Sommer letzten Jahres trennte sich das Paar dem Vernehmen nach.

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Effeltrich: 58-Jähriger stirbt bei Hausbrand

Ein Todesopfer und fünf Leichtverletzte forderte am Dienstagmorgen (19. Juli) ein Brand in einem Gasthaus in Effeltrich. Durch das Feuer entstand an dem Gebäude hoher Sachschaden.

Brand am frühen Morgen entdeckt

Gegen 5:00 Uhr lief eine Gruppe junger Männer von der Kirchweih nach Hause und wollte noch einen Absacker trinken. Sie bemerkten das Feuer im Obergeschoss des zweistöckigen Wohngebäudes in der Hauptstraße und setzte den Notruf ab. Danach machten sie sich bei den schlafenden Hausbewohnern bemerkbar und diese auf das Feuer aufmerksam.

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90 Rettungskräfte im Einsatz

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Rund 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren an die Einsatzstelle geeilt. Die Feuerwehr hatte zur Brandbekämpfung auch eine Drehleiter im Einsatz. Während der Löschmaßnahmen entdeckten Atemschutzgeräteträger in den ausgebrannten Räumen einer Mietswohnung im Dachgeschoss eine verbrannte Leiche.

Hausbewohner soll gestorben sein

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalbeamten handelt es sich um den 58-jährigen Mieter der Wohnung. Fünf weitere Personen erlitten bei dem Brand vorwiegend Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst behandelt werden.

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Brandursache noch unklar

Brandfahnder der Kriminalpolizei Bamberg haben die Ermittlungen an der Einsatzstelle aufgenommen. Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Der Sachschaden an dem Wohngebäude beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro.

Effeltrich: Jugendliche retten vier Menschen aus Flammen
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Landgericht Coburg: Mordfall wird erneut verhandelt

Es ist einer der aufsehenerregendsten Prozesse in Oberfranken in jüngster Vergangenheit gewesen. Der Fall Wolfgang R. Aufsehenerregend wegen dem pikanten Detail, dass der ehemalige Orchestermusiker Verbindungen ins Rotlichtmilieu unterhalten hat. Aber auch wegen der Umstände.

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Bayreuth: Vermissten Himmelkroner tot gefunden

Den seit Montagnachmittag (15. Februar) verschwundenen 59-jährigen Mann aus Himmelkron im Landkreis Kulmbach fanden Polizeibeamte in der Nacht in einem Waldstück in Bayreuth tot auf. Ein Zeuge hat auf Grund der Öffentlichkeitsfahndung das Fahrzeug auf einem Parkplatz entdeckt und die Polizei verständigt.

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