Tag Archiv: Tot

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Scheßlitz: Mann verletzt Ex, klaut ihr Auto und wird später tot aufgefunden

Eine Großfahndung der Polizei löste am frühen Mittwochnachmittag (22. März) ein 36-jähriger Mann aus, der nach einem tätlichen Angriff auf seine Ex-Freundin in Scheßlitz  (Landkreis Bamberg) mit deren Auto auf der Flucht war. Polizisten konnten den tatverdächtigen Mann etwa zwei Stunden später in einen Waldstück leblos auffinden.

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Hof: Junger Mann tot in Spielothek aufgefunden

Am Donnerstagvormittag (09. März) wurde die Leiche eines jungen Mannes in einer Spielothek in der Hofer Innenstadt gefunden. Das bestätigte das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO am Freitagmittag (10. März).

Anzeichen eines Drogenmissbrauch

Der junge Mann sei tot im Toilettenbereich der Spielothek aufgefunden worden, so die Polizei. Derzeit gäbe es keine Anzeichen auf ein Gewaltverbrechen. Allerdings gibt es Hinweise drauf, dass der Mann unter Einfluss von Drogen stand. Die genaue Todesursache wurde noch nicht ermittelt. Diese wird aktuell in einer Obduktion geklärt. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an!

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B289/Kulmbach: Unfall fordert zwei Menschenleben

Update (13:07 Uhr)

Zwei Todesopfer und eine Schwerverletze forderte am Montagmorgen (13. Februar) ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B289 zwischen Kulmbach und Untersteinach.

Horror-Crash bei Ausfahrt Kauernburg

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Kulmbach war ein 20-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Kulmbach kurz nach 9:15 Uhr in Richtung Untersteinach unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen stieß er auf Höhe der Ausfahrt Kauernburg frontal mit dem Kleintransporter eines Ehepaares zusammen, das ebenfalls aus dem Kulmbacher Landkreis stammt.

Beide Fahrer sterben am Unfallort

Der 20-Jährige Fahrzeuglenker und der 67-jährige Lieferwagenfahrer erlitten durch den Aufprall tödliche Verletzungen. Trotz notärztlicher Bemühungen verstarben sie noch an der Unfallstelle. Rettungskräfte brachten die schwerverletzte 63-jährige Beifahrerin des Kleintransporters in ein Krankenhaus.

Lange Sperrung der B289

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B289 zwischen Kulmbach und Untersteinach rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt. Vertreter der Staatsanwaltschaft Bayreuth machten sich vor Ort ein Bild und beauftragten einen Sachverständigen mit der Klärung des Unfallhergangs.

60 Rettungskräfte waren im Einsatz

Rund 60 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk, Straßenmeisterei und den umliegenden Feuerwehren sowie ein Seelsorgerteam unterstützten die Polizei an der Unfallstelle. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 20.000 Euro.

Aktuell-Beitrag

Dramatisch begann die Woche auf der B289 zwischen Kulmbach und Untersteinach. Dort, auf der Höhe der Ausfahrt Kauernburg, forderte am Morgen ein schwerer Verkehrsunfall zwei Menschenleben. Eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen.

Update (12:56 Uhr)

Bei dem Unfall auf der B289 zwischen Kulmbach und Untersteinach sind zwei Menschen tödlich verletzt worden. Dazu gibt es noch eine schwerverletzte Person. Alle Beteiligten stammen aus dem Landkreis Kulmbach. Die Straße ist derzeit (12:56 Uhr) noch gesperrt, dürfte aber in Kürze wieder freigegeben werden.

Erstmeldung (9:50 Uhr)

Auf der B289 bei Kulmbach auf Höhe Kauernburg hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwei Fahrzeuge sind verwickelt. Eine Person ist tödlich verletzt. Die Straße ist momentan (9:50 Uhr) gesperrt.

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Tödlicher Unfall in Bindlach: 62-Jähriger von Kleintransporter überrollt

Zu einer Unfalltragödie kam es am Freitagmorgen (10. Februar) in Bindlach (Landkreis Bayreuth). Auf einem Firmengelände im südlichen Industriegebiet übersah die 37-jährige Fahrerin eines Kleintransporters einen 62-jährigen Mann und überrollte ihn. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät!

Unglück ereignete sich einer Anlieferungshalle

Gegen 5:45 Uhr fuhr die 37-Jährige mit ihrem Fahrzeug in die Anlieferungshalle eines Unternehmens im Esbachgraben von Bindlach. Dabei bemerkte sie den Lkw-Fahrer nicht, der seinen Sattelzug verlassen hatte und sich als Fußgänger in der Halle bewegte. Sie erfasste den Mann mit ihrem Kleinlaster.

62-jähriger Mann stirbt an der Unfallstelle

Hierbei wurde der 62-Jährige so schwer verletzt, dass er trotz eines sofort eingeleiteten Notarzteinsatzes noch an der Unfallstelle verstarb. Die 37-Jährige erlitt einen Schock. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth unterstützte ein Sachverständiger die Beamten der Polizei Bayreuth-Land bei der Unfallaufnahme vor Ort.

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+ Update + Kirchehrenbach: Mutter tötet ihre Kinder und sich selbst

3. UPDATE (Mittwoch - 08. Februar, 18:32 Uhr):

Die drei am Dienstagmittag (7. Dezember) in einem Einfamilienhaus tot aufgefundenen Personen sind identifiziert. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth am späten Mittwochnachmittag mit. Bei den Toten handelt es sich um die 39-jährige Bewohnerin des Hauses und ihre beiden Kinder im Alter von zwei und vier Jahren. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Frau und ihre Kinder an einem Verbrennungsschock sowie einer Rauchgasvergiftung verstorben sind. Dies ergaben die Untersuchungen der Rechtsmedizin. Momentan gehen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Frau ihre beiden Kinder und sich selbst unter Einsatz eines Brandbeschleunigers getötet hat. Ein Fremdverschulden schließt man derzeit aus.

39-Jähriger litt unter psychischer Erkrankung

Laut Polizei litt die 39-Jährige offenbar an einer psychischen Erkrankung. Sie hatte sich in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung befunden. Ob die Krankheit im Zusammenhang mit der Tötung der beiden Kinder und dem Suizid der Frau steht, sollen weitere Untersuchungen an das Tageslicht bringen.

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2. UPDATE (Mittwoch - 08. Februar, 17:30 Uhr):

Drei leblose Personen fanden am Dienstagmittag (07. Februar) Polizeibeamte in einem Wohnhaus in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Die Hintergründe zu den drei Leichen, eine Frau und zwei Kinder, sind auch einen Tag nach dem Auffinden noch unklar. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln, so die Aussage aus dem Polizeipräsidium in Bayreuth. Dennoch fragen sich nicht nur die Bewohner von Kirchehrenbach: Was ist in dem Einfamilienhaus im Lärchenweg vorgefallen?

Drei Tote in Kirchehrenbach: Wie kam es zu der Tragödie?

1. UPDATE (Dienstag - 07. Februar, 15:04 Uhr):

Drei leblose Personen fanden am Dienstagmittag (07. Februar) Einsatzkräfte der Polizei in einem Wohnhaus in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in einer ersten Stellungnahme mit. Einzelheiten gab die Polizei nicht bekannt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg haben vor Ort die Ermittlungen zu den Umständen und zur Identität der Toten aufgenommen.

Leblose Personen in einer verrauchten Wohnung entdeckt

Kurz nach 12:00 Uhr war eine Streifenbesatzung der Polizei Ebermannnstadt zu dem Einfamilienhaus im Lärchenweg in Kirchehrenbach gerufen worden. Die Polizisten erkannten in der offenbar verrauchten Wohnung leblose Personen. Ein weiteres Betreten durch die Beamten war auf Grund der Rauchentwicklung nicht möglich. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Bei der späteren Begehung entdeckten die Einsatzkräfte dann eine tote Frau und zwei tote Kinder. Beamte der Kriminalpolizei Bamberg und ein Bamberger Staatsanwalt haben vor Ort die Ermittlungen zu den Umständen und zur Identität der Toten aufgenommen. Eine Nachbarin bestätigte gegenüber TVO, dass in dem Haus eine Frau und ihre beiden Kinder im Vorschulalter wohnen. Das gemeinsame Paar, so die Anwohnerin weiter, soll sich demnach vor kurzer Zeit getrennt haben, der Vater ausgezogen sein.

Polizisten mit Rauchgasvergiftung

Die beiden Polizeibeamten mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Aktuell-Bericht vom Dienstag, 7. Februar 2017
Tragödie in Kirchehrenbach: Mutter & Kinder tot in einem Haus entdeckt!

ERSTMELDUNG (Dienstag - 07. Februar, 14:06 Uhr):

Am Dienstagmittag (7. Februar) wurden in einer Wohnung in Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim) drei Leichen entdeckt. Bei diesen soll es sich nach ersten Medienberichten von vor Ort um eine Mutter und ihre zwei Kinder handeln. Das Polizeipräsidium Oberfranken wollte dies auf TVO-Nachfrage derzeit nicht bestätigen. Auch zu den möglichen Hintergründen herrscht aktuell von Seiten der Ermittler Stillschweigen. Die Untersuchungen zu dem Fund der leblosen Personen haben begonnen.

Feuerwehr wurde zu einem Wohnungsbrand gerufen

Die Polizei teilte bislang lediglich mit, dass die örtliche Feuerwehr am Mittag zu einem Wohnungsbrand in Kirchehrenbach gerufen wurde. Im Rahmen der Löscharbeiten wurden dann durch die Einsatzkräfte die drei Leichen in der Wohnung entdeckt.

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Horwagen: 22 Hühner wegen Verdacht auf Vogelgrippe getötet

Wie das Landratsamt Hof am Montag (30. Januar) berichtet, besteht in einem Geflügelbestand in Bad Stebener Ortsteil Horwagen (Landkreis Hof) der Verdacht des Ausbruchs der Vogelgrippe. Das Veterinäramt hat umgehend entsprechende Maßnahmen ergriffen. Alle Tiere des Bestandes wurden bereits getötet. 

Genauere Untersuchungen dauern an

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat in Horwagen bei verendeten Hühnern den Virus des Subtypes H5 nachgewiesen. Weitere Untersuchungen zur spezifischen Differenzierung laufen derzeit am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) in Greifswald. Erst dann gibt es das endgültige Ergebnis, ob es sich um die Geflügelpest handelt.

Möglicherweise muss Sperrbezirk errichtet werden

Sollte sich der Verdacht durch das Friedrich-Löffler-Institut bestätigen, wird das Landratsamt Hof erneut eine Allgemeinverfügung erlassen. Demnach wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern um das Anwesen des betroffenen Geflügelbestandes festgelegt. Alle im Sperrbezirk liegenden Geflügelhaltungen werden bei Bestätigung des Verdachtes vom Veterinäramt untersucht. Im Sperrbezirk sind 44 Geflügelhalter mit 1.044 Tieren gemeldet.

Veterinäramt bittet um Meldung von toten Vögeln 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verendete Wasservögel dem Veterinäramt zu melden. Tote Tiere sollten auf keinen Fall berührt werden. Des Weiteren wird empfohlen, Katzen und Hunde nicht frei laufen zu lassen.

Weiterhin Stallpflicht und Verbot von Ausstellungen, Märkten und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel und gehaltenen Vögel anderer Arten

Bereits am 18. November 2016 hat das Bayerische Staatministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) eine allgemeine Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel in Bayern angeordnet. Diese auf zunächst unbestimmte Zeit erlassene Verfügung gilt auch für das gesamte Gebiet des Landkreises Hof sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten. Zudem wurde ein bayernweites Verbot für Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel und gehaltenen Vögeln anderer Arten angeordnet. Da Tauben häufig in gemischten Beständen mit Ziergeflügel gehalten werden und als passive Überträger des Erregers dienen können, betrifft das Verbot auch reine Taubenausstellungen.

Hinweise des Landratsamtes Hof an Geflügelhalter

Neben den bereits erlassenen Allgemeinverfügungen zur Stallpflicht ist beigefügte Verordnung bereits jetzt zu beachten. Geflügelhalter müssen demnach insbesondere sicherstellen, dass

  • die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren gesichert sind,
  • die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- und Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standorts des Geflügels unverzüglich ablegen,
  • Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,
  • eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Weitere Informationen

Die Verordnung ist auf der Seite des Landkreises Hof veröffentlich (landkreis-hof.de) veröffentlicht, ebenso die bereits erlassenen Allgemeinverfügungen. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt unter (lgl.bayern.de) weitere Informationen  veröffentlicht.

Wie gefährlich ist H5N8 für den Menschen?
Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut sind Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bislang nicht bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus auch auf den Menschen übertragen werden kann. Das Institut empfiehlt erhöhte Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Geflügel und Wildvögeln. Der Rat gilt vor allem an betroffene Landwirte. Sie sollen unbedingt die Hygiene einhalten.

Empfehlungen des Friedrich-Löffler Institutes

  • Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügel haltenden Betrieben, auch Kleinstbetrieben, einschließlich Schuh- und Kleidungswechsel, Desinfektionsmaßnahmen
  • Risikobasierte Einschränkung der Freilandhaltung (Aufstallung) von Geflügel (mindestens in Regionen mit hoher Wildvogeldichte, hoher Geflügeldichte, in der Nähe von Wildvogelrast- und Wildvogelsammelplätzen oder an bestehenden H5N8 Fundorten)
  • Aufstallung von Zoovögeln soweit möglich, Zugangsbeschränkungen zu Vogelhäusern/Vogelschauen
  • Keine Kontaktmöglichkeit von Geflügel in Freilandhaltungen mit natürlichen Gewässern
  • Meldung verendeter oder kranker Wildvögel an die zuständige Veterinärbehörde
  • Verstärkte Untersuchung von Geflügelhaltungen; bei Hühnervögeln vermehrt klinische Untersuchung, bei Gänsen und Enten PCR-Untersuchungen von kombinierten Rachen- und Kloakenproben gemäß den gesetzlichen Vorschriften
  • Verstärkte Untersuchung insbesondere von verendeten oder am Wasser lebenden Wildvögeln auf aviäre Influenzaviren (passives und aktives Wildvogelmonitoring, letzteres insbesondere über Kotproben aus der Umwelt)
  • Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel, ggf. Jagdverbot auf Federwild
  • Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln
  • Überprüfung der Durchführbarkeit der in den Krisenplänen für den Seuchenfall vorgesehenen Maßnahmen und Aktualisierung der Pläne, soweit erforderlich

Weiterführende Informationen des Friedrich-Löffler-Instituts

Das Friedrich-Loeffler-Institut ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Es hat seinen Hauptsitz in Greifswald, genauer gesagt auf der zur Stadt gehörenden Insel Riems. Das Institut wurde nach seinem Gründer Friedrich Loeffler benannt. Das FLI hat eine Broschüre zur Vermeidung der Verbreitung der Geflügelpest und dem Schutz vor dem Virus veröffentlicht. Diese kann auf der Seite des Institutes heruntergeladen werden. HIER DER LINK!

 

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Tödlicher Baustellenstreit in Großheirath: Angeklagter zu vier Jahren Haft verurteilt

Ein Streit auf einer Baustelle in Großheirath (Landkreis Coburg) eskalierte im Juni 2016 und endete für einen Arbeiter tödlich. Seit dem 16. Januar stand der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht in Coburg. Am heutigen Mittwoch (25. Januar) wurde der Angeklagte wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt.

Baustellenstreit eskalierte

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass im letzten Sommer der Pflasterer Oliver L. (38) bei einem heftigen Streit auf einer Baustelle mit einer Spitzschaufel seinen Kontrahenten auf den Kopf geschlagen hatte. Das Opfer stürzte und schlug mit dem Hinterkopf auf dem Boden auf. Der Bauarbeiter aus dem Landkreis Kulmbach starb kurze Zeit später an den Folgen der Kopfverletzung. L. wurde nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Das Gericht ging nicht davon aus, dass der damals 38-Jährige sein Gegenüber töten wollte. Der Angeklagte muss für vier Jahr in Haft. 

Körperverletzung mit Todesfolge oder Totschlag

Der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer hingegen fünf Jahre Haft wegen Totschlags in einem minderschweren Fall für den Pflasterer verlangt. L hatte schon zu Prozessbeginn jede Tötungsabsicht bestritten.

Aktuell-Bericht vom 16. Januar 2017
Baustellenstreit eskalierte: Totschlagsprozess am Landgericht Coburg
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Eis-Drama in Bayreuth: Frau will Hund retten und bricht ins Eis ein

Am Sonntagnachmittag (15. Januar) ging eine 40-Jährige mit ihrem Hund im Festivalpark von Bayreuth spazieren. Hier brach der Hund in das Eis ein. Bei dem Versuch ihn zu retten, brach die Besitzerin des Tieres selbst im Eis ein. Während die Frau von einem Passanten gerettet wurde, ertrank der Hund im Eiswasser.

Hund fällt durch ein Loch in der Eisfläche

Gegen 16:30 Uhr war die 40-jährige Bayreutherin mit ihrem Yorkshire Terrier in dem Park unterwegs. Der nicht angeleinte Hund lief auf den teilweise zugefrorenen Weiher im Bereich der Siegfried-Wagner-Allee / Tristanstraße und fiel in ein bereits vorhandenes Eisloch, welches sich etwa in der Mitte der Eisfläche befand. Das Tier ging sofort unter.

40-Jährige bricht beim Rettungsversuch selbst ins Eis ein

Die Hundehalterin begab sich ebenfalls auf die Eisfläche, um ihr Haustier zu retten, brach aber selbst ein und stand bis zum Bauch im Wasser. Der Versuch, ihr Haustier unter dem Eis hervorzuziehen misslang. Die 40-Jährige brauchte selbst Hilfe und wurde durch eine weitere Person waus dem Teich gezogen.

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Yorkshire Terrier konnte nur noch tot geborgen werden

Durch die Feuerwehr Bayreuth und mehrere Taucher der Wasserwacht wurde der Weiher im Anschluss abgesucht. Der Terrier konnte laut Polizei nur noch tot aufgefunden werden. Mit einer Unterkühlung kam die Hundehalterin mit dem Rettungsdienst in ein Bayreuther Krankenhaus.

Zweiter Eis-Unfall binnen weniger Tage

bereits am Donnerstag kam es zu einem ähnlichen Vorfall in Bayreuth. Hier wurden die Einsatzkräfte zu einem Eisunfall in die Eremitage im Bayreuther Ortsteil St. Johannis gerufen. Zu der Nachricht!

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Bayreuth: Frau will Hund retten und bricht in das Eis ein

Am späten Donnerstagnachmittag (12. Januar) wurden gegen 16:00 Uhr die Einsatzkräfte zu einem Eisunfall in die Eremitage im Bayreuther Ortsteil St. Johannis gerufen. Bei dem Vorfall wurde eine Person leicht verletzt.

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Warmensteinach: 59-Jähriger verunglückt tödlich

Tödliche Verletzungen erlitt am Mittwochabend (4. Januar) ein 59-jähriger Mann, als er bei Arbeiten an einer Stromturbine in Warmensteinach (Landkreis Bayreuth) tragisch verunglückte. Zur Klärung der genauen Umstände des Unglücks hat das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Bayreuth die Ermittlungen übernommen.

Arbeiten an einer Wasserstromturbine

Der 59-Jährige war am Abend in der Werkstatt seines Anwesens mit Reparaturarbeiten an einer Wasserstromturbine beschäftigt. Aus bislang nicht geklärten Gründen wurde der Mann laut Polizei von der Maschine erfasst und tödlich verletzt. Der alarmierte Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des 59-Jährigen feststellen.

Landgericht Bamberg: Prozess um getötete Janina (†11)

Am 7. Dezember um 9:00 Uhr hat vor dem Landgericht in Bamberg der Prozess im Fall der getöteten Janina aus Burgebrach im Landkreis Bamberg begonnen. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte noch vor Weihnachten, nämlich am 22. Dezember  fallen.

Wie berichtet ist die 11-Jährige in der letzten Silvesternacht von einem Geschoss am Kopf getroffen worden und starb an den Verletzungen. Die Polizei ermittelte einen 54-jährigen Anwohner aus dem Ort Unterschleichach als mutmaßlichen Täter. Er muss sich nun wegen Mordes vor Gericht verantworten. In den Vernehmungen gab der Mann an, aus Frust und Wut über den Silvesterlärm auf eine Gruppe von Feiernden geschossen zu haben.

Fünfter Verhandlungstag - Das Urteil (22.12.2016)

Am fünften Verhandlungstag neigt sich der Prozess dem Ende zu. Um 13:00 Uhr fällt das Landgericht Bamberg das Urteil im Fall Janina. Und es lautet auf Mord. Für den jetzt verurteilten Mörder der 11-jährigen Janina aus Burgebrach bedeutet das zwölfeinhalb Jahre Haft. Das Gericht sah es nach vier Prozesstagen und beinahe 30 Zeugen als erwiesen an, dass die Schüsse, die der 54-jährige Roland E. in der Silvesternacht von 2015 auf 2016 in Unterschleichach abgab, absichtlich erfolgten.

Fall Janina: Urteil kann Schmerz der Mutter nicht lindern
Fall Janina: Angeklagter wegen Mordes verurteilt
Vierter Verhandlungstag - Die Plädoyers (21.12.2016)

Am vierten Prozesstag stehen am Landgericht Bamberg die Plädoyers an. Die Verhandlung beginnt mit einem sehr emotionalen Moment. Die Mutter und der Vater von Janina äußern sich zu ihrer jetzigen Situation. Beide sagen, ihr Leben sei nicht mehr so wie vorher. "Es ist ein täglicher Kampf", so die Mutter. Außerdem äußerte sich die Ermittlungsrichterin. Demnach habe der Angeklagte Wut als Motivation selbst eingebracht. Er habe durch den Schuss die Böllerei stoppen wollen. Er habe aber auch nicht gesagt, dass er einen Menschen töten wollte. Danach wird ein Video von der Vernehmung des Angeklagten bei der Polizei gesichtet.

Die Staatsanwaltschaft bleibt bei Ihrem Vorwurf: Der 54-jährige habe sich des Mordes schuldig gemacht. Der Schuss sei gezielt in die Gruppe erfolgt, er habe mit dem Tod des Mädchens rechnen müssen. So sieht es auch die Nebenklage. Eine Verurteilung wegen Mordes würde eine lebenslange Haftstrafe nach sich ziehen. Anders die Verteidigung. Sie plädiert auf fahrlässige Tötung beziehungsweise auf Totschlag, aber auf keinen Fall auf Mord. Das Strafmaß wäre in diesem Fall auch niedriger. Der tödliche Schuss habe sich quasi verirrt. Eigentlich wollte der Angeklagte nur für Ruhe sorgen.

Mordprozess in Bamberg: Vierter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Dritter Verhandlungstag (15.12.2016)

Am dritten Verhandlungstag dreht sich alles um das Umfeld des Angeklagten. Dazu werden am Landgericht Bamberg u.a. Verwandte, Kollegen und die ehemalige Lebensgefährten des 54-Jährigen gehört.

Fall Janina: Dirk Feustel über Tag 3 im Mordprozess
Mordprozess in Bamberg: Dritter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Zweiter Verhandlungstag (14.12.2016)

Am zweiten Verhandlungstag des Mordprozesses werden etliche Zeugen vernommen. Es sprechen zum Beispiel die Polizisten, die den Angeklagten als erstes damals verhörten. Dazu äußern sich auch der Notarzt und der Notfallassistent, die Janina direkt nach dem Schuss am Kopf versorgten. Außerdem werden noch zwei Sachverständige aus den Bereichen Ballistik und Rechtsmedizin gehört.

Fall Janina: Tag 2 im Mordprozess am Landgericht Bamberg
Mordprozess in Bamberg: Zweiter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Prozessauftakt (07.12.2016)
Bamberg: Mordprozess im Fall Janina gestartet

Fast genau ein Jahr ist es her: In der Silvesternacht von 2015 auf 2016 kam im unterfränkischen Unterschleichach die 11-jährige Janina aus Burgebrach im Landkreis Bamberg durch eine Kugel, die in ihren Kopf geschossen wurde, ums Leben. Ein tragischer Fall. Das Mädchen hatte einfach nur fröhlich mit Freunden den Jahreswechsel gefeiert. Von einem auf dem anderen Moment wurde der Mutter und dem Vater ihr wohl liebster Mensch entrissen. Den tödlichen Schuss abgegeben hat ein zum Tatzeitpunkt 53-jähriger Mann, der unmittelbar am Tatort wohnte.

Weitere Berichte
Getötete Janina (†11): Mordprozess startet am Mittwoch
TVO Spezial: Der Fall Janina (†11): Die Chronologie der Tragödie
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Rehau: Hund stirbt nach Spaziergang

Wie erst jetzt bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurde, ist ein Hund in Rehau im Landkreis Hof gestorben. Möglicherweise erwischte der Vierbeiner beim Gassi gehen einen vergifteten Hundeköder.

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Breitengüßbach: Streit unter Senioren endete tödlich

Nach einer handfesten Auseinandersetzung unter zwei Senioren am zweiten Adventswochenende, erlag ein 90-Jähriger wenige Tage später seinen Verletzungen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg haben die Ermittlungen übernommen.

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Weidenberg: Tödlicher Unfall mit Sattelzug

Eine 40 Jahre alte Autofahrerin kam am Montagmorgen (31.10.) bei einem Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2181 zwischen Weidenberg und Görschnitz ums Leben. Der 57-jährige Fahrer des entgegenkommenden Sattelzuges erlitt einen Schock.

Wagen kommt von der Fahrbahn ab

Die 40-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth war gegen 5:30 Uhr mit ihrem Opel Astra auf der Staatsstraße in Richtung Görschnitz unterwegs. Im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve geriet ihr Wagen aus bislang nicht geklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallt frontal in den Sattelzug eines 57 Jahre alten Mannes aus Bayreuth.

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Fahrerin stirbt noch am Unglücksort

Durch den heftigen Anstoß wurde die 40-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem komplett demolierten Fahrzeugwrack befreit werden. Trotz aller Bemühungen eines Notarztes erlag die Autofahrerin noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Sachverständiger hilft bei Aufklärung

Auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an den Unfallort. Während der Unfallaufnahme ist die Staatsstraße komplett gesperrt. Der Opel Astra hat nur noch Schrottwert. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

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A9/Pegnitz: 75-Jährige stirbt bei tragischem Unfall

Tödliche Verletzungen erlitt am frühen Dienstagmorgen (04.10.) eine 75-jährige Beifahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 nahe Pegnitz. Zwei weitere Autoinsassen erlitten schwere Verletzungen.

Renault kommt von Autobahn ab

Aus noch ungeklärter Ursache kam am Dienstag gegen 2:00 Uhr ein 33-jähriger Autofahrer mit seinem Renault Kangoo zwischen der Rastanlage Pegnitz und der Ausfahrt Pegnitz nach rechts von der Autobahn ab. Der Renault riss hier etwa 40 Meter Schutzplanke aus der Verankerung, driftete dann nach links, prallte in die Betonleitwand und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Mazda prallt ungebremst auf Unfallauto

Nur kurze Zeit später fuhr ein 63-jähriger Sachse mit seinem Mazda nahezu ungebremst in das quer auf der Fahrbahn stehende Wrack. Hierdurch wurde der Renault nach rechts gegen einen vorbeifahrenden Sattelzug geschleudert und kam schließlich nach etwa 50 Metern komplett beschädigt zum Liegen.

75-Jährige stirbt nach Crash

Die 75-jährige Beifahrerin im Renault wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie kurz nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus starb. Die Fahrer beider Fahrzeuge erlitten schwere Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth bei der Unfallaufnahme unterstützte.

20.000 Euro Sachschaden

An Fahrzeugen und Verkehrseinrichtungen entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Nürnberg war bis gegen 7 Uhr komplett gesperrt, es bildete sich ein Rückstau von über elf Kilometern.

 

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