Tag Archiv: Tote

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Getötete 19-Jährige in Hof: Polizei richtet SOKO „Alsenberg“ ein

Nachdem am Sonntagnachmittag (07. Januar) eine 19-jährige Frau tot in einer Wohnung in der Alsenberger Straße in Hof aufgefunden wurde (Wir berichteten!), laufen die Ermittlungen von Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Hof auf Hochtouren. Um den Fall aufzuklären, wurde jetzt die SOKO „Alsenberg“ eingerichtet.

Obduktion am Montag durchgeführt

Wie berichtet, fanden Angehörige die leblose 19-Jährige in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Alsenberger Straße. Eine am gestrigen Montag (08. Januar) durchgeführte Obduktion bestätigte den ersten Verdacht, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.

30 Mann umfassende SOKO eingerichtet

Zur Aufklärung des Verbrechens rief die Kriminalpolizei Hof nun die rund 30-köpfige Sonderkommission „Alsenberg“ ins Leben. Neben umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen am und rund um den Tatort erfolgten auch bereits zahlreiche Vernehmungen. Von der Auswertung der Spuren erhoffen sich die Ermittler nähere Erkenntnisse über den Täter und zum möglichen Tatablauf.

Opfer ist eine Asylbewerberin aus dem Irak

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei der getöteten Frau um eine 19-Jährige Asylbewerberin aus dem Irak, die sich seit etwa zwei Jahren in Deutschland aufhielt. Das einjährige Kind der Getöteten entdeckten die Angehörigen in der Wohnung, jedoch nicht in der unmittelbaren Nähe zur getöteten Mutter.

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Kripo bittet um Zeugenhinweise

Zeugen, die am vergangenen Wochenende im Bereich der Tatort-Wohnung in der Alsenberger Straße von Hof verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonst Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09281 / 704-0 mit der Kriminalpolizei Hof in Verbindung zu setzen.

Aktuell-Bericht vom Montag (08. Januar 2018)
Gewaltverbrechen in Hof: 19-Jährige leblos aufgefunden
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Nach dem Busunglück mit 18 Toten bei Münchberg: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Wie die Staatsanwaltschaft Hof am heutigen Dienstag (21. November) mitteilte, stellt man nach Abschluss der umfangreichen Untersuchungen zum Hergang des tragischen Busunglücks nunmehr das Ermittlungsverfahren ein. Bei dem Unglück am 03. Juli 2017 starben auf der Autobahn A9 bei Münchberg (Landkreis Hof) 18 Personen. Wir berichteten!

Ermittler ohne neue Erkenntnisse

Auch die weiteren durchgeführten Ermittlungen, insbesondere die abschließenden Gutachten der beauftragten Sachverständigen, bestätigten die bereits im August getätigten Aussagen zum Hergang der Tragödie, der Unfallursache und der Brandentwicklung.

Verzögerte Reaktion des Busfahrers als Unfallursache

Demnach - so die Staatsanwaltschaft - war eine verzögerte Reaktion des verstorbenen Busfahrers auf das vor ihm befindliche Stauende die Ursache für den Unfall. Der Grund für diese Reaktionsverzögerung konnte nicht mehr festgestellt werden. Wegen der fatalen Anstoß-Konstellation zwischen Lkw und Bus kam es zu einer rasanten Ausbreitung des entstandenen Feuers. Hierdurch kamen letztlich 18 Personen - einschließlich des Fahrers - ums Leben.

Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen

Für den Fahrer des betroffenen Lkw war der Unfall nicht vermeidbar. Eine Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer wurde ebenso ausgeschlossen, wie auch technische Mängel an den Fahrzeugen.

News-Flash vom Dienstag (21. November 2017)
Schreckliches Busunglück auf der A9: Ermittlungen offiziell eingestellt
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Schock in Gundelsheim: Zwei Leichen in Mehrfamilienhaus entdeckt

UPDATE (16:57 Uhr):

Mögliche Beziehungstat

Zwei Tote entdeckten am Mittwochnachmittag (17. September) die Einsatzkräfte in einer Wohnung in Gundelsheim (Landkreis Bamberg). Nachbarn machten sich Sorgen um das Paar und wählten den Notruf. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg nahmen die Ermittlungen zu den  Todesumständen auf. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus.

Obduktion am Donnerstag

Gegen 14:15 Uhr alarmierten Nachbarn die Einsatzkräfte, da die Rollos der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus noch geschlossen waren und die Mieter auf Klopfen und Klingeln nicht reagierten. Als die Rettungskräfte die von der Feuerwehr geöffnete Wohnung betraten, entdeckten sie zunächst die leblose Frau und kurz darauf in einem anderen Zimmer auch den Mann. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden 83-Jährigen feststellen. Zur Klärung der Todesumstände erfolgte am heutigen Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg eine Obduktion.

83-Jähriger tötete Partnerin und nahm sich dann das Leben

Nach den bisher vorliegenden Ermittlungserkenntnissen und den Ergebnissen der rechtsmedizinischen Untersuchung dürfte der 83-Jährige zunächst seine Lebenspartnerin getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen haben.

ERSTMELDUNG (11:03 Uhr):

Grausiger Fund am gestrigen Mittwoch (27. September) in Gundelsheim (Landkreis Bamberg). In der Wohnung eines Mehrfamilienhaus entdeckten Einsatzkräfte die Leichen von einem Mann (83) und einer Frau (83). Die Polizei wurde zuvor eingeschaltet, da sich Bekannte sorgen um die beiden Personen gemacht hatten.

Wohnungstür von innen verschlossen

Wie die Polizei auf TVO-Nachfrage mitteilte, standen die Einsatzkräfte am gestrigen Tag vor einer von innen verschlossenen Wohnungstür. Aus diesem Grund wurde die Feuerwehr alarmiert, um die Tür aufzubrechen. Nachdem man sich den Zutritt verschaffte, wurden die Leichen in den Räumlichkeiten entdeckt.

Obduktion am heutigen Donnerstag

Die Kripo Bamberg und die örtliche Staatsanwaltschaft übernahmen daraufhin die weiteren Ermittlungen. Eine Obduktion wurde angeordnet. Diese findet im Verlauf des Donnerstags (28. September) statt. Die Ermittler schließen derzeit aus, dass sich andere Personen Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten. Die Ermittlungen dauern an.

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Busunglück auf der A9 bei Münchberg: Polizei veröffentlicht Ermittlungsergebnisse

Polizei und Staatsanwaltschaft Hof haben nach dem tragischen Busunglück am 03. Juli auf der Autobahn A9 bei Stammbach (Landkreis Hof) am heutigen Vormittag (2. August) in Hof erste, umfassende Ermittlungsergebnisse vorgestellt. Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen von einer "Unachtsamkeit des Busfahrers".

 

Informationen zu den Fahrzeugen und den Fahrern

Der beteiligte Lkw

Der Lastwagen mit Anhänger war unterwegs von der Ukraine nach Frankreich. Beladen waren die beiden Container mit insgesamt mit 5,25 Tonnen Schaumstoffkissen. Technische Mängel an dem Truck lagen nicht vor. Die Lenk- und Ruhezeiten wurden vom Fahrer eingehalten. Die letzte Pause von etwa einer Stunde fand 19 Kilometer vor der Unfallstelle statt.

Der Reisebus

Der Reisebus aus dem Baujahr 2013 war mit ABS und ESP ausgestattet und wies keine technischen Mängel auf. Ansonsten verfügte er über keine Assistenzsysteme. Er hatte zwei verbundene Kraftstofftanks. Diese befanden sich vorne rechts (500 Liter) und vorne links (300 Liter) - jeweils vor der Vorderachse. Ebenfalls vorn links befanden sich die beiden Autobatterien und die Drucklufttanks. Bei seiner Abfahrt war der Bus vollgetankt. Der Fahrer des Busses hatte das Wochenende vor dem Unfalltag frei. Er hat in Dresden gegen 4:50 Uhr das Steuer übernommen. Lenk- und Ruhezeiten wurden eingehalten. Zu beiden Fahrern liegen keinerlei sonstige polizeiliche Erkenntnisse vor.

A9 / Münchberg: Schreckliches Busunglück fordert 18 Todesopfer
(Aktuell-Bericht vom 3.7.17)

Zum Fahrtverlauf des Reisebusses

Bus war unterwegs nach Italien

Der Bus befand sich auf einer Fahrt von Dresden nach Italien. Abfahrt war gegen 0:30 Uhr ab dem Betriebsgelände des Busunternehmens im Landkreis Görlitz. Zunächst wurde eine „Sammelfahrt“ bis Dresden durchgeführt. Hierbei wurden weitere Fahrgäste aufgenommen. Abfahrt in Dresden - mit den letzten zugestiegenen Fahrgästen - war gegen 4:50 Uhr. An Bord befanden sich ab Dresden 46 Fahrgäste im Alter zwischen 41 und 81 Jahren und die beiden 55- und 43-jährigen Fahrer. Die erste Pause war nach etwa 2:30 Stunden Fahrtzeit geplant.

 

Zum Unfallgeschehen

Ort des Unglücks auf Höhe Stammbach

Der Unfall fand auf der Autobahn A9 - in Fahrtrichtung Süden - zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd (Landkreis Hof) und Gefrees (Landkreis bayreuth) bei Kilometer 280 in Höhe Stammbach (Landkreis Hof) statt. Die Unfallstelle lag rund 2,5 Kilometer nach dem Beginn der baustellenbedingten Geschwindigkeitsbegrenzung für Pkw auf 120 km/h und etwa 900 Meter vor dem Baustellentrichter, in dem die drei Fahrspuren auf zwei Spuren zusammengeführt werden. Zum Unfallzeitpunkt (kurz nach 7:00 Uhr) kam es auf der rechten Spur zu einem stockenden Verkehr bis in den Bereich der Unfallstelle.

Unachtsamkeit des Busfahrers

Beide Fahrzeuge befanden sich bereits seit längerem auf der rechten der drei Fahrspuren. Der Fahrer des Lastwagens reduzierte seine Geschwindigkeit schrittweise von circa 80 km/h auf 28 km/h. Die Analyse des Fahrtenschhreibers erbrachte, dass es sich um einen normalen Bremsvorgang handelte. Daraufhin fuhr der Bus von hinten in Folge einer Unaufmerksamkeit des Fahrers mit einer Anstoßgeschwindigkeit von etwa 60 bis 70 km/h auf den Anhänger auf. Der Fahrer versuchte noch, nach rechts in Richtung Standstreifen auszuweichen und abzubremsen. Was die Ursache für diese Unaufmerksamkeit war, lässt sich laut den Ermittlern nicht mehr aufklären.

Zusammenfassung: Tragisches Busunglück auf der A9 fordert 18 Menschenleben
(Aktuell-Sendung vom 3.7.17)

Ursache des Vollbrandes

Die Fahrzeuge kollidierten dadurch mit einer geringen Überdeckung von nur rund 60 cm. Diese relativ geringe Anstoßfläche führte dazu, dass der eigentliche Frontabschluss des Busses im Bereich des Fahrersitzes etwa 1,50 bis 2,00 Meter nach hinten verschoben wurde. In diesem Bereich waren die Drucklufttanks, die Batterie samt Elektrik und der Zusatztank verbaut. Dies löste einerseits elektrische Kurzschlüsse und die Bildung extrem heißer Lichtbögen im Bereich der Elektrik aus. Andererseits kam es zu einer Aufstauchung des Zusatztanks, welche diesen zum Zerplatzen brachte. Der heraus-spritzende Kraftstoff entzündete sich unmittelbar beim Austreten durch die Lichtbogenbildungen, noch angefacht durch die entweichende Druckluft. Zudem war der Bus wegen der massiven Kollision im vorderen linken Bereich aufgerissen, wodurch sich Rauch und Feuer im Innenraum des Busses schlagartig ausbreiteten. Dadurch kam es in kürzester Zeit zum Vollbrand des Busses.

Insassen retteten sich durch hintere Tür und eingeschlagene Scheiben

Während der Busfahrer (55) auf dem Fahrersitz mit schweren Verletzungen eingeklemmt war, gelang es dem Beifahrer (43) zunächst die vordere Türe aufzudrücken. Im Zusammenwirken mit weiteren Fahrgästen konnte auch die hintere Türe geöffnet und nach dem Aufprall dort liegende Hindernisse beseitigt werden. Ein Verlassen des Busses über die vordere Tür war nur schwer möglich, weil der Mittelgang im vorderen Bereich wegen der Deformierungen blockiert war. Weitere Insassen retteten sich über eingeschlagene Seitenscheiben nach draußen.

Busunglück auf der A9: Am Tag nach der Tragödie - erste Ermittlungsergebnisse
(Aktuell-Bericht vom 4.7.17)

18 Tote, 30 teils schwer verletzte Insassen

Die aus dem Bus entkommenen 30 Insassen waren zum Teil schwer verletzt. Für 17 Insassen und den Fahrer kam allerdings jede Hilfe zu spät. Die Männer und Frauen im Alter von 55 bis 81 Jahren dürften bereits nach kurzer Zeit auf Grund der starken Rauchentwicklung das Bewusstsein verloren haben. Nach der Bergung der sterblichen Überreste erfolgten im Institut für Rechtsmedizin in Erlangen die Obduktion und Identifizierung.

 

Ermittlungsergebnisse und Gutachten übereinstimmend

Letzte schriftliche Stellungnahmen stehen noch aus

Zwischenzeitlich wurden die wesentlichen Ermittlungen durchgeführt. Die allermeisten überlebenden Businsassen – soweit bereits vernehmungsfähig – sowie die unbeteiligten Zeugen wurden vernommen. Die beauftragten Sachverständigen gaben eine kurze, gutachterliche Stellungnahme ab. Diese beruht auch auf der Begutachtung eines baugleichen Vergleichsbusses. Zudem wurden zu sämtlichen Beteiligten und den Fahrzeugen alle verfügbaren Informationen zusammengetragen und ausgewertet. Die Ergebnisse lassen laut den Ermittlern derzeit keine vernünftigen Zweifel am dargestellten Ablauf des schrecklichen Busunglücks zu. Es stehen noch die abschließenden schriftlichen Gutachten der Sachverständigen aus. Aus momentaner Sicht ist nicht zu erwarten, dass sich noch wesentliche neue Erkenntnisse ergeben.

Aktuell-Bericht vom 2. August 2017
Nach dem Busunglück auf der A9: Ermittlungsergebnisse veröffentlicht
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Bischofsgrün: Nach tödlichem Unfall – Bewährungsstrafe für den Angeklagten

Zwei Tote und drei Schwerverletzte forderte Ende August 2016 ein Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Bundesstraße B303 auf Höhe der Abzweigung Glasermühle bei Bischofsgrün (Landkreis Bayreuth). Nun wurde dem Unfallfahrer, ein 29-Jähriger aus Bayreuth, am Amtsgericht Bayreuth der Prozess gemacht. Das Gericht verurteilte den Mann wegen fahrlässiger Tötung zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe.

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Schwerer Unfall gegen 18:30 Uhr

Am Abend des 30. August 2016 verlor der damals 28-Jährige bei einem Überholmanöver auf der B303 die Kontrolle über seinen Pkw. Der Wagen geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal mit dem entgegenkommenden Opel Meriva eines 82-Jährigen aus dem Landkreis Kulmbach zusammen. Die beiden Unfallfahrzeuge stießen im Anschluss gegen einen VW-Bus aus Tschechien.

Zwei junge Frauen verloren ihr Leben

In dem Opel Astra des Unfallverursachers befanden sich neben dem Fahrer drei junge Frauen. Eine 20-jährige Mitfahrerin aus dem Landkreis Bayreuth verstarb noch an der Unfallstelle. Eine 17-jährige Insassin aus Bayreuth erlag kurze Zeit später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Astra-Fahrer und eine 20-jährige Beifahrerin erlitten damals, ebenso wie der 82 Jahre alte Meriva-Fahrer, schwere Verletzungen.

B303 / Bischofsgrün: Zwei junge Frauen sterben bei Unfall-Drama
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Unfallbilanz 2016 in Oberfranken: Weniger Verkehrstote als ein Jahr zuvor

Die Zahl der Verkehrstoten ist in Oberfranken im letzten Jahr zurückgegangen. Das geht aus einer am Montag (27. Februar) veröffentlichten Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberfranken hervor.

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Oberfranken: Bislang zwei Grippe-Tote in der Saison 2016/2017

Die Zahl der Grippe-Fälle in Bayern ist erneut deutlich gestiegen. Darauf hat die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml am Freitag (10. Februar) hingewiesen. Insgesamt gab es in Bayern in der laufenden Grippe-Saison schon mehr als 7.900 Erkrankungen. Huml rät insbesondere älteren Menschen ab 60 Jahren sowie Schwangeren und chronisch Kranken, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

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B22/Speichersdorf: Zwei Autofahrer sterben bei Horror-Crash

Tödliche Verletzungen erlitten am Donnerstagmorgen (22. Dezember) zwei Autoinsassen bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße B22 bei Speichersdorf. In einem weiteren Fahrzeug, das in den Verkehrsunfall verwickelt war, erlitt der Fahrer leichte Verletzungen.

Überholmanöver geht schief

Kurz nach 8:00 Uhr waren ein Suzuki, ein Lastwagen und dahinter ein Ford auf der Bundesstraße B22 in Richtung Bayreuth unterwegs. In Höhe Speichersdorf scherte der 30-jährige Fahrer des Ford zum Überholen der vor ihm fahrenden beiden Fahrzeuge aus und prallte frontal mit dem entgegenkommenden BMW eines 38 Jahre alten Fahrers aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab zusammen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes geriet der Ford von der Straße ab und kam im angrenzenden Acker zum Stehen, während der schleudernde BMW auch noch gegen den Suzuki-Kleinwagen stieß.

Zwei Menschen sterben noch an der Unfallstelle

Der 30-jährige Fordfahrer aus Bayreuth und der 38-jährige Fahrer des BMW, die jeweils alleine in den Fahrzeugen unterwegs waren, wurden in ihren komplett demolierten Autowracks eingeklemmt und mussten von der alarmierten Feuerwehr geborgen werden. Trotz aller notärztlichen Bemühungen erlagen beide noch an der Unfallstelle ihren schwersten Verletzungen. Den leicht verletzten 39-jährigen Fahrer des Suzuki aus dem Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab transportierte der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

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Sachverständiger unterstützt Polizei

Auf Anordnung eines anwesenden Staatsanwaltes aus Bayreuth kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land bei der Unfallaufnahme unterstützte. Weiterhin waren insgesamt rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei an die Unfallstelle geeilt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Die Bundesstraße war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis gegen 13:30 Uhr komplett gesperrt.

B22 bei Speichersdorf: Horror-Crash fordert zwei Todesopfer
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Oberfranken: Entsetzen nach dem Drama in Berlin

In Berlin hat sich gestern Abend (19. Dezember) ein Drama abgespielt. Ein Lkw fuhr über den Gehweg am Breitscheidplatz mitten in einen Weihnachtsmarkt. Zwölf Menschen verloren dabei ihr Leben. 48 weitere Personen werden zum Teil schwer verletzt und in Krankenhäusern behandelt.

Polizei spricht von einer vorsätzlichen Tat

Die Berliner Polizei geht davon aus, dass der LKW vorsätzlich in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt gesteuert wurde. In dem Lastwagen ist eine tote Person aufgefunden worden. Laut der Berliner Polizei handelt es sich hierbei um einen polnischen Staatsbürger. Er soll den Lkw jedoch nicht gefahren haben. Eine Person ist bereits am Abend verhaftet worden. Sie könnte nach den neuesten Aussagen der Berliner Behörden aber nicht der gesuchte Lasterfahrer sein. Weiter ist Vieles unklar. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen übernommen. Er spricht am Nachmittag definitiv von einem Terror-Anschlag. Sieben Berliner Staatsanwälte leiten und unterstützen die Ermittlungen.

Angela Merkel ist entsetzt, erschüttert und tief traurig

Bundeskanzlerin Angela Merkel denkt an die vielen Toten und Verletzten. Sie fühlt mit den Familien, Angehörigen und Freunden der Opfer der Schreckenstat. Sie ist entsetzt, erschüttert und tief traurig, sagte sie am Vormittag auf einer Pressekonferenz. Außerdem spricht sie davon, dass es sich wohl um einen terroristischen Anschlag gehandelt habe. Noch sind die Hintergründe und der Täter aber unbekannt.

Terror in Berlin: Der Weihnachtsmarkt am Tag nach dem Anschlag

Trauer auch bei uns in Oberfranken

Auch in Oberfranken herrscht Trauer über die Vorkommnisse in der Hauptstadt. Den ganzen Tag über trägt TV Oberfranken heute Reaktionen auf den mutmaßlichen terroristischen Akt zusammen. Unsere Reporter sind in ganz Oberfranken unterwegs. Sie besuchen Weihnachtsmärkte und sprechen mit Passanten, Händlern und Oberbürgermeistern. Außerdem holen sie Meinungen von Bundestagsabgeordneten, der Polizei und Geistlichen ein. 

Großkontrollen in der Nacht auf der A9

Nach den Anschlägen in Berlin kam es auf den Autobahnen, welche von Berlin wegführen zu kurzfristig angesetzten Großkontrollen. Auch in Oberfranken wurden Montag Abend kurz nach 23:00 Uhr auf dem Parkplatz Lipperts Kontrollstellen aufgebaut. Die A9 wurde voll gesperrt, alle Fahrzeuge wurden über den Parkplatz geleitet. Das THW Hof wurde zur Ausleuchtung angefordert. (Fotos: nordbayern-aktuell)

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Gedrückte Stimmung auf den Weihnachtsmärkten

TVO-Reporter waren heute auf den größeren Weihnachtsmärkten überall in Oberfranken unterwegs und haben Stimmen eingefangen. Von Menschen, die sich ihre Adventsstimmung nicht verderben lassen wollen. Aber auch von Menschen, die heute mit einem sehr mulmigen Gefühl in Richtung Weihnachtsmarkt aufgebrochen sind.

Oberfranken: Gedrückte Stimmung auf den Weihnachtsmärkten

Hans-Peter Friedrich im Studio-Talk

Nach dem Terror-Anschlag in Berlin sind das Entsetzen und die Angst in Deutschland groß. Doch was kann unser Staat tun, um solche Schreckenstaten in Zukunft zu verhindern? Sind wir überhaupt noch sicher in Deutschland? Wie wird es in der Flüchtlingspolitik weiter gehen? Über diese und weitere Fragen hat Achim Hager am Nachmittag im TVO-Studio mit dem CSU-Bezirksvorsitzenden Hans-Peter Friedrich gesprochen.

Terror in Berlin: Hans-Peter Friedrich im Studio-Talk mit Achim Hager

Statement vom Polizeipräsidium Oberfranken

Überall in Deutschland ist die Polizei jetzt in erhöhter Alarmbereitschaft. Auch bei uns in Oberfranken herrscht eine erhöhte abstrakte Gefährdungslage, sagt Alexander Czech vom Polizeipräsidium Oberfranken. Hinweise auf eine bevorstehende konkrete Gefahr zum Beispiel auf einem unserer Weihnachtsmärkte gibt es aber trotzdem nicht.

Terror in Berlin: Alexander Czech im Interview mit Christoph Röder

Oberfränkische Politiker

Deutschland steht unter Schock. In einer solchen schweren Zeit ist die Politik besonders gefragt. Der Bundestagsabgeordnete der SPD Andreas Schwarz, die Bundestagsabgeordnete der Grünen/Bündnis 90 Elisabeth Scharfenberg, der Oberbürgermeister von Forchheim Uwe Kirschstein und die Bundestagsabgeordnete der CSU Silke Launert haben sich im Interview mit TVO zu der Schreckenstat geäußert.

Terror in Berlin: Politiker aus Oberfranken im Interview

Pathopsychologe aus Bamberg

Bei dem Anschlag in Berlin wurden mehrere Menschen auf einem Weihnachtsmarkt von einem Lkw überfahren. Zahlreiche Unschuldige wurden verletzt oder sogar getötet. Was lösen dieser oder ähnliche Vorfälle in uns Menschen aus? Und wie können wir mit der anschließenden Angst und dem Hass umgehen? Darüber spricht TVO-Reporter Dirk Feustel mit dem Pathopsychologen der Universität Bamberg, Prof. Dr. Jörg Wolstein.

Terror in Berlin: Jörg Wolstein im Interview mit Dirk Feustel

Reaktionen der Kirchen

Zahlreiche Menschen wurden bei einem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin verletzt oder sogar getötet. Ein Lkw war ungebremst in eine Menschenmenge gerast. Besonders tragisch, der Anschlag wurde nur wenige Tage vor Heilig Abend, der Geburt Jesu Christi, verübt. Vor diesem Hintergrund sprechen Regionalbischöfin Dorothea Greiner und der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick über die grausame Tat und ihre Folgen.

Terror in Berlin: Reaktionen der Kirche

CSU fordert Überarbeitung der Flüchtlingspolitik

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat nach dem Anschlag in Berlin eine außerordentliche Kabinettssitzung einberufen, in der einige weitreichende Beschlüsse gefasst wurden. Zum Beispiel eine deutlich erhöhte Polizeipräsenz inklusive verstärkter Grenzkontrollen. In dieser Sitzung fielen allerdings auch Sätze, die einiges an Sprengstoff bieten, vor allem im Bezug auf die Flüchtlingspolitik. Unsere Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml aus Bamberg war Teil der Kabinettssitzung und hat sich bei uns zu den Details des Treffens geäußert.

Nach dem Terror in Berlin: CSU fordert Überarbeitung der Flüchtlingspolitik

Flugzeugabsturz bei Coburg: Ursache nach drei Jahren endgültig geklärt

Beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs der Marke Piper Seneca bei Coburg starben am 2. November 2013 drei Menschen. An dem besagten Samstag stürzte das Flugzeug, welches aus Hamburg kam, am Mittag in ein Waldstück am Bausenberg bei Coburg, kurz hinter der Landebahn des Flugplatzes auf der Brandensteinsebene. Dabei kamen eine 31-jährige Frau aus dem Landkreis Coburg, ein 46-jähriger Mann aus Coburg und ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Fürth ums Leben. Jetzt, rund drei Jahre nach dem Absturz, wurde die Ursache des Absturzes endgültig geklärt.

Flugzeug driftete bei schlechter Sicht nach rechts ab

Laut der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war ein Pilotenfehler der Grund für das tragische Unglück nahe Coburg. Wie im über 20-seitigen Ergebnisbericht im Internet nachzulesen ist, kollidierte die Piper nördlich der Piste mit einem Baum und stürzte zu Boden. Zuvor driftete der 58-jährige Pilot, der seit acht Jahren eine Lizenz als Berufspilot besaß, bei Nebel und widrigen Wetterbedingungen beim Landeanflug auf den Flugplatz nach rechts ab. Anschließend zerschellte die Maschine am Bausenberg.

Coburg: Drei Tote bei Flugzeugabsturz am Samstagmittag
Coburg: Ermittlungen laufen nach Flugzeugabsturz auf Hochtouren

Zwischenbericht von Anfang 2014 legte bereits einen möglichen Pilotenfehler dar

Bereits im Februar 2014 lag ein Zwischenbericht zu dem Unglück vor. In diesem war zu lesen, dass der Pilot offenbar mehrfach Gefahrenhinweise, die ihn per Funk erreichten, missachtet hatte. Laut Gutachter habe der Flugleiter auf der Brandensteinsebene mehrere Male darauf hingewiesen, dass die Piper im Landeanflug zu niedrig und vom Kurs abgekommen sei. Zum Zeitpunkt des Absturzes lag die Sicht bei unter 250 Metern.

Großeinsatz der Rettungskräfte vor gut drei Jahren

Der Absturz des Flugzeuges löste vor gut drei Jahren einen Großeinsatz der örtlichen Einsatzkräfte im Coburger Land aus. Dutzende Retter von Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei waren in dem unwegsamen Gelände am Bausenberg über Stunden an diesem Samstag (2. November 2013) im Einsatz.

Coburg: Unglücksursache nach Flugzeugabsturz weiter unklar
(Aktuell-Bericht vom 04.11.13)

Unfallstatistik 2015 für Oberfranken: Aller 17 Minuten ein Unfall

Oberfränkische Unfallbilanz 2015

Am heutigen Montag (22. Februar) wurde die bayerische und oberfränkische Unfallbilanz des Jahres 2015 veröffentlicht. Demnach ereignete sich durchschnittlich alle 17 Minuten im letzten Jahr in Oberfranken ein Unfall. Bei den statistisch gesehen 86 Unfällen pro Tag wurden 16 Personen verletzt und ein Sachschaden von über 170.000 Euro gezählt. Außerdem registrierte man im Durchschnitt pro Woche einen Verkehrstoten auf den Straßen Oberfrankens.

Unfälle nehmen um rund 7 Prozent zu

Im gesamten Regierungsbezirk registrierte die oberfränkische Polizei im Jahr 2015 insgesamt 31.233 Verkehrsunfälle. Das entspricht einer Steigerung der Unfallzahlen um 7,34 Prozent (2014: 29.096). Die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Personen lag mit 53 Toten 2015 auf dem zweitniedrigsten Stand seit Einführung der Verkehrsunfallstatistik im Jahr 1953. Dennoch wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg der Verkehrstoten in Oberfranken verzeichnet (2014: 34).

Mehr verletzte Personen in 2015

Bei den Verkehrsunfällen mit verletzten Personen registrierte die oberfränkische Polizei mit 4.286 Unfällen eine leichte Zunahme um 2,44 Prozent (2014: 4.184). Insgesamt wurden 5.703 Verkehrsteilnehmer verletzt (2014: 5.602). Auch die schwerwiegenden Verkehrsunfälle mit Sachschaden stiegen um 3,99 Prozent von 8.442 Unfällen im Jahr 2014 auf 8.779 Unfälle im Jahr 2015 an. Gleiches gilt für die Verkehrsunfälle mit Blechschäden, die eine Steigerung um 10,31 Prozent auf 18.168 Verkehrsunfälle erfuhren (2014: 16.470).

Überhöhte Geschwindigkeit bleibt Hauptunfallursache

Eine überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit war im Jahr 2015 bei 1.911 Verkehrsunfällen (2014: 1.795) unfallursächlich. In Folge dieser Unfälle starben im Jahr 2015 18 Verkehrsteilnehmer (2014: 13). Die überhöhte Geschwindigkeit bleibt somit weiterhin die Hauptunfallursache Nummer 1.

Weniger Alkoholunfälle

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Alkoholeinfluss ist im Jahr 2015 um 4,59 Prozent auf 395 (2014: 414) zurückgegangen und erreichte somit den niedrigsten Stand seit Jahren. Dennoch war Alkoholkonsum bei fünf Getöteten (2014: 3) die Unfallursache. In Verbindung mit Alkoholunfällen wurden 220 Personen verletzt (2014: 217).

Den traurigen Spitzenwert erreichte Ende Juli 2015 ein 55-jähriger Autofahrer in Hausen (Landkreis Forchheim), als er mit seinem Wagen ungebremst auf ein geparktes Auto auffuhr. Nachdem der deutlich alkoholisierte Fahrer an Ort und Stelle nicht zu einem Alkotest in der Lage war, veranlassten die Polizisten bei dem 55-Jährigen eine Blutentnahme. Die Untersuchung des Blutes ergab einen Wert von 4,04 Promille Alkohol. Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verursachten 2015 oberfrankenweit 31 Fahrzeugführer Verkehrsunfälle (2014: 27). Dabei erlitten 14 Personen Verletzungen. Eine Person wurde getötet.

Kinder im Straßenverkehr

Bei 261 Verkehrsunfällen im Jahr 2015 waren Kinder beteiligt (2014: 262). 283 Kinder (2014: 271) erlitten Verletzungen. Anfang November 2015 starb ein achtjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall auf der B85 in Pressig (Landkreis Kronach). Ein Autofahrer hatte das Kind und dessen Vater, die beide zu Fuß unterwegs waren, in den Abendstunden mit seinem Wagen erfasst. Der Vater des Kindes wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt.

Junge Erwachsene (18- bis 24-Jährige)

Die Altersgruppe der jungen Fahranfänger war im Jahr 2015 an insgesamt 3.191 Verkehrsunfällen beteiligt (2014: 3.133). Dies war eine Steigerung um 1,85 Prozent. Bei den von dieser Altersgruppe als Hauptverursacher schuldhaft verursachten Unfällen wurde eine Steigerung von 1.781 auf 1.868 (+4,88 Prozent) festgestellt. Insgesamt starben 13 Personen aus dieser Altersgruppe (2014: 4). 1.014 Personen wurden verletzt (2014: 970).

Senioren (ab 65 Jahre)

Hier registrierte die oberfränkische Polizei ein leichtes Unfallplus von 2,06 Prozent. Von 2.578 Verkehrsunfällen mit Senioren im Jahr 2015 (2014: 2.526) verursachten diese Verkehrsteilnehmer 1.690 der Unfälle selbst. 545 Senioren wurden im vergangenen Jahr bei Unfällen auf oberfränkischen Straßen verletzt (2014:  549). 14 Senioren kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben (2014: 8).

Fußgängerunfälle - Gefahr durch dunkle Kleidung

Für zehn Fußgänger in Oberfranken endete im Jahr 2015 ein Verkehrsunfall tödlich (2014: 6). 347 Passanten erlitten bei den Unfällen Verletzungen (2014: 332). Insgesamt waren im vergangenen Jahr oberfrankenweit 438 Fußgänger an Verkehrsunfällen beteiligt (2014: 404).

Risikogruppe Motorradfahrer

Im Vergleich zum Vorjahr schloss die letztjährige Biker-Saison mit einem Rückgang der getöteten und verletzten Motorradfahrer sowie der Motorradunfälle ab. Im Jahr 2015 starben acht Motorradfahrer in Oberfranken an ihren Unfallfolgen (2014: 9). 494 motorisierte Zweiradfahrer erlitten Verletzungen (2014: 544), was einen Rückgang um 9,19 Prozent entsprach. Insgesamt ereigneten sich im Jahr 2015 536 Motorradunfälle (2014: 570). Im Vergleich zu 2014 sanken oberfrankenweit die Verkehrsunfälle mit Motorrädern im Jahr 2015 um 5,96 Prozent. Weit mehr als die Hälfte (299 von 536) der oberfränkischen Motorradunfälle im vergangenen Jahr wurden von den Bikern selbst verursacht (2014: 323).

Deutlich mehr Wildunfälle

Mit einer Steigerung um 24,52 Prozent registrierte die oberfränkische Polizei eine deutliche Zunahme der Verkehrsunfälle, an denen Wildtiere beteiligt waren. Während sich im Jahr 2014 oberfrankenweit noch 5.550 Wildunfälle ereigneten, stieg deren Anzahl im Jahr 2015 auf 6.911 Verkehrsunfälle an. Hierbei erlitten 65 Personen (2014: 53) bei 59 Wildunfällen (2014: 49) Verletzungen.

Reinhard Kunkel (Oberfränk. Polizeipräsident) zur Statistik
Verkehrsunfallstatistik 2015 für Bayern

Weniger Verkehrstote, aber mehr Unfälle & Verletzte auf Bayerns Straßen. Das sind die Kernpunkte der bayerischen Verkehrsunfallstatistik 2015, die Innen- und Verkehrsminister Herrmann vorstellte. So sank die Zahl der Verkehrstoten in Bayern auf 614 (2014: 619), der niedrigste Stand seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren. Gleichzeitig stieg die Zahl der Unfälle um 5,9 Prozent auf 391.125. Auch die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen nahm um 2,3 Prozent auf 71.161 zu.

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Bad Aibling: Schweres Zugunglück fordert elf Tote

Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind am Dienstagmorgen gegen 6:50 Uhr (9. Februar) elf Menschen ums Leben gekommen. Bei Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) stießen auf einer eingleisigen Strecke zwei Nahverkehrszüge zusammen.

Laut Angaben der Polizei wurden fast 100 Personen verletzt. Bei der Kollision der beiden Meridian-Nahverkehrszüge auf der Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim entgleiste einer der Züge. Dabei stürzten mehrere Waggons um. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten der Hundertschaften an Einsatzkräften gestalten sich vor Ort sehr schwierig, da die Unfallstelle in einem Waldgebiet liegt und an einen Fluss grenzt. Über die Ursache des Unglücks gibt es noch keine Aussagen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ministerpräsident Horst Seehofer zum Zugunglück

Ministerpräsident Horst Seehofer zum Zugunglück in Bad Aibling: "Ich bin bestürzt und tief betroffen. Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche. Mindestens acht Tote und Dutzende zum Teil Schwerverletzte haben wir heute zu beklagen. Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt. Zahllose Helferinnen und Helfer sind im Einsatz, um Menschen zu bergen und sie zu versorgen. Ihnen allen danke ich für ihr vorbildliches Handeln in einer äußerst schwierigen Situation und sage von Herzen Vergelt´s Gott! Die Ursachen dieses Unglücks müssen jetzt schnell aufgeklärt werden."

Videos vom Tag
Bad Aibling: Zugunglück in Oberbayern fordert zehn Opfer
Unser Bericht vom Tag mit freundlicher Unterstützung von RFO!
Bad Aibling: Zwei Nahverkehrszüge prallen ineinander
Unkommentiertes Video vom Unfallort (Quelle: RFO)
Konsequenzen auf den politischen Aschermittwoch

Das Zugunglück hat auch Konsequenzen für den politischen Aschermittwoch. Die großen bayerischen Volksparteien haben ihre Hauptveranstaltungen zum Aschermittwoch abgesagt. Aus Trauer um die Opfer und aus Respekt vor den Verletzten und Hinterbliebenen verbiete sich der traditionelle Schlagabtausch auf Landesebene, so der Tenor aus den Partei-Zentralen. Etwas anders sieht es auf Oberfranken-Ebene aus. Hier lagen uns zum Redaktionsschluss noch keine Informationen über geplante Absagen der Aschermittwochsveranstaltungen vor.

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Die Fahreignung von älteren Pkw-Fahrern ist ein immer wieder emotional diskutiertes Thema. Die Kontroverse entbrannt vor allem nach dramatischen Vorfällen im Straßenverkehr, die von älteren Pkw-Fahrern verursacht wurden. Dabei taucht die Frage auf, ob es eine verpflichtende Fahreignungsprüfung für ältere Pkw-Fahrer geben soll.

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