Tag Archiv: Tötungsdelikt

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Tragödie in Kleinsendelbach: Vater tötet seinen neunjährigen Sohn

UPDATE (15:40 Uhr)

Bei dem Gewaltverbrechen am Sonntagabend (21. März) in einem Anwesen im Kleinsendelbacher Ortsteil Steinbach (Landkreis Forchheim), hat ein Vater seinen neunjährigen Sohn getötet. Polizeieinsatzkräfte nahmen den Mann fest. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln gegen den Tatverdächtigen wegen Mordes. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg befindet sich der Mann inzwischen in Untersuchungshaft.

Mutter wollte Sohn beim Vater abholen 

Gegen 17:15 Uhr wollte die getrennt lebende Ehefrau den gemeinsamen neun Jahre alten Sohn nach einem Wochenende beim Vater in dem Wohnhaus im Föhrenweg abholen. Der 50-Jährige trat ihr dort mit einem Küchenmesser in der Hand entgegen. Auch aufgrund von Äußerungen des Mannes befürchtete die Frau, dass ihr Sohn in Gefahr ist und wählte außerhalb des Anwesens den Notruf.

Polizei findet leblosen Jungen 

Bereits wenig später waren die ersten Streifenbesatzungen vor Ort und konnten sich, zusammen mit Spezialisten des Unterstützungskommandos aus dem angrenzenden Mittelfranken, die in der Nähe eingesetzt waren, Zutritt zu dem Wohnhaus verschaffen. Dort nahmen sie den 50-Jährigen nur 30 Minuten nach der ersten Mitteilung vorläufig fest. Im oberen Teil des Hauses fanden die Beamten den leblosen Jungen. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte dieser bereits einige Stunden zuvor eingetreten sein.

Umfassende Ermittlungen am Tatort 

Kriminalbeamte mehrerer Kommissariate aus Bamberg nahmen vor Ort die umfassenden Ermittlungen auf und führten unter anderem Spurensicherungsmaßnahmen durch. Eine Rechtsmedizinerin kam ebenfalls an den Tatort. Der für Kapitaldelikte zuständige Dezernent der Staatsanwalt Bamberg machte sich ein Bild von dem Geschehen. Ein Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams kümmerte sich insbesondere um die Mutter.

Neunjähriger stirbt durch Gewalteinwirkung 

Am Montagvormittag (22. März) erfolgte die rechtsmedizinische Untersuchung des Kindes. Hierbei wurde festgestellt, dass Gewalteinwirkung zum Tod des Neunjährigen geführt hat. Aufgrund der gesamten Ermittlungserkenntnisse erging am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Untersuchungshaftbefehl gegen den 50-Jährigen, den Beamte anschließend in eine Justizvollzugsanstalt brachten.

Videos zu dem Fall:
Kleinsendelbach: Neunjähriger Junge tot - Vater unter Mordverdacht
Vater tötet seinen Sohn (9) in Kleinsendelbach: "Der Tatbestand des Mordes steht im Raum."
Bilder vom Tatort in Kleinsendelbach-Steinbach
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ERSTMELDUNG (Montag, 08:50 Uhr):

Zu einem Tötungsdelikt kam es am späten Sonntagnachmittag (21. März) im Ortsteil Steinbach von Kleinsendelbach (Landkreis Forchheim). Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln. Vor Ort wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Tat ereignet sich gegen 17:15 Uhr

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte, ereignete sich die Tat gegen 17:15 Uhr im häuslichen Bereich in dem Wohnanwesen im Föhrenweg von Kleinsendelbach. Noch vor Ort nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Weder zu dem Todesopfer noch zu der festgenommenen Person machte die Polizei am Sonntagabend nähere Auskünfte. "Derzeit können aufgrund der aktuell laufenden Ermittlungen keine weiteren Informationen bekanntgegeben werden", so die Ermittler.

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Soko Radweg: War der Täter psychisch labil oder war es Mordlust?

Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen an dem 24-jährigen Fahrradfahrer in der Nacht zum Mittwoch (19. August) vergangenen Jahres im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth, geht die Soko Radweg jetzt mit Ermittlungsansätzen der Profiler der Operativen Fallanalyse Bayern (kurz: OFA) an die Öffentlichkeit. Zudem ist für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zum Täter führen, eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt.

24-Jähriger wird auf dem Heimweg mit massiver Gewalteinwirkung umgebracht

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kripo, war der 24-Jährige am 19. August, kurz nach Mitternacht, mit seinem Fahrrad aus dem Stadtteil Birken kommend auf dem Heimweg nach Oberkonnersreuth. Gegen 0:45 Uhr fanden Passanten den leblosen Körper des Mannes auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass der 24-Jährige mittels massiver Gewalteinwirkung, unter Einsatz eines Messers, getötet wurde. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungsarbeit der über 30-köpfigen Soko Radweg, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, konnte der Täter bislang noch nicht ermittelt werden.

24-jähriger Bayreuther war wohl ein Zufallsopfer

Den bisherigen Ermittlungsstand zum möglichen Motiv des Täters fasst der Leiter der Sonderkommission, Kriminaldirektor Uwe Ebner, insoweit zusammen, dass derzeit keine Motivlage aus dem persönlichen Bereich des Opfers ersichtlich ist, die mit der Tat an dem 24-jährigen Bayreuther in Verbindung gebracht werden kann. „Dieser Zwischenstand verstärkt den Rückschluss, dass es sich bei dem jungen Mann wohl um ein Zufallsopfer gehandelt haben kann. Damit wollen wir ausdrücken, dass mutmaßlich kein Bezug des Täters zum Opfer vorgelegen hat“, so Ebner und verweist darauf, dass weitere naheliegende Motivlagen im Laufe der Ermittlungen ebenfalls abgeklärt wurden und werden. Ebenso kann derzeit ein Raubdelikt ausgeschlossen werden.

„Dem Täter auf die Spur zu kommen, daran arbeiten wir weiterhin mit Vehemenz und mit verschiedenen Ermittlungsansätzen. Mit einem dieser Ansätze, den wir bereits seit Beginn verfolgen und in enger Zusammenarbeit mit der Operativen Fallanalyse Bayern (OFA) ausgearbeitet haben,  gehen wir nun an die Öffentlichkeit und hoffen, dass wir dazu gezielte Hinweise auf Personen erhalten“,

(Uwe Ebner, Leiter der Soko Radweg)

Täter suchte offenbar ein für sich austauschbares Opfer aus

Der Kriminalrat Alexander Horn, der Leiter der OFA Bayern, betont, dass es sich bei dem vorliegenden Tötungsdelikt um einen aus kriminalpolizeilicher Sicht außergewöhnlichen Fall handelt, bei dem es offenbar zu einem zufälligen Zusammentreffen des 24-Jährigen mit dem Täter kam. Er fügt hinzu:

„An dem etwas abgelegenen und zur Tatzeit dunklen Tatort erfolgte eine sofortige Gewaltanwendung, ohne dass es zu einem Kampf kam. Offenbar führte der Täter, schon für eine denkbare Tatbegehung vorbereitet, ein Messer mit“

Der Profiler ergänzt, dass der Täter anscheinend mit absolutem Tötungswillen handelte und sich ein für ihn austauschbares Opfer aussuchte. Weitere Handlungen, wie beispielsweise die Wegnahme von Gegenständen, erfolgten vom Täter nicht.

Der Täter verfügte wohl über Ortskenntnisse und war öfters ohne Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs

Nach Einschätzung der Spezialisten der Operativen Fallanalyse, dürfte es sich um einen männlichen Täter handeln, der vermutlich über Ortskenntnisse verfügt. Die Profiler gehen ferner davon aus, dass er im Vorfeld der Tat bereits öfters ohne spezifischen Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs gewesen sein könnte. Hinsichtlich einer Einschätzung seines Alters wollen sich die Polizisten noch nicht festlegen.

War der Täter psychisch auffällig?

Zu dem beschriebenen Zerstörungsbedürfnis des Täters führt Kriminalrat Horn zwei mögliche Varianten auf, denn einerseits sei es denkbar, dass der Täter im Rahmen einer psychischen Auffälligkeit gehandelt hat:

„Hierbei sind Gefühle, wie irrationale Angst und die Abwehr subjektiv empfundener Bedrohungen, handlungsleitend. Es wäre denkbar, dass es zu einem gesteigerten Empfinden von Angst oder Verfolgungsideen oder einem Bedrohungserleben kam und dies dem sozialen Umfeld möglicherweise auch mitgeteilt wird. Bestehende Medikation wird oftmals nicht mehr oder unregelmäßig eingenommen. Damit verbunden sind häufig auch Phasen emotionaler Instabilität und Reizbarkeit. Dies kann zu einem erhöhten Ausmaß an Aggression im Umgang mit anderen Personen führen. Zur Abwehr der gefühlten Bedrohung kommt es dabei häufig zu einer Bewaffnung und dem permanenten Mitführen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen“

Laut dem Profiler wäre es nach der Tat denkbar, dass es zu einem sozialen Rückzug oder einer dauerhaften sozialen Isolation kommt. Damit einhergehend ist vorstellbar, dass therapeutische und ärztliche Termine nicht mehr wahrgenommen werden. Sofern es möglich ist, wäre auch ein überraschendes Verlassen der gewohnten Umgebung denkbar.

Hatte der Täter das Bedürfnis zum Töten? 

Der Spezialist verdeutlicht, dass es andererseits aber auch möglich wäre, dass die Tat der Umsetzung einer Tötungsphantasie diente:

„Der Täter setzt hierbei das Bedürfnis zur Tötung um, welches eventuell durch den Konsum von Medien mit Gewaltdarstellungen, beispielsweise Videos, Ego-Shooter-Spiele oder entsprechende Websites, forciert wurde. Im Vorfeld kann es dabei auch zur Beschäftigung mit entsprechenden Taten oder Ereignissen gekommen sein, die auch in Gesprächen thematisiert, vielleicht sogar eigene Ideen zur Nachahmung geäußert wurden“, informiert Horn und ergänzt: „Häufig zeigen solche Täter eine hohe Affinität zu Waffen, haben das Bedürfnis mit diesen zu hantieren und auch zu posieren.“

Nach der erfolgten Tatbegehung wäre es nach der Einschätzung des Profilers denkbar, dass, sofern möglich, die Gegend verlassen oder soziales oder geografisches Vermeidungsverhalten gezeigt wurde. „Ein auffallendes Interesse oder Desinteresse an der Berichterstattung über das Delikt wäre ebenso als weitere Verhaltensweise vorstellbar“, fügt Horn hinzu.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise und zur Aufklärung der Tat ausgesetzt

Der Soko-Leiter, Uwe Ebner, bittet bei der Aufklärung der Tat und des Täter um Mithilfe der Bevölkerung und appelliert:

„Prüfen Sie bitte, ob sich in Ihrem sozialen Umfeld, wie Bekanntenkreis oder auch unter den Arbeitskollegen, womöglich eine Person befindet, auf die die geschilderten Lebensumstände und Verhaltensweisen zutreffen und teilen Sie uns dies bitte mit. Derartige Hinweise können wir selbstverständlich auch vertraulich behandeln!“

Dabei ist es zu bedenken, dass nicht alle Aspekte zutreffend sein müssen. Sollten gewisse Übereinstimmungen mit Personen festgestellt werden, bitten die Ermittler - auch im Zweifel - um eine Kontaktaufnahme mit der Kripo Bayreuth unter der Telefonnummer 0921 / 506 2444.  Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, hat die Kriminalpolizei Bayreuth, zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt, eine Auslobung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Der Aktuell-Beitrag vom 22. Januar 2021
Nach Leichenfund in Bayreuth: Profiler der OFA geben Details zum Täter bekannt
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Versuchte Tötung in Coburg: 61-Jähriger attackiert Nachbarn mit Messer

Wie die Polizei am Donnerstag (24. Dezember) mitteilte, geriet ein Streit zwischen zwei Nachbarn im Coburger Stadtgebiet außer Kontrolle, sodass ein 61 Jahre alter Mann mit einem Messer seinen Hausmitbewohner (52) attackierte und verletzte. Die Polizei ermittelt nun gegen den Angreifer wegen versuchter Tötung. Weiterlesen

Gewaltverbrechen in Hollfeld: Tötete ein 50-Jähriger seine Ehefrau?

Nach dem Tod einer 48-jährigen Frau im Hollfelder Ortsteil Freienfels im Landkreis Bayreuth haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes eingeleitet. Der tatverdächtige 50 Jahre alte Ehemann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. 48-Jährige stirbt durch Gewalteinwirkung Ein Nachbar entdeckte am Samstagvormittag (12. Dezember) die leblose Frau in dem gemeinsamen Wohnhaus des Paares, nachdem ihn der 50-Jährige verständigt hatte. Ein sofort alarmierter Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod der 48-Jährigen feststellen. Kriminalbeamte nahmen aufgrund der unklaren Todesursache die Ermittlungen auf. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung des Leichnams im Verlauf des Montages, ergaben sich Hinweise, dass die Frau aufgrund von Gewalteinwirkung gestorben war. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtete sich zudem der Tatverdacht gegen ihren 50-jährigen Ehemann. Ehemann am Montagabend verhaftet Polizeibeamte nahmen ihn deshalb am späten Montagabend in seinem Wohnanwesen widerstandslos fest. Die genauen Umstände für den Tod der 48-Jährigen sind nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging gegen den 50-Jährigen am Dienstag Untersuchungshaftbefehl. Polizisten lieferten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt ein.
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Tötungsdelikt in Bayreuth: Soko Radweg zeigt Beweisstück & hofft auf Mithilfe

Im Fall des 24 Jahre alten Fahrradfahrers, der in der Nacht zum Mittwoch des 19. August 2020 im Stadtteil Oberkonnersreuth Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, veröffentlicht die Soko Radweg nun weitere Informationen und bittet erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.

Mann starb aufgrund massiver Gewalteinwirkung unter Einsatz eines Messers

Der getötete junge Mann wurde am 19. August 2020, gegen 0:45 Uhr, von Passanten auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße entdeckt. (Bild 1 anklicken für größere Ansicht). Wie sich im Rahmen einer Obduktion herausstellte, starb der 24-Jährige aufgrund massiver Gewalteinwirkung unter Einsatz eines Messers. Die über 30-köpfige Sonderkommission bei der Kripo Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Bayreuth ermitteln seitdem unter Hochdruck nach dem bislang unbekannten Täter.

© Polizeipräsidium Oberfranken (Bild 2)

Bereites zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen

Aufgrund der Zeugenaufrufe in den Medien gingen bei der Soko bereits viele Hinweise aus der Bevölkerung ein. Der überwiegende Teil hiervon ist inzwischen überprüft und abgearbeitet. Dadurch gelang es der Kriminalpolizei Bayreuth, den Vorfall vom späten Nachmittag des 18. August 2020 im Stadtteil Kreuz aufzuklären, bei dem ein Mann mit einem Hammer schwingend einer weiteren Person hinterherlief. Gegen den 30-jährigen Bayreuther wurden Strafverfahren wegen Körperverletzungsdelikten und Bedrohung eingeleitet. Ein Zusammenhang mit dem Mord besteht nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht.

Spuren vom Tatort werden immer noch untersucht

Weiterhin werden die von den Kriminalbeamten am Tatort gesicherten Spuren beim Bayerischen Landeskriminalamt und zum Teil auch beim Rechtsmedizinischen Institut in Erlangen untersucht. Bei einigen Hinweisen und Spuren nimmt die Auswertung viel Zeit in Anspruch und dauert deshalb noch an. Zudem unterstützten Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes am Tatort mit einem speziellen 3D-Scanner. Mit diesem Verfahren erhalten die Ermittler auch wichtige Hinweise zum Tatort und dem möglichen Ablauf des Verbrechens.

© Polizeipräsidium Oberfranken (Bild 3)
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Suche nach weiteren Personen, die am Tatort gewesen sein müssen

Im Zuge der bisherigen Ermittlungen erlangten die Kriminalbeamten außerdem Erkenntnisse, dass sich weitere Personen während des tatrelevanten Zeitraumes im Bereich um den Tatort bewegten. So beschrieben bereits vernommene Zeugen Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer, die sie in diesem Umfeld wahrgenommen hatten. Diese Personen haben sich jedoch bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet. Auch wenn solche Personen vermeintlich keine Feststellungen getroffen haben, können alle Angaben potentieller Zeugen für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

Am Tatort entdeckter Hammerkopf wirft Fragen auf

Besondere Fragen wirft bei den Ermittlern zudem ein Hammerkopf auf, der von den Einsatzkräften in der Tatnacht unmittelbar am Fundort der Leiche entdeckt wurde. Dabei handelt es sich um den 500 Gramm schweren Kopf eines älteren Schlosserhammers. Auffällig sind die Reste der silbernen Lackierung, die sich an Ober- und Unterseite finden (Bild 3). An der Spitze der Finne (Bild 4) und an der Seite der Finne fanden sich rötliche Lackanhaftungen. Auffällig ist auch die Abplatzung an der, von hinten gesehen, rechten Kante der Schlagfläche (Bild 5). Der Stiel des Hammers fehlt. Inwieweit dieser Hammerkopf mit dem Gewaltverbrechen allerdings in Verbindung steht, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Kripo hofft auf Mithilfe

Die Kriminalbeamten erhoffen sich deshalb mit der Veröffentlichung der Fotos dieses Hammerkopfes weitere wichtige Hinweise für die Ermittlungsarbeit und fragen:

  • Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Hammerkopf mit den beschriebenen Auffälligkeiten machen?
  • Wer kann den Hammer einer Person zuordnen?
  • Wem ist der Hammerkopf eventuell schon vor dem 19. August 2020 an dem Radweg aufgefallen?
  • Wer war in der Zeit von Dienstag, 18. August 2020, ab 23 Uhr, bis Mittwoch, 19. August 2020, zirka 1 Uhr, im Bereich des Tatortes nahe Oberkonnersreuth, Storchennest und der Hohlmühle unterwegs?
  • Wer war in der Zeit von Dienstag, 18. August 2020, ab 23 Uhr, bis Mittwoch, 19. August 2020, zirka 1 Uhr, im Bereich des letzten Aufenthaltsortes des Opfers, Nähe Emil-Warburg-Weg, Universitätsstraße sowie am Unigelände unterwegs?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Tötungsdeliktes geben?

Hinweise nimmt die Soko Radweg unter der Telefonnummer 0921/506-2444 entgegen.

 

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Versuchter Totschlag in Coburg: 35-Jähriger wird niedergestochen!

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Gewaltverbrechen in Bamberg?: Schwerverletzte Seniorin liegt vor Haustür

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Versuchte Tötung!: Gegenstand von Autobahnbrücke der A73 bei Hirschaid geworfen!

Nachdem Unbekannte am Freitagabend (25. September) einen Gegenstand von einer Brücke auf die Autobahn A73 bei Hirschaid (Landkreis Bamberg) warfen, ermittelt die Kripo Bamberg nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Das teilte am Mittwoch (30. September) das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Weiterlesen
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Akt der Gewalt in Marktredwitz: Tötete ein 17-Jähriger eine pflegebedürftige Seniorin (92)?

Nachdem eine 92 Jahre alte Frau am Sonntagmorgen (20. September) in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) tot in ihrem Einfamilienhaus gefunden wurde, (Wir berichteten!) ermittelte die Kripo Hof jetzt einen 17-Jährigen als Tatverdächtigen. Die Obduktion ergab, dass die Frau durch massive Gewalteinwirkung starb. Der Jugendliche sitzt inzwischen wegen Verdachts des Totschlags in Haft. Weiterlesen

Marktredwitz: Frau tot aufgefunden – Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen

Eine 92-jährige Frau wurde am Sonntagmorgen (20. September) tot in ihrem Haus in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) aufgefunden. Da ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hof die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Weiterlesen

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Mögliches Tötungsdelikt in Kulmbach: Was passierte in der Wohnung der Spitalgasse?

Wegen eines Tötungsdeliktes ermitteln derzeit Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth, nachdem sich bei der rechtsmedizinischen Untersuchung des Leichnams einer 92-Jährigen aus Kulmbach Hinweise auf eine Gewalteinwirkung ergaben. Nun werden Zeugen und Hinweise gesucht. Weiterlesen
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Versuchte Tötung in Marktredwitz: 27-Jähriger sticht mit 17 Zentimeter langem Messer zu

Bei einer Auseinandersetzung am frühen Samstagmorgen (12. September) wurde ein 23-jähriger Mann in Marktredwitz (WUN) schwer verletzt. Gegen den mutmaßlichen Täter (27) ermitteln die Behörden wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Der 27-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Weiterlesen
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Tötungsdelikt in Kronach: 28-Jähriger in Oberfranken in Haft

Anfang April soll ein 28-Jähriger in einer Asylbewerberunterkunft in Kronach einen 23-Jährigen getötet haben. Anschließend flüchtete der Verdächtige nach Frankreich. Seit dem heutigen Freitag (29. Mai) befindet er sich in Oberfranken in Haft.

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Versuchtes Tötungsdelikt in Lichtenfels: Beziehungsstreit eskaliert

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Nach Tötungsdelikt in Kronach: Polizei nimmt Tatverdächtigen in Frankreich fest

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