Tag Archiv: Tschechien

© Pixabay / Symbolbild

B303 / Schirnding: Taxifahrgäste entpuppen sich als Drogendealer

Beim Schmuggel von Crystal und Marihuana flog am späten Sonntagnachmittag (30. Juli) ein Pärchen aus dem Landkreis Kulmbach auf. Beide waren in einem Taxi aus Tschechien eingereist, als Selber Schleierfahnder sie auf der B303 bei Schirnding (Landkreis Wunsiedel) aus dem Verkehr zogen.

Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Bayerisches Vogtland / Fichtelgebirge: Erdbeben am Dienstagnachmittag

Am frühen Dienstagnachmittag (11. Juli) bebte im östlichen Oberfranken die Erde. Die Erdstöße waren gegen 13:30 Uhr im Fichtelgebirge / Bayerischen Vogtland spürbar. Das Epizentrum des Erdbebenschwarms lag laut dem Erdbebendienst Bayern nahe der sächsischen-tschechischen Grenze bei Luby. Es sind nicht die ersten deutlich spürbaren Erdstöße in diesem Gebiet, wie die TVO-Berichte aus dem August 2014 sowie Mai 2014 aufzeigen.

Aufzeichnungen des Erdbebendienstes Bayern vom Dienstagnachmittag

Die stärksten Erdstöße wurden um 13:27 Uhr 13:57 Uhr vom Erdbebendienst Bayern mit einer Magnitude von 3,0 festgelegt. Die Auswirkungen dieser aufgezeichneten Erdstöße waren in Tschechien, Sachsen und im Fichtelgebirge zu spüren. Laut den Messstationen des Helmholtz-Institutes in Potsdam wies der stärkste Erdstoß in einer Tiefe von zehn Kilometern einen Wert von 3,5 auf der Richterskala auf. Zum Vergleich: Bei dem Beben im Mai 2014 wurde die Stärke der Erdstöße mit 4,2 Punkten angegeben. Über Schäden in den benannten Gebieten ist bisher nichts bekannt.

In Online-Foren berichteten Menschen allerdings bereits darüber, das Beben gespürt zu haben. TVO-Zuschauer und User können ihre Wahrnehmungen uns via Facebook mitteilen. Mehr Infos zu dem Erdbeben unter anderem auch auf erdbeben-in-bayern.de!

Weiterführende Informationen
Erdbeben in Oberfranken: Sind WIR in Gefahr?
(Aktuell-Beitrag vom 5.6.2014)
© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Spektakuläre Flucht in Selb: Autodieb entkommt trotz Pistolenschuss

Mit einem in Niedersachsen gestohlenen Audi war in den frühen Morgenstunden des Mittwochs (10. Mai) ein 25-jähriger Autodieb nahe Selb (Landkreis Wunsiedel) unterwegs, der Selber Schleierfahndern ins Netz ging. Der polnische Staatsangehörige sitzt mittlerweile auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof in Untersuchungshaft. Ein weiterer Komplize des Mannes, der mit einem ebenfalls entwendeten Fahrzeug unterwegs war, widersetzte sich der Anhaltung rücksichtslos, verletzte dabei beinahe einen Polizisten und flüchtete anschließend nach Tschechien.

Weiterlesen

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Bandendiebstahl in Hof: Über 100 Kilo Buntmetall entwendet!

Gegen fünf Männer, die sich auf den Diebstahl von Buntmetall spezialisiert hatten, ergingen am Freitag (31. März) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof Untersuchungshaftbefehle. Ein aufmerksamer Anwohner hatte die Bande aus Tschechien in Hof beim Verladen von Diebesgut beobachtet und die Polizei verständigt. Fahnder aus Selb konnten die Langfinger an der A93 festnehmen.

Weiterlesen

© Bundespolizei / Archiv / Symbolfoto

B303 / Schirnding: Drogenschmuggler festgenommen

Schleierfahnder zogen am Montagabend (16. Januar) auf der B303 ein Auto nach der Einreise aus Tschechien wegen Rauschgiftschmuggel aus dem Verkehr. Die Fahndungsspezialisten stellten mehrere Gramm Marihuana sicher und nahmen die beiden in Weiden wohnenden Insassen vorläufig fest.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Schirnding: Mann (24) mit 50 Gramm Haschisch erwischt

Schleierfahnder aus Selb stellten am Dienstagabend (03. Januar) bei einem 24-jährigen Reisenden aus Rheinland-Pfalz mehrere Gramm Haschisch sicher. Der Mann hatte die Betäubungsmittel im Zug über die Grenze geschmuggelt.

Weiterlesen

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Selb: Polizei stoppt Fahrzeug mit hochgefährlicher Ladung

Selber Schleierfahnder stellten am Mittwochnachmittag (28. Dezember) in einem Fahrzeug, welches am ehemaligen Grenzübergang Selb (Landkreis Wunsiedel) zur Einreise aus Tschechien kam, eine hochgefährliche Ladung fest. Im Fahrzeug befanden sich über 30 Kilogramm verbotene Pyrotechnik aus Tschechien.

1.200 illegale Böller nach Deutschland eingeführt

Insgesamt führten die drei Fahrzeuginsassen aus Weimar (Thüringen) mehr als 1200 verbotene Feuerwerkskörper nach Deutschland ein. Laut Polizeibericht wird gegen die drei Männer jetzt eine Anzeige nach dem Sprengstoffgesetz erstattet.

Schlagstock und Messer griffbereit

Nachdem der Fahrer zusätzlich einen Schlagstock und ein Einhandmesser griffbereit mit sich führte, kommt bei ihm noch ein Verstoß gegen das Waffengesetz dazu.

Weiterführende Informationen

Erst am Dienstag (27. Dezember) stellten Selber Bundespolizisten in Kooperation mit der Polizeiinspektion Fahndung Selb und des Zolls bei mehreren Kontrollen illegale Pyrotechnik sicher. Hier die Nachricht dazu!

Weiterführende Informationen
Selb: Mit der Bundespolizei auf Böllerjagd
Der 29. Dezember ist gerade für viele jüngere Oberfranken immer ein besonderer Tag. Denn ab diesem Tag gibt es Böller im Supermarkt zu kaufen. Geschätzte 135 Millionen Euro werden die Deutschen in diesem Jahr in der Silvesternacht in die Luft schießen. Aber trotz aller Warnungen versuchen einige immer wieder, illegales und oft hochgefährliches Feuerwerk über die tschechische Grenze zu schmuggeln. 50 Kilogramm verbotene Pyrotechnik haben die Behörden allein in der ersten Hälfte letzten Jahreswoche sichergestellt. Entsprechend sind die gefährlichen Böller aus dem Ausland um diese Jahreszeit ein absoluter Schwerpunkt bei den Kontrollen der Bundespolizei. Und genau bei einer solchen Kontrolle waren wir dabei.
© TVO / Symbolbild

Schirnding: 22-Jähriger mit Waffenarsenal erwischt

Ein ganzes Waffenarsenal entdeckte eine gemeinsame Streife der Polizeiinspektion Fahndung Selb und der Bundespolizeiinspektion Selb am Montagnachmittag (19. Dezember) versteckt in einem PKW.

Weiterlesen

© Polizei

Selb: Erfolgreiche Kontrollaktion der Schleierfahnder

Bei einer am Samstagnachmittag durchgeführte Kontrollaktion nahmen die Selber Schleierfahnder die Reisenden aus Tschechien genauer unter die Lupe und deckten dabei etliche Verstöße auf. So mussten zwei Autofahrer ihre Fahrzeuge stehen lassen, da sie unter Drogeneinfluss hinter dem Steuer saßen. Einer davon war nicht einmal im Besitz eines gültigen Führerscheins und hatte einen sogenannten Totschläger hinter dem Fahrersitz liegen. Zwei Schüler aus dem Saale-Orla-Kreis machten sich trotz der Kälte mit ihren Mopeds auf dem Weg Richtung Tschechien und kauften dort ein verbotenes Messer und einen Elektroschocker ein. Weitere Reisende mussten ihre Einkäufe bei der Polizei abgeben und haben stattessen eine Anzeige nach dem Sprengstoffgesetz im Gepäck. Bei diesen Personen stellten die Fahnder tschechische Böller im dreistelligen Bereich sicher.

© Bundespolizeiinspektion Selb

Selb: 118 verbotene Feuerwerkskörper im Kofferraum

Polizeibeamte aus Selb stießen am Sonntag (13. November) bei einer Kontrolle in Selb auf 118 verbotene Feuerwerkskörper, welche in einem Kofferraum versteckt waren. Ein 37-Jähriger aus Bochum hatte diese zuvor auf einem tschechischen Vietnamesenmarkt erstanden. Der Mann wird eine Anzeige erhalten.

Weiterlesen

© Polizeipräsidium Oberfranken

Überfall in Schirnding: Kripo veröffentlicht Fahndungsfotos

Nach dem dreisten Überfall auf eine 51-jährige Frau in einem Wohnhaus in Schirnding (Landkreis Wunsiedel) am Freitag vergangener Woche (30. September) bitten die Ermittler der Kriminalpolizei Hof nun mit Hilfe von Fahndungsfotos um Hinweise auf die beiden Täter. Wir berichteten.

Räuber erbeuten persönliche Gegenstände und Bargeld

Die Räuber suchten am Freitag (30. September) - kurz vor 12:00 Uhr - das freistehende Anwesen am Ende des Rathsamer Weges in Richtung Grenzübergang auf und drangen in das Haus ein. Nachdem sie die 51-Jährige im Haus überwältigt und gefesselt hatten, erbeuteten die beiden Männer persönliche Gegenstände und mehrere hundert Euro Bargeld.

Täter flüchteten mit Wagen des Opfers

Außerdem fiel ihnen auch der Fahrzeugschlüssel für den vor dem Anwesen geparkten Wagen ihres Opfers in die Hände, mit dem sie unerkannt entkamen. Eine sofort eingeleitete, grenzüberschreitende Fahndung verlief zunächst ergebnislos.

Tschechische Polizei entdeckt gestohlenen Fiat

Am späten Freitagabend entdeckten tschechische Polizeibeamte den gestohlenen Fiat etwa acht Kilometer vom Tatort entfernt in Tschechien. Die Polizisten stellten den geparkten Wagen sicher, von den Räubern fehlte allerdings jede Spur.

Beschreibung der mutmaßlichen Täter

Im Rahmen der Ermittlungsarbeit konnten die Kriminalbeamten nun Bilder einer Überwachungskamera sichern, auf denen die zwei Räuber zu sehen sind. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Hof unter der Telefonnummer 09281 / 704-0 entgegen. Die beiden Männer können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

  • geschätzte 50 Jahre alt
  • etwa 185 Zentimeter groß und schlank
  • hat eine Glatze und einen grauen Kinnbart
  • bekleidet mit einer dunklen Hose, einem dunklen Anorak und Sandalen
  • hatte einen Rucksack dabei

Täter 2:

  • geschätzte 60 Jahre alt
  • etwa 175 Zentimeter groß und schlank
  • kurze graumelierte Haare und Drei-Tage-Bart
  • bekleidet mit einer blauen Latzhose, einer dunkelblauen Jacke und Turnschuhen
  • hatte einen schwarzen Rucksack dabei

(Fotos: Polizeipräsidium Oberfranken)

© Polizeipräsidium Oberfranken

Bamberg: Todesdroge Crystal – Körperschmuggel endete tödlich!

Der Körperschmuggel mit der Todesdroge Crystal endete für einen 37-jährigen Mann aus Bamberg am letzten Sonntag (4. September) tödlich. Wie die Polizei am heutigen Freitag (9. September) mitteilte, starb der Mann, als sich einige Verpackungen um die Drogen lösten. Gegen seinen Komplizen erging ein Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Drogenfahrt mit dem Zug nach Tschechien am letzten Samstag

Das spätere Opfer fuhr mit zwei Bekannten und einer großen Summe Bargeld am Samstag (3. September) mit dem Zug in die Tschechische Republik. Ziel war es, eine größere Menge Crystal zum Weitererwerb zu kaufen. Um weniger aufzufallen, nahmen sie einen weiteren Mann mit seiner Tochter (13) mit.

37-Jähriger schluckt Bodypacks im Hotelzimmer

Nachdem der 37-Jährige und sein Bekannter (35) rund 80 Gramm Crystal gekauft hatten, mieteten sie sich in ein Hotelzimmer ein. Hier teilte man die Drogen in zahlreiche kleine Mengen auf und verpackte sie in sogenannte Bodypacks, die der 37-jährige Bamberger dann schluckte. Sein Komplize schmuggelte ebenfalls eine kleine Menge auf die gleiche Weise.

Bamberger stirbt durch beschädigte Bodypacks

Am Abend trafen sich die Tatverdächtigen mit Bekannten in einer Bamberger Wohnung im Inselgebiet. Im Verlauf der folgenden Stunden ging es dem 37-Jährigen gesundheitlich immer schlechter. Offenbar waren die Bodypacks undicht und das Rauschgift geriet in seinen Körper. Erst als der 37-Jährige kollabierte, wählte eine der Anwesenden den Notruf. Allerdings informierten die Bekannten des Mannes die Rettungskräfte nicht über den gefährlichen Inhalt in ihm. Trotz sämtlicher Bemühungen der Ärzte starb der Mann wenig später im Krankenhaus.

Ermittlungen der Bamberger Polizei

Beamte der Polizei Bamberg nahmen die Ermittlungen in der Wohnung auf. Vor Ort wurde eine Restmenge Crystal sowie Rauschgiftutensilien sichergestellt. Auch Kripo und Staatsanwaltschaft begannen daraufhin mit ihrer Arbeit. Gegen den Komplizen des Verstorbenen wurde Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz erlassen. Er wurde am Donnerstag (8. September) in Bamberg festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand man Drogen sowie einen Elektroschocker. Er muss sich zudem wegen fahrlässiger Tötung strafrechtlich verantworten. Die Behörden prüfen zudem eine Strafbarkeit wegen unterlassener Hilfeleistung durch die anwesenden Bekannten des 37-Jährigen.

Ermittlungen der Bamberger Polizei

Beamte der Polizei Bamberg nahmen die Ermittlungen in der Wohnung auf. Vor Ort wurde eine Restmenge Crystal sowie Rauschgiftutensilien sichergestellt. Auch Kripo und Staatsanwaltschaft begannen daraufhin mit ihrer Arbeit. Gegen den Komplizen des Verstorbenen wurde Haftbefehl wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz erlassen. Er wurde am Donnerstag (8. September) in Bamberg festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand man Drogen sowie einen Elektroschocker. Er muss sich zudem wegen fahrlässiger Tötung strafrechtlich verantworten. Die Behörden prüfen zudem eine Strafbarkeit wegen unterlassener Hilfeleistung durch die anwesenden Bekannten des 37-Jährigen.

Todesdroge Crystal: Drogenschmuggel endete für einen Bamberger tödlich
(Über diesen Fall sprach TVO-Reporterin Susan Morgner mit Anne Höfer vom Polizeipräsidium Oberfranken.)
© Uwe Miethe / Deutsche Bahn

Bayreuth: 10-Jähriger nimmt falschen Zug und landet in Tschechien

Ein besorgter Vater erschien am Montagabend (15. August) gegen 18:30 Uhr auf dem Bayreuther Revier der Bundespolizei und erklärte den Beamten, dass er seinen Sohn vermisst. Dieser bestieg in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) einen Regionalzug und sollte eigentlich um 17:30 Uhr in der Wagnerstadt ankommen.

Weiterlesen

© Polizeipräsidium Oberfranken / Symbolbild

Münchberg: Drogenschmuggel per Fahrrad ging in die Hose

Für zwei Männer aus Neustadt bei Coburg endete ein Tschechien-Ausflug am Freitag (5. August) im Gefängnis. Wie die Polizei jetzt mitteilte, schmuggelten sie die Todesdroge Crystal im hohen zweistelligen Grammbereich nach Deutschland. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg befinden sich beide in Untersuchungshaft.

Mehrere tausend Euro im Gepäck

Die beiden 32 und 33 Jahre alten Männer machten sich als Fahrradausflügler getarnt nach Eger auf, um dort Crystal zu kaufen. Hierfür hatten sie mehrere Tausend Euro im Gepäck. Das Rauschgift wollten die beiden Dealer dann im Bereich Neustadt und Rödental gewinnbringend weiterverkaufen.

Festnahme in Münchberg

Nach erfolgtem Einkauf radelten die Drogenschmuggler zurück über die Grenze, um dann mit dem Zug die weitere Heimreise anzutreten. Aufgrund schneller Ermittlungen war die Kripo Coburg ihnen aber bereits auf der Spur.  Als beide Männer am Freitagabend in Münchberg (Landkreis Hof) den Zug zur weiteren Heimreise besteigen wollten, klickten die Handschellen.

Mehrere Crystal-Verstecke

Bei der Durchsuchung entdeckten die Fahnder in der Hose eines Dealers ein großes Überraschungsei. Darin fanden die Beamten fast 70 Gramm Crystal. Die Fahrräder nutzten die Männer nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Versteck für weiteres Rauschgift. Die Polizisten entdeckten im Lenker ebenso mehrere Gramm der Droge.

Haftbefehl vollstreckt

Gegen beide Männer erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg Haftbefehl. In unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten warten sie nun auf ihren Prozess.

1234567