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Weihnachten 2014: Grüße von Oliver Bär

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es ist mir ein besonderes Anliegen zum Jahreswechsel, allen herzlich zu danken, die sich in oder für unseren Landkreis haupt- oder ehrenamtlich engagieren und für die Menschen unserer Heimat einsetzen.

 

Oft geschieht dies nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit und ohne großes Aufsehen. Unsere Bürgerinnen und Bürger wirken außerordentlich zahlreich in Vereinen, Hilfsorganisationen und anderen gemeinnützigen Institutionen. Wir wissen, dass dieses zuverlässige Engagement herausragend und unbezahlbar ist. Mit der Einführung der Ehrenamtskarte wollen wir in Stadt und Landkreis Hof ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und des Dankes setzen. Die Inhaber einer Karte genießen Vorteile in 150 unterschiedlichen Einrichtungen in der Region und darüber hinaus bei 3.000 Stellen in ganz Bayern. Seit Einführung der Ehrenamtskarte wurden in Stadt und Landkreis Hof bereits 1.000 Anträge gestellt. Die Ehrenamtskarte ist ein Erfolgsmodell. Das Ehrenamt rechtfertigt jeden Dank.

 

Dank verdienen insbesondere auch die Verantwortlichen in unseren mittelständischen Betrieben in Handwerk, Landwirtschaft, Handel und Industrie. Der Mittelstand ist das wirtschaftliche Rückgrat Hochfrankens. Wir können und sollten stolz auf die Leistung unseres Handwerks und unserer Industrie sein. Beide genießen einen hervorragenden Ruf. Wir leben in einer der industriestärksten Regionen Deutschlands und sind in nicht wenigen Bereichen führend in Europa.

 

Die zentrale infrastrukturelle Aufgabe im Hinblick auf Wirtschaft und Gesellschaft ist der Breitbandausbau. Die Gemeinden, Märkte und Städte in unserer Region erkennen diese Aufgabe und handeln: Unser Landkreis war 2014 der erste Landkreis Oberfrankens, in dem alle Kommunen am neuen Breitbandförderprogramm des Freistaates Bayern teilnehmen. Damit haben wir in Bayern eine Spitzenposition eingenommen. Wir wollen so schnell wie möglich so viele Haushalte wie möglich mit schnellem Internet versorgen – dazu ist noch viel zu tun. Der Breitbandausbau ist für unsere Heimat wesentlich. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst.

 

Gesellschaftliche Entwicklungen und die wirtschaftliche Lage haben eine große Auswirkung auf die finanzielle Situation der Kommunen. Wir dürfen den späteren Generationen keine Aufgaben aufbürden, die sie nicht leisten können. Dieser Kernsatz fordert uns gerade in Zeiten guter Konjunktur zum Handeln auf.

 

Mir war es ein besonderes Anliegen, eine Haushaltskonsolidierung einzuleiten. Das vom Kreistag verabschiedete Konsolidierungskonzept umfasst Einsparungen in zahlreichen Bereichen – Einsparungen die notwendig und zum Teil auch schmerzhaft sind. Aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen erhalten wir eine stärkere Unterstützung durch den Freistaat Bayern. So haben wir allein in diesem Jahr neben den uns zustehenden Finanzausgleichszahlungen 2,1 Millionen Euro erhalten, die wir ohne Konsolidierungskonzept nicht bekommen hätten. Vor allem wird uns die Konsolidierung ermöglichen, in den für uns zentralen Zukunftsfeldern zu investieren.

 

Wir investieren in Bildung: In Rehau wird ein neuer Gebäudekomplex bestehend aus Berufsschule, Fachschule für Kunststofftechnik und dem Innovations- und Forschungscenter Kekutex entstehen. Unsere Region wird sich dadurch als Bildungs- und Kunststoffkompetenzstandort weiter etablieren. Davon wird die regionale Wirtschaft profitieren. Mir ist es wichtig, ansässige Unternehmen, bestmöglich zu unterstützen.

 

Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung auf dem Hochschulsektor: Aufgrund des sog. Nordbayernplanes wird an der Hochschule Hof ein Wasserinstitut eingerichtet. Darüber hinaus wurden die Gelder für die Errichtung eines Anwendungszentrums des Fraunhofer Instituts bereitgestellt. Die Maßnahmen zum Ausbau des Hochschulstandortes Hochfranken sind zentral für die Entwicklung unserer Region.

 

Wir wollen auch in die Gesundheitsversorgung investieren und haben Weichenstellungen getroffen, die u. a. einen Ausbau der Klinik in Naila vorsehen. In diesem Zusammenhang darf ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kliniken Hochfranken danken, die eine hervorragende und wertvolle Arbeit erbringen. Die Zertifizierung als EndoProthetikzentrum ist jüngstes Beispiel dafür, dass an unseren Krankenhäusern über die Grenzen der Region hinaus Anerkennenswertes geleistet wird.

 

Bei allem Fortentwickeln – nicht allen ging es im vergangenen Jahr gut und vielleicht lassen Schicksalsschläge im privaten Bereich oder Enttäuschungen im Beruf es schwer zu, die Weihnachtszeit genießen zu können. Denjenigen wünsche ich, dass Ihnen ein Neunanfang gelingt und sie Menschen um sich haben, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen

 

Eine große Herausforderung war und ist der Zustrom von Flüchtlingen aus den Krisengebieten. Dank der beeindruckenden Unterstützung durch die Bevölkerung konnten wir Hilfe leisten und in ausreichendem Maß Wohnraum zur Verfügung stellen. Die Reaktionen aus der Bürgerschaft und die Hilfsbereitschaft waren bemerkenswert. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unsere Anstrengungen im nächsten Jahr keinesfalls geringer sein werden und von Integration alle profitieren. Dazu bitte ich um Ihre anhaltende Unterstützung. Gemeinsam können wir Herausforderungen bewältigen. Mit diesem Gefühl können wir zuversichtlich ins Neue Jahr gehen.

 

Ich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie für das Jahr 2015 Gesundheit, Glück und Gottes Segen.

 

Ihr Dr. Oliver Bär

 

 



 

© Wirtschaftsjunioren Coburg e.V.

Coburg: Verleihung der goldenen Juniorennadel

Für ihr herausragendes Engagement, der Schaffung nachhaltiger und innovativer Projekte im Bereich Bildung, wurde Elke Gillardon die goldene Juniorennadel der Wirtschaftsjunioren Deutschland überreicht. Hervorgehoben wurde zudem ihre Arbeit in der Vorstandschaft im Verein der Wirtschaftsjunioren Bayern.

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© Heike Schülein

Kronach: Politik & Wirtschaft debattieren Demographiewandel

Am Mittwoch (19. November) fand im BRK-Kreisverband Kronach das vierte Expertengespräch „Herausforderung Demographie“ statt. Unter dem Thema „Lebensqualität für Generationen – Ein Netzwerk entwickelt sich“ berichteten Experten von verschiedensten Projekten und Organisationen von ihrer Arbeit im Zusammenhang mit dem Demographiewandel. Weiterlesen

Thiersheim (Lkr. Wunsiedel): Bei Trickdiebin klickten Handschellen!

Eine betrügerische Spendensammlerin und ihre drei Begleiter nahm die Polizei am vergangenen Wochenende (15./16. November) in der Nähe von Thiersheim (Landkreis Wunsiedel) vorläufig fest. Ihnen werden verschiedenste Eigentumsdelikte vorgeworfen. Die Kripo Hof hat die Ermittlungen aufgenommen. Weiterlesen

© Sana Klinikum Hof

Hof: Sana Klinikum spendet an heimischen Sportverein

Das Sana Klinikum Hof spendet anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Herzgruppe der Interessengemeinschaft für Langstreckenlauf e.V. (IfL Hof) 300 Euro an den Sportverein. Dr. Holger Otto, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof und Prof. Dr. Dr. Anil-Martin Sinha, Chefarzt der Kardiologie im Klinikum, betonen in diesem Zusammenhang die langjährige Partnerschaft zwischen dem Krankenhaus und der Sportgruppe.

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© Kriminalpolizeiinspektion Coburg

Coburg: Kripo gelingt Schlag gegen Marihuana-Händler

Vier Kilo Marihuana und vier Haftbefehle sind das Ergebnis der umfangreichen und langwierigen Ermittlungen von Spezialisten des Fachkommissariats für Drogendelikte der Kripo Coburg. Im Zuge vorangegangener Ermittlungsverfahren, bei denen bereits im Juli eine große Menge verschiedenster Betäubungsmittel sichergestellt wurde, geriet nun auch ein 25-jähriger Coburger ins Visier der Polizei.

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A72 / Köditz (Lkr. Hof): Wildschweine außer Rand & Band

Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten am Mittwochnachmittag (12. November) Beamte der Hofer Verkehrspolizei. Nachdem sich bereits zwei Verkehrsunfälle mit Wildschweinen ereignet hatten, und zu befürchten war, dass weitere Tiere auf die Fahrbahn laufen, musste die Autobahn sporadisch gesperrt werden.

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A9 / Pegnitz (Lkr. Bayreuth): Bruder von TV-Moderatorin Bärbel Schäfer tödlich verunglückt

Mittwoch (16. Oktober 2013, 20:15 Uhr)

Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich bei dem am Dienstag (15. Oktober) tödlich verunglückten 46-Jährigen um den Bruder von TV-Moderatorin Bärbel Schäfer. Dies bestätigte ihr Management am Mittwochabend den Medien. Martin Schäfer war selbst in der TV-Branche als Direktor der Filmproduktionsfirma Filmconfect AG tätig.

 

 

Mit seinem Porsche Carrera war Martin Schäfer gegen halb Eins am Dienstagmittag mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn A9 in Richtung Berlin unterwegs. Auf der linken Spur geriet sein Pkw bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) auf nasser Straße ins Schleudern. Der PKW brach nach rechts aus, prallte in die Schutzplanke, überschlug sich mehrfach auf der angrenzenden Wiese, bevor das Cabrio an einem Baum zum Liegen kam. Der anwesende Notarzt konnte nur noch den Tod des Bruders von Bärbel Schäfer feststellen. Die Staatsanwaltschaft ordnete einen Sachverständigen zur Klärung des Unfallherganges an.

 

Dienstag (15. Oktober 2013, 18:37 Uhr)

Hier unser Bericht vom Unfall:

 

 

Dienstag (15. Oktober 2013, 15:37 Uhr)

Zu einem erneut tödlichen Unfalldrama auf der Autobahn A9 kam es am Dienstagmittag unweit der Anschlussstelle Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Der Fahrer eines Pkw kam in Fahrtrichtung Berlin aus bisher ungeklärten Gründen von der Straße ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum. Eine Person starb an der Unfallstelle. Weitere Einzelheiten zu dem Unfall sind derzeit noch nicht bekannt. Bereits gestern verstarb ein 52-jähriger Italiener auf der A9 zwischen Trockau und Bayreuth/Süd. (Klicken: Hier unser Bericht!!!)

 

 


 

 

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